Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

News-Ticker zur Corona-Pandemie

Geimpfte Nicht-EU-Bürger dürfen demnächst einreisen - Fast jeder zweite Deutsche erstgeimpft

Coronavirus
+
Inzwischen erhielten 41,2 Millionen Menschen oder 49,6 Prozent der Gesamtbevölkerung nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums von Donnerstag eine erste Dosis. 

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Donnerstag (17. Juni) im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 12,6, Landkreis Rosenheim 13,0, Landkreis Traunstein 24,3, Landkreis Berchtesgadener Land 23,6, Landkreis Mühldorf 8,6, Landkreis Altötting 6,3 (Quelle/Stand: RKI, 17. Juni, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 3931, Landkreis Rosenheim 13.883, Traunstein 11.033, Berchtesgadener Land 5994, Mühldorf 6959, Altötting 6053 (Quelle/Stand: RKI, 17. Juni, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 64, Landkreis Rosenheim 458, Traunstein 216, Berchtesgadener Land 102, Mühldorf 153, Altötting 210 (Quelle/Stand: RKI, 17. Juni, 0 Uhr)
  • Mindestens 90.179 Todesfälle in Deutschland (15.150 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 20.59 Uhr - Corona lässt Einkommen in mehreren Branchen drastisch schrumpfen

Die Corona-Krise und die damit verbundene Kurzarbeit haben die Durchschnittseinkommen in mehreren Branchen der bayerischen Wirtschaft drastisch schrumpfen lassen.

Am härtesten getroffen waren die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der ohnehin für eher niedrige Gehälter bekannten Hotellerie. Der Bruttoverdienst im ersten Quartal 2021 schrumpfte im Vergleich zum Vorjahr um mehr als die Hälfte, wie das Statistische Landesamt im Fürth am Donnerstag mitteilte. In der Gastronomie sank das Bruttoeinkommen demnach um knapp 30 Prozent, das Durchschnittseinkommen im Gastgewerbe belief sich damit insgesamt auf nur noch 1565 Euro.

Ursache der Einkommensverluste war die nahezu flächendeckende Kurzarbeit, in die die Betriebe ihrer Mitarbeiter wegen des mittlerweile beendeten Lockdowns schickten. Auch in mehreren anderen Wirtschaftszweigen mussten die Arbeitnehmer wegen Kurzarbeit mit sehr viel weniger Geld auskommen. Dazu zählte die Luftfahrt mit einem Minus von 38,4 Prozent ebenso wie Reisebüros und Reiseveranstalter mit Gehaltseinbuße von 28,9 Prozent.

Update, 20.08 Uhr - Geimpfte Nicht-EU-Bürger dürfen demnächst nach Deutschland einreisen

Für Menschen aus Staaten außerhalb der Europäischen Union soll die Einreise nach Deutschland ab dem 25. Juni grundsätzlich wieder möglich sein, wenn sie vollständig gegen Covid-19 geimpft sind. Das soll unabhängig davon sein, ob sie als Geschäftsreisende, Touristen, Studenten oder für einen Besuch kommen wollen.

Seit der letzten Einzelimpfung müssen 14 Tage vergangen sein, wie das Bundesinnenministerium am Donnerstagabend mitteilte. Aktuell dürfen Bürger aus sogenannten Drittstaaten nur in eng umrissenen Ausnahmefällen einreisen. Ausgenommen von der Lockerung sind weiterhin Einreisen aus Virusvariantengebieten.

Um Fälschung und Betrug zu vermeiden, legt die neue Regelung genau fest, wie der Impfnachweis aussehen muss. Neben der Bundespolizei sollen auch Fluggesellschaften diesen Nachweis prüfen. Außerdem werden nicht alle weltweit verfügbaren Impfstoffe anerkannt. Ausschlaggebend sind jene Substanzen, die das Paul-Ehrlich-Institut auf seiner Internetseite aufzählt, derzeit die Produkte von Biontech, Moderna, Astrazeneca und Janssen.

Update, 18.49 Uhr - Fast jeder zweite Bundesbürger mit erster Corona-Impfung

Die Corona-Impfungen nähern sich der Schwelle, dass jeder zweite Bundesbürger mindestens eine Spritze bekommen hat. Inzwischen erhielten 41,2 Millionen Menschen oder 49,6 Prozent der Gesamtbevölkerung nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums von Donnerstag eine erste Dosis.

Vollständig mit der meist notwendigen zweiten Spritze geimpft sind demnach 23,9 Millionen Menschen, was 28,8 Prozent der Bevölkerung entspricht. Minister Jens Spahn (CDU) hob hervor, dass am Mittwoch knapp 1,3 Millionen Impfungen gemacht worden seien. Das sei der bisher dritthöchste Wert für einen Tag.

Bei den Erstimpfungen haben den Angaben zufolge inzwischen 7 der 16 Bundesländer die Schwelle von 50 Prozent der Bevölkerung erreicht oder liegen darüber: An der Spitze liegt Bremen mit 55,6 Prozent gefolgt von Schleswig-Holstein (53,1), dem Saarland (53,0), Nordrhein-Westfalen (52,1), Mecklenburg-Vorpommern (50,9), Niedersachsen (50,6) und Berlin (50,0).

Spahn sagte, bei einer wohl anzunehmenden Impfbereitschaft von etwa 75 Prozent der Erwachsenen seien bundesweit nun etwa vier von fünf Erwachsenen mindestens einmal geimpft. Allein mit den zugesagten Impfstofflieferungen von Biontech/Pfizer und Moderna sei es Stand heute möglich, bis Ende Juli/Anfang August allen Erwachsenen, die wollen, ein Angebot für eine erste Impfungen zu machen.

Update, 17.58 Uhr - Löwe stirbt mit oder an Corona in indischem Zoo

Ein Löwe ist in einem indischen Zoo gestorben, nachdem er zuvor positiv auf das Coronavirus getestet worden war. Bereits Anfang Monat war in dem gleichen Zoo in der Stadt Chennai eine Löwin nach einen positiven Test gestorben, und weitere Löwen waren infiziert worden. Der gestorbene Löwe Pathbanathan habe zunächst etwas gehustet, später habe er aufgehört zu fressen, sagte der Zoo-Vizechef der Zeitung „The New Indian Express“.

Sein Zustand habe sich trotz aller Anstrengungen der Tierärzte schnell verschlechtert. Am Dienstag habe das zwölf Jahre alte Tier Mühe beim Atmen gehabt, am Mittwoch sei es dann gestorben.

Update, 17.06 Uhr - Rechnungshof kritisiert scharf Spahns „massive Überbeschaffung“ von Corona-Schutzmasken

Der Bundesrechnungshof hat die zentrale Beschaffung von Corona-Schutzmasken durch das Bundesgesundheitsministerium im Frühjahr 2020 scharf kritisiert. Anzuerkennen sei, unter welch hohem Einsatz es half, eine Notlage im Gesundheitswesen abzuwenden, heißt es in einem Bericht an den Bundestag. Die Prüfer rügen jedoch das „Fehlen einer systematischen Mengensteuerung“. Die aus „massiver Überbeschaffung resultierenden Lagerbestände“ und die aufgewendeten Haushaltsmittel in Milliardenhöhe seien „nicht wirtschaftlich für eine wirksame Pandemiebekämpfung eingesetzt“ worden. Ressortchef Jens Spahn (CDU) rechtfertigte das Vorgehen in der Krise, aus dem aber Lehren zu ziehen seien. Opposition und SPD forderten Aufklärung.

Die kontrahierte Gesamtmenge aus allen Beschaffungswegen übersteige mit 5,8 Milliarden Schutzmasken selbst einen vom Ministerium „auf der Grundlage sachfremder Annahmen“ berechneten Jahresbedarf von 4,7 Milliarden Masken noch um 23 Prozent, heißt es in dem Bericht. Er liegt der Deutschen Presse-Agentur vor, auch der „Spiegel“ berichtete darüber. Zu den Beschaffungsausgaben von 6,3 Milliarden Euro kämen Kosten von bislang 320 Millionen Euro etwa für Transport, Lagerung, Qualitätsprüfungen und externe Beratung hinzu - diese könnten durch Rechtsstreitigkeiten und Entsorgungskosten aber weiter steigen.

Spahn sagte zu den Beanstandungen des Rechnungshofs am Donnerstag in Berlin: „Ja, es stimmt: In dieser Notlage haben wir tatsächlich unkonventionell handeln müssen.“ Er könne sich erinnern, wie Universitätskliniken wegen fehlender Masken fürchteten, den Betrieb einstellen zu müssen. Dann könne man sagen, man habe gerade keine Struktur für eine Lösung - stattdessen habe das Ministerium aber auf verschiedenen Wegen alles versucht „und auch viel bezahlt, das ist wahr“. Als Lehre daraus gelte es jetzt zu schauen, dass es nicht noch einmal so komme.

Update, 16.02 Uhr - Vier Neuinfektionen im Landkreis Traunstein

Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein liegen derzeit 113 aktive COVID-19-Fälle vor. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 24,3. Seit der letzten Pressemitteilung am 16. Juni sind beim Staatlichen Gesundheitsamt vier Neuinfektionen eingegangen.

Es liegen insgesamt 11.033 bestätigte Fälle vor, die seit Beginn der Pandemie positiv getestet wurden. Als genesen gelten mindestens 10.704 Personen (drei Personen mehr seit der Meldung vom 16. Juni).

Beim Gesundheitsamt Traunstein ist seit der letzten Pressemitteilung keine Todesmeldung eingegangen. Damit liegen im Landkreis Traunstein insgesamt 216 Todesfälle in Zusammenhang mit COVID-19-Erkrankungen vor.

Derzeit werden in den Kliniken im Landkreis Traunstein fünf COVID-19-Patienten behandelt, davon eine auf der Normalstation und vier auf der Intensivstation.

Mittlerweile wurden im Landkreis Traunstein 77.699 Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 47.292 Personen die Zweitimpfung erhalten.

Update, 15.27 Uhr - Sieben neue COVID-19-Fälle im Berchtesgadener Land

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit gestern sieben weitere bestätigte COVID-19-Fälle im Landkreis gibt. Davon befanden sich zwei Personen bereits als direkte Kontaktperson in häuslicher Isolation.

Die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten COVID-19-Fälle mit Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land erhöht sich damit auf 5994 (Stand RKI: 17. Juni, 0 Uhr). Nach derzeitigem Meldungsstand liegt der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land bei 23,6 (Stand RKI: 17. Juni, 0 Uhr).

Von den insgesamt 5994 COVID-19-Fällen sind mittlerweile 5839 Personen wieder genesen und ihre Quarantänezeit ist ausgelaufen. Aktuell gibt es 53 aktive COVID-19-Fälle im Landkreis, davon drei Fälle in Einrichtungen im Landkreis Berchtesgadener Land (dazu zählen Alten- und Pflegeheime, Gemeinschaftsunterkünfte, Kindergärten und Schulen). In den vergangenen sieben Tagen gab es insgesamt 25 neue COVID-19-Fälle.

In den Kliniken im Berchtesgadener Land werden aktuell zwei COVID-19-Patient stationär behandelt. Von diesen wird kein Patient intensivmedizinisch betreut. 

Im Landkreis Berchtesgadener Land wurden mit Stand: 17. Juni 12 Uhr bislang insgesamt 71.657 Impfungen durchgeführt, davon 42.778 Erstimpfungen (40,27 Prozent) und 28.879 Zweitimpfungen (27,18 Prozent).

Update, 14.51 Uhr - Piazolo über Schuljahr 2021/22: „Wir wissen nicht, was kommt“

Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) hat für Bayerns Schulen das Ziel eines durchgehenden Präsenzunterrichtes für das nächste Schuljahr ausgegeben. Allerdings könne derzeit kein konkreter Handlungsplan für das Schuljahr 2021/22 aufgestellt werden. „Wir wissen nicht, was kommt“, sagte Piazolo am Donnerstag im Bildungsausschuss des Landtages in München. Jetzt einen Plan aufzustellen, würde bedeuten, gegebenenfalls schnell von der Realität eingeholt zu werden.

Es könne etwa passieren, dass aufgrund der Entwicklung die Inzidenzwerte nicht mehr die gleiche Bedeutung haben, wie in diesem Jahr. Auch die Frage, wie schwer die Krankheitsverläufe von Corona-Patienten dann sein werden, wie sich aggressivere Virusvarianten auswirken oder wie sich der Impffortschritt entwickle, könne Einfluss haben.

Piazolo räumte ein, dass es im zu Ende gehenden Schuljahr 2020/2021 Lernrückstände gegeben habe, die nicht in wenigen Wochen aufzuholen seien. Die sogenannte Sommerschule während der großen Ferien, wo Schülerinnen und Schülern Zusatzunterricht angeboten werde, könne dies nur zum Teil ausgleichen. Er regte an, auch ferienpädagogische Zusatzangebote von Jugendorganisationen anzunehmen.

Update, 13.50 Uhr - Holetschek: Erneut große Sonderkontingente für 28 Regionen mit niedriger Impfquote in Arztpraxen

Mit erneuten Impfstoff-Sonderkontingenten unterstützt Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek jetzt 28 bayerische Stadt- und Landkreise, die eine niedrige Impfquote aufweisen. Holetschek sagte am Donnerstag in München: „Der gleichmäßige Impffortschritt in den bayerischen Regionen ist mir sehr wichtig. Möglichst viele Menschen in ganz Bayern sollen ein Impfangebot erhalten. Einige Regionen haben beispielsweise eine geringere Ärztedichte. Deshalb haben wir dort eine geringere Impfquote in den Arztpraxen und damit im Ergebnis ein geringeres Angebot an Schutzimpfungen.“

  • 18. Juni: Je rund 7000 Impfdosen, davon zunächst 2500 für Erstimpfungen mit dem Impfstoff von Moderna und bei Annahme des Angebots 2000 für Erst- und Zweitimpfungen mit dem Impfstoff von AstraZeneca gehen unter anderem an den Kreis Berchtesgadender Land - Die weiteren 2500 Impfdosen für Zweitimpfungen Moderna folgen sechs Wochen später.
  • Kalenderwoche 25: Je rund 4800 Impfdosen, davon zunächst 1700 für Erstimpfungen mit dem Impfstoff von Moderna und bei Annahme des Angebots 1400 für Erst- und Zweitimpfungen mit dem Impfstoff von AstraZeneca, gehen unter anderem an die Kreise Altötting und Rosenheim - Die weiteren 1700 Impfdosen für Zweitimpfungen Moderna folgen sechs Wochen später.
  • Kalenderwoche 26: Je rund 2400 Impfdosen, davon zunächst 800 für Erstimpfungen mit dem Impfstoff von Moderna und bei Annahme des Angebots 800 für Erst- und Zweitimpfungen mit dem Impfstoff von AstraZeneca., gehen unter anderem an den Kreis Mühldorf a.Inn - Die weiteren 800 Impfdosen für Zweitimpfungen Moderna folgen sechs Wochen später.

Gesundheitsminister Holetschek betonte: „Die zusätzlichen Lieferungen werden nicht von den Arztpraxen abgezweigt, sondern es handelt sich um eine Umverteilung des für die Impfzentren geplanten Impfstoffs. Ich freue mich, dass wir vier Wochen nach dem ersten Sonderkontingent nun schon weitere Sonderkontingente an die Impfzentren geben können. Für ganz Bayern ist das ein gutes Signal!“

Update, 12.45 Uhr - Digitaler Impfpass: Nachweis für geimpfte Genesene kommt Ende Juni

Von Covid-19 Genesene können ihren Status ab Ende Juni in Corona-Warn-App (CWA) und CovPass-App hinterlegen. Dann sollen auch Genesene mit Impfung ihren Schutzstatus digital nachweisen können, erklärte das Bundesgesundheitsministerium (BMG) der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag. Die Funktionen würden mit der nächsten Entwicklungsstufe beider Apps nachgelegt. Auch das Austellungssystem für die Zertifikate bei Apotheken, Impfzentren und Arztpraxen soll dann diesen Fall abbilden können.

Aktuell können Betroffene noch nicht auf regulärem Weg an einen digitalen Nachweis kommen. Grund dafür sind nach Angaben des BMG zunächst einmal technische Fragen. Genesene mit Impfung seien bei der europäischen Lösung von Anfang an mitbedacht worden, erklärte ein Sprecher. Es sei aber noch nicht geklärt, auf welche Art in diesem Fall ein Nachweis erbracht werden kann.

Update, 11.51 Uhr - Gesundheitsminister wollen „Impfzentren 2.0”

In Deutschland sollen über den Sommer hinaus Impfzentren in Bereitschaft gehalten werden. Bund und Länder vereinbarten, dass die Länder ein entsprechendes Konzept entwickeln, wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) nach turnusmäßigen Beratungen mit seinen Amtskolleginnen und -kollegen in München mitteilte.

Gewährleistet werden soll demnach ein Mindestbetrieb der Zentren. Bei Bedarf sollten sie auch schnell wieder hochgefahren werden. Der Bund sei weiter bereit, die Zentren mit zu finanzieren. Die Finanzierung der regionalen Impfzentren der Länder durch den Bund ist bisher nur bis Ende September vereinbart.

Update, 11.08 Uhr - Zwei bayerische Städte bei Inzidenz Null

In zwei bayerischen Städten ist die Corona-Inzidenz auf Null gesunken. Sowohl in Bayreuth als auch in Straubing gab es in den vergangenen sieben Tagen keine neuen Infektionen mehr, wie das Robert Koch-Institut am Donnerstagmorgen auf seinem Covid19-Dashboard meldete. Die bayernweite Inzidenz liegt nun mit 13,5 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner etwas über dem Bundesdurchschnitt von 11,6.
Doch gibt es derzeit unter den 96 bayerischen Landkreisen und kreisfreien Städten nur noch eine Kommune mit einer Inzidenz von über 50: Schweinfurt in Unterfranken. Der Ort ist aktuella auch bundesweit Spitzenreiter.

Update, 10.24 Uhr - Landkreis Altötting meldet erneut keinen neuen Corona-Fall

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich jetzt keinen neuen Corona-Fall gemeldet. Damit blieb die Zahl der Infizierten seit Pandemie-Ausbruch in Stadt und Landkreis Altötting auf insgesamt 6054 Personen.
Aktuell gibt es im Landkreis 19 aktive Fälle. Die meisten Fälle gibt es derzeit in Garching (4) und Reischach (3). Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Altötting liegt aktuell bei 6,3.

Update, 9.15 Uhr - Kurz präsentiert weitere Öffnungsschritte ab 1. Juli

Die österreichische Bundesregierung hat heute angesichts stark gesunkener Neuinfektionszahlen weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen und Öffnungen ab 1. Juli angekündigt. In Clubs und Diskotheken darf ab 1. Juli wieder getanzt werden. Auch die FFP2-Maskenpflicht fällt ab Anfang Juli. Die neuen Regelungen:   

  • Die Sperrstunde entfällt ab 1. Juli
  • Großveranstaltungen wieder möglich, ohne Masken und Beschränkungen
  • Für Kinder unter 12 Jahren entfällt die Testpflicht
  • Mit 1. Juli wird von FFP2-Maske auf Mund-Nasen-Schutz reduziert
  • 3-G-Regel bleibt erhalten
  • Gastro-Registrierung entfällt ab 22. Juli
  • Weitere Öffnungsschritte ab 22. Juli

Update, 9.56 Uhr - Landkreis Altötting meldet erneut keinen neuen Corona-Fall

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich jetzt keinen neuen Corona-Fall gemeldet. Damit blieb die Zahl der Infizierten seit Pandemie-Ausbruch in Stadt und Landkreis Altötting auf insgesamt 6054 Personen.
Aktuell gibt es im Landkreis 19 aktive Fälle. Die meisten Fälle gibt es derzeit in Garching (4) und Reischach (3). Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Altötting liegt aktuell bei 6,3.

Update, 9.03 Uhr - Neueste RKI-Zahlen für die Region

Entwicklung der 7-Tage-Inzidenzen in der Region (Stand 17. Juni).

Die Corona-Fallzahlen bzw. 7-Tage-Inzidenzen in den Städten und Kreisen der Region stabilisieren sich weiter auf einem inzwischen sehr niedrigen Niveau. Lediglich aus dem Kreis Rosenheim (von 12,6 auf 13,0) meldet das RKI eine steigende Inzidenz. Gesunken oder stabil geblieben sind die Inzidenzen in den übrigen Städten/Kreisen: Kreis Altötting (6,3), Kreis Berchtesgadener Land (von 28,3 auf 23,6), Kreis Mühldorf (8,6), Kreis Traunstein (von 24,8 auf 24,3) und die Stadt Rosenheim (von 15,7 auf 12,6).
In der Region wurde laut RKI kein weiterer Todesfall gemeldet. 

Update, 7.59 Uhr - Corona-Impfstoff von Curevac verfehlt Wirksamkeitsziele

Im Bemühen um die Markteinführung eines hochwirksamen Corona-Impfstoffs hat das Tübinger Pharmaunternehmen Curevac einen schweren Rückschlag erlitten. Der eigene Impfstoffkandidat CVnCoV habe einer Zwischenanalyse zufolge nur eine vorläufige Wirksamkeit von 47 Prozent gegen eine Corona-Erkrankung „jeglichen Schweregrades“ erzielt und damit nicht die vorgegebenen statistischen Erfolgskriterien erreicht, teilte das Unternehmen am Mittwochabend in einer Pflichtmitteilung mit. Der Börsenkurs sackte im nachbörslichen US-Handel am Mittwoch um mehr als die Hälfte ab.

Curevac hatte lange Zeit als einer der Hoffnungsträger im international hart umkämpften Rennen um die Zulassung erster Corona-Impfstoffe gegolten. Doch während schon seit Monaten Impfstoffe zahlreicher Konkurrenten weltweit verabreicht werden, sammelt das Tübinger Unternehmen nach wie vor weiter Daten - und hatte Aktionäre wie Beobachter zuletzt immer wieder vertröstet. Der Curevac-Impfstoffkandidat befindet sich schon seit längerem in der finalen und damit zulassungsrelevanten 2b/3-Studienphase.

Update, 7.11 Uhr - Holetschek will Post-Covid-Patienten mit Aktionsplan helfen

Für Patienten mit Corona-Spätfolgen sollen in Bayern spezielle Versorgungsstrukturen aufgebaut werden. „Wir wollen möglichst schnell den Menschen helfen“, sagte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Mittwochabend in München. Derzeit werde ein Aktionsplan erarbeitet, der praktische Projekte wie Beratungsstellen, aber auch medizinische Therapieansätze, die Möglichkeiten der Telemedizin oder die Verzahnung von stationärer und ambulanter Behandlung zusammenführen soll.

„Wir werden in verschiedenen Bereichen Geld in die Hand nehmen“, kündigte Holetschek an. Auch der Bund kümmere sich verstärkt um die Problematik von Spät- und Langzeitfolgen einer Corona-Infektion. „Aber wir werden in Bayern auch selber etwas machen, weil wir glauben, der Bedarf ist da, wir müssen den Menschen helfen, wir dürfen sie nicht alleine lassen.“

RKI registriert 1330 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 11,6

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 1330 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Donnerstagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.34 Uhr wiedergeben, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 3187 Ansteckungen gelegen. Deutschlandweit wurden nun den Angaben nach binnen 24 Stunden 105 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 94 Tote gewesen. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, wird nun mit 90.179 angegeben.

Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI am Donnerstagmorgen mit bundesweit 11,6 an (Vortag: 13,2; Vorwoche: 19,3). Das Institut zählte seit Beginn der Pandemie 3.718.955 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.594.700 an.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von Mittwochabend bei 0,71 (Vortag: 0,72). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 71 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

mh/mz/dpa

Kommentare