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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Hunderte Feiernde in Schwabing halten Polizei in Atem- Aktuelle Zahlen aus der Region

Corona-Party Polizei (Symbolbild)
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Die Polizei musste in Bayern zahlreiche verbotene Corona-Partys auflösen.

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Sonntag (13. Juni) im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 28,3, Landkreis Rosenheim 15,3, Landkreis Traunstein 26,5, Landkreis Berchtesgadener Land 40,6, Landkreis Mühldorf 14,7, Landkreis Altötting 10,8 (Quelle/Stand: RKI, 13. Juni, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 3931, Landkreis Rosenheim 13.862, Traunstein 11.016, Berchtesgadener Land 5983, Mühldorf 6955, Altötting 6054 (Quelle/Stand: RKI, 13. Juni, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 62, Landkreis Rosenheim 458, Traunstein 216, Berchtesgadener Land 102, Mühldorf 153, Altötting 210 (Quelle/Stand: RKI, 13. Juni, 0 Uhr)
  • Mindestens 89.834 Todesfälle in Deutschland (15.099 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 17.08 Uhr - Hunderte feiern in Schwabing

In beiden Nächten des Wochenendes fanden sich im Bereich der Münchener Innenstadt an den Örtlichkeiten Englischer Garten, Leopold- undLudwigstraße, Professor-Huber-Platz, Türkenstraße und dem Odeonsplatz wieder eine Vielzahl an Personengruppen ein. Die Stimmung war überwiegend ausgelassen, aber es wurden zum Teil auch sehr viele alkoholische Getränke konsumiert und einige Personen zeigten auch deutlich ein dadurch enthemmtes Verhalten.

So wurden am Samstagabend mehrere hundert Menschen gemeldet, die sich in der Türkenstraße befanden. Zudem waren die Freischankflächen der Gastronimie auf den Gehwegen stark besucht.

Einsätzkräfte der Münchner Polizei kontrollierten die Situation und sperrten die Türkenstraße für den Verkehr, damit es für die Feiernden die Option gab, die Abstände zueinander besser einzuhalten.

Gegen 1 Uhr gab es erneut mehrere Mitteilungen über eine größere Party in der Türkenstraße. Daraufhin wurde diese von den Einsatzkräften geräumt. Zu diesem Zeitpunkt hielten sich noch etwa 250 Personen auf, die der Räumung nachkamen.

Auch im Bereich des Professor-Huber-Platz kam es immer wieder zu Mitteilungen über eine Vielzahl von Personen, die dort vor Ort feiern würden. Gegen 3.20 Uhr hielten sich dort noch ca. 300 überwiegend jünger Personen auf dem Platz auf, wobei die Stimmung auch aufgeheizt war.

Am Odeonsplatz kam es gegen 0 Uhr zu einer Mitteilung über eine Schlägerei zwischen einer Vielzahl von Personen. Auch hier wurden mehrere Einsatzkräfte zur Einsatzörtlichkeit gesandt und konnten die Situation beruhigen.

Pressemeldung Polizei München

Update, 15.35 Uhr - Neue Zahlen aus dem Kreis Mühldorf

Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Mühldorf a. Inn gibt es seit der letzten Statusmeldung vom Samstag, 12. Juni 4 neue bestätigte Corona-Fälle (Stand: 13. Juni, 0 Uhr). 


Derzeit gibt es im Landkreis Mühldorf a. Inn 35 aktive Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz liegt zum Stichzeitpunkt laut RKI  (Stand: 13. Juni, 3.11 Uhr) bei 14,7.

Update, 14.16 Uhr - Aktuelle Zahlen aus Kreis Altötting

Wie das Landratsamt Altötting bekannt gibt, wurden am Sonntag drei neue PCR-bestätigte Fälle hinzu (6054 insgesamt).

Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz laut RKI liegt bei 10,8.

Update, 12.11 Uhr - Feiern, bis die Polizei kommt: Mehrere illegale Partys in Bayern aufgelöst

Mehrere illegale Partys und Treffen mit teils Hunderten Menschen hat die Polizei am Wochenende in Bayern aufgelöst.

Mit einer Nebelmaschine, Notstromaggregat und lauter Musik feierten rund 100 junge Menschen in der Nacht zu Sonntag in Kirchseeon im Landkreis Ebersberg bei München. Als die Polizei kam, rannte ein Teil der Feiernden davon. Weil sie aber Taschen und Ausweise liegen gelassen hatten, konnten viele identifiziert werden. Nach Angaben der Polizei vom Sonntag wurden außerdem Drogen gefunden.

In Würzburg waren am Freitag und Samstag jeweils bis zu 500 Personen in den Grünanlagen am Alten Kranen unterwegs, die eigentlich ab 22 Uhr gesperrt sind. Es kam jedoch zu keinen Straftaten oder Aggressionen, als diese aufgefordert wurden, die Parks zu verlassen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.

In Kaufbeuren feierten in der Nacht zu Sonntag etwa 500 Menschen auf einem Parkplatz. Nach Aussage der Polizei hatte das Treffen „Festival-Charakter“. Die Polizei löste die Menge auf, da keine Abstände eingehalten werden konnten und Autos zwischen den Leuten herumfuhren.

In Füssen im Allgäu trafen sich etwa 200 Fußballfans und zogen zusammen durch die Straßen. Der Marsch löste sich jedoch bald auf und die Polizei musste nicht eingreifen.

Update, 11.07 Uhr - Justizministerin: Maskenpflicht auf Verhältnismäßigkeit überprüfen

Angesichts der abflauenden Coronavirus-Pandemie fordert Bundesjustizministerin Christine Lambrecht die Länder auf, die weitere Fortdauer der Maskenpflicht zu überprüfen. Die Länder müssten klären, „ob und wo eine Maskenpflicht noch verhältnismäßig ist, wenn die Inzidenzzahlen niedrig sind und weiter sinken“, sagte die SPD-Politikerin der „Bild am Sonntag“. „Das gilt auch für die Schulen, denn Schülerinnen und Schüler sind von der Maskenpflicht besonders betroffen.“

Bundestags-Vizepräsident Wolfgang Kubicki (FDP) forderte ein komplettes Ende der Maskenpflicht. „Bei einer klaren Inzidenz unter 35 darf der Staat gar keine Grundrechte pauschal für alle Bürger einschränken. Die allgemeine Maskenpflicht müsste daher bei strenger Auslegung des Infektionsschutzgesetzes aufgehoben werden, erst recht draußen“, sagt Kubicki dem Blatt.

Die Landesregierungen müssten jetzt zügig ihre Verordnungen ändern, sonst werden sie bald von den Verwaltungsgerichten gezwungen. Der Staat solle lieber eine Informationskampagne aufsetzen, die erklärt, wie sich Menschen in U-Bahnen und Menschenansammlungen mit Masken schützen können. „Die Eigenverantwortung der Menschen muss wieder zentraler Bestandteil unseres Zusammenlebens werden - nicht die ständige Vorgabe von Verhaltensregeln durch den Staat.“

Update, 10.02 Uhr - Die RKI-Zahlen aus der Region

Sieben-Tage-Inzidenzen in Südostbayern (Stand: 13. Juni 2021)

Die 7-Tage-Inzidenzen hat sich in den Städten und Kreisen der Region im Vergleich zum Vortag unterschiedlich entwickelt. Steigende Zahlen wurden laut RKI aus dem Landkreis Mühldorf (12,9 auf 14,7) gemeldet. Im Landkreis Altötting stieg der Wert ebenfalls leicht an (9,0 auf 10,8).

In Landkreis Rosenheim (17,6 auf 15,3) und Stadt Rosenheim (33,0 auf 28,3) sank die 7-Tage-Inzidenz.

Gleichbleibende Werte im Vergleich zum Vortag meldeten hingegen die Landkreise Berchtesgadener Land (40,6) und Traunstein (26,5).

Update, 9.02 Uhr - Ab heute: Ganz Österreich kein Risikogebiet mehr

Ganz Österreich sowie zahlreiche andere Länder und Regionen gelten seit Sonntag nicht mehr als Corona-Risikogebiete. Die Bundesregierung strich auch die verbliebenen zwei österreichischen Bundesländer Tirol und Vorarlberg, beliebte Reiseziele der Deutschen, von der Risikoliste, ebenso wie Teile Griechenlands, Kroatiens und der Schweiz. Auch die Inseln Madeira in Portugal und Zypern sowie zwölf weitere Länder auf dem Balkan, in Osteuropa, Asien und Nordamerika gelten nach sinkenden Corona-Infektionszahlen nicht mehr als Risikogebiete, darunter die USA und Kanada.

Wer aus einem dieser Gebiete auf dem Landweg nach Deutschland kommt, muss künftig keinerlei Einreisebeschränkungen wegen Corona mehr beachten. Flugpassagiere müssen noch einen negativen Test vorweisen.

Regeln anderer Staaten für die Einreise aus Deutschland bleiben davon allerdings unberührt. Wer etwa aus Deutschland nach Österreich einreist, muss auch weiterhin einen negativen Corona-Test vorweisen können. Davon ausgenommen ist, wer eine Impfung nachweisen kann oder bereits von Corona genesen ist. In den USA und Kanada gilt etwa nach wie vor eine Einreisesperre für Deutsche, die nicht dort leben.

RKI registriert 1489 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 17,3

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 1489 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Sonntagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.58 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 2440 Ansteckungen gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI am Sonntagmorgen mit bundesweit 17,3 an (Vortag: 18,3; Vorwoche: 24,7).

Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 18 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 74 Tote gewesen.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3 714 969 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3 576 800 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, wird nun mit 89 834 angegeben.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von Samstagabend bei 0,85 (Vortag: 0,83). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 85 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

fgr/jv/dpa

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