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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Lauterbach sieht deutsche Sonderstellung bei Corona-Kurs

Karl Lauterbach
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Karl Lauterbach wirbt weiterhin für eine allgemeine Impfpflicht ab 18 Jahren.

München/Oberbayern – Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt noch immer für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Mittwoch (23. Februar) im News-Ticker:

Die Fallzahlen im Überblick:

  • Covid-19-Fälle auf Intensivstationen in Bayern: 409 (Quelle/Stand: DIVI, 23. Februar, 7.05 Uhr)
  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 1978,3, Landkreis Rosenheim 1933,0, Landkreis Traunstein 2632,3, Landkreis Berchtesgadener Land 2208,3, Landkreis Mühldorf 2063,8, Landkreis Altötting 1919,3 (Quelle/Stand: RKI, 23. Februar, 3.21 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 16.153, Landkreis Rosenheim 64.159, Traunstein 44.883, Berchtesgadener Land 27.084, Mühldorf 29.138, Altötting 24.350 (Quelle/Stand: RKI, 23. Februar, 3.21 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 114, Landkreis Rosenheim 676, Traunstein 325, Berchtesgadener Land 170, Mühldorf 272, Altötting 298 (Quelle/Stand: RKI, 23. Februar, 3.21 Uhr)
  • ServiceFälle Deutschland --- Fälle weltweit --- Überblick Risikogebiete

Update, 21 Uhr - Lauterbach sieht deutsche Sonderstellung bei Corona-Kurs

Aus Sicht von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach kann ein Ende aller größeren Corona-Beschränkungen wie in einigen anderen Ländern vorerst kein Vorbild für Deutschland sein. „Wir müssen mit unseren eigenen Regeln arbeiten, und die müssen immer die deutsche Sonderstellung berücksichtigen“, sagte der SPD-Politiker am Mittwochabend in einer Gesprächsrunde der Wochenzeitung Die Zeit. Diese bestehe in der weiterhin großen Gruppe ungeimpfter Älterer ab 60 Jahren mit hohem Risiko für schwere Corona-Verläufe.

Es sei „nachrichtlich sehr relevant, dass wir mitbekommen, was in diesen Ländern alles so möglich ist“, sagte Lauterbach angesprochen etwa auf Dänemark oder Großbritannien. Deutschland könne sich mit diesen Ländern mit ihrem viel geringeren Anteil Ungeimpfter in der Risikogruppe aber nicht vergleichen. Der SPD-Politiker warb erneut für eine allgemeine Impfpflicht ab 18 Jahren, die auch früh auf den Weg gebracht werden müsse. Es sei zu spät, wenn man abwarten wolle, ob eine neue Welle komme. Dies wäre wie zu sagen: „Ich warte mal ab, ob wir dieses Jahr auch einen Herbst bekommen.“ Lauterbach sagte, er wäre bei Verstößen auch „mit drastischen Strafen einverstanden.“

Update, 18 Uhr - Prozess um falsche Masken-Atteste - Arzt in Passau vor Gericht

Ein Arzt aus Niederbayern soll zu Beginn der Corona-Pandemie Patienten falsche Atteste ausgestellt haben, die diese aus angeblich medizinischen Gründen von der Maskenpflicht befreiten. Seit Mittwoch muss sich der Mann vor dem Amtsgericht Passau verantworten. Selber äußerte er sich zu den Vorwürfen nicht. Seine Verteidiger erklärten vorab schriftlich, dass ihr Mandant freigesprochen werden müsse.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mediziner das Ausstellen von unrichtigen Gesundheitszeugnissen in 95 Fällen vor und fordert ein Berufsverbot. Neben den Masken-Attesten soll der Mann den Patienten auch bescheinigt haben, dass sie sich nicht die Hände desinfizieren müssen. Die Atteste seien ohne vorherige Untersuchung und Befunderhebung erstellt worden.

Das Urteil könnte nach Gerichtsangaben am 10. Mai gesprochen werden. Vor dem Gerichtsgebäude hatten sich am Mittwoch einige Sympathisanten des Arztes und Gegner versammelt.

Update, 16.35 Uhr - Knapp 150.000 Corona-Impfungen am Dienstag

Beim Impfen gegen das Coronavirus geht es langsamer voran. Am Dienstag wurden in Deutschland 148.000 Dosen verabreicht, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Mittwoch (Stand 9.07 Uhr) hervorgeht. Am Dienstag vor einer Woche hatten sich mehr als 191.000 Menschen impfen lassen. Die aktuelle Tageszahl verabreichter Impfungen ist immer vorläufig, da nicht alle verabreichten Impfdosen sofort gemeldet werden.

Mittlerweile haben 75,2 Prozent der Bevölkerung (mindestens 62,6 Millionen Menschen) einen Grundschutz erhalten, für den meist zwei Spritzen nötig sind. 56,5 Prozent (47 Millionen) haben zusätzlich eine Auffrischungsimpfung bekommen. Mindestens einmal geimpft sind 76,2 Prozent (63,4 Millionen) .Eine große Gruppe von 23,8 Prozent der Bevölkerung (19,8 Millionen Menschen) ist laut dem Impfdashboard des Gesundheitsministeriums weiterhin ungeimpft. Für 4,8 Prozent (vier Millionen) ist allerdings bisher kein Impfstoff zugelassen, weil sie vier Jahre oder jünger sind.

Das RKI weist seit längerem darauf hin, dass die ausgewiesenen Zahlen als Mindestimpfquoten zu verstehen sind. Das RKI geht davon aus, dass die tatsächliche Impfquote bis zu fünf Prozentpunkte höher liegt als auf dem Dashboard angegeben.

Update, 15.53 Uhr - Leichtere Corona-Einreiseregeln: Kabinettsbefassung verschoben

Zu den geplanten Erleichterungen bei den Corona-Regeln für Urlaubsrückkehrer nach Deutschland verschiebt sich die Befassung im Bundeskabinett. Wegen weiterer regierungsinterner Beratungen kam die Verordnung noch nicht wie zunächst vorgesehen am Mittwoch ins Kabinett, wie das Gesundheitsministerium auf Anfrage erläuterte. Es sei aber weiterhin vorgesehen, dass die Neuregelungen zum 4. März greifen sollen. So sollen Reiseländer nur noch als Hochrisikogebiete mit weitergehenden Auflagen bei der Rückkehr eingestuft werden, wenn dort Virusvarianten mit „stärker krankmachenden Eigenschaften“ grassieren als die hierzulande dominierende Omikron-Variante.

Für Kinder unter zwölf Jahren soll es möglich werden, sich nach Rückkehr aus Hochrisikogebieten direkt aus einer sonst anstehenden Quarantäne freizutesten. Bisher gilt generell: Wer aus solchen Gebieten kommt und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich frühestens fünf Tage nach Einreise mit einem Test daraus befreien. Für Kinder unter sechs Jahren endet die Absonderung bisher fünf Tage nach Einreise automatisch - aber ohne Möglichkeit, sich schon früher frei zu testen.

Das Ministerium verweist zur Begründung für die Erleichterungen für Kinder auch darauf, dass es für Unter-Zwölfjährige bisher keine allgemeine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission gibt. Generell gilt für Einreisen aus allen Ländern weiter die 3G-Regel - wer nicht geimpft oder genesen ist, muss einen negativen Test haben.

Update, 15.11 Uhr - 660 Neuinfektionen im Kreis Traunstein

Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein liegen derzeit 4254 aktive COVID-19-Fälle vor. Seit der letzten Pressemitteilung am 22. Februar sind beim Staatlichen Gesundheitsamt 660 Neuinfektionen eingegangen. Es liegen insgesamt 45.241 bestätigte Fälle vor, die seit Beginn der Pandemie positiv getestet wurden.

Als genesen gelten mindestens 40.662 Personen (878 Personen mehr seit der Meldung vom 22. Februar). Beim Gesundheitsamt Traunstein ist seit der letzten Pressemitteilung keine neue Todesmeldung eingegangen. Damit liegen im Landkreis Traunstein insgesamt 325 Todesfälle in Zusammenhang mit COVID-19-Erkrankungen vor. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 2632,3.

Update, 13.26 Uhr - Streit um Kontrolle des Impfstatus - Sicherheitsmann hängt sich an Auto

Beim Streit um die Kontrolle des Corona-Impfstatus hat sich ein Mann in Schwaben verletzt. Der Sicherheitsmann einer Firma wollte am Dienstag in Gertshofen (Landkreis Augsburg) den Impf- oder Genesenenstatus eines 41-jährigen Autofahrers kontrollieren, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Der Mann habe sich geweigert, seinen Ausweis vorzuzeigen und sei schließlich losgefahren. Daraufhin hängte sich der Sicherheitsmann an die Säule hinter dem Fahrerfenster. Der 23-Jährige wurde kurz mitgeschleift, stürzte und verletzte sich dabei leicht.

Update, 12.45 Uhr - 590 neue bestätigte Fälle im Landkreis Mühldorf a. Inn-  

Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Mühldorf a. Inn gibt es seit der letzten Statusmeldung vom Montag (21. Februar) 590 neue bestätigte Corona-Fälle. (Stand: 23. Februar, 0 Uhr). Die Zahl der aktiven Fälle beträgt derzeit 4258. Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut RKI bei 2.063,8 (Stand: 23. Februar, 3.21 Uhr).

Update, 11.22 Uhr - Bayern fordert Bund zu Nachbesserung bei Bezahlung in der Pflege auf

Bayerns Gesundheits- und Pflegeminister Klaus Holetschek hat den Bund zu deutlichen Nachbesserungen in der Pflege aufgefordert. „Wir müssen die Arbeit in der Pflege endlich attraktiver gestalten und die Arbeitsbedingungen deutlich verbessern“, sagte der CSU-Politiker am Mittwoch in München. Es gehe um mehr als nur um den Pflegebonus.

„Der Bonus kommt viel zu spät und soll dazu noch Berufsgruppen und Beschäftigte ausschließen, die in der Pandemie ebenfalls hoch belastet waren und sind. Medizinische Fachangestellte sollen etwa weiterhin nicht berücksichtigt werden, doch auch sie haben Großartiges geleistet“, unterstrich Holetschek. Die zweite Jahreshälfte als Auszahlungstermin komme überdies zu spät. „Der Bonus muss früher kommen. Die Beschäftigten haben dieses deutliche Zeichen der Wertschätzung mehr als verdient.“

Bayerns Vorschläge zur Verbesserung der Situation in der Pflege liegen nach Angaben des Ministers seit Dezember vor. Darunter ist eine Verdoppelung des Gehalts für Intensivpflegekräfte und vergleichbar belastete Berufsgruppen zumindest für das Jahr 2022 durch den steuerfreien Corona-Bonus sowie eine Steuerbefreiung für bestimmte Gehaltsbestandteile und -zuschläge.

Update, 9.55 Uhr - Corona-Inzidenz in Bayern minimal gestiegen

Die Corona-Inzidenz in Bayern stagniert weiter auf sehr hohem Niveau. Am Mittwoch meldete das Robert Koch-Institut einen Wert von 1763,0 - das ist minimal mehr als am Dienstag. Bayern weist damit die höchste Inzidenz in Deutschland auf. Das RKI verzeichnete 42.138 neue Corona-Fälle. Die Zahl der Toten im Zusammenhang mit Corona seit Beginn der Pandemie stieg um 64 auf 21.188.

Die Inzidenzwerte in Bayern pendeln seit zweieinhalb Wochen in einem verhältnismäßig engen Rahmen. Ihren Höhepunkt hatten sie am 9. Februar mit 1840,0 erreicht. Die Zahl der wegen Covid-19 auf Intensivstationen behandelten Menschen im Freistaat lag am Mittwochmorgen, (Stand 7.05 Uhr) bei 409. Sie steigt seit einigen Tagen tendenziell an.

Die höchsten Inzidenzen auf Landkreisebene weist das RKI für Donau-Ries, Regen, Miltenberg, Straubing-Bogen und Traunstein mit Werten zwischen 3140 und 2632 aus. Diese fünf bayerischen Landkreise haben auch bundesweit die höchsten Inzidenzen.

Experten gehen von einer hohen Zahl an Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind. Ein Grund sind die begrenzten Kapazitäten etwa von Gesundheitsämtern, oft werden Kontakte nur noch eingeschränkt nachverfolgt. Zudem gibt es nach Einschätzung des Laborverbands ALM inzwischen eine größere Zahl von Menschen, deren Infektion nicht mehr über einen PCR-Test bestätigt wird - diese Infektionen fließen damit nicht in die offiziellen Statistiken ein.

Update, 8.24 Uhr - Neueste RKI-Zahlen für die Region

7-Tage-Inzidenzen in Südostbayern (Stand 23. Februar).

Die Corona-Inzidenzen in der Region haben sich laut RKI in den vergangenen 24 Stunden unterschiedlich entwickelt. Während die Inzidenzen in den Kreisen Mühldorf und Traunstein anstiegen, sanken diese in den übrigen Kreisen/Städten der Region.

Die Inzidenzen im Detail: Landkreis Altötting (von 1937 auf 1919), Landkreis Mühldorf (von 2026 auf 2064), Kreis Berchtesgadener Land (von 2218 auf 2208), Landkreis Traunstein (von 2573 auf 2632), Stadt Rosenheim (von 2121 auf 1978) und Landkreis Rosenheim (von 1970 auf 1933). Das RKI meldete für die Region keinen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

RKI registriert 209.052 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 1278,9

Die bundesweite 7-Tage-Inzidenz ist erneut gesunken. Das Robert-Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Mittwochmorgen mit 1278,9 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1306,8 gelegen (News-Ticker Dienstag, 22. Februar). Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1401,0 (Vormonat: 806,8). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 209.052 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 219.972 Ansteckungen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 299 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 247 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 13.971.947 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken gekommenen Corona-infizierten Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI Dienstag mit 6,21 an (Montag: 6,06). Darunter sind auch viele Menschen mit positivem Corona-Test, die eine andere Haupterkrankung haben. 

Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Mittwoch mit 10.234.100 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 121.902.

mh/mw/dpa

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