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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Impfkommission wehrt sich gegen Söder in Debatte zum Kinder-Impfen - Aktuelle Corona-Zahlen aus dem Kreis Traunstein

Kabinett Bayern
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Ministerpräsident Markus Söder

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Freitag (16. Juli) im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 7,9, Landkreis Rosenheim 6,1, Landkreis Traunstein 15,2, Landkreis Berchtesgadener Land 10,4, Landkreis Mühldorf 7,8, Landkreis Altötting 5,4 (Quelle/Stand: RKI, 16. Juli, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 3945, Landkreis Rosenheim 13.954, Traunstein 11.115, Berchtesgadener Land 6038, Mühldorf 6981, Altötting 6061 (Quelle/Stand: RKI, 16. Juli, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 67, Landkreis Rosenheim 462, Traunstein 217, Berchtesgadener Land 102, Mühldorf 155, Altötting 210 (Quelle/Stand: RKI, 16. Juli, 0 Uhr)
  • Mindestens 91.337 Todesfälle in Deutschland (15.304 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 18.43 Uhr - Aktuelle Corona-Zahlen aus dem Landkreis Traunstein

Im Landkreis Traunstein gibt es eine Corona-Neuinfektion. Wie das zuständige Landratsamt mitteilt, liegen landkreisweit derzeit 41 aktive Fälle vor.

In den Kliniken im Landkreis Traunstein wird aktuell ein Covid-19-Patient stationär behandelt, dieser befindet sich auf der Intensivstation.

Mittlerweile wurden im Landkreis Traunstein 87.764 Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 73.079 Personen die Zweitimpfung erhalten.

Update, 17.13 Uhr - Impfkommission wehrt sich gegen Söder in Debatte zum Kinder-Impfen   

In der Debatte um Corona-Impfungen für Kinder und Jugendliche setzt sich die Ständige Impfkommission (Stiko) zunehmend gegen Druck aus der Politik zur Wehr. „Die aktuellen Aussagen von Herrn Söder und anderen Politikern zur Stiko und zu deren Arbeit sind auch unter Berücksichtigung der Wahlkampfzeit ungewöhnlich und müssen korrigiert werden“, teilte das unabhängige Gremium um den Virologen Thomas Mertens am Freitag mit. Ziel der Stiko sei das Erarbeiten der bestmöglichen Impfempfehlung für einzelne Menschen und für die Gemeinschaft. „Dies erfolgt unabhängig von Meinungen und Wünschen von Politikern und der pharmazeutischen Industrie.“

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte in einem BR-Interview vom Mittwoch bekräftigt, dass es mit einer generellen Corona-Impfempfehlung für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren schneller gehen müsse. Dabei sprach er von der Stiko als einer ehrenamtlichen Organisation, wohingegen die Europäische Arzneimittelbehörde EMA die „Profis“ seien.

Die EMA hatte im Mai den Covid-19-Impfstoff von Biontech/Pfizer für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren zugelassen. Für Deutschland empfiehlt die Stiko die Impfung bisher jedoch nur Kindern und Jugendlichen mit bestimmten Vorerkrankungen, die ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf haben. Als Gründe nennt die Stiko noch fehlende Daten zur Sicherheit des Impfstoffs.

Update, 16.02 Uhr - Drei Neuinfektionen im Kreis Mühldorf

Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Mühldorf a. Inn gibt es seit der letzten Statusmeldung vom Mittwoch (14. Juli) drei neue bestätigte Corona-Fälle. In den letzten 7 Tagen (vom 09. Juli bis zum 15. Juli) wurden insgesamt neun Neuinfektionen verzeichnet, davon sechs in der Altersgruppe 15-34 und drei in der Altersgruppe 35-59.

Unter den neuen Fällen befanden sich drei Reiserückkehrer. Im Landkreis Mühldorf liegen insgesamt 6.973 bestätigte Fälle vor. Es gibt bislang insgesamt einen nachgewiesenen und fünf Verdachtsfälle der Beta-Variante, acht Fälle der Gamma-Variante sowie neun Fälle der Delta-Variante.

6.807 Personen sind insgesamt wieder genesen. Derzeit gibt es im Landkreis Mühldorf a. Inn 11 aktive Fälle. Die Zahl der Verstorbenen, die mit dem Corona-Virus infiziert waren, beträgt unverändert 155. Die 7-Tage-Inzidenz liegt zum Stichzeitpunkt laut RKI bei 7,8.

Impfstatus:

Bis einschließlich Donnerstag (15. Juli) wurden insgesamt 120.293 Impfungen im Landkreis verabreicht. Insgesamt 65.286 Personen sind mindestens einmal geimpft, das entspricht 56,3 Prozent aller Landkreisbürgerinnen und -bürger. 56.991 Personen oder 49,2 Prozent haben die abschließende Impfung erhalten.

Die Zahl der von den Betriebsärzten in Unternehmen durchgeführten Impfungen ist in diesen Zahlen nicht enthalten.

Update, 15 Uhr - Inzidenz in Bayern steigt kontinuierlich: Wieder mehr Corona-Infektionen zu erwarten

Die Corona-Inzidenz in Bayern steigt kontinuierlich. Am Freitag meldete das Robert Koch-Institut für Bayern 9,4 Infektionen pro 100.000 Einwohner. Das ist auf niedriger Basis eine deutliche Zunahme in den vergangenen zwei Wochen. Vor zwei Wochen lag die bayernweite Sieben-Tage-Inzidenz noch bei 5,9, vor einer Woche bei 6,2. Die höchsten Inzidenzen gibt es derzeit in Oberbayern, an der Spitze liegt der Landkreis Starnberg mit 30,7.

In absoluten Zahlen ist die Zunahme der Fallzahlen nach wie vor gering, in den vergangenen zwei Wochen hat es insgesamt 2093 Neuinfektionen in Bayern gegeben, am Freitag waren es im Vergleich zum Vortag 240 neue Fälle.

Allerdings sind bundesweit steigende Zahlen zu erwarten. Der deutschlandweite R-Wert ist auf 1,33 gestiegen. Das bedeutet, dass 10 Infizierte im Schnitt über 13 weitere Menschen anstecken.

Update, 13.28 Uhr - Sonder-Impfaktion in Berchtesgaden

Das Impfzentrum Berchtesgadener Land erinnert nochmals an die Sonder-Impfaktion am Samstag, 17. Juli, jeweils von 9:00 bis 16:00 Uhr in Berchtesgaden, Bayerisch Gmain und Saaldorf-Surheim sowie Sonntag, 18. Juli 2021 von 7:30 bis 15:00 Uhr für alle Interessierten (jeden Alters) mögliche Impfung ohne vorherige Terminvereinbarung.

  • Samstag, 17. Juli, 9-16 Uhr
  • Berchtesgaden: AlpenCongress, Maximilianstraße 9
  • Bayerisch Gmain: Haus des Gastes, Großgmainer Straße 14
  • Saaldorf-Surheim: Mehrzweckhalle Saaldorf-Surheim, Stalberstraße 31
  • Angeboten werden Impfungen mit den Impfstoffen von Biontech/Pfizer und Johnson & Johnson. Die Zweitimpfungen finden im Abstand von 3 Wochen statt und sind an den gleichen Standorten geplant. Wer sich für Johnson & Johnson entscheidet, benötigt nur eine Impfung. Grundsätzlich besteht Wahlfreiheit zwischen den genannten Impfstoffen.
  • Sonntag, 18. Juli, 7:30 - 15 Uhr
  • Impfzentrum Ainring
  • Das Angebot richtet sich – wie schon in der vergangenen Woche – sowohl an Erwachsene als auch an Jugendliche von 12 bis 17 Jahren. Sofern Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren das Angebot wahrnehmen möchten, ist zudem zu beachten, dass mindestens ein Erziehungsberechtigter anwesend sein muss. Eine Vollmacht oder ähnliches ist nicht ausreichend.

Aufgrund der möglicherweise hohen Nachfrage kann es unter Umständen zu Wartezeiten kommen.

Update, 12.56 Uhr - 45 Prozent der Bevölkerung in Deutschland voll geimpft

In Deutschland sind inzwischen 45 Prozent der Gesamtbevölkerung vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Freitag (Stand: 10.20 Uhr) wurden am Donnerstag 736 361 Impfdosen verabreicht. Damit haben nun rund 37,7 Millionen beide Impfungen erhalten, 49,5 Millionen (60 Prozent) sind mindestens einmal geimpft.

“Wir entscheiden jetzt darüber, wie der Herbst wird, wie der Winter wird durch die Impfkampagne. Jeder Einzelne entscheidet das”, sagte Gesundheitsminister Jens Spahn den Sendern RTL/ntv. Dabei machte der CDU-Politiker deutlich, dass Ungeimpfte im Herbst und Winter mit deutlicheren Beschränkungen rechnen müssen: “Jemand, der geimpft ist, den können wir nicht und müssen wir auch nicht mit den gleichen Beschränkungen belegen, wie jemand, der nicht geimpft ist. Insofern ist auch sehr klar, dass die Impfung ganz sicher auch für Herbst und Winter für jeden einen Unterschied macht.”

Unter den Bundesländern liegt Bremen mit einem Anteil von 68,4 Prozent mindestens einmal geimpfter Menschen weiter an erster Stelle; bei den vollständig Geimpften behauptet das Saarland mit 49,6 Prozent seinen Spitzenplatz. Schlusslicht bei den Erstgeimpften bleibt Sachsen (50,6 Prozent); bei den vollständig Geimpften ist es Brandenburg (41,8 Prozent).

Update, 12.19 Uhr - Erneute Sonder-Impfaktion in den Rosenheimer Bürgerhäusern

Nach dem großen Erfolg der Impfaktion im Bürgerhaus E-Werk letzte Woche, stehen nun drei weitere Impfaktionen für Volljährige in allen drei Rosenheimer Bürgerhäuser an.

  • Donnerstag 22. Juli, Impfabend im Bürgerhaus Happing von 18-22 Uhr wahlweise mit dem Wirkstoff von Johnson & Johnson oder mit dem Wirkstoff der Firma Biontech. Anmeldung vor Ort zu den Öffnungszeiten oder unter der Telefonnummer 08031-23 7575 oder per E-Mail: impfabend-happing@freiwillige-rosenheim.de
  • Freitag, 23. Juli, Sonder-Impfaktion im Bürgerhaus E-Werk (in der Endorfer Au) von 11-16 Uhr mit Johnson & Johnson, Anmeldung vor Ort zu den Öffnungszeiten oder unter der Telefonnummer 08031 237272
  • Samstag, 24. Juli, Sonder-Impfaktion im Bürgerhaus Miteinander in der Lessingstraße von 11 – 16 Uhr im Bürgerhaus Miteinander mit Johnson & Johnson, Anmeldung vor Ort zu den Öffnungszeiten oder unter der Telefonnummer 08031 237878

Benötigt werden nur Impfpass, Personalausweis und unter Umständen eine Medikamentenliste. Sollte der Impfpass fehlen, kann vor Ort aber ein neuer ausgestellt werden. Die Organisatoren weisen darauf hin, dass eine Anmeldung bis spätestens Donnerstag, den 22.07. mit Terminvereinbarung per Telefon nötig ist, um die Termine rechtzeitig planen zu können. Wer ohne Termin kommt, muss wahrscheinlich mit längeren Wartezeiten rechnen.

Update, 11.29 Uhr - Neueste Infektionszahlen aus dem Landkreis Altötting

Aktuell ist auch im Landkreis Altötting ein Anstieg der Corona-Zahlen zu verzeichnen, so sind derzeit 26 Personen mit dem Corona-Virus infiziert. Insgesamt gab es in der Region laut Landratsamt 6074 Infektionen. Bei der Differenzierung positiver PCR-Ergebnisse wurde im Landkreis Altötting bislang 1561 mal die Alpha-Variante und 9 mal die Delta-Variante des SARS-CoV-2 nachgewiesen.

Update, 11.05 Uhr - Impfbus wieder am Stadtplatz Traunstein

Am Montag, den 19. Juli hat man in Traunstein wieder die Möglichkeit sich unkompliziert gegen Covid19 impfen zu lassen. Dann nämlich macht der Impfbus des Landkreises ein zweites Mal am Stadtplatz Halt. Von 9 bis 17 Uhr können sich alle interessierten Bürger – nicht nur Traunsteiner – impfen lassen. Es ist keine Terminvereinbarung notwendig, benötigt wird lediglich der Personalausweis. Die Ärzte verabreichen die Erstimpfung gegen Covid19 mit Impfstoff von Pfizer/BioNTech, die Zweitimpfungen sind dann in den Impfzentren des Landkreises möglich. Zudem ist die Einmalimpfung mit dem Vakzin von Johnson & Johnson im Bus möglich.

Update, 10.31 Uhr - Sorge um Delta-Variante: Österreich verschärft wieder

Aufgrund sprunghaft ansteigender Infektionen hat das österreichische Gesundheitsministerium jetzt drei neue Regeln veranlasst. So ist ab dem 22. Juli der Zutritt zu Clubs und Discos nun noch für Geimpfte, sowie Personen, die einen negativen PCR-Test vorweisen können, möglich (2G-Regel) Das heißt: Auch Genesene kommen nur noch mit PCR-Test rein.
Neuerungen gibt es auch beim grünen Pass. Ab 15. August ist dieser erst dann gültig, wenn man vollständig immunisiert ist, also erst ab dem Tag der 2. Impfung. Bisher galt der Grüne Pass bereits ab dem 21. Tag nach der 1. Impfung. Für Personen, die mit Johnson & Johnson geimpft werden (nur ein Stich) sowie für Genesene und Getestete bleibt es wie bisher.
Zudem bleibt die Pflicht zur Erfassung der Kontaktdaten bis auf Weiteres in der Gastronomie und bei Veranstaltungen bestehen, diese Vorschrift hätte eigentlich am 22. Juli fallen sollen. Österreichs Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein reagiert mit diesen Maßnahmen auf den Anstieg der Delta-Variante in Österreich. 

Update, 9.41 Uhr - Sonderimpftage im Landkreis Rosenheim für alle ab 12 Jahren

Der Landkreis Rosenheim bietet ab dem 1. August Sonderimpftage in vier Gemeinden an. Die Sonderimpfaktionen finden jeweils von 9 bis 16 Uhr an den folgenden Tagen statt:

  • 1.August: Prien am Chiemsee, in der Aula der Franziska-Hager-Mittelschule sowie im Wartesaal auf dem Hafengelände der Chiemsee-Schifffahrt
  • 2.August: Wasserburg, in der Badria-Halle (Alkorstraße 14)
  • 6. August: Raubling, in der Gemeindehalle (Rosenheimer Str. 2) und Kolbermoor, im Mareis-Saal (Rosenheimer Str. 8)

Geimpft wird zum einen mit dem Vektor-Impfstoff von Johnson & Johnson, der für Personen ab 18 Jahren geeignet ist - hierbei ist nur eine Impfung erforderlich. Darüber hinaus steht auch das mRNA-Vakzin von Biontech/Pfizer für Personen ab 12 Jahren zur Verfügung - hierbei sind zwei Impfungen notwendig.

Auch Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren können in Begleitung eines einwilligungsbefugten Sorgeberechtigten geimpft werden. Die Zweitimpfung kann, je nach Wunsch des Impflings, nach drei Wochen entweder wieder in der Gemeinde, oder nach drei bis sechs Wochen im Impfzentrum erfolgen. Der Zweitimpftermin wird entsprechend mit dem Impfling vor Ort vereinbart. Nach Möglichkeit wird um eine vorherige Registrierung unter https://impfzentren.bayern und die Mitnahme des Personal- und Impfpasses gebeten. Eine Terminvereinbarung ist für die Sonderimpfaktionen nicht notwendig.

Update, 9.04 Uhr - Zwei Drittel der Deutschen gegen Urlaub in Corona-Risikogebieten

Zwei Drittel der Deutschen halten es nicht für vertretbar, in einer von der Bundesregierung als Corona-Risikogebiet eingestuften Region wie beispielsweise Spanien Urlaub zu machen. Das zeigt eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur. Demnach lehnten 67 Prozent touristische Reisen in solche Gebiete ab. Nur 25 Prozent sagten, dass sie Urlaub in Risikogebieten für vertretbar halten. 8 Prozent machten keine Angaben.

Derzeit werden 122 Länder von der Bundesregierung ganz oder teilweise in eine der drei Corona-Risikokategorien unterteilt. Unter den einfachen Risikogebieten sind Urlaubsregionen wie Spanien und die Türkei. Portugal und Zypern sind sogar als Hochinzidenzgebiete mit besonders hohen Infektionszahlen eingestuft. Rückkehrer aus diesen beiden Ländern, die nicht vollständig geimpft oder genesen sind, müssen für 5 bis 10 Tage in Quarantäne.

Laut YouGov-Umfrage unterstützt eine große Mehrheit von 73 Prozent die Quarantänepflichten. 39 sind dafür, dass sie so beibehalten werden, wie sie sind. Weitere 34 Prozent sind sogar für eine Verschärfung. Nur 22 Prozent sind für einen Lockerung oder Abschaffung der Quarantänepflicht.

Update, 8.27 Uhr - Neueste RKI-Zahlen für die Region, ein weiterer Todesfall

Die Corona-Fallzahlen bzw. 7-Tage-Inzidenzen in den Städten und Kreisen der Region sind in den vergangenen 24 Stunden fast ausnahmslos gestiegen. Lediglich im Kreis Altötting blieb die Inzidenz stabil bei 5,4. Gestiegen sind die Inzidenzen dagegen im Kreis Berchtesgadener Land (von 9,4 auf 10,4), im Kreis Mühldorf (von 6,0 auf 7,8), im Kreis Traunstein (von 13,5 auf 15,2), im Kreis Rosenheim (von 3,4 auf 6,1) und in der Stadt Rosenheim (von 31, auf 7,9).
In der Region wurde laut RKI ein weiterer Todesfall gemeldet. Demnach ist eine Person im Kreis Traunstein verstorben. Nähere Angaben zu Alter und/oder Wohnort des Verstorbenen gab es bislang nicht.

Entwicklung der 7-Tage-Inzidenzen in der Region (Stand 16. Juli).

Update, 7.49 Uhr - Aiwanger legt nach: Gesprächsbedarf mit Söder wegen Impf-Drucks

Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger hat in der koalitionsinternen Diskussion über möglichen politischen Druck auf Menschen, die sich bisher nicht gegen das Coronavirus haben impfen lassen, nachgelegt. Er sehe Gesprächsbedarf mit Ministerpräsident Markus Söder (CSU), sagte Aiwanger am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. „Wir werden reden müssen.“

Söder hatte nach einer Kabinettssitzung am Dienstag unter anderem gesagt, er könne sich vorstellen, Corona-Tests künftig nicht mehr kostenlos anzubieten - auch um den Anreiz, sich impfen zu lassen, zu erhöhen. Söder hatte auch mehr Freiheiten für Geimpfte in Aussicht gestellt. „Ich glaube, der erste Ansatz, den wir dringend brauchen, ist mehr Freiheiten für Geimpfte“, sagte Söder. Dazu gehöre etwa der Wegfall von Quarantäne-Vorschriften für zweifach Geimpfte und „ab Herbst auf jeden Fall die Öffnung von Clubs und Nachtgastronomie“.

Aiwanger erklärte, Impfen sei ein wichtiger Baustein im Kampf gegen Corona, aber nicht der einzige. Es müsse auch das Thema Testen weiter verfolgt werden. „Also auch ein negativ Getesteter muss in die Disco dürfen“, betonte Aiwanger. Wenn man nur Geimpfte in eine Disco lasse und Ungeimpfte nicht, dann werde es zum Vorwurf der Zwei-Klassen-Gesellschaft kommen.

Inzidenz steigt sprunghaft auf 8,6 - 1456 Neuinfektionen

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut sprunghaft gestiegen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) von Freitagmorgen lag sie bei 8,6 - am Vortag betrug der Wert 8,0 und davor 7,1. Beim jüngsten Tiefststand am 6. Juli waren es noch 4,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem RKI binnen eines Tages 1456 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Freitagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.04 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 949 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurde den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 18 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 49 Tote gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.741.781 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.638.200 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 91.337.

Die für die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Coronavirus entscheidende Reproduktionszahl ist ebenfalls drastisch gestiegen. Der sogenannte R-Wert lag nach RKI-Daten vom Donnerstag bis 1,33 (Vortag 1,18) und befand sich damit seit rund zehn Tagen über dem Wert von 1. Die Zahl bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 133 weitere Menschen anstecken. Liegt der Wert anhaltend über 1, steigen die Fallzahlen. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab. Der R-Wert lag zuvor rund zwei Monate lang deutlich unter 1.

mh/mz/dpa

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