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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Astrazeneca-Entwicklerin fordert gerechtere Verteilung von Impfstoffen

Sarah Gilbert
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Sarah Gilbert ist die Entwicklerin des Astrazeneca-Impfstoffes.

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Donnerstag (7. Oktober) im News-Ticker:

Die Fallzahlen im Überblick:

  • Hospitalisierte Fälle/7 Tage in Bayern: 253 (Quelle/Stand: LGL, 6. Oktober, 8 Uhr)*
  • Hospitalisierungsinzidenz Bayern: 1,9 (Quelle/Stand: LGL, 6. Oktober, 8 Uhr)
  • Covid-19-Fälle auf Intensivstationen in Bayern: 248 (Quelle/Stand: DIVI, 7. Oktober, 8.15Uhr)**
  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 168,3, Landkreis Rosenheim 221,6, Landkreis Traunstein 248,5, Landkreis Berchtesgadener Land 232,3, Landkreis Mühldorf 91,9, Landkreis Altötting 98,5 (Quelle/Stand: RKI, 7. Oktober, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 4836, Landkreis Rosenheim 17.106, Traunstein 13.379, Berchtesgadener Land 7599, Mühldorf 7850, Altötting 7025 (Quelle/Stand: RKI, 7. Oktober, 0 Uhr) 
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 73, Landkreis Rosenheim 474, Traunstein 220, Berchtesgadener Land 103, Mühldorf 159, Altötting 215 (Quelle/Stand: RKI, 7. Oktober, 0 Uhr)
  • Service: Fälle Deutschland --- Fälle weltweit --- Überblick Risikogebiete
    * = Steigt der Wert auf 1200 oder höher, tritt Warnstufe Gelb in Kraft
    **= Steigt der Wert auf 600 oder höher, tritt Warnstufe Rot in Kraft

Update, 19 Uhr - Astrazeneca-Entwicklerin fordert gerechtere Verteilung von Impfstoffen

Die Entwicklerin des Astrazeneca-Impfstoffes, Sarah Gilbert, hat zu einer gerechteren Verteilung der verfügbaren Corona-Impfdosen aufgerufen.

„Es ist entscheidender denn je, dass wir nicht die Leben vergessen, die gerettet werden könnten, indem erste und zweite Impfdosen an die gefährdetesten Bevölkerungsgruppen in aller Welt vergeben werden“, schrieb die Immunologin der Universität Oxford in dieser Woche gemeinsam mit einem Kollegen in der Zeitschrift „Science Translational Medicine“. Es müssten größere Anstrengungen unternommen werden, um die Impfstoffe in aller Welt verfügbar zu machen.

Bis Anfang September habe gut 40 Prozent der Weltbevölkerung mindestens eine Impfdosis gegen Covid-19 erhalten, allerdings nur knapp zwei Prozent in den ärmsten Ländern. Booster-Impfungen und die Impfung von Kindern, wie sie in westlichen Ländern bereits stattfinden, würden den Druck auf die Lieferketten erhöhen, schrieben die Wissenschaftler. „Niemand ist sicher, bis wir alle sicher sind.“ Solange die Impfquote in vielen Ländern so niedrig sei, gebe es weiterhin das Risiko neuer, gefährlicherer Varianten, hieß es.

Der Astrazeneca-Impfstoff, den Gilbert mit ihrem Team an der Universität Oxford in Kooperation mit dem Pharmakonzern entwickelt hatte, war von Anfang an darauf angelegt, einfach zu transportieren und kostengünstig zu sein, um auch in Entwicklungsländern verabreicht werden zu können.

Update, 17.45 Uhr - Gericht stoppt Fitnessstudio: Coronabedingte Vertragsverlängerungen sind ungültig

Dürfen Fitnessstudio-Betreiber Laufzeitverträge wegen der Schließzeiten in der Pandemie einfach verlängern? Nein, sagen Verbraucherzentralen schon länger. Nein, sagt jetzt auch ein Gericht. Nur weil Fitnessstudios während der Corona-Pandemie länger geschlossen bleiben mussten, dürfen Laufzeitverträge nicht einfach um diese Zeit verlängert werden. Das Landgericht Würzburg hat nun einem Betreiber untersagt, anderslautende Informationen unter den Mitgliedern zu streuen.

Geklagt hatte der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), der E-Mail-Anschreiben eines Fitnessstudio-Betreibers als irreführend kritisiert hatte. Darin habe es geheißen, der Vertrag eines Kunden verlängere sich automatisch um die behördlich angeordnete Schließzeit. Das Gericht gab dem vzbv recht.

Laut Gericht kann die zeitweise Schließung der Studios nicht zu einer einseitigen Vertragsverlängerung führen. Vielmehr seien beide Parteien während dieses Zeitraums von ihrer Leistungspflicht befreit. Für Verbraucherinnen und Verbraucher sei das Urteil ein positives Signal, heißt es vom vzbv. 

Update, 16.38 Uhr - 72 Neuinfektionen im Kreis Traunstein

Insgesamt werden in den Kliniken Südostbayern 28 Covid-Patienten behandelt. Davon befinden sich 23 auf der Normalstation und fünf auf der Intensivstation. Alle Patienten der Kliniken Südostbayern verteilen sich wie folgt auf die Altersgruppen:Mittlerweile wurden im Landkreis Traunstein 100.581 Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 95.429 Personen die Zweitimpfung erhalten.

Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein liegen derzeit 746 aktive COVID-19-Fälle vor. Seit der letzten Pressemitteilung am Mittwoch sind beim Staatlichen Gesundheitsamt 72 Neuinfektionen eingegangen.

Beim Gesundheitsamt Traunstein ist seit der letzten Pressemitteilung keine Todesmeldung eingegangen. Damit liegen im Landkreis Traunstein insgesamt 220 Todesfälle in Zusammenhang mit COVID-19-Erkrankungen vor. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 248,5.

Update, 15:45 Uhr - Impfung von Johnson & Johnson „ungenügend“

Wer mit dem Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson geimpft wurde, sollte laut der Ständigen Impfkommission (Stiko) eine zusätzliche mRNA-Impfstoffdosis für einen besseren Schutz erhalten. Dies könne ab vier Wochen nach der Johnson & Johnson-Impfung erfolgen, teilte das Expertengremium am Donnerstag mit.

Zur Begründung verwies die Stiko auf sogenannte Impfdurchbrüche: Im Verhältnis zur Zahl der verabreichten Dosen würden in Deutschland die meisten dieser Ansteckungen bei Geimpften mit Johnson & Johnson verzeichnet. Die Wirksamkeit gegen die hierzulande vorherrschende Delta-Variante sei im Unterschied zu den anderen Corona-Impfstoffen vergleichsweise gering, hieß es. Die Stiko spricht letztlich von ungenügendem Impfschutz.

Carsten Watzl, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie, hatte vor einiger Zeit betont, dass der Johnson-&-Johnson-Impfstoff vor einer schweren Corona-Erkrankung jedoch sehr wohl schützen könne.

Es handelt sich noch nicht um eine endgültige Stiko-Empfehlung. Ein entsprechender Beschlussentwurf sei in die Abstimmung mit Fachkreisen und Bundesländern gegangen, hieß es. Änderungen seien daher noch möglich.

Beim Impfstoff von Johnson & Johnson galt bislang eine Dosis als ausreichend für den vollen Impfschutz, während bei den anderen zugelassenen Impfstoffen zunächst zwei Spritzen verabreicht werden. In Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) mit Stand Donnerstag sind bislang mehr als 3,2 Millionen Impfungen mit Johnson & Johnson verzeichnet.

Update, 15.12 Uhr - StiKo empfiehlt Auffrischungsimpfung für über 70-Jährige

Die Ständige Impfkommission empfiehlt nun auch über 70-Jährigen die Auffrischungsimpfung gegen Covid. Auch Bewohner und Mitarbeiter von Pflegeeinrichtungen wird diese Impfung empfohlen, berichtet die Bild. Grund dafür sei, dass die Wirkung der zweiten Impfung mit der Zeit nachlasse, insbesondere in Hinsicht auf leichte und asymptomatische Verläufe.

Update, 14.30 Uhr - Testverweigerer an Schulen als Schwänzer

Schüler müssen derzeit, wenn sie die Schule betreten, ein negatives Testergebnis oder einen Genesenen- oder Impfnachweis bringen. Einigen schmeckt das gar nicht, sie verweigern die Tests, oder ihre Eltern verweigern, ihre Kinder testen zu lassen. Sie dürfen also nicht in die Schule. Das soll künftig Konsequenzen haben.

Denn Testverweigerer sollen als Schulschwänzer gehandhabt werden, sie verletzen die Schulpflicht, berichtet der BR unter Berufung auf die aktuelle Änderung der Corona-Verordnung. Das kann sogar Bußgelder nach sich ziehen. Bisher wurde ihnen Material von Lehrern zur Verfügung gestellt, sie wurden wie langfristig Kranke behandelt.

Update, 14.10 Uhr - „Holetschek: Kostenlose Corona-Testungen bleiben möglich, wo nötig“

Bayern bietet auch über das geplante Ende der kostenfreien Bürgertestungen hinaus unter bestimmten Voraussetzungen kostenlose Corona-Tests an. Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek sagte am Donnerstag in München: „Testungen sind auch weiterhin zentraler Bestandteil unserer Corona-Strategie. Sie sind für uns entscheidend, um das Infektionsgeschehen erfassen zu können. Deshalb ist klar: Wo sie notwendig und sinnvoll sind, bleiben Corona-Testungen für die betroffenen Bürgerinnen und Bürger kostenfrei – auch nach dem Ende der vom Bund bis zum 10. Oktober finanzierten Bürgertestungen.“

Der Minister erläuterte: „Fest steht: Wer Symptome hat, zum Arzt geht und sich testen lässt, muss diese Tests auch in Zukunft nicht selbst zahlen. Und auch in weiteren Fällen sind nach dem 10. Oktober kostenlose Tests für Menschen ohne Symptome möglich: für Kinder unter zwölf Jahren und für weitere Menschen, die sich nicht impfen lassen können, etwa aus medizinischen Gründen.“ Bis zum 31. Dezember gilt dies auch für Menschen, die zum Zeitpunkt der Testung das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und für Schwangere. Da der Zeitraum seit der Empfehlung der Ständigen Impfkommission noch nicht ausreichend lang ist, um Stillenden beide Impfungen zu ermöglichen, gilt hier im Rahmen der Testverordnung des Bundes eine Übergangsfrist bis zum 10.12.2021. Anschließend (ab dem 11. Dezember) entfällt auch für Stillende der Anspruch auf kostenlose Testungen.

Holetschek ergänzte: „Kostenlose Tests gibt es außerdem auch weiterhin für Menschen, die in Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen arbeiten oder diese besuchen.

Update, 13.23 Uhr - „Müssen zu viele Covid-19- und Grippefälle gleichzeitig verhindern“

Deutschland droht im Herbst und Winter gleichzeitig eine wachsende Corona- und eine Grippewelle. Deshalb riefen der Chef des Robert Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) eindringlich zur Grippe-Impfung auf. Weil es in Deutschland im vergangenen Jahr infolge des teilweisen Lockdowns so gut wie keine Grippe gegeben hatte, sei das Risiko einer Grippewelle in diesem Jahr umso höher, sagte Spahn.

Der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission (Stiko), Thomas Mertens, sagte, es könnte nach dem Ausbleiben in der vergangenen Saison nun eine stärkere Grippewelle geben. Wieler betonte zudem, dass man im Herbst und Winter mit steigenden Covid-19-Fallzahlen rechnen müsse. 

Wieler mahnte: „Wir müssen deshalb verhindern, dass im Herbst und Winter zu viele Covid-19-Fälle und Grippefälle parallel auftreten.“ Wenn viele Covid-19- und viele Grippe-Erkrankte gleichzeitig aufträten, würden die Krankenhäuser massiv belastet. Ein solches Szenario lasse sich am besten mit Impfungen und dem Tragen von Masken, Abstand halten, Hygiene, Lüften und Nutzen der Corona-Warn-App vermeiden. Vorhersehbar sei es grundsätzlich nicht, wie schwer eine Grippewelle verlaufen werde. Beide Krankheiten seien aber insbesondere für ältere und chronisch Kranke ein Risiko.

Update, 12.40 Uhr - Keine erhöhten Sterbefallzahlen mehr

Die Corona-Pandemie hat in Bayern seit dem Spätwinter keine ungewöhnlich hohe Zahl von Toten mehr verursacht. Seit Februar bewegen sich die Sterbefallzahlen wieder auf ähnlichem Niveau wie vor Beginn der Krise. Das teilte das Landesamt für Statistik mit. Im August starben nach vorläufigen Zahlen 10.758 Menschen, gut 100 weniger als ein Jahr zuvor und im Schnitt der Vorjahre. Um neun Prozent höher als üblich war allerdings die Zahl der Todesfälle in der Altersgruppe 80 und älter.

Von November vergangenen Jahres bis Januar 2021 hatte es in Bayern im Zuge der Corona-Pandemie weit mehr Todesfälle gegeben als üblich, im Dezember waren sogar über ein Drittel mehr Menschen gestorben als im statistischen Schnitt. Seit Februar haben sich die Zahlen normalisiert. Lediglich bei den Hochbetagten über 80 zeigt sich laut Landesamt eine tendenziell steigende Zahl von Sterbefällen. Die Behörde führte das aber auf die insgesamt steigende Zahl der Älteren in Bayern zurück.

Update, 11.30 Uhr - Kultdisco bleibt vorerst geschlossen

Die Diskothek Tenne in Patersdorf (Landkreis Regen) wird am kommenden Wochenende auf jeden Fall geschlossen bleiben, nachdem ein mit Corona infizierter Besucher in dem Club gefeiert und damit für Schlagzeilen gesorgt hatte. „Aus gegebenen Anlass und der Tatsache, dass sich leider nicht alle von Euch an das vorgeschriebene Konzept halten, werden wir die Tenne dieses Wochenende vorerst schließen. Wir behalten uns vor, in Zukunft jedem, der sich nicht an die Regeln hält oder versucht diese zu umgehen, ein lebenslanges Hausverbot für das Lokal zu erteilen sowie die Polizei hinzuzuziehen (...)“, schrieben die Betreiber in diesem Zusammenhang in einem Facebook-Beitrag.

Zudem ist nun ein weiterer Corona-Fall in einer weiteren Diskothek im Landkreis Regen publik geworden. Die Frau habe in der Nacht von Freitag auf Samstag einen Club in Regen besucht. Danach habe sie ein positives Testergebnis erhalten und auch erste Krankheitssymptome gezeigt. Die Frau sei noch nicht vollständig geimpft gewesen, teilte ein Sprecher des Landratsamts nun mit. Welche Strafen den Betreibern bzw. den „Tätern“ nun drohen, ist derzeit noch nicht bekannt.

Update, 10.05 Uhr - Zahlreiche Kinder im Raum Altötting infiziert

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich nun 21 neue Corona-Fälle gemeldet (Stand: 7. Oktober, 0 Uhr). Damit stieg die Zahl der bislang infizierten Personen in Stadt und Landkreis Altötting seit Pandemie-Ausbruch auf 7025. Unter den Neu-Infizierten befinden sich auch zahlreiche Kinder und Jugendliche (2 Jahre aus Burghausen; 4 und 9 Jahre aus Kirchweidach; 10 Jahre aus Feichten, Burgkirchen und Tyrlaching; 13 Jahre aus Tyrlaching).

Insgesamt gibt es in Stadt und Landkreis Altötting derzeit 200 aktive Fälle - die meisten davon in Burgkirchen (32), Burghausen (30) und Altötting (27). Die 7-Tage-Inzidenz lag zum o.g. Zeitpunkt nach Angaben des Landratsamtes bei 98,5.

Update, 9.30 Uhr - Zwei weitere Todesfälle in Region

Corona-Todesfälle in Südostbayern (Stand: 7. Oktober 2021).

Insgesamt wurden in der Region in den letzten 24 Stunden 235 neue Corona-Fälle registriert. „Spitzenreiter“ ist hier der Landkreis Traunstein mit 74 neuen Infektionen, gefolgt von den Kreisen Rosenheim und Berchtesgadener mit 52 beziehungsweise 42 neuen Fällen. In der Stadt Rosenheim gab es 24 neue Infektionen. Die Landkreise Mühldorf und Altötting liegen mit 22 bzw. 21 Neu-Infektionen nahe beieinander.

Zudem wurden in der Region zwei weitere Todesfälle registriert - je einer in den Kreisen Rosenheim und Altötting. Nähere Angaben zu Geschlecht, Alter und/oder Wohnort der Opfer gab es bislang nicht.

Update, 8.05 Uhr - Drei Kreise weiter unter „Top 5“ bei Corona-Hotspots

7-Tage-Inzidenzen in Südostbayern und Krankenhaus-Ampel (Stand: 7. Oktober 2021).

Die 7-Tage-Inzidenzen in den Städten und Kreisen in der Region haben sich im Vergleich zum Vortag zwar größtenteils etwas nach unten entwickelt, verbleiben jedoch auf einem sehr hohen Niveau. Die Landkreise Rosenheim (von 230,4 auf 221,6), Traunstein (von 251,9 auf 248,5), Berchtesgadener Land (von 239,8 auf 232,3) und Mühldorf (von 94,4 auf 91,9) meldeten laut den neuesten RKI-Daten sinkende Inzidenzen. Die drei erst genannten Kreise verbleiben jedoch in den „Top 5“ der größten Corona-Hotspots in Deutschland (Traunstein Platz 2, Berchtesgadener Land Platz 3, Rosenheim Platz 4).

Auf dem siebten Platz folgt dann die Stadt Rosenheim, in der die 7-Tage-Inzidenz von 155,7 auf 168,3 stieg. Ebenfalls leicht gestiegen ist der Wert im Landkreis Altötting - und zwar von 96,7 auf 98,5. Rosenheims Nachbarlandkreis Miesbach liegt in dieser Statistik derzeit auf dem elften Platz (Inzidenz 148,7).

RKI meldet über 11.500 neue Corona-Fälle

Bei der Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland gibt es derzeit wenig Dynamik. Das zuständige Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Donnerstagmorgen mit 62,6 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 62,3 gelegen, vor einer Woche bei 63,0. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 11.644 Corona-Neuinfektionen. Dies geht aus den neuesten Zahlen des RKI hervor. Vor einer Woche hatte der Wert bei 12.150 Ansteckungen gelegen (News-Ticker Mittwoch, 6. Oktober).

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 68 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 67 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4.283.378 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - den für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen wichtigsten Parameter - hatte das RKI am Mittwoch mit 1,65 (Dienstag 1,68) angegeben. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 94.027.

mw/dpa

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