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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Österreichs Kanzler Kurz fordert Ende der deutschen Quarantäne-Regeln - Ein Drittel der Deutschen mindestens einmal geimpft

Markus Söder empfängt Sebastian Kurz
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Kurz vor den Pfingstferien soll aus der Sicht von Österreichs Kanzler Sebastian Kurz die Alpenrepublik von der deutschen Liste der Corona-Risikogebiete gestrichen werden

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Dienstag, 11. Mai, im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 163,6, Landkreis Rosenheim 110,2, Landkreis Traunstein 120,7, Landkreis Berchtesgadener Land 57,6, Landkreis Mühldorf 126,0, Landkreis Altötting 137,2 (Quelle/Stand: RKI, 11. Mai, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 3801, Landkreis Rosenheim 13.379, Traunstein 10.623, Berchtesgadener Land 5627, Mühldorf 6788, Altötting 5812 (Quelle/Stand: RKI, 11. Mai, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 59, Landkreis Rosenheim 450, Traunstein 212, Berchtesgadener Land 99, Mühldorf 152, Altötting 207 (Quelle/Stand: RKI, 11. Mai, 0 Uhr)
  • Mindestens 85.112 Todesfälle in Deutschland (14.470 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 21.49 Uhr - Virologe: Ablehnung der Corona-Impfung ist Entscheidung für Infektion

Der Virologe Christian Drosten schätzt, dass die Bevölkerung in Deutschland ungefähr in den kommenden eineinhalb Jahren immun gegen das Coronavirus wird. Jeder werde immun werden, durch die Impfung oder durch natürliche Infektion, sagte der Wissenschaftler der Charité Berlin im Podcast „Coronavirus-Update“ am Dienstag.

„Dieses Virus wird endemisch werden, das wird nicht weggehen. Und wer sich jetzt beispielsweise aktiv dagegen entscheidet, sich impfen zu lassen, der wird sich unweigerlich infizieren.“ Dagegen könne man nichts tun, da die Maßnahmen mit der Zeit immer weiter zurückgefahren würden.

Danach zirkuliere das Virus in der Bevölkerung, zum Beispiel unbemerkt im Rachen von Geimpften und bei kleineren Kindern, die noch nicht geimpft werden können. „Das Virus wird unerkannterweise unter einer Decke des Immunschutzes sich weiter verbreiten. Und dann trifft es immer auch auf Leute, die nicht immunisiert sind durch eine Impfung, die voll empfänglich sind.“ Auch im kommenden Winter wird es daher nach Einschätzung des Virologen noch Covid-19-Fälle auf Intensivstationen geben. Er glaube, dass „diejenigen, die sich aktiv gegen die Impfung entscheiden, die müssen wissen, dass sie sich damit auch aktiv für die natürliche Infektion entscheiden. Ohne jede Wertung“, sagte Drosten. Es sei eine freie Entscheidung.

Update, 21.14 Uhr - EU-Behörde will schnell über Impfstoff für Kinder entscheiden

Amsterdam (dpa) - Die EU-Arzneimittelbehörde (EMA) will noch im Mai über die Zulassung des Corona-Impfstoffs der Hersteller Biontech und Pfizer für Kinder ab zwölf Jahren entscheiden. Das teilte die EMA am Dienstag in Amsterdam auf dpa-Anfrage mit. Das Verfahren könne angesichts von Fortschritten bei der Bewertung beschleunigt werden und Ende des Monats abgeschlossen sein.

EMA-Chefin Emer Cooke hatte im «Handelsblatt» gesagt, dass die Behörde Daten zur Wirkung des Impfstoffs für 12- bis 15-Jährige erhalte. «Wir haben am 30. April mit der Prüfung begonnen.» Sie nannte Juni als Ziel für die Zulassung. «Wir versuchen, ob wir dies bis Ende Mai beschleunigen können.»

Zuvor hatte die US-Arzneimittelbehörde FDA das Präparat des deutschen Herstellers Biontech und seines US-Partners Pfizer auch für Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 15 Jahren zugelassen.

Update, 20.29 Uhr - Österreichs Kanzler Kurz fordert Ende der deutschen Quarantäne-Regeln

Kurz vor den Pfingstferien soll aus der Sicht von Österreichs Kanzler Sebastian Kurz die Alpenrepublik von der deutschen Liste der Corona-Risikogebiete gestrichen werden. „Was ich hoffe ist, dass die Quarantäne-Regelungen bald aufgehoben werden“, sagte Kurz am Dienstag am Rande des Ludwig-Erhard-Gipfels in München der Deutschen Presse-Agentur.

Es sei ja durchaus argumentierbar, so Kurz weiter, dass es Quarantäne-Regeln brauche, wenn auf der einen Seite der Grenze die Ansteckungen zehn oder 20 mal so hoch seien wie auf der anderen Seite der Grenze. „Aber wenn die Ansteckungszahlen ungefähr gleich sind oder in einem Nachbarland sogar niedriger sind als im eigenen Land, dann ist dies schwer argumentierbar.“

Kurz betonte, er vertraue darauf, dass die Bundesregierung hier „faktenbasiert“ entscheidet. Die Infektionszahlen in Österreich sind landesweit mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 95,1 inzwischen deutlich niedriger als in Deutschland (115,4).

Etwa jeder Dritte in Deutschland ist mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft. Wie aus dem Impfquotenmonitoring des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Dienstag hervorgeht, haben 33,3 Prozent der Menschen mindestens eine Corona-Impfung erhalten.

So verabreichten alle Stellen laut RKI bislang insgesamt etwa 35,7 Millionen Impfungen. Davon seien etwa 27,7 Millionen bei Erstimpfungen und weitere etwa acht Millionen bei Zweitimpfungen verabreicht worden. Demnach stieg die Quote der vollständig Geimpften auf 9,6 Prozent. Am Montag wurden den Angaben zufolge 557.612 Impfspritzen gesetzt. An bereits zwei Tagen in den vergangenen Wochen hatte die Zahl der beim RKI gemeldeten verabreichten Impfdosen binnen eines Tages bei mehr als einer Million gelegen.

Je nach Bundesland variiert die Impfquote. Die höchste Quote an mindestens Erstgeimpften hat das Saarland mit 37,5 Prozent. Brandenburg und Sachsen liegen mit 29,2 und 29,1 Prozent leicht hinter den anderen Bundesländern zurück.

Die Impfkampagne in Deutschland hat Ende vergangenen Jahres begonnen. Zunächst waren Menschen über 80, Bewohner von Alten- und Pflegeheimen und medizinisches Personal an der Reihe. Unter anderem werden auch chronisch Kranke mit erhöhtem Risiko für einen schweren und tödlichen Verlauf bevorzugt geimpft.

Update, 19.08 Uhr - Elternverband fordert Mehrfachnutzung von Corona-Schnelltests

Der Bayerische Elternverband (BEV) fordert eine mehrfache Nutzung schulischer Corona-Tests. So sollten die Schnelltests für die Dauer ihrer Gültigkeit auch für den Besuch von Freizeiteinrichtungen wie etwa Sportstätten, Schwimmbädern, Zoos, Museen, Kinos oder Theatern verwendet werden dürfen, teilte der BEV mit Sitz in Rosenheim am Dienstag mit. Der Besuch solcher Einrichtungen sei auf absehbare Zeit nur mit negativem Schnelltest möglich, ebenso wie der Besuch einer Schule.

Nach Ansicht des Verbands ist es daher überflüssig, sich für Freizeitaktivitäten nochmals testen zu lassen, wenn man bereits am selben Tag einen Corona-Test für die Schule durchgeführt habe. Die Schnelltests, die man für den Besuch der Schule oder von Freizeiteinrichtungen braucht, sind 24 Stunden lang gültig.

In einer Stellungnahme des BEV heißt es: „Es ist ein ethisches Gebot oberster Priorität, in der allmählich abflauenden Pandemie die Teilhabemöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen auf das mögliche Maximum zu erhöhen, nachdem sie lange hintanstehen mussten.“

Update, 18.39 Uhr - Keine genaue Risikogruppe für Impf-Komplikationen

Für die seltenen schweren Impfnebenwirkungen im Zusammenhang mit den Präparaten von Astrazeneca und Johnson & Johnson kann Experten zufolge bisher keine genaue Risikogruppe und kein bestimmter Risikofaktor definiert werden.

Es gebe keine bestimmte Population, von der man auf den ersten Blick sagen könne, dass sie besonders gefährdet sei, die Komplikation zu bekommen, sagte der Direktor des Mikrobiologischen Instituts am Universitätsklinikum Erlangen, Christian Bogdan, am Dienstag. Er ist Mitglied der Ständigen Impfkommission (Stiko).

Eine mögliche Ausnahme könnten Menschen sein, die schon einmal eine ganz bestimmte Erkrankung (Heparininduzierte Thrombozytopenie) hatten, die Ähnlichkeiten mit der Impfkomplikation hat. Andere Risikofaktoren, die üblicherweise für Thrombosen genannt werden, seien kein begünstigender Faktor für die spezielle Impfnebenwirkung, sagte Bogdan. Für die Frage, ob man sich mit einem der Impfstoffe impfen lassen will, seien die individuelle Risikobereitschaft und das Covid-19 Erkrankungsrisiko je nach Alter und Vorerkrankung wichtig.

Am Montag war die Entscheidung bekannt geworden, dass die Stiko den Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson wie den von Astrazeneca in der Regel für Menschen ab 60 empfiehlt. Die Impfstoffe können allerdings nach ärztlicher Aufklärung und bei „individueller Risikoakzeptanz” weiter auch Jüngeren verabreicht werden. Bei der beobachteten Nebenwirkung handelt es sich um Blutgerinnsel an ungewöhnlichen Orten mit einem Mangel an Blutplättchen. Experten sprechen von Thrombosen mit Thrombozytopenie (TTS).

Update, 18.05 Uhr - Landratsamt Traunstein mit Hinweisen zu Terminverschiebungen im Impfzentrum

Aufgrund vermehrter Anfragen zu Verkürzungen bei Zweitimpfungen teilt das Landratsamt Traunstein folgendes mit: „Die von Bund und Länder beschlossene Abstandsverkürzung zwischen Erst- und Zweitimpfung mit Astrazeneca findet ausschließlich Anwendung bei Impfungen in Hausarztpraxen. Die Impfzentren sind von dieser Regelung nicht umfasst.

„Wir bitten daher um Verständnis, dass seitens des Impfzentrums keine Terminverschiebungen angeboten werden können und ersuchen höflichst von Anfragen Abstand zu nehmen. In diesem Zuge möchten wir auch mitteilen, dass selbst nach der Erstimpfung die Schutzwirkung des Vakzins bereits sehr hoch ist. Zudem haben klinische Studien ergeben, dass die Wirksamkeit des Vakzins bei einem kürzeren Impfabstand geringer ausfällt.”

Update, 17.41 Uhr - Ex-Nationalspieler Michael Ballack an Corona erkrankt

Der frühere Nationalmannschaftskapitän Michael Ballack ist an Corona erkrankt. Das berichtete der ehemalige Fußball-Profi in einer Pressekonferenz der Telekom am Dienstag, bei der das Unternehmen das Programm für seine Plattform „MagentaTV” für die Fußball-EM in einem Monat vorstellte.

Wegen seiner Erkrankung war Ballack zu der Präsentation in der Münchner Allianz Arena online zugeschaltet. „Ich bin leider in Quarantäne, mich hat es erwischt”, berichtete der 44-Jährige. „Ich habe Symptome einer leichten Grippe gespürt. Jetzt geht es mir wieder etwas besser.”

Update, 17.14 Uhr - 28 Neuinfektionen und ein weiterer Todesfall im Landkreis Traunstein

Seit der letzten Statusmeldung gingen beim Landratsamt Traunstein 28 Corona-Neuinfektionen ein. Die Zahl der aktuell aktiven Fälle liegt bei 965.

Eine weitere Person im Kreis Traunstein ist in Zusammenhang mit einer bestätigten Corona-Infektion verstorben, dabei handelt es sich um eine 95-jährige Frau.

In den Kliniken im Landkreis Traunstein werden derzeit 30 Covid-19-Patienten stationär behandelt, davon 19 auf der Normalstation und elf auf der Intensivstation. Mittlerweile wurden im Landkreis Traunstein 56.870 Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 14.681 Personen die Zweitimpfung erhalten.

Update, 16.58 Uhr - Vier neue Corona-Fälle im Berchtesgadener Land

Im Zuständigkeitsbereich des Landratsamtes Berchtesgadener Land gibt es vier weitere Corona-Fälle, derzeit gibt es landkreisweit 90 aktive Fälle, 13 davon in Einrichtungen wie Alten- und Pflegeheimen, Gemeinschaftsunterkünften, Kindergärten sowie Schulen.

In den Kliniken im Berchtesgadener Land werden aktuell zwölf COVID-19-Patienten stationär behandelt, drei davon werden intensivmedizinisch betreut.

Update, 16.02 Uhr - Mann in Österreich verurteilt: Ex-Frau angehustet und mit Corona angesteckt

Weil er seine Ex-Frau angehustet und mit dem Coronavirus angesteckt hat, ist ein Mann in Österreich verurteilt worden. Das Landgericht in Linz wertete die absichtliche Ansteckung mit dem Coronavirus als versuchte schwere Körperverletzung, erklärte Gerichtssprecher Walter Eichinger am Dienstag. Der 63-Jährige hatte die Frau demnach zudem körperlich attackiert und bekam eine neunmonatige Bewährungsstrafe. Das Urteil, das am Montag erteilt wurde, ist rechtskräftig.

Die Vorfälle trugen sich laut dem Sprecher im November im Zuge des Scheidungsverfahrens zu. Der Mann habe zu Hause keine Maske getragen und immer wieder in Richtung seiner Ex-Frau gehustet, mit der er damals noch zusammenlebte, sagte Eichinger der Deutschen Presse-Agentur. Auch habe er das Handtuch der 70-Jährigen benutzt. Das Gericht sah es zudem als erwiesen an, dass der Angeklagte die Frau einmal aus dem Haus drängen wollte und sie dabei gegen einen Türstock drückte. Eine Ärztin stellte bei ihr daraufhin eine Nackenverletzung und eine Corona-Infektion fest.

Laut dem Urteil handelte es sich bei der Ansteckung nur um den Versuch einer schweren Körperverletzung, weil die Ex-Frau nur leicht an Covid-19 erkrankte. Laut dem Sprecher wog dieses Delikt dennoch schwerer als der körperliche Angriff, der als Nötigung und leichte Körperverletzung gewertet wurde.

Der Angeklagte bestritt die Vorwürfe. Seine Ex-Frau habe ihn nach seinem positiven Test nicht mehr in das gemeinsame Haus gelassen. Das Gericht glaubte jedoch der Frau. Sie berichtete, dass sich der Mann trotz Symptomen nicht testen ließ und erst zum Arzt gegangen sei, nachdem sie die Behörden über seinen Zustand informiert habe.

Update, 14.52 Uhr - Kultusminister hält Abiprüfungen trotz Corona-Stress für fair

Unmittelbar vor dem Start der schriftlichen Abiturprüfungen in Bayern hat das Kultusministerium die Rahmenbedingungen für die rund 35.000 Prüflinge als fair und vergleichbar verteidigt. Den besonderen Umständen in der Pandemie sei Rechnung getragen worden, hieß es am Dienstag in München.

Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) betonte, die Lehrkräfte hätten „sehr viel geleistet, um ihre Abiturientinnen und Abiturienten nicht nur fachlich, sondern auch pädagogisch so gewissenhaft und gründlich zu begleiten, dass deren Erfolg nichts im Wege steht“. Landesschülersprecher Moritz Meusel hingegen hatte die Prüfungsbedingungen am Vortag kritisiert.

Der 18-Jährige bemängelte, dass Jugendliche, die aufgrund hoher Inzidenzwerte monatelang im Fernunterricht waren, wesentlich schlechter auf das Abitur vorbereitet worden seien als diejenigen, die lange in die Schule gehen konnten. Schüler aus ärmeren Familien seien zusätzlich benachteiligt, weil sie sich keine Nachhilfe leisten konnten. Außerdem kritisierte Meusel, dass der Lernstoff für das Abitur kaum reduziert worden sei.

Das Kultusministerium hingegen betonte, die Prüfungsinhalte seien eingegrenzt, der Prüfungstermin um zwei Wochen nach hinten verschoben worden. Auch sei der Abschlussjahrgang vielerorts bereits am 1. Februar 2021 wieder in den Wechselunterricht zurückgekehrt.

Update, 13.47 Uhr - Kreis Mühldorf meldet sechs Corona-Fälle und einen Todesfall

Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Mühldorf a. Inn ist eine weitere Person verstorben, die mit dem Corona-Virus infiziert war. Seit der letzten Statusmeldung vom Montag (10. Mai) gibt es sechs neue bestätigte Corona-Fälle (Stand: 11. Mai 2021, 0 Uhr). Das Gesundheitsamt ermittelt derzeit die Kontaktpersonen und leitet die notwendigen Maßnahmen ein.
Derzeit gibt es im Landkreis Mühldorf a. Inn 355 aktive Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz liegt zum Stichzeitpunkt laut RKI (Stand: 11. Mai 2021, 03:11 Uhr) bei 126,0.

Update, 13.02 Uhr - Kreis Traunstein: Weitere Klassen dürfen in Präsenzunterricht wechseln

Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Traunstein liegt laut Robert Koch-Institut bei 120,6 (Stand 11. Mai). Der Landkreis hat damit den Inzidenz-Wert von 165 an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten. Demnach gelten ab dem Freitag (14. Mai /aufgrund des Feiertages am Donnerstag), Lockerungen für den Schulbetrieb.

In allen Jahrgangsstufen der Grundschule sowie in den Jahrgangsstufen 1 bis 6 aller Förderschulen, inklusive der Schulvorbereitenden Einrichtungen (SVE), in der Jahrgangsstufe 11 des Gymnasiums und der Fachoberschule sowie der 11 Jahrgangsstufe des Abendgymnasiums und Kollegs sowie in den Abschlussklassen aller weiterführenden und beruflichen Schulen, findet Präsenzunterricht statt, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 m durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann. Andernfalls erfolgt Wechselunterricht.

Die Allgemeinverfügung des Landkreises Traunstein findet Ihr hier.

PK von Söder und Kurz im Livestream:

Update, 12.48 Uhr - Söder: Kleiner Grenzverkehr ab Mittwoch wieder möglich

„Corona ist eine endlos lange Zielgerade“, steigt Bayerns Ministerpräsident Markus Söder in die Pressekonferenz vor der Staatskanzlei in München ein. Ab Mittwoch soll der kleine Grenzverkehr wieder zugelassen werden, erklärt Söder. Ab Donnerstag trete eine neue Einreiseverordnung in Kraft.

Kurz betont anschließend, dass das Ziel ein besseres Miteinander zwischen Österreich und Bayern sei, vor allem beim Grenzverkehr. Das sei ein „Schritt in Richtung Normalität“. Er freue sich, dass sich in beiden Regionen die Corona-Zahlen positiv entwickelt und bald sowohl in Bayern als auch in Österreich der Tourismus wieder ermöglicht wird. Laut Kurz wird Österreich mit dem 19. Mai auch die Quarantänebestimmungen abschaffen

Sowohl Bayern als auch Österreich werden in Kürze auch wieder touristische Angebote machen. In Österreich werde der Tourismus am 19. Mai öffnen. Bayern hatte das für den 21. Mai angekündigt. Österreich wies am Dienstag eine Sieben-Tage-Inzidenz von unter 100 auf, Bayern lag bei 116.

Update, 12.26 Uhr - Lockerungen im BGL treten am 13. Mai in Kraft

Der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land liegt seit fünf Tagen in Folge unter dem Wert von 100. Das Landratsamt Berchtesgadener Land hat dazu am heutigen Dienstag die Bekanntmachung im Amtsblatt veröffentlicht. Ab Donnerstag, 13. Mai 2021, gelten die Regelungen entsprechend der Zwölften Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (12. BayIfSMV) für die 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100.

Folgende Regelungen gelten ab Donnerstag, 13. Mai 2021: 

  • Die nächtliche Ausgangssperre entfällt.
  • Kontaktbeschränkung: Treffen mit zwischen zwei Hausständen sind erlaubt, dabei darf die Maximalzahl von fünf Personen nicht überschritten werden. Geimpfte/Genesene sowie Kinder unter 14 Jahren zählen nicht mit.
  • Einkaufen: „Click & Meet“ ist ohne Vorliegen eines negativen Corona-Testergebnisses erlaubt. Gartenmärkte, Blumenläden und Buchhandlungen bleiben wie zuvor geöffnet.
  • Dienstleistungen: Auch bei Friseuren und Fußpflege entfällt die Testpflicht. Seit 10. Mai dürfen körpernahe Dienstleistungen wie Kosmetikbehandlungen und Massagen wieder angeboten werden. Bei körperfernen Dienstleistern ändert sich nichts.
  • Schulen und KiTas: In der Grundschule ist wieder Präsenzunterricht gestattet, allerdings mit einer Testpflicht für die Schüler. Alle anderen Schularten gehen in den Präsenzunterricht bzw. in den Wechselunterricht, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Hier müssen ebenfalls alle Schüler mindestens zweimal pro Woche einen Corona-Test machen. Kindertageseinrichtungen dürfen in festen Gruppen wieder öffnen (eingeschränkter Regelbetrieb).
  • Kultur: Museen, Zoos und botanische Gärten dürfen öffnen. 
  • Sport: Im Freien dürfen Kinder unter 14 Jahren in Gruppen bis zu 20 Kindern kontaktfreien Sport ausüben. Erwachsene dürfen kontaktfreien Sport mit dem eigenen Hausstand sowie einem weiteren Hausstand betreiben, maximal darf man dabei zu fünft sein.

Bezüglich der weiteren Öffnungen der Außengastronomie, etc. hat das Landratsamt einen entsprechenden Antrag gestellt, der dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege zur Entscheidung vorliegt. Das Landratsamt hofft auf eine baldige Entscheidung und informiert, sobald diese vorliegt.

Die Allgemeinverfügung für den Kreis Berchtesgadner Land findet Ihr hier.

Update, 12.03 Uhr - Auch Söder hat Fernweh: „Würde gern mal wieder am Meer sitzen“

Wegen der geschlossenen Gastronomie in der Corona-Krise hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (54) in den vergangenen Monaten gerne gegrillt. „Ich habe mich zu einem respektablen Grillmeister entwickelt: Nürnberger Bratwürste, Steak, Spieße, Mais“, sagte der CSU-Chef der „Bunten“. Sein Schwiegervater sei am Grill „der Meister aller Klassen“ gewesen. „Von ihm habe ich viel gelernt“, sagte Söder, der aber nicht verraten wollte, wie ihm das perfekte Steak gelinge: „Da hat jeder Grillmeister sein Geheimnis, das nur in der Familie weitergegeben wird.“

In den anstehenden Pfingstferien will Söder, der früher auch gerne mit seiner Familie mal Fernreisen unternahm, nach eigenen Angaben nicht in die Ferne schweifen. „Nein, Pfingsten werden wir im Land bleiben. Aber im Sommer hoffe ich auf ein bisschen Urlaub.“ Auch er verspüre „ein gewisses Fernweh. So schön Bayern ist, ich würde gern mal wieder am Meer sitzen und den salzigen Duft einatmen.“

Update, 11.22 Uhr - Betrugsversuche für vorzeitige Impfungen - Ruf nach Strafen

Angesichts zunehmender Versuche von Impfwilligen, sich ungerechtfertigt und teils mit falschen Angaben eine vorzeitige Impfung zu verschaffen, wird der Ruf nach Strafen laut. „Zwar werden Tausende erwischt, aber es fehlt an Sanktionen“, sagte der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, der Deutschen Presse-Agentur. „Sich beim Impfen vorzudrängen, ist weiterhin keine Ordnungswidrigkeit.“

Allein das Hamburger Impfzentrum meldete demnach zuletzt 2000 Vordrängler in einer Woche. Um vorzeitig an einen Impftermin zu kommen, würden etwa falsche Alters- oder Berufsangaben gemacht, berichtete „Report“. In München würden bis zu 350 Vordrängler in der Woche erwischt, in Saarbrücken bis zu 140. Die Redaktion hatte bei den Impfzentren der Landeshauptstädte nachgefragt, allerdings erfassen nicht alle die Zahlen zu Impfvordränglern.

„Report“-Recherchen zeigen demnach, dass die Impfbetrüger sich oft als höher priorisierte Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen oder Schwangeren ausgeben. Denn eine pflegebedürftige Person etwa kann zwei Kontaktpersonen benennen, die vorrangig geimpft werden. In einem der SWR-Redaktion bekannten Fall schafften es aber statt zwei acht junge und gesunde Leute, sich als Kontaktpersonen impfen zu lassen.

Update, 10.25 Uhr - Spahn: Impfung für Jugendliche bis Ende der Sommerferien möglich

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hält es für möglich, dass bis zum Ende der Sommerferien den 12- bis 18-Jährigen in Deutschland ein Impfangebot gemacht wird. Das hänge aber in erster Linie von der Zulassung der Impfstoffe für Jugendlichen ab, sagte Spahn am Dienstag im Deutschlandfunk. „Die europäische Arzneimittelbehörde hat ja gesagt, gerade heute, Ende Mai, Anfang Juni kann das - wenn nichts Unvorhergesehene passiert - mit der Zulassung gelingen.“

Mit den Ländern sei vereinbart, dass die Impfungen für Jugendliche dann umgesetzt werden - etwa durch Reihenimpfungen in Schulen oder durch Einladung in die Impfzentren. Bis zum Ende der Sommerferien könnten so alle 12- bis 18-Jährigen ein Angebot bekommen und mindestens eine Impfung, idealerweise schon beide, erhalten, sagte Spahn. Dann könne auch der Schulbetrieb nach den Sommerferien wieder normaler beginnen.

Update, 9.49 Uhr - Landkreis Altötting meldet sechs neue Corona-Fälle

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich jetzt sechs neue Corona-Fälle gemeldet (Stand 10. Mai, 16 Uhr). Damit stieg die Zahl der Infizierten seit Pandemie-Ausbruch in Stadt und Landkreis Altötting auf insgesamt 5809 Personen.
Aktuell gibt es im Landkreis 361 aktive Fälle. Die meisten Fälle gibt es derzeit in Burghausen (61), Burgkirchen (48) und Altötting (34). Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Altötting lag zum o.g. Zeitpunkt bei 137,2.

Update, 9.13 Uhr - Inzidenz seit sieben Tagen unter 100: Lockerungen in München

München ist kein Hotspot mehr, die Stadt liegt seit sieben Tagen unter der 100er-Marke. Aktuell liegt die Sieben-Tage-Inzidenz für die Landeshauptstadt bei 78,0 - am vergangenen Montag lag der Wert noch bei 126,4. Damit kann von diesem Dienstag (11. Mai) an gelockert werden:

  • Die Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr entfällt komplett.
  • Es gibt außerdem Lockerungen bei den Kontaktbeschränkungen, es dürfen sich dann bis zu fünf Personen aus maximal zwei Haushalten treffen, Kinder unter 14 Jahren werden nach wie vor nicht mitgerechnet.
  • Beim Einkaufen bleibt es beim „Click & Meet“ (mit vorheriger Terminvereinbarung), Testpflicht entfällt.
  • An den Schulen ist eine Rückkehr in den Wechsel- und teils in den Präsenzunterricht möglich. In den Kitas startet der eingeschränkte Regelbetrieb am Dienstag wieder.
  • Museen und Kulturstätten können mit Terminbuchung wieder öffnen. Auch zu Friseuren, zur Fußpflege und anderen körpernahen Dienstleistungen kann man wieder ohne Corona-Test.

Ab Mittwoch (12. Mai) dürfen dann auch Kinos und die Außengastronomie öffnen. Dabei müssen Personen aus mehr als einem Haushalt an einem Tisch einen negativen Coronatest vorlegen. Auch kontaktfreier Sport im Innenbereich und Kontaktsport unter freiem Himmel sind erst ab Mittwoch möglich. Für diese Öffnungen war eine Allgemeinverfügung notwendig, darum die Lockerungen erst einen Tag später.

Update, 8.23 Uhr - Neueste RKI-Zahlen für die Region: BGL seit fünf Tagen unter 100

Entwicklung der 7-Tage-Inzidenzen in der Region (Stand 11. Mai).

Die Corona-Fallzahlen bzw. 7-Tage-Inzidenzen in den Städten und Kreisen der Region haben sich in den letzten 24 Stunden unterschiedlich entwickelt. Gesunken sind die Inzidenzen laut RKI im Kreis Traunstein (von 126,3 auf 102,7), im Kreis Altötting (von 145,3 auf 137,2) und im Kreis Berchtesgadener Land (von 59,5 auf 57,6). Damit bewegt sich der Landkreis Berchtesgadener Land seit fünf Tagen unter einer 7-Tage-Inzidenz von 100.
Gestiegen sind die Inzidenzen dagegen im Kreis Mühldorf (von 123,4 auf 126,0), im Kreis Rosenheim (von 109,1 auf 110,2) und in der Stadt Rosenheim (von 162,1 auf 163,6).

In der Region wurden laut RKI vier weitere Todesfälle gemeldet. Demnach sind je zwei Personen in den Kreisen Mühldorf und Traunstein verstorben. Nähere Angaben zu Alter und/oder Wohnort der Verstorbenen gab es bislang nicht.

Update, 7.12 Uhr - Für viele Schüler in Bayern dieses Schuljahr keine Schulaufgaben mehr

An Realschulen, Gymnasien und Wirtschaftsschulen in Bayern werden in diesem Schuljahr keine Schulaufgaben mehr geschrieben - die sogenannten großen Leistungsnachweise entfallen. Ausgenommen davon sind lediglich Abschlussklassen, die elfte Klasse an Gymnasien und die Oberstufe der Beruflichen Oberschulen - dort kann es theoretisch noch Schulaufgaben geben. Das teilte das Kultusministerium am Montag in München mit.

Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) begründete die Entscheidung damit, dass viele Schülerinnen und Schüler erst jetzt in den Präsenz- beziehungsweise Wechselunterricht zurückkehrten, dank sinkender Inzidenzwerte und des neuen Grenzwerts 165. Deshalb betonte er: „Der Fokus wird hier in den kommenden Wochen ganz klar auf der Sicherung von Basiswissen und grundlegenden Kompetenzen liegen. Unsere Schülerinnen und Schüler müssen sich erst wieder einfinden. Zeitdruck und übermäßigen Leistungsdruck wollen wir dabei vermeiden.“

Piazolo kündigte zudem weitere Anpassungen an, Richtung Schuljahresende und auch mit Blick auf das kommende Schuljahr. „Die Corona-Auswirkungen werden den Schulbetrieb noch länger prägen“, sagte er. „Wir werden daher auch heuer beim Vorrücken auf Probe großzügig sein, ein Wiederholen nicht auf die Höchstausbildungsdauer anrechnen und weiterhin Schwerpunkte im Lehrplan setzen.“ Sein oberstes Ziel sei es aber, die Schülerinnen und Schüler so rasch wie möglich in einen normalen Schulalltag zurückzubringen, „am besten so bald wie möglich mit vollem täglichem Präsenzunterricht für alle“.

RKI meldet 6125 neue Fälle und 283 weitere Todesopfer

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem zuständigen Robert Koch-Institut (RKI) jetzt binnen eines Tages 6125 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Dienstagmorgen hervor (Stand: 11. Mai, 0 Uhr). Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 7534 Neuansteckungen gelegen (News-Ticker Montag, 10. Mai).

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Dienstagmorgen bundesweit bei 115,4 (Vortag: 119,1; Vorwoche: 141,4). Deutschlandweit wurden den Angaben zufolge binnen 24 Stunden 283 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 315 Tote gewesen.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie insgesamt 3.533.376 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 3.196.900 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 85.112. In Bayern kamen 53 weitere Todesfälle hinzu (gesamt nun 14.470).

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht bei 0,88 (Stand: 10. Mai; Vortag: 0,90). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 88 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor acht bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab. Liegt der Wert anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

mw/mh/aic/dpa

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