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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Deutschland steuert auf Überangebot an Corona-Impfstoff zu

Coronavirus - Deutschland steuert auf ein Überangebot zu
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Corona-Impfung (Symbolbild).

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Montag (19. Juli) im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 11,0, Landkreis Rosenheim 6,1, Landkreis Traunstein 16,4, Landkreis Berchtesgadener Land 10,4, Landkreis Mühldorf 11,2, Landkreis Altötting 14,3 (Quelle/Stand: RKI, 19. Juli, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 3946, Landkreis Rosenheim 13.961, Traunstein 11.124, Berchtesgadener Land 6046, Mühldorf 6989, Altötting 6074 (Quelle/Stand: RKI, 19. Juli, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 67, Landkreis Rosenheim 462, Traunstein 217, Berchtesgadener Land 102, Mühldorf 155, Altötting 210 (Quelle/Stand: RKI, 19. Juli, 0 Uhr)
  • Mindestens 91.363 Todesfälle in Deutschland (15.306 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 20.10 Uhr - Deutschland steuert auf Überangebot an Corona-Impfstoff zu

Mehr als ein halbes Jahr nach Start der Corona-Impfungen steuert Deutschland auf ein Überangebot an Impfstoff zu. Die Verfügbarkeit an Impfstoffen werde die Nachfrage schon bald „deutlich“ übersteigen, stellten die Gesundheitsministerinnen und -minister von Bund und Ländern am Montag in einem Beschluss nach fest, der der Deutschen Presse Argentur vorliegt. „Ein Rückgang der Nachfrage ist sowohl in den Impfzentren als auch in den Arztpraxen und bei den Betriebsärzten zu verzeichnen.“ zitiert die dpa daraus.

Für den Erfolg der Impfkampagne ist allerdings eine möglichst hohe Impfquote entscheidend. 46,4 Prozent der Menschen in Deutschland sind mittlerweile vollständig geimpft. 59,9 Prozent haben mindestens eine Dosis. „Bund und Länder werden ihre Bemühungen noch einmal verstärken, um gezielt diejenigen Menschen mit einem Impfangebot zu erreichen, die sich bisher nicht für eine Impfung entschieden haben“, heißt es auf der Gesundheitsministerkonferenz. Dafür soll die laufende Impfkampagne verstärkt werden. Mobile Teams sollen auf Marktplätzen, nahe Kirchen, Supermärkten, Einkaufshäusern sowie Kultur-, Sport- und Freizeitaktivitäten zusätzliche Angebote machen. Zudem soll die Logistik rund um die Impfstofflieferungen flexibler werden. 

Bund und Länder planen notfalls eine verstärkte Weitergabe an andere Nationen. „Der Verwurf von Impfstoffen muss auf ein Minimum begrenzt werden“, heißt es in ihrem Beschluss. „Der Bund wird Impfstoffe, die in der nationalen Impfkampagne nicht zum Einsatz kommen und deren Lagerhaltung eine Weitergabe zulassen, Drittstaaten durch Impfstoffspenden zur Verfügung stellen.“

Update, 18.05 Uhr - Sechs weitere Corona-Fälle im Landkreis Berchtesgadener Land

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit Freitag (16. Juli) 6 weitere bestätigte COVID-19-Fälle im Landkreis gibt. Die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten COVID-19-Fälle mit Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land beläuft sich auf 6.046. Nach derzeitigem Meldungsstand liegt der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land bei 10,4.

Von den insgesamt 6.046 COVID-19-Fällen sind mittlerweile 5.927 Personen wieder genesen und ihre Quarantänezeit ist ausgelaufen. Aktuell gibt es 17 aktive COVID-19-Fälle im Landkreis, davon ein Fall in Einrichtungen im Landkreis Berchtesgadener Land (dazu zählen Alten- und Pflegeheime, Gemeinschaftsunterkünfte, Kindergärten und Schulen). In den vergangenen 7 Tagen gab es insgesamt 11 neue COVID-19-Fälle.

Bei allen positiv getesteten COVID-19-Fällen ermittelt das Gesundheitsamt die Kontaktpersonen und leitet die notwendigen Maßnahmen ein, wie z. B. eine häusliche Quarantäne. Aktuell befinden sich 31 direkte Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.

In den Kliniken im Berchtesgadener Land werden aktuell sechs COVID-19-Patienten stationär behandelt. Diese Patienten werden nicht intensivmedizinisch betreut. 

Update, 16.39 Uhr - Acht Neuinfektionen im Kreis Traunstein

im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein liegen derzeit 40 aktive COVID-19-Fälle vor. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 16,4.

Seit der letzten Mitteilung sind beim Staatlichen Gesundheitsamt acht Neuinfektionen eingegangen. Es liegen insgesamt 11.125 bestätigte Fälle vor, die seit Beginn der Pandemie positiv getestet wurden.

Als genesen gelten mindestens 10.868 Personen, das sind neun Personen mehr seit der Meldung.

Beim Gesundheitsamt Traunstein ist seit der letzten Pressemitteilung keine Todesmeldung eingegangen. Damit liegen im Landkreis Traunstein insgesamt 217 Todesfälle in Zusammenhang mit COVID-19-Erkrankungen vor.

Derzeit werden in den Kliniken im Landkreis Traunstein zwei COVID-19-Patienten behandelt, davon einer auf der Normalstation und einer auf der Intensivstation.

Mittlerweile wurden im Landkreis Traunstein 87.982 Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 73.883 Personen die Zweitimpfung erhalten.

Update, 16.32 Uhr - SPD-Politiker will Impfverweigerer künftig für Tests zahlen lassen

Der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion, Carsten Schneider, will, dass Impfverweigerer ihre Corona-Tests perspektivisch selbst zahlen müssen. „Auf Dauer werden wir uns kostenlose Tests nicht leisten können“, sagte Schneider dem Nachrichtenportal t-online. Wer sich nicht impfen lasse, könne nicht erwarten, dass die Allgemeinheit dauerhaft alles für ihn finanziere. Ausgenommen seien Kinder, Jugendliche und Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen könnten.

Derzeit sei es jedoch noch zu früh für kostenpflichtige Tests, deutete Schneider an. Im Moment müsse man die Menschen vor allem besser von der Impfung überzeugen. „Wir müssen an die Vernunft appellieren“, sagte Schneider. „Gleichzeitig sollten wir den Leuten auch die Konsequenzen aufzeigen, wenn sie sich nicht impfen lassen.“ Werde die Herdenimmunität nicht erreicht, „gibt es das alte, normale Leben nicht zurück“. Dann drohten etwa im Herbst und Winter auch wieder stärkere Einschränkungen im öffentlichen Leben.

Update, 15.29 Uhr - Studie: Jeder zehnte Gymnasiast hat psychische Probleme wegen Corona

Jeder zehnte Gymnasiast in Bayern braucht einer Umfrage zufolge professionelle Hilfe zur Aufarbeitung der Corona-Krise. Die Hälfte der befragten Klassenleitungen habe angegeben, „dass mindestens drei oder sogar mehr als vier Lernende ihrer Klasse nach dem zweiten Corona-Schuljahr erheblichen psychosozialen Unterstützungsbedarf haben – wir reden hier von zehn Prozent der bayerischen Gymnasiasten“, sagte Michael Schwägerl, Vorsitzender des bayerischen Philologenverbandes (bpv), am Montag in München.

Zum Ende des Schuljahres hatte der bpv unter seinen Mitgliedern, die überwiegend an den Gymnasien im Freistaat beschäftigt sind, eine Umfrage zur Lage an den Gymnasien und Beruflichen Oberschulen durchgeführt. Rund 2000 Lehrer hatten sich laut Schwägerl daran beteiligt. Dabei sei herausgekommen, dass es in 85 Prozent der Klassen Schülerinnen und Schüler mit Unterstützungsbedarf im psychosozialen Bereich gebe. In der Hälfte der Klassen benötigten drei und mehr Schüler professionelle Hilfe.

Update, 14.46 Uhr - SPD, Grüne und FDP fordern Sonderermittler für Maskenaffäre

Im Licht der neuen Ermittlungen zu Maskenverkäufen fordern die Landtagsfraktionen von SPD, Grünen und FDP einen unabhängigen Sonderermittler. Sollte die Staatsregierung bis Ende Juli keinen Vorschlag machen, werde man „die Aufklärung im Rahmen eines Untersuchungsausschusses erzwingen“, erklärten sie am Montag. Dabei kritisieren sie unter anderem, „Unsummen an Provisionen für CSU-Abgeordnete sowie neue Verdachtsmomente auf Verstrickungen der Freien Wähler“.

Vergangene Woche war bekannt geworden, dass zwei Unternehmer verhaftet wurden, die dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) im April 2020 rund zehn Millionen OP-Masken mit gefälschtem Zertifikat verkauft haben sollen. Einer der beiden ist Kommunalpolitiker der Freien Wähler.

Freie-Wähler-Chef und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hatte am Freitag mitgeteilt, dass ein Verdächtiger sich auch mehrfach hilfesuchend an ihn gewandt habe. Ob es sich dabei um den FW-Politiker handelte, wurde nicht deutlich. Aiwanger habe das Anliegen an das LGL weitergeleitet.

Update, 13.32 Uhr - Bei Kapillarlecksyndrom: Warnung vor Johnson & Johnson-Impfung

Menschen, die in der Vergangenheit das extrem seltene Kapillarlecksyndrom entwickelt haben, sollen keinen Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson erhalten. Das geht aus dem sogenannten Rote-Hand-Brief des Herstellers hervor, der am Montag vom Paul-Ehrlich-Institut (PEI) verbreitet wurde. Demnach wurden in den ersten Tagen nach Verabreichung dieses Impfstoffes „sehr selten Fälle des Kapillarlecksyndroms berichtet, in einigen Fällen mit tödlichem Ausgang“.

Somit sei der Impfstoff kontraindiziert bei Menschen, die in der Vergangenheit ein Kapillarlecksyndrom entwickelt hatten, hieß es. Nach Angaben auf dem Aufklärungsmerkblatt zum Impfen dürfen Menschen, die jemals das Kapillarlecksyndrom hatten, auch nicht mit dem Produkt von AstraZeneca (Vaxzevria) geimpft werden. Dort heißt es über die „sehr seltenen“ eingetretenen Fälle: „Das Kapillarlecksyndrom trat in den ersten Tagen nach Impfung auf und ist gekennzeichnet durch eine rasch fortschreitende Schwellung der Arme und Beine, plötzliche Gewichtszunahme sowie Schwächegefühl.“ Es erfordere eine sofortige ärztliche Behandlung.

Update, 12.24 Uhr - Weniger Corona-Fälle in Moskau - Beschränkungen zurückgenommen

In der russischen Hauptstadt Moskau werden trotz tausender neuer Corona-Fälle die Beschränkungen gelockert. Seit Montag (19.7.) können in Europas größter Metropole (ca. 15 Millionen Einwohner) auch Ungeimpfte wieder in Bars und Restaurants gehen. Das war zuvor nur möglich mit einem negativen PCR-Test und für Menschen nach einer Impfung mit einem QR-Code. Gaststätten beschwerten sich über ausbleibende Kundschaft. In Parks im Zentrum sammelte sich regelmäßig Müll an, weil dort viele etwa Fastfood verspeisten.

Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin rechtfertigte die Lockerungen mit der besser werdenden Corona-Lage in Moskau. Am Montag meldeten die Behörden 4000 Corona-Neuinfektionen binnen einem Tag. Zuletzt waren es zu Spitzenzeiten mehr als 9000.

Update, 11.47 Uhr - Dritter Athlet im olympischen Dorf positiv auf Corona getestet

Vor Beginn der Olympischen Spiele von Tokio ist der dritte Sportler im Athletendorf positiv auf das Coronavirus getestet worden. Beachvolleyballspieler Ondrej Perusic sei betroffen, teilte das Nationale Olympische Komitee Tschechiens am Montag mit. Noch am Vormittag hatten die Olympia-Organisatoren erklärt, dass nach den ersten beiden Corona-Fällen im olympischen Dorf keine weiteren dortigen Neuinfektionen bei Sportlern festgestellt worden seien.

Perusic zeige keine Krankheitssymptome, ein PCR-Test habe aber das Ergebnis eines vorhergehenden Schnelltests bestätigt, sagte Delegationsleiter Martin Doktor. Der 26 Jahre alte Sportler wurde den Angaben zufolge von den übrigen Athleten getrennt und in ein eigens für solche Fälle bestimmtes Hotel gebracht. Aufgrund der Quarantäneregeln darf er nun am 26. Juli nicht gemeinsam mit seinem Kollegen David Schweiner im olympischen Beachvolleyball-Turnier antreten. Die tschechische Delegation will über eine Verschiebung der Begegnung verhandeln.

Update, 11.01 Uhr - Corona weltweit: Weitere Lockdowns in Australien, Ausschreitungen auf Zypern

Die australischen Behörden haben den Lockdown in Melbourne wegen weiterhin steigender Infektionszahlen verlängert. Anders als geplant werden die Restriktionen fortgesetzt, sagte der Regierungschef des Bundesstaats Victoria, Daniel Andrews. Zur Dauer der Verlängerung äußerte er sich zunächst nicht. Auch die Millionen-Metropole Sydney befindet sich derzeit im Lockdown. Dort wurden 98 weitere Neuinfektionen registriert.

Eine Demonstration gegen Corona-Maßnahmen und -Impfungen ist am Sonntagabend (19.7) auf Zypern eskaliert. Ein wütender Mob drang in die Räume des zyprischen Fernsehsenders Sigma ein und zerstörte das Mobiliar. Vor dem Medienhaus wurden Autos der Mitarbeiter des Senders angezündet, es flogen Steine und Brandsätze, mindestens zwölf Polizisten wurden verletzt, zwei von ihnen schwer, wie zyprische Medien am Montag berichteten. Bei den Demonstranten handelt es sich Medienberichten zufolge um eine Mischung aus religiösen Eiferern und Impfgegnern, aber auch Randalierern aus der links- und rechtsextremen Szene. Sie kritisieren die Corona-Maßnahmen und die teilweise Impfpflicht, die mittlerweile auf Zypern gilt.

Auch in Teheran hat die Regierung jetzt einen sechstägigen Lockdown verhängt. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums gab es zuletzt pro Tag bis zu 200 Tote und über 22 000 Neuinfektionen.

Update, 10.37 Uhr - FDP verlangt geordneten Ausstieg aus Pandemie-Notlage

Die FDP hat die Bundesregierung aufgefordert, einen geordneten Ausstieg aus der “epidemischen Lage von nationaler Tragweite” vorzubereiten. Diese dient als rechtliche Grundlage für Corona-Regelungen etwa zu Impfungen und Testkosten, läuft aber am 30. September aus. Sie sei aber “nicht mehr das geeignete Mittel in der Pandemiebekämpfung”, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion, Marco Buschmann, der Düsseldorfer “Rheinischen Post”. Es gelte jetzt, von diesem Ausnahmezustand in den rechtlichen Normalzustand zurückzukehren. Der Bundestag hatte die “epidemische Lage” erstmals am 25. März 2020 festgestellt, am 11. Juni wurde sie nochmals um weitere drei Monate verlängert.

Update, 10.07 Uhr - England hebt fast alle Corona-Maßnahmen auf - Experten warnen

Trotz dramatisch steigender Infektionszahlen sind am Montag (19. Juli) in England fast alle Corona-Maßnahmen aufgehoben worden. Weder das Tragen von Masken noch Abstandsregeln oder zahlenmäßige Beschränkungen für Veranstaltungen sind im größten britischen Landesteil ab heute vorgeschrieben. Premierminister Boris Johnson setzt auf die Eigenverantwortung der Menschen. Doch Experten warnen, dass die Situation trotz hoher Impfquote außer Kontrolle geraten könnte. Bereits jetzt werden täglich zum Teil mehr als 50 000 Fälle registriert - beinahe so viele wie zum Höhepunkt der zweiten Welle zum Jahreswechsel.

Johnson gab sich zuversichtlich, dass die hohe Impfrate im Land auch ohne weitere Maßnahmen einen ausreichenden Schutz vor der Pandemie bietet. Inzwischen haben 88 Prozent der Erwachsenen im Vereinigten Königreich eine erste Impfung erhalten. Knapp 68 Prozent sind bereits zweimal geimpft.

Update, 9.39 Uhr - Heute Auftakt zur Impfaktion an der LMU für Studierende

Wissenschaftsminister Bernd Sibler und Gesundheitsminister Klaus Holetschek begleiten am Montag (19. Juli) den Beginn der Impfaktion für Studentinnen und Studenten an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Beginn ist um 11 Uhr. „Ziel unserer Impfkampagne ist es, impfwilligen Studentinnen und Studenten an bayerischen Hochschulen - auch Studienanfängerinnen und Studienanfängern - ein leicht zugängliches Impfangebot zu machen“, so Sibler vorab. Holetschek betonte: „Im Kampf gegen die Corona-Pandemie ist Impfen unsere wichtigste Waffe. Deshalb wollen wir noch mehr Menschen impfen und setzen darauf, möglichst passgenaue, unkomplizierte Impfangebote zu machen. Das heißt beispielsweise für Studierende auf dem Campus.“ Auch in bayerischen Krankenhäuser können sich Patienten auf Wunsch nun problemlos mit Biontech impfen lassen. Die notwendigen Zweitimpfungen können dann in den jeweiligen Impfzentren stattfinden. Eine Sonderimpfaktion wird es auch für die neuen Auszubildenden der Kliniken geben, die im Herbst mit ihrer Ausbildung beginnen. Ihnen wird ebenfalls ein Impf-Angebot mit dem Wirkstoff der Firma BioNTech-Pfizer gemacht.

Update, 08.54 Uhr - Wenig Bewegung bei Inzidenzen in der Region

Entwicklung der 7-Tage-Inzidenzen in der Region (Stand 19. Juli).

Die 7-Tage-Inzidenzen in der Region haben sich nur leicht verändert. Im Landkreis Traunstein (von 15,8 auf 16,4) und im Berchtesgadener Land (von 8,5 auf 10,4) sind leichte Anstiege zu verzeichnen, damit ist die Region um Berchtesgaden erneut im zweistelligen Bereich. Gesunken dagegen sind die Corona-Fallzahlen dagegen in den Landkreisen Mühldorf (von 12,1 auf 11,2) und Rosenheim (von 6,9 auf 6,1). Keine Veränderungen gibt es dagegen in Altötting und im Landkreis Rosenheim. Weitere Todesfälle wurden seit der letzten Meldung in der Region nicht registriert.

RKI meldet rund 550 neue Corona-Fälle und ein Todesopfer

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem zuständigen Robert Koch-Institut (RKI) jetzt binnen eines Tages 546 Corona-Neuinfektionen gemeldet (News-Ticker Sonntag, 18. Juli). Das geht aus Zahlen vom Montagmorgen hervor (Stand: 19. Juli, 0 Uhr). Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 324 Ansteckungen gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI mit bundesweit 10,3 an (Vortag: 10). Die Inzidenz war in der Pandemie bisher Grundlage für viele Corona-Einschränkungen, etwa im Rahmen der Ende Juni ausgelaufenen Bundesnotbremse. Künftig sollen daneben nun weitere Werte wie Krankenhauseinweisungen stärker berücksichtigt werden.

Deutschlandweit wurde den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden ein Todesfall verzeichnet. Vor einer Woche waren es zwei Tote gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.745.227 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.640.100 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg demnach auf 91.363. In Bayern gab es keine weiteren Todesfälle (gesamt weiter 15.306).

mh/mw/dpa

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