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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Experten sprechen sich gegen generellen Corona-Booster aus - 90 Prozent der Intensivpatienten nicht geimpft

Auf den Intensivstationen sind nach Angaben der bayerischen Krankenhausgesellschaft mehr als 90 Prozent der Erkrankten nicht gegen Covid-19 geimpft.
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Auf den Intensivstationen sind nach Angaben der bayerischen Krankenhausgesellschaft mehr als 90 Prozent der Erkrankten nicht gegen Covid-19 geimpft.

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Montag (13. September) im News-Ticker:

Die Fallzahlen im Überblick:

  • Hospitalisierte Fälle/7 Tage in Bayern: 299 (Quelle/Stand: LGL, 12. September, 8 Uhr)*
  • Hospitalisierungsinzidenz Bayern: 2,3 (Quelle/Stand: LGL, 12. September, 8 Uhr)
  • Covid-19-Fälle auf Intensivstationen in Bayern: 236 (Quelle/Stand: DIVI, 13. September, 13.19 Uhr)**
  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 246,9, Landkreis Rosenheim 170,0, Landkreis Traunstein 183,7, Landkreis Berchtesgadener Land 211,6, Landkreis Mühldorf 109,0, Landkreis Altötting 129,0 (Quelle/Stand: RKI, 13. September, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 4509, Landkreis Rosenheim 15.401, Traunstein 11.945, Berchtesgadener Land 6819, Mühldorf 7462, Altötting 6624 (Quelle/Stand: RKI, 13. September, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 71, Landkreis Rosenheim 466, Traunstein 218, Berchtesgadener Land 102, Mühldorf 156, Altötting 211 (Quelle/Stand: RKI, 13. September, 0 Uhr) 
  • Service: Fälle Deutschland --- Fälle weltweit --- Überblick Risikogebiete
    * = Steigt der Wert auf 1200 oder höher, tritt Warnstufe Gelb in Kraft
    **= Steigt der Wert auf 600 oder höher, tritt Warnstufe Rot in Kraft

Update, 20.55 Uhr - Experten sprechen sich gegen generellen Corona-Booster aus

Eine hochrangige Expertengruppe hat sich gegen generelle Corona-Auffrischungsimpfungen zum jetzigen Zeitpunkt ausgesprochen. „Die bisherige Studienlage zeigt keine Notwendigkeit, in Bevölkerungsgruppen mit wirksamer, vollständiger Impfung Booster auf breiter Front zu verabreichen“, schreiben die Forscher im Fachmagazin „The Lancet“. Die weltweit noch immer begrenzte Anzahl an Impfdosen könne die meisten Leben retten, wenn sie Menschen zu Gute käme, die ein erhebliches Risiko einer schweren Erkrankung haben und noch ungeimpft sind. „Wenn Impfstoffe dort eingesetzt würden, wo sie am meisten bringen, könnten sie das Ende der Pandemie beschleunigen, indem sie die weitere Entwicklung von Varianten bremsen.“

Hintergrund ist, dass in manchen reichen Ländern über Booster für alle nachgedacht wird, während anderswo noch kaum jemand geimpft ist. Die WHO hatte bereits Anfang August einen vorübergehenden Stopp von Auffrischimpfungen gegen das Coronavirus gefordert, solange noch viele ärmere Länder auf Impfdosen warten.

Hinter dem Lancet-Papier stehen unter anderem Soumya Swaminathan, Chef-Wissenschaftlerin der Weltgesundheitorganisation WHO, sowie Experten der US-Arzneimittelbehörde FDA. „Die verfügbaren Impfungen sind sicher, wirksam und retten Leben“, sagte Swaminathan laut einer Mitteilung. Auch wenn die Vorstellung reizvoll sei, die Zahl der Covid-Fälle durch Booster weiter zu senken, müssten jeder Entscheidung in diese Richtung belastbare Belege und eine internationale, wissenschaftliche Diskussion zugrunde liegen.

Zwar könnte es sein, dass irgendwann ein Booster für alle notwendig sein könnte, weil die Schutzwirkung der Impfung nachlässt, oder weil Virus-Varianten der Immunabwehr entkommen. Noch gebe es aber keine klaren Hinweise darauf. Auffrischungsimpfungen könnten aber schon jetzt für bestimmte Meschen infrage kommen, beispielsweie solche mit Immunschwäche.

In Deutschland bekommen Pflegebedürftige, über 80-Jährige und Menschen mit Immunschwäche zum Teil schon eine dritte Impfung angeboten. Eine Empfehlung der Ständigen Impfkommission dazu steht noch aus.

Update, 19.26 Uhr - 90 Prozent der Intensivpatienten nicht gegen Covid-19 geimpft

Auf den Intensivstationen sind nach Angaben der bayerischen Krankenhausgesellschaft mehr als 90 Prozent der Erkrankten nicht gegen Covid-19 geimpft. Sogenannte Impfdurchbrüche gebe es fast nur bei sehr alten Erkrankten mit einem geschwächten Immunsystem, teilte Geschäftsführer Roland Engehausen am Montag in München mit.

Auf den Intensivstationen lägen inzwischen jüngere Patientinnen und Patienten aus jener Gruppe, in der erst knapp zwei Drittel geimpft seien. Das zeige, dass nur die Impfung die Pandemie beherrschbar mache und die Krankenhäuser vor Überlastung schützen könne.

Update, 18.55 Uhr - 108 neue Corona-Fälle im Berchtesgadener Land

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit Freitag 108 weitere bestätigte COVID-19-Fälle im Landkreis gibt. Davon befanden sich 24 Personen bereits als direkte Kontaktpersonen in Quarantäne. Die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten COVID-19-Fälle mit Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land steigt somit auf 6819 (Stand RKI: 13. September, 0 Uhr). Nach derzeitigem Meldungsstand liegt der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land bei 211,6 (Stand RKI: 13. September, 0 Uhr).

Verlauf der 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Berchtesgadener Land.

Von den insgesamt 6819 COVID-19-Fällen sind mittlerweile 6423 Personen wieder genesen und ihre Quarantänezeit ist ausgelaufen. Aktuell gibt es 294 aktive COVID-19-Fälle im Landkreis. Derzeit gibt es 13 Fälle in Einrichtungen im Landkreis Berchtesgadener Land (dazu zählen Alten- und Pflegeheime, Gemeinschaftsunterkünfte, Kindergärten und Schulen).

In den vergangenen 7 Tagen gab es insgesamt 225 neue COVID-19-Fälle. Bei 119 Befunden wurde eine Virusmutation festgestellt. Alle 119 Fälle sind der Delta-Variante zuzuordnen.

Von den 225 Neuinfektionen der vergangen 7 Tage waren 23 Personen vollständig geimpft. Bei diesen 23 Personen traten in 21 Fällen Symptome auf.

Update, 18.14 Uhr - 141 Corona-Neuinfektionen im Kreis Traunstein

Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein liegen derzeit 420 aktive COVID-19-Fälle vor. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 195,5. Seit der letzten Pressemitteilung am 10. September sind beim Staatlichen Gesundheitsamt 141 Neuinfektionen eingegangen.

Es liegen insgesamt 11.986 bestätigte Fälle vor, die seit Beginn der Pandemie positiv getestet wurden. Als genesen gelten mindestens 11.348 Personen (81 Personen mehr seit der Meldung vom 10. September).

Beim Gesundheitsamt Traunstein ist seit der letzten Pressemitteilung keine Todesmeldung eingegangen. Damit liegen im Landkreis Traunstein insgesamt 218 Todesfälle in Zusammenhang mit COVID-19-Erkrankungen vor.

Derzeit werden 14 Covid-19-Patienten aus dem Landkreis Traunstein stationär in den Kliniken Südostbayern behandelt. Zwölf befinden sich auf der Normalstation und zwei auf der Intensivstation, davon werden zwei beatmet. Zwei Patienten auf der Normalstation haben einen vollständigen Impfschutz. Seit der letzten Pressemitteilung wurden vier weitere Covid-Patienten aus dem Landkreis Traunstein auf der Normalstation in den Kliniken Südostbayern aufgenommen.

Mittlerweile wurden im Landkreis Traunstein 96.581 Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 92.249 Personen die Zweitimpfung erhalten.

Update, 16.38 Uhr - Spritze plus Riesenrad in München: Mit Attraktionen in die Impf-Aktionswoche

Wem nicht wegen der Corona-Impfung etwas schwummrig wird, den dreht es danach vielleicht auf dem Riesenrad: Zum Auftakt der deutschlandweiten Aktionswoche „HierWirdGeimpft“ konnten sich Menschen auch an einem Riesenrad in München überzeugen lassen. Bei „Impf‘n‘Ride“ bekam der Impfling mitsamt seiner Angehörigen am Montag anschließend eine Gratisrunde auf dem Riesenrad im Werksviertel geschenkt.

Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) hofft, mit solchen Aktionen „den einen oder anderen, der vielleicht noch zögert“, zu überzeugen. „So leicht wie jetzt war es noch nie, sich impfen zu lassen“, sagte er bei der Aktion, bei der auch Fernsehkoch Alexander Herrmann als „Impf-Testimonial“ dabei war.

Das Riesenrad ist eine von Hunderten Aktionen in Bayern diese Woche, mit der die Impfquote steigen soll - unter anderen in Einkaufszentren und in Gaststätten. In Bayern sind derzeit rund 60 Prozent vollständig geimpft - damit liegt der Freistaat im Bundesvergleich hinter vielen anderen Bundesländern.

Update, 15.36 Uhr - Neue Studie: Geimpfte stecken kaum andere an

Die schottische Gesundheitsbehörde „Public Health Scotland“ kam in einer groß angelegten Studie zum Thema „Ansteckungen mit dem Coronavirus“ zu Ergebnissen, die alle Geimpften aufatmen lassen dürften: Pro 100 Menschen und Jahr steckte die geimpfte Testgruppe nur 2,98 Menschen innerhalb ihres Haushalts an. Zum Vergleich: Für Ungeimpfte liegt diese Zahl bei 9,4. Selbst diejenigen, die erst eine Impfung hatten, schnitten besser ab als die Ungeschützten: Sie steckten pro Jahr und 100 Menschen nur 5,93 Mitbewohner an.

Die Forscher untersuchten dabei zwischen Anfang Dezember 2020 und Anfang März 2021 Daten von 144.525 Pflegekräften und Ärzten und überprüften, wie viele Menschen sich vor und nach der Impfung innerhalb der Haushalte der Testpersonen ansteckten. Zählt man alle Mitbewohner, wurden 194.362 Menschen untersucht.

Der eindeutige Rückschluss: Wer geimpft ist, steckt andere mit deutlich geringerer Wahrscheinlichkeit mit Corona an. Und der Effekt könnte noch größer sein. Die Forscher schreiben im New England Journal of Medicine: „Nicht alle Fälle von Covid-19 bei Haushaltsmitgliedern wurden über das medizinische Personal übertragen, der Effekt der Impfung könnte also noch größer sein.“ 

Update, 14.35 Uhr - Erstmals Corona-Stäbchentests bei Orang-Utans in Malaysia

30 Orang-Utans haben sich in Malaysia Corona-Abstrichen über die Nase unterziehen müssen. Sehr zur Freude ihrer Pfleger kamen alle Tests mit negativem Ergebnis zurück. Den Gesichtern der Menschenaffen war aber abzulesen, dass sie den Stäbchentest als ebenso unangenehm empfinden wie die Menschen. Es war das erste Mal, dass Orang-Utans in dem südostasiatischen Land auf das Virus getestet wurden.

„Einige der Tierpfleger waren positiv getestet worden, also wollten wir kein Risiko eingehen“, sagte Sen Nathan, stellvertretender Direktor des Sabah Wildlife Department auf der Insel Borneo, das vergangene Woche die Tests an den vom Aussterben bedrohten Primaten durchgeführt hat. „Zum Glück gab es bei den Orang-Utans keine Anzeichen und Symptome.“ Die Tiere leben in einem Naturpark und Rehabilitationszentrum im Bundesstaat Sabah.

Die Affen mit dem orangebraunen Fell leiden besonders unter dem Verlust ihres natürlichen Lebensraumes. Der Dschungel auf Borneo wird immer weiter gerodet, um Platz für Palmölplantagen zu schaffen. Borneo-Orang-Utans (Pongo pygmaeus) werden auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN als „vom Aussterben bedroht“ geführt.

Schon länger ist bekannt, dass Menschenaffen - darunter auch Gorillas und Schimpansen - für das Coronavirus empfänglich sind. Erst am Wochenende war bekannt geworden, dass sich im Zoo von Atlanta in den USA offenbar mehrere Flachland-Gorillas infiziert haben. Auch für die Orang-Utans werde es in Zukunft weitere Tests geben, sagte Nathan.

Update, 13.40 Uhr - Steinmeier: Viel Propaganda von Impfunwilligen in sozialen Medien

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (65) hat mit Schülerinnen und Schülern in Berlin über die Rolle der sozialen Medien in der Corona-Pandemie diskutiert. „Die Jugendlichen haben mir gesagt, dass zu viele Informationen über die traditionellen Medien gelaufen sind und zu widersprüchliche über die sozialen Medien“, sagte der Politiker am Montag beim Besuch einer Impfaktion an der Ruth-Cohn-Schule im Berliner Stadtteil Charlottenburg.

„Gerade in den sozialen Medien ist viel Propaganda von Impfunwilligen und Verschwörungstheoretikern betrieben worden. Das hat ganz offensichtlich Wirkung hinterlassen bei den Jugendlichen, die sich vorrangig aus den sozialen Medien informieren.“ Steinmeier erklärte, dass es daher stark darauf ankomme, sich mit Hilfe von den Medien zu informieren, denen man vertrauen könne.

Update, 12.38 Uhr - Termine im BGL: Impfaktionswoche soll mehr Menschen überzeugen

Unter dem Motto #hierwirdgeimpft rufen Bund und Länder von 13. bis 19. September 2021 zu einer deutschlandweiten Aktionswoche für COVID-19-Impfungen auf. Dabei sollen an möglichst vielen Orten in Deutschland einfach wahrzunehmende Impfangebote gemacht werden. Alle wichtigen Informationen gibt es unter www.impfzentrum-BGL.de.

Update, 11.29 Uhr - Erneuter Lockdown würde bis zu 52 Milliarden Euro kosten

Ein erneuter Lockdown für alle Bundesbürger würde einem Bericht zufolge viermal so hohe finanzielle Schäden verursachen wie ein Ausschluss Ungeimpfter. Das zeigen Berechnungen des Leibnitz-Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI), wie das „Handelsblatt” berichtete. Erneute Einschränkungen würden demnach je nach Ausgestaltung zwischen 6,5 und 52 Milliarden Euro an Wertschöpfung kosten.

Als akut von Einschränkungen bedroht gelten dem Bericht zufolge die Anbieter von kontaktintensiven Dienstleistungen. Dazu gehören Restaurants, Tourismus, Kunst und Kultur. Das RWI hat berechnet, wie groß der Schaden verschiedener (Teil-)Schließungen in diesem Bereich wäre, wenn diese im vierten Quartal eingeführt und noch das gesamte erste Quartal 2022 gelten würden. Der Schaden bei Schließungen, die für alle Bundesbürger gelten, betrüge demnach 52 Milliarden Euro. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) würde dadurch 0,6 Prozentpunkte im Gesamtjahr 2022 geringer ausfallen.

Update, 10.38 Uhr - Mehrheit will auch nach Corona im Homeoffice arbeiten

Mehr als zwei Drittel der Beschäftigten in Deutschland, die während der Corona-Pandemie im Homeoffice gearbeitet haben, wollen das einer Yougov-Umfrage zufolge auch weiterhin tun. Die Beliebtheit des Arbeitens in den eigenen vier Wänden habe im Zuge der Pandemie noch zugenommen, teilte am Montag der Energieversorger Eon mit, der die Umfrage in Auftrag gegeben hatte. Bei der Umfrage hätten 71 Prozent der Befragten den Wunsch geäußert, auch künftig im Homeoffice arbeiten zu können. Zu Beginn der Pandemie seien es im Mai vergangenen Jahres nur 58 Prozent gewesen. Ständig zu Hause arbeiten möchte ein gutes Viertel (26 Prozent) der Befragten. 45 Prozent wollen das Homeoffice und den Arbeitsplatz im Büro mehrmals in der Woche wechseln.

Hauptgrund für die wachsende Beliebtheit des Homeoffice ist der Umfrage zufolge die Zeitersparnis durch die wegfallenden Wege zur Arbeit. Diesen Grund hätten 70 Prozent der Befragten genannt. Weitere Gründe seien die flexiblere Arbeitszeiteinteilung (57 Prozent), die eingesparten Fahrtkosten (52 Prozent) und die Entlastung der Umwelt (43 Prozent).

Update, 9.46 Uhr - Krankenhausampel weiter auf grün

7-Tage-Inzidenzen in Südostbayern und Krankenhaus-Ampel in Bayern (Stand: 13. September 2021).

Die Corona-Fallzahlen bzw. 7-Tage-Inzidenzen in den Städten und Kreisen der Region pendelten sich auf einem erhöhten Stand ein. Die Inzidenzen im Detail: Landkreis Altötting (von 118,2 auf 129,0), Landkreis Mühldorf (von 107,3 auf 109,0), Kreis Berchtesgadener Land (von 205,0 auf 211,6), Landkreis Traunstein (von 183,7 auf 195,5), Stadt Rosenheim (von 217,0 auf 246,9) und Landkreis Rosenheim (von 165,4 auf 170,0). In der Region wurden laut RKI kein weiterer Todesfall gemeldet.

299 hospitalisierte Corona-Fälle in den vergangenen sieben Tagen gibt es aktuell in Bayern, damit liegt die Hospitalisierungsinzidenz bei 2,3 (Quelle/Stand: LGL, 12. September, 8 Uhr). Die Krankenhausampel ist damit aktuell grün.

Update, 8.37 Uhr - Kreis Altötting meldet 244 aktive Coronafälle

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich nun 26 neue Corona-Fälle gemeldet - darunter fünf Reiserückkehrer (Stand: 12. September). Damit stieg die Gesamtzahl der Infizierten seit Pandemie-Ausbruch in Stadt und Landkreis Altötting auf 6624 Personen.

Die aktuelle Sieben-Tage-Inzidenz lag zum o.g. Zeitpunkt nach Angaben des Landratsamtes bei 129,0. Aktuell gibt es in Stadt und Landkreis 244 aktive Fälle - die meisten davon in Altötting (50), Burghausen (45), Neuötting (24) und Töging (21). Zudem gab es auch drei positive Schnelltest-Ergebnisse, die bislang jedoch noch nicht in die Statistik eingearbeitet wurden.

Update, 7.28 Uhr - Lauterbach rechnet mit Anstieg der Geimpften im Winter

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hofft, dass die Corona-Pandemie im Frühjahr weitgehend überstanden sein wird. „Der Herbst wird noch einmal schwierig werden“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur in Köln. „Wir werden noch einmal steigende Fallzahlen haben. Im Winter könnte es dann aber besser werden, wenn die Zahl der Ungeimpften abgenommen hat.“

Er rechne damit, dass insbesondere nach der Bundestagswahl zunehmend die 2G-Regel eingeführt werde, wonach nur Geimpfte und Genesene zugelassen sind. „Das wird viele dazu bewegen, sich impfen zu lassen.“ Im Frühjahr könne die Pandemie dann weitgehend überstanden sein - „wenn es keine neuen Mutationen gibt“.

RKI meldet über 5500 neue Fälle - Zahlen aus Baden-Württemberg fehlen

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt laut dem zuständigen Robert Koch-Institut (RKI) aktuell bei 81,9. Das geht aus Angaben des Instituts vom Montagmorgen hervor (News-Ticker Sonntag, 12. September). Am Vortag hatte der Wert bei 80,2 gelegen, vor einer Woche bei 84,3. Allerdings wies das RKI-Dashboard am Sonntag für Baden-Württemberg nur einen neu hinzugekommenen Fall aus. In den Tagen zuvor waren es jeweils deutlich über 1000. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 5511 Corona-Neuinfektionen (Stand: 13. September, 0 Uhr). Vor einer Woche hatte der Wert bei 4749 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden zwölf Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es acht Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4.083.151 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI zuletzt am Freitag mit 1,95 an. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.831.800 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 92.618.

mh/mw/dpa

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