Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

News-Ticker zur Corona-Pandemie

„Ungeimpfte werden sich infizieren, vielleicht schon diesen Winter“

Drosten
+
Ungeimpften Erwachsenen steht nach Ansicht des Berliner Virologen Christian Drosten ein schwieriger Herbst und Winter bevor.

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Mittwoch (18. August) im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 78,7, Landkreis Rosenheim 52,0, Landkreis Traunstein 20,9, Landkreis Berchtesgadener Land 48,1, Landkreis Mühldorf 66,5, Landkreis Altötting 47,5 (Quelle/Stand: RKI, 18. August, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 4018, Landkreis Rosenheim 14.212, Traunstein 11.244, Berchtesgadener Land 6291, Mühldorf 7119, Altötting 6161 (Quelle/Stand: RKI, 18. August, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 67, Landkreis Rosenheim 464, Traunstein 217, Berchtesgadener Land 102, Mühldorf 155, Altötting 210 (Quelle/Stand: RKI, 18. August, 0 Uhr)
  • Mindestens 91.921 Todesfälle in Deutschland (15.383 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 20.29 Uhr - Acht neue COVID-19-Fälle im Berchtesgadener Land

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit der letzten Statusmeldung vom Dienstag (18. August) acht weitere bestätigte COVID-19-Fälle im Landkreis gibt. Davon befanden sich vier Personen bereits als direkte Kontaktpersonen in Quarantäne. Die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten COVID-19-Fälle mit Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land steigt somit auf 6.291. Nach derzeitigem Meldungsstand liegt der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land bei 48,1 .

Aktuell gibt es 74 aktive COVID-19-Fälle im Landkreis, davon zwei Fälle in Einrichtungen im Landkreis Berchtesgadener Land wie Alten- und Pflegeheime, Gemeinschaftsunterkünfte, Kindergärten und Schulen. In den vergangenen 7 Tagen gab es insgesamt 51 neue COVID-19-Fälle.

In den Kliniken im Berchtesgadener Land werden aktuell 8 COVID-19-Patient stationär behandelt. Davon wird kein Patient intensivmedizinisch betreut.

Update, 20.27 Uhr - Drosten: „Ungeimpfte werden sich infizieren, vielleicht schon diesen Winter“

Ungeimpften Erwachsenen steht nach Ansicht des Berliner Virologen Christian Drosten ein schwieriger Herbst und Winter bevor. „Allen, vor allem allen ab 45 Jahren, ist dringend zu raten, sich sehr ernsthaft damit auseinanderzusetzen, ob sie sich wirklich nicht impfen lassen wollen“, sagte der Charité-Forscher der Deutschen Presse-Agentur.

Der Plan einiger Menschen, durch eine vermeintliche Herdenimmunität bei einer Impfquote von rund zwei Dritteln der Bevölkerung indirekt geschützt zu werden, gehe wegen der hochansteckenden Delta-Variante nicht mehr auf. „Wer sich nicht impfen lässt, wird sich infizieren, und das vielleicht schon in diesem Winter.“ Zu bedenken sei, dass das Infektionsrisiko für Ungeimpfte in diesem Herbst und Winter auch deswegen steige, weil aufgrund der hohen Impfquote dann täglich mehr Neuansteckungen zugelassen würden als noch im vorherigen Winter. Hinzu komme, dass Geimpfte einige Zeit nach der Impfung das Virus sehr wahrscheinlich weitergeben könnten, auch ohne dabei selbst zu erkranken.

Durch ein selbsttätiges Auslaufen der Pandemie verschont zu bleiben, darauf könne niemand hoffen, erläuterte Drosten. Die Impfung sei aufgrund der Delta-Variante keine primäre Frage des Gemeinschaftsschutzes. Es gehe jetzt vielmehr darum, sich selbst zu schützen. Drosten zeigte sich dabei überzeugt, dass sich viele Zögernde demnächst doch noch impfen lassen werden, auch weil sie im direkten Umfeld erlebten, was Covid-19 für Ungeimpfte bedeuten könne.

Update, 19.09 Uhr - In allen 16 Ländern mindestens jeder Zweite vollständig geimpft   

In allen 16 Bundesländern ist mindestens jeder zweite Einwohner vollständig gegen Corona geimpft. Als letztes Land schaffte Sachsen die Marke mit 50,1 Prozent, wie aus Daten des Bundesgesundheitsministeriums von Mittwoch hervorgeht. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) rief die noch nicht geimpften Menschen in Deutschland, für die eine Impfung in Frage kommt, zu dem Schritt auf. „Lassen Sie sich impfen, Sie tun damit ein gutes Werk – nicht nur für sich, sondern auch für unsere Gemeinschaft, für die der öffentliche Gesundheitsdienst so sehr arbeitet“, sagte Merkel bei der Entgegennahme einer Ehrung des Berufsverbands der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes in Berlin.

Vier Länder sind bereits über der Marke von 60 Prozent komplett Geimpfter: Bremen mit 68,3 Prozent, das Saarland mit 62,5 Prozent, Schleswig-Holstein mit 61,4 Prozent und Nordrhein-Westfalen mit 60,3 Prozent. Bundesweit sind 57,8 Prozent der Bevölkerung - 48,1 Millionen Menschen - vollständig geimpft.

Mindestens eine erste Impfung bekommen haben nunmehr 52,8 Millionen Menschen oder 63,5 Prozent der Bevölkerung. Dabei nimmt die Zahl der Erstimpfungen wieder etwas zu, wie aus den Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Demnach bekamen am Dienstag gut 92 000 Menschen eine Erstimpfung, an den Dienstagen der beiden Vorwochen waren es jeweils rund 75 000.

Update, 18.42 Uhr - 82 aktive Fälle im Kreis Traunstein

Wie das Staatliche Gesundheitsamt Traunstein mitteilt, ist der vom RKI am Mittwoch veröffentlichte 7-Tage-Inzidenzwert für den Landkreis Traunstein nicht korrekt. „Offensichtlich gab es bei der Übermittlung der gestrigen Neuinfektionszahlen ein technisches Problem. Der tatsächliche Inzidenzwert für den Landkreis Traunstein liegt nach Berechnungen des Gesundheitsamts bei etwa 31“, heißt es wörtlich.

Seit Dienstag sind beim Gesundheitsamt elf Neuinfektionen eingegangen. Es liegen somit insgesamt 11.272 bestätigte Fälle vor, die seit Beginn der Pandemie positiv getestet wurden - 82 aktive Fälle.

Derzeit werden zwei Covid-19-Patienten aus dem Landkreis Traunstein stationär in den Kliniken Südostbayern behandelt. Diese befinden sich auf der Normalstation.

Mittlerweile wurden im Landkreis Traunstein 91.197 Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 88.958 Personen die Zweitimpfung erhalten.

Update, 16.12 Uhr - Zahlen sprechen klare Sprache: Inzidenz bei Ungeimpften zehnmal so hoch

Aktuelle Daten aus Bayern zeigen einen klaren Trend, dass Corona-Impfungen die Inzidenzzahl deutlich absenken. Darauf hat Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek am Mittwoch hingewiesen. Der Minister betonte: „Derzeit liegt die 7-Tage-Inzidenz bei Ungeimpften in Bayern bei 58 pro 100.000 Einwohner. Dagegen beträgt sie bei Geimpften in Bayern nur 5,75 pro 100.000 Einwohner. Das zeigt, wie wichtig Impfungen im Kampf gegen die Corona-Pandemie sind – auch für eine Rückkehr zu möglichst vielen Freiheiten und mehr Normalität.“

„Aktuell liegt die 7-Tage-Inzidenz in Bayern schon bei 31. Vor nur einer Woche lag die 7-Tage-Inzidenz noch bei 16. Wir müssen weiterhin mit Vorsicht und Umsicht agieren. Außerdem gelten weiterhin die bekannten AHA-L-Regeln, die ein möglichst hohes Schutzniveau sicherstellen sollen“, so Holetschek weiter.

Der Minister betonte: „Die beginnende vierte Welle zeichnet sich unverkennbar ab. Klar ist auch: Die Infektionszahlen werden – auch aufgrund der besonders ansteckenden Delta-Variante – insbesondere bei ungeimpften Menschen deutlich steigen. Zeitversetzt werden dann auch aus dieser Gruppe Menschen in die Krankenhäuser eingeliefert.“

Holetschek erläuterte: „Ein voller Impfschutz ist nicht nur eine verantwortungsvolle Entscheidung für die eigene Gesundheit, sondern schützt auch das Gesundheitssystem vor einer Überlastung. Die Entscheidung sich nicht impfen zu lassen, führt im Einzelfall genau zum Gegenteil.“ Und er fügte an: „Ich appelliere an alle, die bisher noch gezögert haben: Lassen Sie sich impfen! Gehen Sie ins Impfzentrum, zum Arzt oder nutzen Sie eine unserer zahlreichen mobilen Impf-Aktionen. Der Vergleich der Inzidenzen zeigt deutlich: Die Impfung schützt Sie und Ihre Mitmenschen.“

Update, 15.20 Uhr - Es geht um 416 Millionen Euro: Bayerns Gesundheitsministerium wehrt sich gegen Kritik an Schultests

Bayerns Gesundheitsministerium hat sich gegen Kritik von Seiten der Grünen gewehrt, die der Behörde eine falsche Einkaufspolitik bei Corona-Schnelltests für Schülerinnen und Schüler vorgeworfen hatten. Der Freistaat Bayern hatte der Zeit von Februar bis Juli 2021 für 416 Millionen Euro 88 Millionen Schnelltests zum Testen von Schülerinnen und Schülern eingekauft. 15 Millionen davon wurden im vergangenen Schuljahr verbraucht.

Nach Ansicht der Grünen sind inzwischen PCR-Pooltests die bessere Lösung, weil sie verlässlichere Ergebnisse lieferten. Ein Ministeriumssprecher trat dem entgegen: „Wir konnten mit den Tests den Bedarf für bayerische Schülerinnen und Schüler für das gesamte Schuljahr 2020/2021 decken. Und auch im kommenden Schuljahr werden wir die älteren Schülerinnen und Schüler sowie das Lehr- und Verwaltungspersonal an den Schulen weiter mit den Antigen-Selbsttests testen, sofern sie nicht geimpft sind.“ Der Einsatz habe sich bewährt, die Tests würden von den Schülern gut angenommen.

Die Antigen-Schnelltests hätten andere Vorteile als die PCR-Tests - beispielsweise stehe das Ergebnis sofort zur Verfügung. Häufiges Testen mache die geringere Treffsicherheit wieder wett. Dennoch werde Bayern im nächsten Schritt an den Grundschulen, den Grundschulstufen der Förderzentren und an den Förderschulen der Schwerpunkte geistige Entwicklung, körperliche und motorische Entwicklung sowie Sehen die Pooltest einführen. Sie seien einfacher handhabbar.

Update, 14.42 Uhr - Alpenverein: Historisch wenige tödliche Bergunfälle im Corona-Jahr

Beim Bergsport sind im vergangenen Jahr weniger Mitglieder des Deutschen Alpenvereins (DAV) ums Leben gekommen als je zuvor in den vergangenen 70 Jahren. Das Jahr und damit auch die Unfallzahlen seien „ganz klar von Corona geprägt gewesen“, sagte Lukas Fritz von der DAV-Sicherheitsforschung am Mittwoch bei der Vorstellung der Bergunfallstatistik in München. „Es ist wahrscheinlich, dass viele Menschen die Appelle der Alpenvereine zur Zurückhaltung ernst genommen haben.“

Die Sorge, dass der pandemie-bedingte Ansturm auf die Berge die Unfälle nach oben schnellen lassen könnte, habe sich nicht bestätigt, sagte DAV-Sprecher Thomas Bucher.
28 DAV-Mitglieder kamen 2020 in den Bergen ums Leben - halb so viele wie im Jahr zuvor (56), in dem es aber vergleichsweise viele Todesfälle gab. Zugleich sei es die geringste Zahl seit der ersten Statistik 1952. Damals gab es 43 Tote bei rund 110.000 Mitgliedern. Inzwischen ist der Verband auf knapp 1,4 Millionen Mitglieder angewachsen.

Update, 13.39 Uhr - Landkreis Mühldorf meldet 30 neue Corona-Fälle

Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Mühldorf a. Inn gibt es seit der letzten Statusmeldung vom Dienstag, 17. August 30 neue bestätigte Corona-Fälle.  (Stand: 18.08.2021, 0 Uhr). Die Zahl der aktiven Fälle beträgt derzeit 112. Die 7-Tage-Inzidenz liegt zum Stichzeitpunkt laut RKI (Stand: 18. August 2021, 03:14 Uhr) bei 66,5.

Bei 19 Neuinfektionen handelt es sich um Reiserückkehrer aus dem Kosovo, Serbien, Kroatien, Bulgarien und der Türkei. Zwei der Neuinfektionen sind Folgefälle der infizierten Reiserückkehrer. Neun Personen haben sich in Bayern infiziert, wobei die genaue Ansteckungsquelle unklar ist. In Zusammenhang mit dem „Bavaria goes Zrce“-Festival ergeben sich aktuell 33 aktive Fälle. Von den 30 Neuinfektionen sind zwei Personen vollständig geimpft. Beide Personen sind in der Altersgruppe 15-34 Jahre und sind asymptomatisch oder weisen bisher nur leichte Symptome auf.

Update, 12.42 Uhr - In allen 16 Ländern mindestens jeder Zweite vollständig geimpft

Bei den Corona-Impfungen ist jetzt in allen 16 Bundesländern mindestens jeder zweite Einwohner vollständig geimpft. Als letztes Land schaffte Sachsen die Marke von 50 Prozent mit nun 50,1 Prozent, wie aus Daten des Bundesgesundheitsministeriums von Mittwoch hervorgeht. Bundesweit sind 57,8 Prozent der Bevölkerung - 48,1 Millionen Menschen - vollständig geimpft. Mindestens eine erste Impfung bekommen haben nunmehr 52,8 Millionen Menschen oder 63,5 Prozent der Bevölkerung. Dabei nimmt die Zahl der Erstimpfungen wieder etwas zu, wie aus den Daten des Robert Koch-Instituts hervorgeht. Demnach bekamen am Dienstag gut 92.000 Menschen eine Erstimpfung, an den Dienstagen der beiden Vorwochen waren es jeweils rund 75.000.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn rief nicht geimpfte Menschen erneut zum Mitmachen auf. „Jede einzelne Impfung bringt uns allen mehr Sicherheit und Normalität“, schrieb der CDU-Politiker bei Twitter. Er wies darauf hin, dass sich am Dienstag 22.500 Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren erstmalig impfen ließen - dies seien mehr als 20 Prozent aller Erstimpfungen dieses Tages. Insgesamt sind nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) nun 25,1 Prozent aller Kinder dieser Altersgruppe mindestens einmal geimpft - vollständig geimpft sind 16,0 Prozent.

Update, 11.43 Uhr - Mehrere Kinder aus Burghausen infiziert

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich nun 16 neue Corona-Fälle gemeldet (Stand: 18. August, 0 Uhr). Unter den Neu-Infizierten befinden sich unter anderem auch drei Kinder aus Burghausen (9, 12 und 13 Jahre alt). Damit stieg die Gesamtzahl der Infizierten seit Pandemie-Ausbruch in Stadt und Landkreis Altötting auf 6161 Personen.

Die aktuelle Sieben-Tage-Inzidenz lag zum o.g. Zeitpunkt nach Angaben des Landratsamtes bei 47,5, Aktuell gibt es in Stadt und Landkreis 73 aktive Fälle - die meisten davon in Burghausen (22), Garching an der Alz (12) und der Stadt Altötting (11). Zudem gab es auch drei positive Schnelltest-Ergebnisse, die bislang jedoch noch nicht in die Statistik eingearbeitet wurden.

Update, 10.52 Uhr - Inzidenzen in Stadt und Landkreis Rosenheim explodieren

Die Inzidenzen in Stadt und Landkreis Rosenheim sind in den letzten Tagen sprichwörtlich explodiert. Lag der Wert für die Stadt Rosenheim vor einer Woche noch bei niedrigen 14,2, melden heute das RKI und das Gesundheitsamt 78,7. Und auch im Landkreis steigt die Inzidenz unaufhaltsam. Auch hier wurde die magische 50er-Marke mit 52,0 nach knapp drei Monaten wieder überschritten (51,3 am 25. Mai).

Und die Entwicklungen der vergangenen Tage deuten auf weitere Steigerungen hin. Allein von Dienstag auf Mittwoch wurden dem Rosenheimer Gesundheitsamt für den Landkreis 31 Neuinfektionen gemeldet. Der bisherige Höchstwert der vergangenen Tage wurde am 13. August mit 26 Neuinfektionen erreicht. Ähnlich sieht die Lage in der Stadt Rosenheim aus. 14 Neuinfektionen bedeuten neuer Höchstwert der vergangenen Wochen. Bereits am Dienstag lag die Zahl der Neuinfektionen im zweistelligen Bereich.

Update, 9.45 Uhr - Inzidenz für Landkreis Traunstein nicht korrekt

Am Morgen hat das zuständige Robert-Koch-Institut (RKI) die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Traunstein mit 20,9 angegeben. Dieser Wert ist jedoch nicht korrekt, wie das Landratsamt Traunstein nun bekannt gab. Vielmehr liege der tatsächliche Wert für den Landkreis bei etwa 31, wie aus den Berechnungen des zuständigen Gesundheitsamtes hervorgehe, hieß es. Die Begründung: Offenbar hat es am Dienstag bei der Übermittlung der Zahlen der Neuinfektionen ein technisches Problem gegeben.

Update, 8.45 Uhr - Steigende Inzidenzen: Neueste RKI-Zahlen für die Region

Entwicklung der 7-Tage-Inzidenzen in der Region (Stand 18. August).

Die Corona-Fallzahlen bzw. 7-Tage-Inzidenzen in den Städten und Kreisen der Region steigen stetig weiter an. Inzwischen sind die Inzidenzen in zwei Landkreisen und der Stadt Rosenheim über den Wert von 50 geklettert. Seit sechs Tagen in Folge ist die Inzidenz im Kreis Mühldorf über 50 (aktuell 66,5), hier wurden bereits strengere Corona-Regeln erlassen. Im Kreis Rosenheim ist die Inzidenz den ersten Tag über 50 (aktuell 52,0) gestiegen.

Einen rasanten Anstieg hat die Stadt Rosenheim zu verzeichnen: Hier stieg die Inzidenz auf nun 78,7. Die übrigen Inzidenzen im Detail: Kreis Altötting (von 36,8 auf 47,5), Kreis Traunstein (von 22,0 auf 20,9), Kreis Berchtesgadener Land (von 52,9 auf 48,1). In der Region wurde laut RKI kein weiterer Todesfall gemeldet.

Update, 7.21 Uhr - Aiwanger fordert Impulse für den Aufschwung

Die bayerische Industrie hat die Corona-Krise nach Einschätzung von Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger überstanden. „Jetzt stehen die Zeichen wieder auf Erholung: Bereits im Juni dieses Jahres war die Produktion höher als im Juni 2019“, sagte der Freie-Wähler-Vorsitzende am Mittwoch vor der Vorstellung des Industrieberichts 2021 in München.

Allerdings seien Lieferengpässe bei Material und Halbleitern, steigende Rohstoffpreise und protektionistische Tendenzen im Welthandel ein Risiko für die weitere Entwicklung. „Deshalb sind jetzt bundespolitische Impulse notwendig: Senkung der Unternehmenssteuern, wettbewerbsfähige Strompreise und Abschaffung des Soli“, sagte Aiwanger. Gemessen am Umsatz war Bayern 2020 weiterhin Deutschlands stärkster Industriestandort. Die rund 7900 Betriebe im verarbeitenden Gewerbe setzten 348,8 Milliarden Euro um - ein Rückgang von 8,7 Prozent.

RKI registriert 8324 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 40,8

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages hat sich sprunghaft erhöht. Die Gesundheitsämter meldeten dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 8324 Neuinfektionen - und damit über 4400 mehr als am Vortag (3912). Das geht aus Zahlen vom Mittwochmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 4.09 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert für Deutschland bei 4996 Ansteckungen gelegen. Zuletzt lag der Wert am 21. Mai über 8000 Neuinfektionen binnen 24 Stunden.

Darüber hinaus stieg die Sieben-Tage-Inzidenz weiter an und über die Marke von 40. Nach Angaben des RKI lag sie bei 40,8 - am Vortag hatte der Wert 37,4 betragen, vor einer Woche 25,1. Die Inzidenz war in der Pandemie bisher Grundlage für viele Corona-Einschränkungen, etwa im Rahmen der Ende Juni ausgelaufenen Bundesnotbremse. Künftig sollen daneben nun weitere Werte wie Krankenhauseinweisungen stärker berücksichtigt werden.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 22 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 14 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.835.375 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.687.600 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 91.921.

mh/mw/dpa

Kommentare