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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Ganz Spanien bald wieder Risikogebiet? - Holetschek verteidigt Bayern-Regeln bei Zuschauer-Rückkehr

Coronavirus - Spanien
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Die Bundesregierung will nach einem Medienbericht ganz Spanien als Corona-Risikogebiet einstufen.

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Donnerstag (8. Juli) im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 7,9, Landkreis Rosenheim 4,2, Landkreis Traunstein 6,8, Landkreis Berchtesgadener Land 12,3, Landkreis Mühldorf 2,6, Landkreis Altötting 7,2 (Quelle/Stand: RKI, 8. Juli, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 3939, Landkreis Rosenheim 13.938, Traunstein 11.084, Berchtesgadener Land 6028, Mühldorf 6971, Altötting 6054(Quelle/Stand: RKI, 8. Juli, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 67, Landkreis Rosenheim 462, Traunstein 216, Berchtesgadener Land 102, Mühldorf 155, Altötting 210 (Quelle/Stand: RKI, 8. Juli, 0 Uhr)
  • Mindestens 91.141 Todesfälle in Deutschland (15.284 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 21.17 Uhr - Medienbericht: Ganz Spanien soll Corona-Risikogebiet werden

Die Bundesregierung will nach einem Medienbericht ganz Spanien als Corona-Risikogebiet einstufen. Wie die Funke Mediengruppe am Donnerstag unter Berufung auf Regierungskreise meldete, soll zudem Zypern zum Hochinzidenzgebiet erklärt und damit eine Quarantänepflicht für Reiserückkehrer eingeführt werden, die nicht geimpft oder genesen sind.

Das Robert Koch-Institut veröffentlicht jeden Freitag die neuen Corona-Einstufungen der Bundesregierung für das Ausland. Die endgültige Entscheidung der zuständigen Ministerien für Gesundheit, Inneres und Auswärtiges fällt in der Regel kurz vorher.

In Spanien waren die Infektionszahlen in den letzten Wochen drastisch gestiegen. Bisher gelten aber erst 6 der 17 spanischen Regionen - darunter die Urlaubsgebiete Katalonien und Andalusien - sowie die Exklave Ceuta in Nordafrika als Risikogebiete. Die Balearen mit der beliebten Urlaubsinsel Mallorca sowie die Kanaren zählen noch nicht dazu.

Als Risikogebiete werden Länder und Regionen eingestuft, in denen die Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen (Sieben-Tage-Inzidenz) über 50 liegen. Es ist die niedrigste von drei Risikostufen. Für Urlauber ergeben sich durch eine solche Einstufung keine praktischen Folgen, sofern sie mit dem Flugzeug unterwegs sind. Dann müssen sie vor dem Abflug ohnehin ein negatives Testergebnis, einen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen und bei Einreise in Deutschland dann auch nicht in Quarantäne.

Anders ist es bei den Hochinzidenzgebieten, der mittleren Risikostufe. Wer aus einer solchen Region zurückkehrt und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne, kann sie aber durch einen negativen Test nach fünf Tagen verkürzen.

Update, 19.47 Uhr - Holetschek verteidigt Bayern-Regeln bei Zuschauer-Rückkehr

Der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) hat den Sonderweg des Freistaats bei der Zuschauer-Rückkehr in die Fußball-Stadien verteidigt. Zur neuen Saison dürfen die Vereine in Bayern ihre Stadien zu 35 Prozent auslasten. Maximal sind 20.000 Fans erlaubt - das betrifft ohnehin nur den FC Bayern.

In anderen Teilen Deutschlands sind bis zu 50 Prozent Auslastung und maximal 25 000 Zuschauer in den Arenen erlaubt. Bayerns Entscheidung sei „ein abgewogener erster Schritt hin zu mehr Normalität, der aber weiterhin nur unter der Überschrift „Umsicht und Vorsicht“ umgesetzt werden kann“, sagte Holetschek am Donnerstag.

Tags zuvor hatte Oliver Kahn, der Vorstandschef des FC Bayern, die Frage aufgeworfen, warum „eine Art Ungleichbehandlung“ bei den Regeln stattfinde. Der Rekordmeister sei im ständigen Austausch mit den Behörden. Holetschek betonte: „Wir dürfen uns nichts vormachen. Delta ist auf dem Vormarsch, und Corona ist noch nicht besiegt.“

Update, 19.07 Uhr - Dax durch wieder verstärkte Corona-Sorgen belastet

Die Furcht vor einer neuen Corona-Welle hat den Dax am Donnerstag auf Talfahrt geschickt. Der deutsche Aktienindex durchbrach die enge Handelsspanne der vergangenen Tage nach unten und sackte kurz auf den tiefsten Stand seit Mai ab. Am Ende stand ein Minus von 1,73 Prozent auf 15 420,64 Punkte. Der MDax der mittelgroßen Werte verlor 1,28 Prozent auf 34 352,34 Punkte.

Die rapide Ausbreitung der besonders ansteckenden Delta-Variante des Coronavirus insbesondere in Asien bereitet zunehmend Sorgen. „Mit Covid-19 ist ein Unsicherheitsfaktor zurück auf der Hauptbühne“, schrieb Marktexperte Timo Emden von Emden Research. Das dynamische Infektionsgeschehen rund um die Mutation der sogenannten Delta-Variante lehre Europas Anleger wieder das Fürchten.

Update, 18.34 Uhr - Maas bekräftigt Corona-Vorstoß: Normalität in wenigen Wochen - „kein Leben im Lockdown“

Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hat seine Forderung nach einer baldigen Aufhebung der Corona-Beschränkungen bekräftigt. In wenigen Wochen sei der Zeitpunkt erreicht, an dem alle Menschen in Deutschland ein Impfangebot bekommen haben.

„Wenn das der Fall ist, gibt es keinen Grund mehr, keinen haltbaren Grund mehr, die Allgemeinheit mit Einschränkungen, wie wir sie aus der Vergangenheit kennen, zu belasten“, sagte Maas am Donnerstag bei einem Besuch an der Grenze zu Luxemburg. „Dann beginnt die Normalität, das Leben mit dem Virus - und das ist kein Leben im Lockdown.“

Wer geimpft sei, nehme niemandem mehr ein Intensivbett oder ein Beatmungsgerät weg. „Und deswegen wird es so sein müssen, dass die Beschränkungen fallen, wenn wir allen ein Impfangebot gemacht haben und die Menschen diese Angebote auch in Anspruch genommen haben.“

Maas hatte diese Forderung bereits am Dienstag geäußert und mit August auch einen möglichen Zeitpunkt für die Aufhebung von Beschränkungen genannt. Er hat dafür zwar viel Zustimmung aus Union und FDP bekommen.

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und Justizministerin Christine Lambrecht (SPD) äußerten sich aber zurückhaltend. „Jetzt Zeitpunkte zu nennen, halte ich für schwierig“, sagte Spahn dem Deutschlandfunk. Lambrecht sprach sich dafür aus, grundlegende Schutzvorgaben vorerst beizubehalten. „Auch eine Impfung bietet keinen hundertprozentigen Schutz vor einer Weitergabe des Virus“, sagte sie den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Maas betonte dagegen: „Wir werden lernen müssen, mit dem Virus zu leben.“ Es könne nicht sein, „dass wir in Zukunft uns weiter einschließen, Kontakte verbieten, Geschäfte zumachen. Im übrigen sehe ich auch keinen Grund dafür, auch nicht in der Sache, wenn 70, 80 Prozent geimpft sind und gar nicht erkranken können in der Regel.“

Update, 17.18 Uhr - Ein neuer Covid-19-Fall im Berchtesgadener Land

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit gestern einen weiteren bestätigten Covid-19-Fall im Landkreis gibt.

Nach derzeitigem Meldungsstand liegt der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land bei 12,3 (Stand RKI: 08.07.2021, 0 Uhr).

Von den insgesamt 6.028 Covid-19-Fällen sind mittlerweile 5.911 Personen wieder genesen und ihre Quarantänezeit ist ausgelaufen. Aktuell gibt es 15 aktive Covid-19-Fälle im Landkreis Berchtesgadener Land.

In den Kliniken im Berchtesgadener Land werden aktuell sechs Covid-19-Patienten stationär behandelt. Diese Patienten werden nicht intensivmedizinisch betreut.

Die aktuelle Gemeindeaufstellung zeigt einen Vergleich der Neuinfektionen der jeweils letzten 7 Tage in den einzelnen Gemeinden im Landkreis Berchtesgadener Land.

Update, 16.29 Uhr - 28 aktive Corona-Fälle im Landkreis Traunstein

Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein liegen derzeit 28 aktive Covid-19-Fälle vor. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 6,8.

Seit der letzten Pressemitteilung am 7. Juli sind beim Gesundheitsamt fünf Neuinfektionen eingegangen.

Beim Gesundheitsamt Traunstein ist seit der letzten Pressemitteilung keine Todesmeldung eingegangen. Damit liegen im Landkreis Traunstein insgesamt 216 Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19-Erkrankungen vor.

Derzeit wird in den Kliniken im Landkreis Traunstein ein Covid-19-Patient behandelt, dieser befindet sich auf der Intensivstation.

Mittlerweile wurden im Landkreis Traunstein 86.522 Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 66.945 Personen die Zweitimpfung erhalten.

Update, 15.56 Uhr - Nun auch digitale Corona-Impfnachweise für Genesene in Apotheken

Digitale Corona-Impfnachweise sollen von diesem Freitag an in Apotheken auch für Genesene zu bekommen sein, die ergänzend eine Impfung bekommen haben. Dafür ist nun die notwendige technische Lösung umgesetzt worden, wie der Deutsche Apothekerverband am Donnerstag in Berlin mitteilte.

Über das System der Apotheken seien schon mehr als 20 Millionen Impfzertifikate ausgestellt worden, sagte der Vorsitzende Thomas Dittrich. Für Bürger, die eine Infektion durchgemacht und daher anschließend nur eine einzige Impfung erhalten haben, sei es technisch noch nicht möglich gewesen. „Jetzt geht es.“

Um den digitalen Nachweis zum Vorzeigen auf dem Handy zu bekommen, müssten Genesene drei Dokumente in der Apotheke vorlegen: einen Ausweis mit Foto, den Nachweis eines positiven PCR-Tests und den Nachweis über die einmalige Impfung, etwa im gelben Impfbuch.

Es gibt immerhin mehr als 3,7 Millionen Genesene im Land, von denen viele zwischenzeitlich geimpft sind“, sagte Dittrich. „Ihnen kann das Impfzertifikat helfen, den Sommer und die Urlaubszeit unbeschwerter zu genießen“. Für Bürger sei das Angebot gratis, Apotheken erhielten als Vergütung gut 5,04 Euro plus durchlaufender Mehrwertsteuer.

Update, 15.07 Uhr - Japan verhängt für Olympia-Stadt Tokio Corona-Notstand

Nach der erneuten Verhängung des Corona-Notstands für Tokio haben die Olympia-Organisatoren den Ausschluss aller Zuschauer von den Wettbewerben in Japans Hauptstadt beschlossen. Dies gaben die japanischen Gastgeber nach Beratungen mit dem Internationalen Olympischen Komitee am Donnerstag bekannt. „Wir hatten keine andere Wahl“, sagte Organisationschefin Seiko Hashimoto.

Bis zuletzt hatten die Olympia-Macher noch an ihren Plänen festgehalten, bis zu 10 000 Fans aus dem Inland pro Wettkampf in den Arenen zuzulassen. Diese Hoffnung ist nun zerplatzt. In Tokio und in drei Nachbarpräfekturen werden bei den Spielen die Arenen leer bleiben. Ausländischen Zuschauern war bereits im März die Einreise untersagt worden.

Vor den kurzfristig anberaumten Beratungen der Organisatoren am Donnerstag hatte die Regierung von Ministerpräsident Yoshihide Suga entschieden, für die Zeit der Olympischen Spiele erneut den Notstand auszurufen. Die Maßnahme werde vom kommenden Montag bis vorläufig zum 22. August gelten, hieß es. Die Sommerspiele in Tokio sollen vom 23. Juli bis 8. August stattfinden. Grund für den inzwischen vierten Notstand für Tokio sind wieder deutlich steigende Infektionszahlen.

Mit dem Notstand will die Regierung vor allem verhindern, dass Restaurants und Bars Alkohol ausschenken. Auch das Singen von Karaoke soll unterbunden werden, um eine Ausbreitung des Virus in den Griff zu bekommen. Die Bürger sollen möglichst zu Hause bleiben. Viele Menschen in Japan fürchten, dass die Spiele zu einem Superspreader-Event werden könnten. Japans Olympia-Macher und das IOC betonten bisher immer, dass alles „sicher“ ablaufen werde.

IOC-Präsident Thomas Bach war am Donnerstag in der Olympia-Stadt eingetroffen und begab sich in eine dreitägige Quarantäne in einem Fünf-Sterne-Hotel in der Innenstadt. Man werde Verantwortung beweisen und „alle Maßnahmen unterstützen, die für sichere Spiele für Japans Bevölkerung und die Teilnehmer nötig sind“, beteuerte Bach zu Beginn der Beratungen über die Zuschauerfrage.

Am Tag seiner Ankunft meldete die Stadtverwaltung von Tokio 896 neue Infektionsfälle. Damit liegt die Zahl der Neuinfektionen seit nunmehr 19 Tagen jeweils über dem Wert des gleichen Tages der Vorwoche.

Update, 14.16 Uhr - Weniger Krankentage im Corona-Jahr - Oberbayern fehlten am seltensten

In Bayern haben Beschäftigte im Corona-Jahr 2020 etwas seltener im Job gefehlt. Die Betriebskrankenkassen in Bayern ermittelten im Schnitt 16,3 Fehltage pro Mitglied, wie der Landesverband am Donnerstag mitteilte. Das sind 0,3 Tage weniger als 2019. Dafür hatten die BKK Daten von rund einer Million arbeitenden Mitgliedern ausgewertet. Insgesamt haben sie im Freistaat rund 2,4 Millionen Versicherte.

Atemwegserkrankungen und Verletzungen oder Vergiftungen waren 2020 bei der Zahl der Krankheitstage leicht rückläufig. Die Fehlzeiten durch Probleme mit dem Muskel-Skelett-System und psychische Probleme blieben in etwa gleich.

Im bundesweiten Vergleich meldeten sich die Beschäftigen in Bayern nach Baden-Württemberg und Hamburg am drittseltensten krank. Der Bundesdurchschnitt liegt mit 18,2 Tagen deutlich höher. Innerhalb des Freistaats zeigt sich ein deutliches Nord-Süd-Gefälle: In Oberbayern gibt es mit 14,1 Fehltagen je beschäftigtem Mitglied den niedrigsten Krankenstand, in Ober- und Unterfranken mit 19,1 Tagen den höchsten. Schwaben, Mittelfranken und Niederbayern mit je 16,7 Fehltagen sowie die Oberpfalz mit 17,6 liegen dazwischen.

Auf Landkreisebene findet sich der höchste Krankenstand unter den BKK-Mitgliedern in Kronach mit 23,9 Tagen, der niedrigste in Starnberg mit 11,6. Auch die Landeshauptstadt München und der Landkreis München mit 12,1 Tagen gehören zu den Regionen mit besonders niedrigem Krankenstand.

Als mögliche Gründe für regionale Unterschiede im Krankenstand nennt der BKK-Landesverband unter anderem Wohlstandsunterschiede und Unterschiede in den regional vorherrschenden Beschäftigungszweigen. Auch Unterschiede in der Altersstruktur können eine Rolle spielen

Update, 13.46 Uhr - Keine invasiv beatmeten Corona-Patienten mehr im InnKlinikum

Seit November 2020 mussten die Ärzte des InnKlinikum an den Standorten Altötting, Mühldorf und Burghausen nahezu durchgehend schwer erkrankte, beatmete Covid-Patienten versorgen. Nun konnte bei der letzten invasiv beatmeten Patientin, die an einer Coronainfektion litt, nach 63 Tagen die Beatmung auf der Intensivstation des InnKlinikum Altötting beendet werden. Sie und ein weiterer ehemals langzeitbeatmeter Covid-Patient auf der Intensivstation Altötting benötigen aber nach wie vor eine intensivmedizinische Therapie, um sich von den Organfunktionsstörungen der Coronainfektion zu erholen. 

PD Dr. Michael Dolch, Chefarzt der Anästhesie und Intensivmedizin am InnKlinikum Altötting: „Das ist für die betroffenen Patientinnen und Patienten, aber natürlich auch für alle Pflegekräfte und Ärzte ein enormer Schritt nach einer schwierigen und über lange Phasen mehr als kritischen Behandlung, beziehungsweise Belastung. Zur vollständigen Genesung werden aber beide Patienten im Anschluss an die Intensivtherapie noch eine intensive Rehabilitationsphase benötigen.“

Update, 12.29 Uhr - RKI: Knapp 4000 Corona-Erkrankungen trotz vollständiger Impfung

Bislang sind knapp 4000 Menschen in Deutschland trotz vollständigem Impfschutz an Covid-19 erkrankt - bei rund 975.000 registrierten Corona-Erkrankungen insgesamt im selben Zeitraum. Das geht aus dem Lagebericht des Robert Koch-Instituts (RKI) von Mittwochabend hervor. Die Effektivität der Impfung bewertet das RKI auch aufgrund dieser Werte als hoch, ohne nach Impfstoffen zu differenzieren. Bislang seien 3806 sogenannte Impfdurchbrüche - also symptomatische Corona-Infektionen mindestens zwei Wochen nach vollständiger Impfung - registriert worden, schreibt das RKI.

Der größte Teil der in den vergangenen Monaten übermittelten Covid-19-Fälle sei nicht geimpft gewesen, schreibt das Institut in dem Lagebericht. Die vom RKI geschätzte Impfeffektivität über alle Impfstoffe hinweg liegt bei Erwachsen bei knapp über 90 Prozent. Das bestätige die hohe Wirksamkeit aus den klinischen Studien. Das RKI betont jedoch, dass die registrierten Werte mit Vorsicht interpretiert werden sollten und „vor allem der Einordnung der Impfdurchbrüche und einer ersten Abschätzung der Impfeffektivität“ dienten.

Update, 11.38 Uhr - Landkreis Altötting meldet zwei neuen Corona-Fälle

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich jetzt keinen neuen Corona-Fall gemeldet. Damit blieb die Zahl der Infizierten seit Pandemie-Ausbruch in Stadt und Landkreis Altötting auf insgesamt 6054 Personen.
Aktuell gibt es im Landkreis elf aktive Fälle. Die Fälle verteilen sich folgendermaßen: Burghausen (6), Altötting (2), Neuötting (2), Burgkirchen (1). Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Altötting liegt aktuell bei 7,2.

Update, 10.53 Uhr - Kühlschrank in Altöttinger Impfzentrum über Nacht ohne Strom

Bei Dienstbeginn im Impfzentrum Donnerstagmorgen (8. Juli) wurde festgestellt, dass einer der zur Lagerung der Corona-Impfstoffe eingesetzten Kühlschränke über Nacht ohne Strom war, teilte soeben das Altöttinger Landratsamt in einer Pressemitteilung mit. Der eintretende Temperaturanstieg hat zur Folge, dass 357 Vials/Fläschen des Impfstoffes von AstraZeneca nicht mehr verimpft werden können und demzufolge verworfen werden müssen. Pro Flasche können mindestens zehn Dosen, maximal 12 gewonnen werden, so das Altöttinger Landratsamt auf Nachfrage von innsalzach24.de

Das Landratsamt hat die Polizeiinspektion Altötting über den Vorfall informiert, die Ermittlungen zur Aufklärung des Ereignishergangs laufen. Nach derzeitigem Stand der Erkenntnisse ist davon auszugehen, dass keine Sabotagehandlung vorliegt, sondern es zu einer Verkettung unglücklicher Umstände gekommen ist.

Da der Impfstoff von AstraZeneca bereits seit einigen Wochen mangels Nachfrage kaum mehr verimpft werden kann, hat der Vorfall auf den Fortgang der Impfkampagne im Landkreis Altötting keinerlei Auswirkungen. Alle Corona-Schutzimpfungen, einschließlich der für nächste Woche vorgesehenen Reihenimpfungen von Jugendlichen und der Aktion „Impfen für ALLE“, können wie geplant durchgeführt werden.   

Update, 10.23 Uhr - Impftempo lässt etwas nach

Das Impftempo in Deutschland hat nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) zuletzt etwas nachgelassen. So seien in der vergangenen Woche bis einschließlich Sonntag durchschnittlich 710.100 Dosen pro Tag verabreicht worden, heißt es im RKI-Situationsbericht vom Mittwochabend. In der Vorwoche seien es 800.500 Dosen pro Tag gewesen. In der Woche davor waren es im Schnitt mehr als 820.000 Dosen pro Tag.

Von den bis einschließlich Sonntag ausgelieferten Impfstoffen waren bis Dienstag 93 Prozent der Dosen von Biontech/Pfizer (Comirnaty), 91 Prozent von Moderna, 78 Prozent von Astrazeneca und 56 Prozent von Johnson & Johnson verimpft worden. Bislang haben mehr als 57 Prozent der Menschen in Deutschland eine erste Impfdosis erhalten, rund 40 Prozent sind vollständig geimpft.

Update, 9.40 Uhr - Neueste RKI-Zahlen für die Region

Entwicklung der 7-Tage-Inzidenzen in der Region (Stand 8. Juli).

Die Corona-Fallzahlen bzw. 7-Tage-Inzidenzen in den Städten und Kreisen der Region halten sich weiter auf einem inzwischen niedrigen Niveau, dennoch sind in den vergangenen 24 Stunden in einigen Kreisen die Inzidenzen auch leicht gestiegen. Die Inzidenzen im Überblick: Kreis Altötting (von 5,4 auf 7,2), Kreis Berchtesgadener Land (stabil 12,3), Kreis Mühldorf (von 3,5 auf 2,6), Kreis Traunstein (von 6,2 auf 6,8), Kreis Rosenheim (von 3,4 auf 4,2) und die Stadt Rosenheim (von 4,7 auf 7,9).
In der Region wurde laut RKI kein weiterer Todesfall gemeldet. Somit sind seit einer Woche keine weiteren Todesfälle in der Region verzeichnet worden.

Update, 8.12 Uhr - RKI: Mehr Corona-Neuinfektionen und höhere Ansteckungsrate

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) mit 970 Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden etwas mehr Fälle gemeldet als in der Vorwoche. Das geht aus Zahlen vom Donnerstagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 07.40 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 892 Ansteckungen gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI mit bundesweit 5,2 an (Vortag: 5,1; Vorwoche: 5,1).

Die für die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Coronavirus entscheidende Reproduktionszahl liegt über der Schwelle von 1. So gab das RKI den sogenannten 7-Tage-R-Wert am Donnerstag mit 1,09 an (Vortag: 1,01). Der R-Wert lag über viele Wochen deutlich unter 1, stieg aber zuletzt relativ kontinuierlich an. Experten zufolge könnte das an der Verbreitung der ansteckenderen Delta-Variante und an Lockerungen der Corona-Beschränkungen liegen.

Deutschlandweit wurde nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 31 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 63 Tote gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.733.519 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 91.141.

Update, 7.15 Uhr - Noch keine aktuellen Zahlen des RKI

Die aktuellen Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) zu den neuen Corona-Infektionen liegen am Donnerstagmorge (8. Juli) noch nicht vor. Das entsprechende Dashboard werde derzeit aktualisiert, hieß es dazu auf der Homepage des RKI. Bis wann die aktuellen Daten vorliegen, ist derzeit nicht bekannt.

R-Wert in Bayern wieder über 1 - aber schwankend

Die für die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Coronavirus entscheidende Reproduktionszahl ist in Bayern wieder über die Schwelle von 1 gestiegen. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums gab das Robert Koch-Institut (RKI) den sogenannten 7-Tage-R-Wert für den Freistaat am Mittwoch mit 1,02 an - und damit sogar minimal höher als den Wert für Gesamtdeutschland.

„Wir beobachten gerade, dass die Reproduktionszahl von Tag zu Tag um den Wert 1 schwankt“, sagte ein Ministeriumssprecher. Jedoch: „Der R-Wert sollte insbesondere bei den niedrigen Infektionszahlen nicht isoliert betrachtet werden, denn er reagiert sensibel auf die auch täglich schwankenden Zahlen der neuen Infektionen.“

Ein R-Wert von 1,02 bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 102 weitere Menschen anstecken. Die Kennziffer bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt der Wert für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

Der R-Wert lag über viele Wochen deutlich unter 1, stieg aber zuletzt relativ kontinuierlich an. Experten zufolge könnte das an der Verbreitung der ansteckenderen Delta-Variante und an Lockerungen der Corona-Beschränkungen liegen.

mh/mz/dpa

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