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News-Ticker zur Corona-Pandemie

RKI: Anteil von Omikron-Subtyp BA.2 steigt auf fast ein Viertel

Coronavirus
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Der Omikron-Subtyp BA.2 scheint sich nach neuen Erkenntnissen in bestimmten Eigenschaften deutlich von der in Deutschland bislang dominanten Corona-Subvariante BA.1 zu unterscheiden.

München/Oberbayern – Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt noch immer für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Donnerstag (24. Februar) im News-Ticker:

Die Fallzahlen im Überblick:

  • Covid-19-Fälle auf Intensivstationen in Bayern: 402 (Quelle/Stand: DIVI, 24. Februar, 7.05 Uhr)
  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 1803,7, Landkreis Rosenheim 1877,6, Landkreis Traunstein 2465,0, Landkreis Berchtesgadener Land 2158,4, Landkreis Mühldorf 2032,9, Landkreis Altötting 1737,5 (Quelle/Stand: RKI, 24. Februar, 3.19 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 16.323, Landkreis Rosenheim 65.087, Traunstein 45.473, Berchtesgadener Land 27.502, Mühldorf 29.564, Altötting 24.680 (Quelle/Stand: RKI, 24. Februar, 3.19 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 115, Landkreis Rosenheim 676, Traunstein 325, Berchtesgadener Land 170, Mühldorf 272, Altötting 301 (Quelle/Stand: RKI, 24. Februar, 3.19 Uhr)
  • ServiceFälle Deutschland --- Fälle weltweit --- Überblick Risikogebiete

Update, 20.45 Uhr - RKI: Anteil von Omikron-Subtyp BA.2 steigt auf fast ein Viertel

Der Anteil der wohl noch leichter übertragbaren Omikron-Untervariante BA.2 in Deutschland wächst weiter kontinuierlich. Nach den aktuellsten verfügbaren Daten für die Woche bis zum 13. Februar lag ihr Anteil in einer Stichprobe positiver Befunde bei knapp 24 Prozent. Das geht aus dem Wochenbericht des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Donnerstagabend hervor. Die Entwicklung der Wochen zuvor verlief von 5 auf 11 auf 16 Prozent.

In Deutschland dominiert bisher die Omikron-Untervariante BA.1. Ihr Anteil geht in den Auswertungen der Behörde aber zurück und liegt nun noch bei 75 Prozent. Insgesamt scheine der Scheitelpunkt der Omikron-Welle zwar überschritten, schreibt das RKI. Wegen der leichteren Übertragbarkeit von BA.2 könne allerdings „eine deutlich langsamere Abnahme oder erneute Zunahme der Fallzahlen nicht ausgeschlossen werden“. Die weitere Entwicklung hänge auch stark von der Entwicklung der Kontakte im Rahmen der geplanten Lockerungen ab.

Update, 18.50 Uhr - EMA gibt grünes Licht für Booster und Impfstoff für Kinder

Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA hat grünes Licht gegeben für die Booster-Impfung von Kindern ab 12 Jahren mit dem Corona-Impfstoff der Hersteller Pfizer und Biontech. Das teilte die EMA am Donnerstag in Amsterdam mit. Die Experten stimmen auch der Grund-Impfung von Kindern von sechs bis elf Jahren mit dem Impfstoff des Herstellers Moderna zu. Eine endgültige Entscheidung muss die EU-Kommission treffen. Das gilt als Formsache. Die EMA betonte aber, dass die EU-Mitgliedsstaaten selbst entscheiden, ob eine Auffrischungs-Impfung für Kinder angeboten werden soll.

Die Booster-Impfung mit dem Pfizer-Präparat hat für Kinder nach Angaben der EMA eine geringere Dosis als bei Erwachsenen. Der Impfstoff ist bereits als Grundimpfung in zwei Dosen für Menschen ab 5 Jahren zugelassen. Doch die Zulassung für eine Auffrischungsimpfung galt bisher erst ab 18 Jahren. Ein Booster wird nach der Grundimmunisierung verabreicht, die in der Regel aus zwei Impfungen besteht. Dadurch wird nach Angaben der EMA der Schutz vor einer Infektion und einer schweren Erkrankung erhöht.

Die Experten der Behörde hatten zuvor Daten des Herstellers und Studien geprüft. Es seien keine neuen Sicherheitsrisiken bekannt geworden.

Auch der Impfstoff von Moderna soll für Kinder von 6 bis 11 Jahren zugelassen werden. Die Wirksamkeit und Sicherheit des Präparates sei ebenso hoch wie bei Erwachsenen. Für Kinder soll die Dosis um 50 Prozent reduziert werden, wie die EMA mitteilte. Studien zeigten, dass damit der Immunschutz bei Kindern so hoch sei wie bei Jugendlichen von 18 bis 25 Jahren mit der hohen Dosis. Mögliche Nebenwirkungen seien Schmerzen und Röte an der Einstichstelle, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Übelkeit, Fieber oder Gelenkschmerzen.

Update, 17.30 Uhr - Wegen Corona: Bayerns Schüler bekommen in Abschlussprüfungen mehr Zeit

Bayerns Schulabgänger bekommen bei ihren Abschlussprüfungen mehr Zeit zum Schreiben der Klausuren. Sie sollen aber nicht verschoben werden, wie das Kultusministerium am Donnerstag in München mitteilte. Schließlich habe das laufende Schuljahr im Gegensatz zu den beiden vergangenen im Regelfall im Präsenzbetrieb stattgefunden.

Der Zeitzuschlag bei den zentral gestellten schriftlichen Abschlussprüfungen beträgt nun jeweils zehn Minuten pro Zeitstunde, insgesamt also maximal 30 Minuten. „Wir tragen auch im Schuljahr 2021/2022 der Covid-19-bedingten Sondersituation Rechnung“, kommentierte Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler).

Zudem seien schon vor Schuljahresbeginn in den Lehrplänen aller Jahrgangsstufen Schwerpunkte gesetzt worden. In den Abschlussklassen wurden beispielsweise nicht-prüfungsrelevante Inhalte klar gekennzeichnet, was die Prüfungsvorbereitung für die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte entlasten soll.

Faire Bedingungen soll es auch für die übrigen der rund 1,64 Millionen Schülerinnen und Schüler geben. Eine Ballung von Leistungsnachweisen und übermäßigem Zeitdruck solle vermieden werden, betonte Piazolo. Nötig seien flexible Lösungen - etwa wenn einzelne Kinder oder Jugendliche oder auch einzelne Klassen wegen Corona längere Zeit nicht in der Schule waren. In solchen Fällen böten die Schulordnungen entsprechende Spielräume zur Entzerrung.

Update, 15.20 Uhr - Bund: Impfstoff von Novavax soll Freitag an die Länder gehen

Bei den Corona-Impfungen in Deutschland rückt der Start mit dem Präparat des Herstellers Novavax näher. Die ersten Lieferungen des Impfstoffes sollten am Donnerstag beim Bund ankommen, wie das Gesundheitsministerium auf Anfrage in Berlin mitteilte. An diesem Freitag soll der Impfstoff dann an die Länder ausgeliefert oder von ihnen abgeholt werden können. Vorgesehen ist, dass er vorerst nur an die Länder geht und noch nicht an Arztpraxen. Die erste Lieferung sollte 1,4 Millionen Dosen umfassen.

Angeboten werden soll das Mittel von Novavax vorrangig Beschäftigten im Gesundheitswesen. Es gibt Hoffnungen, dass es eine Alternative für manche sein könnte, die sich nicht mit den bisherigen mRNA-Impfstoffen von Biontech und Moderna impfen ließen. Der Novavax-Impfstoff basiert auf einem klassischeren Verfahren. Der Bund geht davon aus, dass in der kommenden Woche mit Impfungen begonnen werden kann. Termine und den genauen Einsatz legen die Länder fest.

Im ersten Quartal soll Deutschland laut Bundesgesundheitsministerium insgesamt rund vier Millionen Dosen von Novavax bekommen. Von April bis Juni sollen dann bis zu 30 Millionen weitere Dosen folgen.

Update, 13.45 Uhr - Zukunft der Volksfeste bleibt wegen des Ukraine-Konflikts offen

Ob und wann Volksfeste in Bayern wieder stattfinden können, bleibt vorerst ungewiss. Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) und Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) trafen sich am Donnerstag in München bei einem Runden Tisch zur Zukunft der Volksfeste mit Vertretern von Schaustellern und Kommunen. Die eigentlich geplante Pressekonferenz sagte das Wirtschaftsministerium jedoch ab.

Die Staatsregierung wollte sich am Tag des russischen Einmarschs in die Ukraine keine Vorwürfe der Pietätlosigkeit einhandeln. Zu dem Runden Tisch im Wirtschaftsministerium kamen rund 40 Teilnehmer. Viele Schausteller und Marktkaufleute sind nach zweijähriger Corona-Zwangspause in ihrer Existenz bedroht. Die Volksfestsaison beginnt traditionell in der Osterzeit.

Update, 12.07 Uhr - Stiko-Chef Mertens: Omikron-Subtyp BA.2 „könnte beunruhigend werden“

Der Omikron-Subtyp BA.2 des Coronavirus könnte nach Ansicht des Vorsitzenden der Ständigen Impfkommission (Stiko)„beunruhigend werden“. „Ob und wie sehr, wissen wir noch nicht“, sagte Thomas Mertens der „Schwäbischen Zeitung“ in Ravensburg. Daten aus Laboren und der Infektionsüberwachung zufolge werde BA.2 aber leichter übertragen. Zudem wiesen Experimente mit infizierten Tieren darauf hin, dass Antikörper gegen die hierzulande hauptsächlich verbreitete Untervariante BA.1 den Subtyp BA.2 „weniger gut neutralisieren“.

Zur Frage, ob Subtyp BA.2 Menschen stärker erkranken lässt als BA.1, gebe es noch keine eindeutigen klinischen Daten, sagte Mertens. „Im ungünstigsten Fall“ könne es sein, „dass BA.2 zu einem erneuten Anstieg, einer Verlängerung der aktuellen Infektionswelle und wieder mehr Erkrankungen führt“.

In jedem Fall bleibe die Impfung gegen Corona „unser entscheidendes Instrument“, um aus der Pandemie in die endemische Phase zu kommen, betonte Mertens. In dieser Phase würde dann nicht mehr „ständig die ganze Bevölkerung“ geimpft, sondern vor allem diejenigen, die ein großes Risiko für eine schwere Erkrankung hätten.

Update, 11.15 Uhr - 42 Patienten in InnKliniken

An den Standorten des InnKlinikums in den Landkreisen Mühldorf und Altötting werden derzeit insgesamt 42 Patienten (Stand 24. Februar, 8.30 Uhr) im Zusammenhang mit Corona stationär behandelt – 21 in Mühldorf, sechs in Burghausen und 15 in Altötting. Insgesamt sieben Betroffene davon müssen intensivmedizinisch versorgt und fünf davon auch beatmet werden. Ein Mann (91) aus dem Kreis Mühldorf ist laut InnKlinikum am Mittwoch (23. Februar) verstorben.

Update, 10.29 Uhr - Mehr als 54.600 neue Corona-Infektionen in Bayern gemeldet

Nach zwei Jahren Pandemie ist das Ende der Omikron-Welle in Bayern nach wie vor nicht in Sicht. Das Robert Koch-Institut meldete am Donnerstag 54.681 neue Corona-Infektionen im Freistaat, 12.000 mehr als am Vortag. Die landesweite 7-Tage-Inzidenz stieg von 1763 auf gut 1804 Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner - weit über dem Bundesdurchschnitt (1265,0). 39 Menschen starben an der Lungenkrankheit. Die Gesamtzahl der Toten im Freistaat stieg damit auf 21.227.

Die bundesweit höchste Infektionsrate meldete das RKI am Donnerstag für den Landkreis Regensburg mit einer Inzidenz von 4340,2, gefolgt von der Stadt Regensburg mit 3403,2. Ursache war in beiden Kommunen eine sehr hohe Zahl von Nachmeldungen.

Die Zahl der schwer kranken Corona-Patienten auf den Intensivstationen ging im Vergleich zum Vortag von 409 auf 389 zurück. Seit Ende Januar gab es auch auf den Intensivstationen wieder einen Trend nach oben, allerdings nicht kontinuierlich.

Update, 9.40 Uhr - Landkreis Altötting meldet 2840 aktive Corona-Fälle

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich nun 330 neue Corona-Fälle gemeldet (Stand 23. Februar, 16 Uhr). Damit haben sich seit Pandemie-Ausbruch insgesamt 24.680 Personen in Stadt und Landkreis Altötting mit dem Corona-Virus infiziert. Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz im Kreis Altötting steht bei 1737,5. Derzeit gibt es in Stadt und Landkreis 2840 aktive Fälle. Die meisten davon in Burghausen (479) und Altötting (368).

Update, 8.36 Uhr - Neueste RKI-Zahlen für die Region

7-Tage-Inzidenzen in Südostbayern (Stand 24. Februar).

Die Corona-Inzidenzen in der Region haben sich laut RKI in den vergangenen 24 Stunden durchweg positiv entwickelt. Es gibt knapp 1000 weniger Neuinfektionen als letzten Donnerstag, die Inzidenz in der Region sinkt um 110 Zähler.

Die Inzidenzen im Detail: Landkreis Altötting (von 1919 auf 1738), Landkreis Mühldorf (von 2064 auf 2033), Kreis Berchtesgadener Land (von 2208 auf 2158), Landkreis Traunstein (von 2632 auf 2465), Stadt Rosenheim (von 1978 auf 1804) und Landkreis Rosenheim (von 1933 auf 1878). Das RKI meldete für die Region vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Demnach sind drei Personen im Kreis Altötting und eine Person in der Stadt Rosenheim verstorben. Nähere Angaben zu Alter/Wohnort liegen nicht vor.

Mehr als 14 Millionen Corona-Infektionen in Deutschland registriert

Seit Beginn der Pandemie sind in Deutschland mehr als 14 Millionen Corona-Infektionen registriert worden. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Donnerstagmorgen bekannt gab, haben die Gesundheitsämter ihm insgesamt 14.188.269 Infektionen gemeldet. Die tatsächliche Zahl der Infektionen dürfte deutlich höher liegen, da viele nicht erkannt werden. Weil sich einige Menschen mehrfach ansteckten, lässt sich aus dieser Zahl nicht ermitteln, wie viele Menschen das Virus nachweislich schon in sich trugen.

Die bundesweite 7-Tage-Inzidenz ist erneut gesunken. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche mit 1265,0 an (News-Ticker Mittwoch, 24. Februar). Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1306,8 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1385,1 (Vormonat: 840,3). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 216.322 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 235.626 Ansteckungen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 243 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 261 Todesfälle.

Die Zahl der in Kliniken gekommenen Corona-infizierten Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Mittwoch mit 6,34 (Dienstag 6,21) an. Darunter sind auch viele Menschen mit positivem Corona-Test, die eine andere Haupterkrankung haben. Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Donnerstag mit 10.435.800 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 122.145.

mh/mz/dpa

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