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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Innenminister Horst Seehofer mit Corona infiziert - Impfzentren klagen über aggressive Vordrängler

Horst Seehofer
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Bundesinnenminister Horst Seehofer hat sich mit dem Coronavirus infiziert.

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Montag, 10. Mai, im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 162,1, Landkreis Rosenheim 109,1, Landkreis Traunstein 126,3, Landkreis Berchtesgadener Land 59,5, Landkreis Mühldorf 123,4, Landkreis Altötting 145,3 (Quelle/Stand: RKI, 10. Mai, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 3793, Landkreis Rosenheim 13.354, Traunstein 10.618, Berchtesgadener Land 5623, Mühldorf 6782, Altötting 5807 (Quelle/Stand: RKI, 10. Mai, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 59, Landkreis Rosenheim 450, Traunstein 210, Berchtesgadener Land 99, Mühldorf 150, Altötting 207 (Quelle/Stand: RKI, 10. Mai, 0 Uhr)
  • Mindestens 84.829 Todesfälle in Deutschland (14.417 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 22.34 Uhr - 100 Milliarden Euro Corona-Wirtschaftshilfen geflossen

Der Bund hat seit Anfang der Pandemie etwa 100 Milliarden Euro an Corona-Wirtschaftshilfen bereitgestellt. Das seien „100 Milliarden Euro, die unsere Wirtschaft in schwerer Zeit stabilisiert, Arbeitsplätze gesichert und die Substanz unserer Wirtschaft erhalten haben“, sagte Wirtschaftsminister Peter Altmaier am Montag. Den Einbruch werde man in diesem Jahr nicht nur stoppen, sondern umkehren. Der CDU-Politiker bekräftigte zudem die Prognose eines Wirtschaftswachstums von 3,5 Prozent im laufenden Jahr. „Spätestens 2022 haben wir wieder alte Stärke erreicht.“

Zu den Corona-Wirtschaftshilfen zählt eine große Bandbreite an Hilfen - etwa Kredite der Förderbank KfW in Höhe von 50,5 Milliarden Euro und direkte Zuschüsse im Frühjahr 2020 bis zu den November- und Dezemberhilfen sowie der Überbrückungshilfe III. Auch der Wirtschaftsstabilisierungsfonds sowie Bürgschaften und Garantien gehören dazu. Außerdem wurden dem Ministerium zufolge neben den 100 Milliarden an Corona-Wirtschaftshilfen auch etwa 30 Milliarden Euro an Kurzarbeitergeld bewilligt.

Update, 21.47 Uhr - AfD-Klage gegen Ausgangssperre in Hamburg vor Gericht erfolgreich

Das Hamburger Verwaltungsgericht hat einer Klage der AfD gegen die in der Hansestadt geltende nächtliche Ausgangssperre im Eilverfahren stattgegeben. Demnach brauchen die vier Kläger keine Sanktionen zu befürchten, wenn sie sich mit einem höchstens zwölf Stunden alten negativen Corona-Testergebnis nach draußen begeben, wie ein Gerichtssprecher am Montag erklärte. Die Begründung für die Entscheidung lag zunächst noch nicht vor.

Der Sprecher der Gesundheitsbehörde, Martin Helfrich, betonte, dass die Entscheidung nur für die vier Kläger gelte. Er kündigte an, dass die Stadt Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht einlegen werde. Das Urteil gilt bis dahin gleichwohl, wie der Gerichtssprecher erklärte. Am Vormittag hatte Sozial- und Gesundheitssenatorin Melanie Leonhard (SPD) bereits angekündigt, dass der Senat die seit Anfang April geltende Ausgangsbeschränkung ab Mittwoch aufheben werde.

Update, 21.16 Uhr - EMA-Chefin gegen Patentfreigabe für Impfstoffe

In der Diskussion um eine mögliche Freigabe der Patente für Corona-Impfstoffe hat sich die Chefin der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA), Emer Cooke, gegen diese Idee ausgesprochen.

Das löse die akuten Probleme nicht und schaffe kein Umfeld für Innovationen, denen die Vakzine zu verdanken seien, sagte Cooke am Montag. Dagegen sei alles hilfreich, was zur Produktion und zur internationalen Kooperation beitrage.

US-Präsident Joe Biden hatte vor kurzem die Diskussion um Patentfreigabe angestoßen. Dies wird aber vor allem in der EU abgelehnt.

Mit Skepsis reagierte Cooke auf die Diskussion um ein Ende der Restriktionen und volle Freiheit für Geimpfte. „Wenn wir es (Covid) am Anfang ernst genug genommen hätten, wären wir vielleicht in einer anderen Situation. Ich möchte also nicht, dass wir den gleichen Fehler noch einmal machen.“

Sie schloss zudem eine rasche Rückkehr zur Normalität aus. „Wir müssen wachsam bleiben und mehr lernen darüber, wie wir mit dem Virus umgehen, was auch immer das neue normale Leben sein wird.“

Update, 20.43 Uhr - Klagen über zunehmende Zahl vorgetäuschter Impfberechtigungen

Viele Impfzentren klagen nach einem Medienbericht über Aggressivität von Impfwilligen und zunehmende Versuche, sich mit falschen Angaben eine vorzeitige Impfung zu erschleichen. Die SWR-Sendung „Report Mainz“ berichtete von mehreren tausend Fällen.

Allein das Hamburger Impfzentrum meldete demnach zuletzt sogar 2000 Vordrängler in einer Woche. Um vorzeitig an einen Impftermin zu kommen, würden etwa falsche Alters- oder Berufsangaben gemacht. In München würden bis zu 350 Vordrängler in der Woche erwischt, in Saarbrücken bis zu 140.

Der Sprecher der Hamburger Sozialbehörde, Martin Helfrich, sagte: „Die Stimmung wird aggressiver. Den Menschen ist teilweise sehr klar, dass sie nicht berechtigt sind und trotzdem versuchen sie, sich impfen zu lassen.“

Die Recherchen zeigen demnach, dass die Impfbetrüger sich oft als höher priorisierte Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen oder Schwangeren ausgeben. Denn eine pflegebedürftige Person etwa kann zwei Kontaktpersonen benennen, die vorrangig geimpft werden.

Update, 20.07 Uhr - Biontech erzielt Quartalsgewinn von 1,1 Milliarden Euro

Der Mainzer Corona-Impfstoffhersteller Biontech hat im ersten Quartal dieses Jahres einen Quartalsgewinn von 1,1 Milliarden Euro erzielt. Im Vergleich zum vierten Quartal 2020 (366,9 Mio) bedeutet dies nach Angaben des Unternehmens vom Montag eine Verdreifachung des Nettogewinns. Im ersten Quartal 2020 musste Biontech noch einen Nettoverlust von 53 Millionen Euro hinnehmen - Hauptgrund dafür waren hohe Forschungs- und Entwicklungskosten.

Noch rasanter stieg der Umsatz des Biotechnologie-Unternehmens. Die Umsatzerlöse erreichten in den ersten drei Monaten schätzungsweise 2,05 Milliarden Euro. Das waren mehr als 70 Mal so viel wie im entsprechenden Zeitraum 2020 (27,7 Mio). Der Anstieg sei vor allem auf die rasche Steigerung der weltweiten Versorgung mit dem Corona-Impfstoff zurückzuführen, erklärte das Unternehmen. Bis zum 6. Mai wurden demnach weltweit mehr als 450 Millionen Impfstoffdosen in 91 Länder oder Regionen ausgeliefert. Biontech hat sich dazu mit dem US-Pharmariesen Pfizer zusammengeschlossen.

Update, 19.25 Uhr - Umfrage: Mehrheit hält Lockerungen für Geimpfte für gerechtfertigt

Die Mehrheit der Menschen in Deutschland hält die seit Sonntag geltenden Corona-Lockerungen für Genesene und Geimpfte für gerechtfertigt. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey.

Knapp zwei Drittel der Befragten (64,1 Prozent) befürworteten demnach die Erleichterungen. Sie beantworteten die Frage, ob die Aufhebung der Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen für Genesene und vollständig Geimpfte gerechtfertigt sei, mit „Ja, auf jeden Fall“ (47,5 Prozent) oder „Eher ja“ (16,6 Prozent). Knapp ein Drittel (27,9 Prozent) gaben hingegen an, die Lockerungen nicht für gerechtfertigt zu halten. Der Rest zeigte sich den Angaben zufolge unentschieden.

Ausgewertet nach den Wahlabsichten der Befragten gab es die größte Zustimmung zu den Erleichterung von Anhängerinnen und Anhängern der Unionsparteien: Hier gaben fast drei Viertel an, die Rücknahme der Grundrechtseinschränkungen für Geimpfte und Genesene für gerechtfertigt zu halten. Am geringsten fiel der Zuspruch demnach unter den Befragten aus, die der AfD anhängen: Hier gab mehr als die Hälfte an, die Lockerungen nicht für gerechtfertigt zu halten. Der Befragungszeitraum war der 7. bis 10. Mai.

Update, 18.40 Uhr - Corona-Testkampagne in der Region in vollem Gange

Selbst- und Schnelltests sind ein wichtiges Instrument im Kampf um Kontrolle der Pandemie. Was Bayern betrifft, scheint sich die Kampagne einzupendeln.

Zumindest erreichen die Region Woche für Woche Selbst- und Schnelltest-Sets in beträchtlichem Umfang. 306.000 Selbsttests und 135.000 Schnelltests für den Landkreis Rosenheim sowie 67.500 Schnelltests für die kreisfreie Stadt Rosenheim – so viel liefert das Technische Hilfswerk zum Beispiel in dieser Woche in das Zentrallager Bad Aibling.

Die Selbsttests sind nicht zuletzt für Schüler und Schulpersonal gedacht, dort, wo Präsenzunterricht möglich ist. Aussagekräftiger sind Schnelltests, die nur von medizinischem Personal oder Pflegekräften durchgeführt werden dürfen. Negative Schnelltestergebnisse sind auch Voraussetzung für die Teilhabe an gewissen Erleichterungen wie dem Besuch eines Biergartens – falls die 7-Tage-Inzidenz unter 100 liegt.

Update, 17.55 Uhr - Innenminister Seehofer mit Corona infiziert

Bundesinnenminister Horst Seehofer hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Der Minister sei positiv auf das Virus getestet worden und befinde sich aktuell in häuslicher Isolation, teilte sein Sprecher Steve Alter am Montag mit. Der Test sei am Montag durchgeführt worden. Der Minister habe derzeit keine Krankheitssymptome.

Seehofer hatte in der vergangenen Woche unter anderem an einer Sitzung des Bundeskabinetts teilgenommen. Der CSU-Politiker war am 14. April erstmalig gegen Covid-19 geimpft worden. Er sei aufgrund seines Alters und seiner Vorerkrankungen berechtigt gewesen, sagte der 71-Jährige am Tag darauf. Ihm wurde das Präparat von Biontech/Pfizer verabreicht.

Anfang April hatte die „Bild“-Zeitung berichtet, Seehofer habe einen Appell von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) an die älteren Kabinettskollegen, sich mit dem Vakzin von Astrazeneca impfen zu lassen, zurückgewiesen. „Ich lasse mich nicht bevormunden“, sagte er demnach zu „Bild“.

In sozialen Medien hatte es Kritik an dieser Entscheidung gegeben - auch weil andere ältere Mitglieder des Kabinetts sich für eine Impfung mit Astrazeneca entschieden. Seehofer erklärte seine Haltung so: „Es kann jeder zu jedem Impfstoff seine persönliche Ansicht haben. Ich habe seit meiner Zeit als Gesundheitsminister zu Sicherheit bei Arzneimitteln eine bestimmte Einstellung, und die habe ich bis zum heutigen Tage.“

Auf die Frage, ob er eine Wahl verschiedener Vakzine gehabt habe, sagte Seehofer, dort, wo er sich habe impfen lassen, habe lediglich der Impfstoff von Biontech zur Verfügung gestanden. Eine Auswahl habe er nicht vorgefunden. Astrazeneca wird in Deutschland nur noch für die über 60-Jährigen empfohlen. Der Einsatz für Jüngere bleibt nach ärztlichem Ermessen bei Menschen ohne höheres Blutgerinnsel-Risiko freiwillig möglich.

Update, 16.56 Uhr - 13 Neuinfektionen im Kreis Berchtesgadener Land

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit Samstag 13 weitere bestätigte COVID-19-Fälle im Landkreis gibt. Davon befanden sich 4 Personen bereits als direkte Kontaktpersonen in häuslicher Isolation.

Von den insgesamt 5.623 COVID-19-Fällen sind mittlerweile 5.408 Personen wieder genesen und ihre Quarantänezeit ist ausgelaufen. Aktuell gibt es 116 aktive COVID-19-Fälle im Landkreis, davon 15 in Einrichtungen im Landkreis Berchtesgadener Land (dazu zählen Alten- und Pflegeheime, Gemeinschaftsunterkünfte, Kindergärten und Schulen).

In den vergangenen 7 Tagen gab es insgesamt 63 neue COVID-19-Fälle. Davon wurde bei insgesamt 31 positiven Befunden eine Virusmutation festgestellt; dies entspricht einem Anteil von 49,2 Prozent. Dabei handelte es ausschließlich um die britische Variante (B.1.1.7).

Bei allen positiv getesteten COVID-19-Fällen ermittelt das Gesundheitsamt die Kontaktpersonen und leitet die notwendigen Maßnahmen ein, wie z. B. eine häusliche Quarantäne. Aktuell befinden sich 150 direkte Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.

In der vergangenen Woche (KW 18) wurden im kommunalen Testzentrum BGL in Bayerisch Gmain und der Außenstelle in Freilassing insgesamt 6.709 Personen abgestrichen. COVID-19-positiv getestete Personen, die ihren Wohnsitz nicht im Berchtesgadener Land haben, werden nicht zur Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten COVID-19-Fälle im Landkreis Berchtesgadener Land gezählt und werden daher auch nicht zur Berechnung der 7-Tage-Inzidenz des Berchtesgadener Land herangezogen.

In den Kliniken im Berchtesgadener Land werden aktuell 11 COVID-19-Patienten stationär behandelt. Davon werden 3 Patienten intensivmedizinisch betreut. Hinweis: Einige dieser Patienten haben ihren Wohnsitz nicht im Berchtesgadener Land und gehören somit auch nicht zu der Gesamtgruppe der insgesamt bestätigten BGL-COVID-19-Fälle.

Aktueller Stand Impfungen im Berchtesgadener Land

Im Landkreis Berchtesgadener Land wurden mit Stand: 9. Mai, 20 Uhr bislang insgesamt 45.173 Impfungen durchgeführt, davon 33.784 Erstimpfungen (31,81 Prozent) und 11.389 Zweitimpfungen (10,72 Prozent).

Update, 16.53 Uhr - Inzidenz in Österreich erstmals seit sieben Monaten unter 100

Erstmals seit sieben Monaten ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Österreich auf 100 gesunken. Die Gesundheitsagentur AGES gab den Corona-Wert am Montag bekannt, bevor kommende Woche Tourismusbetriebe, Gastronomie, Kultur und Sport wieder öffnen sollen. Die jüngste Zahl der täglichen Neuansteckungen mit dem Coronavirus sank auf 737 und erreichte ebenfalls den niedrigsten Wert seit Oktober. „Wir haben ausschließlich gute Nachrichten zu überbringen“, sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz bei einer Pressekonferenz.

Die Inzidenz lag laut AGES bei 100, laut einer alternativen Berechnung des nationalen Krisenstabes bei 98. Die Strategie mit Massentests und regional abgestuften Beschränkungen habe gewirkt, sagte Kurz. „Wir haben jetzt sogar niedrigere Ansteckungszahlen als in Deutschland, obwohl Deutschland sehr, sehr viel länger in einem harten Lockdown verharrt ist“, sagte der konservative Kanzler im Hinblick auf die deutsche Inzidenz von 119.

Österreich beendet am 19. Mai nicht nur den Lockdown für viele Wirtschaftszweige, sondern auch die Quarantänepflicht für Urlauber aus Ländern mit niedrigen Ansteckungszahlen, darunter auch Deutschland. Als Eintrittskarte für Restaurants, Hotels, Sportanlagen und Bühnen gelten dann Impfzertifikate, negative Testergebnisse oder Nachweise einer abgeschlossenen Covid-Erkrankung. Hotelgäste, die nicht geimpft oder genesen sind, müssen alle zwei Tage einen Antigen-Schnelltest machen, gab Tourismusministerin Elisabeth Köstinger bekannt. Abstandsregeln, Gästeregistrierung und Masken sollen die Lockerungen in vielen Bereichen zusätzlich absichern.

Update, 15.59 Uhr - 42 Neuinfektionen im Kreis Traunstein

Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein liegen derzeit 1036 aktive COVID-19-Fälle vor. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 126,3.

Seit der letzten Pressemitteilung am 7. Mai sind beim Staatlichen Gesundheitsamt 42 Neuinfektionen eingegangen. Es liegen insgesamt 10.619 bestätigte Fälle vor, die seit Beginn der Pandemie positiv getestet wurden. Als genesen gelten mindestens 9372 Personen (120 Personen mehr seit der Meldung vom 07. Mai).

Beim Gesundheitsamt Traunstein ist seit der letzten Pressemitteilung eine Todesmeldung eingegangen. Es handelt sich um eine Frau im Alter von 93 Jahren. Damit liegen im Landkreis Traunstein insgesamt 211 Todesfälle in Zusammenhang mit COVID-19-Erkrankungen vor.

Derzeit werden in den Kliniken im Landkreis Traunstein 37 COVID-19-Patienten behandelt, davon 26 auf der Normalstation und 11 auf der Intensivstation.

Mittlerweile wurden im Landkreis Traunstein 56.094 Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 14.254 Personen die Zweitimpfung erhalten.

Update, 15.56 Uhr - Für viele Schüler in Bayern dieses Schuljahr keine Schulaufgaben mehr

An Realschulen, Gymnasien und Wirtschaftsschulen in Bayern werden in diesem Schuljahr keine Schulaufgaben mehr geschrieben - die sogenannten großen Leistungsnachweise entfallen. Ausgenommen davon sind lediglich Abschlussklassen und die elfte Klasse an Gymnasien - dort kann es theoretisch noch Schulaufgaben geben. Das teilte das Kultusministerium am Montag in München mit.

Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) begründete die Entscheidung damit, dass viele Schülerinnen und Schüler erst jetzt in den Präsenz- beziehungsweise Wechselunterricht zurückkehrten, dank sinkender Inzidenzwerte und des neuen Grenzwerts 165. Deshalb betonte er: „Der Fokus wird hier in den kommenden Wochen ganz klar auf der Sicherung von Basiswissen und grundlegenden Kompetenzen liegen. Unsere Schülerinnen und Schüler müssen sich erst wieder einfinden. Zeitdruck und übermäßigen Leistungsdruck wollen wir dabei vermeiden.“

An den Schulen, an denen die Zahl der großen Leistungsnachweise vorgegeben sei, fänden deshalb in diesem Jahr keine Schulaufgaben mehr statt. „Wir wollen auch heuer am Schuljahresende ein aussagekräftiges Feedback zum Leistungsstand - aber keinen übermäßigen Druck durch zu viele Leistungsnachweise“, sagte Piazolo. „Selbst wenn nur noch eine Schulaufgabe pro Fach geschrieben würde, käme es vielfach zu einer Ballung - und die wollen wir verhindern.“ Sogenannte kleine Leistungsnachweise könne es aber überall noch geben, schriftlich und mündlich, „freilich auch hier mit Augenmaß“. An anderen Schularten, beispielsweise der Mittelschule, haben die Lehrkräfte laut Kultusministerium ohnehin größere Spielräume.

Update, 15.11 Uhr - Landesärztekammer fordert Aus für Impfpriorisierung

Impfpriorisierung sofort und für alle Impfstoffe aufheben und Jugendliche in die Impfungen schnellstmöglich miteinbeziehen“: Das fordert Dr. Gerald Quitterer, Präsident der Bayerischen Landesärztekammer(BLÄK). Was für einen Impfstoff gelte, müsse auch für alle anderen angewendet werden.

Gleichwohl bat Bayerns Ärztechef die Patientinnen und Patienten weiter um Geduld, da die Aufhebung der Impfpriorisierung nicht dazu führe, „dass jetzt alle sofort und kurzfristig geimpft werden können. Dadurch stehen nicht mehr Impfstoff und auch nicht mehr Termine zur Verfügung.“ Quitterer forderte die Politik generell auf, mehr Impfdosen zur Verfügung zu stellen.

Gleichzeitig warnte der Präsident davor, zugunsten von Erleichterungen den Impfabstand wischen Erst-und Zweitdosis zu verkürzen. „Die Dosisintervalle zu verringern, nur um schneller in den Genuss von mehr Freiheiten zu gelangen, anstatt auf die größere Impfsicherheit zu setzen, ist nicht zielführend“, so Quitterer. Die Studienlage zeige, dass ein größerer Abstand zwischen der ersten und der zweiten Impfdosis zu einer höheren Wirksamkeit des Vakzins führe.

Update, 14.37 Uhr - Polizeigewerkschaft „entsetzt“ über Randale im Englischen Garten

Am Samstagabend (8. Mai) war es im Englischen Garten in München zu massiven Auseinandersetzung zwischen - größtenteils - jugendlichen Randalierern und der Polizei gekommen. Von den schlimmen Szenen kursieren auch etliche Videos in den sozialen Netzwerken. Auch rosenheim24.de hatte darüber bereits berichtet (Plus-Artikel). Dabei wurden insgesamt 19 Polizisten verletzt. „Ich bin entsetzt über das Verhalten unserer Mitbürger und vor allem über diese Aggressivität, die der Polizei hier entgegen schlägt“, sagte Jürgen Ascherl, Stellvertretender Landesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft in Bayern.

Hier nachlesen: Video aus München: „Das ist Irrsinn“ - Chaoten überfallen Polizisten und werfen mit Flaschen

Inzwischen gibt es weitere Details dazu: Nach ersten Ermittlungen war eine sexuelle Belästigung einer 14-Jährigen durch einen 16-jährigen Iraker der Auslöser für eine Schlägerei. Auch um diese aufzulösen, war die Polizei gegen 20.20 Uhr gerufen worden. Als die Einsatzkräfte dann versuchten, die Auseinandersetzung zu beenden, solidarisierten sich viele Anwesende mit den Personen, die an der Schlägerei beteiligt waren. Es kam zu Flaschenwürfen und weiteren Angriffen auf Beamte. „Ein solches Verhalten ist völlig indiskutabel“, so Ascherl weiter.

„Wann wird den Menschen endlich wieder bewusst, dass es immer Gründe gibt, warum die Polizei einschreitet“, fragte sich unterdessen der DPolG-Landesvorsitzende Jürgen Köhnlein. „Wer wie im Fall am Samstag Flaschen auf Einsatzkräfte wirft, die eine Anzeige einer sexuellen Belästigung aufnehmen und eine Schlägerei auflösen wollen, der macht sich selbst zum Straftäter. Und sollte sich zu tiefst schämen!“

Update, 13.55 Uhr - Kurz vor Abitur: Schülersprecher kritisiert Prüfungsbedingungen

Kurz vor Beginn der Abiturprüfungen hat Bayerns Landesschülersprecher Moritz Meusel die schwierigen Prüfungsbedingungen kritisiert. So müssten die Schulen bei den schriftlichen Prüfungen Räume für Getestete, Ungeteste und Abiturienten in Quarantäne vorhalten, sagte Meusel im Interview mit dem Sender Bayern 2. Der organisatorische Aufwand für Lehrer und Schüler sei gewaltig.

Auch bemängelte der 18-Jährige in dem Interview, dass Schülerinnen und Schüler, die aufgrund hoher Inzidenzwerte monatelang im Fernunterricht waren, wesentlich schlechter auf das Abitur vorbereitet worden seien als diejenigen, die lange in die Schule gehen konnten. Schüler aus ärmeren Familien seien zusätzlich benachteiligt gewesen, weil sie sich keine Nachhilfe leisten konnten.

Außerdem kritisierte der aus dem Landkreis Bamberg stammende Moritz Meusel, dass der Lernstoff für das Abitur trotz der schwierigen Situation kaum reduziert worden sei: „Es gab ein bisschen Zeit on top, es wurde insgesamt ein bisschen Stoff gestrichen, aber für uns ist es deutlich zu wenig.“

Livestream PK nach Kabinettssitzung

Update, 13.21 Uhr - Kabinett macht Weg für Tourismus ab Pfingsten endgültig frei

Ab dem 21. Mai dürfen Amateur-Ensembles, also beispielsweise Kapellen, Musikgruppen, Amateurtheater und andere Gruppen bei stabilen Corona-Zahlen wieder gemeinsam proben und andere Kunstschaffenden zu Proben wieder zusammenkommen. Voraussetzung ist, wie bei anderen Öffnungsschritten auch, dass die Sieben-Tage-Inzidenz im jeweiligen Landkreis beziehungsweise in der betreffenden kreisfreien Stadt stabil unter 100 liegt. Zudem sind Hygienekonzepte Pflicht.

Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger zeigte sich ebenfalls positiv gestimmt. Zwar stagniere die 7-Tages-Inzidenz im Freistaat bei 119, allerdings gebe die Situation auf den Intensivstationen weiter Anlass zum Optimismus. 14 Landkreise und Städte, die seit Tagen stabil eine Inzidenz von unter 100 haben, dürfen seit heute die Außengastronomie öffnen.

Neben Hotels gibt es auch für Seilbahnen, die Fluss- und Seenschifffahrt, touristische Bahn- und Busverkehre, Städte- und Gästeführungen im Freien sowie die Außenbereiche von medizinischen Thermen gute Nachrichten. Auch diese Tourismusattraktionen dürfen ab dem Pfingstwochenende öffnen bzw. ihren Betrieb aufnehmen. Voraussetzung ist ein maximal 48 Stunden alter negativer PCR-Test oder ein höchstens 24 Stunden alter Corona-Schnelltest. Weiterhin geschlossen bleiben Freibäder, Fitnessstudios und die Innengastronomie.

Update, 13.11 Uhr - Herrmann: „Unbedingt Nerven bewahren“

Nach der Karbniettssitzung des bayerischen Ministerrats am Montagvormittag informieren Staatskanzleiminister Dr. Florian Herrmann, Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Gesundheitsminister Klaus Holetschek in einer Pressekonferenz über die wesentlichen Ergebnisse der Beratungen. 

Dr. Florian Herrmann zeigt sich mit Blick auf die aktuellen Corona-Fallzahlen positiv gestimmt. Sowohl bei den Neuinfektionen als auch bei den Inzidenzen könne man einen Rückgang beobachten. Diese Entwicklung gebe Anlass zur Hoffnung. Man befinde sich auf der Zielgerade, wisse aber nicht, wie lange sich diese ziehen wird. Es sei weiter geboten, die Strategie Vorsicht und Umsicht zu verfolgen. „Müssen jetzt unbedingt die Nerven behalten“, so Herrmann.

Aufgrund dieser Entwicklung könne man aber gutem Gewissens die in der letzten Woche beschlossenen Lockerungen und Öffnungen angehen. Zudem sei man zu dem Entschluss gekommen, dass ab dem 21. Mai Beherbergungsbetriebe, wie Hotels, Campingplätze und Ferienhäuser etc. wieder öffnen dürfen - dort wo die Inzidenz stabil unter 100 ist. Eine klare Öffnungsperspektive gibt es auch für Seilbahnen und Anbieter von Schiffsfahrten.

Update, 12.20 Uhr - Verbotene Privatparty in München-Riem

Im Zeitraum von Freitag (7. Mai) bis Montag (10. Mai), jeweils 6 Uhr, kontrollierte die Münchner Polizei in Stadt und Landkreis insgesamt über 4500 Mal die Einhaltung der aktuell gültigen Corona-Regeln. Es gab dabei über 200 Verstöße und entsprechende Anzeigen.

Unter anderem wurde die Polizei am Sonntagnachmittag (9. Mai) gegen 15.15 Uhr via Notruf über eine verbotene Menschenansammlung in einem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Riem informiert. Drei Streifen fuhren daraufhin zum Einsatzort und stellten dann in einer Wohnung insgesamt 13 Personen im Alter zwischen 17 und 53 Jahren mit verschiedenen Wohnsitzen in München und anderen Landkreisen fest. Die Menschen hatten sich in der Wohnung zu einer privaten Feier getroffen. Alle wurden wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt und bis auf die dort berechtigt Wohnenden mussten danach alle die Wohnung verlassen.

Update, 11.38 Uhr - Kabinettssitzung: PK um 13 Uhr über Lockerungen für Laienmusiker

Wegen der CSU-Klausur, die ab Dienstag (12. Mai), stattfindet, wurde die wöchentliche Kabinettssitzung auf Montag vorgezogen. Unter anderem steht auf der Tagesordnung die aktuelle Corona-Lage in Bayern. Heute soll Kunstminister Bernd Sibler (CSU) einen Lockerungsplan vorlegen. Damit hatte das Kabinett ihn vorige Woche beauftragt. Demnach sollen „Laien- und Amateurensembles“ wieder Proben und sogar Auftritte machen dürfen.

Um 13 Uhr informieren Staatskanzleiminister Dr. Florian Herrmann, Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Gesundheitsminister Klaus Holetschek in einer Pressekonferenz über die wesentlichen Ergebnisse der Beratungen.

rosenheim24.de berichtet wie gewohnt live von der PK um 13 Uhr.

Update, 10.23 Uhr - Impfstoff von Johnson & Johnson künftig vor allem für Menschen ab 60

Der Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson soll in Deutschland in der Regel bei Menschen ab 60 eingesetzt werden. Nach ärztlicher Aufklärung können sich auch Jüngere dafür entscheiden, beschlossen die Gesundheitsminister von Bund und Ländern weiter, wie die Deutsche Presse-Agentur am Montag erfuhr. Die Priorisierung für diesen Impfstoff wird in Arztpraxen und bei Betriebsärzten aufgehoben.

Update, 9.53 Uhr - Söder hält Verlängerung des Lockdowns für möglich

In der Corona-Politik hält Söder eine Verlängerung des Lockdowns über Juni hinaus für möglich, sagte der CSU-Politiker im „Bild“-Talk „Die richtigen Fragen“. „Die Pandemie-Bekämpfung auf der gesetzlichen Grundlage der Notbremse geht bis zum 30. Juni. Dann wird man sehen, wie die Gesamtlage ist“, sagte er. „Bloß, weil ein Gesetz endet, ist Corona nicht vorbei.“

Auch wenn die dritte Welle unter Kontrolle zu sein scheine, dürfe man sich nicht täuschen: „Wir sind noch nicht ganz über‘n Berg.“ Söder verlangte mehr Tempo, etwa bei der Schaffung eines digitalen Impfnachweises. „Jedes Mal, wenn es um digitale Optionen geht, brauchen wir länger, obwohl wir doch ein super Technikland sind. Bei uns kommt der Zug halt immer zehn Minuten zu spät.“

Update, 9.07 Uhr - Münchens Biergärten dürfen von Mittwoch an öffnen

In Bayerns Landeshauptstadt München können wegen der gesunkenen Corona-Fallzahlen die Biergärten vom kommenden Mittwoch an öffnen. Das Gesundheitsministerium habe einen entsprechenden Antrag der Stadt München genehmigt, teilte ein Ministeriumssprecher am Sonntag auf dpa-Anfrage mit. München gilt als Zentrum der bayerischen Biergartenkultur. Große Einrichtungen mit teils Tausenden Sitzplätzen ziehen zur Sommerzeit Einheimische und Besucher aus aller Welt gleichermaßen an.

Auch Straßencafés und andere Freizeiteinrichtungen dürfen dann bei Einhaltung strikter Hygieneauflagen öffnen. Unter anderem besteht - mit Ausnahme des Sitzplatzes - Maskenpflicht. Wenn Personen aus mehr als einem Haushalt am Tisch sitzen, gibt es eine Testpflicht.

Update, 8.20 Uhr - Neueste RKI-Zahlen für die Region: Kein weiterer Todesfall

Entwicklung der 7-Tage-Inzidenzen in der Region (Stand 10. Mai).

Die Corona-Fallzahlen bzw. 7-Tage-Inzidenzen in den Städten und Kreisen der Region sind fast ausnahmslos gesunken, lediglich im Landkreis Berchtesgadener Land (von 58,5 auf 59,5) und im Kreis Rosenheim (von 101,8 auf 109,1) sind die Inzidenzen in den letzten 24 Stunden gestiegen.

Gesunken sind die Inzidenzen dagegen im Kreis Altötting (von 155,1 auf 145,3), im Kreis Mühldorf (von 125,1 auf 123,4), im Kreis Traunstein (von 134,2 auf 126,3) und in der Stadt Rosenheim (von 165,2 auf 162,1). In der Region wurde laut RKI kein weiterer Todesfall gemeldet.

Update, 7.12 Uhr - Bayern sperrt auf - Diese Corona-Regeln gelten ab Montag

Lockerungen für Biergärten, Theater, Kinos, Grundschulen: Bayern leitet die nächsten Schritte aus dem Corona-Lockdown ein. Entscheidend sind dabei immer die regionalen Corona-Zahlen.

Nach teils monatelanger Zwangspause heißt es zumindest in 13 Regionen mit niedrigen Corona-Zahlen an diesem Montag: Biergärten auf, Kinos auf, Theater auf - wenn auch unter Auflagen. Zudem dürfen in weiten Teilen Bayerns die Grundschulen wieder für alle aufsperren. Ein Überblick, welche Regeln ab Montag gelten findet Ihr hier.

RKI meldet knapp 7000 neue Fälle und 54 Todesopfer

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem zuständigen Robert Koch-Institut (RKI) jetzt binnen eines Tages 6922 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Montagmorgen hervor (Stand: 10. Mai, 0 Uhr). Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 9160 Neuansteckungen gelegen. An Montagen sind die vom RKI gemeldeten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird (News-Ticker Sonntag, 9. Mai).

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Montagmorgen bundesweit bei 119,1 (Vortag: 118,6; Vorwoche: 146,9). Deutschlandweit wurden den Angaben zufolge binnen 24 Stunden 54 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 84 Tote gewesen.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie insgesamt 3.527.251 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 3.175.600 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 84.829. In Bayern kamen sechs neue Todesfälle hinzu (gesamt nun 14.417).

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht bei 0,90 (Stand: 9. Mai; Vortag: 0,91). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 90 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor acht bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab. Liegt der Wert anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

mh/mw/dpa

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