Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

News-Ticker zur Corona-Pandemie

Vier Neuinfektionen im Kreis Traunstein - fast alle Corona-Todesfälle in den USA sind Ungeimpfte

Coronavirus - Abstrich für Coronatest
+
Symbolbild: Coronatest

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Montag (12. Juli) im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 6,3, Landkreis Rosenheim 5,4, Landkreis Traunstein 11,8, Landkreis Berchtesgadener Land 12,3, Landkreis Mühldorf 5,2, Landkreis Altötting 9,9 (Quelle/Stand: RKI, 12. Juli, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 3940, Landkreis Rosenheim 13.945, Traunstein 11.096, Berchtesgadener Land 6035, Mühldorf 6976, Altötting 6059 (Quelle/Stand: RKI, 12. Juli, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 67, Landkreis Rosenheim 462, Traunstein 216, Berchtesgadener Land 102, Mühldorf 155, Altötting 210 (Quelle/Stand: RKI, 12. Juli, 0 Uhr)
  • Mindestens 91.233 Todesfälle in Deutschland (15.295 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 19 Uhr - Vier Neuinfektionen im Kreis Traunstein

Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein liegen derzeit 28 aktive COVID-19-Fälle vor. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 11,8.

Seit der letzten Pressemitteilung am Freitag (9. Juli) sind beim Staatlichen Gesundheitsamt vier Neuinfektionen eingegangen. Es liegen insgesamt 11.096 bestätigte Fälle vor, die seit Beginn der Pandemie positiv getestet wurden.

Als genesen gelten mindestens 10.852 Personen (eine Personen mehr seit der Meldung vom Freitag).

Beim Gesundheitsamt Traunstein ist seit der letzten Pressemitteilung keine Todesmeldung eingegangen. Damit liegen im Landkreis Traunstein insgesamt 216 Todesfälle in Zusammenhang mit COVID-19-Erkrankungen vor.

Derzeit wird in den Kliniken im Landkreis Traunstein ein COVID-19-Patient behandelt, dieser befindet sich auf der Intensivstation.

Mittlerweile wurden im Landkreis Traunstein 87.011 Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 70.015 Personen die Zweitimpfung erhalten.

Chiemgau-Gymnasium Traunstein: Alle Ergebnisse der Reihentestung negativ

Die am Freitag vorsorglich durchgeführte Reihentestung ergab keine weiteren positiven Testergebnisse. Aufgrund dessen sind keine weiteren Schülerinnen und Schüler von Quarantänemaßnahmen betroffen. Die bereits als enge Kontaktpersonen definierten Schülerinnen und Schüler verbleiben bis voraussichtlich Dienstag, den 20. Juli, in Quarantäne.

Update, 16.56 Uhr - USA: Fast alle Corona-Todesfälle sind Ungeimpfte

In den USA treten die meisten Todesfälle und Krankenhausaufenthalte im Zusammenhang mit Corona bei ungeimpften Personen auf, wie mehrere US-Medien übereinstimmend berichten. Bei den Todesfällen seien es 99,5 Prozent.

Die Daten, die unlängst erhoben worden seien, zeigten, dass die Impfstoffe den schweren Verlauf der Krankheit verhindern. Ebenso zeigten die Daten, dass die Impfstoffe gegen die Delta-Variante effektiv seien. Allerdings komme es in Gegenden mit geringen Impfraten immer wieder zu Corona-Ausbrüchen. Zudem sei die Delta-Variante für ungefähr 80 Prozent der Neuinfektionen in manchen Gebieten der USA - etwa im Mittleren Westen - verantwortlich zu zeichnen. In den Vereinigten Staaten sind etwa 48 Prozent der Bevölkerung geimpft.

Update, 16.17 Uhr - Sechs neue Corona-Fälle im Kreis Berchtesgadener Land

Seit der letzten Meldung gibt es im Landkreis Berchtesgadener Land sechs weitere bestätigte COVID-19-Fälle, wie das zuständige Landratsamt berichtet. Demnach befand sich eine Person bereits als direkte Kontaktperson in Quarantäne.

Landkreisweit gibt es derzeit 18 aktive Fälle, davon drei in Einrichtungen wie Alten- und Pflegeheimen, Gemeinschaftsunterkünften, Kindergärten und Schulen.

In den Kliniken im Berchtesgadener Land werden aktuell sieben Corona-Patienten stationär behandelt, sie werden nicht intensivmedizinisch betreut.

Update, 14.38 Uhr - Söder: Sieben-Tage-Inzidenz als Parameter nicht vorschnell abschaffen

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder will von der Sieben-Tage-Inzidenz zur Beurteilung der Corona-Lage vorerst nicht abrücken. Dies hielte er für verfrüht, sagte der CSU-Chef am Montag beim Besuch des Münchner Impfzentrums. Es sei aber “sehr sinnvoll”, etwa die Corona-Krankenhaus-Zahlen dazu in Relation zu setzen und zudem einen Koeffizienten zu finden, der die hohe Zahl der Geimpften berücksichtige. Vielleicht müsse man Grenzwerte auch erhöhen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Ansteckungen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen an und ist Grundlage für viele Anti-Corona-Maßnahmen, sowohl in Bayern als auch auch bundesweit.

Die “Bild”-Zeitung hatte am Montag unter Berufung auf ein “internes Dokument” des Robert Koch-Instituts über eine “Wende in der Corona-Politik” berichtet: Die Inzidenz solle nicht mehr über die Corona-Maßnahmen entscheiden. In dem Papier stelle das RKI die “Hospitalisierung (Krankenhauseinweisung) als zusätzlichen Leitindikator” für die Politik vor.

Das Bundesgesundheitsministerium wies allerdings am Montag darauf hin, dass die Sieben-Tage-Inzidenz auch weiterhin berücksichtigt werde. “Die Inzidenz war nie einziger Parameter, um das Pandemiegeschehen zu beurteilen. Aber sie ist und bleibt ein wichtiger Parameter”, teilte ein Sprecher mit.

Update, 12.44 Uhr - Kleinere Volksfeste in Bayern ab sofort wieder möglich

In Bayern sind kleinere Volksfeste - unter strengen Auflagen - ab sofort wieder möglich. Laut Medienberichten ist ein entsprechendes Schreiben aus dem Gesundheitsministerium in München bei den Kreisverwaltungsbehörden eingegangen. Darin heißt es, dass das Ministerium am Wochenende seine „Rechtsansicht geändert“ habe und Veranstaltungen mit bis zu 1500 Besuchern „nun erlaubnisfähig“ seien.

Allerdings müssen die zuständigen Landratsämter explizit zustimmen. Dabei gelten bestimmte Voraussetzungen: So muss die 7-Tage-Inzidenz im betroffenen Kreis/Stadt im einstelligen Bereich liegen. Außerdem muss die Veranstaltung unter freiem Himmel stattfinden und es muss ein striktes Hygienekonzept vorgelegt werden.

Updates, 12.36 Uhr - Söder kündigt Konzept für „Impfen to go“ an

Mit Impfanreizen und einfach zugänglichen Impfangeboten will Bayern das Corona-Impftempo erhöhen. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) kündigte für die Kabinettssitzung an diesem Dienstag ein Konzept unter anderem mit „Impfen to go“ und Impfungen an „ungewöhnlichen Orten“ an. „Wir sind im Wettlauf mit der Zeit - mit der Delta-Variante“, sagte er am Montag beim Besuch des Münchner Impfzentrums, wo Impfungen für Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen in München starteten. „Ich glaube, das Angebot muss noch näher an die Menschen kommen.“

Söder versprach insbesondere „mehr Freiheit“ für vollständig Geimpfte. „Vollständige, unbeschwerte Freiheit gibt es nur mit Impfen. Ohne Impfen keine Freiheit - jedenfalls nicht so in der Form, wie wir es uns vorstellen.“ Unter anderem sollten Quarantäneregeln für den Urlaub für zweifach Geimpfte nicht mehr gelten. Söder stellte aber auch eine Verbindung zwischen mehr Impfungen gerade unter Jugendlichen sowie jungen Erwachsenen und weiteren Öffnungsschritten her. „Je mehr junge Leute geimpft sind, und zwar zweifach, desto leichter können wir zum Beispiel auch bestimmte Angebote wie Clubs oder Diskotheken wieder in Erwägung ziehen“, argumentierte er.

Finanzielle Anreize für Impfungen lehnte Söder dagegen als „nicht angemessen“ ab. Er bekräftigte auf der anderen Seite allerdings auch, eine formale Corona-Impfpflicht wolle man weiter „auf keinen Fall“.

Update, 12.16 Uhr - Landkreis Mühldorf meldet vier neue Coronafälle

Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Mühldorf a. Inn gibt es seit der letzten Statusmeldung vom Freitag, 9. Juli vier neue bestätigte Corona-Fälle (Stand: 12.07.2021, 0 Uhr).
Die Zahl der aktiven Fälle beträgt neun. Die 7-Tage-Inzidenz liegt zum Stichzeitpunkt laut RKI (Stand: 12. Juli 2021, 03:12 Uhr) bei 5,2

Update, 11.24 Uhr - Gesundheitsministerium: Inzidenz ist und bleibt wichtiger Parameter

In der Debatte um Kennwerte zur Beurteilung der Corona-Lage weist das Bundesgesundheitsministerium darauf hin, dass die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz auch weiterhin berücksichtigt werden wird. „Die Inzidenz war nie einziger Parameter, um das Pandemiegeschehen zu beurteilen. Und sie ist und bleibt ein wichtiger Parameter“, teilte ein Sprecher am Montag mit. Der Wert gibt die Zahl der Ansteckungen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen an und ist Grundlage für viele Corona-Maßnahmen, etwa für die zuletzt ausgelaufene Bundesnotbremse.

Richtig sei aber auch, dass die Inzidenz bei steigender Impfquote an Aussagekraft verliere, fügte der Sprecher hinzu. Zumal dann, wenn die besonders vulnerablen Gruppen bereits geimpft seien. So hatte sich Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) bereits mehrfach geäußert, zuletzt am Wochenende.

Deshalb sollen künftig weitere Daten stärker berücksichtigt werden. Das Bundesgesundheitsministerium hatte am Wochenende bekanntgegeben, dass die Kliniken mehr Details zu Covid-19-Fällen melden sollen. Neben der Belegung von Intensivstationen müssen alle Krankenhauseinweisungen wegen Corona übermittelt werden, zuzüglich Alter, Art der Behandlung und Impfstatus der Patienten. Die entsprechende Verordnung dazu solle zügig auf den Weg gebracht werden, hieß es am Sonntag aus dem Ministerium.

Update, 10.44 Uhr - Landkreis Altötting meldet keinen neuen Coronafall

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich jetzt keinen neuen Corona-Fall gemeldet. Damit blieb die Zahl der Infizierten seit Pandemie-Ausbruch in Stadt und Landkreis Altötting bei insgesamt 6058 Personen.
Aktuell gibt es im Landkreis 14 aktive Fälle. Die Fälle verteilen sich folgendermaßen: Burghausen (8), Neuötting (2), Altötting (1), Burgkirchen (1), Pleiskirchen (1) und Unterneukirchen (1). Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Altötting liegt aktuell bei 9,9.

Update, 10.03 Uhr - RKI plant offenbar Corona-Wende: Nicht nur Inzidenz soll über Maßnahmen entscheiden

Zur Einordnung des Pandemiegeschehens in Deutschland will das Robert-Koch-Institut (RKI) einem Medienbericht zufolge die Hospitalisierung als zusätzlichen Leitindikator einführen. Das berichtete die „Bild” unter Berufung auf eine interne Präsentation des RKI. Eine solche Praxis würde eine Abkehr vom Inzidenzwert als wichtigste Kennzahl der Corona-Politik bedeuten. Lockdowns soll es nur noch geben, wenn eine Überlastung des Gesundheitssystems droht.

Es seien „weiterhin mehrere Indikatoren zur Bewertung notwendig, aber die Gewichtung der Indikatoren untereinander ändert sich”, hieß es laut „Bild” in dem RKI-Papier. Das Institut begründet die Hinzunahme der Hospitalisierung demnach mit den „Konsequenzen zunehmender Grundimmunität”. Heißt: Mit der Zunahme der Zahl vollständig Geimpfter in Deutschland verliert die Inzidenz immer mehr an Aussagekraft.

Update, 8.49 Uhr - Inzidenzen in der Region steigen fast ausnahmslos

Entwicklung der 7-Tage-Inzidenzen in der Region (Stand 12. Juli).

Die Corona-Fallzahlen bzw. 7-Tage-Inzidenzen in den Städten und Kreisen der Region halten sich weiter auf einem inzwischen niedrigen Niveau, dennoch sind die Inzidenzen in den vergangenen 24 Stunden in den Kreisen Altötting (von 9,0 auf 9,9), im Kreis Berchtesgadener Land (von 11,3 auf 12,5), im Kreis Mühldorf (von 2,6 auf 5,2) und im Kreis Traunstein (von 10,7 auf 11,8) gestiegen. Lediglich die Inzidenzen in Stadt (stabil 6,3) und Kreis (stabil 5,4) Rosenheim sind nicht angestiegen.
In der Region wurde laut RKI kein weiterer Todesfall gemeldet.

Update, 7.28 Uhr - Holetschek kritisiert Rufe nach Aufhebung der Maßnahmen

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) hat die Forderungen nach einer Aufhebung aller Corona-Einschränkungen kritisiert. „Es bleibt wichtig und richtig, das Virus ernst zu nehmen und konsequent strenge Hygiene- und Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Die lauten Rufe, die Schutzmaßnahmen aufzuheben, halte ich daher für absolut verfrüht“, sagte Holetschek der „Rheinischen Post“. Notwendig seien weiterhin allerhöchste Wachsamkeit, Vorsicht und Umsicht, vor allem mit Blick auf die deutlich ansteckendere Delta-Variante. „Maske tragen, Abstand halten und Impfen sind nach wie vor die wirksamsten Mittel, die jeder Einzelne dem Virus selbst entgegensetzen kann“, sagte der CSU-Politiker.

Außenminister Heiko Maas (SPD) hatte sich jüngst für eine Aufhebung aller Corona-Einschränkungen ausgesprochen, sobald alle Menschen in Deutschland ein Impfangebot bekommen haben. Damit sei im Laufe des Augusts zu rechnen. Für den Vorstoß bekam Maas viel Zustimmung aus der Union und der FDP.

Erneuter Anstieg: Inzidenz bei 6,4 - 324 Corona-Neuinfektionen

Zum sechsten Mal in Folge ist die 7-Tage-Inzidenz angestiegen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts von Montagmorgen lag sie bei 6,4 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem RKI binnen eines Tages 324 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Montagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.13 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 212 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurde den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden zwei Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche war es 1 Toter gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.736.489 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.635.100 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 91.233.

mh/mw/dpa

Kommentare