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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Schüler mit Klage gegen Nasenabstrich gescheitert -
Corona-Pandemie drückt Lebenserwartung in Bayern

Coronavirus - Erste Schnelltests an Schulen
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Das Verwaltungsgericht Würzburg hat den Eilantrag zweier Schüler abgelehnt, die ihre Corona-Selbsttests mit einer Speichelprobe statt mit einem Nasenabstrich machen wollten. 

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Dienstag (12. Oktober) im News-Ticker:

Die Fallzahlen im Überblick:

  • Hospitalisierte Fälle/7 Tage in Bayern: 235 (Quelle/Stand: LGL, 11. Oktober, 8 Uhr)*
  • Hospitalisierungsinzidenz Bayern: 1,8 (Quelle/Stand: LGL, 11. Oktober, 8 Uhr)
  • Covid-19-Fälle auf Intensivstationen in Bayern: 262 (Quelle/Stand: DIVI, 11. Oktober, 8.15 Uhr)**
  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 223,3, Landkreis Rosenheim 207,9, Landkreis Traunstein 238,3, Landkreis Berchtesgadener Land 262,4, Landkreis Mühldorf 133,1, Landkreis Altötting 90,5 (Quelle/Stand: RKI, 12. Oktober, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 4930, Landkreis Rosenheim 17.461, Traunstein 13.624, Berchtesgadener Land 7774, Mühldorf 7950, Altötting 7077 (Quelle/Stand: RKI, 12. Oktober, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 73, Landkreis Rosenheim 475, Traunstein 220, Berchtesgadener Land 103, Mühldorf 161, Altötting 215 (Quelle/Stand: RKI, 12. Oktober, 0 Uhr)
  • ServiceFälle Deutschland --- Fälle weltweit --- Überblick Risikogebiete
    * = Steigt der Wert auf 1200 oder höher, tritt Warnstufe Gelb in Kraft
    **= Steigt der Wert auf 600 oder höher, tritt Warnstufe Rot in Kraft

Update, 21.01 Uhr - Corona-Pandemie drückt Lebenserwartung in Bayern

Während der Corona-Pandemie ist die Lebenserwartung in Bayern stärker zurückgegangen als in fast allen anderen westdeutschen Bundesländern.

Wie das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung am Dienstag in Wiesbaden berichtete, sank die Lebenserwartung in Bayern bei Männern um 0,46 Jahre und bei Frauen um 0,24 Jahre. Somit haben laut dem Institut die Männer im Freistaat nun eine Lebenswartung von 79,28 Jahren und Frauen von 83,79 Jahren.

Der Rückgang beim Vergleich der Jahre 2019 und 2020 war nach den Angaben in Bayern fast doppelt so groß wie im Bundesdurchschnitt. Im Bereich der alten Bundesländer hatte nur der Stadtstaat Bremen noch schlechtere Werte. Bremen unterliege aufgrund der geringen Bevölkerungszahl aber generell höheren Schwankungen, erklärte das Institut.

In Ostdeutschland hatten Berlin, Brandenburg und Sachsen schlechtere Zahlen als Bayern. Besonders gut stand Schleswig-Holstein da, wo die Lebenserwartung trotz Corona sogar um jeweils 0,11 Jahre bei beiden Geschlechtern stieg.

Im internationalen Vergleich steht Deutschland laut der Erhebung des Instituts recht gut da. In manchen anderen Staaten wie Italien, Spanien, Polen oder die USA sank die Lebenserwartung bei Männern wie Frauen um mehr als ein Jahr.

Update, 20.21 Uhr - Schüler mit Klage gegen Nasenabstrich gescheitert

Das Verwaltungsgericht Würzburg hat den Eilantrag zweier Schüler abgelehnt, die ihre Corona-Selbsttests mit einer Speichelprobe statt mit einem Nasenabstrich machen wollten.

Die 13-jährige Gymnasiastin und ihr 12-jähriger Bruder hatten erklärt, sie hätten häufig Nasenbluten und Angst vor den Tests mit einem in die Nasenhöhle eingeführten Fremdkörper. Die Verwaltungsrichter entschieden am Mittwoch, die Landesregierung schließe eine Wahlfreiheit der Schüler bei den Tests bewusst aus.

Sie wolle einheitliche Tests im Klassenverband durch die Lehrkraft. Dass andere Bundesländer das anders regeln, mache die bayerische Regelung nicht rechtswidrig. Die beiden Kläger könnten die Tests in der Schule durch eine Impfung vermeiden.

Update, 18.48 Uhr - Oberbayerische Landkreise haben besonders hohe Inzidenz

Bei der 7-Tages-Inzidenz erreichen mehrere Landkreise aus dem südlichen Oberbayern bundesweite Spitzenwerte. Der Kreis Berchtesgadener Land hatte am Dienstag mit einer Corona-Inzidenz von rund 262 den höchsten Wert in ganz Deutschland. Es habe seit Montag 19 weitere bestätigte Covid-19-Fälle im Landkreis gegeben, berichtete das Landratsamt in Bad Reichenhall.

Laut Robert Koch-Institut folgte dann mit einer Inzidenz von 255 zwar die norddeutsche Stadt Bremerhaven, danach landeten mit dem Kreis Traunstein (238) sowie Stadt und Landkreis Rosenheim (223 und 208) weitere oberbayerische Kommunen auf den Plätzen drei bis fünf. Auch dahinter wiesen eine Reihe von bayerischen Landkreisen wie Miesbach (179), Cham (168), Freyung-Grafenau (166) oder Weißenburg-Gunzenhausen (164) noch eine weit überdurchschnittliche Zahl an neuen Infektionen auf. Im bundesweiten Durchschnitt lag die Inzidenz bei 65,8.

Mittlerweile ist für die Einleitung von Corona-Schutzmaßnahmen allerdings die Inzidenz nicht mehr der wichtigste Wert. Dies ist die Krankenhaus-Ampel, die laut Gesundheitsministerium in München im Freistaat weiterhin auf Grün steht. Bei der Ampel wird ausgewertet, wie viele Covid-19-Patienten in die Krankenhäuser kommen oder sogar auf die Intensivstationen müssen.

Update, 17.35 Uhr - Nach Pleite bei der Zulassung: Deutscher Impfstoffhersteller zieht zurück

Das Biotechunternehmen Curevac zieht seinen ersten Impfstoffkandidaten aus dem Zulassungsverfahren bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) zurück. Wie das Unternehmen am Dienstag in Tübingen mitteilte, war man davon ausgegangen, dass eine Zulassung bei der EMA frühestens im zweiten Quartal 2022 erfolgt wäre.

Einen förmlichen Zulassungsantrag für den Impfstoffkandidaten CVnCoV gab es nicht, CVnCoV befand sich noch im sogenannten rollierenden Verfahren für eine Zulassung. Ende Juni hatte Curevac bekannt gegeben, dass die Wirksamkeit seines Impfstoffkandidaten der ersten Generation niedriger sei als die einiger anderer Impfstoffe.

Das Tübinger Biotechunternehmen war Anfang Juli davon ausgegangen, dass die EMA den Impfstoff trotz geringer Wirksamkeit zulassen werde. Das Curevac-Präparat hatte einer finalen Analyse zufolge eine Wirksamkeit von 48 Prozent gegen eine Covid-19-Erkrankung über alle Altersgruppen hinweg gezeigt. Damit ist es insgesamt deutlich weniger wirksam als andere Impfstoffe. Das Unternehmen will sich mit seinem britischen Partner GlaxoSmithKline (GSK) auf die Entwicklung eines weiteren Covid-19-Impfstoffs konzentrieren.

Update, 16.44 Uhr - 75 Neuinfektionen im Kreis Traunstein

Seit der letzten Pressemitteilung am 11. Oktober sind beim Staatlichen Gesundheitsamt Traunstein 75 Neuinfektionen eingegangen. Es liegen insgesamt 13.696 bestätigte Fälle vor, die seit Beginn der Pandemie positiv getestet wurden.

Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein liegen derzeit 636 aktive COVID-19-Fälle vor. Als genesen gelten mindestens 12.840 Personen (116 Personen mehr seit der Meldung vom 11. Oktober).

Insgesamt werden in den Kliniken Südostbayern 44 Covid-Patienten behandelt. Davon befinden sich 35 auf der Normalstation und neun auf der Intensivstation. Mittlerweile wurden im Landkreis Traunstein 101.092 Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 95.789 Personen die Zweitimpfung erhalten.

Beim Gesundheitsamt Traunstein ist seit der letzten Pressemitteilung keine Todesmeldung eingegangen. Damit liegen im Landkreis Traunstein weiterhin insgesamt 220 Todesfälle in Zusammenhang mit COVID-19-Erkrankungen vor. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 238,3.

Update, 16.15 Uhr - PCR-Pflicht für Aiwanger im Kabinett: „Lasse mich regelmäßig testen“

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) muss zu Kabinettssitzungen in Ermangelung einer Corona-Impfung neuerdings einen negativen PCR-Test haben. Grund: Die Staatskanzlei setzt, auch bei Kabinettssitzungen, inzwischen auf die sogenannte 3G-plus-Regel.

Zugang haben also nur vollständig Geimpfte und Genesene - oder man muss alternativ einen PCR-Test vorlegen, ein Schnelltest reicht nicht aus. Aiwanger sagte dazu am Dienstag auf Nachfrage: „Ich lasse mich regelmäßig PCR-testen, gerade auch zum Kabinett.“ Und noch eines betonte der Vize-Ministerpräsident auf weitere Nachfrage: Er zahle die Corona-Tests aus eigener Tasche.

Update, 15.37 Uhr - Thailand plant Öffnung für Geimpfte aus sicheren Ländern

Gute Nachrichten für Fernreisende: Thailand plant ab dem 1. November seine Grenzen zum quarantänefreien Urlaub für vollständig Geimpfte aus mindestens zehn Staaten zu öffnen - darunter auch Deutschland. Dies kündigte Ministerpräsident Prayut Chan-o-cha in einer Fernsehansprache am Montagabend (Ortszeit) an. Er habe das Krisenzentrum Center for Covid-19 Situation Administration (CCSA) und das Gesundheitsministerium angewiesen, den Plan möglichst schnell zu prüfen, erklärte Prayut.

Andere Länder, die wegen ihrer geringen Corona-Inzidenz auf der Liste stehen sollen, sind Singapur, China und die USA. Urlauber müssten dann lediglich einen PCR-Test vor der Abreise in ihrer Heimat und einen weiteren bei der Ankunft in Thailand machen, sagte Prayut. Danach könnten sie alle Landesteile frei bereisen. Ab dem 1. Dezember sollen voraussichtlich weitere Länder zur Liste hinzugefügt werden. Dann werde voraussichtlich auch der seit Monaten wegen einer schweren Corona-Welle verbotene Ausschank von Alkohol in Restaurants wieder erlaubt sein.

Update 14.23 Uhr - Kreis Berchtesgadener Land meldet 352 aktive Coronafälle

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit gestern 19 weitere bestätigte Corona-Fälle im Landkreis gibt. Davon befanden sich zehn Personen als direkte Kontaktpersonen in Quarantäne. Die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten Corona-Fälle mit Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land steigt somit auf 7774 (Stand RKI: 12.10.2021, 0 Uhr). Nach derzeitigem Meldungsstand liegt der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land bei 262,4 (Stand RKI: 12. Oktober, 0 Uhr).

Von den insgesamt 7774 Corona-Fällen sind mittlerweile 7319 Personen wieder genesen und ihre Quarantänezeit ist ausgelaufen. Aktuell gibt es 352 aktive Corona-Fälle im Landkreis. Derzeit gibt es 121 Fälle in Einrichtungen im Landkreis Berchtesgadener Land (dazu zählen Alten- und Pflegeheime, Gemeinschaftsunterkünfte, Kindergärten und Schulen). Ein verstärktes Infektionsgeschehen ist dabei laut Gesundheitsamt aktuell insbesondere an Schulen, aber auch an Kindergärten erkennbar.

In den Kliniken im Berchtesgadener Land werden aktuell 25 Corona-Patienten stationär behandelt. 19 Patienten davon haben ihren Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land. Derzeit werden in den Kliniken im Berchtesgadener Land insgesamt drei Patienten intensivmedizinisch betreut, diese drei Patienten haben ihren Wohnsitz im Berchtesgadener Land. Von den 25 im Berchtesgadener Land stationär behandelten Patienten sind zwei Personen vollständig geimpft, eine Person davon hat ihren Wohnsitz im Berchtesgadener Land und wird auf der Normalstation behandelt.

PK im Livestream

Update, 13.23 Uhr - Aiwanger: „Können sehr ordentliche Weihnachtsmärkte haben, wenn…“

Wirtschaftsminister Aiwanger (Freie Wähler) dankte der Wirtschaft in Bayern für ihre gute Arbeit während der Pandemie. Zudem machte der Minister den Menschen im Freistaat Hoffnung auf ein schönes Weihnachtsfest: „Wenn sich die Lage nicht dramatisch verschlimmert, dann sind wir - Stand heute - sehr zuversichtlich, heuer sehr ordentliche Weihnachtsmärkte in Bayern haben werden.“ Während Bayern „vor einem Jahr massiv in den Lockdown marschiert“ sei, so Aiwanger, der dabei die Beispiele Rosenheim, Berchtesgadener Land und Passau nannte, sei diese Entwicklung nun „ein deutlicher Schritt Richtung Normalität“.

Update, 13.16 Uhr - Kontaktdatenerfassung wird deutlich lockerer

Im Zusammenhang mit Corona hat die Staatsregierung auch zwei kleinere Beschlüsse gefasst. Zum einen wird in der Gastronomie sowie bei Kunst und Kultur die Kontaktdatenerfassung erleichtert. Bislang waren die Regelungen hier sehr strikt. Ab Freitag (15. Oktober) müssen die Kontaktdaten von Besuchern nur noch bei geschlossene Veranstaltungen mit über 1000 Teilnehmern (innen und außen), in Clubs, Diskotheken und Bars, bei körpernahen Dienstleistungen und beim Besuch von Gemeinschaftsunterkünfte (wie Jugendherbergen oder Berghütten) erfasst werden. „Es gilt den Bereich im Blick zu behalten, wo möglicherweise noch Superspreading-Events entstehen können“, so Herrmann.

Zudem vereinheitlicht Bayern ab kommenden Dienstag (19. Oktober) die 3G-, 2G- bzw. 3G-Plus-Regel. Über all dort, wo eines der vorgenannten Prinzipien gilt, gilt dies dann nicht mehr nur für Besucher, sondern auch Betreiber, Beschäftigte und Ehrenamtliche mit Kundenkontakt der entsprechenden Einrichtungen. „Es soll einheitlicher und einfacher werden“, begründete Herrmann. Die bekannten Ausnahmen (z.B. Personen, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen dürfen) gelten weiterhin.

Update, 13.06 Uhr - 96,6 Prozent der Hospitalisierten nicht vollständig geimpft

Am Vormittag ist die bayerische Staatsregierung einmal mehr zu einer Kabinettssitzung zusammengekommen. Eines der zentralen Themen war einmal mehr der weitere Umgang mit der Corona-Pandemie. Am Mittag sind Staatskanzleichef Dr. Florian Herrmann (CSU), Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) und Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) vor die Medien getreten, um die Öffentlichkeit über die Ergebnisse der Beratungen zu informieren.

Die Corona-Lage für den Freistaat habe sich in den letzten Wochen kaum verändert und sei derzeit weiterhin als „stabil“ zu betrachten, betonte Herrmann zu Beginn. Die bayerische Krankenhaus-Ampel stehe „klar auf Grün“, so der Minister weiter. Bei den Krankenhauseinweisung liegt der Wert derzeit bei 267 (Grenzwert: 1200), bei der Intensivbetten-Belegung 265 (Grenzwert: 600). Zudem nannte Herrmann aktuelle Zahlen, wonach 96,6 Prozent der Personen, die seit Kalenderwoche 05/2021 in Bayern wegen Corona in ein Krankenhaus eingewiesen wurden, nicht vollständig geimpft waren.

Update, 12.07 Uhr - Regierung: Rund jeder zehnte Corona-Intensivpatient geimpft

Ungefähr jeder zehnte der im August und September wegen Corona auf Intensivstationen behandelten Patienten war vollständig geimpft. Das geht aus einer Ende September übermittelten Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf eine Anfrage der Linken-Bundestagsabgeordneten Sahra Wagenknecht hervor.

In der Antwort des Ministeriums wird auf die Wochenberichte des Robert Koch-Instituts verwiesen, in denen die Zahl der Impfdurchbrüche veröffentlicht wird. Als Impfdurchbruch wird nach Angaben der Regierung eine Corona-Infektion mit „klinischer Symptomatik“ bei einer vollständig geimpften Person bezeichnet.

Insgesamt wurden demnach von Februar bis Mitte September 11.419 Corona-Patienten intensivmedizinisch versorgt. Bei 210 davon wurde von einem Impfdurchbruch ausgegangen (1,84 Prozent). Im Zeitraum von Mitte August bis Mitte September waren 1186 Corona-Patienten auf Intensivstationen, bei 119 davon wurde ein Impfdurchbruch angenommen, was 10,03 Prozent der Fälle entspricht.

Das Robert Koch-Institut betonte auf Nachfrage der Funke-Zeitungen: „Dass im Laufe der Zeit mehr Impfdurchbrüche verzeichnet werden, ist erwartbar, da generell immer mehr Menschen geimpft sind und sich Sars-CoV-2 derzeit wieder vermehrt ausbreitet. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, als vollständig geimpfte Person mit dem Virus in Kontakt zu kommen.“

Update, 11.08 Uhr - 75,9 Prozent der Erwachsenen vollständig geimpft

In Deutschland sind 65,3 Prozent der Bevölkerung vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Die Quote unter den Erwachsenen liegt bei 75,9 Prozent, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Dienstag hervorgeht. Mindestens einmal gegen das Virus geimpft sind demnach 68,6 Prozent aller Bürger und Bürgerinnen, sowie 79,4 Prozent der Erwachsenen. Mehr als 54 Millionen Bürger sind nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums vollständig geimpft.

Unter den Kindern und Jugendlichen von zwölf bis 17 Jahren haben inzwischen 43,3 Prozent mindestens eine erste Spritze bekommen, 37,2 Prozent sind vollständig geimpft.

Das RKI geht allerdings davon aus, dass unter Erwachsenen vermutlich mehr Menschen geimpft sind als die Daten nahelegen. So hieß es in einem Bericht Anfang Oktober, dass die Quote bei einmal und vollständig Geimpften ab 18 Jahren bis zu fünf Prozentpunkte höher sein dürfte.

Eine Auffrischungsimpfung haben inzwischen bereits über eine Million Menschen in Deutschland bekommen. Den Wert gab das RKI am Dienstag mit 1.044.188 an.

Update, 10.25 Uhr - Ein neuer Fall im Landkreis Altötting

Das zuständige Landratsamt Altötting meldet einen neuen Corona-Fall. Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut Robert Koch-Institut (RKI) bei 90,5 (Stand: 12. Oktober, 0 Uhr).

Landkreisweit gibt es derzeit 182 aktive Fälle, die meisten davon in Burghausen (37), gefolgt von Altötting (26) und Burgkirchen (26). Mit Erlbach, Haiming, Marktl und Perach sind inzwischen vier Gemeinden „Corona-frei“.

Im InnKlinikum Altötting sind derzeit keine Corona-Patienten stationär in Behandlung, am Standort Burghausen werden aktuell fünf Covid-positiv getestete Personen behandelt. Alle fünf befinden sich auf der Normalstation.

Update, 9.48 Uhr - Pressekonferenz nach Kabinettssitzung ab 13 Uhr live

Ab 10 Uhr tagt am Dienstag das bayerische Kabinett, dabei geht es einmal mehr um die Folgen der Corona-Pandemie.

Im Anschluss informieren ab 13 Uhr der Leiter der Bayerischen Staatskanzlei, Staatsminister Dr. Florian Herrmann, Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Gesundheitsminister Klaus Holetschek in einer Pressemitteilung über die Ergebnisse.

rosenheim24.de berichtet ab 13 Uhr von der Pressekonferenz live.

Update, 8.57 Uhr - Vier Kreise/Städte aus Region unter „Top-5-Hotspots“

7-Tage-Inzidenzen in Südostbayern und Krankenhaus-Ampel in Bayern (Stand: 12. Oktober 2021).

Weiterhin finden sich Kreise aus der Region unter den bundesweiten Inzidenz-Spitzenreitern. So belegt der Kreis Berchtesgadener Land aktuell Platz 1 auf der “bundesweiten Hotspot-Liste”. Der Kreis Traunstein findet sich auf Platz 3, gleich dahinter sind Stadt und Landkreis Rosenheim zu finden.

Die Inzidenzen im Detail: Landkreis Altötting (von 99,4 auf 90,5), Landkreis Mühldorf (von 134,8 auf 133,1), Kreis Berchtesgadener Land (von 248,3 auf 262,4), Landkreis Traunstein (von 237,8 auf 238,3), Stadt Rosenheim (von 218,6 auf 223,3) und Landkreis Rosenheim (von 209,0 auf 207,9). In der Region wurde laut RKI zwei weitere Todesfälle gemeldet. Demnach ist je eine Person in den Kreisen Mühldorf und Rosenheim verstorben. Nähere Angaben zu Alter und/oder Wohnort der Verstorbenen gab es bislang nicht.

235 hospitalisierte Corona-Fälle in den vergangenen sieben Tagen gibt es aktuell in Bayern, damit liegt die Hospitalisierungsinzidenz bei 1,8 (Quelle/Stand: LGL, 11. Oktober, 8 Uhr). Die Krankenhausampel ist damit aktuell grün.

Update, 8.14 Uhr - Keine einheitliche Testpflicht für Mitarbeiter mit Kundenkontakt

Bund und Länder konnten sich nicht auf ein einheitliches Vorgehen für das Erlassen einer Corona-Testpflicht für Mitarbeiter in Unternehmen mit Publikumsverkehr einigen. Die Gesundheitsministerkonferenz beschloss am Montag in ihrer Schaltkonferenz lediglich, dass Paragraf 28 im Infektionsschutzgesetz als Rechtsgrundlage dafür geeignet sei. „Auf dieser Rechtsgrundlage kann eine Testvorlagepflicht für die Beschäftigten mit direktem Kundenkontakt durch das Landesrecht erlassen werden“, heißt es im einstimmig gefassten Beschluss, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Im ursprünglichen Entwurf hatte es noch geheißen: „Die Länder sind sich einig, dass die mittlerweile in vielen Bundesländern geregelte 3G-Nachweispflicht als Voraussetzung zum Zugang zu Betrieben, Einrichtungen oder sonstigen Angeboten mit direktem Kundenkontakt nicht nur für Kundinnen und Kunden, Besucherinnen und Besucher oder sonstige externen Personen, sondern auch für Beschäftigte gelten soll.“ Der von Baden-Württemberg vorgelegte Textentwurf war aber kurz vor Beginn der Konferenz nach dpa-Informationen zurückgezogen worden.

RKI meldet knapp 5000 neue Corona-Fälle

Bei der Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland gibt es wenig Dynamik. Das zuständige Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 65,8 an (News-Ticker Montag, 11. Oktober). Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 66,5 gelegen, vor einer Woche bei 63,6 (Vormonat: 80,2). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 4971 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus den neuesten RKI-Zahlen hervor (Stand: 12. Oktober, 0 Uhr). Vor einer Woche hatte der Wert bei 4799 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 88 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 90 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4.318.355 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - den für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen wichtigsten Parameter - gab das RKI am Montag mit 1,58 (Freitag: 1,67) an. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 4.106.300 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 94.297.

mw/mh/dpa

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