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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Keine neuen Fälle im Kreis Berchtesgadener Land - Merkel: Entwicklung erfreulich, aber Pandemie nicht vorbei

Coronavirus - Situation in Berchtesgaden
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Seit der letzten Meldung am 20. Mai gibt es im Landkreis Berchtesgadener Land keine weiteren COVID-19-Fälle, wie das zuständige Landratsamt berichtet. 

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Dienstag (22. Juni) im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 4,7, Landkreis Rosenheim 16,1, Landkreis Traunstein 12,4, Landkreis Berchtesgadener Land 13,2, Landkreis Mühldorf 5,2, Landkreis Altötting 1,8 (Quelle/Stand: RKI, 22. Juni, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 3933, Landkreis Rosenheim 13.909, Traunstein 11.044, Berchtesgadener Land 5999, Mühldorf 6961, Altötting 6059(Quelle/Stand: RKI, 22. Juni, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 66, Landkreis Rosenheim 461, Traunstein 216, Berchtesgadener Land 102, Mühldorf 154, Altötting 210 (Quelle/Stand: RKI, 22. Juni, 0 Uhr)
  • Mindestens 90.472 Todesfälle in Deutschland (15.201 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 20.22 Uhr - Keine Neuerkrankungen im Kreis Berchtesgadener Land

Seit der letzten Meldung am 20. Mai gibt es im Landkreis Berchtesgadener Land keine weiteren COVID-19-Fälle, wie das zuständige Landratsamt berichtet.

Landkreisweit gibt es derzeit 18 aktive Fälle, davon drei in Einrichtungen wie Alten- und Pflegeheimen, Gemeinschaftsunterkünften, Kindergärten und Schulen. In den vergangenen sieben Tagen gab es insgesamt 14 neue COVID-19-Fälle. 

In den Kliniken im Berchtesgadener Land werden aktuell fünf Corona-Patienten stationär behandelt, keiner davon wird intensivmedizinisch betreut.

Update, 20.13 Uhr - Merkel: Corona-Entwicklung erfreulich - Aber: Pandemie nicht vorbei   

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die niedrigen Corona-Infektionszahlen in Deutschland als sehr erfreulich bezeichnet, angesichts der weltweiten Entwicklung zugleich aber zur Vorsicht gemahnt. „Manche Mühe hat sich gut ausgezahlt“, sagte Merkel am Dienstag nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen in der letzten Sitzung der Unionsfraktion vor der parlamentarischen Sommerpause in Berlin. Zugleich warnte sie: Die „Pandemie ist noch nicht vorbei“.

In vielen Ländern der Welt gebe es noch keinen Impfstoff, sagte Merkel demnach. Die Impfstoffproduktion müsse beschleunigt werden. Erneut sprach sie sich gegen Forderungen aus, die Patente auf bestimmte Impfstoffe auszusetzen. Solche Patentrechte sollten nicht außer Kraft gesetzt werden. Vielmehr müsse man Vorsorge treffen, dass Firmen auch in Zukunft Impfstoffe entwickeln könnten.

Update, 16.52 Uhr - Deutlich weniger Hochschul-Abschlussprüfungen in Bayern im Corona-Jahr

Im Corona-Jahr 2020 ist die Zahl der erfolgreich abgelegten Abschlussprüfungen an Bayerns Hochschulen um 8,4 Prozent zurückgegangen. Insgesamt erhielten 72.446 Kandidatinnen und Kandidaten von den Universitäten und Fachhochschulen ihre Urkunde.

Am stärksten war der Rückgang mit knapp 14 Prozent bei den universitären Abschlüssen. Allerdings hatten die Studierenden aufgrund der Corona-Pandemie die Möglichkeit, Fristen für das Ablegen von Prüfungsleistungen zu verlängern. In Summe gab es bei den Universitäten mit 34.161 dennoch die meisten erfolgreichen Abschlüsse (47,2 Prozent), bei den Fachhochschulabschlüssen (38,8 Prozent) kamen weitere 28.122 hinzu. Des Weiteren legten 4575 Absolventinnen und Absolventen ihre Lehramtsprüfung, 4654 ihre Promotion sowie 934 die Prüfung für künstlerische oder sonstige Hochschulabschlüsse ab.

Update, 16.19 Uhr - Neun Neuinfektionen im Landkreis Traunstein

Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein liegen derzeit 111 aktive COVID-19-Fälle vor. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 12,4. Seit der letzten Pressemitteilung am 21. Juni sind beim Staatlichen Gesundheitsamt neun Neuinfektionen eingegangen.

Es liegen insgesamt 11.049 bestätigte Fälle vor, die seit Beginn der Pandemie positiv getestet wurden. Als genesen gelten mindestens 10.722 Personen (fünf Personen mehr seit der Meldung vom 21. Juni).

Beim Gesundheitsamt Traunstein ist seit der letzten Pressemitteilung keine Todesmeldung eingegangen. Damit liegen im Landkreis Traunstein insgesamt 216 Todesfälle in Zusammenhang mit COVID-19-Erkrankungen vor.

Derzeit werden in den Kliniken im Landkreis Traunstein sieben COVID-19-Patienten behandelt, davon zwei auf der Normalstation und fünf auf der Intensivstation.

Mittlerweile wurden im Landkreis Traunstein 79.282 Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 51.717 Personen die Zweitimpfung erhalten. In der Kalenderwoche 24 (14.06.-20.06.2021) wurden unter insgesamt 18 positiven COVID-19-Nachweisen im Landkreis Traunstein zwei Fälle der Alpha-Variante und ein Fall der Beta-Variante gemeldet. Nachweise anderer besorgniserregender Varianten erfolgten nicht.

Update, 15.31 Uhr - Mit Abstand und Hygiene - Bayerns Schüler dürfen Abschlüsse feiern

Gute Nachrichten für Bayerns Abschlussklassen: Trotz der Corona-Krise wird es in diesem Jahr an den Schulen Abschlussfeiern und auch Zeugnisverleihungen geben. Es gebe auch bereits eine Reihe von Schulen, die dies vorbereiteten, sagte Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) am Dienstag in München.

Er betonte aber, dass auf den Feiern auf Infektionsschutzmaßnahmen geachtet werden müsse. Das bedeute etwa, dass es kein Catering mit Verpflegung geben könne und auch die Abstandsregeln eingehalten werden müssten. „Ein enges Zusammenstehen wollen wir nicht”, sagte Piazolo. Aber Feiern mit Abstand und Sitzplätzen seien möglich.

Update, 14.42 Uhr - Regierungssprecher: Merkel ist zweifach gegen Coronavirus geimpft

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat auch ihre zweite Corona-Schutzimpfung erhalten. Merkel sei vor einigen Tagen geimpft worden, teilte ein Regierungssprecher am Dienstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Berlin mit. Nachdem Merkel bei der ersten Impfung am 16. April den Impfstoff von Astrazeneca erhalten hatte, sei sie nun mit dem Vakzin von Moderna geimpft worden.

Die 66 Jahre alte Merkel hatte nach ihrer ersten Impfung per Twitter erklärt: „Ich danke allen, die sich in der Impfkampagne engagieren - und allen, die sich impfen lassen. Das Impfen ist der Schlüssel, um die Pandemie zu überwinden.“

Update, 13.56 Uhr - Ermittlungen gegen Zahnarzt nach Impfaktion eingestellt

Nach einer umstrittenen Impfaktion für Mitarbeiter einer Zahnarztpraxis hat die Ingolstädter Staatsanwaltschaft die Ermittlungen gegen den Praxisinhaber eingestellt. Der Zahnarzt hatte für sein gesamtes Praxisteam bereits im Januar einen Gruppen-Impftermin organisiert und die Belegschaft zur Teilnahme gedrängt. Die Strafverfolger hatten daher wegen des Verdachts der Nötigung ermittelt.

Eine Straftat sei dem Zahnarzt nicht mit der erforderlichen Sicherheit nachzuweisen, begründete Oberstaatsanwältin Andrea Grape am Dienstag die Einstellung des Verfahrens. Zunächst hatte der „Donaukurier“ darüber berichtet. Grape wies darauf hin, dass es dem Mediziner vorrangig um den Schutz seiner Patienten und Mitarbeiter gegangen sei. Laut der Zeitung hatten die Praxismitarbeiter vor dem Impftermin von ihrem Chef die folgende Nachricht bekommen: „Wer die Impfung nicht möchte, wird ohne Gehalt von der Arbeit freigestellt.“

Update, 13.11 Uhr - Überblick kompakt: Kabinett beschließt weitere Erleichterungen ab 23. Juni

  • Unter freiem Himmel entfällt in der Schule, Hochschule und den Kindertagesstätten die Maskenpflicht. Es bleibt auf ausreichenden Mindestabstand aller Beteiligten zu achten.
  • Bei einer stabilen 7-Tage-Inzidenz unter 50 entfällt an den Grundschulen und der Grundschulstufe der Förderschulen im Klassenzimmer nach Einnahme ihres Sitz- oder Arbeitsplatzes für Schülerinnen und Schüler sowie für Lehrkräfte die Maskenpflicht.
  • Bei Sport- und Kulturveranstaltungen unter freiem Himmel bleiben wie bisher höchstens 500 Zuschauer zulässig. Davon dürfen höchstens 100 ohne feste Plätze (als Stehplätze) mit Mindestabstand vergeben werden, die übrigen nur als feste Sitzplätze.
  • Bayern stärkt Forschung zum Post-COVID-Syndrom mit fünf Millionen Euro / Förderung innovativer multidisziplinärer Versorgungskonzepte für Long-COVID-Patienten.

Die Pressekonferenz im Livestream

Update, 12.58 Uhr - So soll es beim Impfen in Bayern weitergehen

„Im September wollen wir 85 Prozent der über 18 Jährigen - sollte die Impfbereitschaft vorhanden sein - zweifach geimpft haben“, unterstreicht Holetschek. Die Impfung sei die mit Abstand wirksamste Waffe gegen das Coronavirus und vor allem auch gegen die Delta-Variante.
Auf Nachfrage erklärt Piazolo, dass Abi-Feiern und Abschlussfeiern möglich sein werden, „natürlich mit Abstand und Hygieneregeln“. Was noch offen sei, ist die genaue Teilnehmerzahl bei solchen Veranstaltungen.

Update, 12.53 Uhr - Piazolo begrüßt Entscheidung um Maskenpflicht

Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo begrüßt die Befreiung des Maskenpflicht für Grund- und Förderschüler. Es sei wieder Leben in die Schulen gekommen, was sehr erfreulich sei. Das Ziel für das nächste Schuljahr sei den Präsenzunterricht das ganze Schuljahr anbieten und durchführen zu können. 

Gesundheitsminister Klaus Holetschek zeigt sich erfreut, dass die Regierung des Freistaates ein Forschungsprojekt zur Aufklärung von „Long Covid“ auf den Weg gebracht habe. Insgesamt umfasst das Paket fünf Millionen Euro.

Update, 12.50 Uhr - Kabinett beschließt Erleichterungen in Grundschulen, bei Sport und Kultur

Man habe heute keine weitreichenden Öffnungsschritte verabschiedet, aber Anpassungen getätigt. Aufgrund der hohen Temperaturen, der niedrigen Inzidenz und der zwei Testungen in der Wochen dürfen Schüler der Grundschulen und Förderschulen die Maske am Platz ablegen. Vorraussetzung ist eine stabile 7-Tage-Inzidenz unter 50. In allen weiteren Schulstufen bleibt die Maskenpflicht. Des Weiteren dürfen aber auch Lehrende und Studenten die Masken im Freien, also auf dem Pausenhof und Universitätsgelände, ablegen. 

Bei Sport- und Kulturveranstaltungen unter freiem Himmel bleiben wie bisher höchstens 500 Zuschauer zulässig. Davon dürfen höchstens 100 ohne feste Plätze (als Stehplätze) mit Mindestabstand vergeben werden, die übrigen nur als feste Sitzplätze.

Update, 12.40 Uhr - Herrmann: Weiter mit Vorsicht und Umsicht agieren

Nach der bayerischen Kabinettssitzung am Dienstag informieren Staatskanzleiminister Dr. Florian Herrmann, Gesundheitsminister Klaus Holetschek und Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo in einer Pressekonferenz über die wesentlichen Ergebnisse der Beratungen. Themen waren unter anderem die „Bedrohung durch die Delta-Virusvariante“, „Maskenpflicht in der Grundschule“ und „Maskenpflicht bei der EM“ und daraus resultierende Entscheidungen für den Profifußball. 

Dr. Herrmann eröffnet die Runde. „Wir haben auch heute keine weitreichenden Beschlüsse gefasst - nur einzelne, kleine Anpassungen“, erklärt der Staatskanzleiminister. Die Corona-Lage im Freistaat sei weiterhin entspannt. „Die Entwicklung ist in Ordnung“, so Herrmann, aber auch heute habe das RKI wieder 14 Todesfälle für Bayern gemeldet. Die Inzidenz in Bayern liege zum ersten Mal seit sehr langer Zeit unter 10. Die Stadt Straubing und der Kreis Regen weisen sogar eine Inzidenz von 0 auf. Diese ganzen Zahlen seien durchweg positiv zu bewerten.

Sorgen mache sich die Regierung aber wegen der Ausbreitung der Delta-Virusvariante. Dies sei kein bayerisches oder deutsches Problem, sondern weltweit. „Es ist noch nicht alles unter Kontrolle“. Die Gefahr bestehe, „dass alles wieder aus dem Ruder läuft“, so die Schilderungen von Herrmann, der dabei auf die Situation in Lissabon und Großbritannien verwiest. Man wolle keine Panik machen, aber man müsse weiterhin mit „Vorsicht“ und Umsicht“ agieren. Deshalb dürfe man bei den Öffnungen nicht in Hektik verfallen.

Update, 11.44 Uhr - Bericht: Maskenpflicht in bayerischen Grundschulen soll fallen

Bereits vor der Pressekonferenz nach der Kabinettssitzung hat der Bayerische Rundfunk offenbar erste Details aus Regierungskreisen erfahren. Dem Bericht zufolge soll die Maskenpflicht an Bayerns Grundschulen im Unterricht aufgehoben werden.

Weitere Details werden Florian Herrmann, Michael Piazolo und Klaus Holetschek in der Pressekonferenz um 12.30 Uhr bekannt geben. rosenheim24.de berichtet wie gewohnt live von der PK.

Update, 11.37 Uhr - Italien hebt Maskenpflicht im Freien ab 28. Juni auf

In Italien soll ab kommendem Montag die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes im Freien entfallen. „Ab dem 28. Juni lassen wir die Pflicht, in der weißen Zone draußen Masken zu tragen, hinter uns“, schrieb Gesundheitsminister Roberto Speranza am späten Montagabend auf Facebook. Dies geschehe jedoch stets unter Beachtung der Vorsichtsmaßnahmen, die der wissenschaftliche Rat aus Gesundheitsexperten festlege.

In Innenräumen oder öffentlichen Verkehrsmitteln müssen die Menschen damit weiter Masken tragen. Der Zeitung „La Repubblica“ zufolge gilt in Restaurants auch die bisherige Regelung weiter, dass der Schutz nur abgenommen werden darf, wenn man an seinem Platz sitzt. Draußen wie drinnen bleiben die Abstandsregeln in Kraft.

Update, 10.56 Uhr - Landkreis Altötting meldet erneut keinen neuen Corona-Fall

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich jetzt keinen neuen Corona-Fall gemeldet. Damit blieb die Zahl der Infizierten seit Pandemie-Ausbruch in Stadt und Landkreis Altötting auf insgesamt 6056 Personen.
Aktuell gibt es im Landkreis 10 aktive Fälle. Die meisten Fälle gibt es derzeit in Garching (4) und Reischach (2). Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Altötting liegt aktuell bei 1,8.

Update, 10.15 Uhr - RKI: Inzidenz in Bayern sinkt unter 10

In Bayern sank die Sieben-Tage-Inzidenz auf 9,8 und damit unter die 10er-Marke. Drei Bundesländer - Baden-Württemberg, Hamburg und das Saarland - weisen eine höhere Inzidenz auf.

Im Freistaat weist weiterhin die Stadt Schweinfurt mit 43 die höchste Sieben-Tage-Inzidenz auf, gefolgt vom Landkreis Lindau mit 28 und dem Landkreis Miesbach mit 26. In der Stadt Bayreuth liegt die Inzidenz bei 1, ebenso im Landkreis Amberg-Sulzbach und im Landkreis Roth. Im Landkreis Regen und in der Stadt Straubing beträgt die Inzidenz Null.

Update, 9.36 Uhr - Flughafenchef: Flugverkehr wird wieder Vor-Corona-Niveau erreichen

Der Münchner Flughafen wird nach Ansicht seines Chefs wieder das Vor-Corona-Niveau erreichen. Allerdings werde das einige Jahre dauern, sagte Flughafenchef Jost Lammers dem Radiosender Bayern 2. „Flugzeuge und Passagiere werden wieder alte Höhen erreichen.“

Lammers blickt optimistisch auf die kommende Reisesaison: „Die Nachfrage zieht an, die Menschen wollen reisen, das Mobilitätsbedürfnis ist da.“ Auch in der Corona-Krise sei Fliegen sicher. „Die höchsten Sicherheitsstandards, die Filter, die eingesetzt werden, der Luftaustausch. Ich glaube, da ist gerade die Luftfahrt der sicherste Verkehrsträger“, sagte Lammers.

Update, 8.43 Uhr - RKI: Sechs Todesfälle in der Region

Entwicklung der 7-Tage-Inzidenz in der Region (Stand 22. Juni).

Die Corona-Fallzahlen bzw. 7-Tage-Inzidenzen in den Städten und Kreisen der Region stabilisieren sich weiter auf einem inzwischen sehr niedrigen Niveau. Lediglich aus dem Kreis Traunstein (von 11,8 auf 12,4) meldet das RKI eine steigende Inzidenz. Gesunken oder stabil geblieben sind die Inzidenzen in den übrigen Städten/Kreisen: Kreis Altötting (1,8), Kreis Berchtesgadener Land (13,2), Kreis Mühldorf (5,2), Landkreis Rosenheim (von 16,8 auf 16,1) und die Stadt Rosenheim (4,7).

In der Region wurde laut RKI sechs weitere Todesfälle gemeldet. Demnach sind zwei Personen in der Stadt Rosenheim, drei Personen im Landkreis Rosenheim und eine im Kreis Mühldorf verstorben. Nähere Angaben zu Alter und/oder Wohnort des Verstorbenen gab es bislang nicht.

Update, 7.28 Uhr - Kabinett erörtert Corona-Lage

Das bayerische Kabinett wird sich bei seiner Sitzung am Dienstag (10 Uhr) in München erneut mit der Lage in der Corona-Pandemie befassen. Im Mittelpunkt dürfte die Bedrohung durch die zuerst in Indien bekanntgewordene Delta-Variante des Virus stehen.

Auch die Frage der Maskenpflicht bei EM-Spielen in der Münchner Allianz-Arena wird die Kabinettsmitglieder beschäftigen. Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU), der gemeinsam mit Kultusminister Michael Piazolo (freie Wähler) und Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) im Anschluss vor die Medien treten wird, hatte bereits am Montag Kritik an den Stadionbesuchern und den Kontrollen in der Arena geübt.

Den Deutschen Fußball-Bund hatte er aufgefordert darzulegen, wie die Einhaltung der Regeln künftig durchgesetzt werden sollen. Holetschek hatte darauf verwiesen, dass die EM in Sachen Corona-Vorbeutung ein Modellprojekt sei, dessen Funktionieren auch Auswirkungen auf künftige Entscheidungen im Profi-Fußball haben könne.

rosenheim24.de berichtet von der Pressekonferenz um 12.30 Uhr wie gewohnt live.

RKI registriert 455 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 8,0

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 455 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Dienstagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 03.13 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 652 Ansteckungen gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI am Dienstagmorgen mit bundesweit 8,0 an (Vortag: 8,6; Vorwoche: 15,5; Vormonat: 66,8).

Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 77 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 93 Tote gewesen.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.722.782 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.608.100 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, wird nun mit 90.472 angegeben.

Am Montagabend gab das RKI den 7-Tage-R-Wert mit 0,68 an. Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 68 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

mh/aic/dpa

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