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News-Ticker zur Corona-Pandemie

7-Tage-Inzidenz sinkt für Bayern unter 100 - Dynamisches Infektionsgeschehen in Betrieben im BGL

Coronavirus - Bayern
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Die 7-Tage-Inzidenz der Corona-Infektionen in Bayern ist am Freitag erstmals seit fast zwei Monaten auf unter 100 gefallen.

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Freitag, 14. Mai, im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 110,1, Landkreis Rosenheim 88,4, Landkreis Traunstein 91,9, Landkreis Berchtesgadener Land 90,6, Landkreis Mühldorf 103,6, Landkreis Altötting 105,8 (Quelle/Stand: RKI, 14. Mai, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 3828, Landkreis Rosenheim 13.483, Traunstein 10.709, Berchtesgadener Land 5695, Mühldorf 6851, Altötting 5867 (Quelle/Stand: RKI, 14. Mai, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 60, Landkreis Rosenheim 450, Traunstein 212, Berchtesgadener Land 99, Mühldorf 152, Altötting 208 (Quelle/Stand: RKI, 14. Mai, 0 Uhr)
  • Mindestens 85.848 Todesfälle in Deutschland (14.551 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 19.53 Uhr - 7-Tage-Inzidenz sinkt in Bayern unter 100

Die 7-Tage-Inzidenz der Corona-Infektionen in Bayern ist am Freitag erstmals seit fast zwei Monaten auf unter 100 gefallen. Das Robert Koch-Institut gab die Zahl der Neuinfektionen binnen einer Woche auf 100.000 Einwohner im bayernweiten Durchschnitt mit 95,3 an. Damit liegt das Land knapp unter dem Bundesdurchschnitt von 96,5. Die Zahl der Neuinfektionen in Bayern lag laut RKI am Freitag bei 1878. 14.551 Menschen starben während der Pandemie in Bayern an oder mit einer Corona-Infektion.

Insgesamt liegen in Bayern nur noch fünf Kreise und kreisfreie Städte über einer Inzidenz von 200. 54 Regionen weisen mittlerweile eine Inzidenz von weniger als 100 auf, davon liegen acht sogar unter 50. Die niedrigste Inzidenz hatte am Freitag der ostbayerische Kreis Neustadt an der Waldnaab mit 34,9.

In der Region liegen bereits drei Landkreise unter der 100er Grenze. Das sind der Landkreis Rosenheim (Stadt bei 110,1) mit einer Inzidenz von 88,4, Landkreis Traunstein mit 91,9 und das Berchtesgadener Land mit 90,6.

Update, 19.15 Uhr - Dynamisches Infektionsgeschehen in Betrieben im BGL

Das Gesundheitsamt Berchtesgadener Land meldet seit Mittwoch (12. Mai) 53 weitere bestätigte COVID-19-Fälle im Landkreis. Davon befanden sich zehn Personen bereits als direkte Kontaktperson in häuslicher Isolation. Die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten COVID-19-Fälle mit Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land steigt damit auf 5695 (Stand RKI: 14. Mai, 0 Uhr).

5467 Personen sind mittlerweile wieder genesen, damit gibt es aktuell 129 aktive Covid-19 Fälle im Landkreis. Davon befinden sich 14 in Einrichtungen im Landkreis Berchtesgadener Land (dazu zählen Alten- und Pflegeheime, Gemeinschaftsunterkünfte, Kindergärten und Schulen). Nach derzeitigem Meldungsstand liegt der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land bei 90,6 (Stand RKI: 14. Mai, 0 Uhr).

In den vergangenen sieben Tagen gab es insgesamt 96 neue COVID-19-Fälle. 173 direkte Kontaktpersonen befinden sich außerdem in häuslicher Quarantäne.

Der Anstieg der 7-Tages-Inzidenz ist auf ein erhöhtes Infektionsgeschehen in Betrieben zurückzuführen. Das Staatliche Gesundheitsamt konnte fünf Betriebe, in denen sich jeweils circa acht bis zehn Personen in den letzten Tagen infiziert haben, sowie weitere elf Betriebe mit ein bis zwei Corona-Infizierten ermitteln. In den fünf Betrieben wird das Gesundheitsamt umgehend Begehungen in Zusammenarbeit mit dem Gewerbeaufsichtsamt durchführen, alle weiteren Betriebe mit Infektionsgeschehen werden kontaktiert und beraten.

In den Kliniken im Berchtesgadener Land werden aktuell zwölf COVID-19-Patienten stationär behandelt. Davon werden drei Patienten intensivmedizinisch betreut. Hinweis: Einige dieser Patienten haben ihren Wohnsitz nicht im Berchtesgadener Land und gehören somit auch nicht zu der Gesamtgruppe der insgesamt bestätigten BGL-COVID-19-Fälle.

Hier nachlesen: Fünf Betriebe im Visier des Gesundheitsamtes - kommt jetzt die Corona-Notbremse? (BGLand24.de Plus-Artikel) 

Update, 18.25 Uhr - 5 Millionen Euro für Ferienprogramme von Sportvereinen in Bayern

Bis zu 2500 Euro Förderung pro Woche können Bayerns Sportvereine für Ferienprogramme beantragen. Mit der Initiative „Erlebe Deinen Sport” will der Freistaat Kinder und Jugendliche in Bewegung bringen. Die Sportvereine können dafür über den Bayerischen Jugendring (BJR) die Förderung abrufen, teilte das Kultusministerium am Donnerstag in München mit. 

Insgesamt stünden fünf Millionen Euro zur Verfügung. Gemeinsam mit der Bayerischen Sportjugend (BSJ) wolle man einen Impuls für den Kinder- und Jugendsport setzen, sagte Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler).
„Sport ist gerade auch für die Stärkung der Sozialkompetenz und für die Psyche wichtig”, bekräftigte Kultusstaatsekretärin Anna Stolz (Freie Wähler). „In einem Trainingslager können die Schülerinnen und Schüler Gemeinschaft erleben und Selbstbewusstsein tanken”. Die Beschränkungen wegen der Corona-Pandemie haben den Kinder- und Jugendsport sowie die Vereine hart getroffen. Ferienangebote seien nun eine Chance, damit Vereine, Kinder und Jugendliche wieder zueinander finden könnten, sagte der BSJ-Vorsitzende Volker Renz. 

Die Vereine können Hilfen für Fußballcamps, Sportfreizeit und andere pädagogische Angebote beantragen. Die Mindestgröße einer Gruppe liegt laut Ministerium bei sechs Kindern. Auch für Raumkosten gebe es Geld, etwa damit Vereine die Sportstätten von Schulen nutzen könnten. Für die Pfingstferien seien noch kurzfristige Angebote möglich. Der Schwerpunkt solle aber in den Sommer- und Herbstferien liegen.

Update, 17.09 Uhr - Das Gesundheitsamt Traunstein meldet 44 neue Corona-Fälle

Das Gesundheitsamt Traunstein meldet in dessen Zuständigkeitsbereich 903 aktive Covid-19 Fälle (Stand 14. Mai). Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Traunstein liegt bei 91,9 (Stand: 14. Mai, 14 Uhr), etwas niedriger als noch am Donnerstag (13. Mai) mit einem Wert von 92,5. 

Seit dem 12. Mai sind beim Staatlichen Gesundheitsamt 44 Neuinfektionen eingegangen. Damit liegen insgesamt 10.719 bestätigte Fälle vor, die seit Beginn der Pandemie positiv getestet wurde. Als genesen gelten mindestens 9604 Personen, das sind 78 Personen mehr als seit der Meldung vom 12. Mai. Im Landkreis Traunstein liegen insgesamt 212 Todesfälle in Zusammenhang mit COVID-19-Erkrankungen vor. Die Kliniken im Landkreis Traunstein behandeln derzeit 24 COVID-19-Patienten, davon 16 auf der Normalstation und acht auf der Intensivstation.

Mittlerweile wurden im Landkreis Traunstein 61.736 Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 16.009 Personen die Zweitimpfung erhalten. Vom 10. Mai bis 16. Mai hat das Impfzentrum für den Landkreis Traunstein 5044 Impfdosen erhalten. Die Lieferung an die niedergelassenen Ärzte ist dabei nicht berücksichtigt, da deren Versorgung über den Großhandel der Apotheken erfolgt.

Update, 16.15 Uhr - Wann werden Lockerungen zurückgenommen?

Im Freistaat Bayern hängen die meisten Lockerungen der Corona-Maßnahmen mit der 7-Tage-Inzidenz in der jeweiligen Region zusammen. Wann und wie werden aber bei steigender Inzidenz die Lockerungen zurückgenommen? Ist die 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 100, verkündet das Landratsamt unverzüglich in einer Bekanntmachung, dass am übernächsten Tag die Lockerungen wieder außer Kraft treten, berichtet das Landratsamt Berchtesgadener Land.

Update, 15.37 Uhr - Regelung zum kleinen Grenzverkehr verunsichert Bürger 

Die Regelung zum kleinen Grenzverkehr zwischen Bayern und den Nachbarländern Tschechien und Österreich beschert der Polizei im Freistaat zahlreiche Anfragen von verunsicherten Bürgern. Wie ein Sprecher der Bundespolizei in München am Freitag sagte, gebe es einen erhöhten Kommunikationsbedarf. Die Menschen fragten an, ob sie zum Tanken oder zum Zigarettenkaufen über die Grenze fahren und zurückkehren dürfen und was sie dabei beachten müssten. 

Ähnliche Erfahrungen machen die Beamten vor Ort. Eine Sprecherin der Polizei in Waldmünchen sagte, es gebe regen Verkehr in beide Richtungen. Jedoch sei Verunsicherung spürbar. Streifenpolizisten würden angesprochen, weil sich die Menschen rückversichern wollten, ob sie alles richtig machten. Zudem gebe es zahlreiche Anfragen via Mail oder Telefon bei der Dienststelle.

Zwischen Bayern und Österreich ist seit Donnerstag der kleine Grenzverkehr möglich. Bürger dürfen nach einem bis zu 24 Stunden andauernden Aufenthalt im Nachbarland zurückkehren, ohne bei der Wiedereinreise nach Bayern eine digitale Reiseanmeldung und einen Testnachweis zu benötigen oder anschließend in Quarantäne zu müssen. 

Die Einreise nach Österreich ist nach deren Regelung aber nur Genesenen, Getesteten oder Geimpften erlaubt. Zudem sind eine Online-Einreiseanmeldung erforderlich. Auch muss den Angaben nach ein Einreisender glaubhaft machen, dass er sich in den zehn Tagen zuvor nicht in einem Hochrisikogebiet aufgehalten hat. Am 19. Mai endet in Österreich der Lockdown für Gastronomie, Kultur, Tourismus und Sport. Die sogenannte 3-G-Regel gilt dann für Besucher aus ganz Deutschland.

Hier nachlesen: „Kleiner Grenzverkehr“ jetzt auch in Richtung Österreich - PTC-Online eingeschränkt nutzbar (Plus-Artikel BGLand24.de)

Fahrten nach Tschechien sind ohne Einreisebeschränkungen zulässig, sofern die Aufenthalte dort nicht länger als zwölf Stunden dauern. Erst danach greifen die tschechischen Quarantäne- und Testregeln.

Update, 15.23 Uhr - 16 neue bestätigte Fälle und ein weiterer Todesfall im Landkreis Mühldorf a. Inn

Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Mühldorf a. Inn ist eine weitere Person verstorben, die mit dem Corona-Virus infiziert war. Seit der letzten Statusmeldung vom Donnerstag, 13. Mai gibt es 16 neue bestätigte Corona-Fälle (Stand: 14. Mai, 00.00 Uhr). Derzeit gibt es im Landkreis Mühldorf a. Inn 307 aktive Fälle.

Die Zahl der Verstorbenen, die mit dem Corona-Virus infiziert waren, beträgt 154. Die 7-Tage-Inzidenz liegt zum Stichzeitpunkt laut RKI (Stand: 14. Mai 2021, 03.10 Uhr) bei 103,6.

Hier nachlesen: Schwerpunkt der Neuerkrankungen hat sich verschoben - Der Corona-Wochenbericht für den Kreis Mühldorf.

Update, 14.51 Uhr - Es hagelte Anzeigen: Polizei München zieht Vatertags-Bilanz

Im Zeitraum von Mittwoch, den 12. Mai, 6 Uhr, bis Freitag, den 14. Mai, 6 Uhr, gab es eine Vielzahl von Kontrollen und Einsätzen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München (sowohl Stadt und Landkreis München), um die Einhaltung der aktuellen Infektionsschutzregelung zu überprüfen. Über 2.700 Kontrollen wurden in diesem Zeitraum durchgeführt, wie das Polizeipräsidium München in einer Aussendung bekanntgibt. Dabei wurden 54 Verstöße angezeigt.

Am Donnerstag, den 13, Mai, gegen 20.25 Uhr, informierte ein Zeuge den Polizeinotruf 110 und er teilte mit, dass vor einer Gaststätte in der Astallerstraße im Westend viele Leute sitzen und laut feiern würden.

Drei Streifen der Münchner Polizei fuhren zu der Einsatzörtlichkeit und trafen dort auf elf männliche Personen im Alter von 33 bis 64 Jahren, die dort ohne Masken und Mindestabstände an zwei Tischen saßen und Alkohol konsumierten. Unter den Personen befand sich auch der Verantwortliche für die Gaststätte. Es gab keine Dokumentationen über Corona-Tests, die Personalien der Gäste und auch die Uhrzeit der Besuche.

Alle wurden wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt und der für die Gaststätte Verantwortliche wurde zusätzlich wegen eines Verstoßes gegen das Gaststättengesetz angezeigt.

Am Freitag, den 14. Mai, gegen 00.05 Uhr, informierte ein Anwohner in Untergiesing den Polizeinotruf 110 darüber, dass er aus Richtung der Braunauer Eisenbahnbrücke laute Musik hören würde.

Zwei Streifen der Münchner Polizei fuhren zu der Einsatzörtlichkeit und trafen unter der Eisenbahnbrücke acht Personen (sieben Männer und eine Frau, im Alter von 20-45 Jahren) an, die dort mit Musik miteinander feierten. Die Personen stammten aus verschiedenen Haushalten und wurden wegen Verstößen gegen die Kontaktbeschränkung angezeigt. Nach der Anzeigenbearbeitung erhielten sie Platzverweise und mussten die Örtlichkeit verlassen.

Ebenfalls am Freitag gegen 00.05 Uhr informierte ein Zeuge den Polizeinotruf 110 darüber, dass in einer Wohnung in der Melusinenstraße in Ramersdorf mehrere Personen wären, die dort feiern würden.

Mehrere Streifen der Münchner Polizei wurden zur Wohnung geschickt und trafen dort auf 24 männliche Personen im Alter von 20 bis 58 Jahren, die sich dort für eine private Feier einfunden hatten. 

Update, 13.52 Uhr - Bayern fehlen bis Ende 2023 wegen Corona 7,3 Milliarden Euro

Dem bayerischen Staatshaushalt steht wegen erhöhter Ausgaben und geringerer Steuereinnahmen nach Angaben von Finanzminister Albert Füracker (CSU) eine lange Durststrecke bevor. Bis zum Ende des Jahres 2023 stünden dem Haushalt krisenbedingt 7,3 Milliarden Euro weniger zur Verfügung, als vor Beginn der Corona-Pandemie angenommen.

Die Prognose für die Jahre 2022 und 2023 falle in der Mai-Schätzung zwar etwas günstiger aus als noch im November, der Weg hin zum Vorkrisenniveau sei aber noch lang, sagte der Minister. Die Aussetzung der Schuldenbremse sei auch für 2022 genehmigt. „Davon werden wir Gebrauch machen müssen“, sagte Füracker am Freitag in Nürnberg.

Der Freistaat wolle trotz der fehlenden Steuereinnahmen bei den Investitionen nicht nachlassen. Jede Ausgabe müsse auf den Prüfstand, es mache aber keinen Sinn „blind zu kürzen“, sagte Füracker. Schließlich gelte es, die Wirtschaft am Laufen zu halten und Liquidität in den Unternehmen zu lassen.

Update, 12.40 Uhr - Ab Sonntag „Click and Meet“ im Landkreis Altötting möglich

Am Freitag (14. Mai) wurde der 7-Tage-Inzidenzwert von 150 an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten. Dies bedeutet, dass ab Sonntag, 16. Mai folgende Regelungen gelten:

Die Öffnung von Ladengeschäften für einzelne Kunden nach vorheriger Terminbuchung für einen fest begrenzten Zeitraum ist zulässig (Click & Meet), wenn sie ein negatives Ergebnis eines vor höchstens 24 Stunden vorgenommenen PCR-Tests, POC-Antigentests oder Selbsttests in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nachweisen.

Alle Infos zu den Regeln und den zu beachtenden Hygienemaßnahmen findet Ihr auf innsalzach24.de.

Update, 12.21 Uhr - Ab Samstag (15. Mai) „Click and Meet“ im Kreis Traunstein möglich

Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Traunstein liegt laut Robert Koch-Institut am Freitag (14. Mai) bei 91,9. Der Landkreis Traunstein hat bei der 7-Tage-Inzidenz den Wert von 150 zuletzt an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten. Damit ist ab Samstag, den 15. Mai „Click and Meet“ mit einem negativen Testergebnis möglich.

Alle Infos zu den Regeln und den zu beachtenden Hygienemaßnahmen findet Ihr auf chiemgau24.de.

Update, 11.45 Uhr - Terminwünsche von Bürgern sorgen in Bayerns Impfzentren für Ärger

Besondere Terminwünsche von Bürgern gerade bei der zweiten Corona-Schutzimpfung sorgen derzeit in vielen Impfzentren für Ärger. Die Behörden kündigen an, dass sie es nicht akzeptieren werden, wenn jemand einfach nicht zu der Zweitimpfung erscheine. Dies kann demnach für die Betroffenen weitreichende Folgen haben: Nach Angaben des bayerischen Gesundheitsministeriums muss sogar damit gerechnet werden, dass diejenigen keinen neuen Termin für die zweite Impfung mehr angeboten bekommen.

Laut der Behörden fragen Bürger nach Terminverschiebungen wegen Urlaubsreisen und ähnlicher Gründe. Diese werden allerdings ebenso wenig akzeptiert wie berufliche Termine. Auch der Wunsch nach einem schnelleren Termin, um dann doppelt geimpft in den Genuss von Privilegien zu kommen, wird abgelehnt. Aufgrund der Empfehlungen zum Beispiel bei Astrazeneca dürfe der Abstand von neun Wochen zwischen der ersten und der zweiten Impfstoffdosis nicht unterschritten werden, sagt Münchens Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek (SPD).

Im Impf-Callcenter in Erlangen häuften sich inzwischen „wie in ganz Bayern“ die Nachfragen zur Verschiebung des Termins der Zweitimpfung, berichtet die mittelfränkische Stadt. Die Stadt Erlangen spricht von einem „größeren logistischen Problem“, wenn Bürger ihre Zweitimpfungen verschieben wollten. Diese seien nämlich an die Erstimpfungen gekoppelt und Impfstoff werde entsprechend verplant.

Update, 11.02 Uhr - Geimpfte und Genesene brauchen in Alten- und Pflegeheimen keinen negativen Test mehr

Geimpfte und genesene Personen benötigen in Alten- und Pflegeheimen in Bayern künftig keinen negativen Corona-Test mehr. Darauf hat Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek am Freitag hingewiesen. Holetschek betonte: „Wir stellen Geimpfte und Genesene damit negativ getesteten Personen in den Alten- und Pflegeheimen gleich. Das heißt: Für Beschäftigte und Besucher, die vollständig geimpft oder von einer Corona-Infektion genesen sind, ist ab sofort kein negatives Testergebnis mehr erforderlich. Das ist für Bewohner, Angehörige und Personal ein weiterer Schritt zu einer Normalisierung des Lebens in den Einrichtungen. Ich appelliere deshalb an die Alten- und Pflegeheime, diese Erleichterungsmöglichkeiten auch zu nutzen.“

Von dieser Möglichkeit profitieren auch geimpfte und genesene Besucher von Bewohnerinnen und Bewohnern beispielsweise von vollstationären Pflegeeinrichtungen. Der Minister ergänzte: „Diese Erleichterung kommt vor allem auch älteren Menschen zugute, die bereits abschließend geimpft sind und regelmäßig beispielsweise ihre Partner in einer Einrichtung besuchen.“

Update, 10.33 Uhr - 1,35 Millionen Dosen gespritzt: Spahn verkündet neuen Impfrekord

Gesundheitsminister Jens Spahn hat einen neuen Impf-Rekord für Deutschland verkündet. „Großer Schritt nach vorn: Neuer Tagesrekord für Deutschland mit 1,35 Mio Impfungen am Mittwoch. So wurden am Mittwoch / Donnerstag fast 2% der Deutschen geimpft. Damit sind 35,9% (29,8 Mio) mindestens einmal geimpft und 10,6% (8,8 Mio) voll geschützt“, schrieb Spahn am Freitag auf Twitter. 

Update, 10.09 Uhr - Landkreis Altötting meldet 21 Corona-Fälle

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich jetzt 21 neue Corona-Fälle (Stand 13. Mai, 14 Uhr) gemeldet. Damit stieg die Zahl der Infizierten seit Pandemie-Ausbruch in Stadt und Landkreis Altötting auf insgesamt 5866 Personen.
Aktuell gibt es im Landkreis 282 aktive Fälle. Die meisten Fälle gibt es derzeit in Burghausen (55), Burgkirchen (38) und Garching (34). Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Altötting lag zum o.g. Zeitpunkt bei 105,8.

Update, 9.22 Uhr - Bayernweite Corona-Inzidenz sinkt auf unter 100

Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Infektionen in Bayern ist am Freitag erstmals seit fast zwei Monaten auf unter 100 gefallen. Das Robert Koch-Institut gab die Zahl der Neuinfektionen binnen einer Woche auf 100.000 Einwohner im bayernweiten Durchschnitt mit 95,3 an. Damit liegt Bayern knapp unter dem Bundesdurchschnitt von 96,5. Die Zahl der Neuinfektionen in Bayern lag laut RKI am Freitag bei 1878. 14.551 Menschen starben an oder mit einer Corona-Infektion, das sind 15 mehr als am Vortag.

Die oberfränkische Stadt Coburg liegt mit einer Inzidenz von 284,3 an der Spitze aller Landkreise und kreisfreien Städte nicht nur in Bayern, sondern in ganz Deutschland. Nach Angaben von Oberbürgermeister Dominik Sauerteig (SPD) bekommt die Stadt ein Sonderkontingent von 3200 Impfdosen zugewiesen, um die Pandemie schneller bekämpfen zu können.

Insgesamt liegen in Bayern nur noch fünf Kreise und kreisfreie Städte über einer Inzidenz von 200. 54 Regionen weisen mittlerweile eine Inzidenz von weniger als 100 auf, davon liegen acht sogar unter 50. Die niedrigste Inzidenz hatte am Freitag der ostbayerische Kreis Neustadt an der Waldnaab mit 34,9.

Update, 8.19 Uhr - Neueste RKI-Zahlen für die Region: Inzidenzen fast ausnahmslos gesunken

Entwicklung der 7-Tage-Inzidenzen in der Region (Stand 14. Mai).

Die Corona-Fallzahlen bzw. 7-Tage-Inzidenzen in den Städten und Kreisen der Region sind in den vergangenen 24 Stunden fast ausnahmslos gesunken. Lediglich im Kreis Berchtesgadener Land ist die Inzidenz gestiegen (von 71,7 auf 90,6). Gesunken sind die Inzidenzen dagegen: Im Kreis Altötting (von 110,3 auf 105,8), im Kreis Mühldorf (von 106,2 auf 103,6), im Kreis Rosenheim (von 94,1 auf 88,4), in der Stadt Rosenheim (von 113,3 auf 110,1) und im Kreis Traunstein (von 92,5 auf 91,9).
In der Region wurde laut RKI kein weiterer Todesfälle gemeldet.

Update, 7.11 Uhr - Apothekerverband: Astrazeneca reicht in Arztpraxen nicht mehr aus

eit der Freigabe von Astrazeneca für alle wird der Impfstoff nach Angaben des Apothekerverbands Nordrhein in vielen Arztpraxen knapp. „Der Impfstoff von Astrazeneca wird so stark nachgefragt, dass die bereitgestellten Mengen nicht mehr ausreichen“, sagte der Verbandsvorsitzende Thomas Preis der „Rheinischen Post“. Teilweise habe der Großhandel die Bestellungen, die die Ärzte über die Apotheken eingereicht hätten, um 80 Prozent reduzieren müssen. „Viele Ärzte sind sehr verärgert, denn bereits bestehende Impftermine müssen nun storniert werden“, berichtete Preis.

Zur erhöhten Nachfrage trägt demnach bei, dass die zweite Dosis nun bereits nach vier Wochen verabreicht werden kann. „Die Verkürzung der Impfabstände auf vier Wochen macht den Impfstoff für junge Menschen attraktiv. Sie wollen bei den anstehenden Lockerungen durch einen kompletten Impfschutz gut vorbereitet sein“, sagte Preis. „Medizinisch gesehen wäre es besser, sich erst nach zwölf Wochen die Zweitimpfung geben zu lassen.“

RKI: Sieben-Tage-Inzidenz erstmals seit 20. März unter 100

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz hat nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) erstmals seit dem 20. März wieder die Schwelle von 100 unterschritten. Nach Stand des RKI-Dashboards von 4.56 Uhr lag der Wert am Freitag bei 96,5 (20. März: 99,9). Am Vortag hatte das RKI die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche mit 103,6 angegeben, am Freitag vor einer Woche mit 125,7. Einen Höchststand hatte die bundesweite Inzidenz während der dritten Welle am 26. April mit 169,3 erreicht. Der bisher höchste Inzidenz-Wert hatte bei 197,6 am 22. Dezember vergangenen Jahres gelegen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 11.336 Corona-Neuinfektionen. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 18.485 Neuansteckungen gelegen. Deutschlandweit wurden den Angaben zufolge binnen 24 Stunden 190 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 284 Tote gewesen.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.577.040 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.259.000 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 85.848.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Donnerstagabend bei 0,87 (Vortag: 0,82). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 87 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

mh/mz/dpa

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