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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Gericht kippt 2G-Regel für den Einzelhandel in Niedersachsen - RKI: Fallzahlen sinken nicht schnell genug

Coronavirus
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In Niedersachsen darf wieder jeder ohne Impfpass oder Armbändchen einkaufen: Die 2G-Regel im Einzelhandel ist vorläufig aufgehoben.

München/Oberbayern – Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Donnerstag (16. Dezember) im News-Ticker:

Die Fallzahlen im Überblick:

  • Hospitalisierte Fälle/7 Tage in Bayern: 781 (Quelle/Stand: LGL, 15. Dezember, 8 Uhr)*
  • Hospitalisierungsrate in Bayern: 5,9 (Quelle/Stand: LGL, 15. Dezember, 8 Uhr)
  • Covid-19-Fälle auf Intensivstationen in Bayern: 978 (Quelle/Stand: DIVI, 16. Dezember, 6.15 Uhr)**/***
  • Intensivbetten-Auslastung ILS Rosenheim: 81,3 % (Quelle/Stand: DIVI, 16. Dezember, 6.15 Uhr)****
  • Intensivbetten-Auslastung ILS Traunstein: 90,7 % (Quelle/Stand: DIVI, 16. Dezember, 6.15 Uhr)****
  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 379,0, Landkreis Rosenheim 437,1, Landkreis Traunstein 400,6, Landkreis Berchtesgadener Land 449,6, Landkreis Mühldorf 443,0, Landkreis Altötting 433,5 (Quelle/Stand: RKI, 16. Dezember, 4.47 Uhr)****
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 8287, Landkreis Rosenheim 33.733, Traunstein 25.995, Berchtesgadener Land 15.384, Mühldorf 16.195, Altötting 13.015 (Quelle/Stand: RKI, 16. Dezember, 4.47 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 89, Landkreis Rosenheim 583, Traunstein 289, Berchtesgadener Land 139, Mühldorf 244, Altötting 247 (Quelle/Stand: RKI, 16. Dezember, 4.47 Uhr)
  • ServiceFälle Deutschland --- Fälle weltweit --- Überblick Risikogebiete
    * = Steigt der Wert auf 1200 oder höher, tritt Warnstufe Gelb in Kraft
    ** = Steigt der Wert auf 450 oder höher, tritt ebenfalls Warnstufe Gelb in Kraft
    *** = Steigt der Wert auf 600 oder höher, tritt Warnstufe Rot in Kraft
    **** = Liegt die Intensivbetten-Auslastung im Rettungsleitstellenbezirk über 80% und die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis/der Stadt bei 300 oder höher, tritt ebenfalls Warnstufe Rot in Kraft

Update, 21.44 Uhr - Portugal revanchiert sich und bietet Deutschland Corona-Hilfe an

Portugal hat Deutschland Medienberichten zufolge Hilfe bei der Versorgung von Corona-Patienten angeboten. „Portugal hat seine Bereitschaft bekundet, Deutschland bei der Reaktion auf die Covid-19-Pandemie zu unterstützen, sei es durch die Aufnahme von Patienten auf Intensivstationen in Portugal oder durch die Entsendung eines Ärzteteams und von Krankenpflegern nach Deutschland“, zitierte die Zeitung „Público“ einen Sprecher des Außenministeriums in Lissabon.

Das Land mit einer der höchsten Impfquoten der Welt wolle sich damit für deutsche Hilfe Anfang des Jahres bei der Behandlung von Corona-Patienten erkenntlich zeigen. Die deutsche Seite prüfe das Hilfsangebot, habe der Sprecher hinzugefügt. Eine Reaktion wurde bis Donnerstag zunächst nicht bekannt.

Vergangenen Februar hatte Deutschland Soldaten der Bundeswehr auf Bitten Portugals nach Lissabon entsandt. Das Gesundheitssystem des Landes war damals von der Corona-Pandemie schwer getroffen. Die Ärztinnen und Ärzte sowie weiteres medizinisches Personal hatten in dem Hospital da Luz in Lissabon auf einer Intensivstation bei der Behandlung von Corona-Patienten geholfen. Insgesamt zwei Teams der Bundeswehr waren nacheinander bis Ende März in Portugal im Einsatz gewesen.

Die Zahl der Corona-Infektionen steigt zwar auch in Portugal und die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei fast 280. Aber wegen der hohen Impfquote von fast 89 Prozent der Bevölkerung ist die Lage in den Krankenhäusern nicht so dramatisch wie derzeit in Deutschland.

Update, 20.31 Uhr - RKI: Fallzahlen sinken nicht schnell genug

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen sinkt im Hinblick auf die hohe Belastung der Intensivstationen und die bevorstehende Omikron-Welle nicht stark und nicht schnell genug. Das schreibt das Robert Koch-Institut (RKI) in seinem Wochenbericht am Donnerstag. Alle Maßnahmen - etwa die Reduktion von Kontakten, das Tragen von Masken oder das Einhalten der Hygieneregeln - müssten aus diesem Grund aufrechterhalten oder sogar intensiviert werden.

Die Zahl der gemeldeten Corona-Neuinfektionen sei zwischen dem 6. und 12. Dezember um 13 Prozent im Vergleich zur Vorwoche gesunken, heißt es in dem Bericht. Auch der Anteil positiv getesteter Proben habe sich nicht weiter erhöht und liege nun bei 20,9 Prozent (Vorwoche: 21,0 Prozent). Trotz dieser Entwicklung würden nach wie vor sehr hohe Fallzahlen verzeichnet, die Belastung der Intensivstationen bleibe hoch.

Einen Zuwachs registrierte das RKI bei der Zahl der nachgewiesenen Infektionen mit der Omikron-Variante des Coronavirus. Bis zum 14. Dezember sind demnach 112 Fälle der besorgniserregenden Variante über eine Genomsequenzierung nachgewiesen. Bei 213 weiteren Fällen bestehe aufgrund eines spezifischen PCR-Tests der Verdacht darauf. Es gebe bereits erste Ausbrüche.

Bis zum 7. Dezember hatte es 28 sicher nachgewiesene Infektionen mit der Omikron-Variante gegeben. Bezogen auf die Gesamtzahl der Infektion spielt die Variante allerdings in Deutschland noch kaum eine Rolle: Praktisch alle Infektionen würden zum jetzigen Zeitpunkt noch von der Delta-Variante verursacht, schreibt das RKI.

Update, 19.41 Uhr - Tagesrekord mit fast 1,5 Millionen Corona-Impfungen am Mittwoch

Die Corona-Impfungen in Deutschland haben am Mittwoch einen Tagesrekord erreicht. Gespritzt wurden 1,496 Millionen Dosen, wie aus Meldedaten des Robert Koch-Instituts (RKI) von Donnerstag hervorgeht. Darunter waren fast 1,3 Millionen Auffrischimpfungen und 97.400 Erstimpfungen.

Bisheriger Rekord-Impftag in der Pandemie war der 9. Juni mit 1,43 Millionen gespritzten Impfdosen. Insgesamt ist nun auch die Marke von 70 Prozent aller Einwohner mit vollständigem Grundschutz erreicht. Die dafür meist nötige zweite Spritze haben den Angaben zufolge nun mindestens 58,2 Millionen Menschen bekommen.

Eine zusätzliche Booster-Spritze zur Auffrischung haben mindestens 22,9 Millionen Menschen oder 27,6 Prozent der Bevölkerung bekommen.

Update, 18.25 Uhr - Gericht kippt 2G-Regel für den Einzelhandel in Niedersachsen

In Niedersachsen darf wieder jeder ohne Impfpass oder Armbändchen einkaufen: Die 2G-Regel im Einzelhandel ist vorläufig aufgehoben. Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Lüneburg kippte mit Beschluss vom Donnerstag einen Eckpfeiler der Anti-Corona-Maßnahmen der Landesregierung. Die Beschränkung im Einzelhandel auf Geimpfte und Genesene sei in der jetzigen Infektionslage nicht notwendig zur Abwehr des Coronavirus. Sie verstoße auch gegen den Gleichheitsgrundsatz.

Die Regel galt erst seit Montag. Der Handelsverband hatte sie vorher scharf kritisiert und gewarnt, dass mit 2G das Weihnachtsgeschäft in den Innenstädten weitgehend zum Erliegen kommen werde.

Das OVG blieb mit dem Spruch seiner kritischen Linie zu den von der Landesregierung verhängten Einschränkungen treu. Es gebe kein schwerwiegendes öffentliches Interesse, 2G im Einzelhandel fortzusetzen, schrieb das Gericht. Auch die anderslautende Einigung von Bund und Ländern auf 2G im Einzelhandel reiche nicht als Begründung. Das Gericht nannte diese Beschlüsse von Anfang Dezember eine „maßgeblich politische Festlegung“.

Update, 17.38 Uhr - So ist die Klinik-Lage in den Kreisen Altötting und Mühldorf

An den vier Standorten des InnKlinikums in Mühldorf, Burghausen, Altötting und Haag werden aktuell insgesamt 77 Covid-positiv getestete Personen stationär behandelt.

Davon sind 28 aus dem Kreis Mühldorf, 46 aus dem Landkreis Altötting, drei stammen aus anderen Landkreisen.Von den 77 Patienten werden 16 intensivmedizinisch behandelt, sie werden alle zudem beatmet.Wie das Klinikum außerdem berichtet, verstarben am Standort Burghausen zwei weitere Patienten in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Dabei handelt es sich um eine 82-jährige Frau aus dem Landkreis Altötting sowie um eine 87-Jährige aus dem Kreis Mühldorf.

Update, 16.55 Uhr - Das sind die Corona-Zahlen im Kreis BGL

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit Mittwoch (15. Dezember) 88 weitere bestätigte COVID-19-Fälle im Landkreis gibt. Davon befanden sich 24 Personen als direkte Kontaktpersonen in Quarantäne. Die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten COVID-19-Fälle mit Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land steigt somit auf 15.384 (Stand RKI: 16. Dezember 0 Uhr). Nach derzeitigem Meldungsstand liegt der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land bei 449,6 (Stand RKI: 16. Dezember 0 Uhr).

Aktuell gibt es 771 aktive COVID-19-Fälle im Landkreis. Derzeit gibt es insgesamt 477 Fälle in Einrichtungen im Landkreis Berchtesgadener Land, davon 67 in Alten- und Pflegeheimen, 1 in Gemeinschaftsunterkünften, 326 in Schulen, 82 in Kindergärten und 1 in Justizvollzugsanstalten. In den vergangenen 7 Tagen gab es insgesamt 478 neue COVID-19-Fälle.

Seit Mittwoch wurden 1 neuer Todesfall gemeldet. Dabei handelt es sich um einen Mann im Alter von 68 Jahren. Die Gesamtzahl der im Zusammenhang mit COVID-19 Verstorbenen erhöht sich somit auf 139.

Das Gesundheitsamt ermittelt Kontaktpersonen positiv getesteter COVID-19-Fälle und leitet die notwendigen Maßnahmen ein, wie z. B. eine häusliche Quarantäne. Aktuell befinden sich 614 direkte Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.

In den Kliniken der Kliniken Südostbayern AG (KSOB) im Berchtesgadener Land werden aktuell 32 COVID-19-Patienten stationär behandelt. 27 Patienten davon haben ihren Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land. Derzeit werden in den Kliniken im Berchtesgadener Land insgesamt 5 Patienten intensivmedizinisch betreut.

Diese 5 Personen haben ihren Wohnsitz im Berchtesgadener Land. Von den 32 im Berchtesgadener Land stationär behandelten Patienten sind 4 Personen vollständig geimpft. Von diesen 4 Patienten haben 3 ihren Wohnsitz im Berchtesgadener Land, davon werden 2 Patienten auf der Normalstation und 1 Patient intensivmedizinisch behandelt.

Mit Stand Mittwoch (15. Dezember) 17 Uhr sind im Landkreis Berchtesgadener Land insgesamt 155.936 Impfungen durchgeführt worden. Diese verteilen sich auf 63.811 Erstimpfungen (60,09 %), 62.498 Zweitimpfungen (58,85 %) und 29.627 Auffrischungsimpfungen (47,40 % der vollständig geimpften Personen). 

Update, 16.48 Uhr - Die Corona-Lage im Kreis Traunstein im Überblick

Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 400,6. In den Kliniken Südostbayern werden insgesamt 86 Covid-Patienten behandelt. Davon befinden sich 67 auf der Normalstation und 19 auf der Intensivstation. Mittlerweile wurden im Landkreis Traunstein 111.445 Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 104.254 Personen die Zweitimpfung erhalten. Des Weiteren haben bereits 51.166 Personen die Drittimpfung erhalten.

Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein liegen derzeit 1.142 aktive COVID-19-Fälle vor. Seit der letzten Miteilung am Mittwoch (15. Dezember) sind beim Staatlichen Gesundheitsamt 147 Neuinfektionen eingegangen. Es liegen insgesamt 26.111 bestätigte Fälle vor, die seit Beginn der Pandemie positiv getestet wurden. Als genesen gelten mindestens 24.679 Personen (213 Personen mehr seit der Meldung vom Mittwoch).

Beim Gesundheitsamt Traunstein ist seit der letzten Pressemitteilung eine Todesmeldung eingegangen. Es handelt sich um eine Frau im Alter von 71 Jahren. Damit liegen im Landkreis Traunstein insgesamt 290 Todesfälle in Zusammenhang mit COVID-19-Erkrankungen vor.

Sonderaktion: Am Samstag (19. Dezember) findet von 14 bis 18 Uhr in der Pfarrkirche Heiligkreuz eine Sonderimpfaktion des Landkreises Traunstein in Zusammenarbeit mit dem katholischen Pfarrverband Heiligkreuz, Feichten, Wald, Hart statt. Die Anmeldung wird im Kirchenraum durchgeführt. Dieser wird auch als Warteraum nach der Impfung genutzt. Das ärztliche Aufklärungsgespräch und die Imfpung finden in der Sakristei statt. Eine Terminvereinbarung ist nicht möglich. Es ist lediglich der Personalausweis mitzubringen. Bei Zweit- oder Auffrischungsimpfungen ist es vorteilhaft, wenn zusätzlich die entsprechende Impfdokumentation der vorangegangenen Impfungen mitgeführt wird. Nach der Impfung erhalten alle Impfwilligen einen Glühwein to go.

Update, 16.03 Uhr - 92 Prozent von Bayerns Polizei sind geimpft oder genesen

92 Prozent aller Mitarbeiter der bayerischen Polizei sind vollständig gegen Corona geimpft oder bereits genesen. „Damit ist die Quote der geimpften und genesenen Polizistinnen und Polizisten seit der vorangegangenen Erhebung vor rund einem Monat deutlich gestiegen“, sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Donnerstag in München. Bei den Vollzugsbeamten sei die Quote (Stand 14. Dezember) mit 92,9 Prozent sogar noch höher. Mitte November hatte die Quote der geimpften oder genesenen Polizeibeschäftigten im Freistaat noch bei rund 81 Prozent gelegen.

Unser Ziel ist, alle Polizistinnen und Polizisten davon zu überzeugen, sich impfen zu lassen“, betonte Herrmann. Er wies aber darauf hin, dass es auch bei der Polizei Kolleginnen und Kollegen gebe, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen könnten, etwa wegen der Gefahr erheblicher allergischer Reaktionen. Bei planbaren Einsätzen werde der Impf- oder Genesenenstatus der Polizisten „möglichst berücksichtigt“.

Bis zum 13. Dezember 2021 hätten die Verbände der Bayerischen Polizei 394 derzeit erkrankte Beschäftigte gemeldet. Hinzu kämen 179 Polizeibeschäftigte in Quarantäne. Seit Beginn der Pandemie seien 4118 Beschäftige bei der Bayerischen Polizei als genesen erfasst worden.

Update, 15.34 Uhr - Impf-Knaller: 2,2 Milliarden Euro für zusätzliche 92 Millionen Biontech-Dosen

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach setzt auch mit Blick auf die ansteckendere Coronavirus-Variante Omikron auf weitere breit angelegte Auffrischungsimpfungen. Für eine solche sehr offensive Booster-Strategie als „Hauptwerkzeug“ brauche man viel Impfstoff und das schnell, sagte der SPD-Politiker am Donnerstag in Berlin. Nach einer Bestandsaufnahme seien für das erste Quartal 2022 bisher 50 Millionen Dosen zu erwarten, der Bedarf liege gemäß der Strategie aber bei 70 Millionen Dosen, davon 50 Millionen Booster.

Mit den bisher erwarteten Dosen wäre die Booster-Kampagne zu langsam und erst Ende März abgeschlossen, erläuterte Lauterbach. Daher arbeite die Bundesregierung an der Beschaffung von mehr Impfdosen. Der Minister bestätigte, dass Lieferungen von 35 Millionen Dosen von Moderna vorgezogen werden sollen. Es gebe zudem Verhandlungen mit anderen EU-Staaten über die Übernahme zusätzlicher Dosen.

Die Bundesregierung hatte schon angekündigt, zusätzliche 80 Millionen Dosen von Biontech über EU-Verträge kaufen zu wollen. Lauterbach sagte, ein Teil hiervon könne eventuell noch im ersten Quartal 2022 kommen, sonst voraussichtlich im zweiten bis vierten Quartal. Der Haushaltsausschuss des Bundestags hatte hierfür sowie für 12 Millionen weitere Dosen, die direkt beschafft werden sollen, rund 2,2 Milliarden Euro bewilligt.

Pressekonferenz: Lauterbach und RKI-Chef Wieler zur Corona-Lage

Update, 14.47 Uhr - Corona-Ausbruch im Straubinger Gefängnis

Im Straubinger Gefängnis hat es einen Corona-Ausbruch mit mindestens 55 Infizierten gegeben. „Bisher haben die Insassen noch keine schwerwiegenden Symptome“, sagte Anstaltsleiter Hans Amannsberger am Donnerstag. Weitere Infizierte könnten noch hinzukommen, denn die Ergebnisse der am Mittwoch durchgeführten Reihentestung waren zunächst noch unbekannt. Von den infizierten Gefangenen sei knapp die Hälfte vollständig geimpft, berichtete Amannsberger. Die Betroffenen seien isoliert und in Quarantäne. Zuvor hatte der Bayerische Rundfunk über den Ausbruch berichtet.

Es ist nicht der erste Corona-Vorfall in der Straubinger Justizvollzugsanstalt, schon im April dieses Jahres hatten sich 48 Menschen dort infiziert. Auch in anderen bayerischen Gefängnissen tritt Corona immer wieder auf. In der niederbayerischen JVA sitzen insgesamt rund 700 Männer ein.

Update, 14.39 Uhr - Mehr Sterbefälle wegen Corona: Bayerns Bevölkerung wächst trotzdem

Die Bevölkerung in Bayern ist trotz steigender Sterbefälle im Zuge der Corona-Pandemie weiter gewachsen. In den ersten neun Monaten des Jahres sei die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner um rund 36 000 auf fast 13,18 Millionen gestiegen, sagte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Donnerstag bei der Vorstellung des Statistischen Jahrbuchs 2021 in Fürth.

Rund 150.000 Todesfälle seien in diesem Zeitraum verzeichnet worden. Fünft häufigste Todesursache sei Covid-19 gewesen. Nur an Herzkrankheiten, Krebs an den Verdauungsorganen, Krankheiten wie Schlaganfall und infolge von Demenz starben mehr Menschen im Freistaat. Demgegenüber standen in dem Zeitraum fast 110.000 Geburten. Dieses Defizit in der natürlichen Bevölkerungsentwicklung sei aber durch Zuwanderung insbesondere aus dem Ausland und auch aus anderen Bundesländern ausgeglichen worden, sagte Herrmann.

Die bayerische Wirtschaft hat nach seinen Angaben stark unter der Corona-Krise gelitten. Inzwischen gehe es aber wieder aufwärts, sagte der Minister. So sei das Bruttoinlandsprodukt im ersten Halbjahr 2021 in Bayern preisbereinigt um 3,7 Prozent gestiegen. Das verarbeitende Gewerbe habe ein Umsatzplus von etwa 11 Prozent auf 264,5 Milliarden Euro verbucht. Die Auslandsumsätze erhöhten sich um gut 14 Prozent auf 149,5 Milliarden Euro.

Update, 13.55 Uhr - Ältester Franzose (112) stirbt an Corona-Infektion

Der älteste Franzose ist mit 112 Jahren an einer Corona-Infektion gestorben. Marcel Meys hatte diesen Rang erst im Oktober nach dem Tod eines noch etwas älteren 112-jährigen Bewohners der Insel Martinique erhalten, wie der Sender France Info am Donnerstag (16. Dezember) berichtete. Meys starb demnach am Mittwoch (15. Dezember) im Krankenhaus von Vienne südlich von Lyon.

Bis zuletzt hatte er mit seiner einzigen Tochter in seinem Haus in der Ortschaft Saint-Romain-en-Gal gelebt. Nach einem positiven Corona-Test ging es ihm zunächst weiter gut, dann musste er in die Klinik. Der Bürgermeister lobte in einer Mitteilung seine gute Laune, seine Freundlichkeit und seinen „ewigen Optimismus“.

Update, 13.15 Uhr - Chef von Impfstoff-Hersteller: „Ich rate niemandem, auf unseren Impfstoff zu warten“

Manche Menschen warten für ihre Corona-Immunisierung auf Impfstoffe, die auf anderen Technologien wie die bisher verfügbaren Vakzine beruhen – sogenannte Totimpfstoffe. Doch der Chef des Herstellers eines solchen Mittels hält von dieser Einstellung wenig. „Ich rate niemandem, auf unseren Impfstoff zu warten“, sagte Thomas Lingelbach, Geschäftsführer des Biotechnologieunternehmens Valneva, dem Nachrichtenmagazin „Spiegel“. „Das wäre ethisch inakzeptabel.“ Er empfehle Verwandten und Bekannten zurzeit Impfstoffe der anderen Hersteller. Er selbst habe sich kürzlich mit dem mRNA-Produkt von Biontech boostern lassen.

Eile sei angesichts der drohenden Infektionswelle mit der Omikron-Variante des Virus geboten. Und bis Valnevas eigener Impfstoffkandidat in der EU auf den Markt komme, werde es wohl noch mehrere Wochen wenn nicht gar Monate dauern.

Der Impfstoff von Valneva ist ein Impfstoff mit inaktivierten Viren. Es handelt sich damit um eine klassische, seit 60 bis 70 Jahren eingesetzte Impfstofftechnologie mit bewährten Verfahren und sehr hoher Sicherheit, wie die EU-Kommission im Rahmen eines Kaufvertrags kürzlich feststellte. Die Technologie komme auch bei den meisten Grippe-Impfstoffen und vielen Impfstoffen für Kinderkrankheiten zum Einsatz. Der Valneva-Impfstoff sei der derzeit einzige Impfstoffkandidat gegen Covid-19 auf Basis inaktivierter Viren, der derzeit in Europa in klinischen Studien getestet werde, hieß es.

Update, 12.40 Uhr - Niederländische Kronprinzessin feiert große Geburtstagsparty – trotz Lockdown

Die niederländische Königsfamilie hat erneut die Corona-Regeln verletzt und damit viele Mitbürger empört. Kronprinzessin Amalia feierte ihren 18. Geburtstag in der vergangenen Woche mit einer großen Party, obwohl Bürger zu Hause nur vier Gäste empfangen sollen. Entsprechende Medienberichte bestätigte der Hof am Donnerstag in Den Haag.

In den Niederlanden gilt wegen der angespannten Lage in Krankenhäusern und der hohen Infektionszahlen ein Abendlockdown. Bürger sollen auch nur höchstens vier Gäste zu Hause empfangen. Amalia habe aber mit rund 100 Gästen ihren Geburtstag gefeiert, berichtete „De Telegraaf“. Im Garten des Palastes habe man in zwei Zelten gefeiert. Der Hof spricht dagegen von nur „21 Einladungen“. Alle Gäste waren demnach geimpft und gebeten worden, sich zusätzlich zu testen.

König Willem-Alexander habe eine Fehleinschätzung eingeräumt, teilte Ministerpräsident Mark Rutte mit. „Der König hat mich darüber informiert, dass es im Nachhinein nicht gut war, das so zu organisieren.“

Update, 11.33 Uhr - Querdenker verlassen genehmigte Demo und stürmen zum Stachus

Zu der eskalierten Querdenker-Demonstration in München sind nun weitere Details bekannt geworden: Neben den 18 Anzeigen wegen Verstoßes gegen die Maskenpflicht habe es auch 28 vorläufige Festnahmen gegeben, wie das Polizeipräsidium München nun mitteilte. Rund 1000 Versammlungsteilnehmer hätten sich zudem von dem Protestmarsch abgesondert – vermutlich mit dem Ziel, in die Innenstadt zu gelangen. Während rund 500 Menschen trotz einer laut Polizei „äußerst dynamischen Situation“ zur Versammlungsörtlichkeit zurückgeleitet werden konnten, war es zuvor rund 500 weiteren Demonstranten gelungen, in Richtung Stachus (Karlsplatz) und Sendlinger Tor zu gelangen.

„Entstehende Gefahren durch den in anderen Bereichen frequentierten Fahrzeugverkehr ignorierten diese Personen dabei offenkundig und gelangten so über den Karlsplatz in die Sendlinger Straße, wo sie letztlich angehalten wurden“, hieß es im Pressebericht der Polizei dazu wörtlich. Der „Versammlungsleiter“ dieser nicht genehmigten Veranstaltung wurde anschließend angezeigt. Zudem gab es eine weitere Anzeige wegen Verstoßes gegen das Luftverkehrsgesetz gegen einen Drohnenpiloten, der sein Fluggerät gegen 19.30 Uhr über die Versammlungsörtlichkeit fliegen hatte lassen.

Update, 11.08 Uhr - 89 Neuinfektionen im Landkreis Altötting

Das zuständige Landratsamt Altötting berichtet in seinem täglichen Statusbericht von 89 neuen PCR-bestätigten Corona-Fällen. Damit steigen die seit Pandemiebeginn bekannten Fälle im Landkreis auf über 13.000.

Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz für den Kreis Altötting liegt Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) zufolge am Donnerstag bei 433,5 (Stand: 16. Dezember).

Landkreisweit gibt es derzeit 989 aktive Fälle, die meisten davon in Burghausen (158), gefolgt von Altötting (139) und Burgkirchen (103). Mit Stammham ist derzeit eine Gemeinde „Corona-frei“.

Update, 10.07 Uhr - Lage in Kliniken der Region bleibt angespannt

Die Lage in den Kliniken der Region bleibt hingegen weiterhin angespannt. Laut DIVI Intensivregister (Stand: 16. Dezember, 6.15 Uhr) lag die Auslastungsquote der Intensivbetten im Zuständigkeitsbereich der Leitstelle Rosenheim (Stadt und Landkreis Rosenheim, Landkreis Miesbach) bei 81,3 Prozent (Vortag 87,3 Prozent). Im Bereich der Leitstelle Traunstein (Landkreise Traunstein, Berchtesgadener Land, Mühldorf und Altötting) stieg die Quote sogar auf 90,7 Prozent (Vortag 89,7 Prozent). Im Landkreis Mühldorf war zum oben genannten Zeitpunkt beispielsweise kein einziges Intensivbett mehr frei.

Insgesamt wurden in der Region in den vergangenen 24 Stunden 397 neue Corona-Fälle gemeldet – die meisten davon mit 89 im Landkreis Altötting, gefolgt von 88 im Landkreis Berchtesgadener Land. 83 neue Fälle gab es im Landkreis Traunstein. Zudem wurden drei weitere Todesfälle registriert, jeweils einer in den Landkreisen Rosenheim, Traunstein und Berchtesgadener Land. Nähere Angaben zu Alter, Geschlecht und/oder Wohnort der Opfer machten die zuständigen Behörden bislang nicht.

Update, 9.25 Uhr - Inzidenzen in Region entwickeln sich positiv

7-Tage-Inzidenz in Südostbayern und Krankenhaus-Ampel in Bayern (Stand: 16. Dezember 2021).

Die 7-Tage-Inzidenzen in den Städten und Kreisen der Region entwickeln sich weiter positiv, sprich nach unten: Laut neuesten RKI-Daten (Stand: 16. Dezember, 4.47 Uhr) unterschreiten nun alle Städte/Kreise den Wert von 500 größtenteils deutlich, denn jetzt ist auch im Landkreis Rosenheim (von 532,2 auf 437,1) die 7-Tage-Inzidenz nochmals deutlich abgesunken.

Fallende Werte wurden auch aus der Stadt Rosenheim (von 482,8 auf 379,0) und dem Landkreis Traunstein (von 449,1 auf 400,6) gemeldet. Auch in den Landkreisen Berchtesgadener Land (von 474,0 auf 449,6), Mühldorf (von 490,2 auf 443,0) und Altötting (von 448,7 auf 433,5) gingen die Zahlen weiter zurück.

Update, 8.20 Uhr - Maskenverweigerer rastet in Rosenheim aus

Ärger gab es am Mittwochnachmittag (15. Dezember) in einem Supermarkt im Aicherpark in Rosenheim: Dort tauchte gegen 15.15 Uhr ein Rosenheimer (23) ohne die erforderliche FFP2-Maske auf. Von Mitarbeitern wurde er daraufhin gebeten, doch den Mund-/Nasenschutz anzulegen. Das passte dem 23-Jährigen überhaupt nicht: Er schrie im Markt laut herum und drohte einem Mitarbeiter (41), dass er „ihn zusammenschlagen“ werde.

Weil der Mann sich überhaupt nicht beruhigte und weiter als Maskenverweigerer in Erscheinung trat, musste die Polizei anrücken. Auch gegenüber den Polizisten verhielt sich der junge Mann gegenüber aggressiv. Deswegen wurde er vorübergehend in Gewahrsam genommen. Er durfte seinen Rausch anschließend in einer Arrestzelle im „Hotel Polizei“ ausschlafen, wo er zunächst weiter randalierte. Ein Alkoholtest ergab über 1,5 Promille.

Update, 7.15 Uhr - „Wilder, ungenehmigter“ Demo-Zug in München

Rund 3700 Menschen haben am Mittwochabend (15. Dezember) in München gegen Corona-Maßnahmen demonstriert. Dabei gab es gehörig Ärger: Die überwiegende Mehrheit der Teilnehmer habe „eine ablehnende und emotionale Haltung gegenüber dieser beschränkenden Verfügung“ gehabt, teilte das Polizeipräsidium München in der Nacht auf Donnerstag mit. Der Protestzug hatte sich zunächst gegen 18 Uhr in der Ludwigstraße in Bewegung gesetzt – mit der Auflage, dass die Teilnehmer während der Demonstration FFP2-Masken tragen sollen.

Doch daran hielten sich nicht viele Demonstranten. Im Verlauf des Abends wurden 18 Verstöße gegen die Maskenpflicht angezeigt. Insgesamt wurden 28 Menschen wegen Beleidigung und Körperverletzung festgenommen. Zwischenzeitlich versuchte ein Teil der Demonstranten (laut Bild bis zu 1000) sogar, sich vom Hauptgeschehen zu entfernen - mutmaßlich um die Innenstadt zu gelangen.

Die Polizei konnte dies mit einem Großaufgebot weitestgehend verhindern. Allerdings scheint es dabei gehörig rund gegangen zu sein: Laut einem Bericht der Bild-Zeitung zufolge soll es sich dabei um „einen wilden, ungenehmigten Zug“ gehandelt haben, der zuvor über den Messenger-Dienst Telegram verabredet worden sein soll. Munter mitgemischt haben sollen dabei laut dem Bericht Personen aus der Neonazi-, Querdenker- und Hooligan-Szene. Erst gegen 21 Uhr löste sich die Versammlung auf

RKI meldet fast 57.000 neue Corona-Fälle

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag erneut gesunken (News-Ticker Mittwoch, 15. Dezember). Das zuständige Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Donnnerstagmorgen mit 340,1 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 353,0 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 422,3 (Vormonat: 312,4). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 56.677 Corona-Neuinfektionen. Dies geht aus den neuesten RKI-Zahlen hervor (Stand: 16. Dezember, 4.47 Uhr). Vor genau einer Woche waren es 70.611 Ansteckungen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 522 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 465 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 6.670.407 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Mittwoch mit 5,27 (Dienstag mit 5,21) an. Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Donnerstag mit 5.618.600 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 107.202.

mw/dpa

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