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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Bayern gibt nächste Woche alle Impfstoffe für Hausärzte frei - Freibäder dürfen ab 21. Mai unter Auflagen öffnen

Coronavirus - Impfung beim Hausarzt
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Bayerns Hausärzte dürfen Patienten ab nächste Woche unabhängig von der Impf-Reihenfolge mit sämtlichen Corona-Impfstoffen impfen.

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Mittwoch, 12. Mai, im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 143,2, Landkreis Rosenheim 102,9, Landkreis Traunstein 104,9, Landkreis Berchtesgadener Land 51,9, Landkreis Mühldorf 121,7, Landkreis Altötting 121,1 (Quelle/Stand: RKI, 12. Mai, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 3809, Landkreis Rosenheim 13.406, Traunstein 10.654, Berchtesgadener Land 5642, Mühldorf 6818, Altötting 5828 (Quelle/Stand: RKI, 12. Mai, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 60, Landkreis Rosenheim 450, Traunstein 212, Berchtesgadener Land 99, Mühldorf 152, Altötting 207 (Quelle/Stand: RKI, 12. Mai, 0 Uhr)
  • Mindestens 85.380 Todesfälle in Deutschland (14.496 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 21.04 Uhr - Bericht: Bahn verdoppelt aktuell Zahl der Sicherheitskräfte in Zügen

Die Deutsche Bahn rechnet nach einem Medienbericht am Himmelfahrts-Wochenende mit deutlich mehr Fahrgästen und will zur Durchsetzung der Corona-Regeln die Zahl der Sicherheitskräfte in Fernverkehrszügen verdoppeln. „Die zusätzlichen Mitarbeiter werden vor allem rund um die Ballungsräume und auf besonders nachgefragten Verbindungen Präsenz zeigen“, sagte ein Bahn-Sprecher dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).

Die Maßnahme solle für die Wochenenden Himmelfahrt, Pfingsten und Fronleichnam gelten. Am Freitag vor Pfingsten würden auf stark nachgefragten Strecken zusätzliche Verbindungen im Fernverkehr angeboten.

19.33 Uhr - Bayern gibt nächste Woche alle Corona-Impfstoffe bei Hausärzten frei

Bayerns Hausärzte dürfen Patienten ab nächste Woche unabhängig von der Impf-Reihenfolge mit sämtlichen Corona-Impfstoffen impfen. Die Priorisierung bei den Hausärzten werde „im Laufe der nächsten Woche“ aufgehoben, sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Mittwoch nach einer CSU-Fraktionsklausur im Landtag in München. Zugleich kündigte er für 21. Mai die Öffnung von Freibädern und grünes Licht für Kulturveranstaltungen bis 250 Personen im Freien an, aber nur in Regionen mit niedrigen Corona-Zahlen und mit Auflagen wie einer Testpflicht. Vize-Ministerpräsident Hubert Aiwanger (Freie Wähler) forderte umgehend noch mehr Lockerungen schon zu Pfingsten.

Bislang sind lediglich die Impfstoffe von Astrazeneca und Johnson & Johnson unabhängig von der Priorisierung freigegeben. Für die anderen Impfstoffe hatte dies der Bund für Juni in Aussicht gestellt - Söder setzt nun die Ankündigung, dass Bayern schneller vorangehe, in die Tat um. Die Ärzte brauchten aber noch etwas Zeit, sich vorzubereiten - deshalb erfolge die Freigabe erst im Laufe der nächsten Woche. Das Vorgehen sei durch die Impf-Verordnung des Bundes gedeckt. In den Impfzentren soll es laut Söder aber bei dem bisherigen Verfahren mit Priorisierungen anhand von Vorerkrankungen und Berufsgruppen bleiben.

In Regionen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 sollen nach Worten Söders ab dem 21. Mai Freibäder unter Auflagen wieder öffnen dürfen, nämlich mit Tests und Termin-Slots. Ebenso sollen in Landkreisen und kreisfreien Städten mit weniger als 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche ab dem 21. Mai Kulturveranstaltungen im Freien erlaubt werden, mit bis zu 250 Personen, mit fester Bestuhlung, mit Tests und Hygienekonzepten.

Nach Pfingsten werde man dann überprüfen, welche Möglichkeiten es für weitere Innenbereiche geben, etwa die Innengastronomie und Fitnessstudios, kündigte Söder an. Söders Vize Aiwanger erklärte, er begrüße die angekündigte Öffnung von Freibädern, er verlangte aber noch mehr: „Genauso sollten auch Fitnessstudios und Freizeitparks rechtzeitig zu den Pfingstferien öffnen dürfen und die Innengastronomie sollte zeitnah folgen“, sagte er. „Wir haben im Vergleich zum letzten Jahr mit Tests und Impfungen einen deutlich höheren Sicherheitsstandard, den wir jetzt auch nutzen müssen.“

Update, 18.50 Uhr - 30 neue bestätigte Fälle im Landkreis Mühldorf a. Inn

Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Mühldorf a. Inn gibt es seit der letzten Statusmeldung vom Dienstag, 11. Mai, 30 neue bestätigte Corona-Fälle (Stand: 12. Mai 2021, 0 Uhr)

Derzeit gibt es im Landkreis Mühldorf a. Inn 320 aktive Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz liegt zum Stichzeitpunkt laut RKI (Stand: 12. Mai 2021, 03:11 Uhr) bei 121,7.

Update, 18.12 Uhr - 7-Tage-Inzidenz sinkt auf 51,9 im Berchtesgadener Land

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit 11. Mai 15 weitere bestätigte Covid-19-Fälle im Landkreis gibt. Die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten Covid-19-Fälle mit Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land steigt auf 5.642 (Stand RKI: 12.05.2021, 0 Uhr). Nach derzeitigem Meldungsstand liegt der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land bei 51,9 (Stand RKI: 12.05.2021, 0 Uhr).

Von den insgesamt 5.642 Covid-19-Fällen sind mittlerweile 5.457 Personen wieder genesen und ihre Quarantänezeit ist ausgelaufen. Aktuell gibt es 86 aktive Covid-19-Fälle im Landkreis, davon elf in Einrichtungen im Landkreis Berchtesgadener Land (dazu zählen Alten- und Pflegeheime, Gemeinschaftsunterkünfte, Kindergärten und Schulen). In den vergangenen sieben Tagen gab es insgesamt 55 neue Covid-19-Fälle.

Hinweis des Landratsamtes:  Das Corona-Testzentrum in Bayerisch Gmain ist am Donnerstag, 13. Mai (Christi Himmelfahrt) zu den üblichen Zeiten von 12 bis 18 Uhr geöffnet.

Update, 17.37 Uhr - 28 Neuinfektionen im Landkreis Traunstein

Im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes Traunstein liegen derzeit 937 aktive Covid-19-Fälle vor. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 104,9.

Seit der letzten Pressemitteilung am 11. Mai sind beim Staatlichen Gesundheitsamt 28 Neuinfektionen eingegangen. Es liegen insgesamt 10.675 bestätigte Fälle vor, die seit Beginn der Pandemie positiv getestet wurden.

Als genesen gelten mindestens 9526 Personen.

Beim Gesundheitsamt Traunstein ist seit der letzten Pressemitteilung keine Todesmeldung eingegangen. Damit liegen im Landkreis Traunstein insgesamt 212 Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19-Erkrankungen vor.

Derzeit werden in den Kliniken im Landkreis Traunstein 25 Covid-19-Patienten behandelt, davon 15 auf der Normalstation und zehn auf der Intensivstation.

Mittlerweile wurden im Landkreis Traunstein 58.693 Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 15.244 Personen die Zweitimpfung erhalten.

Update, 16.44 Uhr - EMA zuversichtlich: Impfstoffe schützen vor indischer Virus-Variante

Die EU-Arzneimittelbehörde (EMA) ist zuversichtlich, dass die bisher zugelassenen Impfstoffe auch vor der neuen indischen Virus-Variante schützen. Die bisher vorliegenden Daten seien „beruhigend“ und deuteten auf einen „ausreichenden Schutz“ hin, sagte der Direktor für Impfstrategie bei der EMA, Marco Cavaleri, am Mittwoch in Amsterdam. Die EMA-Experten würden weiterhin die Entwicklung sehr genau verfolgen und prüfen.

Bisher sind in der EU vier Corona-Impfstoffe zugelassen. Vier weitere werden zurzeit nach dem beschleunigten Rolling-Review-Verfahren geprüft. Die EMA erwartet vor allem in Bezug auf den deutschen Impfstoff Curevac und das amerikanische Novavax eine schnelle Entscheidung. Beim russischen Impfstoff Sputnik V würden zurzeit die Inspektionen der Produktionsstätten laufen. Das Prüfverfahren für das Präparat des chinesischen Herstellers Sinuvac ist erst kürzlich angelaufen.

Update, 15.25 Uhr - Nun wohl doch kleiner Grenzverkehr

Nachdem es am Mittwoch zu einem kompletten Chaos an der Deutsch-Österreichischen Grenze kam, soll nun der kleine Grenzverkehr doch noch freigegeben werden. Denn obwohl Markus Söder bereits am Dienstag verkündet hatte, dass die Rückreise nach Besuchen von Verwandten und Freunden oder Fahrten zum Einkaufen im Nachbarland ohne anschließende Quarantänepflicht erlaubt werde, bestand in Österreich weiterhin Quarantänepflicht nach der Einreise.

Markus Söder kündigte nun an, dass Österreich so bald, wie möglich nachziehen werde. Wie das österreichische Gesundheitsministerium berichtet (Plus-Artikel), plane man nun, die 3-G-Regel für Einreisen aus Bayern vorzuziehen. Demnach solle man dann mit Immunnachweis (geimpft, getestet oder genesen) wieder in der Lage sein, ohne Quarantäne einzureisen. Der österreichische Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) kündigte eine neue Allgemeinverfügung an, die ab Mitternacht gelten soll.

Update, 14.45 Uhr - Corona-Abi: SPD fordert Abschaffung des Numerus Clausus beim Studium

Der Numerus Clausus als Zugangsbeschränkung zu bestimmten Studienfächern soll aus Sicht der bayerischen SPD zumindest in diesem Jahr ausgesetzt werden. „Der Numerus Clausus war schon immer ungerecht und hat viele Ausbildungswege gerade von weniger privilegierten Kindern unnötig durchkreuzt. In diesem Corona-Jahr ist er aber als Auswahlkriterium völlig inakzeptabel“, sagte die Vorsitzende Ronja Endres anlässlich des bayernweiten Starts der Abiturprüfungen am Mittwoch. Mit Numerus Clausus (NC) werden Zugangsbeschränkungen in begehrten Studiengängen bezeichnet, die zu großen Teilen an der Abiturnote festgemacht werden.

AbiturientInnen aus sozial benachteiligten Familien haben im mancherorts monatelangen Distanzunterricht kaum Hilfestellung bekommen, hatten teils schwierige Lernsituationen zu Hause und ihre Familien konnten kein Geld in Nachhilfe stecken“, erläuterte Endres. Deshalb sollten die Universitäten im Herbst auf Probesemester oder Eignungstests setzen. Auch bei der Ausbildungsplatzvergabe müssten neben den Noten Durchhaltevermögen, Selbstmotivation, Rücksichtnahme oder Widerstandsfähigkeit berücksichtigt werden, forderte Endres.

Mit dem Fach Deutsch haben am Mittwoch rund 35 000 Schülerinnen und Schüler in Bayern ihre erste schriftliche Abiturprüfung abgelegt. Es folgen am 18. Mai Mathematik und am 21. Mai ein weiteres Fach, bevor im Juni noch zwei mündliche Prüfungen anstehen. Die Frage, ob das Abitur im inzwischen zweiten Pandemie-Schuljahr fair und gerecht ist, wird dabei kontrovers diskutiert.

Update, 14.15 Uhr - 34 Jugendherbergen in Bayern öffnen ab Pfingstwochenende

Nach rund sieben Monaten im Lockdown sollen ab dem Pfingstwochenende die ersten 34 Jugendherbergen in Bayern wieder öffnen. Die Corona-Auflagen könnten problemlos eingehalten werden, heißt es in einer Mitteilung des Landesverbandes der Jugendherbergen in Bayern vom Mittwoch. Es seien umfangreiche Hygienekonzepte erarbeitet worden. Auch regelmäßige Testungen der Gäste und des Personals könnten erfüllt werden.

Wermutstropfen für die bayerischen Jugendherbergen: Schul- und Klassenfahrten bleiben bis auf weiteres untersagt. „Wenn Schule in Präsenz möglich ist, dann können auch Klassenfahrten stattfinden“, forderte der geschäftsführende Vorstand im Landesverband Bayern, Winfried Nesensohn. Diese seien nach einer Zeit der langen sozialen Isolation wichtiger denn je.

Das bayerische Kabinett hatte am Montag den Weg für Tourismus ab dem 21. Mai frei gemacht. Voraussetzung ist bei alledem, wie bei anderen Öffnungsschritten auch, dass die Sieben-Tage-Inzidenz im jeweiligen Landkreis oder in der betreffenden kreisfreien Stadt stabil unter 100 liegt.

Update, 13.47 Uhr - Das ist der Impffortschritt im Kreis Altötting - Wichtige Änderung steht an

„Bitte verlassen Sie sich für Ihre Erstimpfung nicht alleine auf das Impfzentrum“, mahnte Erwin Schneider (CSU), Landrat des Landkreises Altötting auf einem Pressetermin im Impfzentrum im Kreishallenbad in Neuötting am Mittwochvormittag (Alle weiteren Infos dazu im Plus-Artikel innsalzach24.de).

„Hintergrund ist, dass unsere Versorgung gedeckelt ist. Das bedeutet für uns in der Praxis, dass bis auf eine Grundmenge alles an die Hausärzte geht. Unser Kontingent wiederum müssen wir priorisiert für die Zweitimpfungen verwenden, da diese zwingend innerhalb eines bestimmten Zeitraums erfolgen müssen! Die Zweitimpfung ist so allerdings für jeden gesichert!“Unterdessen bestehe bald die Chance auf eine erneute Sonder-Impfaktion. „Höchstwahrscheinlich können wir ein Kontingent von etwa 1000 Dosen aus einem Landkreis aus dem Münchner Umland erhalten.“

Söder-PK nach CSU-Klausur im Livestream

Update, 13.03 Uhr - Söder: So soll in Bayern nach Pfingsten weiter gelockert werden

Söder betont erneut, dass die Bundes-Notbremse bestehen bleibt und sich alles daran orientiert. Bei der Öffnungsstrategie gelte weiterhin: „Schritt für Schritt und nicht alles auf einmal“. Aufgrund der sehr stabilen und sinkenden Inzidenz in Bayern werde man aber ab 21. Mai auch die Öffnung der Freibäder ermöglichen - bei einer stabilen Inzidenz unter 100. Zudem dürfen ab dem Pfingstwochenende Kulturstätten auch Veranstaltungen im Freien durchführen - bei einer Inzidenz unter 100, tagesaktuellem Test und maximal 250 Besuchern.

Bayern will im Laufe der kommenden Woche die Priorisierungen für alle Corona-Impfstoffe bei Hausärzten aufheben. Das kündigte Ministerpräsident Söder an. In den Impfzentren soll es aber bei dem bisherigen Verfahren mit Priorisierungen bleiben. Man habe im Mai mehr Impfstoff bekommen als in den Monaten zuvor zusammen - auch im Juni soll es so weitergehen. Im Juni werde man dann beginnen, Abschlussklassen in Bayern zu impfen, so Söder. Auch in Gruppen mit einem hohen Migrationsbereich werde man verstärkt Impfen. „Gezieltes Impfen ist ein Ansatz für mehr Freiheit“. Nach Pfingsten wolle man sich mit weiteren Lockerungen in den Innenbereichen beschäftigen.

Update, 12.55 Uhr - Söder: „Krisenbewältigung können nur die wenigsten“

Söder richtete nochmal seinen Blick auf die Corona-Pandemie. Man habe sicherlich immer wieder kleine Fehler gemacht, aber im Großen und Ganzen könne man zufrieden mit der Entwicklung sein. „Wir haben Leben gerettet und die dritte Welle gebrochen“. Hätte man auf die Corona-Leugner gehört, so Söder, und nichts gemacht, dann hätte man laut LGL nun mindestens 130.000 Tote zu beklagen. „Programme schreiben, können viele, aber Krisenbewältigung können nur die wenigsten“.

Update, 12.49 Uhr - Klausur unter dem Motto „Stark aus der Krise“

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und CSU-Fraktionschef Thomas Kreuzer treten nach der CSU-Fraktionsklausur vor die Presse. „Stark aus der Krise“ - so lautete das Motto dieser Sitzung erklärte Kreuzer zu Beginn der Pressekonferenz. Man stehe derzeit vor sehr großen Herausforderungen und Veränderungen. Man brauche nun „kluge Konzepte“ um die bevorstehenden schweren Zeiten am Ende positiv zu gestalten.

In der Sitzung habe man unter anderem um Klima, Gesundheit und Digitalisierung gesprochen. Vor allem der Klimaschutz liege der CSU sehr am Herzen. „Das Erreichen der Klima-Schutzziele steht an oberste Stelle“, so Kreuzer. Beim der Durchsetzung dieser Ziele dürfe man aber andere Bereiche nicht vergessen. „Wer nur vom Klimaschutz spricht, dem Aufstellen von ein paar Windrädern, der gefährdet den wirtschaftlichen Erfolg.“

Update, 12.03 Uhr - Kreise: Söder kündigt Kulturveranstaltungen bis 250 Personen unter Auflagen an

Neben der Aufhebung der Priorisierung der Impfstoffe in Bayerns Arztpraxen und der Freibadöffnungen ab 21. Mai kündigte Ministerpräsident Markus Söder offenbar bei der Klausur der CSU-Landtagsfraktion in München ebenso an, dass in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer Inzidenz unter 100 ab dem 21. Mai Kulturveranstaltungen im Freien erlaubt werden, mit bis zu 250 Personen, mit fester Bestuhlung, mit Tests und Hygienekonzepten. Nach Pfingsten werde man überprüfen, welche Möglichkeiten es für die Innengastronomie gebe.

„Wir haben es in der Summe echt gut gemacht, trotz der ein oder anderen Beschwer“, sagte Söder nach Teilnehmerangaben. Man habe sich nicht geirrt in der Strategie der Vorsicht und Umsicht, betonte er.

Update, 11.32 Uhr - Kreise: Söder kündigt Freibadöffnungen ab 21. Mai unter Auflagen an

 In bayerischen Regionen mit Inzidenzen unter 100 sollen ab dem 21. Mai Freibäder unter strengen Corona-Auflagen wieder öffnen dürfen. Das kündigte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Mittwoch nach Angaben von Teilnehmern in einer Rede bei der Klausur der CSU-Landtagsfraktion in München an.

Update, 11.30 Uhr - Kreise: Bayern gibt alle Corona-Impfstoffe in Arztpraxen frei

Bayern will ab kommendem Montag die Priorisierungen für alle Corona-Impfstoffe bei Hausärzten aufheben. Das kündigte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Mittwoch nach Angaben von Teilnehmern in einer Rede bei der Klausur der CSU-Landtagsfraktion in München an. In den Impfzentren soll es demnach aber bei dem bisherigen Verfahren mit Priorisierungen bleiben.

Livestream der PK von Spahn und Wieler ab 11 Uhr

Die Corona-Zahlen in Deutschland sinken, die Öffnungsschritte gehen weiter. Über die aktuelle Situation informieren Bundesgesundheitsminister Spahn, RKI-Präsident Wieler und Bildungs- und Forschungsministerin Karliczek.

Update, 10.32 Uhr - Landkreis Altötting meldet 18 Corona-Fälle

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich jetzt 18 neue Corona-Fälle gemeldet. Damit stieg die Zahl der Infizierten seit Pandemie-Ausbruch in Stadt und Landkreis Altötting auf insgesamt 5827 Personen.
Aktuell gibt es im Landkreis 322 aktive Fälle. Die meisten Fälle gibt es derzeit in Burghausen (48), Burgkirchen (45) und Garching (38). Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Altötting lag zum o.g. Zeitpunkt bei 121,1.

Update, 9.51 Uhr - Außengastro in München ab heute geöffnet

Nachdem die 7-Tage-Inzidenz fünf Mal in Folge unter 100 lag, gibt es in München einige Lockerungen der Corona-Regeln. Seit Dienstag (11. Mai) ist die Notbremse aufgehoben, was sich u.a. bei den Kontakten und der Ausgangssperre auswirkt. Durch eine neue Allgemeinverfügung der Stadt dürfen seit Mittwoch (12. Mai) zudem Außengastronomie, Kinos und Theater öffnen

Was in München nun erlaubt ist und was nicht, findet Ihr hier.

Update, 9.07 Uhr - Außengastro im Berchtesgadener Land ab Freitag (14. Mai) möglich

Die Außengastronomie im Berchtesgadener Land kann ab Freitag (14. Mai) öffnen. Die Zustimmung hierzu hat das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege nun erteilt.
!Aufgrund der besonderen Situation im Berchtesgadener Land – der Landkreis lag bereits am vergangenen Donnerstag mit dem vom RKI veröffentlichten Inzidenzwert von 100,1 nur knapp über dem Grenzwert und konnte seither stark sinkende Zahlen verzeichnen – haben wir versucht, von den Entscheidungsträgern im Bayerischen Staatsministerium die Genehmigung für eine Öffnung bereits für Donnerstag zu erhalten. Leider war eine frühere Lockerung letztlich nicht möglich“, informiert Landrat Bernhard Kern über die Entscheidung des Ministeriums.

Ausführliche Informationen dazu findet Ihr im Extra-Artikel auf BGLand24.de.

Update, 8.26 Uhr - Neueste RKI-Zahlen für die Region: Inzidenzen ausnahmslos gesunken

Entwicklung der 7-Tage-Inzidenzen in der Region (Stand. 12. Mai).

Die Corona-Fallzahlen bzw. 7-Tage-Inzidenzen in den Städten und Kreisen der Region sind in den vergangenen 24 Stunden ausnahmslos gesunken. Im Detail: Kreis Altötting (von 137,2 auf 121,1), Kreis Berchtesgadener Land (von 57,6 auf 51,9), Kreis Mühldorf (von 126,0 auf 121,7), Kreis Rosenheim (von 110,2 auf 102,9), Stadt Rosenheim (von 163,6 auf 143,2) und der Kreis Traunstein (von 120,7 auf 104,9)

In der Region wurde laut RKI ein weiterer Todesfälle gemeldet. Demnach ist eine Person in der Stadt Rosenheim verstorben. Nähere Angaben zu Alter und/oder Wohnort des Verstorbenen gab es bislang nicht.

Update, 7.27 Uhr - Abiturienten beginnen mit der ersten schriftlichen Prüfung

Jetzt wird es ernst: Am Mittwoch schreiben rund 35.000 Schülerinnen und Schüler in Bayern ihre erste schriftliche Abiturprüfung. Nach dem Test im Fach Deutsch folgen am 18. Mai Mathe und am 21. Mai ein weiteres Fach. Die mündlichen Prüfungen in zwei zusätzlichen Fächern stehen dann am 7. und 18. Juni an. Über allem hängt die Frage: Ist das Abitur auch heuer, mitten im zweiten Pandemie-Schuljahr, fair und gerecht?

Unter anderem Landesschülersprecher Moritz Meusel hatte kritisiert, dass manche Jugendliche vor den Prüfungen monatelang kein Schulgebäude mehr von innen gesehen hatten, während andere seit Februar im Wechsel- oder gar Präsenzunterricht waren. Auch seien Schüler aus ärmeren Familien zusätzlich benachteiligt, weil sie sich keine Nachhilfe leisten konnten.

Das Kultusministerium hingegen sieht faire und vergleichbare Rahmenbedingungen gegeben. Den besonderen Umständen sei unter anderem durch eine Eingrenzung der Prüfungsinhalte und der Verschiebung des Prüfungstermins um zwei Wochen Rechnung getragen worden.

RKI registriert 14.909 Corona-Neuinfektionen

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 14.909 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Mittwochmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.13 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 18.034 Neuansteckungen gelegen.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Mittwochmorgen bundesweit bei 107,8 (Vortag: 115,4; Vorwoche: 132,8). Deutschlandweit wurden den Angaben zufolge binnen 24 Stunden 268 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 285 Tote gewesen.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie insgesamt 3.548.285 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 3.220.300 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 85.380.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Dienstagabend bei 0,83 (Vortag: 0,88). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 83 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

mh/dpa

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