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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Weiterer Todesfall im Kreis Traunstein - Korfu-Fahrt: Zehn Burghauser Abiturienten positiv getestet

Bild von Korfu
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Symbolbild: Korfu

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Donnerstag (15. Juli) im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 3,1, Landkreis Rosenheim 3,4, Landkreis Traunstein 13,5, Landkreis Berchtesgadener Land 9,4, Landkreis Mühldorf 6,0, Landkreis Altötting 5,4 (Quelle/Stand: RKI, 15. Juli, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 3941, Landkreis Rosenheim 13.945, Traunstein 11.109, Berchtesgadener Land 6038, Mühldorf 6979, Altötting 6060 (Quelle/Stand: RKI, 15. Juli, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 67, Landkreis Rosenheim 462, Traunstein 216, Berchtesgadener Land 102, Mühldorf 155, Altötting 210 (Quelle/Stand: RKI, 15. Juli, 0 Uhr)
  • Mindestens 91.319 Todesfälle in Deutschland (15.298 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 19.35 Uhr - Merkel: In Corona-Krise wachsam bleiben

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat dazu aufgerufen, in der Corona-Krise weiter wachsam zu bleiben. Das Virus sei noch nicht aus der Welt, sagte Merkel am Donnerstag in Washington. Die Kanzlerin wurde dort mit der Ehrendoktorwürde der Johns-Hopkins-Universität ausgezeichnet.

Merkel sagte zur Pandemie, viele sehnten ein Ende des Schreckens herbei. „Wir wollen unsere Normalität zurück.“ Man dürfe gerade jetzt aber nicht nachlassen und müsse wie am ersten Tag Zahlen, Daten und Fakten auswerten und analysieren. Merkel dankte der Johns-Hopkins-Universität, die viele Daten zur Pandemie geliefert habe.

Update, 18.43 Uhr - Sieben Neuinfektionen und ein weiterer Todesfall im Kreis Traunstein

Seit der letzten Pressemitteilung vom 14. Juli sind beim Staatlichen Gesundheitsamt sieben Neuinfektionen eingegangen. Es liegen insgesamt 11.116 bestätigte Fälle vor, die seit Beginn der Pandemie positiv getestet wurden. Als genesen gelten mindestens 10.859 Personen.

Beim Gesundheitsamt Traunstein ist seit der letzten Pressemitteilung eine Todesmeldung eingegangen. Es handelt sich um eine Frau im Alter von 79 Jahren. Damit liegen im Landkreis Traunstein insgesamt 217 Todesfälle in Zusammenhang mit COVID-19-Erkrankungen vor.

Derzeit wird in den Kliniken im Landkreis Traunstein ein COVID-19-Patient behandelt, dieser befindet sich auf der Intensivstation.

Mittlerweile wurden im Landkreis Traunstein 87.496 Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 72.302 Personen die Zweitimpfung erhalten.

Update, 17.42 Uhr - Abiturreisen nach Korfu: 10 Rückkehrer positiv auf das Coronavirus getestet

Der Verdacht hat sich nun bestätigt: Wie das Landratsamt Altötting in einer Aussendung mitteilt, wurden nach einer Bus-Abiturfahrt auf Korfu 10 von 38 Schülerinnen und Schüler des Aventinus bzw. Kurfürst-Maximilian-Gymnasiumns positiv auf das Coronavirus getestet. Die Infizierten sowie die im Bus Mitfahrenden befinden sich in Quarantäne.

Schon im Laufe der letzten Tage war davon ausgegangen worden, dass sich Schülerinnen und Schüler infiziert haben könnten, weshalb PCR-Tests nötig wurden.

Update, 16.31 Uhr - Eine Neuinfektion im Kreis Berchtesgadener Land

Seit der letzten Meldung am 14. Juli gibt es im Landkreis Berchtesgadener Land einen weiteren bestätigten COVID-19-Fall, wie das zuständige Landratsamt berichtet.

Landkreisweit gibt es derzeit 16 aktive Fälle, davon drei in Einrichtungen wie Alten- und Pflegeheimen, Gemeinschaftsunterkünften, Kindergärten und Schulen.

In den Kliniken im Berchtesgadener Land werden aktuell drei Corona-Patienten stationär behandelt, keiner davon intensivmedizinisch.

Update, 16.17 Uhr - Sprunghafter Anstieg der Corona-Inzidenz 

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut sprunghaft gestiegen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) von Donnerstagmorgen lag sie bei 8,0 - am Vortag betrug der Wert 7,1 und davor 6,5. Dabei macht die ansteckendere Delta-Variante bereits einen Anteil von 74 Prozent an den untersuchten Proben aus, heißt es in einem RKI-Bericht mit Blick auf die Woche bis zum 4. Juli. Auch Delta-Ansteckungen im Zusammenhang mit Reisen in beliebte Urlaubsziele wie Spanien werden demnach gemeldet.

Beim jüngsten Tiefststand am 6. Juli waren es noch 4,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Binnen eines Tages gab es 1642 Neuinfektionen - vor einer Woche waren es erst 970. Deutschlandweit wurde den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 32 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 31 Tote gewesen.

Die für die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Coronavirus entscheidende Reproduktionszahl lag nach RKI-Daten vom Mittwoch bei 1,18. Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 118 weitere Menschen anstecken. Seit mehr als einer Woche liegt der Wert über 1 - was steigende Fallzahlen bedeutet.

In seinem Bericht zu den Virusvarianten schätzt das RKI für Delta eine wesentlich höhere Reproduktionszahl: Seit der Woche vom 7. bis 13. Juni liege dieser R-Wert für Delta 20 bis 100 Prozent höher als für die Vorgängervariante.

Bei jedem zehnten aus den Bundesländern gemeldeten Delta-Fall lagen Angaben über einen möglichen Zusammenhang mit Auslandsreisen vor, ein im Vergleich zur Vorwoche konstanter Anteil, wie das RKI berichtet. Unter den drei meistgenannten Ländern nennt es auch die beliebten Reiseziele Spanien (157 Fälle) und Portugal (32).

Update, 15.37 Uhr - Verhaftungen wegen Betrugsverdachts mit Millionen Schutzmasken   

Weil sie beim Verkauf von rund zehn Millionen Schutzmasken an das bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) betrogen haben sollen, sind zwei Männer im Alter von 31 und 33 Jahren verhaftet worden. Sie befinden sich inzwischen in Untersuchungshaft, wie die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth am Donnerstag mitteilte. Bei einer Razzia am Mittwoch waren mehrere Wohn- und Geschäftsräume im Raum Neumarkt in der Oberpfalz durchsucht worden.

Die beiden Geschäftsführer einer Firma sollen im April vergangenen Jahres die Masken in mehreren Tranchen an das LGL verkauft haben. Laut Staatsanwaltschaft besteht der Verdacht, dass die Masken aber - anders als angegeben - nicht dem europäischen Schutzstandard mit entsprechender Zertifizierung entsprachen. Stattdessen seien es nur sogenannte Community-Masken ohne Zertifizierung gewesen. Die Beschuldigten sollen allerdings eine gefälschte Bestätigung der Qualität vorgelegt haben.

Die Masken, die eigentlich für den medizinischen Bedarf vorgesehen waren, sollen daher ungeeignet gewesen sein, hieß es von der Staatsanwaltschaft. Ob es um FFP2-Maken oder OP-Masken ging und ob die ungeeigneten Masken zum Einsatz kamen, blieb offen: Das LGL beantwortete eine Anfrage dazu zunächst nicht. Man äußere sich aufgrund der laufenden Ermittlungen nicht zum Sachverhalt, hieß es von der Behörde, die nur bestätigte, bei einem Beschaffungsvorgang aus dem Frühjahr 2020 Geschädigter zu sein. Das Gesundheitsministerium verwies auf das LGL.

Der Schaden soll nach Angaben der Staatsanwaltschaft im Millionenbereich liegen. Bei der Razzia am Mittwoch waren fünf Staatsanwältinnen und mehr als 30 Polizeibeamte im Einsatz. Die sichergestellten Beweismittel sollen nun ausgewertet werden.

In den ersten Monaten der Corona-Pandemie waren Schutzmasken Mangelware und wurden teils zu hohen Preisen verkauft. Laut früheren Angaben von Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) waren zwischen Februar und Juni 2020 von verschiedenen Anbietern rund 150 Millionen Schutz- und OP-Masken im Wert von über 270 Millionen Euro bestellt worden.

Update, 14.23 Uhr - Virologe geht von weiteren Corona-Varianten aus   

Das Coronavirus wird nach Einschätzung von Experten noch einige Male mutieren. Allerdings geht der Präsident der Gesellschaft für Virologie, Ralf Bartenschlager, davon aus, dass die Zahl der Varianten „überschaubar“ bleibt. „Man kann aber nicht seriös sagen, ob wir schon das Ende der Fahnenstange erreicht haben oder noch relevante Mutanten folgen.“ 

Je besser sich Viren an den Wirt anpassen, desto geringer sei in der Regel der Schaden für den Wirt, erklärte der Professor für Molekulare Virologie an der Uni Heidelberg. „Aber das kann man nicht immer sagen.“

Update, 12.44 Uhr - Nur noch Geimpfte in Österreichs Nachtgastronomie?

Aufgrund der stark steigenden Infektionszahlen durch die Delta-Variante, ist am Donnerstag in Österreich eine Taskforce im Bundeskanzleramt zusammengekommen, in der die zuständigen Ministerien und das Vorsitzland Tirol auf Beamten-Ebene vertreten sind. Im Raum stehen neue Verschärfungen. In einem der APA vorliegenden Papier aus dem Gesundheitsministerium ist von einem „sehr besorgniserregenden“ Szenario die Rede. So soll der „Grüne Pass“ erst gelten, wenn man vollständig geimpft ist. Ähnlich wie in Bayern wird zudem überlegt, ob in der Nachtgastronomie nur noch Geimpfte zugelassen werden. Zuletzt kam es in verschiedenen Bundesländern immer wieder vor, dass trotz der 3G-Regelung (Getestet, Geimpft, Genesen) Corona-Infizierte in Clubs und Bars für Ansteckungen sorgten. Auch die Reise-Rückkehrer stehen im Fokus des Gesundheitsministerums. Demnach möchte man auf die eigentlich geplante Aufhebung der Registrierungspflicht zunächst verzichten.

Update, 12.04 Uhr - Trauerfeier in Spanien für Todesopfer der Corona-Pandemie

Mit einer bewegenden Trauerfeier hat Spanien Abschied von seinen mehr als 81 000 Todesopfern der Corona-Pandemie genommen. Im Mittelpunkt der von König Felipe VI. geleiteten Zeremonie stand die Ehrung der Mitarbeiter des spanischen Gesundheitssystems. Die 102 Sanitäter, Pfleger und Ärzte, die sich bei der Behandlung von Patienten ansteckten und mit Covid-19 starben, wurden posthum mit dem Großkreuz des Zivilverdienstordens ausgezeichnet.

Die Trauerfeier wurde auch dazu genutzt, die Bedeutung der Impfung hervorzuheben. Die Pandemie sei noch nicht zu Ende, betonte Felipe. Die Impfstoffe stellten „die Hoffnung“ im Kampf gegen das Virus dar. Seit Ende Juni verschlechtert sich die Corona-Lage in Spanien wieder. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg zuletzt auf 270 - sie ist damit mehr als fünf mal so hoch wie vor zwei Wochen.

Update, 11.34 Uhr - Lockerungen in Schweden und Großbritannien - Trauriger Rekord in Argentinien

Trotz der höchsten Zahl an Neuinfektionen sei Jahresbeginn in Großbritannien, fallen am kommenden Montag die Maskenpflicht und die Abstandregelungen weg. Dennoch „erwartet und empfiehlt“ die Regierung, dass Angestellte und Kunden an vollen, überdachten Orten weiterhin Masken tragen, zitierte die Nachrichtenagentur PA am Donnerstag aus einem Regierungsdokument. Kritiker werfen Boris Johnson eine chaotische Corona-Politik vor. Auch in Schweden wird weiter gelockert. Unter anderem wird eine Regel abgeschafft, wonach die Zahl der Kunden und Besucher von Geschäften, Fitnessstudios, Museen etc. an die Quadratmeterzahl gekoppelt ist.

In Australien dagegen ist im Bundesstaat Victoria erneut ein Lockdown ausgerufen worden. Auch Argentinien leidet derzeit stark unter der Corona-Pandemie. Trotz seiner bisweilen strengen Ausgangsbeschränkungen hat das Land die Marke von 100 000 Corona-Toten überschritten. Der Virus habe die gesamte Bevölkerung einer mittelgroßen Stadt dahingerafft, schrieb die argentinische Zeitung „La Nación“. Argentinien gehört zu den Ländern mit der höchsten Zahl an Corona-Todesopfern je eine Million Einwohner. Dabei ist Lateinamerika - außer Argentinien etwa auch Peru und Brasilien - derzeit besonders stark betroffen.

Update, 10.51 Uhr - Berühmter Zoo in Thailand schließt wegen Corona

Der Sriracha Tiger Zoo in der Nähe von Pattaya muss im Zuge der Corona-Pandemie nach 24 Jahren dicht machen. Die beliebte, aber nicht unumstrittene Touristenattraktion konnte den Betrieb aufgrund Besuchermangels nicht mehr aufrecht erhalten. Die rund 5000 Tiere, darunter Tiger, Krokodile, Kamele und Elefanten, sollen zunächst auf ein anderes Gelände umgesiedelt werden, das dem Park gehört. Der Zoo war 1997 von einem ehemaligen Schweine- und Krokodilzüchter eröffnet worden. Zeitweise kamen 1,5 Millionen Urlauber pro Jahr, vor allem Chinesen, Inder, Vietnamesen, Indonesier und Russen.

Update, 10.15 Uhr - Gemeinschaft darf nicht für Impfunwillige aufkommen

Der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, hat sich dafür ausgesprochen, Impfverweigerern ab dem Herbst keine kostenlosen Corona-Tests mehr anzubieten. „Wenn bis zum Ende des Sommers alle die Chance für eine vollständige Impfung bekommen haben, ist es angemessen, dass Ungeimpfte Schnell- oder PCR-Tests selbst bezahlen müssen, wenn sie in den Urlaub fahren, ins Restaurant oder ins Kino gehen wollen“, sagte Reinhardt dem Redaktionsnetzwerk Deutschland am Donnerstag. „Es darf eben am Ende nicht so sein, dass die Gemeinschaft für den Impfunwillen Einzelner aufkommen muss“. Hier sei nach Ansicht des Ärztepräsidenten auch die Politik gefordert, daher solle man schon jetzt klarstellen, „dass es auf Dauer immer mehr Nachteile für Ungeimpfte geben wird“.

Auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat sich bereits ähnlich geäußert. „Testen kostet enorme Summen“, sagte Söder. Daher müsse auch darüber nachgedacht werden, ob die Corona-Tests kostenlos bleiben könnten, wenn alle Menschen ein Impfangebot bekommen hätten. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagte am Dienstag (13. Juli), man sei aktuell noch in einer Phase des Überzeugens, in einer späteren Phase könne man über das Ende der kostenlosen Corona-Tests in Deutschland für Ungeimpfte sicherlich nachdenken. In Frankreich ist man schon einen Schritt weiter. Hier sollen ab Herbst PCR-Tests kostenpflichtig werden, sofern sie nicht verschrieben wurden.

Update, 9.51 Uhr - Aktuelle Corona-Zahlen aus dem Landkreis Altötting

Erfreuliche Nachrichten aus dem Landratsamt Altötting: im Laufe des gestrigen Tages sind keine neuen Corona-Fälle hinzugekommen (Stand 14. Juli, 16 Uhr). Aktiv sind derzeit noch 14 Fälle, davon 9 allein aus Burghausen. Insgesamt beläuft sich die Zahl der Corona-Erkrankten dort auf 6060, die 7-Tage-Inzidenz liegt laut RKI am 15.07.21 bei 5,4.

Update, 9.25 Uhr - Impfung im Ostsee-Urlaub möglich

In Vorpommern können sich jetzt auch Urlauber und Besucher gegen Corona impfen lassen. Wie ein Sprecher des Landkreises Vorpommern-Greifswald erläuterte, bietet der Landkreis solche Impfungen in Zinnowitz und Heringsdorf auf der Ostseeinsel Usedom sowie in den Impfzentren in Greifswald und Pasewalk an. Voraussetzung für das Impfen von Auswärtigen sei, dass sie in Deutschland privat oder gesetzlich krankenversichert und auch amtlich gemeldet sind. Dazu zählt auch eine berufliche Tätigkeit in Deutschland. Geimpft werden könne man mit dem Präparat von Biontech/Pfizer, aber auch mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson, der nur einmal verabreicht wird.

Update, 8.54 Uhr - Neueste RKI-Zahlen für die Region

Entwicklung der 7-Tage-Inzidenzen in der Region (Stand 15. Juli).

Die Corona-Fallzahlen bzw. 7-Tage-Inzidenzen in den Städten und Kreisen der Region halten sich weiter auf einem inzwischen niedrigen Niveau. Die Inzidenzen im Detail: Kreis Altötting (von 7,2 auf 5,4), Kreis Berchtesgadener Land (stabil 9,4), Kreis Mühldorf (stabil 6,0), Kreis Traunstein (von 11,8 auf 13,5), Kreis Rosenheim (von 4,2 auf 3,4) und Stadt Rosenheim (von 6,3 auf 3,1).
In der Region wurde laut RKI kein weiterer Todesfall gemeldet.

Update, 7.35 Uhr - Aiwanger: Keine Freigabe von Diskotheken nur für Geimpfte

Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) will die von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) ins Spiel gebrachte Öffnung von Clubs und Diskotheken allein für vollständig Geimpfte nicht mittragen. Der Zutritt zu gesellschaftlichen Bereichen dürfe nicht allein von einer Corona-Impfung abhängig gemacht werden, sagte Aiwanger der „Augsburger Allgemeinen“. „Es darf nicht passieren, dass am Ende nur Geimpfte an einer Hochzeit teilnehmen, in einen Reisebus einsteigen oder ins Hallenbad gehen können. Dann bekommen wir eine Zwei-Klassengesellschaft.“

Der Wirtschaftsminister fordert stattdessen bei steigenden Inzidenzen den Zugang für alle, die geimpft, negativ getestet oder genesen seien. „Die 3G-Strategie, die Geimpften, Getesteten und Genesenen den Zugang ermöglicht, ist hier der bessere Weg“, sagte Aiwanger.

Inzidenz steigt auf 8,0 - 1642 Neuinfektionen

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut sprunghaft gestiegen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) von Donnerstagmorgen lag sie bei 8,0 - am Vortag betrug der Wert 7,1, und davor 6,5. Beim jüngsten Tiefststand am 6. Juli waren es noch 4,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem RKI binnen eines Tages 1642 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Donnerstagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.25 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 970 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurde den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 32 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 31 Tote gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.740.325 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.637.400 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 91.319.

Die für die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Coronavirus entscheidende Reproduktionszahl lag nach RKI-Daten vom Mittwoch bei 1,18 und befand sich damit seit mehr als einer Woche über dem Wert von 1. Die Zahl bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 118 weitere Menschen anstecken. Liegt der Wert anhaltend über 1, steigen die Fallzahlen. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab. Der R-Wert lag zuvor rund zwei Monate lang deutlich unter 1.

mh/mw/aic/dpa

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