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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Jetzt auch Österreich: Regierung schließt Aussetzen von Impfpflicht nicht aus - Inzidenz sinkt erstmals seit Wochen

Österreichs Bundeskanzler Karl Nehammer informiert über die Corona-Lage in der Alpenrepublik.
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Österreichs Bundeskanzler Karl Nehammer.

München/Oberbayern – Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt noch immer für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Sonntag (13. Februar) im News-Ticker:

Die Fallzahlen im Überblick:

  • Covid-19-Fälle auf Intensivstationen in Bayern: 339 (Quelle/Stand: DIVI, 13. Februar, 7.05 Uhr)
  • Intensivbetten-Auslastung ILS Rosenheim: 79,5% (Quelle/Stand: DIVI, 13. Februar, 7.15 Uhr)
  • Intensivbetten-Auslastung ILS Traunstein: 90,8% (Quelle/Stand: DIVI, 13. Februar, 7.15 Uhr)
  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 2385,6, Landkreis Rosenheim 2414,8, Landkreis Traunstein 1947,2, Landkreis Berchtesgadener Land 1868,8, Landkreis Mühldorf 1989,1, Landkreis Altötting 1862,9 (Quelle/Stand: RKI, 13. Februar, 3.57 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 14.246, Landkreis Rosenheim 56.824, Traunstein 37.853, Berchtesgadener Land 23.624, Mühldorf 25.668, Altötting 21.357 (Quelle/Stand: RKI, 13. Februar, 3.57 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 109, Landkreis Rosenheim 666, Traunstein 324, Berchtesgadener Land 162, Mühldorf 266, Altötting 294 (Quelle/Stand: RKI, 13. Februar, 3.57 Uhr)
  • ServiceFälle Deutschland --- Fälle weltweit --- Überblick Risikogebiete

Update, 17.15 Uhr - Österreichs Regierung schließt Aussetzen von Impfpflicht nicht aus 

Die in Österreich gerade in Kraft getretene allgemeine Impfpflicht gegen das Coronavirus könnte bald schon wieder ausgesetzt werden. Wenn sich ein Expertenrat dafür ausspreche, werde man sich daran halten, sagte Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) nach einem Bericht der Zeitung „Kron“ vom Sonntag in einem Interview. 

Das österreichische Gesetz gehört zu den strengsten in Europa. Andere Länder haben lediglich eine Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen verhängt. Auch in Deutschland wird über eine Corona-Impfpflicht diskutiert.

Das am vergangenen Wochenende in Kraft getretene Gesetz werde ständig evaluiert, sagte Nehammer. „Eine Kommission von Juristen und Ärztinnen und Ärzten beurteilt ständig neu, ob Impfen noch das rechtmäßige Mittel ist“, sagte Nehammer. Auf die Frage, ob das Gesetz schon bald Geschichte sein könne, sagte der Kanzler: „Wenn es die Expertinnen und Experten so beurteilen und der Regierung vorschlagen, dann ja. Der Sinn dieses Gesetzes war es nie, eine Zwangsmaßnahme zu setzen, sondern die richtige Antwort zur richtigen Zeit auf die jeweilige Gefährlichkeit des Virus zu finden.“

Update, 15.18 Uhr - Inzidenz sinkt erstmals seit Wochen - höchster Wert aller Länder in Bayern

Erstmals seit Ende Dezember hat das Robert Koch-Institut (RKI) eine niedrigere bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz als am Vortag mitgeteilt - wobei die Aussagekraft der Daten derzeit eingeschränkt ist. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Sonntagmorgen mit 1466,5 an. Am Vortag lag der Wert noch bei 1474,3. Es ist schwer zu beurteilen, ob sich damit ein Plateau der Omikronwelle andeutet und der rasante Anstieg bei den Ansteckungen in Deutschland gebremst ist. Es könnte auch sein, dass der Inzidenzrückgang nicht das tatsächliche Infektionsgeschehen widerspiegelt, sondern Folge eines überlasteten Melde- und Testsystems ist.

Eine Rolle könnte unter anderem auch spielen, dass einige Menschen ihren positiven Selbst- oder Schnelltest nicht mit einem PCR-Test abklären lassen. Sie tauchen dann nicht in der Statistik auf. Vor einer Woche hatte die bundesweite Inzidenz bei 1400,8 (Vormonat: 427,7) gelegen. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 125.160 Neuinfektionen, das sind etwas weniger als vor einer Woche mit 133 173 Ansteckungen.

Der Corona-Modellierer Dirk Brockmann hatte mit dem Höhepunkt der Infektionen in diesen Tagen gerechnet. „Der Verlauf dieser Omikron-Welle scheitelt jetzt und wir rechnen damit, dass dann die nächsten Tage das Maximum erreicht ist“, sagte der Physiker der Berliner Humboldt-Universität am Freitag im Deutschlandfunk. In den Bundesländern sehen Experten die Lage unterschiedlich.

Für Bayern meldete das RKI am Sonntag mit 1798,3 die höchste Inzidenz aller Bundesländer. Obwohl die Inzidenz dort bereits seit einigen Tagen sinkt, sieht der Corona-Experte Clemens Wendtner die Pandemie noch nicht über den Berg. «Den aktuellen Rückgang in den Zahlen würde ich auf Meldeverzug und die limitierten Kapazitäten bei PCR-Tests zurückführen», sagte der Chefarzt der Infektiologie an der München Klinik Schwabing der Deutschen Presse-Agentur. Und selbst wenn der Höhepunkt der Neuinfektionen erreicht werde, sei damit das Infektionsgeschehen noch nicht vorbei: „In der Regel dauert es noch zwei bis drei Wochen, bis die Patienten zu uns kommen“, sagte der Klinikarzt und warnt: „Es bringt jetzt nichts, eine massive Öffnungsdebatte vom Zaun zu brechen. Das führt in den Kliniken nicht zu Begeisterung, weil wir diejenigen sind, die das zum Schluss auffangen müssen.“

Update, 13.35 Uhr - Nächstes Land in Europa hebt alle Corona-Regeln auf

Norwegen verabschiedet sich nach Dänemark und Schweden von so gut wie allen verbliebenen Corona-Maßnahmen. Nach einer kräftigen Lockerung vor knapp zwei Wochen fallen nun auch die allermeisten weiteren Beschränkungen in dem skandinavischen Land weg, darunter die Maskenpflicht und die Ein-Meter-Abstandsregel. „Abstand zwischen uns ist nicht mehr länger notwendig“, sagte Regierungschef Jonas Gahr Støre am Samstag in Oslo. Symbolisch für die Aufhebung der Maskenpflicht steckte er seinen Mund-Nasen-Schutz in die Innentasche seines Sakkos.

Die Pandemie stelle für die meisten Menschen keine große Gesundheitsgefahr mehr dar, sagte Støre. Die Omikron-Variante des Coronavirus verursache mildere Krankheitsverläufe, die Impfungen schützten gut. Zwei Empfehlungen bleiben laut dem Ministerpräsidenten aber bestehen: Nur Erwachsene mit Symptomen sollten sich testen lassen, und wer als Erwachsener positiv getestet werde, sollte vier Tage zu Hause bleiben. Alle Einreiseanforderungen werden aufgehoben.

Update, 10.53 Uhr - Münchner Topvirologe warnt Bayern vor „kritischen Wochen”

Auch wenn die täglich gemeldeten Inzidenzzahlen stagnieren, sieht Corona Experte Clemens Wendtner Bayern noch nicht über den Berg. „Ich bin skeptisch, dass wir in Bayern schon jetzt den Höhepunkt der Omikron-Welle erreicht haben. Ich erwarte das erst in den nächsten Wochen“, sagte der Chefarzt der Infektiologie an der München Klinik Schwabing, der 2020 die ersten Corona-Patienten in Deutschland behandelt hatte, der dpa. Die Simulationen des Modellierers Dirk Brockmann etwa sähen diesen Höhepunkt „frühestens Mitte kommender Woche“. Daher warnt der Experte: „Es bringt jetzt nichts, eine massive Öffnungsdebatte vom Zaun zu brechen. Das führt in den Kliniken nicht zu Begeisterung, weil wir diejenigen sind, die das zum Schluss auffangen müssen.“

Wendtner sieht Bayern noch vor „kritischen Wochen“. „Bei den Hospitalisierungen sieht man – sowohl bei uns im Klinikum als auch in den Zahlen des LGL - einen deutlichen Anstieg“, betonte Wendtner. Laut offizieller Statistik seien es zuletzt mehr als 20 Prozent zur Vorwoche gewesen und auch bei den belegten Intensivbetten gebe es „bereits einen leichten Zuwachs“. Und selbst wenn der Höhepunkt der Neuinfektionen erreicht werde, sei damit das Infektionsgeschehen noch nicht vorbei: „In der Regel dauert es noch zwei bis drei Wochen, bis die Patienten zu uns kommen.“

Update, 9.59 Uhr - Landkreis Altötting meldet 2846 aktive Corona-Fälle

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich nun 230 neue Corona-Fälle gemeldet. Damit haben sich seit Pandemie-Ausbruch insgesamt 21.357 Personen in Stadt und Landkreis Altötting mit dem Corona-Virus infiziert. Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz im Kreis Altötting steht bei 1862,9. Derzeit gibt es in Stadt und Landkreis 2846 aktive Fälle.

Update, 8.28 Uhr - Neueste RKI-Zahlen für die Region

7-Tage-Inzidenzen in Südostbayern (Stand 13. Februar).

Die Corona-Inzidenzen in der Region haben sich laut RKI in den vergangenen 24 Stunden unterschiedlich entwickelt, sind jedoch größtenteils gesunken. Lediglich in den Kreisen Rosenheim und Traunstein sind sie angestiegen.

Die Inzidenzen im Detail: Landkreis Altötting (von 1965 auf 1863), Landkreis Mühldorf (von 1989 auf 1957), Kreis Berchtesgadener Land (von 2038 auf 1869), Landkreis Traunstein (von 1888 auf 1947), Stadt Rosenheim (von 2408 auf 2386) und Landkreis Rosenheim (von 2414 auf 2415). Das RKI meldete für die Region keinen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

RKI registriert 125.160 Neuinfektionen - Inzidenz sinkt auf 1466,5

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat erstmals seit Ende Dezember eine niedrigere bundesweite 7-Tage-Inzidenz als am Vortag mitgeteilt - wobei die Aussagekraft der Daten derzeit eingeschränkt ist. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Sonntagmorgen mit 1466,5 an. Am Vortag lag der Wert noch bei 1474,3 (News-Ticker, Samstag 12. Februar). Es ist schwer zu beurteilen, ob sich damit ein Plateau der Omikronwelle andeutet und der rasante Anstieg bei den Ansteckungen in Deutschland gebremst ist. Es könnte auch sein, dass der Inzidenzrückgang nicht das tatsächliche Infektionsgeschehen widerspiegelt, sondern Folge eines überlasteten Melde- und Testsystems ist.

Eine Rolle könnte unter anderem auch spielen, dass einige Menschen ihren positiven Selbst- oder Schnelltest nicht mit einem PCR-Test abklären lassen. Sie tauchen dann nicht in der Statistik auf. Vor einer Woche hatte die bundesweite Inzidenz bei 1400,8 (Vormonat: 427,7) gelegen. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 125.160 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 133.173 Ansteckungen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 58 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 41 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 12.344.661 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken gekommenen Corona-infizierten Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen hatte das RKI am Freitag mit 6,46 angegeben (Donnerstag: 6,23). Darunter können auch Menschen mit positivem Corona-Test sein, die eine andere Haupterkrankung haben. Am Wochenende werden keine Daten zu den Klinikaufnahmen veröffentlicht. Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Sonntag mit 8.737.000 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 119.935.

mh/mz/dpa

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