Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

News-Ticker zur Corona-Pandemie

Corona-Lage in Kreisen Traunstein und BGL ist weiterhin höchst angespannt

Corona-Intensivstation Universitätsklinikum Symbolbild
+
Intensivstation (Symbolbild).

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Dienstag (9. November) im News-Ticker:

Die Fallzahlen im Überblick:

  • Hospitalisierte Fälle/7 Tage in Bayern: 709 (Quelle/Stand: LGL, 8. November, 8 Uhr)*
  • Covid-19-Fälle auf Intensivstationen in Bayern: 611 (Quelle/Stand: DIVI, 9. November, 7.15 Uhr)**/***
  • Intensivbetten-Auslastung ILS Rosenheim: 97,4% (Quelle/Stand: DIVI, 9. November, 7.15 Uhr)****
  • Intensivbetten-Auslastung ILS Traunstein: 90,1% (Quelle/Stand: DIVI, 8. November, 7.15 Uhr)****
  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 377,4, Landkreis Rosenheim 543,3, Landkreis Traunstein 818,1, Landkreis Berchtesgadener Land 689,4, Landkreis Mühldorf 828,4, Landkreis Altötting 618,9 (Quelle/Stand: RKI, 9. November, 0 Uhr)****
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 5788, Landkreis Rosenheim 21.706, Traunstein 17.628, Berchtesgadener Land 10.006, Mühldorf 10.657, Altötting 8676 (Quelle/Stand: RKI, 9. November, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 78, Landkreis Rosenheim 491, Traunstein 232, Berchtesgadener Land 110, Mühldorf 174, Altötting 217 (Quelle/Stand: RKI, 9. November, 0 Uhr)
  • ServiceFälle Deutschland --- Fälle weltweit --- Überblick Risikogebiete
    * = Steigt der Wert auf 1200 oder höher, tritt Warnstufe Gelb in Kraft
    ** = Steigt der Wert auf 450 oder höher, tritt ebenfalls Warnstufe Gelb in Kraft
    *** = Steigt der Wert auf 600 oder höher, tritt Warnstufe Rot in Kraft
    **** = Liegt die Intensivbetten-Auslastung im Rettungsleitstellenbezirk über 80% und die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis/der Stadt bei 300 oder höher, tritt ebenfalls Warnstufe Rot in Kraft

Update, 20.50 Uhr - So ist der Stand im Kreis BGL

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit Montag 9 weitere bestätigte COVID-19-Fälle im Landkreis gibt. Davon befanden sich 5 Personen als direkte Kontaktpersonen in Quarantäne. Die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten COVID-19-Fälle mit Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land steigt somit auf 10.006. Nach derzeitigem Meldungsstand liegt der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land bei 689,4.

Von den insgesamt 10.006 COVID-19-Fällen sind mittlerweile 8.907 Personen wieder genesen und ihre Quarantänezeit ist ausgelaufen. Aktuell gibt es 989 aktive COVID-19-Fälle im Landkreis. Derzeit gibt es insgesamt 299 Fälle in Einrichtungen im Landkreis Berchtesgadener Land, davon 41 in Alten- und Pflegeheimen, 4 in Gemeinschaftsunterkünften, 210 in Schulen und 44 in Kindergärten. In den vergangenen 7 Tagen gab es insgesamt 733 neue COVID-19-Fälle.

Das Gesundheitsamt ermittelt Kontaktpersonen positiv getesteter COVID-19-Fälle und leitet die notwendigen Maßnahmen ein, wie z. B. eine häusliche Quarantäne. Aktuell befinden sich 381 direkte Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.

In den Kliniken der Kliniken Südostbayern AG (KSOB) im Berchtesgadener Land werden aktuell 53 COVID-19-Patienten stationär behandelt. 41 Patienten davon haben ihren Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land. Derzeit werden in den Kliniken im Berchtesgadener Land insgesamt 4 Patienten intensivmedizinisch betreut, davon haben 3 Personen ihren Wohnsitz im Berchtesgadener Land. Von den 53 im Berchtesgadener Land stationär behandelten Patienten sind 15 Personen vollständig geimpft, 14 werden auf der Normalstation und 1 intensivmedizinisch behandelt. 8 Personen davon haben ihren Wohnsitz im Berchtesgadener Land und werden auf der Normalstation behandelt.

Die KSOB behandeln am Standort in Traunstein derzeit insgesamt 48 COVID-19-Patienten. Davon haben 8 Personen ihren Wohnsitz im Berchtesgadener Land, 6 Patienten werden auf der Normalstation und 2 Patienten intensivmedizinisch behandelt. Von diesen 8 Personen sind 3 Personen vollständig geimpft, 2 Patienten werden auf der Normalstation und 1 Patient intensivmedizinisch behandelt.

Update, 19.55 Uhr - Die Corona-Lage im Landkreis Traunstein ist weiterhin höchst angespannt

Die Corona-Ampel in rot. Insgesamt werden in den Kliniken Südostbayern 101 Covid-Patienten behandelt. Davon befinden sich 89 auf der Normalstation und 12 auf der Intensivstation, davon 4 mit vollständigem Impfschutz.

Mittlerweile wurden im Landkreis Traunstein 103.987 Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 98.113 Personen die Zweitimpfung erhalten. Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein liegen derzeit 1.308 aktive COVID-19-Fälle vor.

Seit der letzten Mitteilung (5. November) sind beim Staatlichen Gesundheitsamt 197 Neuinfektionen eingegangen. Es liegen insgesamt 17.826 bestätigte Fälle vor, die seit Beginn der Pandemie positiv getestet wurden. Als genesen gelten mindestens 16.285 Personen (140 Personen mehr seit der Meldung vom 08.11.2021).

Beim Gesundheitsamt Traunstein ist seit der letzten Pressemitteilung eine Todesmeldung eingegangen. Es handelt sich um eine Frau im Alter von 82 Jahren. Damit liegen im Landkreis Traunstein insgesamt 233 Todesfälle in Zusammenhang mit COVID-19-Erkrankungen vor. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 818,1.

Update, 18.30 Uhr - MDR-Team in Zwickau bei Demo attackiert

 Ein Team des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) ist am Rande einer nicht angemeldeten Demonstration gegen Corona-Maßnahmen im sächsischen Zwickau attackiert worden. Die Polizei teilte am Dienstag auf Anfrage mit, dass bei dem Angriff am Montagabend ein Redakteur gestoßen worden sei und dieser anschließend über Schmerzen im Arm geklagt habe. Die Polizei schritt nach eigenen Angaben ein.

Der öffentlich-rechtliche Sender beschrieb den Angriff auf Anfrage so: Das MDR-Team habe aus drei Personen bestanden und bei der Demo gefilmt. Aus dem Geschehen heraus sei das Team beschimpft worden und eine vermummte Person habe sich mit Quarzhandschuhen demonstrativ vor ihm aufgestellt, sei dann aber wieder abgezogen. Später gegen Ende der Demo seien dann zwei Vermummte auf das Team zugekommen. „Einer der beiden ist auf den Autor zugestürmt und hat ihn massiv geschubst.“ Es wurde Anzeige erstattet.

Nach Polizeiangaben handelte es sich bei dem Angreifer um einen 17-Jährigen, der bisher nicht polizeibekannt ist. Laut Polizei wird wegen Körperverletzung und Nötigung sowie Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz und die Corona-Schutz-Verordnung ermittelt.

MDR-Intendantin Karola Wille beklagte: „Die immer gewalttätigere Auseinandersetzung um Corona-Maßnahmen ist erschreckend und unerträglich, der MDR verurteilt den Angriff aufs Schärfste.“ Es brauche starke Solidarität und das immerwährende Eintreten für Medienfreiheitsrechte als wichtiges Grundrecht jeder Demokratie.

Update, 17.15 Uhr - Moderna beantragt EU-Zulassung für Corona-Impfstoff für Kinder

Der US-Hersteller Moderna hat eigenen Angaben zufolge bei der Europäischen Arzneimittelagentur Ema die Zulassung seines Corona-Impfstoffs auch für Kinder im Alter von sechs bis elf Jahren beantragt. Die entsprechenden Unterlagen für die Erweiterung der bedingten Marktzulassung seien eingereicht worden, teilte Moderna am Dienstag mit. Noch gibt es in Europa keinen zugelassenen Impfstoff für Unter-12-Jährige.

Die Moderna-Daten beruhen auf einer Phase 2/3-Studie mit 4753 Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Alter zwischen sechs und elf Jahren, deren Ergebnisse eine „robuste“ Anzahl an Antikörpern zeigten, wie Moderna zuvor mitgeteilt hatte.

Modernas Corona-Impfstoff ist in den USA ab 18 Jahren zugelassen, in der EU bereits für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren. In den USA hatte Ende Oktober bereits der Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer für Kinder zwischen fünf und elf Jahren eine Notfallzulassung bekommen. In der EU läuft das Ema-Verfahren für Biontech/Pfizer noch. Zuletzt teilte die Ema aber mit, noch möglichst vor Weihnachten entscheiden zu wollen, ob sie eine Empfehlung ausspricht.

Update, 16.16 Uhr - Söder: Keine Reihenfolge bei Auffrischungsimpfungen

Bayern will im Kampf gegen die vierte Corona-Welle Auffrischungsimpfungen stark forcieren. Alle Impfzentren würden wieder hochgefahren, alle über 60 Jahre alten Menschen würden direkt angeschrieben. Es solle aber keine Priorisierung geben. „Es gibt keine Reihenfolgen. Wer kommt, wird geimpft“, sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Dienstag nach einer Sitzung seines Kabinetts in München. Niemand solle ohne Impfung zurück nach Hause geschickt werden. Die mehr als 80 Impfzentren in Bayern sollten wieder hochgefahren werden.

Die Impfquote bei Erst- und Zweitimpfungen sei wieder ganz leicht steigend, sagte Söder. Er erwarte, dass durch das starke Setzen auf 2G bei Freizeitveranstaltungen - also Zutritt nur für Geimpfte und Genesene - die Neigung zum Impfen noch einmal größer werde.

Er befürchte eine zunehmende Spaltung der Gesellschaft. Deshalb dürfe es auch keine Häme denen gegenüber geben, die sich mit dem Impfen bisher noch schwergetan hatten. Er sprach sich erneut für eine Impfpflicht bestimmter Berufsgruppen aus, etwa in der Pflege.

Update, 15.42 Uhr - Notfalls nur B-Länder: Söder fordert Bund-Länder-Treffen um „Gesamtsignal“ zu senden

Angesichts der dramatisch gestiegenen Corona-Zahlen hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) seine Forderung nach raschen Bund-Länder-Gesprächen erneuert. Wenn es kommende Woche ein solches Treffen gäbe, wäre das gut, sagte Söder am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in München. Ansonsten würden sich nur die B-Länder - also die Union geführten Länder - treffen.

„Es kommt jetzt nicht drauf an, schnell und laut etwas zu beschließen“, sagte Söder. Man müsse aber grenzüberschreitende Fragen klären und ein „Gesamtsignal“ senden. Es gehe darum, die Weichen so zu stellen, dass man nachhaltig durch den Winter komme, betonte er.

Söder sieht vorrangig auch die Ampel-Parteien in der Pflicht. „Die alte Bundesregierung kann nur noch mahnen“, sagte er, habe vielleicht aber auch „falsche Singale“ gesetzt. Damit spielte er auf den geschäftsführenden Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) an, der früh für ein Auslaufen der epidemischen Lage nationaler Tragweite plädiert hatte.

Mit Blick auf SPD, Grüne und FDP sagte Söder, die „neue Regierung“ wolle mit dem ganzen Thema Corona offenbar nichts zu tun haben. Deren Vorlage für das weitere Vorgehen sei ein Erste-Hilfe-Kasten, aber kein umfassendes Konzept. Aufgrund dessen sei es in der jetzigen Situation nicht ausreichend und nicht angemessen.

Update, 14.55 Uhr - Für Mitarbeiter in Hotels und Restaurants genügen auch Schnelltests

Mitarbeiter von Hotels, in der Gastronomie und körpernahen Dienstleistungen müssen ab Mittwoch nicht mehr zwingend zweimal pro Woche PCR-Tests durchführen lassen. Pro Arbeitstag können die Beschäftigten in Bayern auch einen Antigenschnelltest vorlegen, beschloss das Kabinett am Dienstag in München. Die Erleichterung gelte sowohl, wenn die Corona-Ampel wie derzeit auf Rot stehe, als auch bei Gelb.

„Bei aller berechtigter Sorge wegen der sprunghaft steigenden Corona-Infektionszahlen und der Krankenhausbelegung sind diese Anpassungen sinnvoll“, teilte Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) mit. Es sei erfreulich, dass ungeimpfte Mitarbeiter durch die praxistaugliche Anpassung der Vorschrift zwar weiter täglich einen Corona-Selbsttest machen müssten, aber dafür dann nicht mehr zwingend teure PCR-Tests nötig seien.

Update, 14.12 Uhr - Söder: Geimpften-Status könnte nach neun Monaten verfallen

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) tritt im Kampf gegen die Corona-Pandemie dafür ein, dass wegen nachlassender Wirkung der Impfstoffe der Geimpften-Status nach neun Monaten verfällt. „Man sollte sich überlegen, ob nach neun Monaten fast automatisch ein Geimpften-Status nicht mehr gelten kann“, sagte Söder. Es müsse geprüft werden, ob der 2G-Status dann noch erhalten werden kann. Er forderte die Ständige Impfkommission (Stiko) auf, dazu eine Meinung zu entwickeln. In Nachbarländern wie Österreich werde nach dieser Praxis verfahren.

Die Pressekonferenz jetzt live

Update, 13.25 Uhr - Erweiterte Maskenpflicht an Schulen wird beibehalten

Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) machte deutlich, dass zum Start nach den Herbstferien „das Sicherheitsnetz an den Schulen nochmals gestärkt“ wurde. So sei unter anderem die erweiterte Maskenpflicht am Montag (8. November) in Kraft getreten. In den Grundschulen und weiterführenden Schulen soll dies laut Piazolo angesichts der hohen Zahlen auch so beibehalten werden.

Zudem wurden die Testungen ausgeweitet. Auch das weitere Fortschreiten der Impfkampagne soll helfen, den Schulunterricht in Bayern so sicher wie nur möglich zu machen. „Das alles tun wir unter der Maxime, den Präsenzunterricht sicherzustellen“, so Piazolo.

Update, 13.21 Uhr - „Werden im Laufe der Woche den Katastrophenfall ausrufen“

Um die Impfkampagne und auch die Auffrischungsimpfungen (wieder) in Schwung zu bekommen, werden laut Söder alle Impfzentren in Bayern wieder hochgefahren. Zudem werden alle Bürger über 60 Jahre noch einmal gesondert angeschrieben. Allerdings gibt es keine feste Impfreihenfolge. Sondern jeder, der kommt, soll sofort geimpft werden, so Söder: „Wir glauben fest: Boostern ist der beste Schutz.“

Wir werden noch im Laufe der Woche wieder den Katastrophenfall ausrufen“, verkündete Söder darüber hinaus im Hinblick auf die hohe Belegung der Krankenhäuser. Durch diesen formalen Akt könnten zum Beispiel Patientenverlegungen wesentlich einfacher und effizienter organisiert werden.

Details wollen Gesundheits- und Innenministerium in den nächsten Tagen erarbeiten und verkünden. Auch Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) sprach von einer „dramatischen und besorgniserregenden Situation“ in den Krankenhäusern.

Update, 13.15 Uhr: Polizei kann Corona-Sünder nun direkt mit Strafen belegen

Es gäbe keine Impfpflicht, betonte Söder, allerdings sei es vielmehr eine „moralische Aufgabe, daran teilzunehmen, sich und andere zu schützen“, so Söder, der Vorschlägen und Aktionen wie „Freedom Days“ eine klare Absage erteilte. So etwas sei angesichts der epidemischen Lage keinesfalls eine Alternative.

Die Staatsregierung hat sich in der Sitzung auf eine massive Ausweitung der Kontrolldichte bei der Einhaltung der 2G-Regeln verständigt. „Wir haben heute beschlossen, die Kontrollen massiv auszuweiten. Kreisverwaltungsbehörden, Gesundheitsamt und Polizei werden hier jetzt eng zusammenarbeiten“, so Söder. So kann die Polizei nun direkt Geldstrafen für Verstöße aussprechen. Zudem können in der Gastronomie auch vorübergehende Schließungen bei Verstößen erfolgen. „Alle 2G-Regeln verlaufen im Sand, wenn nicht ausreichend kontrolliert wird“, so der Ministerpräsident.

Für Schüler ab 12 Jahren gibt es bis Jahresende eine Erleichterung. Die getesteten Schüler dürfen bis dahin (mit Schülertests) am Sportunterricht oder der Theatergruppe teilnehmen. Für die Besuche von Clubs, Discos oder Sportstadien gelten jedoch weiterhin die selben Regeln wie bei Erwachsenen (2G).

Update, 13.08 Uhr - Söder: „Es droht eine Konkurrenz um Intensivbetten zwischen Geimpften und Ungeimpften!“

Am Vormittag hat die bayerische Staatsregierung erneut über das weitere Vorgehen im Kampf gegen Corona beraten. Um 13 Uhr sind Ministerpräsident Markus Söder, Gesundheitsminister Klaus Holetschek (beide CSU) und Kultusminister Dr. Michael Piazolo vor die Öffentlichkeit getreten, um auf einer Pressekonferenz über die Ergebnisse der Beratungen zu informieren.

Die Lage ist in Deutschland und Bayern weiter sehr, sehr ernst“, sagte Söder zu Beginn und sprach von einigen Hotspots mit enorm hohen Inzidenzen. „Das Risiko von Corona bleibt sehr hoch. Die Intensivbetten laufen voll. (…) Vor allem im Süden sind die Intensivbetten bereits voll“, warnte Söder vor einer Überlastung des Gesundheitssystems. 90 Prozent der Intensivpatienten seien Ungeimpfte, betonte der Ministerpräsident. Zusätzlich würde die Situation angesichts des fehlenden Pflegepersonals weiter verschärft. 

Es droht eine Konkurrenz um Intensivbetten zwischen ungeimpften Covid-Patienten und zum Beispiel geimpften Krebs- oder Herz-Patienten. Das wird zu einer Herausforderung - auch in gesellschaftlicher Hinsicht“, so Söder. Immerhin gäbe es bei der Impfquote in der letzten Tage eine leicht positive Tendenz.

Update, 12 Uhr - Wegen Corona: Veranstaltungsabsagen in Töging

Aufgrund der stark steigenden Corona-Zahlen sind in Töging nun mehrere Veranstaltungen abgesagt worden – unter anderem die Schlüsselübergabe an die Häfinger Faschingsfreunde am 11. November sowie der für Januar 2022 geplante Stadtball in Töging. Ob der für 17. bis 19. Dezember geplante Christkindlmarkt, die „Weihnacht am Wasserschloss“ stattfinden kann, werden die Stadt und der FC gemeinsam Ende kommender Woche (also bis 19. November) entscheiden.

„Dieser Markt findet im Freien statt. Trotzdem sind die Verhältnisse beengt – und ganz ehrlich: ob angesichts der massiv steigenden Corona-Zahlen und überlasteter Krankenhäuser der Mehrheit der Bürger wirklich zum Feiern zumute ist, ist aus meiner Sicht durchaus zweifelhaft,“ sagte Erster Bürgermeister Dr. Tobias Windhorst.

Update, 11.30 Uhr - Pressekonferenz mit Söder ab 13 Uhr

Seit dem Vormittag berät die bayerische Staatsregierung über eine mögliche weitere Verschärfung der Corona-Regeln. Auch eine mögliche Reaktivierung des Katastrophenfalls im Freistaat soll dabei diskutiert werden. Ab 13 Uhr wollen Ministerpräsident Markus Söder, Gesundheitsminister Klaus Holetschek (beide CSU) und Kultusminister Dr. Michael Piazolo (Freie Wähler) auf einer Pressekonferenz über die Ergebnisse der Beratungen informieren.

rosenheim24.de berichtet von der Pressekonferenz natürlich wieder live!

Update, 11 Uhr - Drei weitere Bayern-Star und ein Salzburger in Quarantäne

Wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) jetzt auf seiner Website bekannt gab, müssen auf Anweisung des Gesundheitsamts neben Niklas Süle vier weitere Spieler im Quartier der Nationalmannschaft in Quarantäne. Diese seien trotz negativen Tests „im Rahmen der Kontaktverfolgung als Kontaktpersonen der Kategorie 1 eingestuft“ worden, hieß es. Namen nannte der Verband offiziell nicht. Laut Medieninformationen handelt es sich bei den Kontaktpersonen jedoch um Joshua Kimmich, Serge Gnabry und Jamal Musiala vom FC Bayern sowie Karim Adeyemi vom FC Salzburg. Das Quartett wurde ebenfalls vom Team bereits isoliert.

Update, 10.20 Uhr - Süle trotz doppelter Impfung positiv getestet

Soeben wird gemeldet, dass es sich bei dem betroffenen Spieler um Niklas Süle handeln soll. Der Verteidiger des FC Bayern soll vollständigen Impfschutz besessen haben. Süle wurde bereits vor der Mannschaft isoliert.

Update, 10.15 Uhr - Corona-Alarm bei deutscher Nationalmannschaft

Am Montag ist die deutsche Fußball-Nationalmannschaft für die beiden letzten WM-Quali-Spiele gegen Liechtenstein (Donnerstag) und in Armenien (Sonntag) zusammengekommen. Doch jetzt herrscht akuter Corona-Alarm im Quartier der Nationalelf: Laut einem Bericht der Bild-Zeitung zufolge soll ein Spieler des FC Bayern positiv getestet worden sein. Deswegen wurde eine Teambesprechung am Abend kurzfristig abgesagt. Auch das für Dienstagvormittag angesetzte Training wurde nun kurzfristig gestrichen und soll durch eine individuelle Einheit im Hotel ersetzt werden.

Update, 10 Uhr - Wird sogar der Katastrophenfall reaktiviert?

Am Dienstagvormittag berät die bayerische Staatsregierung über die sich immer weiter zuspitzende Corona-Lage in Bayern. Nachdem die Krankenhaus-Ampel im Freistaat auf Rot geschaltet hatte, gelten seit Mitternacht schärfere Corona-Regeln im Freistaat, die nun aber nochmals verschärft werden könnten. So will Ministerpräsident Söder (CSU) offenbar flächendeckend die 2G-Regel in Bayern einführen - analog zu den Modellen in Sachsen oder Österreich. Dann würde das 2G-Prinzip beispielsweise auch für Restaurants und Cafés gelten. Bis dato ist hier noch der Zugang mit 3Gplus möglich.

Zudem diskutiert das Kabinett auch über mögliche Erleichterungen für Schüler – zumal es für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren seit August eine Impfempfehlung der Stiko gibt. Darüber hinaus berichtet der Bayerische Rundfunk (BR), dass die Staatsregierung angesichts der nach oben schießenden Zahlen auch über eine Reaktivierung des Katastrophenfalls nachdenkt.

Im Anschluss soll es ab 13 Uhr eine Pressekonferenz geben. rosenheim24.de berichtet davon selbstverständlich wieder live.

Update, 9.35 Uhr - Weiterhin hohe Auslastung der Intensivstationen

Die Auslastung der Intensivbetten in den Krankenhäusern der Region ist weiterhin sehr hoch. Im Rettungsleitenstellenbezirk Rosenheim (Landkreise Miesbach und Rosenheim, Stadt Rosenheim) lag diese – unverändert zum Vortag - bei 97,4 Prozent. Im Zuständigkeitsbereich der ILS Traunstein (Landkreise Traunstein, Berchtesgadener Land, Mühldorf und Altötting) sank der Wert leicht von 94,4 Prozent auf 90,1 Prozent (Quelle/Stand: DIVI/9. November, 7.15 Uhr).

Insgesamt wurden in der Region in den vergangenen 24 Stunden 514 neue Corona-Fälle registriert – die meisten davon mit 203 im Landkreis Rosenheim. Der Landkreis Altötting meldete 140 neue Fälle, der Landkreis Traunstein 108. In der Stadt Rosenheim wurden 45 Neu-Infektionen registriert. „Nur“ jeweils neun neue Fälle gab es laut den neuesten Daten in den Kreisen Mühldorf und Berchtesgadener Land.

Update, 8.30 Uhr - Inzidenz im Kreis Altötting schießt nach oben

7-Tage-Inzidenzen in Südostbayern und regionalisierte Krankenhaus-Ampel (Stand: 9. November 2021).

Die 7-Tage-Inzidenzen in den Städten und Kreisen sind – analog dem Trend in Deutschland und Bayern – im Vergleich zum Vortag größtenteils weiter angestiegen. Regelrecht durch die Decke ging dabei die Inzidenz im Landkreis Altötting, wo der Wert laut neuesten RKI-Daten um über 100 Zähler von 501,5 auf 618,9 nach oben schoss. Woher dieser steile Anstieg kommt, ist bislang unklar. Deutlich angestiegen sind die Zahlen auch im Landkreis Traunstein – und zwar um über 50 Zähler von 764,0 auf 818,1. Deutschland bedeutet dies nun Platz fünf in der „Hotspot-Tabelle“.

Einen Rang (Platz vier) davor liegt der Landkreis Mühldorf mit einer Inzidenz von nun 828,4. Dort ging der Wert im Vergleich zum Vortag (831,0) allerdings sogar leicht zurück. Steigende Inzidenzen wurden indessen aus den restlichen Städten/Landkreisen der Region gemeldet. In der Stadt Rosenheim liegt der Wert nun bei 377,4 (Vortag: 353,8), im Landkreis Rosenheim bei 543,3 (Vortag: 525,4) und im Berchtesgadener Land bei 689,4 (Vortag: 684,7). Größter Corona-Hotspot in ganz Deutschland ist nun übrigens der Landkreis Miesbach mit einer Inzidenz von 868,4, der vom Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (864,2) die „Tabellenführung“ übernommen hat. Die Krankenhaus-Ampel steht auch angesichts der Intensivbetten-Auslastung in der kompletten OVB24-Region weiter klar auf Rot.

Update, 6.55 Uhr - Corona-Ampel ist Rot - Neue Regeln seit Mitternacht

Angesichts drastisch gestiegener Infektionszahlen gelten in Bayern seit Dienstag (9. November), 0 Uhr, landesweit schärfere Corona-Regeln. Dazu gehört unter anderem die Testpflicht am Arbeitsplatz für Beschäftigte von Betrieben mit mehr als zehn Mitarbeitern und der weitgehende Ausschluss von Ungeimpften bei öffentlichen Veranstaltungen (2G). Grund ist, dass die Krankenhaus-Ampel in Bayern am Montag auf Rot gesprungen ist - weil auf den bayerischen Intensivstationen am Montag mehr als 600 Menschen wegen einer Covid-19-Erkrankung behandelt werden mussten. Der Maskenstandard war schon am Sonntag (7. November) auf FFP2 erhöht worden.

Am Dienstagvormittag will die Staatsregierung über die sich immer weiter zuspitzende Lage beraten. Als denkbar galten neuerliche Nachschärfungen in einzelnen Bereichen, aber auch gewisse Erleichterungen für Schüler - für 12- bis 17-Jährige gibt es erst seit August eine Impfempfehlung. Welche Regeln nun genau gelten, hat rosenheim24.de in einem Extra-Artikel zusammengefasst.

Erneut neuer Rekord bei bundesweiter 7-Tage-Inzidenz

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut angestiegen und hat den zweiten Tag in Folge einen Höchstwert erreicht. Das zuständige Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 213,7 an (News-Ticker Montag, 8. November). Bereits am Montag hatte es mit 201,1 einen Rekord bei den täglichen Inzidenzen gegeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 153,7 (Vormonat: 64,4) gelegen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI außerdem binnen eines Tages 21.832 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus den neuesten Zahlen des RKI hervor (Stand: 9. November, 0 Uhr). Am Freitag hatte die Zahl der Neuinfektionen mit 37.120 einen Rekordwert seit Beginn der Pandemie erreicht. Vor genau einer Woche hatte der Wert bei 10.813 Ansteckungen gelegen. Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 169 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 81 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4.804.378 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - den für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen wichtigsten Parameter - gab das RKI am Montag mit 3,93 an (Freitag: 3,91). Bei dem Indikator muss berücksichtigt werden, dass Krankenhausaufnahmen teils mit Verzug gemeldet werden. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 4.397.600 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 96.727.

mw/dpa

Kommentare