Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

News-Ticker zur Corona-Pandemie

Wohnungen von Polizisten durchsucht: Verdacht auf Impfpassfälschung

Impfausweis
+
Zahlreiche Impfpässe liegen auf einem Tisch (Symbolbild).

München/Oberbayern – Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt noch immer für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Dienstag (15. März) im News-Ticker:

Die Fallzahlen im Überblick:

  • Covid-19-Fälle auf Intensivstationen in Bayern: 418 (Quelle/Stand: DIVI, 15. März, 7.05 Uhr)
  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 1184,1, Landkreis Rosenheim 1221,5, Landkreis Traunstein 1778,2, Landkreis Berchtesgadener Land 2227,1, Landkreis Mühldorf 2786,7, Landkreis Altötting 2615,2 (Quelle/Stand: RKI, 15. März, 3.27 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 17.679, Landkreis Rosenheim 71.335, Traunstein 54.086, Berchtesgadener Land 33.278, Mühldorf 36.288, Altötting 30.663 (Quelle/Stand: RKI, 15. März, 3.27 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 120, Landkreis Rosenheim 692, Traunstein 329, Berchtesgadener Land 178, Mühldorf 281, Altötting 309 (Quelle/Stand: RKI, 15. März, 3.27 Uhr)
  • ServiceFälle Deutschland --- Fälle weltweit --- Überblick Risikogebiete

Update, 19.21 Uhr - Wohnungen von Polizisten durchsucht: Verdacht auf Impfpassfälschung

Die Polizei hat im niedersächsischen Stade vier Wohnungen von fünf Polizistinnen und Polizisten durchsucht. Wie die Polizei mitteilte, stehen die fünf Beamten im Verdacht, Impfpässe gefälscht zu haben. Weil es sich bei den Verdächtigen um Beamte der Polizei Stade handelt, führt die Polizei Rotenburg die Ermittlungen.

Den fünf Verdächtigen im Alter von 31, 32, 35, 40 und 44 Jahren wird den Angaben zufolge vorgeworfen, die gefälschten Impfnachweise selbst genutzt sowie an andere Menschen verteilt zu haben. Sie seien vom Dienst freigestellt worden und müssten sich sowohl strafrechtlich als auch in einem Disziplinarverfahren verantworten.

Bei den Durchsuchungen habe die Polizei Utensilien, die zur Herstellung der gefälschten Impfzertifikate dienen könnten, sowie Speichermedien, Handys und Laptops sichergestellt. Die Auswertung des beschlagnahmten Beweismaterials und die weiteren Ermittlungen dauern laut Polizei an.

Update, 17.55 Uhr - Corona-Situation im Kreis Traunstein

Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 1.778,2. Mittlerweile wurden im Landkreis Traunstein 115.527 Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 113.951 Personen die Zweitimpfung erhalten. Des Weiteren haben bereits 90.674 Personen die Drittimpfung erhalten.

Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein liegen derzeit 2.903 aktive COVID-19-Fälle vor .Seit der letzten Pressemitteilung am Montag (14. März) sind beim Staatlichen Gesundheitsamt 959 Neuinfektionen eingegangen.

Es liegen insgesamt 54.622 bestätigte Fälle vor, die seit Beginn der Pandemie positiv getestet wurden. Als genesen gelten mindestens 51.389 Personen  (867 Personen mehr seit der Meldung vom Montag).

Beim Gesundheitsamt Traunstein ist seit der letzten Mitteilung eine Todesmeldung eingegangen. Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen Mann im Alter von 80 Jahren. Damit liegen im Landkreis Traunstein insgesamt 330 Todesfälle in Zusammenhang mit COVID-19-Erkrankungen vor.

Update, 17.50 Uhr - Corona-Lage im Kreis BGL - Drei neue Todesfälle

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit Montag (14. März) 297 weitere bestätigte COVID-19-Fälle im Landkreis gibt. Davon befanden sich 30 Personen als direkte Kontaktpersonen in Quarantäne. Die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten COVID-19-Fälle mit Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land steigt somit auf 33.278 (Stand RKI: 15. März, 0 Uhr). Nach derzeitigem Meldungsstand liegt der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land bei 2.227,1 .

Aktuell gibt es 3.031 aktive COVID-19-Fälle im Landkreis. Derzeit gibt es insgesamt 416 Fälle in Einrichtungen im Landkreis Berchtesgadener Land, davon 143 in Alten- und Pflegeheimen, 2 in Gemeinschaftsunterkünften, 225 in Schulen, 41 in Kindergärten und 5 in Justizvollzugsanstalten. In den vergangenen 7 Tagen gab es insgesamt 2.368 neue COVID-19-Fälle.

Seit Montag (14. März) wurden dem Gesundheitsamt 3 weitere Todesfälle gemeldet. Dabei handelt es sich um zwei Frauen im Alter von 77 und 98 Jahren sowie einen 89-jährigen Mann. Die Gesamtzahl der im Zusammenhang mit COVID-19 Verstorbenen erhöht sich somit auf 178.

In den Kliniken der Kliniken Südostbayern AG (KSOB) im Berchtesgadener Land werden aktuell 43 COVID-19-Patienten stationär behandelt, davon 1 Person intensivmedizinisch. 34 Patienten haben ihren Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land. Insgesamt werden in den Kliniken der KSOB an ihren Standorten im Berchtesgadener Land und Traunstein 96 COVID-19-Patienten behandelt. Davon befinden sich 92 Patienten auf der Normalstation und 4 Patienten auf der Intensivstation.

Update, 16.40 Uhr - Umfrage: Mehrheit hält geplante Corona-Lockerungen für verfrüht

Etwas mehr als die Hälfte der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland hält die geplanten Corona-Lockerungen für verfrüht. Das geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage des Forsa-Instituts für das RTL/ntv-Trendbarometer hervor. Demnach sagten 52 Prozent der Befragten, dass ihnen das Wegfallen der meisten bisherigen Maßnahmen zu früh komme. Nach den Plänen der Ampel-Koalition sollen ab dem 20. März nur noch wenige Einschränkungen wie beispielsweise die Maskenpflicht gelten. 46 Prozent halten das dem „Trendbarometer“ zufolge für richtig. Der Rest der Befragten antwortete mit „weiß nicht“.

Die hohen und steigenden Zahlen bei den Corona-Neuinfektionen machen laut Umfrage 43 Prozent der Bürgerinnen und Bürger große oder sehr große Sorgen. 57 Prozent macht diese Entwicklung weniger große oder keine Sorgen.

Eine allgemeine Impfpflicht findet dem „Trendbarometer“ zufolge große Zustimmung. Mit 61 Prozent ist eine deutliche Mehrheit der Befragten für die Einführung einer Corona-Impfpflicht für alle Erwachsenen ab 18 Jahren. 35 Prozent sprechen sich gegen eine generelle Impfpflicht aus. Der Rest der Befragten antwortete mit „weiß nicht“. Nur noch 16 Prozent glauben jedoch, dass eine allgemeine Impfpflicht für Erwachsene auch tatsächlich eingeführt wird. 78 Prozent gehen davon aus, dass es zu keiner allgemeinen Impfpflicht für Erwachsene kommen wird.

Update, 15.15 Uhr - Niederlande schaffen letzte Corona-Maßnahmen ab

Die Niederlande schaffen auch die letzten Schutzmaßnahmen gegen Corona ab. Vom 23. März an muss auch in Bussen und Bahnen keine Maske mehr getragen werden. Die Testpflicht vor Großereignissen wird gestrichen. Das kündigte Gesundheitsminister Ernst Kuipers am Dienstag in Den Haag an. In dem 17,5-Millionen-Einwohner-Land entfällt auch die Quarantänepflicht: Wer ein positives Testergebnis hat, soll zu Hause bleiben. Das ist dann aber nur noch eine Empfehlung.

Nachdem vor einigen Wochen bereits die meisten Einschränkungen aufgehoben wurden, ist die Zahl der Neuinfektionen wieder stark gestiegen. Auch die Zahl der Patienten in Krankenhäusern nimmt zu. Die Regierung hält die Abschaffung dennoch für vertretbar. Zur Zeit gibt es pro 100 000 Einwohner etwa 2500 Neuinfektionen in sieben Tagen. Zum Vergleich: In Deutschland liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 1585.

Das Fachgremium, das die Regierung berät, hatte dafür plädiert, die Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr beizubehalten. Dem folgte die Regierung nicht. Nur noch in Flugzeugen muss Mundschutz getragen werden, da dies international vereinbart wurde. Für Besucher von außerhalb der Schengenzone gilt weiterhin, dass sie vor Einreise in die Niederlande geimpft, getestet oder genesen sein müssen.

Update, 14.10 Uhr -  Labore verzeichnen wieder mehr Tests und höhere Auslastung

Nach wochenlang rückläufigem Trend verzeichnen viele Labore in Deutschland wieder einen deutlichen Zuwachs an PCR-Tests auf Sars-CoV-2. Rund 2,17 Millionen solcher Untersuchungen seien vom 7. bis 13. März angefordert worden, knapp ein Viertel (23 Prozent) mehr als in der Woche zuvor, berichtete der Verband Akkreditierte Labore in der Medizin (ALM) am Dienstag in Berlin und berief sich auf Angaben von rund 180 Laboren bundesweit. Die Daten bilden laut ALM etwa 90 Prozent des Testgeschehens ab.

Der Anteil positiver Ergebnisse, die sogenannte Positivrate, ist laut der Auswertung weiter auf knapp 54 Prozent gestiegen - ein Rekord. „Das ist immer ein Hinweis darauf, dass es ein gewisses, ein höheres Maß an Untererfassung gibt“, sagte der Verbandsvorsitzende Michael Müller mit Blick auf Infizierte, die mangels PCR-Ergebnis nicht in die Statistik eingehen. Wahrscheinlich würden nicht alle positiven Schnelltests im Labor bestätigt, erläuterte Müller. Das sei bei unauffälligem Beschwerdebild aber auch nicht immer erforderlich. Vielleicht gingen auch nicht alle Erkrankten zum Arzt, sondern isolierten sich nach einem positiven Schnelltest zu Hause.

Die geplanten Lockerungen könne man angesichts des Infektionsgeschehens „nicht vollständig nachvollziehen“, betonte Müllers Stellvertreter Jan Kramer. Er sprach sich etwa dafür aus, dass weiterhin Masken getragen werden. Grundsätzlich plädierte der Berufsverband für eine Professionalisierung der Testinfrastruktur. Teils bestätige sich eine Infektion erst beim PCR-Test im Labor - während vorherige Schnelltests und auch sogenannte Point-of-Care-PCR-Tests mit Ergebnissen nach 30 Minuten negativ ausgefallen seien, sagte Müller. Man müsse auch wegkommen von anlasslosen Tests.

Update, 12.52 Uhr - Überblick neue Regelungen in Bayern

In Bayern bleibt es bis zum 2. April bei den bisherigen 2G- und 3G-Zugangsregeln und bei der Maskenpflicht auch in Schulen oder im Handel - mit einer Ausnahme: In Grund- und Förderschulen entfällt die Maskenpflicht im Unterricht ab kommendem Montag (21. März), eine Woche später (ab dem 28. März) auch in den 5. und 6. Klassen. Das hat das Kabinett am Dienstag beschlossen, wie Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) anschließend mitteilte. Der Freistaat nutzt damit - außer eben bei den Grundschülern und in den 5. und 6. Klassen - eine Übergangsfrist für viele bestehende Corona-Regeln, wie sie im neuen Bundesinfektionsschutzgesetz vorgesehen ist. Im Handel und anderswo gilt bei Maskenpflicht auch weiterhin der Standard FFP2.

Hier findet Ihr einen Überblick über die neuen Regelungen in Bayern.

PK im Livestream:

Update, 12.17 Uhr - Bayern macht von Übergangsregelung bis 2. April Gebrauch

Nur drei von 96 Kreisverwaltungsbereichen (Städte oder Landkreise) in Bayern liegen derzeit bei der Inzidenz unter 1000, betonte Herrmann. Zwei Städte bzw. Kreise weisen (Stand: Dienstag, 15. März) sogar eine Inzidenz von 3000 und höher auf. „Die Pandemie ist nach wie vor in vollem Gange“, warnte Herrmann und sprach auch von „Warnsignalen“ im Hinblick auf die nun möglicherweise wieder ansteigende Hospitalisierung.

Mit Blick auf die Rechtslage, die in dieser Woche von Seiten des Bundes kommen solle/werde (das Gesetz läuft eigentlich zum 19. März) hat sich die Staatsregierung auf einige Beschlüsse geeinigt. So wird Bayern von der (möglichen) Übergangsregelung bis einschließlich 2. April Gebrauch machen. So wird die 15. Bayerische Infektionsschutzverordnung bis zu diesem Datum verlängert und entsprechend angepasst. So bleibt die FFP2-Maskenpflicht bestehen. Änderungen gibt es allerdings im Bereich der Schulen. In Grund- und Förderschulen wird die Maskenpflicht am Platz aufgehoben. Eine Woche später folgen dann die 5. und 6. Klassen. Auch die 2G- und 3G-Regelungen bleiben im bisherigen Umfang bestehen (zum Beispiel Gastronomie). Weitere Informationen folgen in Kürze.

Update, 12.09 Uhr - Herrmann: „Krisen überschlagen sich - und es wird nicht besser“

Am Vormittag hat einmal mehr die bayerische Staatsregierung getagt. Die wesentlichen Themen waren dabei der Krieg in der Ukraine und das weitere Vorgehen im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Staatskanzlei-Chef Florian Herrmann (CSU), Kultusminister Dr. Michael Piazolo (Freie Wähler) und der neue Wissenschaftsminister Markus Blume (CSU) sind im Anschluss vor die Öffentlichkeit getreten, um auf einer Pressekonferenz über die Ergebnisse der (virtuellen) Beratungen zu informieren.

„Die Krisen überschlagen sich - und es wird nicht besser“, sagte Herrmann zu Beginn und ging zunächst auf die Krise in der Ukraine ein. „Wir als Freistaat Bayern sind dazu bereit, unseren Beitrag auf allen Ebenen zu leisten“, so Herrmann weiter im Hinblick auf die in naher Zukunft wohl weiter zunehmenden Flüchtlingsströme. Zum Thema Corona sagte Herrmann, dass es wieder ein „sehr dynamisches Infektionsgeschehen“ gäbe: „Die Infektionszahlen steigen wieder. Aktuell werden wieder neue Höchstwerte erreicht!“ Die 7-Tage-Inzidenz ist im bayernweiten Durchschnitt auf 2027 geklettert (Vortag: 1990). Die Reproduktionszahl liegt außerdem jetzt wieder über dem kritischen Wert von 1 (aktuell 1,05). Auch die Todeszahlen seien nach wie vor zu hoch, betonte der Staatskanzleichef.

Update, 11.45 Uhr - Impfbus-Betrieb in Salzburg wird eingestellt

Nur noch diese Woche wird der Impfbus des Roten Kreuzes am Europark in Salzburg stehen, dann bleibt er in der Garage: Der Grund ist die mangelnde Nachfrage, am Montag (14. März) waren es nur 15 Stiche zwischen 8 und 17 Uhr. „Der zweite Bus wurde schon vor einiger Zeit eingestellt”, so Roberta Thanner, Pressesprecherin vom Roten Kreuz in Salzburg. Der Zusammenhang mit dem Aussetzen der Impfpflicht in Österreich sei klar erkennbar. „Das sehen wir an den Zahlen ganz deutlich”, so Thanner weiter. So hat es in der vergangenen Woche landesweit nur mehr 137 Erstimpfungen gegeben, beim Impfbus waren es keine 50 Impfungen mehr pro Tag.

Update, 10 Uhr - Derzeit fast 3500 aktive Fälle im Landkreis Altötting

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich nun 501 neue Corona-Fälle gemeldet (Stand: 14. März, 16 Uhr). Die Neuinfektionen verteilen sich dabei auf Personen aller Altersgruppen zwischen 1 und 96 Jahren. Seit Pandemie-Ausbruch haben sich in Stadt und Landkreis Altötting damit insgesamt 30.663 Personen mit dem Coronavirus infiziert.

Aktuell gibt es in Stadt und Landkreis insgesamt 3453 aktive Fälle - die meisten davon in Burghausen (473), Altötting (404), Neuötting (325), Töging am Inn (297) und Burgkirchen an der Alz (294). Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz lag nach Angaben des Landratsamtes zum o.g. Zeitpunkt bei 2615,2.

Update, 8.54 Uhr - Neueste RKI-Zahlen für die Region

Entwicklung der Inzidenzen in Südostbayern (Stand 15. März).

Die Corona-Inzidenzen in der Region sind laut RKI in den vergangenen 24 Stunden ausnahmslos angestiegen. Während in Stadt und Landkreis noch immer Nachmeldungen nach der technischen Panne verarbeitet werden, stieg auch die Inzidenz in den Kreisen Altötting (+258) und Traunstein (+216) deutlich an.

Die Inzidenzen im Detail: Landkreis Altötting (von 2357 auf 2615), Landkreis Mühldorf (von 2588 auf 2787), Kreis Berchtesgadener Land (von 2029 auf 2227), Landkreis Traunstein (von 1562 auf 1778), Stadt Rosenheim (von 800 auf 1184) und Landkreis Rosenheim (von 879 auf 1222). Das RKI meldete für die Region vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Demnach sind drei Personen im Kreis Berchtesgadener Land und eine Person im Kreis Mühldorf verstorben. Nähere Angaben zu Alter/Wohnort liegen nicht vor.

Update, 7.36 Uhr - Inzidenz bei Kindern und Jugendlichen schießt nach oben

In der Woche nach Ende der Faschingsferien sind die Corona-Inzidenzen bei Kindern und Jugendlichen im Schulalter nach oben geschossen. Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit meldete am Montag für alle drei Gruppen im Altersbereich zwischen sechs und 19 Jahren Anstiege um mehr als 1000 binnen einer Woche. Die höchste Inzidenz gibt es derzeit bei den 16- bis 19-Jährigen mit 4097. Das ist ein Plus von 1787 zum vor einer Woche gemeldeten Wert.

Dahinter folgen die Sechs- bis Elfjährigen mit einer um 1000 auf 3217 gestiegenen Inzidenz vor den Zwölf- bis 15-Jährigen mit einem Anstieg um 1216 auf 3031. Dass gerade diese Gruppen besonders starke Zuwächse verzeichneten, dürfte auch daran liegen, dass mit dem Ende der Faschingsferien hier wieder die regelmäßigen Tests in der Schule dafür sorgen, dass Erkrankungen häufiger erkannt werden.

Auch in allen anderen Altersgruppen steigen die Inzidenzen derzeit. Unter 1000 liegen derzeit nur noch die 60- bis 79-Jährigen mit 971 und die Senioren über 80 mit 865. Bei beiden Gruppen gibt es allerdings deutliche Anstiege von 215 beziehungsweise 189. Etwas vom Trend abgekoppelt haben sich lediglich die Kinder bis fünf Jahren. Hier stieg die Inzidenz nur leicht, um 35 auf 1322.

Update, 5.58 Uhr - RKI registriert 198.888 Neuinfektionen

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat bei der bundesweiten 7-Tage-Inzidenz erneut einen Höchstwert gemeldet. Das RKI gab den Wert der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 1585,4 an. Am Vortag hatte der Wert bei 1543,0 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1293,6 (Vormonat: 1437,5).

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 198.888 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 3.27 Uhr wiedergeben. Im Vergleich zum Vortag waren das gut 100.000 Neuinfektionen mehr (Montag: 92 378 Neuinfektionen). Am Dienstag vor einer Woche waren es 156.799 Corona-Neuansteckungen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 238 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 324 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 17.432.617 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken gekommenen Corona-infizierten Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Montag mit 6,77 an (Sonntag: 7,07). Darunter sind auch viele Menschen mit positivem Corona-Test, die eine andere Haupterkrankung haben. Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Dienstag mit 13.714.200 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 3.592.600.

Montag (14. März)

Update, 21.17 Uhr - Söder mit kurzfristiger Regierungserklärung am Dienstag

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) gibt am Dienstag (14. März) um 14 Uhr kurzfristig eine Regierungserklärung im Landtag ab. Neben dem Ukraine-Krieg und der Organisation der Flüchtlingshilfe soll es zudem um die Corona-Lage in Bayern gehen.

Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern hat aktuell ein nie da gewesenes Niveau von fast 2000 erreicht. Gleichzeitig sollen in dieser Woche aber – so die Pläne der Bundesregierung – bundesweit alle tiefgreifenden Corona-Maßnahmen auslaufen. Insbesondere über das geplante Ende der Maskenpflicht an Schulen und im Handel gibt es aber Debatten.

Am Donnerstag wollen die Ministerpräsidenten der Länder mit dem Bund über die künftigen Corona-Regeln beraten – auch dazu will Söder in seiner Regierungserklärung im Landtag Stellung nehmen.

Update, 20.03 Uhr - Über 1000 Neuinfektionen seit Freitag im Kreis Traunstein

Das Landratsamt Traunstein meldet 1079 neue Corona-Fälle seit Freitag (11. März). Landkreisweit gibt es aktuell 2812 aktive Covid-19-Fälle, die 7-Tage-Inzidenz liegt laut Robert Koch-Institut (RKI) am Montag bei 1561,8 (Stand: 14. März, 3.34 Uhr).

Die meisten Fälle im Landkreis gibt es derzeit in Traunstein (337), gefolgt von Traunreut (169) und Trostberg (200). Lediglich in Kienberg und Staudach-Egerndach gibt es unter 20 aktive Fälle.

Update, 18.59 Uhr - So ist die aktuelle Corona-Lage im Berchtesgadener Land

Wie das Landratsamt Berchtesgadener Land mitteilt, gibt es seit Freitag (11. März) 833 weitere bestätigte positive Corona-Fälle. 18 Personen befanden sich bereits als direkte Kontaktpersonen in Quarantäne. Die 7-Tage-Inzidenz liegt nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) am Montag bei 2028,6 (Stand: 14. März, 3.34 Uhr).

Landkreisweit gibt es aktuell 2993 aktive Covid-19-Fälle, davon 169 in Alten- und Pflegeheimen, einen in Gemeinschaftsunterkünften, 242 in Schulen, 58 in Kindergärten und zehn in Justizvollzugsanstalten.

Die meisten Corona-Fälle gibt es derzeit in Freilassing (333), Bad Reichenhall (327) und Teisendorf (270).

Update, 16.44 Uhr - Neue Welle und Rekordwerte: Sogar Kliniken melden wieder starke Anstiege

Während in Bayern um Lockerungen der Corona-Maßnahmen gerungen wird, steigt die aktuelle Infektionswelle kräftig an. Am Montag meldete das Robert Koch-Institut für den Freistaat einen Rekordwert von 1990,7 Infektionen pro Woche und 100.000 Einwohnern. Am Montag vor einer Woche hatte die Inzidenz noch bei 1541,9 gelegen.

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) meldete am Montag zudem im Wochenvergleich einen Anstieg von 12,8 Prozent bei den hospitalisierten Fällen der letzte sieben Tage auf 899. Die Zahl der belegten Intensivbetten stieg demnach binnen Wochenfrist um 8,8 Prozent auf 419. Beide Werte liegen allerdings noch deutlich unter denen vom Höhepunkt der Delta-Welle im November und Dezember.

In den kommenden Tagen muss in Berlin und München entschieden werden, wie es mit den Corona-Regeln weitergeht. Nach den bisherigen Plänen der Bundesregierung sollen am Wochenende, und zwar bundesweit, alle tiefgreifenden Corona-Maßnahmen auslaufen. Lediglich ein Basisschutz soll erhalten bleiben: Der Gesetzentwurf sieht noch Maskenpflichten in Pflegeheimen, Kliniken und im Nahverkehr vor, sowie Testpflichten in Heimen und Schulen.

Bundesweit bleiben soll auch die Maskenpflicht in Fernzügen und Flugzeugen. Insbesondere das geplante Ende der Maskenpflicht an Schulen und im Handel sorgt jedoch noch für Streit, genauso wie die Details einer zukünftigen Hotspot-Regelung. Am Donnerstag wollen - nach dem Bundestag am Mittwoch - die Länder zusammen mit dem Bund über die künftigen Corona-Regeln beraten.

Update, 13.41 Uhr - „Freedom Day“ in Brandenburg abgeblasen

In Brandenburg wird es am 20. März keinen „Freedom Day“ geben. Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher will an allen bisherigen Einschränkungen festhalten und neue „Hotspot-Regelungen“ auf den Weg bringen. Wie bild berichtet, soll die neue Infektionsschutzverordnung nach der MPK am kommenden Donnerstag verkündet werden und von 18. März bis 2. April gelten.

Die Inzidenz in Brandenburg liegt bei rund 1500 und auch in den Kliniken ist die Lage angespannt. Deshalb soll über den 20. März hinaus fast überall eine FFP2-Maskenpflicht gelten. Zudem bleibt in Gastronomie, Kultur- und Sporteinrichtungen etc. die 3G-Regelung bestehen. Für Großveranstaltungen wird sogar eine 2G-Plus-Regel vorgeschlagen. Auch in Clubs und Discos soll weiter 2G-Plus gelten.

Laut bild.de sollen zudem die Regeln in Hotspot-Regionen noch verschärft werden können: „Die Landkreise und kreisfreien Städte sollen über die Vorgaben dieser Verordnung hinausgehende Schutzmaßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz treffen, wenn und soweit dies wegen örtlicher Besonderheiten oder aufgrund eines regionalen oder lokalen Infektionsgeschehens notwendig ist“, heißt es dazu offenbar in dem Entwurf.

Update, 11.31 Uhr - Corona-Inzidenz in Bayern knapp unter 2000

Die 7-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen in Bayern ist auf ein nie da gewesenes Niveau gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche am Montag mit 1990,7 an - nach 1938,7 am Sonntag. Am Montag vor einer Woche lag die Inzidenz noch bei 1541,9.

Die Gesundheitsämter in Bayern meldeten dem RKI innerhalb eines Tages 25.122 neue Infektionen. Hinzu kamen 4 weitere Todesfälle, die Zahl der Toten im Zusammenhang mit Corona stieg damit auf 21.888. Auf Kreisebene verzeichneten am Montag die Landkreise Haßberge (3174,1) und Regen (3035,7) die höchste Inzidenz im Freistaat.

Update, 10.06 Uhr - Neueste RKI-Zahlen für die Region

Die Entwicklung der Inzidenz in Südostbayern (14. März).

Die Corona-Inzidenzen in der Region haben sich laut RKI in den vergangenen 24 Stunden unterschiedlich entwickelt. Während die meisten Inzidenzen leicht gestiegen sind, sank sie im Kreis Mühldorf um 37 Zähler.

Die Inzidenzen im Detail: Landkreis Altötting (von 2317 auf 2357), Landkreis Mühldorf (von 2625 auf 2588), Kreis Berchtesgadener Land (von 1993 auf 2029), Landkreis Traunstein (von 1522 auf 1562), Stadt Rosenheim (von 739 auf 800) und Landkreis Rosenheim (von 819 auf 879). Das RKI meldete für die Region keinen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

RKI registriert 92.378 Corona-Neuinfektionen

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat bei der bundesweiten 7-Tage-Inzidenz erneut einen Höchstwert gemeldet. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 1543,0 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1526,8 gelegen (News-Ticker vom Wochenende, 12./13. März). Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1259,2 (Vormonat: 1459,8). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 92.378 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 78.428 Ansteckungen.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 19 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 24 Todesfälle. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, liegt damit nun bei 125.590.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 17.233.729 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Montag mit 13 501.400 an.

Die Zahl der in Kliniken gekommenen Corona-infizierten Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Freitag mit 7,0 an (Donnerstag: 6,74). Darunter sind auch viele Menschen mit positivem Corona-Test, die eine andere Haupterkrankung haben. Am Wochenende wird der Wert nicht gemeldet.

mh/mz/dpa

Kommentare