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News-Ticker zur Corona-Pandemie

25 oberbayerische Abiturienten bei Abschlussfahrt positiv auf Coronavirus getestet   

Bild einer Bar
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Symbolbild: Bar

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Dienstag (13. Juli) im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 7,9, Landkreis Rosenheim 5,4, Landkreis Traunstein 10,2, Landkreis Berchtesgadener Land 12,3, Landkreis Mühldorf 4,3, Landkreis Altötting 7,2 (Quelle/Stand: RKI, 13. Juli, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 3941, Landkreis Rosenheim 13.945, Traunstein 11.096, Berchtesgadener Land 6035, Mühldorf 6975, Altötting 6060 (Quelle/Stand: RKI, 13. Juli, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 67, Landkreis Rosenheim 462, Traunstein 216, Berchtesgadener Land 102, Mühldorf 155, Altötting 210 (Quelle/Stand: RKI, 13. Juli, 0 Uhr)
  • Mindestens 91.259 Todesfälle in Deutschland (15.296 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 21.47 Uhr - 25 oberbayerische Abiturienten bei Abschlussfahrt positiv auf Coronavirus getestet   

25 junge Menschen aus dem oberbayerischen Landkreis Bad-Tölz-Wolfratshausen sind bei einer gemeinsamen Abiturfahrt positiv auf das Coronavirus getestet worden. Nach bisherigen Erkenntnissen steckten sich zwei der Abiturienten zunächst im privaten Bereich an und fuhren dann mit anderen Abiturienten in zwei Reisebussen nach Kroatien, wie das Landratsamt Bad Tölz-Wolfratshausen am Montag mitteilte. Dort hätten die Reisenden Schnelltests gemacht, die positiv ausfielen. Anschließende PCR-Tests bestätigten das Ergebnis.

Inzwischen sind die Betroffenen nach Angaben des Landratsamtes wieder zuhause und in Isolation. Das Gesundheitsamt versuche nun, weitere Kontaktpersonen zu ermitteln. Der Inzidenzwert im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen sei aufgrund des Ausbruchs innerhalb eines Tages von 11,7 auf 17,2 gestiegen, sagte eine Sprecherin des Landratsamtes. Allerdings hätten fast alle derzeit Infizierten allenfalls leichte Symptome. Aufgrund einer Corona-Infektion in stationärer Behandlung sei im Landkreis derzeit niemand.

Update, 20.57 Uhr - Sechs Neuinfektionen im Kreis Traunstein

Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein liegen derzeit 27 aktive COVID-19-Fälle vor. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 10,2. Seit der letzten Pressemitteilung am Montag (12. Juli) sind beim Staatlichen Gesundheitsamt sechs Neuinfektionen eingegangen.

Es liegen insgesamt 11.102 bestätigte Fälle vor, die seit Beginn der Pandemie positiv getestet wurden. Als genesen gelten mindestens 10.859 Personen, das sind sieben Personen mehr seit der Meldung vom 12. Juli.

Beim Gesundheitsamt Traunstein ist seit der letzten Pressemitteilung keine Todesmeldung eingegangen. Damit liegen im Landkreis Traunstein insgesamt 216 Todesfälle in Zusammenhang mit COVID-19-Erkrankungen vor.

Derzeit wird in den Kliniken im Landkreis Traunstein ein COVID-19-Patient behandelt, dieser befindet sich auf der Intensivstation.

Mittlerweile wurden im Landkreis Traunstein 87.159 Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 70.421 Personen die Zweitimpfung erhalten.

Update, 20.35 Uhr - Proteste in den USA fordern Corona-Patentaussetzung von Merkel

Protestierende in den USA fordern von Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel (CDU), ihre Ablehnung einer Sonderaussetzung der geistigen Eigentumsrechte aufzugeben, um eine Erhöhung der weltweiten Produktion von Corona-Impfstoffen und -Behandlungen zu ermöglichen. Während Merkels Besuch in den USA sollen mehr als ein Dutzend Demonstrationen zur Unterstützung des „TRIPS Waivers“ stattfinden, dem Antrag gewisse geistige Eigentumsrecht im Zuge der Corona-Pandemie auszusetzen, wie die „dpa“ berichtet.

Bundesaußenminister Heiko Maas hat sich indes offen für Gespräche über eine Aufweichung des Patentschutzes für Corona-Impfstoffe gezeigt. „Das ist eine Diskussion, die wir führen und der wir uns gar nicht verweigern wollen“, sagte der SPD-Politiker am Dienstag beim Besuch einer Produktionsstätte des US-Pharmakonzerns Pfizer in Kalamazoo im US-Bundesstaat Michigan. Kurzfristig sehe er aber keine Möglichkeit einer Aussetzung, deswegen liege die Priorität im Moment bei der Verbesserung von Lieferketten und dem Aufbau von Produktionsstätten in ärmeren Ländern. „Man muss beides tun, man kann das auch parallel tun“, betonte Maas.

Update, 18.37 Uhr - Kein neuer COVID-19-Fall im Kreis Berchtesgadener Land

Seit der letzten Meldung vom Montag (12. Juli) gibt es im Landkreis Berchtesgadener Land keine weiteren bestätigten COVID-19-Fälle, wie das zuständige Landratsamt berichtet.

Die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten COVID-19-Fälle mit Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land bleibt damit bei 6.035. Nach derzeitigem Meldungsstand liegt der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land bei 12,3.

Aktuell gibt es 15 aktive COVID-19-Fälle im Landkreis, davon drei in Einrichtungen wie Alten- und Pflegeheimen, Gemeinschaftsunterkünften, Kindergärten und Schulen. In den vergangenen 7 Tagen gab es insgesamt 13 neue COVID-19-Fälle.

In den Kliniken im Berchtesgadener Land werden aktuell sieben Corona-Patienten stationär behandelt, sie werden nicht intensivmedizinisch betreut.

Update, 17.45 Uhr - Bratwurst für Spritze: Bayerischer Landkreis lockt mit „Impfnacht“

Im Kampf gegen die Corona-Impfmüdigkeit setzt ein Landkreis in Niederbayern auf die gute alte Bratwurst. Bei einer „Impfnacht“ in Kehlheim soll es nach der Spritze nicht nur eine Wurst in der Semmel - gegrillt von Landrat Martin Neumeyer persönlich - sondern auch einen Getränkeuntersetzer und ein Erfrischungsgetränk umsonst geben, wie der Landkreis am Dienstag mitteilte.

Am Samstag (24. Juli) von 15 Uhr bis Mitternacht, stünden alle Impfstoffe zur Auswahl, ein Termin sei nicht zwingend notwendig. Allerdings gilt das Angebot nur für Menschen, die im Landkreis wohnen oder arbeiten.
In vielen Städten und Kreisen in Bayern gibt es verschiedene Aktionen, um die Bereitschaft der Menschen zum Impfen gegen das Coronavirus wieder anzukurbeln.

Update, 16.03 Uhr - Söder stellt Öffnungen von Clubs und Discos für Geimpfte in Aussicht

Zur Steigerung der Impfbereitschaft hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder die Öffnung von Clubs und Diskotheken für vollständig gegen Corona Geimpfte in Aussicht gestellt. „Ich glaube, der erste Ansatz, den wir dringend brauchen, ist mehr Freiheiten für Geimpfte“, sagte der CSU-Chef am Dienstag nach einer Sitzung des bayerischen Kabinetts in München. Dazu gehöre etwa der Wegfall von Quarantäne-Vorschriften für zweifach Geimpfte und „ab Herbst auf jeden Fall die Öffnung von Clubs und Nachtgastronomie“.

Derzeit seien solche Erleichterungen noch „relativ sinnlos“, da es gerade bei jüngeren Menschen noch kaum zweifach Geimpfte gebe, sagte Söder. Ab Herbst müsse es dann auch darum gehen, dass vollständig Geimpfte bei Kultur- und Sportveranstaltungen nicht mehr zur zulässigen Personenzahl hinzu gerechnet würden. „Also das heißt, mehr Freiheiten, keine Pflicht“, betonte Söder.

Update, 15.01 Uhr - Rund 15 300 Dosen Astrazeneca in Bayern akut von Verfall bedroht

Rund 15 300 Dosen des Corona-Impfstoffs Astrazeneca sind in Bayern akut vom Verfall bedroht. Die Haltbarkeit laufe Ende Juli ab, sagte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Dienstag nach einer Sitzung des Kabinetts in München. Er betonte, dass letztlich der Bund über das weitere Vorgehen zu entscheiden habe und mahnte zugleich an, keinen Impfstoff verfallen zu lassen.

Bayern habe aus diesem Grund dem Bund bereits Vorschläge gemacht, wie der Impfstoff dort eingesetzt werden könne, „wo er Akzeptanz findet“, sagte Holetschek. „Vielleicht finden sich ja auch Länder, die in einer engen Beziehung zum Freistaat Bayern stehen oder in enge Beziehungen zu den Städten, wo der Impfstoff ist.“

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums sind in Bayern derzeit rund 280 000 Astrazeneca-Impfdosen vorrätig. Ende August würden davon weitere rund 22 000 Dosen ablaufen, bis Ende September rund 5600. Der größte Teil der Dosen, rund 239 000, könnten noch bis Ende Oktober verwendet werde.

Update, 14.05 Uhr - Mehr Freiheiten für Geimpfte: Neue Strategie im Überblick

Menschen sollen sich in Bayern künftig ohne Vorab-Registrierung und Termin, landkreis- und bundeslandübergreifend und auch bei mobilen Impfteams gegen Corona impfen lassen können. Solche Impfteams sollen sich beispielsweise vor Geschäften, auf Märkten oder bei Sportveranstaltungen aufstellen. Impfzentren sollen ergänzend auch Drive-in-Schalter anbieten können. Das hat das bayerische Kabinett am Dienstag beschlossen.

Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) räumte ein: „Der Kampf um den Impfstoff ist zum Kampf um den Impfling geworden.“ Es liege jetzt aber in der Hand von jedem einzelnen. „Es ist ein gesamtgesellschaftliches Thema, aus dem sich keiner wegducken kann.“

rosenheim24.de hat die neue Corona-Strategie in einem Überblicksartikel zusammengefasst.

Söder-PK im Livestream

Update, 13.37 Uhr - „Kampf um Impfstoff ist Kampf um Impfling geworden!“

„Der Kampf um den Impfstoff ist zum Kampf um den Impfling geworden“, fasste Holetschek die aktuelle Situation zusammen und warb weiter für eine Beschleunigung der Impfkampagne. Gleichzeitig sandte er jedoch auch eine Warnung: „Es kann jedoch auch eine andere Zeit kommen, wenn die Appelle nicht funktionieren bzw. fruchten!“ Eine generelle Impfpflicht soll es in Bayern jedoch nicht geben.

Staatskanzleichef Dr. Florian Herrmann (CSU) betonte im Hinblick auf Sport- und Kulturveranstaltungen, dass bei länderübergreifenden Veranstaltungen (z.B. Fußball-Bundesliga) maximal 35 Prozent der Stadionkapazität ausgelastet werden dürfen, höchstens jedoch 20.000 Zuschauer. Dabei gelten bestimmte Regeln wie keine Stehplätze, personalisierte Tickets, FFP2-Maskenpflicht (außer am festen Sitzplatz unter freiem Himmel) und Abstandsregeln. Zudem darf man nur mit negativem Test ins Stadion - außer man ist geimpft oder genesen. Herrmann betonte, dass die gleichen Regeln auch für große Kulturveranstaltungen gelten sollen. Für Veranstaltungen mit bis zu 1500 Besuchern (im regionalen Amateurbereich) bleiben die bisherigen Regelungen gültig.

Update, 13.23 Uhr - Impfungen jetzt auch ohne Termin und ohne Anmeldung

Für die Beschleunigung der Impfkampagne plant Bayern vielschichtige Maßnahmen: In den Impfzentren soll ab sofort auch ohne Termin und ohne vorherige Anmeldung geimpft werden. Außerdem soll man sich nach einer Erstimpfung im Impfzentrum die Zweitimpfung beim Hausarzt abholen können - oder auch andersherum.

Zudem soll es Angebote zum „Impfen to Go“ geben - vor allem für jüngere Menschen im Freizeitbereich, zum Beispiel im Sportverein oder im Schwimmbad. Auch in der Gastronomie soll es entsprechende Angebote geben. Dazu gebe es derzeit entsprechende Gespräche mit den Verantwortlichen (Dehoga, BLSV etc.). Außerdem soll bald auch in Jugendzentren, vor Supermärkten und Einkaufszentren oder an verkaufsoffenen Sonntagen geimpft werden. Auch Drive-In-Angebote soll es geben. „Impfen ist der Ausweg aus der Pandemie“, stellte auch Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) klar.

Update, 13.18 Uhr - Söder: „Impfen ist der Weg zur Freiheit!“

Zum Thema Impfen fand Söder klare Worte: „Impfen ist keine Privatsache! Impfen ist der Weg zur Freiheit.“ Es gehe nun darum, die Impfbereitschaft in Bayern deutlich zu erhöhen. Diese lasse inzwischen deutlich zu wünschen übrig, sagte Söder. Die Anmeldezahlen hätten massiv abgenommen. Gleichzeitig hätte es alleine letzte Woche in Bayern rund 100.000 Absagen von Impfterminen gegeben. Die Gründe dafür seien vielschichtig. Astrazeneca sei inzwischen der „Ladenhüter der Nation“, sagte Söder.

Umgesetzt werden soll das Ganze mit „niederschwelligen Angeboten vor Ort“. Eine generelle Impflicht in Bayern soll es nicht geben, sagte Söder. „Klar ist für mich jedoch: Wenn jeder ein Impfangebot bekommen hat, muss man darüber nachdenken, die kostenfreien Impfangebote einzuschränken“, so der Ministerpräsident. Gleichzeitig soll es für Geimpfte mehr Freiheiten geben. Dazu zählt Söder unter anderem die Quarantänebefreiung bei Reisen. Zudem stellte Söder die Öffnung von Clubs und Nachtgastronomie für Zweifach-Geimpfte ab Herbst in Aussicht. Außerdem sollen dann auch Geimpfte bei der Besucherzahl von Kultur- und Sportveranstaltungen nicht mehr hinzugezählt werden.

Update, 13.11 Uhr - So soll es nach den Ferien an den Schulen weitergehen

Wie geht es im Herbst an Bayerns Schulen weiter? Der Schulstart im Freistaat nach den Sommerferien wird definitiv mit Maskenpflicht erfolgen. Das sei eine zusätzliche Sicherheitsmaßnahme, betonte Söder. Auch die Testpflicht soll bestehen bleiben. Zudem soll die Anzahl der Luftreinigungsgeräte in bayerischen Klassenzimmern massiv aufgestockt werden. Hierzu sollen auch die Vergabeverfahren massiv beschleunigt werden.

Update, 13.09 Uhr - Söder: „Wir glauben nicht mehr an einen Lockdown!“

Am Mittag sind Ministerpräsident Markus Söder, Gesundheitsminister Klaus Holetschek, Sozialministerin Carolina Trautner und Staatskanzlei-Chef Dr. Florian Herrmann (alle CSU) vor die Presse getreten, um die Öffentlichkeit über die Ergebnisse der Kabinettssitzung am Vormittag zu informieren. Im Mittelpunkt: Das weitere Vorgehen im Kampf gegen Corona. „Es gibt keinen Anlass zur Panik, keineswegs. Der Trend ist allerdings klar - die Infektionen gehen wieder nach oben und dieser Trend sollte umgekehrt werden“, sagte Söder zu Beginn zu den aktuellen Corona-Zahlen im Freistaat.

Man werde deshalb im Freistaat weiterhin umsichtig und klug vorgehen. Zudem sei die Impfkampagne zuletzt etwas ins Stocken geraten, hieß es. Wie geht es nun weiter? „Klar ist: Wir glauben nicht mehr an einen Lockdown“, stellte Söder klar und führt anschließend die weitere Strategie aus. Man brauche stets ein klares Bild über die aktuelle Infektionslage. Deswegen wäre eine vollständige Abkehr von der Inzidenz als Orientierung falsch, betonte der Ministerpräsident. Es gehe nun darum, verschiedene Parameter klug miteinander in Verbindung zu bringen - Krankenhausauslastung, Inzidenz und Impfzahlen. Das sei jedoch wissenschaftlich außerordentlich komplex, betonte Söder.

Merkel-Pressekonferenz im Livestream

Update, 12.23 Uhr - Merkel zu Impfpflicht: „Haben nicht die Absicht, einen solchen Weg zu gehen“

Zudem erklärte Spahn, dass die Bundesregierung ihr Vorhaben, allen Menschen bis zum Ende des Sommers ein Impfangebot machen kann, einhalten kann. „Dieses Versprechen werden wir halten“, so Spahn, der sogar hofft, dass wenn nun möglichst viele Menschen im Juli zum Impfen kommen sogar noch der Großteil der Zweitimpfungen bis Ende des Sommers erledigt werden kann.

Eine Impfpflicht für alle oder für bestimmte Berufsgruppen ist in Deutschland jedoch weiterhin kein Thema. „Wir haben nicht die Absicht, einen solchen Weg zu gehen“, sagte Merkel. Vielmehr solle die Phase des Werbens für Impfangebote weiter intensiviert und vorangetrieben werden. Hier gebe es noch „viel Potential“.

Update, 12.19 Uhr - Spahn: „Es gibt jetzt keine Ausreden mehr…“

Sowohl Merkel als auch Gesundheitsminister Jens Spahn fanden klare Worte hinsichtlich der Corona-Impfung. „Ich sage allen, die noch unsicher sind: Eine Impfung schützt nicht nur Sie, sondern auch alle Menschen, die ihnen nahe stehen. Sie bewahrt auch vor den belastenden Beschränkungen des Alltags. Und je mehr Menschen geimpft sind, desto freier kann man leben“, so Merkel, die anfügte: „Meine Bitte an alle: Sprechen Sie miteinander in der Familie, am Arbeitsplatz oder im Sportverein: Werben Sie für das Impfen, denn wir brauchen einander!“

Spahn schlug in die selbe Kerbe: „Der Appell sich impfen zu lassen, kommt zur richtigen Zeit. Wir haben es jetzt im Sommer selbst in der Hand: Jetzt entscheidet sich, wie der Herbst und der Winter wird!“ Der Minister nannte dabei auch explizit Ärzte und Pflegepersonal: „Jeder entscheidet mit seiner Impfung darüber, wie sehr diese Berufsgruppen in Zukunft belastet sein werden.“ Abschließend stellte Spahn klar: „Es gibt keine Ausreden mehr - Impfstoff ist genug da, Termine sind leicht zu bekommen.“

Update, 12.14 Uhr - Merkel: Von Herdenimmunität sind wir in Deutschland noch weit entfernt

Wie lautet der Corona-Plan für Deutschland ab Herbst? Unter anderem wegen dieser Frage sind Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und RKI-Präsident Prof. Dr. Lothar Wieler am Mittag vor die Presse getreten. Zuvor gab es entsprechende Beratungen beim Besuch des Robert-Koch-Institutes (RKI). „Das RKI hat sich während Corona als großer Segen für viele Menschen auf der ganzen Welt erwiesen“, betonte Merkel zu Beginn.

Zur aktuellen Corona-Lage sagte Merkel: „Die Zahlen steigen wieder und der R-Faktor ist augenblicklich wieder über 1 - das liegt vor allem an der Delta-Variante.“ Alle müssten sich darüber im Klaren sein, dass überall dort, wo viele Infektionen auftreten auch eine hohe Gefahr von neuen Mutationen besteht. Wichtig sei es nun, die Impfkampagne weiter voranzutreiben und gleichzeitig neue Indikatoren für die Bewertung der Fallzahlen und der daraus dann ggf. resultierenden Corona-Regeln zu entwickeln. Merkel warb in diesem Zusammenhang ausdrücklich noch einmal für die Corona-Impfung - von der vielfach angesprochenen Herden-Immunität sei man in Deutschland noch weit entfernt, hieß.

Update, 10.57 Uhr - Kabinett berät über „Impfen to go“

Mit einfach zugänglichen Impfangeboten will Bayern das Corona-Impftempo erhöhen. Das Kabinett will am Dienstag ein entsprechendes Konzept beraten. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte schon vorab unter unter anderem von „Impfen to go“ und Impfungen an „ungewöhnlichen Orten“ gesprochen. „Ich glaube, das Angebot muss noch näher an die Menschen kommen“, sagte er. Man müsse das Angebot so breit wie möglich aufstellen und wolle dazu Partner etwa aus der Wirtschaft, der Gastronomie und dem Sport gewinnen.

Auch die aufwendigen Registrierungen vorab machten auf Dauer keinen Sinn, hatte Söder am Montag argumentiert. Wer geimpft werden wolle, solle hingehen können und die Impfung bekommen. Söder hatte schon vor einiger Zeit auch schon von Impfungen vor Supermärkten gesprochen.

rosenheim24.de berichtet wie gewohnt live von der anschließenden Pressekonferenz um 13 Uhr.

Update, 10.04 Uhr - Landkreis Altötting meldet einen neuen Corona-Fall

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich jetzt einen neuen Corona-Fall gemeldet. Damit blieb die Zahl der Infizierten seit Pandemie-Ausbruch in Stadt und Landkreis Altötting auf insgesamt 6059 Personen.
Aktuell gibt es im Landkreis 13 aktive Fälle. Die Fälle verteilen sich folgendermaßen: Burghausen (8), Unterneukirchen (2), Altötting (1), Neuötting (1) und Pleiskirchen (1). Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Altötting liegt aktuell bei 7,2.

Update, 9.18 Uhr - Merkel und Spahn besuchen Robert Koch-Institut

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Gesundheitsminister Jens Spahn (beide CDU) besuchen an diesem Dienstag das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin. Merkel wolle sich über aktuelle Aufgaben, Vorhaben und Herausforderungen beim RKI austauschen, hieß es vorab von Regierungsseite. Außerdem gehe es bei den Gesprächen um den Einfluss der Impfkampagne auf den Pandemieverlauf.

Mit Blick auf den schnellen Anstieg der Corona-Infektionszahlen in anderen europäischen Ländern bei gleichzeitigem Impffortschritt wird in Deutschland über die weitere Strategie in der Pandemie diskutiert. Die Bundesregierung will nach eigenen Angaben künftig die Zahl der Krankenhauseinweisungen von Covid-19-Patienten bei der Lagebeurteilung stärker berücksichtigen, stuft aber die 7-Tage-Inzidenz - also die Zahl der entdeckten Ansteckungen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche - weiterhin als wichtigen Indikator ein.

rosenheim24.de wird die anschließende Pressekonferenz gegen 12 Uhr wie gewohnt live übertragen.

Update, 8.25 Uhr - Neueste RKI-Zahlen für die Region

Entwicklung der 7-Tage-Inzidenzen in der Region (Stand 13. Juli).

Die Corona-Fallzahlen bzw. 7-Tage-Inzidenzen in den Städten und Kreisen der Region halten sich weiter auf einem inzwischen niedrigen Niveau. Die Inzidenzen im Detail: Kreis Altötting (von 9,9 auf 7,2), Kreis Berchtesgadener Land (von 12,5 auf 12,3), Kreis Mühldorf (von 5,2 auf 4,3), Kreis Traunstein (von 11,8 auf 10,2), Kreis Rosenheim (stabil 5,4) und Stadt Rosenheim (von 6,3 auf 7,9).
In der Region wurde laut RKI kein weiterer Todesfall gemeldet.

Update, 7.12 Uhr - 25 oberbayerische Abiturienten bei Abschlussfahrt positiv getestet

25 junge Menschen aus dem Landkreis Bad-Tölz-Wolfratshausen sind bei einer gemeinsamen Abiturfahrt positiv auf das Coronavirus getestet worden. Nach bisherigen Erkenntnissen steckten sich zwei der Abiturienten zunächst im privaten Bereich an und fuhren dann mit anderen Abiturienten in zwei Reisebussen nach Kroatien, wie das Landratsamt Bad Tölz-Wolfratshausen am Montag mitteilte. Dort hätten die Reisenden Schnelltests gemacht, die positiv ausfielen. Anschließende PCR-Tests bestätigten das Ergebnis.

Inzwischen sind die Betroffenen nach Angaben des Landratsamtes wieder zuhause und in Isolation. Das Gesundheitsamt versuche nun, weitere Kontaktpersonen zu ermitteln. Der Inzidenzwert im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen sei aufgrund des Ausbruchs innerhalb eines Tages von 11,7 auf 17,2 gestiegen, sagte eine Sprecherin des Landratsamtes. Allerdings hätten fast alle derzeit Infizierten allenfalls leichte Symptome. Aufgrund einer Corona-Infektion in stationärer Behandlung sei im Landkreis derzeit niemand.

Erneuter Anstieg: Inzidenz bei 6,5 - 646 Neuinfektionen

Seit einer Woche steigt die 7-Tage-Inzidenz jeden Tag an. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts von Dienstagmorgen lag sie bei 6,5. Genau eine Woche zuvor betrug der Wert von Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen 4,9. Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 646 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Dienstagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.06 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte das RKI 440 Ansteckungen gemeldet.

Deutschlandweit wurde den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 26 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 31 Tote gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.737.135 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.635.900 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 91.259.

Die für die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Coronavirus entscheidende Reproduktionszahl lag nach RKI-Daten am Montag bei 1,15 und befand sich damit seit rund einer Woche über dem Wert von 1. Die Zahl bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 115 weitere Menschen anstecken. Liegt der Wert anhaltend über 1, steigen die Fallzahlen. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab. Der R-Wert lag zuvor rund zwei Monate lang deutlich unter 1.

mh/mw/dpa

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