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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Corona-Demos in Wien und Hamburg - Formel 1 ruft zum Impfen auf

Corona Maßnahmen Demos Demonstrationen Hamburg Wien Formel 1 Lewis Hamilton
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In Städten in Deutschland und Österreich sind am Samstag Tausende Menschen auf die Straßen gegangen, um gegen die Corona-Maßnahmen zu demonstrieren. Die Formel 1 mit Lewis Hamilton ruft währenddessen zum Impfen auf.

München/Oberbayern – Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Samstag (11. Dezember) im News-Ticker:

Die Fallzahlen im Überblick:

  • Hospitalisierte Fälle/7 Tage in Bayern: 868 (Quelle/Stand: LGL, 10. Dezember, 8 Uhr)*
  • Hospitalisierungsrate in Bayern: gesamt 6,6 (Quelle/Stand: LGL, 10. Dezember, 8 Uhr); geimpft 2,6; ungeimpft 15,5 (Quelle/Stand: LGL, 2. Dezember, 8 Uhr)
  • Covid-19-Fälle auf Intensivstationen in Bayern: 1030 (Quelle/Stand: DIVI, 11. Dezember, 7.05 Uhr)**/***
  • Intensivbetten-Auslastung ILS Rosenheim: 87,8 % (Quelle/Stand: DIVI, 10. Dezember, 6.15 Uhr)****
  • Intensivbetten-Auslastung ILS Traunstein: 90,9 % (Quelle/Stand: DIVI, 10. Dezember, 6.15 Uhr)****
  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 618,0, Landkreis Rosenheim 647,3, Landkreis Traunstein 589,9, Landkreis Berchtesgadener Land 566,2, Landkreis Mühldorf 618,1, Landkreis Altötting 526,6 (Quelle/Stand: RKI, 11. Dezember, 4.09 Uhr)****
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 8166, Landkreis Rosenheim 33.141, Traunstein 25.557, Berchtesgadener Land 14.954, Mühldorf 15.888, Altötting 12.667 (Quelle/Stand: RKI, 11. Dezember, 4.09 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 87, Landkreis Rosenheim 574, Traunstein 280, Berchtesgadener Land 128, Mühldorf 241, Altötting 244 (Quelle/Stand: RKI, 11. Dezember, 4.09 Uhr)
  • ServiceFälle Deutschland --- Fälle weltweit --- Überblick Risikogebiete
    * = Steigt der Wert auf 1200 oder höher, tritt Warnstufe Gelb in Kraft
    ** = Steigt der Wert auf 450 oder höher, tritt ebenfalls Warnstufe Gelb in Kraft
    *** = Steigt der Wert auf 600 oder höher, tritt Warnstufe Rot in Kraft
    **** = Liegt die Intensivbetten-Auslastung im Rettungsleitstellenbezirk über 80% und die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis/der Stadt bei 300 oder höher, tritt ebenfalls Warnstufe Rot in Kraft

Update, 19.45 Uhr - Aufruf der Formel 1: Lasst Euch impfen

Die Formel 1 ruft im Kampf gegen das Coronavirus geschlossen zum Impfen auf. „Wir finden unseren Weg zurück zu den Dingen, die wir lieben. Aber Covid ist nicht vorbei”, sagte der siebenmalige Weltmeister Lewis Hamilton in einem Video, das die Motorsport-Königsklasse am Samstag am Rande des Saisonfinales in Abu Dhabi veröffentlichte. Hamilton hatte sich vor gut einem Jahr, als es noch keine Impfstoffe gab, mit Corona infiziert und ein Rennen aussetzen müssen. „Lasst euch impfen”, sagte der viermalige Champion Sebastian Vettel.

Update, 18.33 Uhr - In mehreren Städten Proteste gegen Corona-Maßnahmen

In mehreren Städten Deutschlands haben am Samstag Menschen gegen die Corona-Maßnahmen demonstriert. In Hamburg protestierten mehrere Tausend Menschen unter dem Motto „Das Maß ist voll – Hände weg von unseren Kindern!“. Die Polizei sprach von einem friedlichen Verlauf und bis zu 10.000 Teilnehmern. „Die Abstände werden eingehalten, soweit man das sehen kann“, sagte ein Polizeisprecher.

An einer verbotenen Demonstration in Frankfurt nahmen knapp 100 Menschen teil. Die Polizei löste die Versammlung nach eigenen Angaben auf. Beamte überprüften dabei Personalien und sprachen Platzverweise aus. Die Kundgebung in der Innenstadt verlief friedlich. Die Stadt hatte am Donnerstag die angemeldete Demonstration untersagt. Sie befürchtete, dass die Protestler „mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit“ die wegen der Corona-Pandemie geltenden Auflagen missachteten. Angemeldet zu dem Demonstrationszug waren 1500 Menschen. Bereits zwei Tage zuvor hatte das Ordnungsamt vier geplante Kundgebungen der gleichen Anmelderin verboten.

Auch in Berlin, Trier und Schwerin gingen mehrere Hundert Menschen auf die Straße. In Österreich kamen rund 15.000 Menschen nach Polizeiangaben bei einer Kundgebung auf dem Wiener Heldenplatz zusammen. Der Chef der rechten FPÖ, Herbert Kickl, rief zu Widerstand gegen die ab Februar geplante Impfpflicht auf.

Update, 17.25 Uhr - Hausärzteverband: Vierte Corona-Impfung im Sommer

Die derzeitigen Auffrischungsimpfungen werden nach Einschätzung des Hausärzteverband-Chefs Ulrich Weigeldt nicht die letzten sein, die gegen Corona nötig werden. „Wir rechnen damit, dass im Sommer, spätestens im Herbst eine vierte Impfung nötig sein wird“, sagte er der „Bild“-Zeitung (Samstag).

Er hoffe darauf, dass die vierte Corona-Impfung dann „schon in Verbindung mit der Grippe-Impfung“ verabreicht werden könne, „um den Schutz vor Corona in eine Routine zu überführen“.

Es zeichnet sich bereits ab, dass Impfungen gegen die Virusvariante Omikron nötig werden könnten. Die Hersteller Biontech/Pfizer gehen davon aus, dass ihr Impfstoff weiterhin vor einer schweren Erkrankung schützt. Bis März wollen sie - unter Vorbehalt der behördlichen Genehmigung - einen an Omikron angepassten Impfstoff bereitstellen.

Update, 16.15 Uhr - Lauterbach: Neues Expertengremium soll Dienstag zusammenkommen

Mit einem neuen Expertengremium will die Bundesregierung ihre Beratung in der Corona-Pandemie breiter aufstellen. „Wir wollen als Bundesregierung die Pandemiebekämpfung stärker auf wissenschaftliche Expertise stützen”, sagte Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) dazu am Samstag. Es sei wichtig, sich von einem möglichst breiten Expertengremium beraten zu lassen. „Wir werden bereits Dienstag zusammenkommen und das weitere Vorgehen beraten. Für mich wird die enge Zusammenarbeit mit diesen Wissenschaftlern Grundlage meiner Politik sein. Wir kennen uns schon lange”, so Lauterbach weiter.

Die „Welt am Sonntag” berichtete, zu dem sogenannten Wissenschaftlichen Expertengremium gehörten unter anderem Christian Drosten, Chefvirologe der Berliner Charité, sowie Hendrik Streeck, Leiter des Virologischen Instituts der Uniklinik Bonn an. Neben dem Virologen-Duo sollen unter anderem Thomas Mertens, Chef der Ständigen Impfkommission (Stiko), Lothar Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI) sowie die Virologin Melanie Brinkmann (Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung), die Physikerin Viola Priesemann (Max-Planck-Institut) und Intensivmediziner Christian Karagiannidis (Divi-Intensivregister) dem Expertenrat angehören.

Update, 14.09 Uhr - Erneut über eine Million Corona-Impfungen - 22,5 Prozent geboostert

Den vierten Tag in Folge haben am Freitag mehr als eine Million Menschen in Deutschland eine Impfung gegen das Coronavirus bekommen. Insgesamt 1,055 Millionen Dosen wurden am Vortag verabreicht, wie aus den Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Samstag hervorgeht. 915.000 davon waren den Angaben zufolge Auffrischungsimpfungen.

Insgesamt haben mittlerweile rund 18,7 Millionen Menschen eine sogenannte Boosterimpfung erhalten – das entspricht etwa 22,5 Prozent der Bevölkerung. Das RKI geht davon aus, dass unter Erwachsenen vermutlich mehr Menschen geimpft sind, als die Daten nahelegen: Eine hundertprozentige Erfassung der Impfungen könne durch das Meldesystem nicht erreicht werden.

Aktuell sind nach RKI-Angaben 22,8 Millionen Menschen nicht gegen das Coronavirus geimpft, das entspricht 27,5 Prozent der Bevölkerung. Für vier Millionen dieser Menschen im Alter von null bis vier Jahren (4,8 Prozent) steht bisher kein zugelassener Impfstoff zur Verfügung.

Update, 12:21 Uhr - Skisprung-Weltcups in Sapporo und Zao Corona-bedingt abgesagt

Die japanischen Skisprung-Weltcups in Sapporo und Zao sind wegen der Coronavirus-Pandemie abgesagt worden. Dies bestätigte der Ski-Weltverband FIS am Samstagmorgen. „Die FIS sieht sich derzeit nach Ersatzorten für die ausgefallenen Wettbewerbe um“, hieß es von einem Sprecher.

Bei den Frauen waren am 8. und 9. Januar (Sapporo) sowie am 14. und 15. Januar (Zao) Wettbewerbe angesetzt. Die Männer sollten zwischen 20. und 23. Januar in Sapporo starten. Bei Karl Geiger und Co. geht es dabei um das vorletzte Wochenende vor den Olympischen Winterspielen in Peking. Die Generalprobe findet eine Woche später im hessischen Willingen statt.

Update, 11.32 Uhr - Zehn weitere Corona-Todesfälle in der Region

Der leichte Rückgang bei den Corona-Zahlen in der Region setzt sich nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) fort. Lediglich in den Landkreisen Berchtesgadener Land (534,2 auf 566,2) und Traunstein (565,7 auf 589,9) stiegen die Zahlen etwas an.

Am stärksten war der Rückgang der 7-Tage-Inzidenz in der kreisfreien Stadt Rosenheim (658,9 auf 618,0), dicht gefolgt vom Landkreis Altötting (566,0 auf 526,6). Aber auch in den Landkreisen Mühldorf am Inn (647,3 auf 618,1) und Rosenheim (673,6 auf 647,3) waren die Werte rückläufig.

7-Tage-Inzidenzen in Südostbayern und Krankenhaus-Ampel in Bayern (Stand: 11. Dezember 2021).

Auch wenn die Inzidenzzahlen großteils sinken, sind die Todeszahlen in der Region weiterhin hoch. So gab es insgesamt zehn weitere Todesopfer in Zusammenhang mit einer bestätigten Corona-Infektion zu beklagen. In den Landkreisen Rosenheim und Berchtesgadener Land wurden jeweils drei Todesfälle gemeldet, im Kreis Altötting verstarben zwei Personen an oder mit Corona. Im Landkreis Mühldorf am Inn sowie in der Stadt Rosenheim ist je ein Todesfall zu beklagen, lediglich im Landkreis Traunstein verstarb keine weitere Person nach einer bestätigten Corona-Infektion.

Update, 10.45 Uhr - Corona-Inzidenz in Bayern weiter gesunken

Die Corona-Inzidenz in Bayern sinkt weiter. Am Samstagmorgen meldete das Robert Koch-Institut (RKI) für den Freistaat einen Wert von 427,5. Das ist der 15. Rückgang in Folge – am Freitag lag der Wert noch bei 447,7. Bayern bleibt damit aber über der bundesweiten Inzidenz von 402,9 am Samstag.

Inzwischen liegt kein Landkreis und keine kreisfreie Stadt im Freistaat mehr über der Inzidenzmarke von 1000, ab der aktuell schärfere Corona-Maßnahmen in Kraft gesetzt werden. Die höchsten Inzidenzwerte in Bayern finden sich demnach in den Landkreisen Freyung-Grafenau mit 916,3 und Passau mit 797,6. Das RKI meldete 108 weitere im Zusammenhang mit Corona verzeichnete Todesfälle in Bayern. Insgesamt waren es nun 18.533.

Bei der Bewertung des Infektionsgeschehens ist aber zu bedenken, dass Experten derzeit von einer merklichen Untererfassung ausgehen. Gesundheitsämter und Kliniken kommen demnach mit der Meldung von Fällen zumindest in einzelnen Regionen nicht mehr hinterher.

Update, 9.32 Uhr - Arbeitgeber wollen Pflegebonus nur an Geimpfte auszahlen

Der Arbeitgeberverband Pflege (AGVP) fordert, den erneut geplanten Pflegebonus nur an geimpftes Personal auszuzahlen. Geschäftsführerin Isabell Halletz sagte der „Rheinischen Post“ mit Blick auf Corona: „Wer sich nicht impfen lassen will und damit die Pflegebedürftigen in den Einrichtungen gefährdet, der kann dafür keinen Bonus kriegen.“

Die Kräfte in Pflegeheimen, egal in welchem Bereich, hätten eine Verantwortung für die Bedürftigen. „Sie und ihre Angehörigen müssen sich darauf verlassen können, dass die Beschäftigten dieser Verantwortung gerecht werden“, sagte Halletz. „Dazu gehört, dass man sich impfen lässt, zum eigenen Schutz und um das Risiko einer Ansteckung zu senken.“

RKI registriert 53.697 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz bei 402,9

Die bundesweite 7-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag erneut gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Samstagmorgen (11. Dezember) mit 402,9 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 413,7 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 442,7 (Vormonat: 249,1). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 53.697 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 4.09 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 64.510 Ansteckungen.

Bei der Bewertung des Infektionsgeschehens ist zu bedenken, dass Experten derzeit von einer merklichen Untererfassung ausgehen. Gesundheitsämter und Kliniken kommen demnach mit der Meldung von Fällen zumindest in einzelnen Regionen nicht mehr hinterher.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 510 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 465 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 6.477.217 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Freitag mit 5,71 (Donnerstag 5,75) an. Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Samstag mit 5.368.300 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 105.506.

aic/ce/dpa

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