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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Spahn will Biontech-Impfdosen für Schüler reservieren - so ist die Corona-Lage im Landkreis Altötting

Coronavirus - Pressekonferenz Spahn
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Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ruft dazu auf, Impfdosen der Hersteller Biontech und Pfizer für Schülerinnen und Schüler zu reservieren.

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Sonntag, 23. Mai, im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 50,4, Landkreis Rosenheim 61,6, Landkreis Traunstein 69,4, Landkreis Berchtesgadener Land 96,3, Landkreis Mühldorf 28,5, Landkreis Altötting 66,4(Quelle/Stand: RKI, 23. Mai, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 3870, Landkreis Rosenheim 13.672, Traunstein 10.863, Berchtesgadener Land 5828, Mühldorf 6902, Altötting 5963(Quelle/Stand: RKI, 23. Mai, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 60, Landkreis Rosenheim 451, Traunstein 214, Berchtesgadener Land 99, Mühldorf 153, Altötting 208 (Quelle/Stand: RKI, 23. Mai, 0 Uhr)
  • Mindestens 87.380 Todesfälle in Deutschland (14.778 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 20.32 Uhr - Landkreis Altötting meldet 9 Corona-Fälle

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich jetzt 9 neue Corona-Fälle gemeldet. Damit stieg die Zahl der Infizierten seit Pandemie-Ausbruch in Stadt und Landkreis Altötting auf insgesamt 5963 Personen.

Aktuell gibt es im Landkreis 166 aktive Fälle. Die meisten Fälle gibt es derzeit in Garching (38), Burghausen (34), Neuötting (25) und Altötting (14). Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Altötting lag zum o.g. Zeitpunkt bei 66,4.

Update, 20.18 Uhr - Spahn: Biontech-Impfdosen für Schüler reservieren

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ruft dazu auf, Impfdosen der Hersteller Biontech und Pfizer für Schülerinnen und Schüler zu reservieren. „Ein Weg zu regulärem Unterricht nach den Sommerferien ist das Impfen der Jugendlichen“, sagte der CDU-Politiker der „Bild am Sonntag“. „Das erklärte Ziel ist, dass die Länder den minderjährigen Schülerinnen und Schülern bis Ende August ein Impfangebot machen. Weil für sie wegen der Zulassung nur ein bestimmter Impfstoff infrage kommt, müssen dafür genügend Biontech-Dosen reserviert werden.“

Eine dritte Corona-Impfung ist Spahn zufolge „frühestens im Winter der Fall“. Für Kritik an der Aufhebung der Impfpriorisierung ab dem 7. Juni zeigte der Minister wenig Verständnis. „Dieselben, die vor vier Wochen gesagt haben, die Priorisierung sei Impf-Bürokratie und müsse weg, kritisieren jetzt die Aufhebung. Das passt nicht zusammen“, sagte Spahn.

Update, 16.50 Uhr - Deutschlands Corona-Hotspot Nummer eins liegt in Bayern

Der bundesweite Corona-Hotspot Nummer eins liegt in Bayern: Die Stadt Memmingen wies am Sonntag nach Angaben des Robert Koch-Institutes (RKI) eine Inzidenz von 238,1 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen auf und lag damit deutschlandweit an der Spitze. Mit einigem Abstand folgten die Landkreise Hildburghausen (196,2) und Gotha (180,9) in Thüringen.

Bayernweit lag Coburg mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 160,7 auf Platz zwei hinter Memmingen, gefolgt von Schweinfurt (146,0). Insgesamt lagen in Bayern am Sonntag laut den Zahlen des RKI (Stand 3.10 Uhr) noch 14 Städte und Landkreise über der 100er Schwelle. Am unteren Ende der Skala lag Weiden in der Oberpfalz (14,0), gefolgt von den Städten Bayreuth (17,4) und Amberg (19,0).

In München rutschte die Inzidenz wieder über die 50er Marke auf 53,5. Am Samstag hatte das RKI die Inzidenz noch mit 43,1 angegeben. Doch die Zahl war wohl zu niedrig: Die Stadt teilte mit, dass es bei der Übermittlung der Infektionszahlen technische Probleme gegeben habe.

Bayernweit lag die Inzidenz am Pfingstsonntag bei 62,6 und damit noch etwas unter dem bundesweiten Schnitt, den das RKI mit 64,5 angab. 1107 neue Corona-Infektionen wurden im Freistaat innerhalb von 24 Stunden bekannt - und 12 weitere Todesfälle.

In Memmingen lag die Inzidenz am Sonntag den fünften Tag in Folge über 200, wie die Stadt unter Berufung auf das RKI auf ihrer Homepage mitteilte. Das bedeutet für die Bürger dort strenge Corona-Regeln wie geschlossene Schulen, geschlossene Geschäfte und eine nächtliche Ausgangssperre.

Update, 15.36 Uhr - Gauck fordert Toleranz für Querdenker und Impfgegner

Altbundespräsident Joachim Gauck fordert eine größere Toleranz für sogenannte Querdenker und Impfgegner. „Ja, das Ausmaß an Spinnerten, die Querfront von Linksaußen bis Rechtsaußen und das Esoterische, das alles schreckt ab“, sagte er dem „Tagesspiegel“ (Sonntag) im Hinblick auf Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen. „Aber nicht alle, die dort mitlaufen, sind eine Gefahr für die Demokratie. Wir können doch nicht alle ausgrenzen, die mit der Corona-Politik unzufrieden sind.“ Wer Hass und Hetze verbreite, dem müsse mit rechtsstaatlichen Mitteln entgegengetreten werden. „Aber ich möchte auch nicht, dass wir mit dem illiberalen Mittel des Verbotes einschreiten, solange jemand nicht wirklich die Demokratie gefährdet“, so Gauck.

Am Wochenende versammelten sich in Berlin trotz Verbot einige Hundert Menschen zu Demonstrationen gegen die Corona-Politik. Es kam zu Festnahmen. Viele Menschen trugen Polizeiangaben zufolge keine Masken und hielten sich nicht an die Abstandsregeln.

Update, 13.26 Uhr - Moderna will Impfstoffzulassung für 12- bis 17-Jährige in Europa

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie strebt der US-Pharmahersteller Moderna eine europäische Impfstoffzulassung für Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren an. Ein Antrag bei der EU-Arzneimittelbehörde (EMA) in Amsterdam sei Anfang kommenden Monats geplant. Das sagte der aus Frankreich stammende Moderna-Vorstandschef Stéphane Bancel der französischen Sonntagszeitung „Le Journal du Dimanche“.

Die EMA hatte bereits mitgeteilt, sie wolle noch im laufenden Monat über die Zulassung des Corona-Impfstoffs der Hersteller Biontech und Pfizer für Kinder ab zwölf Jahren entscheiden. Die US-Arzneimittelbehörde FDA hatte das Präparat des deutschen Herstellers Biontech und seines US-Partners Pfizer auch für Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 15 Jahren zugelassen. Das Präparat von Moderna ist einer von vier Corona-Impfstoffen mit einer Zulassung in der Europäischen Union.

Update, 12.12 Uhr - Rund 150 Teilnehmer bei „Open-Air-Party“ in Erdinger Innenstadt - Polizei greift hart durch

Rund 150 Personen feierten am Samstagabend (21. Mai) eine „Open-Air-Party“ in der Erdinger Innenstadt. Die Polizei löste die Veranstaltung auf. Gegen 22:40 Uhr waren die Einsatzkräfte über Notruf informiert worden, dass am Kleinen Platz in Erding eine Vielzahl von Personen lautstark feiern und randalieren würde.

Tatsächlich konnten durch die alarmierten Polizeistreifen etwa 150 Personen festgestellt werden, die sich laut zu den Klängen aus einer mitgebrachten Musikbox grölend in der Innenstadt versammelt hatten. Vereinzelt wurden aus der Menge Flaschen und andere Gegenstände geworfen. Verletzt wurde dabei niemand.

Der Aufforderung, die Party zu beenden und den Platz zu verlassen, kam die große Mehrheit der Feiernden nach. Lediglich von zwölf zunächst unwilligen Personen wurden die Personalien erhoben. Auch ihnen wurde ein Platzverweis für die Innenstadt erteilt, dem sie letztendlich Folge leisteten. Neben Ermittlungen wegen Ruhestörung prüft die Erdinger Polizei auch etwaige Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz. 

Update, 11.31 Uhr - Diebe brechen in Corona-Testzelt in Bayern ein und klauen dort gelagerte Schokolade

Unbekannte sind in Bamberg in ein Corona-Testzelt eingebrochen und haben von der dort gelagerten Schokolade genascht. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, waren die Einbrecher in der Nacht in das Testzelt eingedrungen.

Demnach aßen sie dort die innerhalb des Zeltes gelagerte Schokolade und verteilten Zettel aus dem Zelt in der Nähe. Derzeit gibt es noch keine Hinweise auf die unbekannten Schokoladen-Diebe.

Update, 10.37 Uhr - Drei neue bestätigte Fälle im Landkreis Mühldorf am Inn

Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Mühldorf a. Inn gibt es seit der letzten Statusmeldung vom Samstag, 22. Mai drei neue bestätigte Corona-Fälle (Stand: 23. Mai  2021, 0 Uhr). 

Derzeit gibt es im Landkreis Mühldorf a. Inn 112 aktive Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz liegt zum Stichzeitpunkt laut RKI  (Stand: 23. Mai  2021, 03:10 Uhr) bei 28,5.

Update, 9.23 Uhr - 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Mühldorf jetzt bei unter 30 - alle Kreise in der Region weiterhin unter Wert von 100

Die Entwicklung der 7-Tage-Inzidenz in der Region (Stand: 23. Mai)

In den Landkreisen der Region sowie der kreisfreien Stadt Rosenheim stagnieren die Werte der 7-Tage-Inzidenz im Vergleich zu den Vortagen weiter unter dem wichtigen Inzidenzwert von 100.

In der Stadt Rosenheim (64,5 auf 50,4) und den Landkreisen Altötting (71,1 auf 66,4 ), Traunstein (72,8 auf 69,4) sank der Wert weiter, während es im Landkreis Rosenheim (59,3 auf 61,6) einen Anstieg zu verzeichnen gibt. Der Landkreis Mühldorf (31,1 auf 28,5) weist den niedrigsten Wert in der Region auf und sinkt unter eine Inzidenz von 30. Das Berchtesgadener Land hat weiterhin die höchste 7-Tage-Inzidenz mit einem Wert von 96,3 (Vortag 95,3).

Update, 8.08 Uhr - Spahn: Inzidenz unter 20 für weitreichende Lockerungen im Sommer

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat als Zielmarke eine Inzidenz von unter 20 ausgegeben, damit es im Sommer weitreichende Lockerungen der Corona-Regeln geben kann. Für einen unbeschwerten Sommer müsse die Inzidenz weiter gesenkt werden, sagte der CDU-Politiker der „Bild am Sonntag“. „Im vergangenen Sommer lag sie unter 20. Das sollten wir wieder anstreben. Vorsicht und Umsicht gelten weiterhin.“ Am Samstag lag die Sieben-Tage-Inzidenz - also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen - laut Robert Koch-Institut bundesweit bei 66,8 (Vortag: 67,3; Vorwoche: 87,3).

Man habe aus dem vergangenen Sommer gelernt, sagte der Minister. „Damals haben die Auslandsreisen, häufig Verwandtschaftsbesuche in der Türkei und auf dem Balkan, phasenweise rund 50 Prozent der Neuinfektionen ausgelöst. Das müssen wir in diesem Jahr verhindern“, sagte Spahn. Beispielsweise wolle er frühzeitig Vereinbarungen mit der Türkei über Tests bei der Ein- und Ausreise schließen.

RKI registriert 6714 Corona-Neuinfektionen - bundesweite Inzidenz bei 64,5

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 6714 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Sonntagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.11 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 8500 Ansteckungen gelegen. Die 7-Tage-Inzidenz gab das RKI am Sonntagmorgen mit bundesweit 64,5 an (Vortag: 66,8; Vorwoche: 83,1). Am Sonntag sind die vom RKI gemeldeten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird. (News-Ticker vom 22. Mai)

Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 82 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 71 Tote gewesen.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie insgesamt 3.648.958 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 3.397.100 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, wird nun mit 87.380 angegeben.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von Samstagabend bei 0,87 (Vortag: 0,85). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 87 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

fgr/dp/dpa

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