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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Gesundheitsminister beraten über Quarantäne bei Schülern - Holetschek: „Möglichst einheitliche Regeln“

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek CSU
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Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU).

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Sonntag (5. September) im News-Ticker:

Die Fallzahlen im Überblick:

  • Hospitalisierte Fälle/7 Tage in Bayern: 269 (Quelle/Stand: LGL, 4. September, 8 Uhr)*
  • Hospitalisierungsinzidenz Bayern: 2,05 (Quelle/Stand: LGL, 4. September, 8 Uhr)
  • Covid-19-Fälle auf Intensivstationen in Bayern: 176 (Quelle/Stand: DIVI, 4. September, 12.15 Uhr)**
  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 218,6, Landkreis Rosenheim 144,4, Landkreis Traunstein 85,1, Landkreis Berchtesgadener Land 117,6, Landkreis Mühldorf 79,8, Landkreis Altötting 94,9 (Quelle/Stand: RKI, 5. September, 3 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 4352, Landkreis Rosenheim 14.911, Traunstein 11.571, Berchtesgadener Land 6567, Mühldorf 7324, Altötting 6461 (Quelle/Stand: RKI, 5. September, 3 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 69, Landkreis Rosenheim 465, Traunstein 218, Berchtesgadener Land 102, Mühldorf 155, Altötting 211 (Quelle/Stand: RKI, 5. September, 3 Uhr) 
  • Service: Fälle Deutschland --- Fälle weltweit --- Überblick Risikogebiete
    * = Steigt der Wert auf 1200 oder höher, tritt Warnstufe Gelb in Kraft
    ** = Steigt der Wert auf 600 oder höher, tritt Warnstufe Rot in Kraft

Update, 17.36 Uhr - Gesundheitsminister beraten über Quarantäne an Schulen

Die Gesundheitsminister der Länder wollen an diesem Montag über Quarantäne bei Schülern sprechen. Dabei soll es um „möglichst einheitliche Regeln“ gehen, wie der Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz, Klaus Holetschek (CSU) aus Bayern, sagte.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte vor kurzem genau das gefordert: „Wir brauchen einheitliche Vorgaben für die Quarantäne in Schulen. Darauf sollten sich die Gesundheitsminister der Länder endlich einigen“, sagte er am Freitag dem Spiegel. Wenn die Schüler im Unterricht Masken trügen, müsse man nicht die ganze Klasse in Quarantäne schicken, wenn ein positiver Fall auftrete. „Pragmatisch wäre, dass nur die Sitznachbarn für fünf Tage in Quarantäne gehen und sich dann freitesten können. Eine ganze Schulklasse wie jetzt in Quarantäne zu schicken führt dazu, dass irgendwann Hunderttausende Schülerinnen und Schüler für zwei Wochen nicht am Unterricht teilnehmen, obwohl sie gar nicht infiziert sind“, so Spahn.

Update, 14.48 Uhr - Mahnungen zu Schutz an Schulen

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) forderte die Länder auf, sich bei Corona-Regeln in der Schule auf eine „klare Linie“ zu verständigen. Sie würde sich freuen, wenn die Quarantäne von 14 Tagen mit einer klugen Teststrategie verkürzt werden könnte, sagte sie dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Bisher gibt es unterschiedliche Vorgaben, wenn es in einer Klasse ein infiziertes Kind gibt. Die Länder-Gesundheitsminister wollen an diesem Montag über „möglichst einheitliche Regeln“ beraten, wie der Vorsitzende, Klaus Holetschek (CSU) aus Bayern, sagte. Der Direktor des Instituts für Infektionsmedizin am Uniklinikum Jena, Mathias Pletz, warnte davor, Corona-Maßnahmen an Schulen vorschnell aufzuheben. „Nach allem, was wir über Delta wissen, kann man es nicht einfach laufen lassen.“

Update, 13.30 Uhr- Spahn wirbt für baldige Corona-Impfungen bei bisher Zögernden

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat zudem noch zögernde Bürger dazu aufgerufen, Angebote für Corona-Impfungen möglichst bald wahrzunehmen. „Jetzt im September entscheiden wir darüber, und zwar in Deutschland und Europa, wie sicher wir durch Herbst und Winter kommen“, sagte der CDU-Politiker am Sonntag (5. September). Um sicher durch die nächsten Monate zu kommen, brauche es „noch fünf Millionen Impfungen und mehr in Deutschland“. Nötig sei noch mehr Tempo. Vollständig geimpft sind bisher 50,9 Millionen Menschen oder 61,2 Prozent der Bevölkerung.

Update, 12.27 Uhr - Spahn kritisiert Bildungsminister der Länder

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat das Verhalten der Bundesländer im Bezug auf den Schutz von Schülerinnen und Schülern scharf kritisiert. „Die Bildungsminister der Länder haben es bislang nicht geschafft, sich auf einheitliche Regeln für die Schulen zu verständigen“, sagte der CDU-Politiker in der HAZ. Es würden nicht alle Möglichkeiten genutzt, Kinder zu schützen.

„Nehmen Sie die PCR-Lollitests. Die sind einfach durchzuführen und sorgen für mehr Sicherheit. Oder die Luftfilter. Warum haben die Länder davon bislang nicht mehr angeschafft?“ Wenn er als Bundesminister über Tests und Impfstoffe so diskutiert hätte wie manche Länder über Lüftungsanlagen in Schulen, dann hätte Deutschland bis heute keinen Impfschutz.

Update, 11.50 Uhr - Corona-Bilanz im Landkreis Altötting

Am Samstag (4. September) kamen im Landkreis Altötting 23 neue PCR-bestätigte Fälle hinzu. Damit steht der Landkreis nun bei 6461 bestätigten Fällen insgesamt. Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz laut RKI liegt bei 94,9. Zudem gibt es 3 positive Schnelltest-Fälle, die allerdings erst durch einen PCR-Test bestätigt werden müssen, um in die Bilanz mit einzufließen. Die Zahl der aktiven Fälle im Landkreis liegt derzeit bei 227. In Altötting starben bislang 211 Menschen in Zusammenhang mit dem Corona-Virus.

Update, 10.30 Uhr - Prinz Harry fordert mehr Impfstoff für Entwicklungsländer

Prinz Harry (36) hat die Staatengemeinschaft mit Nachdruck zu mehr Corona-Impfungen in ärmeren Ländern aufgefordert. Mehr als ein Drittel der Weltbevölkerung habe bereits mindestens eine Impfung erhalten, sagte der Enkel von Queen Elizabeth II. bei einer Veranstaltung.

„Das klingt nach einer großen Leistung, und das ist es in vielerlei Hinsicht auch, aber es gibt eine große Diskrepanz zwischen den Menschen, die Zugang zu Impfstoffen haben und denen, die keinen haben.“ Harry betonte: „Weniger als zwei Prozent der Menschen in den Entwicklungsländern haben zu diesem Zeitpunkt eine erste Dosis erhalten.“

Die Welt könne im Kampf gegen das Virus noch vorankommen, wenn dieses Ungleichgewicht bekämpft würde, sagte Harry. Er warnte zudem vor den Folgen von Desinformation. Weltweit gebe es „massenhafte Fehlinformationen“ in Medien und sozialen Netzwerken. „Diejenigen, die mit Lügen und Angst hausieren, erzeugen Impfskepsis, was wiederum zu geteilten Gemeinschaften und untergrabendem Vertrauen führt“, sagte Harry. „Wir müssen dieses System durchbrechen, wenn wir Covid-19 und das Risiko neuer Varianten überwinden wollen.“

Update, 9.20 Uhr - Mann geht auf mobiles Impfteam los

Bei einer Corona-Impfaktion im thüringischen Gera ist ein mobiles Impfteam angegriffen worden. Dabei seien zwei Mitglieder des Teams verletzt worden, teilte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums mit.

Die Polizei bestätigte den Vorfall, der sich am Samstagnachmittag (4. September) in einem Einkaufszentrum ereignete. Nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) hatte der Mann eine Impfbescheinigung verlangt, wollte sich aber nicht impfen lassen. Als die Mitarbeiter ihm sagten, dass es ohne Impfung keine Bescheinigung gebe, sei der Mann „ausgetickt“. Er habe eine medizinische Fachangestellte und einen Helfer verletzt.

Allerdings hat der Angreifer zuvor seine Daten bei der Impf-Registrierung hinterlassen, weswegen es für die Polizei ein Leichtes war ihn ausfindig zu machen. Gegen den Mann läuft nun eine Anzeige.

Update, 8.13 Uhr - Die aktuellen Corona-Zahlen für die Region im Überblick

Die Corona-Fallzahlen bzw. 7-Tage-Inzidenzen in den Städten und Kreisen der Region steigen weiter an bzw. pendeln sich auf einem erhöhten Stand ein. In der Stadt Rosenheim übersteigt sie bereits den 18. Tag in Folge die 100er-Marke und steht aktuell bei 218,6 (bundesweit Platz 3).

Die übrigen Inzidenzen im Detail: Landkreis Altötting (von 98,5 auf 94,9), Landkreis Mühldorf (von 77,3 auf 79,8), Kreis Berchtesgadener Land (von 109,1 auf 117,6), Landkreis Traunstein (von 76,6 auf 85,1) und Landkreis Rosenheim (von 133,7 auf 144,4).

Die aktuellen Corona-Zahlen im Überblick

269 hospitalisierte Corona-Fälle in den vergangenen sieben Tagen gibt es aktuell in Bayern, damit liegt die Hospitalisierungsinzidenz bei 2,05 (Quelle/Stand: LGL, 4. September, 8 Uhr). Die Krankenhausampel ist damit aktuell grün.

Mehr als vier Millionen Corona-Infizierte - Inzidenz steigt auf 83,1

Seit Beginn der Corona-Pandemie haben sich mehr als vier Millionen Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert. Bislang haben die Gesundheitsämter 4 005 641 Ansteckungen gemeldet, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) von Sonntagfrüh hervorging. Die tatsächliche Zahl der Ansteckungen hierzulande dürfte höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Im Laufe des Samstags übermittelten die Ämter demnach 10 453 Fälle. Vor einer Woche hatte der Wert bei 8416 Ansteckungen gelegen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen stieg erneut an. So lag sie zuletzt bei 83,1 - am Vortag hatte der Wert bei 80,7 gelegen, vor einer Woche bei 74,1. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.13 Uhr wiedergeben.

Die Inzidenz der Neuinfektionen war in der Pandemie bisher Grundlage für viele Corona-Einschränkungen, etwa im Rahmen der Ende Juni ausgelaufenen Bundesnotbremse. Künftig sollen daneben weitere Werte wie die Zahl der Krankenhauseinweisungen stärker berücksichtigt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI zuletzt am Freitag mit 1,83 an (Vortag 1,74). Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen.

Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5. Die Berechnung dieser Sieben-Tage-Inzidenz erfolgt nach RKI-Angaben auf Basis des Datums der Meldung an das lokale Gesundheitsamt. Zwischen einer Infektion und der Krankenhauseinweisung vergehen demnach im Schnitt etwa zehn Tage, dieser Wert spiegelt die Infektionslage also merklich verzögert wider.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 21 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 12 Todesfälle gewesen. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3 768 400 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 92 346.

nt/jv/dpa

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