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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Zweiter Club im Bayerischen Wald mit Corona-Fall

Diskothek (Symbolbild)
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Diskothek (Symbolbild)

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Mittwoch (6. Oktober) im News-Ticker:

Die Fallzahlen im Überblick:

  • Hospitalisierte Fälle/7 Tage in Bayern: 281 (Quelle/Stand: LGL, 6. Oktober, 8 Uhr)*
  • Hospitalisierungsinzidenz Bayern: 1,9 (Quelle/Stand: LGL, 5. Oktober, 8 Uhr)
  • Covid-19-Fälle auf Intensivstationen in Bayern: 253 (Quelle/Stand: DIVI, 6. Oktober, 6.15Uhr)**
  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 155,7, Landkreis Rosenheim 230,4, Landkreis Traunstein 251,9, Landkreis Berchtesgadener Land 239,8, Landkreis Mühldorf 94,4, Landkreis Altötting 96,7 (Quelle/Stand: RKI, 6. Oktober, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 4811, Landkreis Rosenheim 17.054, Traunstein 13.305, Berchtesgadener Land 7557, Mühldorf 7828, Altötting 7004 (Quelle/Stand: RKI, 6. Oktober, 0 Uhr) 
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 73, Landkreis Rosenheim 473, Traunstein 220, Berchtesgadener Land 103, Mühldorf 158, Altötting 215 (Quelle/Stand: RKI, 6. Oktober, 0 Uhr)
  • Service: Fälle Deutschland --- Fälle weltweit --- Überblick Risikogebiete
    * = Steigt der Wert auf 1200 oder höher, tritt Warnstufe Gelb in Kraft
    **= Steigt der Wert auf 600 oder höher, tritt Warnstufe Rot in Kraft

Update, 19.25 Uhr - Zweiter Club im Bayerischen Wald mit Corona-Fall

In einer weiteren Diskothek im Landkreis Regen hat ein mit Corona infizierter Gast am vergangenen Wochenende gefeiert. Die Frau habe in der Nacht von Freitag auf Samstag einen Club in Regen besucht. Danach habe sie ein positives Testergebnis erhalten und auch erste Krankheitssymptome gezeigt. Die Frau sei noch nicht vollständig geimpft gewesen, teilte ein Sprecher des Landratsamts am Mittwoch mit.

Das ist bereits der zweite Fall einer Corona-Infektion in einer Diskothek im Landkreis: Am Vortag hatte das Landratsamt mitgeteilt, dass in Patersdorf ein mit Corona infizierter Mann ein Lokal besucht hatte. Er sei weder geimpft noch genesen gewesen. Das Landratsamt rief alle Gäste auf, die die Diskotheken in Regen und Patersdorf besucht haben, sich testen zu lassen und auf Krankheitsanzeichen zu achten.

Die Betreiber von Clubs ermahnte die Behörde, ihre Verantwortung wahrzunehmen und nur Gäste einzulassen, die die Voraussetzungen erfüllen - also entweder komplett geimpft sind, eine Corona-Infektion schon hinter sich haben oder ein negatives PCR-Testergebnis vorlegen können. Auch müsse der Betreiber dafür sorgen, dass bei einem Infektionsfall die anderen Besucher informiert werden können

Update, 18.26 Uhr - WHO empfiehlt vorbeugende Therapie bei Covid-19

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt erstmals ein Medikament als Vorbeugung gegen eine schwere Covid-19-Erkrankung bei infizierten Risikopatienten. Sie verweist auf Studien, wonach die Antikörper-Kombination aus Casirivimab und Imdevimab von der US-Firma Regeneron und dem Schweizer Unternehmen Roche deren Überlebenschancen verbessern kann. Die WHO veröffentlichte ihre neue Empfehlung nun im „British Medical Journal“.

In Deutschland wird diese Antikörper-Kombination bereits in speziellen Fällen für Corona-Patienten eingesetzt. Viele Länder, die selbst keine Risikobewertungen machen können, warten aber auf solche WHO-Empfehlungen. Auch Hilfsorganisationen setzen in der Regel nur von der WHO empfohlene Mittel ein.

Die WHO empfiehlt nun die Gabe der Mittel bei Corona-Patienten mit Vorerkrankungen, die deshalb Gefahr laufen, schwer an Covid-19 zu erkranken und dann auf Intensivstationen behandelt werden müssten. Ebenso sollen bereits schwer Erkrankte damit behandelt werden, die keine Antikörper gegen Covid-19 haben.

Update, 17.27 Uhr - Neue Version der Corona-Warn-App bereit für Booster-Impfung

Die Corona-Warn-App des Bundes ist in der neuen Version in der Lage, die Nutzer schnell über eventuell anstehende Auffrischungsimpfungen zu informieren. Damit passt das Projektteam aus Robert Koch-Institut, SAP und Deutscher Telekom die App weiterhin an das aktuelle Pandemie-Geschehen an.

Die aktuelle Version 2.10 wird schrittweise in den kommenden Tagen bereitgestellt. Nutzer und Nutzerinnen eines iPhones können sich die aktuelle App-Version seit Mittwochvormittag (22. September) aus dem Store von Apple manuell herunterladen. Android-Anwender müssen unter Umständen etwas mehr Geduld aufbringen. Der Google Play Store bietet keine Möglichkeit, ein manuelles Update anzustoßen.

Mit der neuen Version erleichtert die App auch das Teilen von gespeicherten Impfzertifikaten. So kann die Anwendung nun eine Druckversion der Zertifikate erstellen. Damit können die Anwenderinnen und Anwender diese als PDF-Dokument speichern oder ausdrucken.

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat als Herausgeber der App bislang 33,8 Millionen Downloads verzeichnet. Die Zahl der aktiven Nutzer liegt unter diesem Wert, weil manche User die App wieder deinstalliert oder nach dem Wechsel ihres Smartphones nicht erneut installiert haben.

Update, 16.25 Uhr - Debatte in England um ungeimpfte Fußball-Profis

Jürgen Klopp hat kein Verständnis für Impfgegner. „Ich möchte an diese Leute appellieren“, sagte der Liverpool-Coach am Wochenende, „egal ob sie Fußballer sind oder wer auch immer - die Impfstoffe wirken.“ Sein Trainerkollege Thomas Tuchel vom FC Chelsea äußerte sich zurückhaltender. „Die Spieler sind Erwachsene und können frei entscheiden, ob sie sich impfen lassen wollen oder nicht“, sagte Tuchel, der selbst aus Überzeugung geimpft ist. „Wir müssen das akzeptieren.“

Wie viele Chelsea-Profis geimpft sind, vermochte Tuchel nicht zu sagen. Beim FC Liverpool sind es laut Klopp 99 Prozent der Spieler. Konkrete, offizielle Zahlen zur Impfquote veröffentlichen zwar weder die Premier League noch die Clubs, doch laut einem Bericht der „Daily Mail“ sind fast zwei Drittel der Spieler in Englands Spitzenliga nicht geimpft - und viele lehnen eine Impfung offenbar ab.

In der Premier League fürchtet man nun, dass der öffentliche Rückhalt für die Fußballer schwindet, nachdem für die Stars in Corona-Zeiten so viele Ausnahmen - etwa beim Reisen - gemacht wurden, die für andere Menschen nicht gelten. Wenn nun ausgerechnet diese Spieler die Impfung verweigern und zudem weitere Ausnahmen für sich beanspruchen, ist von der Bevölkerung kein Verständnis zu erwarten.

Um dem entgegenzuwirken, will die Premier League neue Anreize setzen. „Wir überlegen, ob und wie wir die Mannschaften/Spieler, die Covid-konform sind, am besten „belohnen““, hieß es in einem Schreiben der Liga, aus dem britische Medien zitierten. Demnach sind sogar nur bei sieben Clubs mehr als die Hälfte der Spieler vollständig geimpft. «Wir haben also noch ein Stück zu gehen», hieß es. Vereinen mit einer besonders hohen Impfquote stellt die Premier League eine Lockerung der strengen Corona-Regeln im Stadion in Aussicht. Dass sich die Impfskeptiker damit überzeugen lassen, ist jedoch fraglich.

Update, 15.50 Uhr - Start von 2G/3G Plus

Seit Mittwoch gelten in Bayern weitere Erleichterungen für Betriebe und Veranstalter, die freiwillig lediglich Geimpfte und Genesene (sog. freiwilliges 2G) sowie auch Getestete mit einem PCR-Test zulassen (sog. freiwilliges 3G plus).

Demnach sind freiwilliges 2G/3G plus in allen Bereichen möglich, in denen bisher 3G gilt wie beispielsweise Sportstätten, Theater, Kinos u.v.m. Überall dort, wo 2G/3G plus gilt sind die Maskenpflicht und das Gebot des Mindestabstands aufgehoben. Etwaige Personenobergrenzen entfallen ebenfalls.

Das Landratsamt Altötting weist darauf hin, dass Veranstalter und Betreiber von Einrichtungen die Entscheidung, dass sie sich zu 2G/3G plus entschlossen haben, dem Landratsamt vorab mitteilen müssen. Hierfür steht ab sofort das Funktionspostfach corona-anzeige@lra-aoe.de zur Verfügung.

Update, 15 Uhr - 33 Neuinfektionen im Kreis Altötting

Seit Dienstag kamen im Landkreis Altötting 33 neue PCR-bestätigte Fälle hinzu (7004 insgesamt). Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz laut RKI liegt bei 96,7.

Fünf Fälle sind auf ein Ausbruchsgeschehen in der Gemeinschaftsunterkunft Burghausen zurückzuführen. Aus diesem Grund wird in der GU heute eine Reihentestung durchgeführt.

Update, 13.55 Uhr - 85 Neuinfektionen im Kreis Traunstein

Insgesamt werden in den Kliniken Südostbayern 38 Covid-Patienten behandelt. Davon befinden sich 33 auf der Normalstation und fünf auf der Intensivstation.

Mittlerweile wurden im Landkreis Traunstein 100.459 Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 95.292 Personen die Zweitimpfung erhalten. Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein liegen derzeit 716 aktive COVID-19-Fälle vor.

Seit der letzten Pressemitteilung am 5. Oktober sind beim Staatlichen Gesundheitsamt 85 Neuinfektionen eingegangen.

Beim Gesundheitsamt Traunstein ist seit der letzten Pressemitteilung keine Todesmeldung eingegangen. Damit liegen im Landkreis Traunstein insgesamt 220 Todesfälle in Zusammenhang mit COVID-19-Erkrankungen vor.

Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 251,9.

Update, 13.29 Uhr - 68 neue Fälle im BGL

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit Dienstag 68 weitere bestätigte COVID-19-Fälle im Landkreis gibt. Davon befanden sich 19 Personen als direkte Kontaktpersonen in Quarantäne. Nach derzeitigem Meldungsstand liegt der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land bei 239,8 (Stand RKI: 6. Oktober, 0 Uhr).

Aktuell gibt es 357 aktive COVID-19-Fälle im Landkreis. Derzeit gibt es 106 Fälle in Einrichtungen im Landkreis Berchtesgadener Land (dazu zählen Alten- und Pflegeheime, Gemeinschaftsunterkünfte, Kindergärten und Schulen). In den vergangenen sieben Tagen gab es insgesamt 255 neue COVID-19-Fälle.

In den Kliniken der Kliniken Südostbayern AG (KSOB) im Berchtesgadener Land werden aktuell 21 COVID-19-Patienten stationär behandelt. elf Patienten davon haben ihren Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land. Derzeit werden in den Kliniken im Berchtesgadener Land insgesamt zwei Patienten intensivmedizinisch betreut, diese zwei Patienten haben ihren Wohnsitz im Berchtesgadener Land. Von den 21 im Berchtesgadener Land stationär behandelten Patienten sind drei Personen vollständig geimpft, eine Person hat ihren Wohnsitz im Berchtesgadener Land und wird auf der Normalstation behandelt.

Die KSOB behandeln am Standort in Traunstein derzeit insgesamt 17 COVID-19-Patienten. drei Personen davon haben ihren Wohnsitz im Berchtesgadener Land, wiederum eine Person davon wird intensivmedizinisch betreut.

Insgesamt werden in den Kliniken der KSOB an ihren Standorten im Berchtesgadener Land und Traunstein 38 COVID-19-Patienten behandelt. Davon befinden sich 33 Patienten auf der Normalstation und fünf Patienten auf der Intensivstation.

Update, 12.14 Uhr - Gericht entscheidet: Ausgangssperre in Bayern war rechtswidrig

Drei Richter des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs entschieden, dass die Ausgangssperre, die während der Corona-Pandemie in Bayern verhängt wurde, rechtswidrig war.

Die Kläger hatten sich darauf berufen, dass die Ausgangssperre ein schwerer Eingriff in die Freiheitsrechte der Bürger sei, berichtet Bild. Das Urteil wird damit begründet, dass die Sperre keine nötige Maßnahme gewesen sei. Die triftigen Gründe, die Bürgern erlaubte, auch nach der Sperrstunde das Haus zu verlassen, seien so eng definiert worden, dass die Maßnahme der Situation nicht mehr angemessen gewesen sei. Den Behörden wird grundsätzlich eingeräumt, Regulierungen im eigenen Ermessen zu erlassen, diese müssen aber angemessene Maßnahmen zur Einschränkung der Pandemie sein.

Update, 12:10 Uhr - Landkreise in Region belegen „Top-3“ 7-Tage-Inzidenzen

Die Region Südostbayern nimmt derzeit eine traurige Spitzenposition ein. Alle drei Plätze der Top-3 der höchsten Sieben-Tage-Inzidenz werden von Landkreisen der Region belegt (RKI, Stand: 6. Oktober, 12 Uhr).

Dabei hat der Kreis Traunstein mit einem Wert von 251,9 bundesweit die Höchste Inzidenz, dicht gefolgt vom Berchtesgadener Land mit 239,8 und dem Kreis Rosenheim mit 230,4.

Update, 9.53 Uhr - Jetzt live: Spahn und Wieser zum Corona-Herbst

Update, 10.44 Uhr - Spahn: „Bitte lassen Sie sich gegen Grippe impfen“

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat die Menschen in Deutschland dazu aufgerufen, sich in diesem Herbst besonders zahlreich gegen Grippe impfen zu lassen. Weil es in Deutschland im vergangenen Jahr infolge des teilweisen Lockdowns so gut wie keine Grippe gegeben hatte, sei das Risiko einer Grippewelle in diesem Jahr umso höher, sagte Spahn am Mittwoch in Berlin. „Bitte lassen Sie sich gegen Grippe impfen“, sagte der Minister. „Genug Grippeimpfstoff ist vorhanden.“

27 Millionen Dosen Impfstoffdosen stünden zur Verfügung - „mehr als genug“, sagte Spahn. Wegen früheren Bestellungen und einer früheren Behördenfreigabe seien die Impfstoffe in diesem Jahr auch früh verfügbar. So sei es möglich, „viel Leid und Tod“ zu vermeiden. Eine Grippeimpfung ist besonders bei Älteren und Menschen mit Vorerkrankungen empfohlen. Auch bei Menschen mit vielen Kontakten sei sie ratsam, sagte Spahn.

Erreicht werden solle erneut mindestens eine Größenordnung wie im vergangenen Jahr, als es 22 Millionen Grippeimpfungen gegeben habe. Üblicherweise seien es zwischen 15 und 18 Millionen Impfungen, so Spahn. Gerade im öffentlichen Personenverkehr seien auch weiter die Abstands- und Hygieneregeln anzuwenden - wie das Tragen von Masken. Spahn selbst hatte sich am Morgen gegen Grippe impfen lassen, wie er mitteilte.

Update, 9.55 Uhr - Spahn wirbt für Grippeimpfung

Im Rahmen der gemeinsamen Pressekonferenz warben Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI), Lothar H. Wieler, für eine Grippeimpfung dieses Jahr. Besonders wegen einer geringeren Grundimmunität sei dies schwer ratsam. Auch um die ohnehin durch Corona belasteten Intensivstationen zu entlasten sei es unumgänglich, dass genügend Menschen sich gegen die Grippe impfen lassen, so Spahn. Genügend Grippeimpfstoff sei vorhanden, dafür habe man gesorgt.

Bereits im vergangenen Jahr haben sich mehr Deutsche gegen Grippe impfen lassen, als je zuvor. Daher habe man frühzeitig Impfstoffe bestellt, um für eine zeitnahe Versorgung zu sorgen. Besonders im Herbst werde das Einhalten der AHA-Regeln und das tragen von Masken wichtig. Spahn selbst habe sich gerade beim Hausarzt gegen Grippe impfen lassen, weil er beruflich viel Kontakt mit anderen Menschen habe. Das rate er auch anderen Berufsgruppen, wie etwa Journalisten.

Update, 8.54 Uhr - InnKlinikum Altötting und Mühldorf meldet 17 Corona-Patienten

Wie das InnKlinikum Altötting und Mühldorf am Mittwoch meldet, befinden sich derzeit 17 positiv getestete Patienten in den Kliniken (elf davon in Mühldorf, vier in Burghausen und zwei in Altötting). Vier von ihnen sind in Mühldorf auf der Intensivstation untergebracht (drei von ihnen mit Beatmung), in Altötting befinden sich zwei Patienten auf der Intensivstation, die beide beatmet werden.

Covidbedingte Todesfälle gab es in den Kliniken seit dem Vortag nicht. Die Coronaimpfung könne zeitgleich mit der Grippeimpfung durchgeführt werden.

Update, 7.40 Uhr - Lockerungen der Corona-Beschränkungen stressen junge Menschen

Etwa ein Drittel der jungen Menschen in Deutschland fühlt sich von den Lockerungen der Corona-Maßnahmen auch mal gestresst. Der Aussage „Ich fühle mich unter Druck gesetzt, viele Dinge zu unternehmen, wenn es wieder möglich ist“ stimmten im September 34 Prozent der nach 1995 Geborenen (Generation Z) zu, wie aus einer Sonderauswertung des Instituts für Generationenforschung in Augsburg hervorgeht, die der dpa exklusiv vorliegt.

Seit Beginn der Pandemie fragt das private Institut alle zwei Wochen mindestens 1500 repräsentativ ausgewählte Menschen, wie sie die Corona-Pandemie erleben. Damit sind auch Langzeitbeobachtungen möglich. Im Mai hatte die Zustimmung zu der oben genannten Aussage bei der Generation Z noch 54 Prozent betragen. Seither nehmen die Zustimmungswerte in dieser Altersgruppe ab.

Bei Älteren sind die Zustimmungswerte geringer, bleiben dafür aber seit Beginn der Lockerungen relativ konstant. Bei der Generation Y (26 bis 39 Jahre) pendelt der Wert um 30 Prozent. Je älter die Gruppe, desto geringer die Zustimmung. Bei den sogenannten Babyboomern ab 56 Jahren stieg der Wert zuletzt wieder an: 11 Prozent fühlen sich demnach unter Druck, etwas unternehmen zu müssen.

Einige Menschen vermissen der Befragung zufolge sogar den Lockdown. Der Aussage „Am liebsten würde ich den Pandemie-Alltag beibehalten“ stimmten im August 25 Prozent der 26 bis 39-Jährigen zu. Bei der jüngeren Generation Z waren es 13 Prozent, bei den älteren Gruppen 13 und 15. Auch hier ist die Tendenz fallend.

Update, 6.37 Uhr - RKI registriert 11.547 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz sinkt etwas

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist im Vergleich zum Vortag leicht gefallen. Das Robert Koch-Institut gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Mittwochmorgen mit 62,3 an.

Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 63,6 gelegen, vor einer Woche bei 61,0. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 11.547 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 4.46 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 11.780 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 76 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 67 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4.271.734 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 93.959.

Corona und Grippe - Spahn und Wieler bereiten auf Herbst vor

Der befürchtete Anstieg an Corona- und Grippe-Infektionen im Herbst und Winter rückt an diesem Mittwoch in Berlin in den Blick. Dazu treten Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI), Lothar H. Wieler, am Vormittag (10 Uhr) gemeinsam vor die Öffentlichkeit. Im Zentrum soll das Thema Impfen stehen.

Das RKI hatte in seinem jüngsten Wochenbericht eine Zunahme bei den Corona-Zahlen vorhergesagt. Als Gründe nannte das RKI, dass es noch immer eine große Zahl ungeimpfter Menschen gebe und Kontakte in Innenräumen im Herbst zunähmen. Zudem fürchten Ärzte eine Grippewelle. Derzeit gibt es bereits eine Häufung an Atemwegsinfekten bei Minderjährigen. Ärzte berichten davon, dass nun Infekte nachgeholt würden, die es wegen des teilweisen Lockdowns im vergangenen Winter und Frühjahr nicht gegeben habe.

In der Hochphase der Corona-Pandemie waren Spahn und Institutschef Wieler teils im Wochenrhythmus miteinander aufgetreten. Mit dabei ist dieses Mal der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission (Stiko), Thomas Mertens. Die Stiko hatte im September eine Empfehlung herausgegeben, nach der Impfungen gegen Corona und Grippe an einem Termin erfolgen können. Geraten wird zu einem Zeitpunkt ab Oktober.

mh/dpa

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