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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Wegen Omikron: Lauterbach warnt mit Daten aus England und London ruft Katastrophenfall aus

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) zeigt sich erneut besorgt angesichts der sich stetig ausbreitenden Omikron-Variante des Corona-Virus.
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Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) zeigt sich erneut besorgt angesichts der sich stetig ausbreitenden Omikron-Variante des Corona-Virus.

München/Oberbayern – Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Samstag (18. Dezember) im News-Ticker:

Die Fallzahlen im Überblick:

  • Hospitalisierte Fälle/7 Tage in Bayern: 675 (Quelle/Stand: LGL, 17. Dezember, 8 Uhr)*
  • Hospitalisierungsrate in Bayern: 5,1 (Quelle/Stand: LGL, 17. Dezember, 8 Uhr)
  • Covid-19-Fälle auf Intensivstationen in Bayern: 914 (Quelle/Stand: DIVI, 18. Dezember, 6.15 Uhr)**/***
  • Intensivbetten-Auslastung ILS Rosenheim: 87,8 % (Quelle/Stand: DIVI, 18. Dezember, 6.15 Uhr)****
  • Intensivbetten-Auslastung ILS Traunstein: 85,5 % (Quelle/Stand: DIVI, 18. Dezember, 6.15 Uhr)****
  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 361,7, Landkreis Rosenheim 407,7, Landkreis Traunstein 361,2 , Landkreis Berchtesgadener Land 405,4, Landkreis Mühldorf 362,3, Landkreis Altötting 410,2 (Quelle/Stand: RKI, 18. Dezember, 4.55 Uhr)****
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 8387, Landkreis Rosenheim 34.203, Traunstein 26.210, Berchtesgadener Land 15.503, Mühldorf 16.309, Altötting 13.135 (Quelle/Stand: RKI, 18. Dezember, 4.55 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 91, Landkreis Rosenheim 591, Traunstein 296, Berchtesgadener Land 144, Mühldorf 245, Altötting 254 (Quelle/Stand: RKI, 18. Dezember, 4.55 Uhr)
  • ServiceFälle Deutschland --- Fälle weltweit --- Überblick Risikogebiete
    * = Steigt der Wert auf 1200 oder höher, tritt Warnstufe Gelb in Kraft
    ** = Steigt der Wert auf 450 oder höher, tritt ebenfalls Warnstufe Gelb in Kraft
    *** = Steigt der Wert auf 600 oder höher, tritt Warnstufe Rot in Kraft
    **** = Liegt die Intensivbetten-Auslastung im Rettungsleitstellenbezirk über 80% und die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis/der Stadt bei 300 oder höher, tritt ebenfalls Warnstufe Rot in Kraft

Update, 20.46 Uhr - Wegen Omikron: Lauterbach warnt mit Daten aus England und London ruft Katastrophenfall aus

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) zeigt sich erneut besorgt angesichts der sich stetig ausbreitenden Omikron-Variante des Corona-Virus. Auf Twitter teilte Lauterbach den aktuellen NHS Report aus England und teilt seine Meinung zu diesen Daten mit. „Der angefügte neue NHS report zu Omicron in UK ist sehr bedeutsam“, schreibt er. Die Einordnung klingt besorgniserregend: „Er zeigt, dass es unwahrscheinlich ist, dass Omicron milder verläuft.“

In England hat sich die neue Variante Omikron bereits stark verbreitet. In Deutschland ist das noch nicht der Fall. Jedoch wird vonseiten zahlreicher Experten bereits vor einer erneuten Welle gewarnt, welche sich durch wieder steigende Neuinfektionen bemerkbar machen wird.

Die britische Hauptstadt London hat wegen der rapiden Ausbreitung der Omikron-Variante des Corona-Virus am Samstag den Katastrophenfall ausgerufen. „Der Anstieg der Omikron-Fälle in unserer Hauptstadt ist sehr besorgniserregend“, teilte Bürgermeister Sadiq Khan am Samstag mit. „Deshalb rufen wir erneut den Katastrophenfall aus.“ Khan verwies darauf, dass die Zahl der Covid-Patienten in Londons Krankenhäusern wieder massiv steigt.

Update, 19.32 Uhr - Niederlande verhängen neuen Lockdown

Die Niederlande haben kurz vor Weihnachten wegen der Omikron-Variante des Coronavirus einen neuen strengen Lockdown verhängt. Von diesem Sonntag an müssen fast alle Geschäfte, Gaststätten, Kultur- und Sporteinrichtungen, Schulen und Friseure schließen. Ausgenommen sind nur Läden wie Supermärkte und Apotheken, die für die Versorgung wichtig sind. Die extrem schnelle Verbreitung der Omikron-Variante zwinge zu diesen harten Maßnahmen, sagte Ministerpräsident Mark Rutte am Samstagabend in Den Haag. „Es ist unvermeidlich. Wir müssen eingreifen, um Schlimmeres zu verhindern.“

Zu Hause darf man nun in der Regel nur noch zwei Gäste empfangen - nur zu Weihnachten sind es vier. Der Lockdown soll zunächst bis zum 14. Januar gelten, also bis ins neue Jahr hinein. Eine Ausgangssperre werde es vorerst nicht geben, sagte Rutte. Bisher galt in dem deutschen Nachbarland mit etwa 17,5 Millionen Einwohnern schon ein „Abend-Lockdown“. Die meisten Geschäfte, Gaststätten sowie Kultur- und Sporteinrichtungen mussten um 17 Uhr schließen.

Das Beratergremium der Regierung hatte wegen der Omikron-Variante dringend zu dem strengeren Lockdown geraten. Es müsse Zeit gewonnen werden, um so viele Menschen wie möglich mit einer Booster-Impfung vor einer Covid-19-Erkrankung zu schützen. Die Niederlande sind im Vergleich zu anderen Ländern mit Auffrischungsimpfungen in Verzug.

Die Omikron-Variante verbreitet sich nach Angaben der Experten viel schneller aus als bisher erwartet. In Amsterdam verdoppelt sich die Zahl der Infektionen alle zwei bis drei Tage. Bereits vor Weihnachten werde diese Variante in der Hauptstadt dominant sein, hieß es. Zur Zeit sinkt die Zahl der Neuinfektionen zwar. Doch die Krankenhäuser stehen unter hohem Druck, sodass sie nach Befürchtung der Experten einen weiteren Zustrom von Patienten nicht auffangen könnten.

In den vergangenen sieben Tagen ging die Zahl der Neuinfektionen im Vergleich zur Vorwoche um etwa 24 Prozent zurück. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Samstag bei 617. Zum Vergleich: In Deutschland wurden zuletzt knapp 322 Infektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen registriert.

Update, 18.54 Uhr - Corona-Demonstrationen in Bayern: Polizist bei Protest in Traunstein verletzt

Die Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen im Freistaat sind am Samstag vorerst weitgehend ohne Zwischenfälle verlaufen. Ein Polizeibeamter wurde jedoch leicht verletzt. Zudem waren mehrere Versammlungen am frühen Abend noch nicht beendet, andere hatten noch nicht begonnen.

Den gravierendsten Zwischenfall gab es in Traunstein, wo einer der rund 1200 Protestierenden wegen Verstoßes gegen die Maskenpflicht einen Platzverweis erhielt. Ein unbeteiligter Dritter griff daraufhin die Beamten tätlich an und verletzte einen von ihnen leicht, wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd sagte.

Viel los war in Regensburg. Bei der Kundgebung der Gegner der Corona-Maßnahmen waren in der Spitze nach Schätzungen der Polizei rund 2400 Menschen, bei einer Gegendemonstration weitere knapp 100. In Bamberg versammelten sich rund 1600 Maßnahmengegner, „das sind ungefähr drei Mal so viele wie angemeldet wurden“, sagte ein Polizeisprecher. Dazu habe es eine Gegenversammlung mit ungefähr 450 Personen gegeben.

Auch in Ansbach waren nach Angaben der Polizei rund 1600 Kritiker unterwegs. Da die Anordnung, mindestens medizinische Masken zu tragen, am Anfang von einem Großteil der Teilnehmer nicht eingehalten wurde, stoppte die Polizei den Zug vorübergehend. Zudem gab es eine Störung, als ein größerer Teil die Versammlungsstrecke Richtung Innenstadt verlassen wollte, was die Polizei aber unterband. Auch in anderen Städten und Gemeinden im Freistaat gab es Versammlungen, die nach vorläufigem Stand aber friedlich verliefen.

Update, 18.15 Uhr - Kita-Fachkräfte: Sozialministerium soll Corona-Tests zentral besorgen

Die Corona-Tests für die Krippen- und Kindergarten-Kinder sollte das Sozialministerium nach Ansicht des Verbandes der Kita-Fachkräfte in Bayern zentral beschaffen und an die Kitas verteilen. „Die Sets können dann von den Eltern in den Einrichtungen abgeholt werden. Durch dieses Verfahren würde den Eltern der Weg in die Apotheke erspart und damit die Umsetzung erleichtert“, teilte der Verband am Samstag in München mit. Zudem müssten dann keine Berechtigungsscheine mehr ausgestellt werden, wodurch der Verwaltungsaufwand minimiert werde.

Nach dem Ende der Weihnachtsferien müssen Eltern ihre Kita-Kinder drei Mal in der Woche selbst testen, wofür sie von den Kitas Berechtigungsscheine für bislang jeweils zehn Tests erhalten. Das Ergebnis der Selbsttests müssen die Eltern entweder durch Vorlage der Testkassette oder durch ein unterschriebenes Formular vorweisen, bevor das Kind betreut werden darf. Haben Erzieherinnen und Erzieher Zweifel an der Wahrheit der Angaben, dürfen sie laut Ministerium weitere Nachweise verlangen, etwa ein Video von der Durchführung des Tests.

Update, 17.05 Uhr - Kurz vor Weihnachten: Verwaltungsgerichtshof kippt 2G-Regel in Spielwarenläden

In Niedersachsen wurde die 2G-Regel im Einzelhandel gekippt. Die Diskussion über die Sinnhaftigkeit der Regel dauert weiterhin an. In Bayern wurden zunächst keine Lockerungen in diesem Bereich in Aussicht gestellt. Am Freitag hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (VGH) eine Entschdeidung getroffen, welche bezüglich der 2G-Regel nun auch im Freistaat für Lockerungen sorgen dürfte - wenn auch nur in einem Teilbereich. Betroffen sind Spielwarengeschäfte. Diese dienen dem Urteil zufolge auch der „Deckung des täglichen Bedarfs“. Insbesondere für Kinder.

Damit dürfte die 2G-Regel in Spielwarengeschäften fallen. Zu der Entscheidung veröffentliche der Handelsverband Bayern am Freitag eine Pressemitteilung. Im Beschluss des VGH wird die Entscheidung damit begründet, dass das „Angebot von Spielwarengeschäften im Regelfall keine lebensnotwendigen Bedarfsgüter umfasst“, jedoch Spielwaren „jedenfalls für Kinder und zumal in der Weihnachtszeit (mindestens) dieselbe Bedeutung wie (für Erwachsene) Bücher, Schnittblumen und Gartengeräte“ haben.

Update, 16.44 Uhr - Merz schießt gegen Lauterbach: „Neigt leider in gewissen Situationen zu sehr starken Übertreibungen“

Der designierte CDU-Vorsitzende Friedrich Merz sieht es als eine der wichtigsten Aufgaben des neuen Bundesgesundheitsministers Karl Lauterbach (SPD) an, den Deutschen in der Corona-Pandemie Zuversicht zu vermitteln. „Niemand spricht Karl Lauterbach die Fachkompetenz ab, aber er neigt leider in gewissen Situationen zu sehr starken Übertreibungen“, sagte Merz der „Bild“ (Online/Samstag). „Er wird im Amt jetzt ein vernünftiges Maß finden müssen, und er muss vor allem den Menschen wieder die Zuversicht vermitteln, dass wir irgendwann die Pandemie auch hinter uns haben.“

Update, 16 Uhr - Stiko-Mitglied: Impfpflicht lohnt nicht

Impfen ja - Impfpflicht nein: Das Stiko-Mitglied Christian Bogdan vom Universitätsklinikum Erlangen sieht den Aufwand einer Impfpflicht in keinem Verhältnis zum Nutzen. „Persönlich halte ich von einer gesetzlichen Impfpflicht nicht viel, da diese einen Rattenschwanz an Administration, Impfbefreiungszeugnissen und Klagen nach sich zieht und die gesellschaftliche Entzweiung fördert“, sagte der Experte der Ständigen Impfkommission (Stiko) den „Nürnberger Nachrichten“ und der „Nürnberger Zeitung“ (Samstag).

„Das Ziel, möglichst viele Menschen zu impfen, erreicht man über andere Wege viel einfacher. Allein die Einführung der 2G-Regel hat ja schon dazu geführt, dass sich sehr viele Unentschlossene impfen haben lassen“, sagte Bogdan. „Die drei oder vier Prozent, die generell jede Impfung ablehnen, sind der Mühe nicht wert, eine Impfpflicht einzuführen.“

Zugleich verteidigte Bogdan die Arbeit der Stiko. „Wenn es zu Verzögerungen gekommen ist, dann aufgrund von Impfstoffmangel oder aufgrund von politischen Entscheidungen, die in der Bevölkerung den Eindruck hinterließen, die Pandemie sei vorbei.“ So habe die Politik das Zurückfahren der Impfzentren angekündigt und damit eine Impflethargie in der Bevölkerung ausgelöst. Nur fünf Wochen später seien dann Booster-Impfungen gefordert worden.

Update, 14.44 Uhr - Holetschek: Müssen Omikron-Ausbreitung in Deutschland hinauszögern

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek hat sich besorgt wegen der Omikron-Variante des Coronavirus gezeigt. Der Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz erklärte am Samstag in München nach einer Sonder-Videoschalte der Länderressortchefs: „Wir müssen die Ausbreitung von Omikron so lange wie möglich verhindern und maximal verlangsamen, damit sich noch mehr Menschen impfen lassen können.“

Dass Omikron sehr ansteckend sei, sei mittlerweile wissenschaftlicher Konsens. Das Einschleppen der Variante aus den von der Bundesregierung als Virusvariantengebiet eingestuften Ländern müsse bestmöglich verhindert werden. „Von zentraler Bedeutung ist es, die Bedingungen der Einreise aus Virusvariantengebieten nochmals deutlich zu verschärfen“, so der CSU-Politiker.

Daher hätten die Länderminister den Bund gebeten, die Coronavirus-Einreiseverordnung anzupassen. Künftig sollten Einreisende ab sechs Jahren schon vor Abreise aus diesen Gebieten dem Beförderer einen negativen PCR-Test vorlegen, der bei Abflug im Ausland höchstens 48 Stunden zurückliegen dürfe. Ein Antigen-Schnelltest solle nicht mehr akzeptiert werden.

Außerdem solle eine „Regelungslücke“ geschlossen werden. Der PCR-Test solle auch von jenen Reisenden aus den Gebieten vorgelegt werden, die nur an einem deutschen Flughafen umsteigen. „Die Passagiere sitzen teilweise stundenlang im selben Flieger, und das Virus unterscheidet nicht zwischen Passagieren, die aus- oder umsteigen. Daher bitten wir den Bund, diese mögliche Infektionsquelle gerade bei Langstreckenflügen einzudämmen, indem alle Passagiere einen PCR-Test vorlegen müssen - alles andere wäre absurd.“

Holetschek bekräftigte zudem, der Bund solle sich kurzfristig für eine Einstufung von Großbritannien als Virusvariantengebiet einsetzen: „Die Ausbreitung von Omikron in Großbritannien ist sehr deutlich. Wir appellieren zudem an die Bevölkerung: Reisen Sie nicht in die Virusvariantengebiete, wenn es sich nicht vermeiden lässt.“

Update, 13.35 Uhr - Sonder-Schalte der Gesundheitsminister wegen Corona

Angesichts der Herausforderungen durch die Corona-Pandemie treffen sich die Gesundheitsminister von Bund und Ländern am Samstagmittag zu einer Sonder-Schalte. Die genaue Tagesordnung sei noch unklar, doch es werde um die allgemeine Corona-Entwicklung und um die Versorgung mit Impfstoffen gehen, sagte eine Sprecherin des bayerischen Gesundheitsministeriums, das den Vorsitz der Gesundheitsministerkonferenz innehat.

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hatte jüngst hinsichtlich der erwarteten Impfstoff-Liefermengen für das erste Quartal 2022 Alarm geschlagen. Er will deshalb im großen Stil Dosen nachkaufen, außerdem sollen 35 Millionen Dosen des Präparats von Moderna früher kommen als ursprünglich geplant.

Update, 12.15 Uhr - 1,1 Millionen Corona-Impfungen am Freitag - 921 000 Auffrischungen

Am Freitag (17. Dezember) sind erneut mehr als eine Million Impfungen gegen das Coronavirus verabreicht worden. Das geht aus den am Samstag veröffentlichten Zahlen auf dem Impf-Dashboard des Gesundheitsministeriums hervor. Demnach wurden am Freitag etwa 1,1 Millionen Dosen gespritzt, der Großteil - rund 921 000 davon - waren Auffrischungsimpfungen. In den vergangenen sieben Tagen wurden damit den Angaben zufolge im Schnitt täglich 1 Millionen Impfdosen verabreicht.

Insgesamt haben nach der Statistik nun 70,2 Prozent aller Menschen in Deutschland den vollständigem Grundschutz gegen das Virus. Die dafür meist nötige zweite Spritze haben den Angaben zufolge mindestens 58,4 Millionen Menschen bekommen. Eine zusätzliche Booster-Spritze zur Auffrischung haben nunmehr mindestens 25,2 Millionen Menschen oder 30,3 Prozent der Bevölkerung bekommen.

Weiterhin gibt es beim Stand der Impfungen gegen das Coronavirus erhebliche regionale Unterschiede: Unter den Bundesländern verzeichnet Bremen mit 85,9 Prozent den höchsten Anteil Erstgeimpfter. In dem Bundesland sind mittlerweile 82,0 Prozent der Bevölkerung vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Sachsen ist Schlusslicht: Die Quote bei den Erstimpfungen liegt hier bei 62,4 Prozent, vollständig geimpft sind laut RKI 59,5 Prozent.

Update, 11.23 Uhr - Erneut 14 Todesfälle in der Region

Auch wenn die Inzidenz im Allgemeinen einen rückläufigen Trend vorweist, so bleibt die Anzahl der Todesfälle in der Region bedauerlich hoch. Erneut sind 14 Menschen in Verbindung mit dem Corona-Virus zu Tode gekommen. Davon allein sechs im Kreis Traunstein und vier im Kreis Berchtesgadener Land. Zwei entfallen auf den Kreis Rosenheim, Altötting und Mühldorf beklagen jeweils einen Corona-bedingten Todesfall.

Die Todesfälle der letzten Woche

Update, 10.15 Uhr - Jeder Dritte will Treffen mit Ungeimpften über Feiertage vermeiden

Etwa ein Drittel der Menschen in Deutschland geht Ungeimpften über die Feiertage lieber aus dem Weg. Das geht aus einer Online-Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur hervor.

Die Fragestellung lautete: „Über die Feiertage kommen viele Menschen mit Freunden und Verwandten zusammen. Spielt es dabei für Sie eine Rolle, ob die anderen gegen das Coronavirus geimpft sind?“ Darauf gaben 35 Prozent der mehr als 2000 Befragten an, Treffen mit Ungeimpften vermeiden zu wollen. Ein knappes Viertel wollte bei solchen Zusammenkünften weitere Vorsichtsmaßnahmen ergreifen: 15 Prozent sagten, sie wollten besonders auf Abstands- und Hygieneregeln achten, weitere 9 Prozent wollten um einen Corona-Schnelltest bitten.

Für 9 Prozent der Befragten spielt die mangelnde Impfung zwar eine Rolle, sie wollen diese aber in Kauf nehmen. Für immerhin 29 Prozent war die fehlende Immunisierung hingegen unerheblich.

Update, 9.30 Uhr - Inzidenzen in der Region fallen leicht ab

7-Tage-Inzidenzen in Südostbayern und Krankenhaus-Ampel in Bayern (Stand: 18. Dezember 2021).

Zuletzt fielen die 7-Tage-Inzidenzen in den Städten und Kreisen der Region kontinuierlich. Das bleibt laut neuesten RKI-Daten (Stand: 18. Dezember, 4.55 Uhr) auch so. Einzige Ausnahme ist die Stadt Rosenheim mit einem leichten Anstieg (von 355,4 auf 361,7). Im Landkreis Rosenheim gab es einen leichten Abfall (von 416,5 auf 407,7). Ähnlich ist das Bild in den Kreisen Traunstein (von 414,1 auf 361,2) und Berchtesgadener Land (von 474,0 auf 405,4). Und auch in den Kreisen Mühldorf (von 402,6 auf 362,3) und Altötting (von 412,9 auf 410,2) fällt die Inzidenz ein wenig ab.

Dies passt zum bayernweiten Trend: Der Freistaat liegt mit einer minimal gestiegenen Inzidenz von 315,4 unter dem bundesweiten Durchschnitt (321,8).

Update, 8.10 Uhr - Einreise nach Österreich nur noch mit hohen Hürden

Österreich verschärft seine Einreisebestimmungen zur Eindämmung der Omikron-Variante. Ins Land dürfen nach Angaben des Gesundheitsministeriums bis auf weiteres nur noch Menschen, die über einen gültigen 2G-Nachweis verfügten. Konkret bedeute dies, sie müssten dreifach geimpft oder genesen sein. Wer keine Auffrischungsimpfung habe, müsse einen PCR-Test vorlegen. Ansonsten müssten die Reisenden sofort in Quarantäne.

Die Schweiz lockerte die Einreisebestimmungen dagegen. Während seit Anfang Dezember auch für Geimpfte ein PCR-Test für die Einreise nötig war, reicht ab 20. Dezember ein Antigen-Schnelltest, der höchstens 24 Stunden vor Grenzüberschreitung gemacht wurde. Zudem müssen sich Geimpfte und Genesene nicht mehr wie bislang einem zweiten Test nach vier bis sieben Tagen unterziehen. Die Regel bleibt nur für Ungeimpfte in Kraft.

In Österreich tritt die neue Verordnung am Montag (20. Dezember) in Kraft, wie das Gesundheitsministerium am Freitagabend mitteilte. Die Heimquarantäne sei erst zu beenden, wenn nach der Einreise ein PCR-Test gemacht und ein negatives Ergebnis bestätigt worden seien.

Ausgenommen vom 2G-Nachweis seien Schwangere und Personen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden könnten. Der Ausnahmegrund sei durch ein ärztliches Attest nachzuweisen. Sonderregeln gebe es außerdem für Kinder. Für Pendlerinnen und Pendler bleibe es bei der gewohnten 3G-Regel.

RKI registriert 42 813 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 321,8

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag erneut gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Samstagmorgen mit 321,8 an. Am Vortag hatte der Wert bei 331,8 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 402,9 (Vormonat: 336,9). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 42 813 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 4.10 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 53 697 Ansteckungen. Die Zahl gemeldeter Infektionen geht seit knapp drei Wochen zurück. Experten befürchten wegen der ansteckenderen Omikron-Variante aber eine baldige Trendumkehr.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 414 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 510 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 6 764 188 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Freitag mit 5,10 (Donnerstag: 5,17) an. Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Samstagmorgen mit 5 724 100 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 108 053.

mda/nt/dpa

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