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News-Ticker zur Corona-Pandemie

280 Starts und Landungen am Samstag in München - Lieblingsziel Mallorca   

Coronavirus - Flughafen München
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Symbolbild:

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Samstag, 22. Mai, im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 64,5, Landkreis Rosenheim 59,3, Landkreis Traunstein 72,8, Landkreis Berchtesgadener Land 95,3, Landkreis Mühldorf 31,1, Landkreis Altötting 71,7(Quelle/Stand: RKI, 22. Mai, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 3869, Landkreis Rosenheim 13.650, Traunstein 10.853, Berchtesgadener Land 5815, Mühldorf 6899, Altötting 5954(Quelle/Stand: RKI, 22. Mai, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 60, Landkreis Rosenheim 451, Traunstein 214, Berchtesgadener Land 99, Mühldorf 153, Altötting 208 (Quelle/Stand: RKI, 22. Mai, 0 Uhr)
  • Mindestens 87.298 Todesfälle in Deutschland (14.766 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 20.59 Uhr - 280 Starts und Landungen am Samstag in München - Lieblingsziel Mallorca   

Ob Palma de Mallorca, Amsterdam oder Wien: Am Samstag gab es auf dem Flughafen München 280 Starts und Landungen. Dies war der verkehrsstärkste Tag der Pfingstferien, wie ein Sprecher des Flughafens mitteilte. Aber: Vor der Corona-Pandemie habe es am Samstag vor Pfingsten über 1000 Starts und Landungen gegeben.

Vom 21. Mai bis 6. Juni sind insgesamt 4700 Starts und Landungen geplant. Obwohl dies deutlich mehr Flüge seien als in den Osterferien dieses Jahres, sei nur ein Viertel der Flugaufkommens in den Pfingstferien 2019 erreicht. Damals waren es 19.300.

Mit dem Anstieg des Flugaufkommens seien auch Teile des zuvor ungenutzten Terminals 1 wieder zum Einsatz gekommen. Zwar werden Ankünfte und Abflüge weiter ausschließlich über Terminal 2 abgewickelt, Terminal 1 stehe aber nun für Check-ins einiger Fluggesellschaften zur Verfügung.

Das Lieblingsziel der Fluggäste bleibe Palma de Mallorca. Alleine am Samstag habe es jeweils 13 Flüge aus und nach Mallorca gegeben. In den Pfingstferien werden ab München rund 130 Ziele angeflogen. 

Obwohl die Passagiere ein negatives Corona-Testergebnis vorlegen müssen und der Check-in damit länger dauert, habe es am Samstag keine Probleme gegeben. Die meisten Fluggäste hätten die richtigen Dokumente vorweisen können, einzelne hätten noch am Flughafen PCR-Tests machen müssen.

Update, 17.56 Uhr - RKI: Nur noch 14 Städte und Kreise über 100er-Inzidenz   

In Bayern liegen laut Zahlen des Robert Koch-Institutes (RKI) vom Samstag nur noch 14 Städte und Landkreise über einer 100er-Inzidenz (Stand: 3.11 Uhr).

Spitzenreiter im Freistaat war am Samstagmorgen Memmingen mit 249,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Auf den weiteren Plätzen folgten die Städte Schweinfurt (170,3) und Coburg (160,7). Am anderen Ende der Skala lag die Stadt Amberg mit der bayernweit niedrigsten Inzidenz von 16,6 - gefolgt von Weiden in der Oberpfalz (18,7) und dem Landkreis Wunsiedel (20,6).

In München blieb die Inzidenz laut RKI am Samstag zwar bei 43,1 und damit unter der Marke von 50. Allerdings teilte die Stadt mit, dass es bei der Übermittlung der Infektionszahlen technische Probleme gegeben habe. Die Inzidenz könnte demnach also höher sein.

Bayernweit lag die Inzidenz bei 65,3 und damit etwas unter dem bundesweiten Schnitt, den das RKI mit 66,8 angab. 855 neue Corona-Infektionen wurden im Freistaat innerhalb von 24 Stunden bekannt - und 26 weitere Todesfälle.

Update, 15.32 Uhr - Landrat wirft Ministerium schlechte Corona-Kommunikation vor   

Der Würzburger Landrat Thomas Eberth (CSU) kritisiert die Corona-Kommunikation des bayerischen Gesundheitsministeriums. „Man bekommt irgendwann irgendeine E-Mail, in der die Maßnahmen unverständlich beschrieben sind“, sagte er der „Main Post“ (Samstag). Diese müssten dann umständlich entschlüsselt werden.

Unklare Ansagen aus dem Ministerium in München hätten dazu geführt, dass Lockerungsschritte in seinem Landkreis nicht schnell und konkret hätten kommuniziert werden können. „Ich habe das Gefühl, dass wir das eine oder andere Ministerium in München vor uns hertreiben“, sagte Eberth.

Dort habe man die Geschwindigkeit der sinkenden Inzidenzwerte offenbar nicht richtig eingeschätzt. „Ich verstehe nicht, warum es überhaupt eine Freigabe des Ministeriums für weitere Lockerungsschritte braucht“, sagte er. Dies werde dem dynamischen Infektionsgeschehen nicht gerecht.

Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete für den Landkreis Würzburg am Samstag 37,6 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Lockerungen der Corona-Maßnahmen sind an diese Inzidenz geknüpft, allerdings muss das Gesundheitsministerium einer Lockerung zum Teil ausdrücklich zustimmen.

Update, 13.47 Uhr - Umfrage: Fast 73 Prozent der Bayern verzichten auf Pfingsturlaub

72,9 Prozent der Menschen in Bayern wollen in den Pfingstferien nicht verreisen. Das hat eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag von BR24 ergeben. 21,6 Prozent planen demnach einen Urlaub und 5,5 Prozent sind noch unschlüssig. Die Ferien beginnen mit dem Pfingstwochenende. Von den Reisewilligen verbringen der Umfrage zufolge 9,3 Prozent ihren Urlaub im europäischen Ausland; 5,2 Prozent bleiben in Bayern und 4,1 Prozent fahren in ein anderes Bundesland. Lediglich 3 Prozent unternehmen eine Fernreise.

50,3 Prozent begründeten ihre bevorstehende Reise damit, urlaubsreif zu sein. 29,8 Prozent sagten, nicht in ein Risikogebiet zu fahren und 28,2 Prozent gaben an, dass sie selbst beziehungsweise ihre Mitreisenden geimpft oder genesen seien. 12,1 Prozent sahen Corona als harmlos an. Auf die Frage hin, warum sie auf eine Reise verzichten, gaben 29,3 Prozent an, während der Pfingstferien ohnehin nicht zu verreisen. 21,9 Prozent begründeten dies mit Angst vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus. 18,8 Prozent sagten unter anderem, dass ihnen die Buchungslage aktuell zu unsicher sei und 18,7 Prozent gaben an, sich einen Urlaub zurzeit nicht leisten zu können.

Update, 12.58 Uhr - Landkreis Mühldorf vermeldet keine neuen Corona-Fälle und 7-Tage-Inzidenz von 31,1

Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Mühldorf a. Inn gibt es seit der letzten Statusmeldung vom Freitag, 21. Mai keine neuen bestätigten Corona-Fälle (Stand: 22. Mai 2021, 0 Uhr). 

Derzeit gibt es im Landkreis Mühldorf am Inn 120 aktive Fälle. Aufgrund der Softwareumstellung auf die bundesweite Kontaktmanagement-Software SORMAS war die Zahl der am Vortag vermeldeten aktiven Fälle (21. Mai) zu niedrig ausgewiesen. Die Landkreiskarte auf der Homepage wurde entsprechend aktualisiert. Die 7-Tage-Inzidenz liegt zum Stichzeitpunkt laut RKI  (Stand: 22. Mai, 3:11 Uhr) bei 31,1.

Update, 11.54 Uhr - Berchtesgadener Land nur knapp unter einer 7-Tage-Inzidenz von 100

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit gestern 20 weitere bestätigte COVID-19-Fälle im Landkreis gibt. Davon befanden sich fünf Personen bereits als direkte Kontaktperson in häuslicher Isolation. Die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten COVID-19-Fälle mit Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land steigt auf 5.815 (Stand RKI: 22. Mai1, 0 Uhr). Nach derzeitigem Meldungsstand liegt der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land bei 95,3 (Stand RKI: 22. Mai, 0 Uhr).

Von den insgesamt 5.815 COVID-19-Fällen sind mittlerweile 5.553 Personen wieder genesen und ihre Quarantänezeit ist ausgelaufen. Aktuell gibt es 163 aktive COVID-19-Fälle im Landkreis, davon 26 in Einrichtungen im Landkreis Berchtesgadener Land (dazu zählen Alten- und Pflegeheime, Gemeinschaftsunterkünfte, Kindergärten und Schulen). In den vergangenen 7 Tagen gab es insgesamt 101 neue COVID-19-Fälle.

Bei allen positiv getesteten COVID-19-Fällen ermittelt das Gesundheitsamt die Kontaktpersonen und leitet die notwendigen Maßnahmen ein, wie z. B. eine häusliche Quarantäne. Aktuell befinden sich 254 direkte Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.

In den Kliniken im Berchtesgadener Land werden aktuell zehn COVID-19-Patienten stationär behandelt. Davon werden drei Patienten intensivmedizinisch betreut.

 
Sonderöffnungszeiten des Corona-Testzentrums Bayerisch Gmain sowie der Außenstelle Freilassing über Pfingsten

Am Montag, 24. Mai 2021 (Pfingstmontag) sind das Corona-Testzentrum in Bayerisch Gmain sowie die Außenstelle in Freilassing und am Donnerstag, 3. Juni 2021 (Fronleichnam) das Corona-Testzentrum in Bayerisch Gmain zu den jeweils üblichen Zeiten geöffnet. Nähere Informationen gibt es unter www.testzentrum-bgl.de.

Update, 10.55 Uhr - Acht neue Corona-Fälle im Landkreis Altötting

Das Landratsamt Altötting meldet acht neue Corona-Fälle. Landkreisweit gibt es aktuell 174 aktive Fälle, die meisten davon in Burghausen (39), gefolgt von Garching (36), Neuötting (25), Burgkirchen (16) und Altötting (15). Mit Erlbach, Feichten, Haiming, Halsbach und Reischach sind derzeit fünf Kommunen „Corona-frei“.

Update, 9.36 Uhr - Bundesregierung stuft Großbritannien als Virusvariantengebiet ein

Wegen der Ausbreitung der zuerst in Indien entdeckten Corona-Variante wird Großbritannien von der Bundesregierung ab Sonntag als Virusvariantengebiet eingestuft. Das gab das Robert Koch-Institut am Freitag bekannt. Damit wird die Einreise aus Großbritannien nach Deutschland drastisch beschränkt.

Fluggesellschaften, Bus- und Bahnunternehmen dürfen ab Sonntag nur noch deutsche Staatsbürger oder in Deutschland lebende Personen nach Deutschland befördern. Für Einreisende gilt eine zweiwöchige Quarantänepflicht, die auch nicht durch negative Tests verkürzt werden kann.

Großbritannien ist das erste Land in Europa seit einiger Zeit, das wieder zum Virusvariantengebiet wird. In diese höchste Risikokategorie fallen derzeit nur elf Länder in Asien, Afrika und Lateinamerika.

Die indische Virusvariante B.1.617.2 gilt als besonders ansteckend und hat maßgeblich dazu beigetragen, dass die Infektionszahlen in Indien in den letzten Monaten explodiert sind. In Großbritannien sind - Stand 19. Mai - mehr als 3400 Fälle der Variante bestätigt worden. Schwerpunkte sind vor allem die Städte Blackburn und Bolton in Mittelengland sowie ein Westlondoner Bezirk. Es gebe allerdings auch in anderen Gegenden einzelne „Cluster“, teilte die Gesundheitsbehörde Public Health England mit.

Update, 8.30 Uhr - Alle Kreise in der Region ohne Bundesnotbremse - Landkreis Mühldorf mit 7-Tage-Inzidenz von unter 40

Die Entwicklung der 7-Tage-Inzidenz in der Region (Stand: 22. Mai)

In den Landkreisen der Region sowie der kreisfreien Stadt Rosenheim stagnieren die Werte der 7-Tage-Inzidenz im Vergleich zum Vortag unter dem wichtigen Inzidenzwert von 100.

In den Landkreisen Rosenheim (59,4 auf 59,3), Altötting (identisch zum Vortag auf 71,1 ), Traunstein (72,2 auf 72,8) sowie in der Stadt Rosenheim (66,1 auf 64,5) blieb die 7-Tage-Inzidenz auf fast identischen Niveau zum Vortag. Der Landkreis Mühldorf (40,6 auf 31,1) weist den niedrigsten Wert in der Region auf. Das Berchtesgadener Land den höchsten mit einem Wert von 95,3 (Vortag 94,4).

RKI registriert 7082 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 66,8

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 7082 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Samstagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 7894 Ansteckungen gelegen. Die 7-Tage-Inzidenz gab das RKI am Samstagmorgen mit bundesweit 66,8 an (Vortag: 67,3; Vorwoche: 87,3).

Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 170 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 177 Tote gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie insgesamt 3.642.244 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, wird nun mit 87.298 angegeben.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von Freitagabend bei 0,85 (Vortag: 0,82). (News-Ticker Freitag,21. Mai) Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 85 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

fgr/dp/dpa

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