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News-Ticker zur Corona-Pandemie

FCB-Star Müller erneut mit Corona infiziert – Neue Studie bestätigt: Die meisten Corona-Toten starben am Virus

Nationalspieler und FCB-Star Thomas Müller hat sich erneut mit dem Coronavirus infiziert.
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Nationalspieler und FCB-Star Thomas Müller hat sich erneut mit dem Coronavirus infiziert.

München/Oberbayern – Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt noch immer für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Montag (21. Februar) im News-Ticker:

Die Fallzahlen im Überblick:

  • Covid-19-Fälle auf Intensivstationen in Bayern: 401 (Quelle/Stand: DIVI, 21. Februar, 7.05 Uhr)
  • Intensivbetten-Auslastung ILS Rosenheim: 88,0% (Quelle/Stand: DIVI, 21. Februar, 7.15 Uhr)
  • Intensivbetten-Auslastung ILS Traunstein: 75,6% (Quelle/Stand: DIVI, 21. Februar, 7.15 Uhr)
  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 2258,2, Landkreis Rosenheim 2014,0, Landkreis Traunstein 2406,4, Landkreis Berchtesgadener Land 2259,1, Landkreis Mühldorf 2033,8, Landkreis Altötting 1922,0 (Quelle/Stand: RKI, 21. Februar, 3.20 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 15.716, Landkreis Rosenheim 62.254, Traunstein 43.092, Berchtesgadener Land 26.563, Mühldorf 28.559, Altötting 23.772 (Quelle/Stand: RKI, 21. Februar, 3.20 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 111, Landkreis Rosenheim 668, Traunstein 325, Berchtesgadener Land 169, Mühldorf 271, Altötting 295 (Quelle/Stand: RKI, 21. Februar, 3.20 Uhr)
  • ServiceFälle Deutschland --- Fälle weltweit --- Überblick Risikogebiete

Update, 20 Uhr - Zahlen für den Kreis Traunstein

Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 2.406,4. In den Kliniken Südostbayern werden insgesamt 71 Covid-Patienten behandelt. Davon befinden sich 65 auf der Normalstation und 6 auf der Intensivstation.

Mittlerweile wurden im Landkreis Traunstein 115.363 Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 113.425 Personen die Zweitimpfung erhalten. Des Weiteren haben bereits 88.307 Personen die Drittimpfung erhalten.

Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein liegen derzeit 4.161 aktive COVID-19-Fälle vor. Seit der letzten Mitteilung am Freitag (18. Februar) sind beim Staatlichen Gesundheitsamt 1.600 Neuinfektionen eingegangen.

Es liegen insgesamt 43.526 bestätigte Fälle vor, die seit Beginn der Pandemie positiv getestet wurden. Als genesen gelten mindestens 39.040 Personen (1.325 Personen mehr seit der Meldung vom Freitag).

Beim Gesundheitsamt Traunstein ist seit der letzten Mitteilung keine neue Todesmeldung eingegangen. Damit liegen im Landkreis Traunstein insgesamt 325 Todesfälle in Zusammenhang mit COVID-19-Erkrankungen vor.

Update, 18.55 Uhr - Neue Studie bestätigt: Die meisten Corona-Toten starben am Virus

Eine weitere Analyse bestätigt, dass die meisten erfassten Sterbefälle in Zusammenhang mit Corona in Deutschland auf das Virus selbst zurückzuführen sind. In 86 Prozent der obduzierten Fälle sei Covid-19 tatsächlich auch die zugrundeliegende Todesursache gewesen, heißt es in einer im Fachmagazin „The Lancet“ publizierten Studie. Nur in 14 Prozent der untersuchten Fälle war Corona lediglich die Begleiterkrankung, wie die Forscher berichten.

Häufigste unmittelbare Todesursache sei ein sogenannter diffuser Alveolarschaden gewesen. Alveolen sind tiefliegende Lungenbläschen, die für den Austausch zwischen Blut und Atemluft sorgen. Multiorganversagen, den Ausfall mehrerer lebenswichtiger Organe also, nennen die Wissenschaftler als zweithäufigste Todesursache.

Unter den 1095 berücksichtigten obduzierten Toten waren Männer im Verhältnis fast doppelt so häufig vertreten wie Frauen. Die meisten männlichen Covid-19-Toten waren zwischen 65 und 69 sowie zwischen 80 und 84 Jahren alt. Die an Covid-19 gestorbenen Frauen waren zum größten Teil älter als 85 Jahre.

Basis der Untersuchung von Forschenden der Uniklinik der RWTH Aachen war das im April 2020 ins Leben gerufene zentrale Register DeRegCOVID für klinische Obduktionen verstorbener Covid-19-Patienten.

Update, 18.04 Uhr - FCB-Star Müller erneut mit Corona inzifizert

Nationalspieler Thomas Müller hat sich erneut mit dem Coronavirus infiziert. Wie der deutsche Fußball-Rekordmeister am Montag mitteilte, wurde der 32-Jährige positiv getestet. Es gehe ihm gut, er befinde sich in häuslicher Isolation. Müller hatte vor einem Jahr wegen einer Corona-Infektion bei der Club-WM 2021 das Finale verpasst und war mit einem Spezialflieger aus Katar nach München zurückgebracht worden.

Update, 16.58 Uhr - Impftempo in Deutschland sinkt weiter

Beim Impfen gegen das Coronavirus geht es immer langsamer voran. Am Sonntag wurden in Deutschland mindestens 24.000 Impfdosen verabreicht, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Montag (Stand 11.52 Uhr) hervorgeht. Am Sonntag vor einer Woche hatten sich inklusive Nachmeldungen 31.888 Menschen impfen lassen. Die aktuelle Tageszahl verabreichter Impfungen ist immer vorläufig, da nicht alle verabreichten Impfdosen sofort gemeldet werden.

Mittlerweile haben 75,2 Prozent der Bevölkerung (mindestens 62,5 Millionen Menschen) einen Grundschutz erhalten, für den meist zwei Spritzen nötig sind. 56,3 Prozent (46,8 Millionen) haben zusätzlich eine Auffrischungsimpfung bekommen. Mindestens einmal geimpft sind 76,2 Prozent (63,4 Millionen).

Eine große Gruppe von 23,8 Prozent der Bevölkerung (19,8 Millionen Menschen) ist laut dem Impf-Dashboard des Gesundheitsministeriums weiterhin ungeimpft. Für 4,8 Prozent (vier Millionen) ist allerdings bisher kein Impfstoff zugelassen, weil sie vier Jahre oder jünger sind.

Update, 15.49 Uhr - So ist die aktuelle Corona-Lage im Kreis Mühldorf am Inn

Das Landratsamt Mühldorf am Inn meldet knapp 900 neue Corona-Fälle. Seit der letzten Statusmeldung am Freitag (18. Februar) wurden demnach 896 Neuinfektionen gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut Robert Koch-Institut (RKI) am Montag bei 2033,8 (Stand: 21. Februar, 3.20 Uhr).

Zudem berichtet das Landratsamt von einem weiteren Todesfall. Nähere Angaben zum Alter sowie Wohnort der verstorbenen Person liegen aktuell nicht vor. Landkreisweit gibt es derzeit 4274 aktive Corona-Fälle, die meisten davon in Waldkraiburg (846), Mühldorf am Inn (728) und Neumarkt-Sankt Veit (275).

Update, 14.50 Uhr - Inzidenz bei jüngeren Schulkindern in Bayern bei über 4000

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) teilt mit, dass die Inzidenz bei Kindern im Schulalter weiter hoch bleibt. Nach Angaben der Behörde liegt sie für die Altersgruppe der Sechs- bis Elfjährigen aktuell bei 4048. Damit ist der Wert zwar um etwa 400 kleiner als noch in der Vorwoche, allerdings mehr als doppelt so hoch als in der Gesamtbevölkerung.

Alleine in den vergangenen drei Wochen wurde demnach bei mehr als einem Achtel der Kinder in dieser Altersgruppe eine Corona-Infektion festgestellt. Auch die Kinder zwischen zwölf und 15 Jahren sind überdurchschnittlich von Corona betroffen. In dieser Gruppe liegt die Inzidenz bei 3335, in der Gruppe der 16- bis 19-Jährigen bei 2905.

Update, 13.37 Uhr - Novavax-Impfstoff soll ab nächster Woche zum Einsatz kommen

Der neue Novavax-Impfstoff soll ab kommender Woche von den Bundesländern eingesetzt werden. Das sagt ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums in Berlin. Er soll vor allem in medizinischen Einrichtungen eingesetzt werden. Novavax als Protein-Impfstoff gilt als Möglichkeit, auch Impfskeptiker von einer Immunisierung zu überzeugen, etwa in der Pflege. Der Bund rechnet diese Woche mit 1,4 Millionen Dosen Novavax, die dann zeitnah an die Länder verteilt werden sollen.

Update, 12.15 Uhr -  Johnson kündigt Abschaffung der letzten Corona-Maßnahmen in England an

Der britische Premierminister Boris Johnson hat die Abschaffung der letzten Corona-Maßnahmen in England angekündigt. „Die Pandemie ist noch nicht vorbei, aber dank der unglaublichen Impfkampagne sind wir der Rückkehr zur Normalität einen Schritt näher gekommen und geben den Menschen endlich ihre Freiheit zurück“, erklärte Johnson am Montag. Gesundheitsexperten und die Opposition kritisierten die Abschaffung der Schutzmaßnahmen als verfrüht. Johnson will im Laufe des Tages im Parlament seine konkrete Strategie für das „Leben mit Corona“ darlegen.

Es wird erwartet, dass die britische Regierung ab März lediglich empfiehlt, im Fall einer Infektion zuhause zu bleiben. Allerdings könnte es auch schwieriger werden, Infektionen überhaupt nachzuweisen, denn auch die bislang kostenlosen Schnelltests sollen Berichten zufolge nicht mehr in der bisherigen Art und Weise verfügbar sein. In einem BBC-Interview verteidigte Johnson am Wochenende bereits seine Strategie: „Wir sagen nicht, dass die Leute ihre Vorsicht in den Wind schlagen sollen. Covid bleibt eine gefährliche Krankheit, vor allem für Ungeimpfte.“ Allerdings habe man einen Punkt erreicht, an dem man statt staatlicher Regeln an die Eigenverantwortung der Bürger appellieren und Empfehlungen aussprechen könne.

Update, 11.14 Uhr - 52 Patienten in InnKliniken

An den Standorten des InnKlinikums in den Landkreisen Mühldorf und Altötting werden derzeit insgesamt 52 Patienten (Stand 21. Februar, 8.40 Uhr) im Zusammenhang mit Corona stationär behandelt – 20 in Mühldorf, elf in Burghausen und 21 in Altötting. Insgesamt acht Betroffene davon müssen intensivmedizinisch versorgt und sechs davon auch beatmet werden.

Update, 10.30 Uhr - Corona-Inzidenz in Bayern steigt leicht - fast 21.000 Neuinfektionen

Mit knapp 21.000 Neuinfektionen ist Corona-Inzidenz in Bayern wieder leicht gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Montag mit 1789,2 (Stand 3.20 Uhr) an - nach 1773,5 am Sonntag und 1772,0 am Montag vor einer Woche. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus erhöhte sich um sieben auf 21.057. Die beiden Landkreise mit der bundesweit höchsten Inzidenz liegen in Bayern. Der niederbayerische Landkreis Regen weist einen Wert von 3061,6 aus - gefolgt vom unterfränkischen Landkreis Miltenberg mit 2919,8.

Auf den Intensivstationen stieg die Zahl der Corona-Patienten in den vergangenen Tagen weiter an: Das Divi-Intensivregister meldete am Montag (Stand 7.05 Uhr) 401 Corona-Patienten auf Intensivstationen im Freistaat - eine Woche zuvor waren es noch 351. Aktuell mussten von ihnen 180 invasiv beatmet werden - vor einer Woche waren es noch 163.

Update, 9.29 Uhr - Landkreis Altötting meldet 2811 aktive Corona-Fälle

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich nun 176 neue Corona-Fälle gemeldet (Stand 20. Februar, 14 Uhr). Damit haben sich seit Pandemie-Ausbruch insgesamt 23.772 Personen in Stadt und Landkreis Altötting mit dem Corona-Virus infiziert. Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz im Kreis Altötting steht bei 1922,0. Derzeit gibt es in Stadt und Landkreis 2850 aktive Fälle. Die meisten davon in Burghausen (454), Altötting (374) und Burgkirchen (231).

Update, 8.49 Uhr - Neueste RKI-Zahlen für die Region

7-Tage-Inzidenzen in Südostbayern (Stand 21. Februar).

Die Corona-Inzidenzen in der Region haben sich laut RKI in den vergangenen 24 Stunden unterschiedlich entwickelt. Während die Inzidenzen in fast allen Kreisen der Region teils deutlich angestiegen sind, sank die Inzidenz im Kreis Altötting um 76 Zähler.

Die Inzidenzen im Detail: Landkreis Altötting (von 1998 auf 1922), Landkreis Mühldorf (von 2001 auf 2034), Kreis Berchtesgadener Land (von 2144 auf 2259), Landkreis Traunstein (von 2282 auf 2406), Stadt Rosenheim (von 2197 auf 2258) und Landkreis Rosenheim (von 2002 auf 2014). Das RKI meldete für die Region keinen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Update, 7.20 Uhr - Australien öffnet Grenzen für geimpfte Touristen

Australien öffnet nach fast zwei Jahren wieder seine Grenzen für internationale Touristen. Einreisen darf ab diesem Montag (21. Februar) jeder, der ein gültiges Visum und einen vollständigen Impfschutz gegen das Corona-Virus hat. Das Land hatte im März 2020 zur Abschottung vor Infektionen seine Grenzen vollständig geschlossen, außer für Bürger und Menschen mit Aufenthaltsberechtigung. Im vergangenen Jahr gab es dann erste Lockerungen, unter anderem für ausländische Studenten und Menschen mit Arbeits-Visa.

„Das Warten hat ein Ende“, sagte nun am Sonntag Premierminister Scott Morrison am Flughafen von Melbourne. Es gebe weltweit mehr als 1,2 Millionen Menschen mit gültigen Visa, die nun kommen könnten. Seine Botschaft an alle Menschen weltweit sei: „Packen Sie ihre Sachen, kommen Sie.“

RKI meldet wieder Anstieg von Sieben-Tage-Inzidenz

Das zuständige Robert Koch-Institut (RKI) hat nach einem mehrtägigen Rückgang wieder einen leichten Anstieg der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet (News-Ticker Sonntag, 20. Februar). Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 1346,8 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1346,3 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1459,8 (Vormonat: 706,3). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 73.867 Corona-Neuinfektionen. Dies geht aus den neuesten RKI-Zahlen hervor (Stand: 21. Februar, 5 Uhr). Vor einer Woche waren es 76.465 Ansteckungen.

Experten gehen von einer hohen Zahl von Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind. Testkapazitäten und Gesundheitsämter sind demnach vielerorts am Limit, Kontakte werden nur noch eingeschränkt nachverfolgt. Zudem dürfte es eine größere Zahl von Menschen geben, die ihre Infektion nicht mehr über einen PCR-Test bestätigen lassen - die Infektion fließt damit nicht in die offizielle Statistik ein.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 22 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 42 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 13.636.993 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken gekommenen Corona-infizierten Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Freitag mit 6,24 an (Donnerstag: 5,97). Darunter sind auch viele Menschen mit positivem Corona-Test, die eine andere Haupterkrankung haben. Am Wochenende wird der Wert nicht gemeldet. Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Montag mit 9.829.300 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 121.297.

mw/mh/dpa