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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Mehrheit der Deutschen laut Umfrage gegen Erleichterungen für Geimpfte - 13 weitere Corona-Fälle im BGL

Coronavirus - Impfung
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Impfpass (Symbolbild)

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Samstag, 15. Mai, im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 107,0, Landkreis Rosenheim 79,6, Landkreis Traunstein 78,4, Landkreis Berchtesgadener Land 91,6, Landkreis Mühldorf 94,1, Landkreis Altötting 87,0 (Quelle/Stand: RKI, 15. Mai, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 3834, Landkreis Rosenheim 13.496, Traunstein 10.724, Berchtesgadener Land 5708, Mühldorf 6862, Altötting 5875 (Quelle/Stand: RKI, 15. Mai, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 60, Landkreis Rosenheim 450, Traunstein 212, Berchtesgadener Land 99, Mühldorf 153, Altötting 208 (Quelle/Stand: RKI, 15. Mai, 0 Uhr)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 20.40 Uhr - YouGov Umfrage: Mehrheit gegen Erleichterungen für Geimpfte

Die Mehrheit der Deutschen hält die Aufhebung coronabedingter Einschränkungen für vollständig Geimpfte und Genesene für falsch. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur sagten 32 Prozent, die Personengruppen sollten keine Vorteile erhalten, solange nicht jeder die Möglichkeit zur Impfung hatte. Weitere 21 Prozent meinen, Geimpfte und Genesene sollten generell nicht anders behandelt werden als Menschen, die nicht geimpft sind. Dagegen halten nur 39 Prozent die Aufhebung der Einschränkungen für richtig. 8 Prozent machten keine Angaben.

Seit vergangenen Sonntag gilt eine Verordnung, die eine Reihe von Einschränkungen für Geimpfte und von einer Corona-Infektion Genesene aufhebt. Sie können sich wieder uneingeschränkt mit anderen Menschen treffen und müssen auch nächtliche Ausgangsbeschränkungen nicht mehr beachten. Auch das Reisen ist für diese Personengruppen inzwischen leichter. Die Quarantänepflicht bei Rückkehr nach Deutschland gilt für sie nur, wenn sie aus einem Gebiet mit neuen Virusvarianten kommen. Das sind derzeit nur elf Länder außerhalb Europas. Auch von der Testpflicht bei der Einreise nach Deutschland sind sie weitgehend befreit.

Update, 20.19 Uhr - 13 weitere bestätigte COVID-19-Fälle im Berchtesgadener Land

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit gestern 13 weitere bestätigte COVID-19-Fälle im Landkreis gibt. Davon befanden sich zwei Personen bereits als direkte Kontaktperson in häuslicher Isolation. Die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten COVID-19-Fälle mit Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land steigt auf 5708 (Stand RKI: 15. Mai, 0 Uhr). Nach derzeitigem Meldungsstand liegt der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land bei 91,6 (Stand RKI: 15. Mai, 0 Uhr).

Von den insgesamt 5708 COVID-19-Fällen sind mittlerweile 5488 Personen wieder genesen und ihre Quarantänezeit ist ausgelaufen. Aktuell gibt es 121 aktive COVID-19-Fälle im Landkreis, davon 14 in Einrichtungen im Landkreis Berchtesgadener Land (dazu zählen Alten- und Pflegeheime, Gemeinschaftsunterkünfte, Kindergärten und Schulen). In den vergangenen 7 Tagen gab es insgesamt 97 neue COVID-19-Fälle.

Bei allen positiv getesteten COVID-19-Fällen ermittelt das Gesundheitsamt die Kontaktpersonen und leitet die notwendigen Maßnahmen ein, wie z. B. eine häusliche Quarantäne. Aktuell befinden sich 190 direkte Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.

In den Kliniken im Berchtesgadener Land werden aktuell zwölf COVID-19-Patienten stationär behandelt. Davon werden drei Patienten intensivmedizinisch betreut.

Hinweis: Einige dieser Patienten haben ihren Wohnsitz nicht im Berchtesgadener Land und gehören somit auch nicht zu der Gesamtgruppe der insgesamt bestätigten BGL-COVID-19-Fälle.

Update, 18.40 Uhr - Holetschek: 80 Prozent der Krankenhausbelegschaft in Bayern gegen Corona geimpft

Die Corona-Impfungen beim Personal in den bayerischen Krankenhäusern sind weit fortgeschritten. Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek betonte am Samstag: „Wir haben seit Beginn der Corona-Impfungen Ende Dezember schon rund 156.000 Erst- und knapp 112.000 Zweitimpfungen in den Krankenhäusern verabreicht. Nehmen wir noch die Klinikbeschäftigen dazu, die in den Impfzentren geimpft wurden, heißt das: Etwa 80 Prozent der Belegschaft haben eine Erstimpfung bekommen.“

Der Minister ergänzte: „Vier von fünf Beschäftigten sind also geimpft, das ist eine sehr erfreuliche Zwischenbilanz. Ich rufe auch die noch nicht geimpften Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den bayerischen Kliniken auf, das Impfangebot zu nutzen. Je mehr Menschen sich gegen Corona impfen lassen, desto besser kommen wir durch die Pandemie.“

Zudem gelten etwa zehn Prozent des Personals mit direktem Patientenkontakt als Genesene, nachdem sie sich selbst mit COVID-19 infiziert hatten. Die Genesenen sollen nach Angaben der BKG in Kürze eine zusätzliche Impfdosis erhalten, um den Schutz gegen das Virus zu erhöhen.

Holetschek sagte: „Ich danke den bayerischen Krankenhäusern für ihr starkes Engagement. Die Krankenhäuser sind eine tragende Säule im Kampf gegen die Pandemie. Umso wichtiger ist es, dass wir den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den größtmöglichen Schutz vor einer Ansteckung bieten. Deswegen war es mir ein persönliches Anliegen, dass wir der Belegschaft so schnell wie möglich ein Impfangebot machen können.“

Der Minister kündigte an: „Da nun ein großer Teil des Personals geimpft ist, werden wir, sobald vor Ort möglich, auch Patientinnen und Patienten in den Kliniken ein Impfangebot machen können. Wichtig ist, dass dabei auch die Zweitimpfung gewährleistet wird.“ Die Einzelheiten stimmen das Gesundheitsministerium und die BKG derzeit ab.

Update, 17.51 Uhr - 12 neue bestätigte Fälle im Landkreis Mühldorf a. Inn

Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Mühldorf a. Inn gibt es seit der letzten Statusmeldung vom Freitag, 14. Mai 12 neue bestätigte Corona-Fälle (Stand: 15. Mai, 0 Uhr). Das Gesundheitsamt ermittelt derzeit die Kontaktpersonen und leitet die notwendigen Maßnahmen ein. Derzeit gibt es im Landkreis Mühldorf am Inn 268 aktive Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz liegt zum Stichzeitpunkt laut RKI (Stand: 15. Mai, 3.10 Uhr) bei 94,1.

Update, 16.25 Uhr - Codename „Stempel“: Polizei gründet Ermittlungsgruppe gegen gefälschte Impfdokumente

Um Fälschungen in Impfpässen aufzuspüren und Fälscher zu überführen, hat die Kölner Polizei eine Ermittlungsgruppe mit Namen „Stempel“ eingerichtet. Das bestätigte eine Sprecherin am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. Die „Kölnische Rundschau“ und der „Kölner Stadt-Anzeiger“ hatten zuvor berichtet.

Demnach startete die dreiköpfige Gruppe am 7. Mai. „Wir wollen die Ermittlungen zusammenführen, um Tatzusammenhänge schneller zu erkennen“, sagte Kommissionsleiterin Nicole Gentner dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Derzeit gebe es neun laufende Verfahren – in erster Linie wegen des Verdachtes, gefälschte Impfdokumente hergestellt und angeboten zu haben.

Laut „Kölnischer Rundschau“ hatten Polizisten vor wenigen Tagen ein Auto routinemäßig kontrolliert und dort mehrere gefälschte Blanko-Impfpässe gefunden. Außerdem seien gefälschte Impfpässe mit dem Namen eines Kölner Arztes aufgetaucht, der dann Anzeige erstattet habe.

Update, 15.47 Uhr - Acht neue bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Altötting

Wie das Landratsamt Altötting mitteilt, wurden seit der letzten Meldung vom Freitag (14. Mai) acht neue PCR-bestätigte Corona-Fälle gemeldet. Die Gesamtzahl der im Landkreis Altötting PCR-bestätigten Corona-Fälle steigt damit auf 5874. Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz laut RKI liegt bei 87.

Per Corona-Schnelltest wurde ein positives Ergebnis gemeldet. Dieses wurde noch nicht in die Gesamtfälle eingerechnet. Die Zahl der aktiven Fälle im Landkreis beträgt aktuell 263.

Update, 14.54 Uhr - Urlaub in Portugal für Deutsche ab Montag (17. Mai) wieder möglich

Besucher aus Deutschland und aus anderen EU-Ländern mit einer relativ guten Corona-Lage dürfen ab Montag wieder auch zu touristischen Zwecken in Portugal einreisen. Die bisher geltenden Einreisebeschränkungen werden für Bürger aus EU-Staaten mit einer 14-Tage-Inzidenz von weniger als 500 nicht mehr verlängert, teilte das Innenministerium am Samstag in Lissabon mit. Die Lockerungen gelten auch für die assoziierten Mitglieder des Schengenraums Norwegen, Schweiz, Liechtenstein und Island sowie für Großbritannien. Alle Einreisenden über zwei Jahren müssen aber weiterhin einen negativen PCR-Test vorlegen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf.

Von dieser Lockerung für Einreisen auf dem Luft- oder Seeweg sind den Angaben zufolge Länder mit 500 oder mehr Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen 14 Tagen ausgenommen. Dazu gehören Kroatien, Zypern, Litauen, die Niederlande und Schweden. Aus diesen EU-Ländern darf man noch mindestens bis Ende Mai nur mit triftigem Grund einreisen.

Update, 13.57 Uhr - Rund 13.000 Infektionen bei vollständig Geimpften in Deutschland

In Deutschland wurden bisher rund 13 000 vollständig Geimpfte noch positiv auf das Coronavirus getestet. Das entspricht bei insgesamt mehr als acht Millionen Zweitimpfungen (Stand 14. Mai) etwa 0,16 Prozent. Es sei aber nicht klar, ob die Erkrankung bei vollem Impfschutz, also mehr als 14 Tage nach der zweiten Impfung, auftrat oder in den Tagen davor, erklärte das Gesundheitsministerium am Freitag.

Impfungen können Corona-Infektionen zwar in den meisten Fällen verhindern, allerdings nicht zu hundert Prozent. Man geht außerdem davon aus, dass der Körper nach der zweiten Impfung rund zwei Wochen braucht, um den vollen Impfschutz aufzubauen.

Nach der ersten Impfung wurden nach Daten des Gesundheitsministeriums rund 44 000 Covid-19-Fälle gemeldet. Das entspricht bei mehr als 28,5 Millionen Erstgeimpften etwa 0,15 Prozent. 662 zweifach Geimpfte und rund 2000 einfach Geimpfte starben.

Update, 12.31 Uhr - 850 Menschen stehen in Ebersberg Schlange für eine Impfdosis

Eine Sonderimpfaktion im Landkreis Ebersberg hat am Samstag für großen Andrang gesorgt. Gegen 10 Uhr vormittags hätten etwa 850 Menschen am Volksfestplatz in der oberbayerischen Stadt für eine Impfdosis Schlange gestanden, sagte ein Polizeisprecher. Einige Impfwillige warteten demnach bereits seit 5 Uhr und waren zum Teil aus entfernten Landkreisen angereist.

„Um den großen Andrang bewältigen zu können, haben wir in der Nacht auf Samstag weitere zehn Impfzimmer in der Tiefgarage des Impfzentrums eingerichtet“, sagte Brigitte Keller, Leiterin des Corona-Krisenstabs des Kreises. Die Wartenden hätten sich „außerordentlich diszipliniert“ verhalten. „Das hat uns alle überrascht.“ 

Bei der Sonderimpfaktion in Ebersberg standen 1000 Dosen des Impfstoffs von Astrazeneca zur Verfügung. Organisiert wurde sie von den niedergelassenen Ärzten im Landkreis. Landrat Robert Niedergesäß (CSU) begrüßte die Aktion. 

Update, 11.26 Uhr - Deutschland wirft den Turbo an: Mehr als 30 Millionen Menschen haben erste Impfung erhalten

In Deutschland haben nun mehr als 30 Millionen Menschen eine erste Impfung gegen das Coronavirus bekommen. Damit sind 36,5 Prozent der Bevölkerung mindestens einmal geimpft, wie Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Samstag via Twitter mitteilte. Mehr als neun Millionen Menschen, und damit 10,9 Prozent der Bevölkerung, haben bereits den vollen Impfschutz. Bis Ende Mai soll ein starker Fokus auf die Zweitimpfungen gelegt werden. Laut Spahn wird bis Anfang Juni der relative Anteil der Zweitimpfungen an den täglichen Impfungen hoch sein. Danach steige der Anteil der Erstimpfungen wieder.

Die Impfungen kommen allgemein immer schneller voran: Laut RKI wurden allein am vergangenen Mittwoch in Deutschland mehr als 1,35 Millionen Menschen gegen das Coronavirus geimpft, so viele wie noch nie innerhalb 24 Stunden. An Christi Himmelfahrt seien es immerhin 408 260 gewesen. Wie Spahn auf Twitter mitteilte, wurden damit an beiden Tagen zusammen fast zwei Prozent der deutschen Bevölkerung geimpft.

Die Impfkampagne in Deutschland hatte Ende vergangenen Jahres begonnen. Zunächst waren Menschen über 80, Bewohner von Alten- und Pflegeheimen und medizinisches Personal an der Reihe. Unter anderem werden auch chronisch Kranke mit erhöhtem Risiko für einen schweren und tödlichen Verlauf bevorzugt geimpft. Mehrere Bundesländer wie zum Beispiel Bayern haben für die kommende Woche eine Aufhebung der Impfpriorisierung in Arztpraxen angekündigt.

Update, 10.30 Uhr - Wirte und Hoteliers fürchten „totales Chaos“ und „Landkreis-Hopping“

Angesichts unterschiedlicher Öffnungsschritte in Gastronomie und Tourismusbetrieben fordern Wirte und Hoteliers rund um den Bodensee eine Angleichung der Regeln. In der Vierländerregion seien die „derzeit bestehenden und voneinander abweichenden Regelungen immer besonders herausfordernd“, sagte der Geschäftsführer der Internationalen Bodensee Tourismus GmbH, Jürgen Amman, in Konstanz. Die Regeln sollten unbedingt harmonisiert werden. Entsprechende Forderungen kamen auch aus dem Allgäu.

Vor allem die Bindung an die Sieben-Tage-Inzidenz löst auf deutscher Seite Kritik aus. Während eine baldige Öffnung von Tourismus und Gastronomie damit in weiten Teilen des Allgäus und dem Bodenseekreis in Baden-Württemberg unwahrscheinlich scheint, sind Tagesausflüge nach Österreich und in die Schweiz wieder möglich. Mit einem negativen Corona-Test können sich zudem Urlaubsrückkehrer aus den beiden Ländern bei der Einreise von der Quarantänepflicht befreien.

Es sei nicht nachvollziehbar, dass man durch die derzeitigen Beschlüsse konzeptbasierte Öffnungen außerhalb Deutschlands akzeptiere, der Neustart hierzulande aber an die Inzidenz gebunden sei, sagte die Aufsichtsratsvorsitzende der Allgäu GmbH, Maria Rita Zinnecker, am Freitag. „Dies führt zu enormen Wettbewerbsnachteilen.“ In den Nachbarländern könnten Gäste urlauben, in Bayern aber nicht.

Der Gast geht da hin, wo er hingehen darf“, sagte der Vorsitzende des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga) im Bodenseekreis, Horst Müller. „Wenn‘s blöd läuft, gibt das ein totales Chaos. Dann hat man genau das, was man nicht wollte: viele Menschen am gleichen Ort.“ Schon innerhalb von Baden-Württemberg sei wegen unterschiedlicher Inzidenzen ein „Landkreis-Hopping“ zu befürchten.

Update, 8.49 Uhr - Region leuchtet „gelb“: Fast alle Kreise und Städte unter 100

Die Region leuchtet fast ausnahmslos „gelb“: Und das bedeutet im Zusammenhang mit der Corona-Ampel etwas sehr erfreuliches. In fast allen Städten und Kreisen unserer Region liegt die 7-Tage-Inzidenz unter 100 und das bedeutet, die Aussichten stehen weiterhin auf Lockerungen - nur die Stadt Rosenheim hinkt etwas hinterher. Wobei man auch nicht vergessen darf, dass die Zahlen im Berchtesgadener Land im Vergleich zu allen anderen Kreisen wieder steigen. Dort stieg die Inzidenz innerhalb von vier Tagen von 51,9 auf 91,6. In den vergangenen 24 Stunden jedoch nur von 90,6 auf 91,6.

Corona-Ampel für die Region.

In allen weiteren Gebieten der Region sind die Inzidenzen hingegen wie bereits erwähnt weiter gesunken: Der Kreis Altötting machte von 105,8 auf 87 den größten Sprung. Im Kreis Mühldorf rutschte man von 103,6 auf 94,1 ab. Diese beiden Landkreise unterschritten damit das erste Mal seit mehreren Wochen wieder die 100-er Marke.

Der Landkreis Rosenheim ist mit 79,6 (Vortag: 88,4) den dritten Tag in Folge unter der kritischen 100-er Marke. Und auch der Kreis Traunstein bleibt mit 78,4 (Vortag: 91,9.) stabil darunter. Nur die Stadt Rosenheim kämpft weiter, um unter die 100-er Marke zu kommen. Aktuell liegt der Wert bei 107,0 (Vortag: 110,1).

Die Region hat allerdings auch einen weiteren Todesfall zu beklagen. Der Kreis Mühldorf meldete laut RKI einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19.

RKI registriert 7894 Corona-Neuinfektionen und 177 neue Todesfälle

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 7894 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Samstagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.58 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Am Samstag vor einer Woche hatte der Wert bei 15 685 gelegen. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner lag laut RKI am Samstagmorgen bundesweit bei 87,3 (Vortag: 96,5; Vorwoche: 121,5).

Aufgrund des Feiertags am 13. Mai sei bei der Interpretation der Fallzahlen zu beachten, dass an Feier- und Brückentagen weniger Personen einen Arzt aufsuchen, wodurch auch weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt werden, hieß es im Lagebericht des RKI vom Freitagabend. „Dies führt dazu, dass weniger Erregernachweise an die zuständigen Gesundheitsämter gemeldet werden.“

Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 177 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 238 Tote. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3 584 934 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3 275 500 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 86 025.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Freitag bei 0,87 (Vortag: 0,87). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 87 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

mz/mda/dpa

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