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News-Ticker zur Corona-Pandemie

EMA nimmt weitere Nebenwirkungen von Johnson & Johnson-Impfstoff auf

Johnson & Johnson (Symbolbild).
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Johnson & Johnson (Symbolbild).

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Freitag (6. August) im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 6,3, Landkreis Rosenheim 11,1, Landkreis Traunstein 13,5, Landkreis Berchtesgadener Land 41,5, Landkreis Mühldorf 8,6, Landkreis Altötting 6,3 (Quelle/Stand: RKI, 6. August, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 3960, Landkreis Rosenheim 14.041, Traunstein 11.188, Berchtesgadener Land 6192, Mühldorf 7008, Altötting 6089 (Quelle/Stand: RKI, 6. August, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 67, Landkreis Rosenheim 464, Traunstein 217, Berchtesgadener Land 102, Mühldorf 155, Altötting 210 (Quelle/Stand: RKI, 6. August, 0 Uhr)
  • Mindestens 91.754 Todesfälle in Deutschland (15.357 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 20.46 Uhr - EMA nimmt Nebenwirkungen von Johnson & Johnson-Impfstoff auf

Der Corona-Impfstoff des US-Herstellers Johnson & Johnson kann nach Erkenntnissen der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) in seltenen Fällen zu der Immunerkrankung Immunthrombozytopenie (ITP) sowie zu Schwindel und Tinnitus (Ohrensausen) führen. Die Produktinformationen für das Vakzin namens Janssen sollten um Hinweise auf die Möglichkeit derartiger Nebenwirkungen ergänzt werden, erklärte die Agentur am Freitag. Sie stützte sich auf eine Empfehlung des EMA-Ausschuss zur Risikobewertung von Arzneimittelwirkungen (PRAC). Der Nutzen des Impfstoffs überwiege aber weiterhin die Risiken. 

Der Risikomanagementplan für den Corona-Impfstoff wurde aktualisiert. Bei der Immunthrombozytopenie greife das Immunsystem fälschlicherweise die für die normale Blutgerinnung wichtigen Thrombozyten (Blutplättchen) an und zerstöre sie. Der Ausschuss stützte seine Empfehlung auf die Auswertung gemeldeter Nebenwirkungen in Datenbanken der EU, der USA sowie des Herstellers Johnson & Johnson.

Update, 19.53 Uhr - 49 aktive Corona-Fälle im Kreis Traunstein

Das Staatliche Gesundheitsamt Traunstein meldet für dessen Zuständigkeitsbereich derzeit 49 aktive COVID-19-Fälle bei einer 7-Tage-Inzidenz von 13,5. In den letzten 24 Stunden kamen zwei Neuinfektionen dazu. Es liegen insgesamt 11.191 bestätigte Fälle vor, die seit Beginn der Pandemie positiv getestet wurden. Als genesen gelten mindestens 10.925 Personen.

Es ist keine neue Todesmeldung eingegangen. Damit liegen im Landkreis Traunstein insgesamt 217 Todesfälle in Zusammenhang mit COVID-19-Erkrankungen vor. Derzeit wird in den Kliniken im Landkreis Traunstein ein COVID-19-Patient behandelt, dieser befindet sich auf der Intensivstation.

Mittlerweile wurden im Landkreis Traunstein 90.007 Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 84.471 Personen die Zweitimpfung erhalten.

Update, 18.51 Uhr - Holetschek: „Pandemie ist nicht vorüber“

Der Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz, Bayerns Ressortchef Klaus Holetschek (CSU), hat vor der Ministerpräsidentenkonferenz zur Corona-Lage vor der vorschnellen Aufgabe von Regelungen im Kampf gegen die Pandemie gewarnt. „Die Pandemie ist nicht vorüber“, sagte er am Freitag in München. „Die Pandemie wird nicht enden, weil wir gesetzlich ein Ende der Pandemie festlegen, wie das etwa die Freien Wähler glauben machen wollen“, betonte Holetschek.

Er forderte den Bund auf, die sogenannte „epidemische Lage von nationaler Tragweite“ über den 11. September hinaus zu verlängern. „Wir werden auch künftig, vor allem in den Herbst- und Wintermonaten, passende Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens brauchen. Dafür brauchen wir weiterhin eine Rechtsgrundlage“, sagte Holetschek. Die Infektionszahlen seien jetzt höher als zum gleichen Zeitpunkt vor einem Jahr. Die Eindämmungsmaßnahmen dürften nicht dem verständlichen Wunsch nach Normalität geopfert werden.

Die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten sowie Kanzlerin Angela Merkel (CDU) wollen am Dienstag beraten.

Update, 17.50 Uhr - Delta-Variante und Reiserückkehrer: 10 Fälle in den letzten sieben Tagen im Kreis Mühldorf

Das Landratsamt Mühldorf hat seit der letzten Statusmeldung fünf neue Corona-Fälle registriert (Stand: 6. August, 0 Uhr). In den letzten sieben Tagen (30. Juli bis 5. August) wurden insgesamt zehn Neuinfektionen verzeichnet, davon sechs in der Altersgruppe 15-34, zwei in der Altersgruppe von 35-59 und jeweils eine in der Altersgruppe 60-79 und über 80 Jahre. Unter den neuen Fällen befanden sich drei Reiserückkehrer.  Bei vier Fällen wurde die Delta-Variante bereits nachgewiesen. Die Differenzierung der restlichen Neuinfektionen ist zum Teil noch nicht abgeschlossen bzw. die Viruslast ist für eine Differenzierung nicht ausreichend.   

Im Landkreis Mühldorf liegen insgesamt 7.000 bestätigte Fälle vor. 6.830 Personen sind insgesamt wieder genesen. Derzeit gibt es im Landkreis Mühldorf a. Inn 14 aktive Fälle. Die Zahl der Verstorbenen, die mit dem Corona-Virus infiziert waren, beträgt 156. Die 7-Tage-Inzidenz liegt zum Stichzeitpunkt laut RKI  (Stand: 6. August, 3.14 Uhr) bei 8,6.

Bis einschließlich 5. August wurden insgesamt 128.627 Impfungen im Landkreis verabreicht. Insgesamt 66.936 Personen sind mindestens einmal geimpft, das entspricht 57,8 Prozent aller Landkreisbürgerinnen und -bürger. 63.983 Personen oder 55,2  Prozent haben die abschließende Impfung erhalten. Die Zahl der von den Betriebsärzten in Unternehmen durchgeführten Impfungen ist in diesen Zahlen nicht enthalten.

Update, 16.50 Uhr - Süden Frankreichs wird Corona-Hochrisikogebiet

Die Bundesregierung stuft größere Teile Südfrankreichs als Corona-Hochrisikogebiet ein. Von Sonntag an gelte das für die Regionen Okzitanien, Provence-Alpes-Côte d‘Azur sowie die Insel Korsika und auch für die französischen Überseegebiete Guadeloupe, Martinique, Réunion, St. Martin und St. Barthélemy, teilte das Robert Koch-Institut am Freitag mit. Die Niederlande sind nach einem Rückgang der Infektionszahlen dann nicht mehr Hochrisikogebiet - mit Ausnahme der Landesteile in Übersee.

Außerhalb Europas stufte die Bundesregierung weitere Staaten als Hochrisikogebiete ein: Algerien, Bangladesch, Haiti, Honduras, Irak, Kasachstan, Korea (Demokratische Volksrepublik), Marokko, Mexiko, Myanmar, Papua-Neuguinea, Philippinen, Senegal, Tadschikistan, Thailand, Trinidad und Tobago, Turkmenistan und Usbekistan.

Menschen, die aus einem Hochrisikogebiet nach Deutschland einreisen, müssen eine digitale Einreiseanmeldung ausfüllen. Rückkehrer, die nicht geimpft oder genesen sind, müssen in Deutschland in Quarantäne. Ein sogenanntes Freitesten mit einem frischen Negativ-Nachweis ist frühestens nach fünf Tagen möglich.

Seit Sonntag gelten zudem neue Regeln: Alle Menschen ab zwölf Jahren müssen bei der Einreise nach Deutschland nachweisen können, dass sie entweder negativ auf das Coronavirus getestet, gegen Covid-19 geimpft oder genesen sind. Wer dagegen verstößt, muss mit einem Bußgeld rechnen.

„Kinder unter zwölf Jahren sind von der Testpflicht ausgenommen, jedoch nicht von der Quarantäne-Pflicht. Kinder unter zwölf Jahren können die Quarantäne aber fünf Tage nach Einreise beenden - auch ohne Test“, schreibt die Bundesregierung in einem Hinweis zu den neuen Regeln für Ein- und Rückreisen nach Deutschland.

Update, 16.21 Uhr - Prämien und Verbote: Debatte über mehr Corona-Impfanreize

Angesichts rasch zunehmender Corona-Infektionen kommen weitere Vorschläge ins Spiel, um das Impftempo stärker anzukurbeln. Linksfraktionschef Dietmar Bartsch sprach sich für eine Impfprämie von 50 Euro aus. Der Chef der CSU im Bundestag, Alexander Dobrindt, regte Impfstationen für Urlaubsheimkehrer direkt an Flughäfen oder Bahnhöfen an. Große Einzelhandelsketten wollen Plakataktionen unter dem Motto „Leben statt Lockdown. Lass dich impfen.“ starten.

Über Maßnahmen gegen eine neue große Corona-Welle wollen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten an diesem Dienstag beraten. Dabei geht es neben Impulsen für mehr Impfungen auch um Beschränkungen, die nur für Ungeimpfte gelten könnten - ein negativer Test könnte dann nicht reichen.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) sprach sich dafür aus, „dass bei zunehmenden Infektionen und zunehmender Belegung der Krankenhäuser große Sport- und Kulturveranstaltungen nur von geimpften und genesenen Menschen besucht werden können“. „Einen neuen flächendeckenden Lockdown darf es nicht geben.“ Impfungen seien das beste Mittel, dies zu vermeiden.

Diskutiert wird über neue Impf-Anreize. Linksfraktionschef Bartsch sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe: „Alle Bürgerinnen und Bürger, die geimpft sind, könnten einen Innenstadtgutschein über 50 Euro für Gastronomie oder Einzelhandel erhalten.“ Sie dürften aber ausdrücklich nicht über den Online-Handel eingelöst werden. „Das wäre ein Konjunkturpaket über drei bis vier Milliarden Euro für die Innenstädte, die stark unter Corona gelitten haben.“

Update, 15.28 Uhr - Hotelier aus Bayern lässt nur noch Geimpfte und Genesene rein

Ein Hotelier aus Garmisch-Partenkirche will ab Oktober nur noch geimpfte oder genesene Hotelgäste aufnehmen. Die Möglichkeit, einen negativen Test vorzulegen, soll in seinem Haus dann entfallen. Der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband Dehoga betrachtet dieses Vorgehen mit Skepsis, betont aber auch, dass ein Hotelier in dieser Hinsicht natürlich von seinem Hausrecht Gebrauch machen dürfe.

Das 3G-Hygienekonzept, nach dem Geimpfte, Genesene und Getestete bei niedriger Inzidenz in Hotels Urlaub machen dürfen, habe sich jedoch bewährt, sagte Landesgeschäftsführer Thomas Geppert am Freitag.

Mit seiner 2G-Initiative hat der Hotelbesitzer Christian Wolf jüngst für Aufsehen gesorgt. Mehrere Medien berichteten. Für ihn stehe die Sicherheit von Mitarbeitern und Gästen im Vordergrund sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Als politisches Statement im Sinne einer Aufforderung, sich impfen zu lassen, sei sein Vorstoß nicht zu verstehen. Zudem lässt er Ausnahmen zu, etwa für Kinder.

Sowohl von Kollegen aus der Hotelbranche wie auch von Gästen habe er positives Feedback bekommen. Er geht davon aus, dass andere Hotels nachziehen. Allerdings habe er von Bürgern auch „sehr unsachliche und beleidigende“ Reaktionen erhalten. „Jeder hat aber die Wahl, zu entscheiden, in welchem Hotel er Urlaub machen möchte.“ Aus seiner Sicht ist die Impfung der einzige Weg aus der Pandemie.

Update, 14.55 Uhr - Party mit PCR-Test: Clubszene startet Pilotprojekt

Ein Pilotprojekt mit 2000 PCR-getesteten Partygängern soll der international gefeierten Berliner Clubszene nach 18 Monaten im Corona-Aus neue Perspektiven aufzeigen. „Die nächsten Tage sind sehr entscheidend für die Clubszene2, sagte Lutz Leichsenring von der Berliner Clubcommission am Freitag vor Beginn des dreitägigen Tests „Reboot Clubculture“.

Sechs sehr unterschiedliche Clubs wie Metropol, Kitkat, SO36 oder Festsaal Kreuzberg bieten in den beiden Nächten zwischen Freitag und Sonntag Veranstaltungen mit rund 40 Künstlerinnen und Künstlern aus der Szene an. Die 25 Euro teuren Tickets waren in wenigen Minuten vergriffen. Alle Clubgänger müssen einige Stunden vor Eintritt in drei eigens eingerichteten Testzentren einen PCR-Test machen. Einlass in die Clubs gibt es nur mit negativem Ergebnis. Dabei soll nicht unterschieden werden, ob Menschen schon geimpft sind.

Teil des Projekts ist ein zweiter Test eine Woche nach dem Ereignis. Um dabei möglichst viele Beteiligte zu erreichen, wurden Tickets vor allem über die Berliner Verteiler angeboten. Zudem gibt es dann zehn Euro vom Ticketpreis zurück.

Für die zweiten Tests hofft Florian Kainzinger von der Think.Health Hygiene Solutions auf eine Beteiligung von 70 bis 80 Prozent, um Rückschlüsse für weitere Schritte ziehen zu können. Voraussetzung seien die aufwendigeren PCR-Tests - Projekte mit einfachen Tests seien wenig erfolgreich verlaufen. „Wir hoffen, dass es nicht die Zukunft ist“, sagte Pamela Schobeß von der Clubcommission mit Blick auf das aufwendige Verfahren. „Aber es wäre eine Möglichkeit für den Herbst.“

Update, 13.49 Uhr - Kreis BGL: 44 neue Corona-Fälle binnen sieben Tage

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit gestern vier weitere bestätigte Corona-Fälle im Landkreis gibt. Die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten Corona-Fälle mit Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land steigt auf 6.192 (Stand RKI: 06.08.2021, 0 Uhr). Nach derzeitigem Meldungsstand liegt der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land bei 41,5 (Stand RKI: 06.08.2021, 0 Uhr).

Von den insgesamt 6192 Corona-Fällen sind mittlerweile 6010 Personen wieder genesen und ihre Quarantänezeit ist ausgelaufen. Aktuell gibt es 80 aktive Corona-Fälle im Landkreis, davon sieben Fälle in Einrichtungen im Landkreis Berchtesgadener Land (dazu zählen Alten- und Pflegeheime, Gemeinschaftsunterkünfte, Kindergärten und Schulen). In den vergangenen sieben Tagen gab es insgesamt 44 neue Corona-Fälle. Aktuell befinden sich 84 direkte Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne. In den Kliniken im Berchtesgadener Land werden aktuell vier Corona-Patient stationär behandelt. Davon werden zwei Patienten intensivmedizinisch betreut.

Update, 12.59 Uhr - Spahn wirbt für mehr Erstimpfungen als Schutz für den Herbst

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat erneut dazu aufgerufen, Corona-Impfangebote anzunehmen. Am Donnerstag habe es knapp 100.000 Erstimpfungen gegeben, schrieb der CDU-Politiker am Freitag auf Twitter. „Das ist noch zu wenig, um gut geschützt durch Herbst und Winter zu kommen.“ Inzwischen sind laut Ministerium 51,8 Millionen Menschen oder 62,2 Prozent der Bevölkerung mindestens einmal geimpft. Den vollständigen Impfschutz mit der meist nötigen zweiten Spritze haben mittlerweile knapp 45 Millionen Menschen oder 54,1 Prozent aller Einwohner.

Im Vergleich der Bundesländer liegt weiterhin Bremen an der Spitze - dort haben den Angaben zufolge schon 71,2 Prozent der Einwohner mindestens eine Impfung bekommen, und 63,7 Prozent sind vollständig geimpft. Schlusslicht bleibt Sachsen mit 52,7 Prozent mindestens einmal und 48,4 Prozent vollständig geimpften Einwohnern.

Update, 12.07 Uhr - Landkreis Altötting meldet einen neuen Corona-Fall

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich einen neuen Corona-Fall gemeldet. Damit steigt die Zahl der Infizierten seit Pandemie-Ausbruch in Stadt und Landkreis Altötting auf insgesamt 6089 Personen.
Aktuell gibt es im Landkreis 13 aktive Fälle. Die Fälle verteilen sich folgendermaßen: Altötting (4), Burghausen (3), Burgkirchen (3), Garching (1), Stammham (1) und Unterneukirchen (1). Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Altötting liegt aktuell bei 6,3.

Update, 11.26 Uhr - RKI: Inzidenz steigt früher und schneller als im Sommer 2020 - trotz Impfungen

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland steigt derzeit laut Robert Koch-Institut (RKI) mehrere Wochen früher und schneller wieder an als im Sommer 2020. „Trotz steigender Impfquote“, schrieb das RKI am Donnerstagabend bei Twitter. Wie aus dem neuen RKI-Wochenbericht hervorgeht, können Gesundheitsämter nicht mehr alle Infektionsketten nachvollziehen.

Der Großteil der seit Februar erfassten Corona-Fälle war laut RKI nicht geimpft. Es werde „dringend empfohlen, jetzt die Angebote für die Impfung gegen Covid-19 wahrzunehmen“, wird im Bericht appelliert. Die geschätzte Impfeffektivität gibt das RKI mit circa 88 Prozent für die Menschen zwischen 18 und 59 Jahren an und mit circa 87 Prozent für die Gruppe ab 60.

Update 10.43 Uhr - Charité: Drittimpfungen von Mitarbeitern gestartet

Die Berliner Charité hat diese Woche begonnen, Mitarbeiter ein drittes Mal gegen das Coronavirus zu impfen. Die Auffrischimpfung werde seit Mittwoch angeboten, sagte ein Sprecher. Angesprochen seien Beschäftigte, die vor mindestens sechs Monaten ihre zweite Impfung erhalten hätten und mindestens 60 Jahre alt seien. Dabei handle es sich um Mitarbeiter von Covid-19-Risikobereichen, die zudem altersbedingt einem erhöhten Risiko unterlägen. Ziel sei es, sie optimal zu schützen. Eine Zahl der bisher erneut geimpften Beschäftigten wurde nicht genannt.

Update, 9.54 Uhr - Neueste RKI-Zahlen für die Region

Entwicklung der 7-Tage-Inzidenzen in der Region (Stand 6. August).

Die Corona-Fallzahlen bzw. 7-Tage-Inzidenzen in den Städten und Kreisen der Region halten sich weiter auf einem inzwischen niedrigen Niveau. Lediglich die Inzidenz im Kreis Berchtesgadener Land stellt noch immer einen deutlichen Ausreißer dar. Hier lag die Inzidenz sechs Tage in Folge über der 50er-Marke, seit Mittwoch ist sie unter 50 gesunken (aktuell 41,5). Der Kreis weist bayernweit die höchste Inzidenz auf. Die übrigen Inzidenzen im Detail: Kreis Altötting (von 5,4 auf 6,3), Kreis Mühldorf (von 7,8 auf 8,6), Kreis Traunstein (stabil 13,5), Kreis Rosenheim (von 8,0 auf 11,1) und Stadt Rosenheim (von 7,9 auf 6,3).
In der Region wurde laut RKI kein weiterer Todesfall gemeldet.

Update, 8.51 Uhr - 336 neue Corona-Infektionen im Freistaat, BGL weiter mit höchster Inzidenz

In Bayern liegt die Corona-Inzidenz weiterhin in allen Landkreisen unter der kritischen Schwelle von 50. Dem Robert Koch-Institut (RKI) wurden binnen 24 Stunden 336 Neuinfektionen gemeldet, wie Zahlen des RKI-Dashboards vom Freitagmorgen zeigen. Die Inzidenz im Freistaat liegt demnach bei 13,8 - und ist damit niedriger als der bundesweite Wert von 20,4.

Der Landkreis Berchtesgadener Land hat bayernweit weiterhin die höchste Inzidenz mit 41,5 neuen Infektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Hier gelten nach hohen Werten in der Vorwoche strengere Regeln mit einer ausgeweiteten Testpflicht und Kontaktbeschränkungen. Erst wenn die Inzidenz fünf Tage hintereinander unter 50 liegt, werden die Regelungen wieder gelockert. Im Berchtesgadener Land ist nun am dritten Tag hintereinander die 50er-Marke wieder unterschritten worden. Keine neue Infektion mit Sars-CoV-2 in den vergangenen sieben Tagen meldete einzig die Stadt Schweinfurt.

Update, 7.16 Uhr - Grüner Pass: Italien verschärft Corona-Regeln erneut

Im Kampf gegen Corona treten in Italien strengere Regeln in Kraft, die unter dem Namen „Grüner Pass“ zusammengefasst sind. Wer ab Freitag in einem Restaurant drinnen essen möchte, ins Museum oder in ein Schwimmbad oder eine Therme gehen will, muss entweder einen Impfnachweis, einen 48 Stunden lang gültigen negativen Corona-Test oder einen Genesungsnachweis vorlegen. Ab September müssen zudem Lehrer, Studenten und Uni-Dozenten entsprechende Nachweise bringen. Die neuen Regeln ab Freitag gelten auch für Kultur- oder Sportveranstaltungen im Freien oder für Fitnessstudios. Betroffen sind alle Menschen ab zwölf Jahren. Restaurantbetreiber oder Betreiber anderer Unternehmen müssen sich die Nachweise vorzeigen lassen. Wer dagegen verstößt, muss mit Strafen rechnen.

Für Urlauber, die in Deutschland geimpft wurden, gibt es ein digitales EU-Impfzertifikat unter anderem bei Ärzten, Apotheken oder Impfzentren. Die Nachweise eines der „3 G“ (geimpft, genesen, getestet) müssen auf Italienisch, Französisch, Englisch oder Spanisch vorliegen. Für den Pass reicht in Italien schon eine erste Impfung. Die Corona-Erkrankung darf nicht länger als sechs Monate zurückliegen. Für Hotels oder öffentliche Verkehrsmittel ist kein „Grüner Pass“ notwendig. Ab September gilt der Pass dann neben Schulen auch in Fernzügen und -bussen, auf Fähren oder bei Flügen. Das beschloss das Kabinett am Donnerstagabend. Die Coronazahlen steigen in Italien derzeit, allerdings nur leicht.

RKI registriert 3448 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 20,4

Die Sieben-Tage-Inzidenz hat sich innerhalb eines Monats etwa vervierfacht. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) von Freitagmorgen lag sie bei 20,4 - am Vortag hatte der Wert 19,4 betragen, beim jüngsten Tiefststand am 6. Juli bei 4,9 gelegen. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt binnen eines Tages 3448 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04:11 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert für Deutschland bei 2454 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurde den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 24 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 30 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.784.433 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.662.700 an. Die der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 91.754.

mh/mz/dpa

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