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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Söder unter Beschuss: Lauterbach und Kliniken kritisieren Bayerns Alleingang bei Impfpflicht

Markus Söder
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Markus Söder (CSU) bei einer Pressekonferenz.

München/Oberbayern – Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt noch immer für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Montag (7. Februar) im News-Ticker:

Die Fallzahlen im Überblick:

  • Covid-19-Fälle auf Intensivstationen in Bayern: 322 (Quelle/Stand: DIVI, 7. Februar, 6.05 Uhr)
  • Intensivbetten-Auslastung ILS Rosenheim: 77,6% (Quelle/Stand: DIVI, 7. Februar, 6.15 Uhr)
  • Intensivbetten-Auslastung ILS Traunstein: 80,2% (Quelle/Stand: DIVI, 7. Februar, 6.15 Uhr)
  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 2222,0, Landkreis Rosenheim 1949,0, Landkreis Traunstein 1023,7, Landkreis Berchtesgadener Land 1721,1, Landkreis Mühldorf 1878,4, Landkreis Altötting 2006,2 (Quelle/Stand: RKI, 7. Februar, 3.56 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 12.800, Landkreis Rosenheim 50.694, Traunstein 34.021, Berchtesgadener Land 21.544, Mühldorf 24.021, Altötting 19.442 (Quelle/Stand: RKI, 7. Februar, 3.56 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 108, Landkreis Rosenheim 666, Traunstein 320, Berchtesgadener Land 162, Mühldorf 263, Altötting 292 (Quelle/Stand: RKI, 7. Februar, 3.56 Uhr)
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Update, 18.42 Uhr - Krankenhäuser kritisieren Bayerns Alleingang bei Impfpflicht

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft hat Bayerns Alleingang bei der Aussetzung der Impfpflicht für Klinikpersonal kritisiert. Für die Krankenhäuser ändere sich trotz der Aussagen von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) nichts, sagte der Vorstandsvorsitzende Gerald Gaß der „Augsburger Allgemeinen“ (Dienstag). Die Ankündigung befreie die Kliniken nicht davon, sich an das Gesetz zu halten. „Wir sind verpflichtet, bis zum 15. März die nicht geimpften Mitarbeiter den Gesundheitsämtern zu melden. Darauf sind wir vorbereitet und dies werden wir auch durchführen.“

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte am Montag erklärt, er wolle die geplante Impfpflicht für Bedienstete im Gesundheitswesen vorerst nicht umsetzen. Die sogenannte einrichtungsbezogene Impfpflicht soll eigentlich vom 15. März an greifen. Sie wurde im Infektionsschutzgesetz verankert.

Der Vollzug des Gesetzes müsse über die Bundesländergrenzen hinweg einheitlich erfolgen, forderte Gaß. „Wenn manche Bundesländer nun für sich erkennen, mehr Zeit und weitere Abstimmungen für den Vollzug zu benötigen, nehmen wir das zur Kenntnis.“ Er erwarte bei der nächsten Bund-Länder-Konferenz aber eine einheitliche Umsetzung.

Update, 17.18 Uhr - Zwei Todesfälle im Kreis Traunstein

Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein liegen derzeit 1653 aktive Corona-Fälle vor. Seit vergangenen Freitag sind beim Staatlichen Gesundheitsamt 678 Neuinfektionen eingegangen. Es liegen insgesamt 34.295 bestätigte Fälle vor, die seit Beginn der Pandemie positiv getestet wurden.

Als genesen gelten mindestens 32.321 Personen. Beim Gesundheitsamt Traunstein sind zudem zwei weitere Todesmeldungen eingegangen. Es handelt sich um zwei Frauen im Alter von 89 und 90 Jahren. Damit liegen im Landkreis Traunstein insgesamt 321 Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19-Erkrankungen vor.

In den Kliniken Südostbayern werden insgesamt 68 Covid-Patienten behandelt. Davon befinden sich 65 auf der Normalstationund drei auf der Intensivstation.

Update, 16.37 Uhr - Lauterbach attackiert Söder und kritisiert Ankündigung Bayerns zu Teil-Impfpflicht

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat die Ankündigung Bayerns kritisiert, die gesetzliche Impfpflicht für Beschäftigte in Kliniken und Pflegeheimen vorerst nicht umzusetzen. „Laxe Vollzugsregeln der einrichtungsbezogenen Impfpflicht können nicht nur das Leben der älteren Menschen mit schwachem Immunsystem gefährden“, sagte der SPD-Politiker am Montag. „Dazu gefährden sie auch die Glaubwürdigkeit von Politik.“ Es gehe um den Schutz von Patienten und Heimbewohnern. „Auch die bayerische Landesregierung sollte das beschlossene Gesetz ernst nehmen“, mahnte Lauterbach.

Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte zuvor gesagt, es werde „großzügigste Übergangsregelungen“ bei der Impfpflicht geben, was „de facto zunächst einmal auf ein Aussetzen des Vollzugs hinausläuft“. Für wie viele Monate dies gelten solle, werde man dann sehen.

Das bereits im Dezember von Bundestag und Bundesrat beschlossene Gesetz legt fest, dass Beschäftigte in Pflegeheimen und Kliniken bis 15. März Nachweise als Geimpfte oder Genesene vorlegen müssen - oder ein Attest, nicht geimpft werden zu können. Arbeitgeber müssen die Gesundheitsämter informieren, wenn das nicht geschieht. Diese können die Beschäftigung in der Einrichtung untersagen.

Lauterbach hatte bereits deutlich gemacht, dass das Gesetz gilt und dass er eine Verschiebung ablehnt. Der Bund könne den Ländern aber bei einem einheitlichen Vorgehen helfen, wie mit konkreten Umsetzungsproblemen umzugehen sei.

Update, 15.44 Uhr - Inzidenz bei jüngeren Schulkindern beträgt fast 5000

Die Corona-Inzidenz bei Schulkindern erklimmt in Bayern immer neue Höhen. In der Altersgruppe der Sechs- bis Elfjährigen liegt sie inzwischen bei 4828, wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Montag mitteilte. Das ist ein Anstieg um rund ein Drittel zu dem vor einer Woche gemeldeten Wert. Inklusive Nachmeldungen könnte der Wert zudem noch auf mehr als 5000 steigen, hieß es. Das würde bedeuten, dass sich binnen einer Woche etwa jedes 20. Kind dieser Gruppe infiziert hätte.

Die zweit- und dritthöchsten Inzidenzen gibt es in den Altersgruppen der Zwölf- bis 15-Jährigen mit 3653 und der 16- bis 19-Jährigen mit 2797. Auch hier steigen die Zahlen nach wie vor deutlich. Dahinter folgen die Altersgruppen 20 bis 34 mit einer Inzidenz von 2117 und null bis fünf Jahre mit 1907. Die niedrigsten Werte finden sich aktuell in der Gruppe über 80 mit 458 und bei den 60- bis 79-Jährigen mit 578. Für alle Gruppen sind dies die jeweils höchsten bisher erreichten Werte.

Bei allen Inzidenzen ist von einer gewissen Dunkelziffer auszugehen, auf die auch das LGL hinweist. Bei Schul- und Kindergartenkindern dürfte sie wegen verpflichtender Corona-Tests aber niedriger ausfallen.

Update, 14.35 Uhr - Immer mehr Bundesländer lockern: Auch 2G-Regel im Handel wird zum Teil aufgehoben

Brandenburgs Landesregierung will die 2G-Regel im gesamten Einzelhandel aufheben, die derzeit nur Geimpften und Genesenen den Einkauf in den meisten Geschäften erlaubt. Stattdessen soll im Einzelhandel eine Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske gelten, teilte Regierungssprecher Florian Engels am Montag auf Anfrage mit.

Zudem soll die nächtliche Ausgangsbeschränkung für Ungeimpfte in Hotspot-Regionen fallen. Dagegen soll die 2G-plus-Regel in Gaststätten erhalten bleiben - sie schreibt einen zusätzlichen negativen Test vor. Über die Änderungen der Coronaregeln werde das Kabinett aber erst am Dienstag endgültig entscheiden, betonte Engels.

Vorgesehen sei zudem, dass die Erhebung von Kontaktdaten etwa in der Gastronomie ausgesetzt werden, erklärte der Regierungssprecher. Für Sport im Freien soll die 3G-Regel herrschen, also Zugang für Geimpfte, Genesene und tagesaktuell negativ Getestete.

Update, 13.52 Uhr - Kreis Mühldorf meldet 974 neue Corona-Fälle

Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Mühldorf a. Inn gibt es seit der letzten Statusmeldung vom Freitag (4. Februar) 974 neue bestätigte Corona-Fälle (Stand: 7. Februar, 0 Uhr). Die Zahl der aktiven Fälle beträgt derzeit 3474. Die 7-Tage-Inzidenz
liegt laut RKI bei 1878,4 (Stand: 7. Februar, 3.56 Uhr). Die meisten Neuinfektionen gab es demnach in Waldkraiburg (205), Stadt Mühldorf (163) und Ampfing (78).

Update, 13.20 Uhr - Bayern will Impfpflicht für Pflegekräfte vorerst aussetzen

Bayern will die ab Mitte März vorgesehene einrichtungsbezogene Impfpflicht für Pflegekräfte vorerst nicht umsetzen. Er sei dafür, hier „großzügigst“ vorzugehen, „was de facto auf ein Aussetzen des Vollzugs hinausläuft“, sagte CSU-Chef und Ministerpräsident Markus Söder am Montag im Anschluss an eine Sitzung des CSU-Vorstands in München. Für wie viele Monate dies gelten werde, sei noch offen.

Livestream

Update, 12.47 Uhr - Präsenzunterricht weiterhin oberstes Ziel der Staatsregierung

„Der Vorwurf, die Schule würde nicht geachtet, ist falsch“, machte Söder im Hinblick auf die Situation an bayerischen Schulen deutlich. Die Aufrechterhaltung des Präsenzunterrichts sei weiterhin das oberste Ziel der Staatsregierung. Zugleich soll ein größtmögliches Maß an Sicherheit für Schüler und Lehrer gewährleistet werden. Daher brauche es klare Regeln, an denen sich alle orientieren könnten. Ausführlich hatte dies bereits Kultusminister Piazolo (Freie Wähler) vergangene Woche dargelegt.

Es gehe nun darum, „klug durchzusteuern“ – mit klaren Konzepten, so der Ministerpräsident. Alle Verantwortlichen würden bereits jetzt unter anderem daran arbeiten, dass bereits jetzt die entsprechenden Vorbereitungen für alle Abschlussprüfungen getroffen werden.

Update, 12.43 Uhr - Sperrstunde wird aufgehoben - Körpernahe Dienstleistungen mit 3G

Da derzeit keine Überlastung der Kliniken drohe, müssten nun „die richtigen Türen“ geöffnet werden, sagte Söder: „Es macht Sinn, einen Einstieg in den Ausstieg zu wählen!“ Diesen Weg werde Bayern nun auch im Hinblick auf die nächsten Ministerpräsidentenkonferenz am 16. Februar einschlagen. Es müsse nun eine „sanfte und kontrollierte Öffnung“ vorangebracht werden, so der Landeschef in seinen Ausführungen. Zudem forderte er vom Bund, den Genesenenstatus wieder auf sechs Monate zu verlängern und die strikten Reisebeschränkungen zu lockern.

Folgende Maßnahmen sind nun in Bayern geplant – und zwar in Schritten: Zunächst soll in der Gastronomie die Sperrstunde wegfallen (2G bleibt jedoch bestehen). Körpernahe Dienstleistungen sollen nun wieder unter 3G-Bedingungen erlaubt werden. Zudem wird es Lockerungen im Sport- und Kulturbereich geben: Es werden mehr Zuschauer gelassen (unter der 2G-Plus-Regel plus Maske) – und zwar auf 75 Prozent der Kapazität im Kulturbereich und 50 Prozent im Sportbereich (inkl. Stehplätze). Es gilt jedoch eine maximale Obergrenze von 15.000 Besuchern.

Update, 12.37 Uhr -„Abkopplung von Inzidenz und Hospitalisierung“

„Die politische Stimmung in Deutschland dreht sich. Offenkundig ist die Bundesregierung in vielen Dingen uneins und untätig. Eine Regierung muss Probleme lösen und nicht neue schaffen“, sagte Ministerpräsident Markus Söder nach der Vorstandssitzung der CSU am Vormittag im Hinblick auf politisch wichtige Themen wie die Ukraine-Krise, hohe Energie-Preise oder die Corona-Pandemie.

Beim Thema Corona wurde Söder besonders deutlich. Die Regierung scheine in der Bekämpfung der Pandemie „überfordert“. Wie gefährlich ist Corona noch und wie gefährlich ist Omikron? Das sei die zentrale Frage, an der es die Maßnahmen auszurichten gelte. Dass in Bayern die Inzidenzen so hoch sind, liege daran, dass in Bayern mehr als anderswo getestet werde, so Söder. Allerdings sei dies „nicht mehr der Gradmesser“, so der Ministerpräsident. Es habe in den letzten Wochen vielmehr „eine Abkopplung von Inzidenz und Hospitalisierung ergeben“. Der entscheidende Maßstab sei deswegen die Auslastung der Krankenhäuser.

Update, 11.56 Uhr - Australien öffnet Grenzen für internationale Touristen

Fast zwei Jahre nach der Corona-bedingten Schließung der australischen Grenzen dürfen ab dem 21. Februar erstmals wieder zweifach geimpfte Touristen aus aller Welt einreisen. „Sie müssen doppelt geimpft sein, um nach Australien zu kommen. Das ist die Regel. Und es wird von jedem erwartet, sich daran zu halten“, sagte Premierminister Scott Morrison am Montag. Eine Ausnahme sei der Johnson & Johnson-Impfstoff, der ebenfalls zugelassen ist, aber nur eine Spritze erfordert, berichtete der Sender ABC unter Berufung auf die Behörden.

Eine Booster-Impfung sei nicht erforderlich und werde es nach jetzigem Stand auch in Zukunft nicht sein, betonte Morrison. Ungeimpfte müssten sich hingegen um eine Ausnahmegenehmigung bewerben und nach der Ankunft zunächst in Hotelquarantäne, hieß es.

Allerdings haben die verschiedenen Bundesstaaten und Territorien des Landes unterschiedliche Regeln, was etwa die Obergrenzen für internationale Ankünfte betrifft. Diese würden auch weiter in Kraft bleiben, betonte Morrison. So gibt es etwa im Bundesstaat New South Wales mit der Metropole Sydney überhaupt keine Obergrenze mehr, nach Western Australia mit der Großstadt Perth dürfen derzeit nur 265 internationale Gäste pro Woche einreisen.

Update, 11 Uhr - Kreise: Söder will massive Lockerungen für Bayern

Gaststätten in Bayern sollen nach Worten von Ministerpräsident Markus Söder künftig wieder ohne coronabedingte Zeitbegrenzung öffnen dürfen. Die Sperrstunde - aktuell noch 22 Uhr - soll aufgehoben werden. Das kündigte der CSU-Vorsitzende am Montag in einer Videoschalte des CSU-Vorstands an, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen erfuhr.

Bei Sportveranstaltungen soll demnach wieder eine Zuschauer-Auslastung von bis zu 50 Prozent erlaubt werden - in Stadien und bei großen Sportveranstaltungen liegt die Grenze aktuell bei 25 Prozent. Zudem soll laut Söder dann eine maximale Obergrenze von 15.000 Zuschauern gelten (aktuell sind es 10.000). Bei Kulturveranstaltungen soll wieder eine Auslastung von bis zu 75 Prozent erlaubt werden - aktuell sind es höchstens 50 Prozent. In beiden Bereichen soll es aber bei der 2G-plus-Regel und FFP2-Maskenpflicht bleiben.

Körpernahe Dienstleistungen wie Friseure oder Nagelstudios sollen in Bayern künftig auch wieder für Besucher mit einem negativen Corona-Test möglich sein. Es soll hier wieder die 3G-Regel gelten, so Söder. Damit dürften auch Ungeimpfte oder Personen, die keinen Genesenen-Nachweis haben, wieder die Dienstleistungen in Anspruch nehmen. Aktuell gilt hier noch die 2G-Regel.

Update, 10.54 Uhr - Inzidenz in Fürstenfeldbruck über 4000

Fürstenfeldbruck ist mit einer Inzidenz über 4000 nun bundesweiter Spitzenreiter.

Mit fast 23.000 neuen Corona-Infektionen ist die 7-Tage-Inzidenz in Bayern abermals gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin meldete am Montagmorgen 1786 (Vortag: 1756,0) Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche (Stand: 3.56 Uhr). Den bundesweiten höchsten Wert hatte erneut der Landkreis Fürstenfeldbruck mit 4083,8 (Vortag: 3822,8).

Seit Beginn der Pandemie haben sich nach Angaben des RKI im Freistaat mehr als zwei Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl der registrierten Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus stieg um 5 auf 20.640.

Update, 10.32 Uhr - Tiroler Polizei entlarvt zahlreiche Corona-Betrüger

Seit Beginn des Jahres 2021 hat die Polizei in Tirol bisher 69 Fälle von gefälschten Covid-19-Zertifikaten aller Art (Impfpässe, Genesungs- und Testzertifikate, Maskenbefreiungsbestätigungen) aufgedeckt. Dabei wurden beispielsweise gefälschte Zertifikate, die im Internet oder auch im Darknet angeboten wurden, bestellt und verwendet, oder es wurden echte Dokumente verfälscht und dann von Personen verwendet, für die diese Zertifikate nicht ausgestellt waren.

In einigen Fällen zeigten die kontrollierten Personen der Polizei Maskenbefreiungsatteste vor, die ein nicht zur Ausstellung befugter Arzt ausgestellt hatte, oder die mit kopierten (Arzt-)Stempeln/Unterschriften versehen und damit gefälscht waren. Vereinzelt versuchten wegen einer SARS-CoV 2-Infektion unter Quarantäne stehende Personen sich unter einem anderen Namen testen zu lassen, um in der Folge ein Genesungszertifikat für eine nicht infizierte Person zu erlangen. Auch scheinen Fälle zuzunehmen, wo Impfskeptiker Gurgeltests von infizierten Personen machen lassen, um sich so einen Genesenen-Status zu erschleichen und auf diese Weise der Impfpflicht zu entgehen.

Update, 9.21 Uhr - Landkreis Altötting meldet 2502 aktive Corona-Fälle

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich nun 178 neue Corona-Fälle gemeldet (Stand: 6. Februar, 15 Uhr). Damit haben sich seit Pandemie-Ausbruch insgesamt 19.442 Personen in Stadt und Landkreis Altötting mit dem Corona-Virus infiziert. Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz im Kreis Altötting steht bei 2006,2. Derzeit gibt es in Stadt und Landkreis 2502 aktive Fälle. Die meisten davon in Altötting (326), Burghausen (321) und Burgkirchen (258).

Update, 8.24 Uhr - Neueste RKI-Zahlen für die Region

7-Tage-Inzidenzen in Südostbayern (Stand: 7. Februar 2022).

Die Corona-Inzidenzen in der Region haben sich laut RKI in den vergangenen 24 Stunden unterschiedlich entwickelt. Während die Inzidenz im Kreis Altötting um 29 Zähler gesunken ist, stieg sie im Kreis Mühldorf um 40 Punkte an.

Die Inzidenzen im Detail: Landkreis Altötting (von 2035 auf 2006), Landkreis Mühldorf (von 1838 auf 1878), Kreis Berchtesgadener Land (von 1710 auf 1721), Landkreis Traunstein (von 1004 auf 1024), Stadt Rosenheim (von 2224 auf 2222) und Landkreis Rosenheim (von 1951 auf 1949). Das RKI meldete für die Region einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Demnach ist eine Person im Kreis Traunstein verstorben. Nähere Angaben zu Alter/Wohnort liegen nicht vor.

Update, 7.43 Uhr - 24 weitere Corona-Fälle bei Olympia

Bei den Olympischen Winterspielen in Peking sind 24 weitere Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie die Organisatoren am Montag mitteilten, befanden sich unter den Infizierten auch zwölf Athleten oder Teammitglieder. Die Fälle wurden unter mehr als 74.000 Corona-Tests identifiziert, die am Vortag durchgeführt wurden. Zehn der neuen Fälle wurden unter 142 Olympia-Beteiligten entdeckt, die erst am Sonntag am Pekinger Flughafen angekommen waren. Die Gesamtzahl der Corona-Fälle bei den Winterspielen ist damit seit dem 23. Januar auf insgesamt 385 gestiegen.

Für die Olympischen Winterspiele in Peking gilt ein strenges Corona-Sicherheitskonzept. Alle Beteiligten - von Athleten bis hin zu Journalisten - sind vollständig vom Rest der chinesischen Bevölkerung getrennt.

Update, 6.51 Uhr - Lauterbach: „Ich glaube, dass wir deutlich vor Ostern lockern werden

Gut eine Woche vor der nächsten Ministerpräsidentenkonferenz hat Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach baldige Lockerungen von Corona-Beschränkungen in Aussicht gestellt. „Ich glaube, dass wir deutlich vor Ostern lockern werden. Davon bin ich fest überzeugt“, sagte er der „Bild“. Ostern ist in diesem Jahr Mitte April. Gleichzeitig warnte er: „Wir sind vor dem Höhepunkt der Welle. In das Maximum der Fallzahlen jetzt zu lockern, das bedeutet: Ich gieße Öl ins Feuer“, sagte der SPD-Politiker.

Für den 16. Februar ist das nächste Spitzengespräch zwischen den Ministerpräsidenten und Scholz geplant. Dort könnten bundesweite Lockerungen vereinbart werden. Am 24. Januar hatten sich Bund und Länder darauf verständigt, „Öffnungsperspektiven“ zu entwickeln, sobald eine Überlastung des Gesundheitssystems ausgeschlossen werden kann.

RKI meldet erneut Rekordwert bei 7-Tage-Inzidenz

Das zuständige Robert Koch-Institut (RKI) hat einen Anstieg der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet und damit erneut einen Höchstwert (News-Ticker Sonntag, 6. Februar). Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 1426,0 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1400,8 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1176,8 (Vormonat: 303,4). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 95.267 Corona-Neuinfektionen. Dies geht aus den neuesten Zahlen des RKI hervor (Stand: 7. Februar, 5.05 Uhr). Vor einer Woche waren es 78 318 Ansteckungen.

Experten gehen von einer hohen und weiter steigenden Zahl von Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind, unter anderem, weil Testkapazitäten und Gesundheitsämter vielerorts am Limit sind.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 49 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 61 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 11.117.857 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-infizierten Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI zuletzt am Freitag mit 5,45 an (Donnerstag: 5,00). Darunter können auch Menschen mit positivem Corona-Test sein, die eine andere Haupterkrankung haben. Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Montag mit 8.142.100 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 118.766.

mh/mw/dpa

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