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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Totimpfstoff: Novavax beantragt EU-Zulassung - Söder für Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte

Markus Söder
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Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern, gibt ein Pressestatement.

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Mittwoch (17. November) im News-Ticker:

Die Fallzahlen im Überblick:

  • Hospitalisierte Fälle/7 Tage in Bayern: 1020 (Quelle/Stand: LGL, 16. November, 8 Uhr)*
  • Covid-19-Fälle auf Intensivstationen in Bayern: 823 (Quelle/Stand: DIVI, 17. November, 6.30 Uhr)**/***
  • Intensivbetten-Auslastung ILS Rosenheim: 90,4 % (Quelle/Stand: DIVI, 17. November, 6.15 Uhr)****
  • Intensivbetten-Auslastung ILS Traunstein: 95,8 % (Quelle/Stand: DIVI, 17. November, 6.15 Uhr)****
  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 621,2, Landkreis Rosenheim 759,2, Landkreis Traunstein 990,5, Landkreis Berchtesgadener Land 1043,9, Landkreis Mühldorf 1067,1, Landkreis Altötting 849,1 (Quelle/Stand: RKI, 17. November, 3.12 Uhr)****
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 6235, Landkreis Rosenheim 23.935, Traunstein 19.757, Berchtesgadener Land 11.469, Mühldorf 12.163, Altötting 9751 (Quelle/Stand: RKI, 17. November, 3.12 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 79, Landkreis Rosenheim 507, Traunstein 242, Berchtesgadener Land 110, Mühldorf 198, Altötting 221 (Quelle/Stand: RKI, 17. November, 3.12 Uhr)
  • ServiceFälle Deutschland --- Fälle weltweit --- Überblick Risikogebiete
    * = Steigt der Wert auf 1200 oder höher, tritt Warnstufe Gelb in Kraft
    ** = Steigt der Wert auf 450 oder höher, tritt ebenfalls Warnstufe Gelb in Kraft
    *** = Steigt der Wert auf 600 oder höher, tritt Warnstufe Rot in Kraft
    **** = Liegt die Intensivbetten-Auslastung im Rettungsleitstellenbezirk über 80% und die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis/der Stadt bei 300 oder höher, tritt ebenfalls Warnstufe Rot in Kraft

Update, 22.10 Uhr - Novavax beantragt Zulassung von Corona-Impfstoff in EU

Der US-Hersteller Novavax hat für seinen Corona-Impfstoff eine Marktzulassung in der EU beantragt. Das teilte die zuständige europäische Arzneimittelbehörde EMA am Mittwoch in Amsterdam mit. Ein Expertenteam werde nun die Daten des Herstellers prüfen und Risiken gegen Nutzen abwägen. Eine Entscheidung wird in einigen Wochen erwartet, wie die EMA mitteilte.

Die Experten hatten bereits im laufenden Prüfverfahren Studien zur Wirkung bewertet. Auch sei eine vorläufige Prüfung von möglichen Risiken bereits abgeschlossen worden. Sollte die EMA eine bedingte Marktzulassung empfehlen, muss die EU-Kommission noch endgültig zustimmen. Das aber gilt als Formsache. Bisher sind in der EU vier Impfstoffe zugelassen worden.

Das Novavax-Produkt namens Nuvaxovid (NVX-CoV2373) ist im Gegensatz zu den bisher zugelassenen Impfstoffen weder ein mRNA-Impfstoff - wie die Präparate von Biontech und Moderna - noch ein Vektor-Impfstoff wie die von Astrazeneca und Johnson & Johnson: Das Vakzin enthält winzige Partikel, die aus einer im Labor hergestellten Version des Spike-Proteins von Sars-CoV-2 bestehen. Wie alle Impfstoffe soll Nuvaxovid das Immunsystem auf eine mögliche Infektion vorbereiten.

Update, 19.39 Uhr - Söder: Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte wären „absolut sinnvoll“

 Zum Brechen der vierten Corona-Welle braucht es aus der Sicht von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder strengere Regeln für Ungeimpfte. Angesichts der Lage seien Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte absolut sinnvoll, sagte der CSU-Chef am Mittwochabend in der ARD-Sendung „Maischberger. Die Woche“. Bayern werde die rechtlichen Möglichkeiten, die das neue Bundesgesetz gebe, voll ausschöpfen.

An diesem Donnerstag soll der Bundestag Gesetzespläne von SPD, FDP und Grünen zur Bekämpfung der Pandemie beschließen. Söder beklagte erneut, dass die Ministerpräsidentenkonferenz am Donnerstagnachmittag erst nach dem Gesetzesbeschluss im Bundestag zusammenkommen werde. Die Länder könnten somit anders als bei früheren Konferenzen von Bund und Ländern nicht mehr auf das Gesetzesverfahren einwirken.

Mit Blick auf den Infektionsschutz am Arbeitsplatz sei es wichtig, dass die Arbeitgeber ein Informationsrecht zum Impfstatus der Mitarbeiter erhielten. Sollten sich Mitarbeiter den 3G-Regeln, also Zugang nur für Geimpfte, Getestete oder Genesene, verweigern, müssten sie im Homeoffice arbeiten. Für besondere Berufen, etwa im Gesundheitswesen, brauche es zudem eine Impfpflicht.

Angesichts der hohen Infektionszahlen und extremen Dynamik bei den Neuansteckungen sieht Söder Weihnachtsmärkte kritisch: „Ich würde empfehlen, sie abzusagen.“ Sollten sie doch stattfinden, ginge das nur mit Maskenpflicht und ohne Alkohol. Für Großveranstaltungen brauche es ferner „dringend Obergrenzen“, betonte Söder.

Söder wies erneut Kritik am Corona-Management in Bayern zurück. Hauptursache für die schwierige Lage, die auch viele Experten überrascht habe, sei die nach wie vor zu niedrige Impfquote. In Bayern seien 4,6 Millionen Menschen nach wie vor ohne Impfschutz. Dort, wo es jetzt die höchsten Inzidenzen gebe, sei die Impfquote am geringsten. Auch ohne gesetzliche Pflicht gebe es aber für jeden eine moralische Impfpflicht, sich und seine Mitmenschen zu schützen.

Update, 19.07 Uhr - Corona: Kliniken in fünf bayrischen Bezirken müssen OPs verschieben

Wegen der schnell steigenden Zahl der Corona-Intensivpatienten müssen Krankenhäuser in fünf der sieben bayerischen Regierungsbezirke alle nicht medizinisch notwendigen Operationen verschieben. In Oberbayern erließ die Regierung am Mittwoch eine entsprechende Anweisung. In Niederbayern, Schwaben sowie Mittel- und Oberfranken haben dies die örtlichen Krankenhauskoordinatoren übernommen. Ausgenommen sind bislang Unterfranken und die Oberpfalz, auch dort beobachten die Regierungen die Lage jedoch genau.

Damit soll verhindert werden, dass die Krankenhäuser der Behandlung der Patienten nicht mehr Herr werden. In ganz Bayern ist die Zahl der Covid-Intensivpatienten in den vergangenen Wochen sehr schnell gestiegen: Am 1. September waren es laut Intensivregister 169, am 1. Oktober 262, am 1. November 437 - und nun innerhalb von zwei Wochen noch einmal nahezu eine Verdopplung. In Oberbayern gilt die Anweisung bis 10. Januar für die so genannten Corona-Schwerpunktkliniken. Viele Krankenhäuser können mangels Behandlungsmöglichkeiten oder wegen anderer medizinischer Schwerpunkte ohnehin keine Corona-Intensivpatienten aufnehmen.

Update, 19.33 Uhr - Drei weitere Corona-Tote im Landkreis Traunstein

Das Landratsamt Traunstein meldet 404 Corona-Neuinfektionen. Damit überstiegen die seit Pandemiebeginn registrierten Corona-Fälle im Landkreis die 20.000er-Marke und liegen nun bei 20.122 bestätigten Fällen. Aktuell gibt es landkreisweit 1917 aktive Covid-19-Fälle, die 7-Tage-Inzidenz liegt laut Robert Koch-Institut (RKI) am Mittwoch (17. November) bei 990,5 (Stand: 3.12 Uhr).

Drei weitere Personen verstarben inzwischen in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Dabei handelt es sich nach Angaben des Landratsamtes um zwei 85-jährige Männer sowie einen 81 Jahre alten Mann. In den Kliniken Südostbayern werden derzeit insgesamt 60 Corona-Patienten stationär behandelt, zwölf davon auf der Intensivstation, fünf der Intensivpatienten müssen beatmet werden. 29 der 60 Patienten sind außerdem vollständig geimpft, fünf von ihnen werden intensivmedizinisch behandelt.Mittlerweile wurden im Landkreis Traunstein 105.594 Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben 99.139 Personen die Zweitimpfung erhalten. 9473 Personen wurden bereits zum dritten Mal geimpft.

Update, 18.03 Uhr - Mehr Test als durchgeführt abgerechnet: Viertel Million Euro durch Betrug in Bayern ergaunert

Eine Viertel Million Euro soll der Betreiber von Corona-Teststationen im Raum Nürnberg mit falsch abgerechneten Schnelltests ergaunert haben. Der 34-Jährige soll deutlich mehr Tests abgerechnet haben als durchgeführt wurden, teilte die Bayerische Zentralstelle zur Bekämpfung von Betrug und Korruption im Gesundheitswesen (ZKG) am Mittwoch mit.
Der Mann war demnach bereits am 11. Oktober festgenommen worden, seitdem sitzt er in Untersuchungshaft. Er hatte seit Mai mehrere Teststationen in Nürnberg, Fürth und Schwabach betrieben.

Von der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern soll er laut ZKG zu Unrecht 260.000 Euro bekommen haben. Bei dem Einsatz im Oktober gab es demnach auch mehrere Durchsuchungen, Bargeld in Höhe von mehr als 100.000 Euro und Dokumente wurden sichergestellt. Auf den Fall aufmerksam geworden waren die Ermittler wegen einer Geldwäscheverdachtsanzeige einer Bank.

Update, 17.05 Uhr - Zwölf Festnahmen bei Razzia gegen Corona-Impfpass-Fälscher

Hessischen Ermittlern ist am Mittwoch ein Schlag gegen den Handel mit gefälschten Corona-Impfpässen gelungen. Bei einer Großrazzia in Südhessen, dem Rhein-Main-Gebiet und in zwei Städten von Baden-Württemberg wurden insgesamt zwölf Verdächtige festgenommen – unter ihnen zwei 36 und 42 Jahre alte Männer.

Neben gefälschten Impfpässen sollen die beiden mutmaßlichen Betrüger den Ermittlungen zufolge auch falsche QR-Codes angeboten haben. Für die Fälschungen seien zwischen 100 und 400 Euro gezahlt worden. Insgesamt ermitteln die Behörden gegen 20 mutmaßliche Kunden. Sichergestellt wurden Blanko-Impfpässe, Mobiltelefone, Datenträger sowie mehrere Zehntausend Euro Bargeld. Bei der Razzia durchsuchten mehr als 200 Polizisten insgesamt 23 Wohnungen und Häuser.

Update, 16.03 Uhr - So ist die Klinik-Lage in den Kreisen Altötting und Mühldorf

Das InnKlinikum meldet am Mittwoch (17. November) insgesamt 80 Covid-positiv getestete Patienten, die stationär an den vier Standorten Mühldorf, Burghausen, Altötting und Haag behandelt werden. 51 Patienten stammen dabei aus dem Kreis Mühldorf, 31 aus dem Landkreis Altötting und acht aus anderen Landkreisen.

17 der 80 Patienten befinden sich derzeit auf der Intensivstation, 15 von ihnen müssen beatmet werden. Außerdem befinden sich zehn Corona-Verdachtsfälle derzeit am Standort Mühldorf.

Nach Angaben des InnKlinikums verstarben am Dienstag (16. November) außerdem zwei weitere Personen in Zusammenhang mit einer bestätigten Corona-Infektion. Dabei handelt es sich um eine 88 Jahre alte Frau aus dem Landkreis Mühldorf sowie um eine 66-Jährige aus dem Kreis Altötting.

Update, 15.35 Uhr - Ehepaar aus Landkreis Erding soll mit gefälschten Impfpässen gehandelt haben

Ein Ehepaar aus dem Landkreis Erding soll gefälschte Impfpässe und Drogen verkauft haben. Ermittler fanden in der privaten Wohnung der beiden gefälschte Impfpässe, die eine Corona-Impfung nachweisen sollten, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Zudem stießen sie dort und in dem Geschäft des 59-Jährigen und der 62-Jährigen auf Kokain und Marihuana, eine Schreckschusspistole und ein Springmesser. Das Ehepaar wurde nach der Durchsuchung Ende Oktober festgenommen, ein Haftrichter erließ Haftbefehl. 

Der 59-Jährige soll mindestens 17 der gefälschten Dokumente von einem Händler in Augsburg gekauft haben, um sie später weiter zu verkaufen. Bei Wohnungsdurchsuchungen im Landkreis Erding Mitte November stellte die Polizei diese Dokumente bei mehreren Käufern sicher. In einem Fall hatte eine 40-Jährige mit dem gefälschten Impfpass ein digitales Impfzertifikat in einer Apotheke erhalten. Die Kriminalpolizei Erding und die Staatsanwaltschaft Landshut ermitteln. 

Update, 15.02 Uhr - Aktuelle Corona-Lage im Landkreis Mühldorf am Inn

Seit Montag (15. November) gibt es im Landkreis Mühldorf am Inn 266 neue bestätigte Corona-Fälle. Landkreisweit gibt es derzeit 2105 aktive Fälle, die 7-Tage-Inzidenz liegt laut Robert Koch-Institut (RKI) bei 1067,1 (Stand: 3.12 Uhr).

Die meisten Fälle im Landkreis gibt es aktuell in Waldkraiburg (405), Mühldorf (303) und Neumarkt-St. Veit (148).

Update, 14.30 Uhr - Oberbayern verbietet aufschiebbare stationäre Klinikaufenthalte

Nachdem die Corona-Zahlen in Oberbayern weiterhin auf sehr hohem Niveau liegen, ordnete die Regierung von Oberbayern am Mittwoch ein Verbot von verschiebbaren stationären Behandlungen in Corona-Schwerpunktkrankenhäusern an.

„Die stationären Kapazitäten sollen für die Behandlung von Notfallpatienten, Covid-19-Patienten sowie Patienten, deren Behandlung aus medizinischen Gründen nicht verschoben werden kann, reserviert werden“, heißt es in dem entsprechenden Beschluss. Vorerst soll diese Anordnung bis zum 10. Januar 2022 gelten.

„Das gestiegene Aufkommen an Corona-Patienten, das weiterhin ungebremst exponentielle Infektionsgeschehen sowie die Auslastung der Intensivbetten, die für ganz Oberbayern 94 Prozent beträgt, und die massive Zunahme der Belegung der Betten auf den Normalstationen mit Covid-Patienten machten eine sofortige Entscheidung im öffentlichen Interesse erforderlich“, heißt es weiter. Das Ziel sei es, so eine ausreichende Versorgung aller Patienten sicherzustellen, die wegen medizinischen Notfällen – beispielsweise Schlaganfall oder Herzinfarkt – sowie schweren Corona-Verläufen behandelt werden müssen.

In der Region sind folgende Kliniken von diesem Verbot betroffen:

  • Klinikum Traunstein
  • Kreisklinik Trostberg
  • Kreisklinik Freilassing
  • InnKlinikum Mühldorf am Inn
  • InnKlinikum Altötting
  • InnKlinikum Burghausen
  • Kreisklinik Bad Reichenhall
  • Krankenhaus Agatharied
  • RoMed Klinikum Rosenheim
  • RoMed Klinikum Bad Aibling
  • RoMed Klinikum Prien am Chiemsee
  • RoMed Klinikum Wasserburg am Inn
  • Schön Klinik Vogtareuth
  • Schön Klinik Bad Aibling

Alle Informationen, Hintergründe und sämtliche betroffene Kliniken in Oberbayern wurden in einem Extra-Artikel zusammengefasst.

Update, 13.55 Uhr - Offenbar drei weitere Corona-Fälle beim FC Bayern

Medienberichten zufolge soll es offenbar drei neue Corona-Fälle beim FC Bayern geben. Demnach sollen Abwehrspieler Josip Stanisic, Teammanager Bastian Wernscheid sowie ein weiteres Mitglied des Staffs jeweils ein positives Testergebnis erhalten haben.

Update, 13.20 Uhr - 7-Tage-Inzidenz in Österreich kratzt an 1000er-Marke

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen hat am Mittwoch in Österreich einen Rekordwert erreicht. Binnen 24 Stunden wurden laut Behörden 14.416 Neuansteckungen verzeichnet. Das ist – unter Berücksichtigung der Zahl der Einwohner – in etwa das Zweieinhalbfache des deutschen Wertes. Die 7-Tage-Inzidenz stieg auf 953 Fälle pro 100.000 Einwohner. Den stärksten Anstieg gab es erneut im Bundesland Oberösterreich, das eine besonders niedrige Impfquote hat.

Dennoch blieben zumindest Teile der Regierung sehr skeptisch, was die Forderungen von Experten nach einem Lockdown für alle angeht. Man habe schon beim zweiten Lockdown gesehen, dass sich die Menschen kaum mehr an die Ausgangsbeschränkungen gehalten hätten, sagte Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP). Der Weg aus der Corona-Krise sei die Impfung.

Update, 12.43 Uhr - Ministerium an Impfzentren: Auffrischungsimpfungen nach fünf Monaten

Das Gesundheitsministerium hat die Impfzentren in Bayern schriftlich aufgefordert, allen Interessierten schon nach fünf Monaten eine Booster-Impfung gegen Corona zu verabreichen. „Diese sollen allen angeboten werden, die nach Ablauf von fünf Monaten eine Auffrischungsimpfung wünschen“, heißt es in dem Schreiben, das zur Weiterleitung an die Impfzentren an die Regierungen verschickt wurde. „Im Sinne der Pandemiebekämpfung ist es sinnvoll, einen schnellen, umfassenden und großzügigen Einsatz von Boosterimpfungen zu wählen“, betont das Ministerium in dem Schreiben vom Montagabend.

Im Rahmen der ärztlichen Therapiefreiheit könne die Booster-Impfung auch schon fünf Monate nach der letzten Impfung erfolgen. Die Staatsregierung habe sich mit Kabinettsbeschluss vom 15. November auch dafür ausgesprochen – und erklärt, dass der Freistaat bestehende Rechtsrisiken eigenständig absichern werde, sollte der Bund dafür den Rechtsrahmen nicht umgehend anpassen. „D.h. es wird eine entsprechende Haftungsfreistellung erfolgen, wenn es durch eine Auffrischungsimpfung zu einem Gesundheitsschaden bei der geimpften Person kommt und die Impfung nach 5 Monaten, aber vor Ablauf von 6 Monaten nach der Zweitimpfung erfolgt ist“, heißt es in dem Brief.

Update, 12.06 Uhr - 138 Neuinfektionen im Kreis Altötting

Das Landratsamt Altötting meldet 138 Corona-Neuinfektionen, darunter befindet sich auch ein einjähriges Kind. Die Zahl der landkreisweit aktiven Fälle liegt derzeit bei 1430.

Die meisten Corona-Fälle gibt es aktuell in Burghausen (207), gefolgt von Altötting (154), Töging (153) und Garching (130).

Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Altötting liegt laut Robert Koch-Institut (RKI) am Mittwoch (17. November) bei 849,1 (Stand: 3.12 Uhr).

Update, 11.31 Uhr - 2G-Ausnahme für minderjährige Schüler in Bayerns Gastronomie

Für minderjährige Schülerinnen und Schüler, die regelmäßig in der Schule auf Corona getestet werden, gilt in Bayerns Gastronomie, in Hotels und Ferienwohnungen ab sofort eine Ausnahme von der 2G-Regel. Zwölf- bis 17-Jährige dürfen damit bis auf Weiteres auch dann Gaststätten und Hotels besuchen, wenn sie nicht geimpft oder genesen sind. Das geht aus einer Änderungsverordnung des Gesundheitsministeriums hervor, die am Mittwoch in Kraft trat.

Eine Ausnahme von der 2G-Regel gilt für minderjährige Schüler bereits „zur eigenen Ausübung sportlicher, musikalischer oder schauspielerischer Aktivitäten“. Laut Kabinettsbeschluss soll diese Ausnahmeregelung allerdings bis zum Jahresende befristet sein. Kinder unter 12 sind von der 2G-Regel ohnehin ausgenommen, weil es für sie noch keinen zugelassenen Impfstoff und keine Impfempfehlung gibt.

Update, 10.58 Uhr - Österreich verschärft Corona-Regeln für die Einreise

Ungeimpfte Reisende müssen an der österreichischen Grenze künftig einen PCR-Test vorweisen. Antigen-Schnelltests werden bei der Einreise ab Montag (22. November) nicht mehr akzeptiert. Nur noch für Grenzpendler sind diese ungenaueren Tests gültig, wie aus einer Verordnung hervorging, die am Dienstagabend öffentlich gemacht wurde.

Grundsätzlich gilt jedoch für Deutsche eine Reisewarnung, da die Bundesregierung seit Sonntag fast ganz Österreich als Corona-Hochrisikogebiete einstuft. Wer aus einem Hochrisikogebiet nach Deutschland zurückkehrt und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich frühestens nach fünf Tagen mit einem negativen Test davon befreien.

Wer dennoch nach Österreich will, muss strengere Kriterien laut der neuen 2,5G-Regel (Geimpft, Genesen oder PCR-Getestet) erfüllen. Impfzertifikate sind nicht mehr ein Jahr lang, sondern nur noch neun Monate gültig. Ungeimpfte Pendler müssen negative PCR-Testergebnisse vorweisen, die nur noch für 72 Stunden gelten (bisher eine Woche). Schnelltests sind für Pendler nur noch 24 statt 48 Stunden lang gültig.

Sämtliche Regelungen im Detail zur Einreise nach Österreich findet Ihr in einem Extra-Artikel.

Update, 10.15 Uhr - Corona-Inzidenz in Bayern steigt weiter auf 568,4

Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen in Bayern steigt weiter. Am Mittwochmorgen lag diese nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) bei 568,4. Am Vortag hatte sie bei 554,2 gelegen, vor einer Woche noch bei 395,8. Die Sieben-Tage-Inzidenz misst die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Bundesweit liegt der Wert bei 319,5.

Die Gesundheitsämter in Bayern meldeten dem RKI innerhalb eines Tages 13.603 Corona-Neuinfektionen, bundesweit waren es 52.826 (Stand 03.12 Uhr). Deutschlandweit wurden den Angaben zufolge 294 Todesfälle binnen 24 Stunden verzeichnet, davon 77 in Bayern. Fünf Landkreise im Freistaat liegen derzeit über einer Inzidenz von 1000. Spitzenreiter ist der niederbayerische Landkreis Rottal-Inn mit einem Wert von 1298. Nur im sächsischen Landkreis Meißen liegt die Sieben-Tage-Inzidenz mit 1304,6 etwas höher.

Update, 9.23 Uhr - Impfkommission wird Booster bald für alle Menschen ab 18 Jahren empfehlen

Die Ständige Impfkommission (Stiko) wird ihre Booster-Empfehlung ändern - und damit deutlich von ihrer bisherigen Empfehlung abweichen. Stiko-Chef Thomas Mertens sagte am Dienstagabend in der Sendung von Markus Lanz, die Impfkommission werde die Auffrischungsimpfung (Booster-Impfung) bald für alle Menschen ab 18 Jahren empfehlen.

Derzeit wird der Booster nur für Menschen ab 70 Jahren sowie für Pflegeheimbewohner, Pflegepersonal und medizinisches Personal empfehlen. Sie können die Booster-Impfung frühestens sechs Monate nach ihrer letzten Impfung verlangen.

Update, 8.27 Uhr - RKI: Acht Todesfälle in der Region

7-Tage-Inzidenzen und regionalisierte Klinik-Ampel für Südostbayern (Stand: 17. November 2021).

Die Zahl der Neuinfektionen in der Region hat im Vergleich zum Mittwoch vor einer Woche wieder deutlich zugelegt. Waren es am Mittwoch (10. November) noch 899 Neuinfektionen in der Region, sind es diesen Mittwoch (17. November) 1332 - ein Zuwachs von 433.

Die Inzidenzen im Detail: Landkreis Altötting (von 832,9 auf 849,1), Landkreis Mühldorf (von 1064,5 auf 1076,1), Kreis Berchtesgadener Land (von 1095,7 auf 1043,9), Landkreis Traunstein (von 1002,9 auf 990,5), Stadt Rosenheim (von 589,7 auf 621,2) und Landkreis Rosenheim (von 724,1 auf 759,2).

In der Region wurden laut RKI acht weitere Todesfälle gemeldet. Demnach sind je drei Personen im Kreis Mühldorf und Traunstein sowie zwei Personen im Kreis Rosenheim verstorben. Nähere Angaben zu Alter und/oder Wohnort der Verstorbenen gab es bislang nicht. (bearbeitet) 

Update, 7.02 Uhr - Fünf Jahre Haft für Impfpass-Fälscher

Fälschern von Corona-Tests, Genesenen- oder Impfnachweisen sollen nach den Plänen der Ampel-Parteien im schlimmsten Fall bis zu fünf Jahre Gefängnis drohen. Das sieht ein Entwurf für das künftige Corona-Regelwerk vor, das am Donnerstag im Bundestag beschlossen werden soll. Über den Entwurf, der der Deutschen Presse-Agentur vorlag, wurde am Dienstagabend im Hauptausschuss des Bundestags beraten.

Demnach soll die Herstellung und auch die wissentliche Nutzung nicht nur gefälschter Impfnachweise künftig strafbewehrt sein. Mit der Regelung werde die Strafbarkeit für den Fall klargestellt, dass eine „nicht berechtigte Person“ einen Test ausstellt, heißt es. Auch der wissentliche Gebrauch eines falschen Testnachweises „mit dem Zweck der Täuschung“ sei strafbewehrt. In besonders schweren Fällen des „unbefugten Ausstellens von Gesundheitszeugnissen“, wenn „der Täter gewerbsmäßig oder als Mitglied einer Bande“ handelt, soll eine Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren möglich sein.

RKI registriert 52.826 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 319,5

Die Zahl der binnen eines Tages ans Robert Koch-Institut übermittelten Corona-Neuinfektionen hat einen neuen Höchststand erreicht. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der von den Gesundheitsämtern gemeldeten Fälle am Mittwochmorgen mit 52.826 an. Vor genau einer Woche waren es 39.676 Ansteckungen. Die 7-Tage Inzidenz gab das RKI mit 319,5 an - ebenfalls ein Höchststand. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 312,4 gelegen, vor einer Woche bei 232,1 (Vormonat: 66,1) gelegen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.01 Uhr wiedergeben. Am vergangenem Donnerstag hatte die Zahl der Neuinfektionen mit 50.196 einen Rekordwert seit Beginn der Pandemie erreicht.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 294 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 236 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 5.129.950 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - den für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen wichtigsten Parameter - gab das RKI am Dienstag mit 4,86 an (Montag: 4,65). Bei dem Indikator muss berücksichtigt werden, dass Krankenhausaufnahmen teils mit Verzug gemeldet werden. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 4.540.900 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 98.274.

mh/mw/dpa

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