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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Lauterbach: Haben Impfstoffmangel für das erste Quartal 2022 - Kassenärzte fordern mehr Geld und weniger Bürokratie

Kabinettssitzung
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Für die weitere Booster-Impfkampagne Anfang kommenden Jahres fehlen nach Angaben des neuen Bundesgesundheitsministers Karl Lauterbach ausreichende Mengen an Impfstoff.

München/Oberbayern – Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Dienstag (14. Dezember) im News-Ticker:

Die Fallzahlen im Überblick:

  • Hospitalisierte Fälle/7 Tage in Bayern: 721 (Quelle/Stand: LGL, 13. Dezember, 8 Uhr)*
  • Hospitalisierungsrate in Bayern: 5,5 (Quelle/Stand: LGL, 13. Dezember, 8 Uhr)
  • Covid-19-Fälle auf Intensivstationen in Bayern: 1010 (Quelle/Stand: DIVI, 14. Dezember, 7.15 Uhr)**/***
  • Intensivbetten-Auslastung ILS Rosenheim: 83,9 % (Quelle/Stand: DIVI, 14. Dezember, 7.15 Uhr)****
  • Intensivbetten-Auslastung ILS Traunstein: 88,9 % (Quelle/Stand: DIVI, 14. Dezember, 7.15 Uhr)****
  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 531,5, Landkreis Rosenheim 563,6, Landkreis Traunstein 482,3, Landkreis Berchtesgadener Land 509,7, Landkreis Mühldorf 543,4, Landkreis Altötting 474,7 (Quelle/Stand: RKI, 14. Dezember, 4.54 Uhr)****
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 8233, Landkreis Rosenheim 33.482, Traunstein 25.799, Berchtesgadener Land 15.164, Mühldorf 16.023, Altötting 12.821 (Quelle/Stand: RKI, 14. Dezember, 4.54 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 88, Landkreis Rosenheim 579, Traunstein 286, Berchtesgadener Land 134, Mühldorf 243, Altötting 244 (Quelle/Stand: RKI, 14. Dezember, 4.54 Uhr)
  • ServiceFälle Deutschland --- Fälle weltweit --- Überblick Risikogebiete
    * = Steigt der Wert auf 1200 oder höher, tritt Warnstufe Gelb in Kraft
    ** = Steigt der Wert auf 450 oder höher, tritt ebenfalls Warnstufe Gelb in Kraft
    *** = Steigt der Wert auf 600 oder höher, tritt Warnstufe Rot in Kraft
    **** = Liegt die Intensivbetten-Auslastung im Rettungsleitstellenbezirk über 80% und die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis/der Stadt bei 300 oder höher, tritt ebenfalls Warnstufe Rot in Kraft

Update, 22.01 Uhr -Kassenärzte wollen mehr Geld wegen Corona - und weniger Bürokratie

Die bayerischen Kassenärzte vermissen einen finanziellen Ausgleich für die Belastungen durch die Corona-Pandemie - und haben auch sonst deutliche Kritik am jüngst ausgeschiedenen Ex-Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) geübt. Den Amtsantritt seines Nachfolgers Karl Lauterbach (SPD), selbst Mediziner, verbinden die Ärzte im Freistaat „schon mit einer Hoffnung, die Probleme, die uns sein Vorgänger hinterlassen hat, in Zukunft anders anzugehen“, wie der Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB), Wolfgang Krombholz, am Dienstag in München sagte.

Dazu gehöre neben der Honorierung der durch die Corona-Pandemie verursachten Zusatzaufgaben vor allem auch ein signifikanter Abbau der bürokratischen Vorgaben, betonte KVB-Vorstandsmitglied Pedro Schmelz. Auch dürften Vorgaben aus Berlin wie etwa bei der Digitalisierung der Praxen nicht mehr mit Druck und Sanktionen durchgesetzt werden.

Update, 21.44 Uhr - Lauterbach: Haben Impfstoffmangel für das erste Quartal 2022

Für die weitere Booster-Impfkampagne Anfang kommenden Jahres fehlen nach Angaben des neuen Bundesgesundheitsministers Karl Lauterbach ausreichende Mengen an Impfstoff. „Wir haben einen Impfstoffmangel für das erste Quartal“, sagte der SPD-Politiker den ARD-Tagesthemen am Dienstagabend. Dies habe in einer vorgenommenen Impfstoff-Inventur viele überrascht. „Mich auch“, sagte Lauterbach.

Der Minister arbeitet nach eigenen Worten bereits daran, den Mangel zu beseitigen. „Ich hoffe, dass ich da in den nächsten Tagen eine positive Botschaft übermitteln kann.“ Bemühungen liefen über alle Kanäle, auch direkt zu den Unternehmen, es müsse aber alles EU-konform sein. „Wir müssen hier Geschwindigkeit gewinnen.“

Update, 20.27 Uhr - AfD-Fraktion kündigt juristische Schritte gegen Impfpflicht an

Die AfD-Fraktion im Bundestag hat juristische Schritte gegen die vom Bundestag beschlossene einrichtungsbezogene Impfpflicht angekündigt. Das gesamte Gesetz sei verfassungswidrig und man werde das als Fraktion entsprechend angreifen, sagte Co-Fraktionschefin Alice Weidel am Dienstag vor einer Fraktionssitzung in Berlin.

Die Impfpflicht sei ein Eingriff in die vom Grundgesetz garantierte körperliche Unversehrtheit und werde den Pflegenotstand verschärfen. «Wir glauben im übrigen auch, dass dies einen Vorgriff auf die allgemeine Impfpflicht darstellt und auch dagegen werden wir nicht nur politisch, sondern auch juristisch als Bundestagsfraktion vorgehen.»

Weidel und ihr Co-Vorsitzender Tino Chrupalla wollen am Sonntagnachmittag in Nürnberg an einer Demonstration teilnehmen, wie beide bestätigten. Der bayerische AfD-Bundestagsabgeordnete Stephan Protschka hatte bei Twitter eine „Großkundgebung“ in der Stadt angekündigt.

Man nehme das Demonstrationsrecht und das Recht auf freie Meinungsäußerung wahr, sagte Weidel. „Wir machen Politik gegen diese gesamte Impfpflichtpolitik, die wir für grundlegend falsch halten. Warum sollten wir nicht dazu sprechen dürfen?“

Update, 19.01 Uhr - Minister: Brauchen mehr Corona-Impfstoff für Booster-Kampagne

Zu Beginn des kommenden Jahres braucht es nach Ansicht der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) mehr Corona-Impfstoff, um die Booster-Impfkampagne weiter vorantreiben zu können. Bayerns Ressortchef Klaus Holetschek (CSU) verwies am Dienstag nach einer GMK-Schalte in München auf Aussagen von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach. Der SPD-Politiker habe in der Runde berichtet, dass er nach seiner Impfstoff-Inventur der Meinung sei, dass es schon noch mehr Impfstoff bräuchte, um der Booster-Kampagne entsprechend Fahrt zu verleihen und das Boostern voranzutreiben, berichtete Holetschek.

Die Länder-Minister hätten den Bund am Dienstag bestärkt, alle Hebel in Bewegung zu setzen, um mehr Impfstoff zu beschaffen, gerade auch für das erste Quartal nächsten Jahres, sagte Holetschek. „Wir brauchen mehr Impfstoff, und wir brauchen auch Transparenz über die Mengen, die zur Verfügung stehen“, betonte der CSU-Politiker. Er könne nur raten, jeden Impfstoff zu bestellen, der verfügbar sei.

Auch eine allgemeine Impfpflicht mache nur Sinn, wenn es genügend Impfstoff gebe, sagte Holetschek. Die GMK werde sich möglicherweise auch kurzfristig noch einmal zusammenschalten, «um die Frage der Impfstoffe und der Verfügbarkeit noch einmal zu besprechen».

Der «Spiegel» zitierte Lauterbach aus der GMK-Schalte sogar mit den Worten: «Wir haben einen erheblichen Impfstoffmangel im kommenden Jahr.» Das sei das Ergebnis der Inventur. Für das gesamte erste Quartal sei viel zu wenig Impfstoff gekauft worden - die Mengen reichten nicht, um die Booster-Impfkampagne zu fahren.

Update, 18.36 Uhr - Extra-Tests nach Auffrischimpfung sollen vorerst meist wegfallen

Für Geimpfte mit „Booster“-Auffrischimpfung sollen zusätzliche Testpflichten bei Corona-Zugangsregeln weitgehend wegfallen - vorerst bis zu einer Überprüfung der Maßnahme nach spätestens zwei Monaten. Darauf verständigten sich die Gesundheitsminister von Bund und Ländern, wie der Vorsitzende der Länderminister, Klaus Holetschek (CSU) aus Bayern, am Dienstag in München sagte. Einige Länder gehen schon so vor. Außerdem soll beim Zutritt zu medizinischen und Pflege-Einrichtungen zum Schutz der dortigen besonders verwundbaren Menschen weiterhin auch von „Geboosterten“ zusätzlich ein negatives Testergebnis verlangt werden.

Die Erleichterungen sollen spätestens nach zwei Monaten bewertet und gegebenenfalls entsprechend der Lagedynamik angepasst werden, sagte Holetschek. Konkret geht es um Corona-Regeln nach dem Modell 2G plus - also, wenn bei Zugang nur für Geimpfte und Genesene (2G) auch von ihnen noch ein Test verlangt wird. 2G gilt nach den jüngsten Bund-Länder-Beschlüssen unter anderem für Gaststätten, Freizeit- und Kultureinrichtungen - ergänzend können auch noch 2G-plus-Vorgaben dazu kommen. Holetschek erläuterte, dass eine Befreiung davon 15 Tage nach der Booster-Impfung greifen könne.

Update, 18.07 Uhr - Lauterbach wirbt für einheitliche Linie bei Booster-Abstand

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat für eine einheitliche Linie geworben, nach welcher Zeit vollständig Geimpfte eine zusätzliche Auffrischungsimpfung bekommen sollten. „Es ist sicherlich problematisch, wenn jedes Bundesland beim Booster-Abstand demnächst andere Wege gehen würde“, sagte der SPD-Politiker am Dienstag in Berlin. „Hier brauchen wir evidenzbasierte, aber auch einheitliche Empfehlungen.“

Der Minister äußerte sich zurückhaltend dazu, dass Booster-Impfungen in Nordrhein-Westfalen nun grundsätzlich bereits nach vier Wochen möglich sind. Er müsse dies zunächst prüfen, sagte Lauterbach. Medizinisch sei eine so frühe Booster-Impfung aus seiner Sicht schwierig und werde auch von den führenden Experten so nicht vorgetragen. Diskutiert werde über einen Abstand von vier Monaten.

Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt in der Regel einen Abstand von sechs Monaten zur letzten Dosis der Grundimmunisierung, eine Verkürzung auf fünf Monate ist demnach auch möglich.

Update, 17.36 Uhr - 31 neue Covid-19-Fälle im Berchtesgadener Land

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit gestern 31 weitere bestätigte Covid-19-Fälle im Landkreis gibt. Nach derzeitigem Meldungsstand liegt der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land bei 509,7 (Stand RKI: 14.12.2021, 0 Uhr).

Aktuell gibt es 782 aktive Covid-19-Fälle im Landkreis. In den vergangenen 7 Tagen gab es insgesamt 542 neue Covid-19-Fälle.

Seit gestern wurden dem Gesundheitsamt sechs neue Todesfälle gemeldet, darunter drei Männer im Alter von 69, 83 und 85 Jahren und zwei Frauen im Alter von 84 und 94 Jahren. Zum Tod einer 19-jährigen Frau wurde dem Gesundheitsamt gemeldet, dass sie zum Todeszeitpunkt mit dem Corona-Virus infiziert war. Die Gesamtzahl der im Zusammenhang mit Covid-19 Verstorbenen erhöht sich auf 134. Bei der Übermittlung dieser Todesfälle an das Gesundheitsamt ist es zum Teil zu Verzögerungen gekommen. Die Personen sind im Lauf der vergangenen 2 Wochen verstorben.

In den Kliniken der Kliniken Südostbayern AG (KSOB) im Berchtesgadener Land werden aktuell 35 Covid-19-Patienten stationär behandelt. Derzeit werden in den Kliniken im Berchtesgadener Land insgesamt sechs Patienten intensivmedizinisch betreut. Von den 35 im Berchtesgadener Land stationär behandelten Patienten sind zehn Personen vollständig geimpft. Von diesen 10 haben 7 Patienten ihren Wohnsitz im Berchtesgadener Land, wovon sechs Patienten auf der Normalstation und ein Patient intensivmedizinisch behandelt werden.

Die KSOB behandeln an den Standorten im Landkreis Traunstein derzeit insgesamt 61 Covid-19-Patienten. Davon haben sechs Personen ihren Wohnsitz im Berchtesgadener Land, fünf Patienten werden auf der Normalstation und 1 Patient intensivmedizinisch behandelt. Von diesen sechs Personen sind zwei Personen vollständig geimpft und werden auf der Normalstation behandelt.

Insgesamt werden in den Kliniken der KSOB an ihren Standorten im Berchtesgadener Land und Traunstein 96 Covid-19-Patienten behandelt. Davon befinden sich 75 Patienten auf der Normalstation und 21 Patienten auf der Intensivstation.

Update, 17.11 Uhr - 81 Neuinfektionen und drei Todesfälle im Kreis Traunstein

Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein liegen derzeit 1.265 aktive COVID-19-Fälle vor. Seit der letzten Pressemitteilung am 13. Dezember sind beim Gesundheitsamt 81 Neuinfektionen eingegangen. Es liegen insgesamt 25.871 bestätigte Fälle vor, die seit Beginn der Pandemie positiv getestet wurden. Als genesen gelten mindestens 24.319 Personen (178 Personen mehr seit der Meldung vom 13.12.2021).

Beim Gesundheitsamt Traunstein sind seit der letzten Pressemitteilung drei Todesmeldungen eingegangen. Es handelt sich dabei um Männer im Alter von 72, 71 und 46 Jahren. Damit liegen im Landkreis Traunstein insgesamt 287 Todesfälle in Zusammenhang mit COVID-19-Erkrankungen vor.

In den Kliniken Südostbayern werden insgesamt 96 Covid-Patienten behandelt. Davon befinden sich 75 auf der Normalstation und 21 auf der Intensivstation.

Update, 16.33 Uhr - 32 neue Corona-Fälle im Landkreis Altötting

Das Landratsamt Altötting meldet am Dienstag 32 neue Corona-Fälle, die durch einen PCR-Test bestätigt wurden. Damit wurden seit Beginn der Pandemie 12.821 Personen im Landkreis positiv auf Corona getestet. Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Altötting liegt bei 474,7.

Update, 16.06 Uhr - Mögliche weitere Einschränkungen an den Festtagen: Scholz und Lauterbach wollen Expertenrat abwarten

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) erwartet eine Stellungnahme des neuen Corona-Expertenrats zur neuen Virusvariante Omikron noch vor Weihnachten. „Das wird die Grundlage wichtiger Entscheidungen sein, die wir im Bezug auf Omikron zu treffen haben“, sagte Lauterbach nach der ersten Beratung des Gremiums am Dienstag in Berlin. Das Gremium werde sich voraussichtlich schon am Freitag erneut zusammenfinden, um über das Thema Omikron zu beraten.

In dem von der neuen Regierung eingesetzten Expertenrat sind unter anderem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Kinderärzte sowie Bildungsforscher versammelt. Die Virusvariante Omikron bereitet Politik und Wissenschaft Sorgen wegen ihrer besonders schnellen Ausbreitung.

Mit Blick auf mögliche weitere Einschränkungen an den Festtagen hatte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) nach der jüngsten Ministerpräsidentenkonferenz am Donnerstag gesagt, man wolle zunächst wissenschaftliche Expertise einholen und schauen, ob die Maßnahmen ausreichten. Notfalls würden kurzfristig auch weitere Entscheidungen auf die Tagesordnung kommen. An der Auftaktsitzung des Expertenrats nahmen seitens der Regierung laut Lauterbach er selbst, Scholz und Kanzleramtsminister Wolfgang Schmidt teil.

Lauterbach sagte, die Expertise des Gremiums sei sehr wichtig. „Der Expertenrat macht keine Politik, die Politik machen wir“, machte der SPD-Politiker zugleich deutlich. Die Runde sei ausgewogen zusammengesetzt. Er erwarte, dass sie gemeinsame Voten abgeben könne.

Update, 15.33 Uhr - Innenministerium sieht Gefahr von rechts bei Corona-Demos

Nach der Gewalt bei einer unangemeldeten Demo gegen Corona-Maßnahmen in Schweinfurt blickt das bayerische Innenministerium mit Sorge auf die Geschehnisse. Bis zu 2000 Menschen waren größtenteils ohne Maske auf engem Raum durch die Schweinfurter Innenstadt gezogen - es gab Schläge gegen Polizisten. Das Innenministerium beobachte, „dass ein kleiner, aber wachsender Teil aus dem rechtsextremistischen Bereich, aus Reichsbürgern und Antisemiten diese Mischung aus Impfgegnern und Corona-Leugnern zu vereinnahmen versucht“, wie ein Sprecher erklärte.

„Wir wollen keine unnötige Eskalation. Daher setzen wir in erster Linie auf Kommunikation und Moderation“, sagte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) der „Mediengruppe Münchner Merkur tz“ (Dienstag). „Ein Teil der Demonstranten taucht an verschiedenen Orten immer wieder auf, die Versammlungen wirken so künstlich größer.“ Herrmann wolle die Probleme „nicht klein reden, aber in den letzten zwei Wochen haben wir doch erlebt, dass die Situation in Sachsen und Thüringen aktuell deutlich schwieriger ist als bei uns“.

Unter dem Titel „Sicherheitsgefährdende demokratiefeindliche Bestrebung“ werden Einzelpersonen und Gruppierungen beobachtet, die zu Gewalt aufrufen und Stör- und Sabotageaktionen gegen die staatliche Infrastruktur planen oder durchführen. Das Innenministerium sieht die Polizei „gut vorbereitet“. Als Spaziergänge deklarierte Versammlungen würden nicht toleriert.

Update, 15.10 Uhr - Nach Sachsen und Bayern: Bis zu zehn Patienten aus nächstem Land müssen pro Woche verlegt werden

Wegen einer Überlastung des Gesundheitssystems in der Corona-Pandemie muss Thüringen weitere Intensivpatienten in andere Bundesländer verlegen. „Wir gehen davon aus - nach den derzeitigen Prognosen -, dass es notwendig sein wird, dass wöchentlich fünf bis zehn Patientinnen und Patienten in andere Bundesländer über das Kleeblatt-Prinzip verlegt werden müssen“, sagte Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke) am Dienstag in Erfurt. Die Lage sei weiterhin besorgniserregend.

Thüringen ist bundesweit das Land mit der höchsten Sieben-Tage-Inzidenz. Am Dienstag lag der Wert bei 984,1 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern binnen einer Woche. Zuvor hatte die Inzidenz mehrere Tage lang über 1000 gelegen.

Werner sagte, Thüringen habe bei den Infektionen eine „Art Plateau“ erreicht. Dies reiche aber nicht aus, um die Krankenhäuser zu entlasten. Die Hospitalisierungsrate lag im Freistaat am Dienstag bei 18,5 (Bayern: 5,5) Covid-19 bedingten Krankenhauseinweisungen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche. Bereits in den vergangenen Tagen war diese Inzidenz ebenfalls deutschlandweit am höchsten. Nach Angaben der Gesundheitsministerin wurden bislang 17 Intensivpatienten aus Thüringen in andere Bundesländer verlegt.

Update, 14.13 Uhr - Piks gegen Corona - Kinderimpfungen in Bayern beginnen

Ob im Impfzentrum, beim Haus- oder Kinderarzt: In Bayern laufen an diesem Mittwoch die Corona-Impfungen mit einem Kinderimpfstoff für Fünf- bis Elfjährige an. Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt Impfungen für Kinder, die Risikofaktoren für einen schweren Covid-19-Verlauf oder Angehörige mit hohem Risiko haben. Es können nach individueller Entscheidung und ärztlicher Aufklärung aber auch alle Kinder dieser Altersgruppe geimpft werden. Verwendet wird niedriger dosierter Biontech-Impfstoff. Für Kinder ab zwölf Jahren laufen Impfungen bereits seit mehreren Wochen.

Allein für die Impfzentren im Freistaat sind nach Worten von Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) rund 240 000 Impfdosen bestellt worden. „Dazu kommen noch die Impfdosen für die Ärzte, die selbst bestellen konnten.“

Vielerorts werden die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Impfzentren für die Impfungen der Kinder besonders geschult. „Wir wollen eine Atmosphäre ohne Stress und Zeitdruck schaffen, in der wir uns auch Zeit für Eltern und Kinder nehmen können, auch um eventuelle Sorgen und Bedenken zu klären“, sagte etwa der Kreisgeschäftsführer des Bayerischen Roten Kreuzes im Landkreis Tirschenreuth, Holger Schedl.

Allerdings werden nicht überall die Impfungen von Kindern schon am Mittwoch möglich sein. In München etwa sind die Mitarbeiter im neuen Kinder-Impfzentrum Gasteig von Donnerstag an dafür bereit. Termine können interessierte Eltern telefonisch oder online für ihre Kinder im jeweiligen Impfzentrum ausmachen.

Für Fünf- bis Elfjährige wird ein niedriger dosiertes und anders abgefülltes Präparat im Vergleich zum herkömmlichen Biontech/Pfizer-Impfstoff verwendet. Von dem mRNA-Vakzin sollen laut Stiko zwei Dosen im Abstand von drei bis sechs Wochen gegeben werden. Für jüngere Kinder gibt es noch keinen zugelassenen Impfstoff.

Pressekonferenz: Ministerpräsident Söder über aktuelle Corona-Lage in Bayern

Update, 13.33 - Kretschmer fordert hartes Vorgehen gegen Querdenker

Sachsens Ministerpräsident Kretschmer (CDU) schilderte in seinem Statement die teils dramatische Lage in seinem Bundesland, zum einen durch die hohen Infektionszahlen, zum anderen durch die zunehmend eskalierenden Corona-Proteste (wie zum Beispiel Fackelzüge).

Kretschmer betonte die gute Zusammenarbeit zwischen Sachsen und Bayern und forderte zugleich härtere Maßnahmen von Seiten des Bundes. „Wir wollen hier kurzfristig sehen, dass sich hier etwas ändert“, sagte Kretschmer im Hinblick auf Messenger-Dienste wie Telegram, auf der sich die Querdenker-Szene zunehmend radikalisiert und zu teils verbotenen Versammlungen verabredet. „Jeder hat das Recht auf eine eigene Meinung - aber nicht auf eigene Fakten (…) Eine Demokratie muss wehrhaft sein!“

Update, 13.18 Uhr - Infektionsschutzverordnung wird verlängert und angepasst

Zudem kündigte Söder an, dass die 15. Bayerische Infektionsschutzverordnung, die eigentlich zum 15. Dezember ausgelaufen wäre, bis mindestens 12. Januar 2022 verlängert wird. Dabei wurden auch kleine Modifizierungen eingearbeitet. Söder betonte: „Absolute Vorsicht bleibt dabei das Grundprinzip!

Folgende Änderungen werden in die neue Verordnung eingearbeitet:

  • Eine erfolgte Booster-Impfung ersetzt die Testpflicht in allen Bereichen, in denen die 2G-Plus-Regel gilt. Allerdings gilt dies erst 15 Tage nach der Booster-Impfung. Alten- und Pflegeheime sind von dieser Regelung jedoch explizit ausgeschlossen, um hier ein besonders hohes Sicherheitsnetz zu schaffen.
  • Die 2G-Plus-Regel wird konkretisiert: Sie bleibt in Innenbereichen unverändert bestehen. Allerdings gilt in Außenbereichen (wie z.B. Zoos) jetzt nur noch 2G.
  • Die Ausnahmeregelung (kein 2G) für Jugendliche zur Teilnahme am außerschulischen Sport- oder Theaterunterricht wird ebenfalls bis mindestens 12. Januar verlängert. Bis dato galt dies nur bis zum 31. Dezember.
  • An Silvester wird die Sperrstunde für die Gastronomie (22 Uhr) außer Kraft gesetzt.
  • Ein Schausteller-Hilfsprogramm in Höhe von 30 Millionen Euro soll die Betroffenen für die Einnahmeausfälle entschädigen.

Update, 13.14 Uhr - Söder erneuert Forderungen nach allgemeiner Impfpflicht

Die Impfkampagne wird in Bayern ab Mittwoch (15. Dezember) mit den Kinderimpfungen für Fünf- bis 11-Jährige weiter ausgebaut. Zugleich werden die Booster-Impfungen vorangetrieben. Allerdings hake es nach wie vor bei den Erstimpfungen, sagte Söder, der nochmals seine Forderung nach einer allgemeinen Impfpflicht vehement erneuerte.

Update, 13.09 Uhr - Söder: „Delta flacht ab - aber Omikron steht bereits vor der Tür“

Am Vormittag hat sich die bayerische Staatsregierung einmal mehr mit dem weiteren Vorgehen im Kampf gegen Corona beschäftigt - auch in einer gemeinsamen virtuellen Sitzung mit den Kollegen aus Sachsen. Am Mittag sind Ministerpräsident Markus Söder (CSU), Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) und Söders Amtskollege Michael Kretschmer (CDU) vor die Öffentlichkeit getreten, um auf einer Pressekonferenz über die Ergebnisse der Beratungen zu informieren.

„Die Maßnahmen und das Corona-Management wirken - die Fallzahlen sinken leicht. Die Betten-Situation ist noch angespannt. Delta flacht ab - aber Omikron lauert bereits vor der Tür“, sagte Söder, der möglichst bald eine neue Ministerpräsidenten-Konferenz wegen Omikron durchführen möchte. Am besten noch vor Weihnachten - aber sollte dies nicht klappen, spätestens gleich zu Beginn des neuen Jahres.

Zuvor hatte Söder bereits eine harte Linie gegen Randalierer gefordert, die auf Fackelzügen in Sachsen für Angst und Schrecken gesorgt hatten. Dies seien „widerwärtige Versuche, die Demokratie herauszufordern und zu schädigen“, so Söder. Deswegen brauche es ein „schärferes Vorgehen gegen die Hetze, die im Netz betrieben wird“.

Update, 12.35 Uhr - Doppel-Dosis von Biontech schützt gut gegen Omikron

Eine doppelte Dosis des Vakzins von Biontech/Pfizer schützt wohl sehr gut gegen schwere Krankheitsverläufe im Zusammenhang mit der neuen Omikron-Variante des Coronavirus. Dies zeigt jetzt eine neue, großangelegte Studie aus Südafrika. In dem Land war die Variante als erstes entdeckt worden.

Die von Südafrikas größtem privaten Krankenversicherungsverwalter Discovery Health am Dienstag veröffentlichte Untersuchung basiere auf mehr als 211.000 positiven Testergebnissen zwischen dem 15. November und 7. Dezember, hieß es. 78.000 der Ergebnisse wurden auf die neue Virusvariante Omikron zurückgeführt. Laut der Studie bot ein doppelter „Pieks“ mit Biontech einen 70-prozentigen Schutz vor schweren Verläufen (mit Krankenhaus-Einweisung) und einen 33-prozentigen Schutz vor einer Infektion an sich.

Update, 12.10 Uhr - Infektionsschutzverordnung wird wohl verlängert

Vor den gemeinsamen Beratungen mit der sächsischen Regierung hat sich die bayerische Staatsregierung am Vormittag auch mit dem weiteren Vorgehen im Kampf gegen die Pandemie im Freistaat beschäftigt. Als sicher gilt, dass die bislang zum 15. Dezember auslaufende Infektionsschutzverordnung (15. BayIfSMV) verlängert wird. Unklar ist hingegen, ob Bayern die Testpflicht für geboosterte Personen bei 2G-Plus eigenständig abschafft oder dazu erst eine entsprechende Entscheidung der Gesundheitsminister-Konferenz abwartet. Gesundheitsminister Holetschek (CSU) hat diesen Vorstoß begrüßt, denn aus seiner Sicht würde dies die Testzentren entlasten und zum zweiten einen Anreiz zum Boostern bieten.

Zudem wurden im Vorfeld der Sitzung Forderungen laut, wonach an bayerischen Unis für Prüfungen zukünftig wieder 3G und nicht 2G gelten soll. Die Freien Wähler fordern außerdem weitere Erleichterungen für Jugendliche, die - Stand jetzt - ab dem 1. Januar nicht mehr am Sporttraining oder dem außerschulischen Theaterunterricht teilnehmen dürften.

Update, 11.35 Uhr - Inzidenz in Bayern weiter rückläufig

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Bayern ist im Vergleich zum Vortag erneut gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 382,6 an. Am Vortag hatte diese bei 399,1 gelegen und damit erstmals wieder die Marke von 400 unterschritten. Vor einer Woche war noch eine Inzidenz von 520,6 erreicht worden.

Die Gesundheitsämter in Bayern meldeten dem RKI binnen eines Tages 2979 Corona-Neuinfektionen und 108 Todesfälle. Die Zahl der Neuinfektionen in Bayern sinkt seit etwa zwei Wochen. Dabei spielt aber auch eine Rolle, dass die Gesundheitsämter überlastet sind und es zu verzögerten Meldungen an das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittel (LGL) kommt. In den bayerischen Krankenhäusern ist die Lage allerdings nach wie vor kritisch. Auf den Intensivstationen lagen am Dienstagmorgen laut Divi-Intensivregister 1010 Covid-Patienten, mehr als die Hälfte davon wurde beatmet (Quelle/Stand: DIVI, 14. Dezember, 7.15 Uhr).

Update, 10.30 Uhr - Corona-Gegner in Eilverfahren verurteilt

Am Tag nach einer nicht angemeldeten Demonstration gegen Corona-Maßnahmen in Schweinfurt sind zwei Männer in beschleunigten Verfahren zu mehrmonatigen Haftstrafen auf Bewährung verurteilt worden. Ein 27-Jähriger hatte am Sonntagabend bei der Versammlung einem Polizisten einen Faustschlag ins Gesicht versetzt. Der Beamte musste ärztlich versorgt werden. Ein Richter am Amtsgericht Schweinfurt verurteilte den Mann am Montag zu acht Monaten Freiheitsstrafe, die unter der Auflage einer Zahlung von 3500 Euro an eine gemeinnützige Einrichtung zur Bewährung ausgesetzt wurde.

Ein 29 Jahre alter Mann bekam sechs Monate, die ebenfalls gegen eine Geldauflage auf Bewährung ausgesetzt wurde. Er hatte den Angaben zufolge mehrfach versucht, mit dem Fuß gegen die Köpfe der Einsatzkräfte zu treten, als diese seine Personalien feststellen wollten. Zwei weitere Tatverdächtige (30/34) sollen am Rande der Demo versucht haben, ein Zivilfahrzeug der Polizei anzuzünden. Gegen beide erging Haftbefehl.

Update, 10.20 Uhr - 700 Teilnehmer bei verbotener Demo in Straubing

Bei einer unangemeldeten Versammlung haben am Montagnachmittag (13. Dezember) in Straubing in Niederbayern rund 700 Impfgegner protestiert. Gegen den Versammlungsleiter sei eine entsprechende Anzeige erstellt worden, hieß es seitens der Polizei dazu.

Die Menschen fanden sich am frühen Abend vor dem Rathaus der Stadt ein. Anschließend sei der Protest mehrmals um den Stadtplatz gezogen. Gegen 19.30 Uhr löste sich die nach Angaben der Polizei friedlich verlaufene Versammlung auf. Die Polizei begleitete den Aufzug demnach und sicherte diesen zum Straßenverkehr ab. Ob unter den Demonstranten auch radikale Querdenker und/oder Reichsbürger waren, ist derzeit nicht bekannt.

Update, 9.15 Uhr - 14 weitere Corona-Todesfälle in der Region

Corona-Todesfälle in Südostbayern (Stand: 14. Dezember 2021).

Die zuständigen Gesundheitsämter haben in der Region in den vergangenen 24 Stunden insgesamt 232 neue Corona-Fälle registriert – die meisten davon mit 99 im Landkreis Rosenheim. 45 Neuinfektionen meldete der Landkreis Traunstein, gefolgt von 32 Fällen im Landkreis Altötting und 31 im Landkreis Berchtesgadener Land. 21 Neuinfektionen gab es in der Stadt Rosenheim, lediglich vier im Landkreis Mühldorf.

Allerdings ist die Lage in den Krankenhäusern weiter äußerst angespannt. Die Auslastungsquote der Intensivbetten lag im Zuständigkeitsbereich der Leitstelle Rosenheim bei 83,9 Prozent, im Bereich der Leitstelle Traunstein bei 88,9 Prozent. Zudem wurden in der Region 14 weitere Todesfälle registriert - alleine sechs davon im Landkreis Berchtesgadener Land. Drei Tote meldete der Landkreis Rosenheim, je zwei die Landkreise Traunstein und Mühldorf sowie einen die Stadt Rosenheim. Nähere Angaben zu Alter, Wohnort und/oder Geschlecht der Opfer machten die Behörden bislang nicht.

Update, 8.45 Uhr - Inzidenzen in Region sinken zum Teil deutlich

7-Tage-Inzidenzen in Südostbayern und Krankenhaus-Ampel in Bayern (Stand: 14. Dezember 2021).

Die 7-Tage-Inzidenzen in den Städten und Kreisen der Region haben sich im Vergleich zum Vortag durchweg positiv, sprich nach unten, entwickelt: Sowohl Stadt (von 581,8 auf 531,5) und Landkreis Rosenheim (von 618,6 auf 563,6) meldeten einen jeweils deutlich Rückgang der Inzidenz. Auch im Landkreis Mühldorf sank der Wert um über 50 Zähler erheblich (von 607,0 auf 543,4).

Gefallen sind die Werte auch in den Landkreisen Berchtesgadener Land (von 515,4 auf 509,7) und Altötting (von 499,8 auf 474,7). Im Landkreis Traunstein sank die Inzidenz nun auch wieder unter die 500er-Grenze – und zwar von 536,4 auf 482,3 (Quelle/Stand: RKI, 14. Dezember, 4.54 Uhr).

Update, 7.40 Uhr - Bayern und Sachsen beraten gemeinsam über Corona

Zwei Wochen später als ursprünglich geplant wollen sich die Kabinette von Bayern und Sachsen am Dienstag (11 Uhr) zu einer virtuellen Sitzung treffen. Im Zentrum steht der Kampf gegen Corona, auch vor dem Hintergrund der neuen Omikron-Variante. Deshalb sind in der Sitzung auch zwei Wissenschaftler dabei. Anschließend wollen die Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) und Michael Kretschmer (CDU) über die Ergebnisse der Beratungen informieren - in zeitgleichen Pressekonferenzen ab 13 Uhr, bei denen der jeweils andere Regierungschef virtuell zugeschaltet ist. rosenheim24.de berichtet selbstverständlich live.

Vor den gemeinsamen Beratungen mit Sachsen berät das bayerische Kabinett zunächst gesondert. Dabei geht es insbesondere um die Verlängerung der bayerischen Corona-Verordnung, die – Stand jetzt – eigentlich am 15. Dezember ausläuft. Zudem dürfte der geplante Wegfall der Testpflicht für Geimpfte mit Auffrischungsimpfung überall dort, wo sonst 2G plus vorgeschrieben ist, Thema sein. Darüber wollen am Nachmittag auch die Gesundheitsminister von Bund und Ländern beraten.

RKI meldet über 30.000 Neuinfektionen und 473 Tote

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag erneut gesunken (News-Ticker Montag, 13. Dezember). Das zuständige Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 375,0 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 389,2 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 432,2 (Vormonat: 312,4).

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI außerdem binnen eines Tages 30.823 Corona-Neuinfektionen. Dies geht aus den neuesten Zahlen des RKI hervor (Stand: 14. Dezember, 4.54 Uhr). Vor genau einer Woche waren es 36.059 Ansteckungen. Das RKI hatte am Montag allerdings darauf hingewiesen, dass aufgrund technischer Probleme am Samstag und Sonntag keine Daten aus Niedersachsen übermittelt wurden.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 473 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 399 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 6.562.429 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Montag mit 5,17 (Sonntag 5,47) an. Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Dienstag mit 5.497.300 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 106.227.

mw/mz/bcs/dpa

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