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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Katar will nur gegen Corona Geimpfte zur Fußball-WM 2022 zulassen

Fußball
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Katar will nur gegen das Coronavirus geimpfte Zuschauer zur Fußball-Weltmeisterschaft 2022 zulassen.

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Sonntag (20. Juni) im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 4,7, Landkreis Rosenheim 15,7, Landkreis Traunstein 14,7, Landkreis Berchtesgadener Land 12,3, Landkreis Mühldorf 5,2, Landkreis Altötting 0,9 (Quelle/Stand: RKI, 20. Juni, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 3933, Landkreis Rosenheim 13.904, Traunstein 11.041, Berchtesgadener Land 5998, Mühldorf 6960, Altötting 6057(Quelle/Stand: RKI, 20. Juni, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 64, Landkreis Rosenheim 458, Traunstein 216, Berchtesgadener Land 102, Mühldorf 153, Altötting 210 (Quelle/Stand: RKI, 20 Juni, 0 Uhr)
  • Mindestens 90.385 Todesfälle in Deutschland (15.186 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 22.35 Uhr - Katar will nur gegen Corona Geimpfte zur Fußball-WM 2022 zulassen

Katar will nur gegen das Coronavirus geimpfte Zuschauer zur Fußball-Weltmeisterschaft 2022 zulassen.

„Bis zur WM werden die meisten Länder der Welt ihre Bürger geimpft haben“, wurde Premierminister Scheich Khalid bin Khalifa bin Abdulaziz Al Thani von staatlichen Medien am Sonntag zitiert. „Aufgrund der Möglichkeit, dass einige Länder nicht in der Lage sein werden, all ihre Bürger zu impfen, wird Katar den Fans, die keinen vollständigen Impfschutz gegen das Coronavirus haben, den Zutritt zu den Stadien verweigern.

Die erste Fußball-WM im Nahen Osten soll am 21. November 2022 beginnen. „Wir verhandeln derzeit mit einem Unternehmen über die Bereitstellung von einer Million Impfstoffdosen gegen das Coronavirus für die Immunisierung derjenigen, die zur Fußball-WM nach Katar kommen“, sagte Scheich Khalid. „Unser primäres Ziel bei der Impfung der Ungeimpften ist es, die öffentliche Gesundheit der Bürger und Einwohner zu schützen.“

Der Fußball-Weltverband FIFA und die katarischen WM-Organisatoren gaben bisher keine Kommentare zu den Aussagen des Premierministers ab.

Update, 19.17 Uhr - Spahn über Lockerungen: Es geht darum, die richtig Balance zu finden

Nach Ansicht von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn geht es in der derzeitigen Pandemie-Phase auch mit Blick auf die Delta-Variante darum, die richtige Balance zu finden.

„Wir können jetzt lockern“, sagte der CDU-Politiker am Sonntagabend in der ARD. Die Stimmung dürfe aber nicht zu Übermut führen. „Also: Zuversicht für den Sommer, aber eben auch Vorsicht vor allem dann auch Richtung Herbst und Winter.“

Mit Blick auf Kinder und Jugendliche sagte Spahn: „Unser Ziel sollte sein, so viel Normalität wie möglich nach den Ferien auch für die Schulen, aber eben auch so viel Sicherheit wie möglich.“ Eine Möglichkeit dabei seien Impfungen für Kinder ab zwölf Jahren. „Wir können bis Ende August, jedem über 12-Jährigen, der geimpft werden will, mindestens die erste Impfung angeboten haben.“ Für alle Nicht-Geimpften brauche es auch weiterhin mindestens regelmäßiges Testen.

Update, 17.40 Uhr - DLRG in Bayern begrüßt Idee für Sicherheitsdienst vorm Freibad

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) in Bayern begrüßt die Idee für Sicherheitsdienste vor Freibädern. Zuvor hatte der Bayerische Rundfunk berichtet, dass die Stadt Bayreuth erwägt, einen Sicherheitsdienst vor dem Freibad einzusetzen. Hintergrund sind demnach Auseinandersetzungen zwischen wartenden Badegästen, die vereinzelt auch versucht hätten, über den Zaun zu klettern.

„Ich kann mir schon vorstellen, dass es die Überlegungen nicht nur in Bayreuth gibt und ich halte einen Sicherheitsdienst für keine schlechte Idee“, sagte DLRG-Sprecher Michael Förster der Deutschen Presse-Agentur. Derzeit dürfen wegen der Corona-Maßnahmen beispielsweise in das Freibad in Bayreuth nur 1000 Badegäste. Zwischenzeitlich hätten allerdings fast 200 Menschen bei mehr als 30 Grad davor gewartet.

In Straubing steht nach Angaben des „Straubinger Tagblattes“ eine Ampel am Eingang, damit die Besucher sehen, ob sich das Anstehen in sengender Sonne lohnt oder nicht.

Update, 16.29 Uhr - Ein neuer Fall im Landkreis Altötting

Das Landratsamt Altötting meldet am Sonntag einen neuen bestätigten Corona-Fall. Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz laut RKI liegt bei 0,9.

Update, 15.23 Uhr - RKI: Kein Landkreis in Bayern über 50er-Inzidenz

In Bayern liegt kein Landkreis mehr über der kritischen Marke von 50 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Sonntag für Schweinfurt eine Inzidenz von 41,2. Zuletzt war die Stadt als einzige unter den 96 Landkreisen und kreisfreien Städten des Freistaats noch über der 50er-Marke gewesen.

In Straubing gab es laut RKI in den vergangenen sieben Tagen keine neuen Infektionen. Die Inzidenz lag dort bei 0,0. Bayernweit lag sie mit 10,5 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner weiter etwas über dem Bundesdurchschnitt von 8,8.

Sinkende Corona-Inzidenzen sind aus Sicht von Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) allerdings kein Grund für weniger Vorsicht. „Leider dürfen wir uns auf diesem Erfolg nicht ausruhen. Gerade die hochansteckende Delta-Variante zeigt uns, dass wir weiter wachsam bleiben müssen“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur in München.

Update, 13.50 Uhr - Ministerium prüft nach Fußballfest schärfere Vorgaben

Das bayerische Gesundheitsministerium will nach Fußball-Partys in Münchner Biergärten möglicherweise strengere Corona-Vorschriften prüfen. „Das Gesundheitsministerium wird am Montag mit der Stadt München beraten, inwieweit die Vorgaben für das Public Viewing weiter verschärft werden können“, so ein Ministeriumssprecher zur dpa. Grundsätzlich liege es in der Verantwortung der Betreiber, dafür zu sorgen, dass die Biergärten nicht überfüllt sind, hieß es.

Ohne Kontaktbeschränkungen zusammensitzen darf nach der aktuellen Fassung der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung eine Gruppe aus zehn Personen aus zehn verschiedenen Haushalten, sowie Geimpfte und Genesene, die zu derselben Gruppe gehören. Darüber hinaus sei „jeder einzelne Fan aufgerufen, beim Public Viewing die Abstandsregeln zu den Personen einzuhalten, die nicht zu seiner Gruppe gehören.“

In der bayerischen Landeshauptstadt waren am Samstag beim 4:2-Sieg der deutschen Nationalmannschaft gegen Portugal Biergärten und Gaststätten teilweise brechend voll mit Fans in Deutschland-Trikots, die auf Bildschirmen das Spiel verfolgten und gemeinsam feierten.

Dort hielten sich nicht alle Menschen im Freudentaumel an die Abstandsregeln. Stattdessen lagen sich nach den Toren der deutschen Fußball-Nationalmannschaft die Fans in den Armen und waren dicht an dicht gedrängt, wie Reporter berichteten.

Update, 12.52 Uhr - Söder: Mehr als zehn Millionen Corona-Impfungen in Bayern

In Bayern sind nach Angaben von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) inzwischen mehr als zehn Millionen Menschen gegen das Corona-Virus geimpft worden. „Heute ist in Bayern die Grenze von 10 Millionen Corona-Impfungen überschritten“, twitterte Söder am Sonntag. „Aber wir müssen noch besser und schneller werden. Jede Impfdose muss sofort verimpft werden. Denn wir sind in einem Wettlauf mit der Zeit gegen die Delta-Variante.“

Update, 11.20 Uhr - Wieder Outdoor-Partys und Krawall in Bayern

Auch an diesem Wochenende haben nicht nur illegale Partys, sondern regelrechte Ausschreitungen der Polizei in Bayern wieder zu schaffen gemacht. In Augsburg wurden Polizisten und Feiernde verletzt, als die Beamten nach dem EM-Erfolg der deutschen Nationalmannschaft über Portugal eine Siegesfeier mit rund 1400 Menschen in der Innenstadt räumte. Die Polizei setzte Pfefferspray ein. Viel Alkohol habe zu aufgeheizten Gemütern und einer zunehmend aggressiveren Stimmung geführt, sagte ein Polizeisprecher. Immer wieder seien Gegenstände auf Polizeibeamte geworfen worden.

Nachdem sich die Lage nicht beruhigt habe und die Feiernden der dreimaligen Aufforderung nicht nachgekommen seien, die Plätze zu verlassen, habe sich die Einsatzleitung kurz vor zwei Uhr nachts zur Räumung mehrerer Straßen entschieden. Während der Räumung seien über 200 Gegenstände auf die Einsatzkräfte geflogen, darunter auch viele Glasflaschen. Ein Rettungswagen wurde von einer Flasche getroffen. Die Frontscheibe des Fahrzeugs wurde dabei beschädigt. 

Ein Mann, der am Boden fixiert werden sollte, trat einem Beamten mit dem Fuß ins Gesicht. Der Polizist erlitt dem Sprecher zufolge dabei eine Schwellung am Auge. Eine Polizistin sei sexuell belästigt worden, als sie die Personalien eines Mannes feststellen wollte. Immer wieder habe es zudem Sprechchöre mit Beleidigungen gegen die Polizei gegeben. Eine unbeteiligte junge Frau sei von einer Flasche getroffen und leicht verletzt worden. Mindestens ein Flaschenwerfer wurde vorläufig festgenommen.

Update, 9.53 Uhr - Neueste RKI-Zahlen für die Region

Entwicklung der 7-Tage-Inzidenzen in der Region (Stand 20. Juni).

Die Corona-Fallzahlen bzw. 7-Tage-Inzidenzen in den Städten und Kreisen der Region stabilisieren sich weiter auf einem inzwischen sehr niedrigen Niveau. Der Kreis Altötting (von 2,7 auf 0,9) nähert sich sogar schon einer „Null-Inzidenz“. Gesunken oder stabil geblieben sind die Inzidenzen auch in den übrigen Städten/Kreisen: Kreis Rosenheim (auf 15,7), Kreis Berchtesgadener Land (von 14,2 auf 12,3), Kreis Mühldorf (von 7,8 auf 5,2), Kreis Traunstein (von 19,2 auf 14,7) und in der Stadt Rosenheim (auf 4,7).
In der Region wurde laut RKI kein weiterer Todesfall gemeldet.

Update, 8.38 Uhr - 2000 Menschen feiern Abi am Baggersee - Öffnungsforderungen für Clubs werden lauter

Etwa 2000 Menschen haben zusammen das Abitur an einem Baggersee in der Oberpfalz gefeiert. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, war die Feier am Freitagabend im bayerischen Sengenthal ohne größere Zwischenfälle verlaufen. Die Polizei sprach von „unerwartet vielen Personen“, die sich an dem See zusammen gefunden hätten. Gegen Mitternacht löste sich die Gruppe den Angaben zufolge nach und nach von selber auf.

Angesichts nächtlicher Outdoor-Partys in Bayern fordert der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) erneut die Öffnung von Clubs und Diskotheken. „Die Erfahrungen zeigen doch: Die Menschen treffen sich zum Feiern“, sagte der Landesgeschäftsführer Thomas Geppert. „Die Frage ist doch nur, will ich das irgendwo in einem ungeschützten Raum ohne jegliche Auflage und Nachverfolgbarkeit oder biete ich sichere Bereiche.“

Aus seiner Sicht würde die Öffnung von Clubs „sofort Entspannung schaffen und für mehr Sicherheit sorgen und zudem die Akzeptanz anderer Maßnahmen erhöhen.“

RKI registriert 842 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 8,8

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 842 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Sonntagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 03.23 Uhr wiedergeben, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 1489 Ansteckungen gelegen. Deutschlandweit wurden nun den Angaben nach binnen 24 Stunden 16 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 18 Tote gewesen. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, wird nun mit 90.385 angegeben.

Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI am Sonntagmorgen mit bundesweit 8,8 an (Vortag: 10,3, Vorwoche 17,3). Das Institut zählte seit Beginn der Pandemie 3.721.981 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.603.000 an.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von Freitagnachmittag liegt bei 0,69 (Vortag: 0,70). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 69 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

ce/bcs/dpa

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