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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Lange Staus an den Grenzen: Urlaubsland Kroatien verschärft Einreisebestimmungen für EU-Bürger

 Tourismus in Kroatien
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Urlaub in Kroatien (Symbolbild)

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Donnerstag (1. Juli) im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 1,6, Landkreis Rosenheim 6,9, Landkreis Traunstein 9,0, Landkreis Berchtesgadener Land 7,6, Landkreis Mühldorf 1,7, Landkreis Altötting 2,7 (Quelle/Stand: RKI, 1. Juli, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 3934, Landkreis Rosenheim 13.928, Traunstein 11.071, Berchtesgadener Land 6012, Mühldorf 6969, Altötting 6045(Quelle/Stand: RKI, 1. Juli, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 67, Landkreis Rosenheim 462, Traunstein 216, Berchtesgadener Land 102, Mühldorf 155, Altötting 210 (Quelle/Stand: RKI, 1. Juli, 0 Uhr)
  • Mindestens 90.938 Todesfälle in Deutschland (15.262 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 20.34 Uhr - Ein neuer bestätigter Fall im Kreis Mühldorf a. Inn 

Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Mühldorf a. Inn gibt es seit der letzten Statusmeldung vom  Mittwoch 30. Juni einen  neuen bestätigten Corona-Fall (Stand: 1. Juli, 0 Uhr).

In den letzten sieben Tagen wurden insgesamt zwei Neuinfektionen, jeweils einer in der Altersgruppe 15-34 und in der Altersgruppe 35-59, verzeichnet. Darunter befand sich ein Reiserückkehrer.  

Im Landkreis Mühldorf liegen insgesamt 6.961 bestätigte Fälle vor. Es gibt bislang insgesamt einen nachgewiesenen und fünf Verdachtsfälle der Beta-Variante, acht Fälle der Gamma-Variante sowie fünf Fälle der Delta-Variante. 6.794 Personen sind insgesamt wieder genesen. Derzeit gibt es im Landkreis Mühldorf a. Inn zwölf aktive Fälle. Die Zahl der Verstorbenen, die mit dem Corona-Virus infiziert waren, beträgt unverändert 155. Die 7-Tage-Inzidenz liegt zum Stichzeitpunkt laut RKI  (Stand: 1. Juli  2021, 3.12 Uhr) bei 1,7.

Update, 19.35 Uhr -Kroatien verschärft Corona-Einreiseregeln

Ohne Vorankündigung hat das Urlaubsland Kroatien am Donnerstag überraschend die coronabedingten Einreisebestimmungen verschärft. Bisher konnten Bürger aus EU-Staaten mit niedrigen Ansteckungsraten, darunter Deutschland, ohne Auflagen und Einschränkungen nach Kroatien fahren.

Seit Donnerstag verlangen jedoch die Grenzbeamten von allen Reisenden das neue, EU-weit gültige Corona-Zertifikat („Grüner Pass“), unabhängig davon, woher sie kommen. Akzeptiert werden aber auch noch die von den einzelnen Ländern ausgestellten Bescheinigungen, die belegen, dass der Betroffene geimpft, genesen oder getestet ist, teilte die kroatische Polizei auf ihrer Webseite mit. 

Wegen der verstärkten Grenzkontrollen kam es am Autobahngrenzübergang Gorican an der Grenze zu Ungarn am Donnerstag zu Staus. Nach Angaben der ungarischen Polizei mussten Reisende zwei bis drei Stunden auf die Grenzabfertigung warten. Der Autobahnabschnitt wird auch von Tschechen, Polen und Slowaken genutzt, die über Ungarn nach Kroatien fahren.

Update, 18.25 Uhr - Deutsche haben mehr Angst vor steigenden Corona-Zahlen als im vergangenen Sommer

Im Gegensatz zum Sommer 2020 hat die große Mehrheit der Deutschen dieses Jahr Sorge davor, dass die Corona-Pandemie wieder aufflammt. Viele fürchten zudem, dass die Freiheitsrechte langfristig eingeschränkt werden könnten. Wie die „Welt“ berichtet, fürchten sich 62 Prozent der Deutschen vor der weiteren Entwicklung. Dies sei vor allem auf die rasante Ausbreitung der Delta-Variante zurückzuführen.

Die Zahl derer, die fürchten, dass Freiheitsrechte längerfristig eingeschränkt sind, steigt von 37 Prozent im Dezember des Vorjahres auf nunmehr 46 Prozent.

Update, 17.18 Uhr - So ist die Corona-Lage im Berchtesgadener Land

Seit der letzten Meldung am 20. Mai gibt es im Landkreis Berchtesgadener Land keine weiteren bestätigten COVID-19-Fälle, wie das zuständige Landratsamt berichtet.

Landkreisweit gibt es derzeit elf aktive Fälle, davon elf in Einrichtungen wie Alten- und Pflegeheimen, Gemeinschaftsunterkünften, Kindergärten und Schulen. In den vergangenen 7 Tagen gab es insgesamt acht neue COVID-19-Fälle. 

In den Kliniken im Berchtesgadener Land werden aktuell vier Corona-Patienten stationär behandelt. Diese Patienten werden nicht intensivmedizinisch betreut.

Update, 17.09 Uhr - Haustiere von Corona-Infizierten stecken sich oft an    

Hunde und vor allem Katzen stecken sich offenbar relativ häufig bei ihren mit Corona infizierten Besitzern an. Darauf weisen zwei neue Untersuchungen hin. So berichtet die kanadische Tiermedizinerin Dorothee Bienzle, dass sie bei 67 Prozent der untersuchten Katzen und bei 43 Prozent der Hunde Antikörper fand, was auf eine durchgemachte Infektion hinweist. Die Tiere hatten mit infizierten Menschen zusammengelebt. Bienzle von der Universität Guelph in Kanada präsentiert ihre Ergebnisse vom 9. bis 12. Juli beim Europäischen Kongress für klinische Mikrobiologie und Infektionskrankheiten (ECCMID). In einem begutachteten Fachmagazin sind die Daten noch nicht erschienen.

20 Prozent der Hunde hätten Symptome gehabt, 27 Prozent der Katzen. In den meisten Fällen sei die Krankheit schnell und glimpflich vorübergegangen. Symptome reichen von Kraft- und Appetitlosigkeit über Husten, laufende Nasen, Atemprobleme und Durchfall bei den Vierbeinern.

Die Tiermedizinerin Els Broens von der Universität Utrecht wies ebenfalls höhere Infektionen bei Haustieren von Infizierten nach. Bei rund jedem fünften Tier aus solchen Haushalten erbrachten PCR- oder Antikörper-Tests ein positives Ergebnis. 

Die Hauptsorge sei nicht die Gesundheit der Tiere - sie hätten keine oder nur leichte Symptome von Covid-19 gehabt, erklärte Broens laut einer Kongress-Mitteilung. Es gehe vielmehr um das potenzielle Risiko, dass Haustiere zum Reservoir des Virus werden und es wieder in die Bevölkerung einschleppen könnten. Bisher seien aber glücklicherweise keine Übertragungen von Haustieren auf Menschen bekannt geworden. 

Update, 16.04 Uhr - Impfkommission ändert Empfehlung für Astrazeneca-Erstgeimpfte

Mit der schnellen Ausbreitung der ansteckenderen Delta-Variante in Deutschland passt die Ständige Impfkommission (Stiko) ihre Impfempfehlung an. So sollen Menschen, die eine erste Dosis Astrazeneca erhalten haben, künftig unabhängig vom Alter als zweite Spritze einen mRNA-Impfstoff wie Biontech oder Moderna erhalten. Der Abstand zwischen erster und zweiter Dosis solle dann mindestens vier Wochen betragen. Die Empfehlung gelte „vorbehaltlich der Rückmeldungen aus dem noch zu eröffnenden Stellungnahmeverfahren“, hieß es.

Die Stiko begründet diesen Rat damit, dass die Immunantwort nach dem Verabreichen von zwei verschiedenen Präparaten - erst Vektor-, dann mRNA-Impfstoff - der Immunantwort nach zwei Dosen Astrazeneca „deutlich überlegen“ sei. Fachleute sprechen von einem heterologen Impfschema. Dieses hatte die Stiko bisher nur jüngeren Menschen angeraten, die bereits eine Erstimpfung mit Astrazeneca bekommen hatten, bevor dieser Impfstoff nur noch für Impfwillige ab 60 Jahren empfohlen wurde.

Die Stiko betonte, es sei angesichts der deutlich ansteckenderen Delta-Variante wichtig, die zweite Impfstoffdosis „zeitgerecht wahrzunehmen“. Nach nur einer Impfstoffdosis scheine der Schutz gegen Delta „deutlich herabgesetzt“ zu sein. Der Schutz vor schweren Krankheitsverläufen durch Delta sei nach vollständiger Impfung im Vergleich zum Schutz vor anderen Corona-Varianten ähnlich gut, hieß es unter Berufung auf Daten aus dem Vereinten Königreich.

Die Stiko wies nun als Empfehlung folgende Abstände zwischen den zwei erforderlichen Impfstoffdosen aus: drei bis sechs Wochen bei Biontech/Pfizer, vier bis sechs Wochen bei Moderna, neun bis zwölf Wochen bei Astrazeneca (falls noch jemand zweifach damit geimpft werden sollte) und «ab vier Wochen» bei der Kombination aus Astrazeneca und mRNA-Impfstoff.

Update, 14.50 Uhr - Südtirols Sanitätsbetrieb suspendiert Personal ohne Corona-Impfung   

Der Sanitätsbetrieb in Südtirol hat mehr als 100 Mitarbeitern den Zugang zu ihren Abteilungen untersagt, weil sie nicht gegen Covid-19 geimpft sind. Die Suspendierungen gelten ab dem 1. Juli, wie der Südtiroler Sanitätsbetrieb mitteilte. Betroffen sind demnach 115 Bedienstete. Ihnen sei vorab mitgeteilt worden, dass sie sich nicht an die Impfpflicht nach dem „Draghi-Dekret“ vom 1. April gehalten hätten, hieß es in der Mitteilung vom Mittwochabend weiter.

Im Südtiroler Sanitätsbetrieb sind vier Gesundheitsbezirke und sieben Krankenhäuser zusammengefasst. Die Mitarbeiter können dem Betrieb zufolge keine Aufgaben mehr mit Kontakt zu Menschen übernehmen, bei denen die Gefahr besteht, das Coronavirus zu verbreiten. Es wird geprüft, ob sie andere, ungefährliche Arbeiten übernehmen können. Für das ungeimpfte Personal sei eine Immunisierung jederzeit möglich. Fachleute gehen außerdem den Angaben von 1500 Mitarbeitern nach, die sich „aus klinischen oder objektiven Gründen“ nicht impfen ließen.

Südtirol in Norditalien gilt als Gebiet, in dem Ansichten von Impfgegner verwurzelter sind, wie Landeshauptmann Arno Kompatscher unlängst in einem Zeitungsinterview erklärte. Die Provinzregierung will nun vor allem diejenigen von einer Immunisierung überzeugen, die eigentlich wegen der niedrigen Infektionszahlen damit noch warten wollten.

Update, 13.40 Uhr - Debatte um Delta-Variante „fast schon hysterisch“

Andreas Gassen, der Vorstandschef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung hat angesichts der Delta-Variante des Coronavirus vor Panikmache gewarnt. „Ich halte die Debatte derzeit für in Teilen fast schon hysterisch”, sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). „Es ist unverantwortlich, immer wieder mit Endzeitszenarien zu operieren.”
Delta ist ansteckender, aber nach heutigen Erkenntnissen wohl nicht wesentlich gefährlicher als die bisherigen Varianten.” Es könne durchaus sein, dass die Infektionszahlen wieder hochgingen. Aber es gibt bisher keine fundierten Hinweise darauf, dass dadurch auch der Anteil der schweren Erkrankungen wieder steigt, zumal Geimpfte zuverlässig geschützt sind.” Alarmismus sei völlig fehl am Platz.

Kritik übte Gassen auch an den Reiseregeln. „Portugal mit seinen harten Lockdowns wird lange als Musterland der Corona-Bekämpfung dargestellt, für das Reisen wird mit großem Brimborium der digitale Impfpass eingeführt. Doch dann wird über Nacht der Urlaub in Portugal quasi unmöglich gemacht, weil alle Rückreisenden - ob geimpft oder nicht - in 14-tägige Quarantäne geschickt werden.” Gassen forderte, die Quarantäne für vollständig geimpfte Reiserückkehrer aus sogenannten Virusvariantengebieten zu streichen. „Wir wissen, dass vollständig Geimpfte auch gegen Delta hervorragend geschützt sind.”

Update, 12.43 Uhr - Russland verzeichnet Rekord an Corona-Todesfällen

Zum dritten Mal infolge hat Russland einen Rekord an täglichen Corona-Todesfällen verzeichnet. Die Behörden im größten Land der Erde registrierten am Donnerstag 672 Tote binnen 24 Stunden - so viele wie noch nie seit Beginn der Pandemie. Die täglich gemeldeten Neuinfektionen erreichten mit mehr als 23 000 einen Höchstwert seit Mitte Januar. In Russland, wo viele Menschen einer Impfung skeptisch gegenüberstehen, verbreitet sich vor allem die besonders ansteckende Delta-Variante des Coronavirus rasant. Stark betroffen ist neben der Hauptstadt Moskau auch St. Petersburg, wo an diesem Freitag das erste EM-Viertelfinalspiel geplant ist. Die Ostseemetropole meldete zuletzt mehr als 1600 Neuinfektionen und 115 Corona-Tote an einem Tag.

Update, 12.20 Uhr - UEFA hält an Zuschauerplänen fest - Kritik von Seehofer

Die Europäische Fußball-Union hält an ihren Plänen zu der umstrittenen Zuschauerzulassung bei der Europameisterschaft fest. Die Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie seien an jedem Spielort mit den Regularien der zuständigen lokalen Gesundheitsbehörden abgestimmt, teilte die UEFA heute auf Anfrage der dpa mit.  Die europaweiten Impfkampagnen und Grenzkontrollen würden “dazu beitragen, dass in Europa keine neue große Welle startet und die jeweiligen Gesundheitssysteme unter Druck setzt, wie dies bei den vorherigen Infektionswellen der Fall war”. Massive Kritik kam von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU). Er nannte die Haltung der UEFA “absolut verantwortungslos”.

Update, 11.54 Uhr - Thailand öffnet für Geimpfte, Türkei hebt Ausgangsbeschränkungen auf

Ab 1. Juli können vollständig gegen das Coronavirus geimpfte Touristen wieder auf der beliebten Insel Phuket Urlaub machen, ohne dafür vorher in Quarantäne zu müssen. Kritiker warnen vor den Gefahren einer frühzeitigen Öffnung des Landes. Thailand galt lange als Vorzeigestaat in der Bekämpfung der Pandemie, erlebt aber derzeit seine bisher schwerste Welle.
Lockerungen in der Türkei: Mehr als ein halbes Jahr galten dort Ausgangsbeschränkungen, nun können Menschen am Wochenende und nachts wieder vor die Tür. Man darf wieder in die Büros zurückkehren, Kinos und Theater dürfen Gäste empfangen. Die Maskenpflicht in der Öffentlichkeit gilt jedoch weiter, ebenso wie Hygiene- und Abstandsregeln. Erst im April hatte die Regierung einen 17-tägigen harten Lockdown verhängt, derzeit sinkt die Zahl der täglichen Neuinfektionen. Für die Türkei und weitere Staaten, hat die Bundesregierung die Reisewarnung jetzt aufgehoben.
Indonesien ordnet dagegen wegen stark steigender Neuinfektionen strikte Corona-Maßnahmen auf Java und Bali an. Schulen und Einkaufsmärkte müssen schließen, Restaurants dürfen nur noch Essen zum Mitnehmen anbieten. Unternehmen und Büros sollen die Zahl der vor Ort tätigen Mitarbeiter stark reduzieren. Auch Portugal meldet steigende Zahlen: an der bei Urlaubern beliebten Algarve, sowie in der Hauptstadt Lissabon lag der Inzidenzwert zuletzt weit über 200. 

Update, 11.29 Uhr - Spahn: Portugal und Großbritannien werden bald wieder heruntergestuft

Die Bundesregierung will Portugal und Großbritannien für Reisende bald wieder von Virusvarianten- zu Hochinzidenzgebieten herunterstufen. Das kündigte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) heute in Berlin an. Dies werde dann der Fall sein, wenn die Anteile der ansteckenderen Delta-Variante vergleichbar seien, also der relative Anteil der Delta-Variante in Deutschland steigt und diese dominierend werde, sagte Spahn. Gleichzeitig sei zentral, dass die doppelten Impfungen gegen Delta schützten und diese in Deutschland zunähmen. Die derzeitige Einstufung als Virusvariantengebiet hat strikte Quarantäneregeln selbst für geimpfte Einreisende zur Folge.

Update, 11.10 Uhr - Kontrollen an Flughäfen werden verschärft - engmaschige Quarantäne-Kontrollen

An Flughäfen soll es laut Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) aufgrund der sich ausbreitenden Delta-Variante eine „lückenlose Kontrolle“ bei der Einreise nach Deutschland geben, die Bundespolizei achte darauf, dass Passagiere eine Einreise-Anmeldung hätten sowie einen Nachweis zur Impfung, Testung oder Genesung. Stationäre Grenzkontrollen wie im Vorjahr werde es aber nicht geben. Der Grund sei, dass Deutschland nicht direkt von Virusvarianten-Gebieten umgeben sei und die Gefahr eher von Flugreisenden ausgehe. Einer generellen Testpflicht für alle Reiserückkehrer hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) aber eine Absage erteilt. „Auch eine Testpflicht ist ein Eingriff in die Grundrechte“, so Spahn heute auf der gemeinsamen Pressekonferenz mit Horst Seehofer. Spahn wies darauf hin, dass die Gesundheitsämter nun aufgrund gesunkener Infektionszahlen mehr Kapazitäten hätten, um die Einhaltung der Quarantäne von Reiserückkehrern engmaschiger zu kontrollieren.

Update, 10.37 Uhr - PCR-Tests nur noch in kommunalen Testzentren kostenfrei

Ab 1. Juli sind PCR-Tests in Bayern nur noch in kommunalen Testzentren kostenfrei. Wer ohne Symptome zu seinem Hausarzt geht und sich dort testen lässt, z.B. vor einer Urlaubsreise, muss künftig dafür zahlen. Vor einem Jahr wurden die PCR-Tests eingeführt, um eine Corona-Infektion nachweisen zu können. Mittlerweile werden dafür aber überwiegend die kostengünstigeren Schnelltests verwendet. 

Update, 10.11 Uhr - FDP-Chef Christian Lindner: Auf vierte Welle vorbereiten

FDP-Chef Christian Lindner hat Bund und Länder dazu aufgerufen, sich auf eine mögliche vierte Corona-Welle im Herbst vorzubereiten. “Wir müssen dafür sorgen, dass wir mit anderen, innovativeren und milderen Mitteln auf eine mögliche vierte Welle reagieren”, sagte Lindner dem “Handelsblatt”. Konkret fordert er Luftreinigungsgeräte in Schulen und öffentlichen Einrichtungen, Hygienekonzepte und eine weitere Stärkung der digitalen Infrastruktur der Gesundheitsämter. Außerdem müssten Auffrischungsimpfungen geplant werden. Ein neuer Lockdown müsse unbedingt verhindert werden. “Im vergangenen Jahr haben wir so viele gesellschaftliche und wirtschaftliche Schäden erlebt, dass wir uns nicht erlauben können, in einen neuen Lockdown zu kommen”, so Lindner weiter.

Update, 9.47 Uhr - Kinos in Bayern öffnen wieder: Das gilt es zu beachten

Nach monatelangen Schließungen öffnen auch in Bayern am Donnerstag wieder die Kinos. „Ich freue mich, dass es jetzt wieder los geht und wir damit auch wieder ein Stück Lebensfreude zurückbekommen“, sagte Digitalministerin Judith Gerlach (CSU) am Mittwoch in München. Mit umfangreichen Hilfen sei es gelungen, die Kinos durch diese schwere Zeit zu bringen.Seit Beginn der Corona-Pandemie habe der Freistaat an die Kinos Hilfsgelder von insgesamt 14,9 Millionen Euro ausgezahlt.
Besucher dürfen nun auch wieder Popcorn, Getränke und andere Speisen in den Kinos kaufen und dort auch zu sich nehmen. Was bleibt, ist das Abstandsgebot von 1,5 Metern und die Maskenpflicht, auch am Sitzplatz. Nur zum Essen und Trinken dürfen die Gäste die Schutzbedeckungen abnehmen. Ein negativer Coronatest ist laut Ministerium nicht notwendig, solange die Sieben-Tage-Inzidenz unter 50 liegt.

Update, 9.06 Uhr - Landkreis Altötting meldet keinen neuen Corona-Fall

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich jetzt keinen neuen Corona-Fall gemeldet. Damit blieb die Zahl der Infizierten seit Pandemie-Ausbruch in Stadt und Landkreis Altötting auf insgesamt 6046 Personen.
Aktuell gibt es im Landkreis acht aktive Fälle. Die Fälle verteilen sich folgendermaßen: Garching (2), Neuötting (2) und je ein Fall in Altötting, Burgkirchen, Kirchweidach und Töging. Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Altötting liegt aktuell bei 2,7.

Update, 8.28 Uhr - Neueste RKI-Zahlen für die Region

Entwicklung der 7-Tage-Inzidenzen in der Region (Stand 1. Juli).

Die Corona-Fallzahlen bzw. 7-Tage-Inzidenzen in den Städten und Kreisen der Region halten sich weiter auf einem inzwischen sehr niedrigen Niveau. Gestiegen ist die Inzidenz in den vergangenen 24 Stunden lediglich im Kreis Rosenheim (von 6,5 auf 6,9). In den übrigen Kreisen blieb die Inzidenz stabil oder sank: Kreis Altötting (von 4,5 auf 2,7), Kreis Berchtesgadener Land (von 8,5 auf 7,6), Kreis Mühldorf (stabil 1,7), Kreis Traunstein (von 10,7 auf 9,0) und Stadt Rosenheim (stabil 1,6).
In der Region wurde laut RKI kein weiterer Todesfall gemeldet. 

Update, 7.14 Uhr - Holetschek fordert zur Impf-Registrierung auf

Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) fordert alle Bayern ab 18 Jahren auf, sich für eine Corona-Impfung registrieren zu lassen. „Künftig entscheidet der Zeitpunkt der Anmeldung darüber, wie schnell ich einen Termin bekomme“, sagte er am Donnerstag in München. „Jetzt sollten sich auch diejenigen in der Impfplattform BayIMCO registrieren, die bislang darauf verzichtet hatten, weil sie keine Priorisierung haben.“

An diesem Freitag (2. Juli) fällt die Priorisierung in den Impfzentren. Dann könne „jeder unabhängig von Vorerkrankungen und je nach Verfügbarkeit des Impfstoffs auch in den Impfzentren ein Impfangebot bekommen“, betonte der Minister. Eine notwendige Software-Aktualisierung der bayerischen Impfplattform sei für die Nacht von Donnerstag auf Freitag geplant, sagte Holetschek. Ab dieser Systemänderung werde die Reihenfolge zur Termineinladung ausschließlich über das Datum der Registrierung vergeben.

Nach Einschätzung von Holetschek können bis zum Beginn der Sommerferien rund 70 Prozent der Menschen in Bayern eine Erstimpfung haben und 50 Prozent eine Zweitimpfung. „Bis zum Herbst können dann 85 Prozent der Erwachsenen den vollen Immunschutz haben. Dieses Ziel können wir aber nur erreichen, wenn alle mitziehen.“

RKI meldet knapp 900 neue Corona-Fälle

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem zuständigen Robert Koch-Institut (RKI) nun binnen eines Tages 892 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Donnerstagmorgen hervor (Stand: 1. Juli, 0 Uhr). Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 1008 Ansteckungen gelegen (News-Ticker Mittwoch, 30. Juni). Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI mit bundesweit 5,1 an (Vortag: 5,2; Vorwoche: 6,6).

Deutschlandweit wurden nach diesen Angaben binnen 24 Stunden 63 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 93 Tote. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.729.033 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.625.700 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 90.938. In Bayern kamen sechs weitere Todesfälle hinzu (gesamt nun 15.262).

mh/mw/dpa

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