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News-Ticker zur Corona-Pandemie

37 Prozent der Bürger im Kreis Mühldorf bereits mit Erstimpfung versorgt

Corona-Impfung in einem Impfzentrum (Symbolbild).
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Corona-Impfung in einem Impfzentrum (Symbolbild).

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Freitag, 7. Mai, im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 171,5, Landkreis Rosenheim 102,6, Landkreis Traunstein 157,9, Landkreis Berchtesgadener Land 85,0, Landkreis Mühldorf 161,4, Landkreis Altötting 173,1 (Quelle/Stand: RKI, 7. Mai, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 3759, Landkreis Rosenheim 13.257, Traunstein 10.548, Berchtesgadener Land 5599, Mühldorf 6731, Altötting 5748 (Quelle/Stand: RKI, 7. Mai, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 59, Landkreis Rosenheim 450, Traunstein 208, Berchtesgadener Land 99, Mühldorf 148, Altötting 206 (Quelle/Stand: RKI, 7. Mai, 0 Uhr)
  • Mindestens 84.410 Todesfälle in Deutschland (14.366 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 21.14 Uhr - 37 Prozent der Bürger im Landkreis Mühldorf am Inn mit Erstimpfung versorgt

Im Zuständigkeitsbereich des Landratsamtes Mühldorf am Inn gibt es seit der letzten Statusmeldung am 6. Mai 19 neue bestätigte Corona-Fälle, derzeit liegen insgesamt 470 aktive Fälle vor. Landkreisweit gibt es bislang einen nachgewiesenen Fall der südafrikanischen Virus-Mutation sowie fünf Verdachtsfälle auf die südafrikanische Variante. Mit Stand 7. Mai 8 Uhr wurden im Landkreis Mühldorf am Inn insgesamt 48.746 Impfungen verabreicht. 36.695 Personen sind mindestens einmal geimpft, das entspricht 31,7 Prozent aller Landkreisbürgerinnen und -bürger oder über 36 Prozent aller Personen ab 16, für die Impfstoffe derzeit zugelassen sind. 12.051 Personen haben bereits die zweite und damit abschließende Impfung erhalten.

Update, 20.14 Uhr - Umfrage: Mehrheit der Deutschen für weitere Lockerung für Geimpfte

Knapp zwei Drittel der Deutschen befürworten laut einer Umfrage eine weitere Lockerung der Corona-Regeln für vollständig Geimpfte und Genesene. So finden es 64 Prozent der Befragten richtig, wenn Hotels, Gaststätten, Theater oder Kinos für diese Gruppen wieder aufmachen, wie aus einer repräsentativen Forsa-Umfrage für die Mediengruppe RTL hervorgeht.

Gut ein Drittel (33 Prozent) lehnt das ab. Eine sehr große Mehrheit sieht in der unterschiedlichen Lage von Menschen mit und ohne vollständigen Impfschutz eine Gefahr für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Dass der Zusammenhalt dadurch „etwas” gefährdet wird, denkt den Ergebnissen zufolge knapp die Hälfte der Befragten (48 Prozent); ein Drittel (32 Prozent) geht demnach sogar von einer „starken” Gefahr aus. An keine Beeinträchtigung glauben laut Umfrage nur 19 Prozent.

Update, 19.11 Uhr - AstraZeneca-Impfaktion im Landkreis Altötting: Alle Termine bereits ausgebucht

Wie das Landratsamt Altötting mitteilt, findet am Sonntag, den 9. Mai, eine Impfaktion mit dem Vakzin des Herstellers Astrazeneca statt. Die Online-Anmeldung begann am heutigen Freitag um 8 Uhr.

Die Termine für die Impfung mit den insgesamt 900 zur Verfügung stehenden Impfdosen waren laut Angaben des Landratsamtes innerhalb von nur wenigen Stunden ausgebucht, aktuell stehen keine Termine mehr zur Verfügung.

Update, 17.37 Uhr - WHO-Notfallzulassung für chinesischen Corona-Impfstoff von Sinopharm

Als erste chinesische Firma erhält Sinopharm eine Notfallzulassung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für ihren Corona-Impfstoff. Die Entscheidung teilte die WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Freitag in Genf mit. Damit können UN-Organisationen das Mittel kaufen und verteilen. China hat dem internationalen UN-Impfprogramm Covax, auf das sich viele ärmere Länder verlassen, im Februar bereits zehn Millionen Dosen versprochen.

Der unabhängige Beraterstab SAGE habe den Impfstoff für Menschen über 18 Jahre freigegeben, sagte Tedros. Es seien zwei Dosen für den vollen Impfschutz nötig. Die Wirksamkeit gibt SAGE mit 79 Prozent an.

Eine WHO-Notfallzulassung (EUL - Emergency Use Listing) gibt es bereits für die Corona-Impfstoffe von Biontech/Pfizer, Astrazeneca, Janssen/Johnson & Johnson und Moderna. Ein zweiter chinesischer Impfstoff, von Sinovac, wird von der WHO noch geprüft, ähnlich wie andere Impfstoffe, darunter der russische Stoff Sputnik V und das Mittel des US-Konzerns Novavax.

Für die EU, die USA und andere Länder mit Regulierungsbehörden hat die Notfallzulassung der WHO keine Bedeutung. Sie prüfen Wirkstoffe selbst und entscheiden über eine Zulassung. Aber Länder, die keine Kapazitäten für eigene wissenschaftlichen Prüfungen haben, nutzen die WHO-Qualitätsprüfung als Grundlage für ihre eigene Zulassung.

Update, 16.59 Uhr - Aktueller Stand zum Impffortschritt bei Siegsdorfer Pilotprojekt-Firma Brückner

Aus dem derzeit laufenden Impfprogramm im Rahmen des Pilotprojekts des Freistaates Bayern (Plus-Artikel) konnten mittlerweile rund 220 Mitarbeiter der Firma Brückner mit der Erstimpfung versorgt werden. Einige Mitarbeiter hatten bereits außerhalb des Pilotprojekts eine Erstimpfung erhalten. Dies bedeutet, dass über 30 Prozent der Belegschaft am Standort Siegsdorf durch eine Erstimpfung geschützt sind.

„Die Firma Brückner freut sich sehr über diesen Fortschritt, auch die Mitarbeiter sind sehr dankbar für die einfache und unkomplizierte Möglichkeit einer Impfung. In diesem Zusammenhang möchte ich mich auch nochmal ganz herzlich beim Team des Impfzentrums des Landkreises Traunstein und bei den zuständigen Kollegen des Landratsamtes für die unproblematische und extrem zielgerichtete Unterstützung beim Start unseres Impfprogramms zu bedanken. Dafür ein dickes Lob“, so Stefan Neumann, kaufmännischer Leiter der Firma Brückner.

Update, 15.44 Uhr - 33 Neuinfektionen im Landkreis Traunstein - Inzidenz deutlich gesunken

Das zuständige Gesundheitsamt Traunstein meldet 33 Corona-Neuinfektionen. Die Zahl der aktuell im Landkreis aktiven Fälle liegt bei 1115, die Zahl der seit Pandemiebeginn positiv getesteten Personen steigt auf insgesamt 10.577.

Während die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Traunstein von 194,3 am Donnerstag auf 157,9 am Freitag deutlich gesunken ist, wurden landkreisweit zwei weitere Todesfälle mit einer nachgewiesenen Corona-Infektion seitens des Gesundheitsamtes vermeldet. Dabei handelt es sich um eine 90-jährige Frau sowie einen ebenfalls 90 Jahre alten Mann.

In den Kliniken im Landkreis Traunstein werden derzeit 31 COVID-19-Patienten stationär behandelt, 22 davon auf der Normalstation, neun werden intensivmedizinisch betreut.

Mittlerweile wurden im Landkreis Traunstein 54.175 Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 13.045 Personen die Zweitimpfung erhalten.

Update, 14.37 Uhr - Sonniges Wochenende: Polizei erwartet viel Zulauf in Ausflugsgebieten

Die Polizei rechnet angesichts der sommerlichen Wetteraussichten für das Wochenende erneut mit einem großen Ansturm auf die beliebten Ausflugsgebiete im Süden Bayerns. Die Polizei bereite sich wie auch in den vorigen Wochen auf ein großes Verkehrsaufkommen in den Gebieten etwa um den Tegernsee oder um Kochel am See vor, sagte ein Sprecher des Präsidiums Oberbayern Süd am Freitag in Rosenheim.
Nach dem wechselhaften und zum Teil regnerischen Wetter der vergangenen Tage erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Wochenende Temperaturen von bis zu 28 Grad im Freistaat. Am meisten Sonne soll es am Sonntag geben, so der Sprecher des DWD.

Für die Polizisten kommt an diesem Wochenende erstmals auch die Kontrolle von Geimpften und Genesenen hinzu. Für sie sind am Donnerstag Einschränkungen etwa bei der Zahl der zulässigen Kontakte und der Ausgangsbeschränkung weggefallen. Der Sprecher des Präsidiums sagte, sie würden bei der Kontrolle der Geimpften und Genesenen wie auch bei anderen Corona-Regeln zuvor mit Augenmaß vorgehen. Sollte jemand diese Erleichterungen für sich in Anspruch nehmen, würde dies kontrolliert. Mit Blick auf möglicherweise falsche Angaben sagte der Sprecher, die Angaben würden auch im Nachgang etwa beim Landratsamt überprüft.

Update, 13.42 Uhr - Landkreis Berchtesgadener Land meldet acht neue Corona-Fälle

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit gestern acht weitere bestätigte Corona-Fälle im Landkreis gibt. Davon befanden sich zwei Personen bereits als direkte Kontaktpersonen in häuslicher Isolation. Die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten Corona-Fälle mit Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land steigt auf 5599 (Stand RKI: 07.05.2021, 0 Uhr). Nach derzeitigem Meldungsstand liegt der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land bei 85,0 (Stand RKI: 07.05.2021, 0 Uhr).

Von den insgesamt 5599 Corona-Fällen sind mittlerweile 5321 Personen wieder genesen und ihre Quarantänezeit ist ausgelaufen. Aktuell gibt es 179 aktive Corona-Fälle im Landkreis, davon elf in Einrichtungen im Landkreis Berchtesgadener Land (dazu zählen Alten- und Pflegeheime, Gemeinschaftsunterkünfte, Kindergärten und Schulen). In den vergangenen 7 Tagen gab es insgesamt 90 neue Corona-Fälle. Aktuell befinden sich 192 direkte Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne. In den Kliniken im Berchtesgadener Land werden aktuell elf Corona-Patienten stationär behandelt. Davon wird ein Patient intensivmedizinisch betreut. 

Update, 12.36 Uhr - Tirschenreuth öffnet Biergärten - 10 Kreise beantragen Erlaubnis

Der Landkreis Tirschenreuth erlaubt ab Montag die Öffnung der Außengastronomie. Dies werde am Nachmittag im Amtsblatt veröffentlicht, sagte ein Sprecher des Landratsamts am Freitag. Tirschenreuth ist derzeit jener Landkreis in Bayern, der am längsten eine Inzidenz von unter 100 aufweist. Seit dem 14. April liegt er unter diesem Wert. In den ersten beiden Corona-Wellen war Tirschenreuth dagegen noch hart getroffen worden.

In mehreren anderen Land- und Stadtkreisen, die für eine Öffnung der Außengastronomie am Montag infrage kommen, lag am Vormittag dagegen noch keine Zustimmung des Ministeriums vor. Ab Montag sollen Landkreise und kreisfreie Städte mit einer stabilen Inzidenz unter 100 erlauben können, Bier-, Wirtsgärten und Freischankflächen unter Hygienevorschriften zu öffnen. Dafür müssen die Kreise aber die Zustimmung des Gesundheitsministeriums einholen.

Bis zum Freitagmittag lagen im Gesundheitsministerium zehn Anträge vor. Neben Tirschenreuth kamen sie aus den Landkreisen Landsberg, Lindau, Amberg, Neustadt an der Waldnaab, Starnberg und Schwabach sowie den kreisfreien Städten Passau und Regen. Sie würden „wohlwollend geprüft“, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums. Zu den Ergebnissen äußerte er sich nicht.

Update, 12.02 Uhr - Landkreis Altötting meldet 30 neue Corona-Fälle

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich jetzt 30 neue Corona-Fälle gemeldet (Stand 6. Mai, 16 Uhr). Damit stieg die Zahl der Infizierten seit Pandemie-Ausbruch in Stadt und Landkreis Altötting auf insgesamt 5746 Personen.
Aktuell gibt es im Landkreis 397 aktive Fälle. Die meisten Fälle gibt es derzeit in Burghausen (68), Burgkirchen (48) und Altötting (39). Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Altötting lag zum o.g. Zeitpunkt bei 173,1.

Update, 11.09 Uhr - Gericht weist erneut AfD-Antrag gegen Maskenpflicht im Landtag ab

Die Maskenpflicht für Abgeordnete auch an ihren Sitzplätzen im Plenarsaal und die Testanordnung für von der Pflicht befreite Parlamentarier bleiben in Kraft. Der Bayerische Verfassungsgerichtshof hat am Freitag in München einen Eilantrag der AfD-Landtagsfraktion abgewiesen, der die Aussetzung der erweiterten Corona-Schutzmaßnahmen zum Ziel hatte (Aktenzeichen Vf. 37-IVa-21). „Teilweise sei der Antrag unzulässig“, heißt es in der Pressemitteilung des Gerichts. Im Übrigen würden die beanstandeten Maßnahmen „jedenfalls nicht offenkundig“ organschaftliche Rechte der betroffenen Antragsteller verletzen.

Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) zeigte sich durch die Entscheidung des Verfassungsgerichtshofes in ihrer Linie bestätigt: „Die eindeutige Abweisung des Eilantrags der AfD macht deutlich, dass auch die erweiterten Schutz- und Hygienemaßnahmen im Bayerischen Landtag die Ausübung des freien Mandats von Abgeordneten keineswegs beeinträchtigen“, sagte sie auf Anfrage der dpa. Die Maskenpflicht auch am Platz sei legitim – und genauso der Zutritt zu Sitzungen ohne Maske nur für negativ Getestete. „Abgeordnete schützen damit sich und andere, die Funktionsfähigkeit des Bayerischen Landtags bleibt auch in der Pandemie gewährleistet.“

Livestream der PK von Spahn und Wieler

Update, 10.25 Uhr - Wieler: „Appelliere nochmal an alle, diese letzten Wochen durchzuhalten“

Auch RKI-Chef Lothar Wieler lobte den positiven Trend. In Deutschland habe man im Februar einen R-Wert zwischen 1,1 und 1,3 gelegen. Nur durch kontaktreduzieren Maßnahmen und Hygieneregelungen konnte die Bevölkerung den Wert runterdrücken, das sei „eine große Leistung“ sagt Wieler. Aktuell liege der R-Wert bei 0,9. „Die Pandemie ist quasi wie ein prall gefüllter Luftballon, den wir zusammen unter der Wasseroberfläche halten.“ Das sei ein gemeinsamer Kraftakt. Würden schlagartig alle Maßnahmen aufgehoben, breite sich das Virus wieder rasant aus. „Um im Bild zu bleiben: Wenn wir den Ballon jetzt loslassen, springt er über die Wasseroberfläche. Wir dürfen also nicht ungezielt lockern.“

Auch die Impfquote würde positiv dazu beitragen, sie drückt die R-Wert derzeit um etwa 20 Prozent. „Je höher die Impfquote, desto mehr kann man lockern“, sagte Wieler. Bis dahin müsse man aber den Großteil der Maßnahmen noch aufrechterhalten. Auch bei einer Immunität von 80 Prozent könnten zwar noch einzelne Ausbrüche auftreten, doch man habe die Pandemie dann unter Kontrolle. Auch schwere Krankheitsverläufe und Todesfälle würden bei einer Immunität von 80 Prozent nur sehr selten stattfinden. „Deswegen appelliere ich nochmal an alle, diese letzten Wochen durchzuhalten“, endet Wieler seine Rede.

Update, 10.15 Uhr - Spahn ermahnt Bundesländer: „Viele öffnen gerade ziemlich viel“

Gesundheitsminister Jens Spahn ist am Freitag erneut vor die Presse getreten und berichtete über die aktuelle Corona-Lage in Deutschland. Spahn begann seit Statement damit, dass die dritte Welle gebrochen scheint. „Die Infektionszahlen sinken. Grund dafür, ist vor allem das Verhalten der Bürger“. Im gleichen Atemzug warnte Spahn jedoch vor zu schnellen Lockerungen. Viele Bundesländer würden gerade sehr viel öffnen. „Da wo gelockert wird, sollen die Lockerungen im Außenbereich stattfinden“, so Spahn.

Neben der heute beschlossenen Sonderregeln für Geimpfte und Genesene werde an einer Regelung für Geimpfte und Genesene bei der Einreise nach Deutschland gearbeitet, die Testpflicht und Quarantäne aussetzen. Davon ausgenommen sollen aber Virusmutationsgebiete sein. Spahn freue sich über die positive Entwicklung, mahnt dennoch zur Vorsicht. „Es handelt sich nur noch um wenige Wochen, Monate“, so Spahn. „Das Gesundheitssystem war zum Glück nie komplett überfordert“, resümiert Spahn

Update, 9.59 Uhr - Auch Bundesrat gibt grünes Licht: Corona-Regeln werden für Geimpfte und Genesene gelockert

Für vollständig Geimpfte und von Corona Genesene werden die Corona-Regeln gelockert. Einen Tag nach dem Bundestag passierte die entsprechende Verordnung am Freitag auch den Bundesrat. Wenn sie nun zügig im Bundesgesetzblatt veröffentlicht wird, könnten die Lockerungen bereits am Wochenende gelten.

Update, 9.51 Uhr - Electric Love Festival in Salzburg auch für 2021 abgesagt

Auch in diesem Jahr macht die Corona-Pandemie den Festivals in der Region einen Strich durch die Rechnung. So wurde nun auch das „Electric Love Festival“, das heuer vom 8. bis 10. Juli am Salzburgring hätte steigen sollen, abgesagt. Das gaben die Veranstalter am Freitagmorgen (7. Mai) bekannt. 

„Trotz Fortschritten im Kampf gegen die Pandemie sind Veranstaltungen in der Dimension des Electric Love Festivals für Juli 2021 de facto ausgeschlossen“, erklärte Veranstalter Manuel Reifenauer gegenüber salzburg24.atWer sich schon ein Ticket für 2021 gekauft hat, hat nun mehrere Möglichkeiten: Die Tickets können auf das kommende Electric Love Festival (7. bis 9. Juli 2022) umgetauscht oder refundiert werden.

Ende August wollen die Veranstalter aber ein Alternativ-Event veranstalten. Die „Electric Love Boutique Edition“ ist für drei Tage (26. / 27. /28. August) geplant. Maximal 10.000 Besucher dürfen pro Tag auf das Festivalgelände am Salzburgring. Mehrtages-Tickets sowie Camping werden aber nicht angeboten

Update, 9.07 Uhr - Bodensee-Schifffahrt plant Saisonstart am 13. Mai

Nach mehrmaliger Verschiebung plant die deutsche Bodensee-Schifffahrt ihren Saisonstart am 13. Mai. Wegen der aktuellen Corona-Inzidenzen warte man zwar noch ein paar Tage ab, sagte der Geschäftsführer der Bodensee-Schiffsbetriebe (BSB), Frank Weber, am Donnerstag. „Aber da die Zahlen weiter sinken, sind wir sehr optimistisch, dass es an Christi Himmelfahrt losgeht.“

Da die BSB mit vorerst geringem Interesse rechne, sei zunächst ein reduzierter Notfahrplan geplant, sagte ein Sprecher. Aber die Schiffe sollen die Insel Mainau und die Landesgartenschau in Überlingen ansteuern. Sofern es die Corona-Lage erlaubt, wolle man noch vor Pfingsten mit dem regulären Frühjahrsfahrplan starten, teilte die BSB mit. Dann sei auch wieder mit mehr Passagieren zu rechnen. Ursprünglich hatten die deutschen Schiffe zusammen mit jenen aus Österreich und der Schweiz zu Ostern ihre Fahrten aufnehmen wollen. Danach war der 19. April für den Start anvisiert worden.

Update, 8.26 Uhr - Neueste RKI-Zahlen für die Region

Entwicklung der 7-Tage-Inzidenzen in der Region (Stand 7. Mai).

Die Corona-Fallzahlen bzw. 7-Tage-Inzidenzen in den Städten und Kreisen der Region sind fast ausnahmslos gesunken, lediglich im Landkreis Rosenheim ist die Inzidenz von 99,9 auf 102,6 gestiegen. Gesunken sind die Inzidenzen in den Kreisen Altötting (von 185,6 auf 173,1), Kreis Berchtesgadener Land (von 100,1 auf 85,0), Kreis Mühldorf (von 182,1 auf 161,4), Stadt Rosenheim (von 173,1 auf 171,5) und im Kreis Traunstein (von 182,7 auf 157,9).

In der Region wurden laut RKI drei weitere Todesfälle gemeldet. Demnach sind je eine Person in den Kreisen Altötting, Mühldorf und Rosenheim verstorben. Nähere Angaben zu Alter und/oder Wohnort der Verstorbenen gab es bislang nicht.

Update, 7.19 Uhr - Bad Kötztinger Pfingstritt entfällt wegen Pandemie

Wegen der Corona-Pandemie entfällt der traditionsreiche Kötztinger Pfingstritt auch in diesem Jahr. Das teilte Bürgermeister Markus Hofmann am Donnerstag mit. Alternativ könnte möglicherweise ein Bittgang mit etwa 150 Teilnehmern durchgeführt werden. Am Pfingstritt sind in der Regel etwa 760 Reiter beteiligt. Auch das Volksfest kann nicht stattfinden. Jedoch bemühe sich die Stadt um einen „Pfingst-Drive-in“, bei dem die Bürger Volksfest-Schmankerl abholen könnten.

Der Kötztinger Pfingstritt ist eine Wallfahrt, die zu den ältesten Brauchtumsveranstaltungen in Bayern zählt und eine der größten Reiterprozessionen Europas ist. Der Tradition gemäß nehmen nur „Männerleut“ an dem Ritt teil; Frauen sind für das Fest und das Schmücken der Pferde mit Papierrosen zuständig.

RKI meldet rund 18.500 neue Fälle und 284 Todesopfer

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem zuständigen Robert Koch-Institut (RKI) nun binnen eines Tages 18.485 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen des RKI von Freitagmorgen hervor (Stand: 7. Mai, 0 Uhr). Zum Vergleich: Am Freitag vor einer Woche hatte der Wert bei 24.329 gelegen. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Freitagmorgen bundesweit bei 125,7 (Vortag: 129,1; Vorwoche: 153,4). Deutschlandweit wurden nach RKI-Angaben binnen 24 Stunden 284 neue Todesfälle verzeichnet. Vor genau einer Woche waren es 306 Tote (News-Ticker Donnerstag, 6. Mai).

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.491.988 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 3.128.800 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 84.410. In Bayern kamen 49 neue Todesfälle hinzu (gesamt nun 14.366).

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht bei 0,88 (Stand: 6. Mai; Vortag: 0,83). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 88 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor acht bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab. Liegt der Wert anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

mw/mh/dpa

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