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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Aiwanger will Lockerungen für Märkte und kleine Volksfeste

Sitzung bayerischer Landtag
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Bayerns Wirtschaftsminister und Vize-Regierungschef Hubert Aiwanger ist für ein Ende der Maskenpflicht auf Märkten und die Zulassung kleinerer Volksfeste.

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Donnerstag (24. Juni) im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 4,7, Landkreis Rosenheim 10,7, Landkreis Traunstein 15,2, Landkreis Berchtesgadener Land 6,6, Landkreis Mühldorf 8,6, Landkreis Altötting 7,2 (Quelle/Stand: RKI, 24. Juni, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 3934, Landkreis Rosenheim 13.911, Traunstein 11.058, Berchtesgadener Land 6001, Mühldorf 6967, Altötting 6046(Quelle/Stand: RKI, 24. Juni, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 66, Landkreis Rosenheim 461, Traunstein 216, Berchtesgadener Land 102, Mühldorf 155, Altötting 210 (Quelle/Stand: RKI, 24. Juni, 0 Uhr)
  • Mindestens 90.616 Todesfälle in Deutschland (15.187 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 22 Uhr - Aiwanger will Lockerungen für Märkte und kleine Volksfeste   

Bayerns Wirtschaftsminister und Vize-Regierungschef Hubert Aiwanger ist für ein Ende der Maskenpflicht auf Märkten und die Zulassung kleinerer Volksfeste. „Sofern die Inzidenz und die Hygienekonzepte es zulassen, bin ich für die Abschaffung der Maskenpflicht bei Märkten im Freien“, sagte der Freie-Wähler-Chef am Donnerstag in München. Jetzt müsse alles getan werden, um Märkte attraktiver zu machen und bürokratische Hürden zu beseitigen. Bisher muss in Bayern überall eine Maske getragen werden, wo der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann.

„Bayern ist eine Hochburg für Volksfeste. Sie sind Tradition und für die Brauchtumspflege wichtig“, betonte Aiwanger. 18 Monate ohne Volksfeste seien eine viel zu lange Zeit. „Die Schausteller und Marktkaufleute brauchen endlich wieder Einnahmen. Daher sollen kleinere Volksfeste und die Kirchweih schnellstmöglich wieder stattfinden.“ Sie sollten wie Freizeitparks schon bald wieder ohne Ausnahmegenehmigung erlaubt sein.

„Gesundheit und Infektionsschutz haben weiterhin oberste Priorität. Doch die Zahlen lassen meiner Meinung nach diesen nächsten Öffnungsschritt zu“, so Aiwanger. Seit dem 7. Juni sind in Bayern wieder Märkte unter freiem Himmel gestattet - ausgenommen vom Verbot in der Pandemie waren zuvor nur Märkte, die einzig der Lebensmittelversorgung dienten. Für Volksfeste ist immer noch eine Ausnahmegenehmigung erforderlich.

Update, 18.51 Uhr - So ist der Stand der Impfungen im Kreis Berchtesgadener Land

Seit der letzten Meldung am 23. Juni gibt es im Landkreis Berchtesgadener Land keinen weiteren bestätigten COVID-19-Fall, wie das zuständige Landratsamt berichtet.

Landkreisweit gibt es derzeit 16 aktive Fälle, davon fünf Fälle in Einrichtungen wie Alten- und Pflegeheimen, Gemeinschaftsunterkünften, Kindergärten und Schulen.

Im Landkreis Berchtesgadener Land wurden mit Stand: 24. Juni, 12 Uhr bislang insgesamt 78.576 Impfungen durchgeführt, davon 45.848 Erstimpfungen (43,16 Prozent) und 32.728 Zweitimpfungen (30,81 Prozent).

Update, 18.46 Uhr - Zwölf Positiv-Tests von Fußballfans bei drei EM-Spielen   

Bei den drei bisherigen Spielen in München sind dem Gesundheitsreferat insgesamt zwölf positive Schnelltests mit Bezug zur EM gemeldet worden. Das teilte die Behörde am Donnerstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Bei „mehreren Tausend Testungen“ seien sechs Personen positiv gewesen, die ins Stadion gehen wollten. Sechs weitere positiv getestete Fans waren aus anderen Gründen wegen der EM in der Stadt, etwa zum Public Viewing.

Weil am Mittwoch viele ungarische Fans zur Partie gegen Deutschland nach München gekommen waren, hatte es Befürchtungen gegeben, die Zahl der positiven Tests könnte ansteigen. „Nein, ein solcher Ausschlag hat nicht stattgefunden“, teilte der Sprecher mit.

Viele der Ungarn-Anhänger hatten sich am Max-Weber-Platz versammelt, um von dort am Abend zum Stadion zu fahren. Abstands- und Maskenregeln wurden dabei weitgehend ignoriert. Die an dem Platz eingerichtete Corona-Teststation war nicht von der Landeshauptstadt beauftragt, musste deswegen die Ergebnisse der Tests auch nicht weiterleiten. Dem Gesundheitsreferat wurden am Mittwoch zwei ungarische Anhänger mit positiven Schnelltests gemeldet - die beiden gehören zu den zwölf Fällen während der EM-Vorrunde in München.

Update, 17.09 Uhr - Erstimpfungen im Impfzentrum Altötting wieder möglich

Aktuell können im Impfzentrum des Landkreises Altötting wieder verstärkt Erstimpfungen angeboten werden. Aufgrund einer Sonderzuweisung von 2000 Dosen des Impfstoffs Moderna für den Landkreis Altötting sind diese Erstimpfungen trotz laufender Zweitimpfungen möglich. Neben Moderna wird auch der Impfstoff des Herstellers Biontech eingesetzt.

Update, 16.05 Uhr - Delta-Variante in Internat Neubeuern nachgewiesen

Wie das Gesundheitsamt Rosenheim mitteilt, wurden im Internat Neubeuern zwei weitere Fälle der Delta-Variante des Corona-Virus nachgewiesen. Insgesamt sind es damit 25 Fälle. Es sei bereits alles unternommen worden, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Ein Großteil der Schüler wurde demnach von den Eltern abgeholt und verbringt die Quarantäne nun im Elternhaus.

Update, 15:50 Uhr - Aktuelle Zahlen aus dem Kreis Traunstein

Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein liegen derzeit 102 aktive COVID-19-Fälle vor. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 15,2.

Seit der letzten Pressemitteilung am 23. Juni sind beim Staatlichen Gesundheitsamt zwei Neuinfektionen eingegangen.

Beim Gesundheitsamt Traunstein ist seit der letzten Pressemitteilung keine Todesmeldung eingegangen. Damit liegen im Landkreis Traunstein insgesamt 216 Todesfälle in Zusammenhang mit COVID-19-Erkrankungen vor.

Derzeit werden in den Kliniken im Landkreis Traunstein sieben COVID-19-Patienten behandelt, davon zwei auf der Normalstation und fünf auf der Intensivstation.

Mittlerweile wurden im Landkreis Traunstein 80.788 Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 55.259 Personen die Zweitimpfung erhalten.

Update, 14.58 Uhr - Bund verlängert Antragsfrist für Corona-Nothilfen in Profi-Ligen

Vereine aus den deutschen Profiligen mehrerer Sportarten können noch bis zum Ende des Jahres Corona-Soforthilfen beantragen. Der Bund verlängerte die Frist nach Angaben des CDU-Sportpolitikers Frank Steffel vom Donnerstag. Insgesamt 325 Millionen Euro stehen den Clubs für 2021 noch zur Verfügung. Da die allgemeinen Wirtschaftshilfen Ende September ausliefen, wertete Steffel die Fristverlängerung als „Beweis für die Bedeutung des Sports in unserer Gesellschaft“.

Im vergangenen Jahr waren von den vorgesehenen 200 Millionen Euro laut Steffel nur 75 Millionen Euro abgerufen worden. Die verbliebenen 125 Millionen Euro wurden auf die 200 Millionen Euro für dieses Jahr aufgeschlagen.

Abrufen können die Gelder Vereine aus den jeweils ersten drei Ligen im Volleyball, Handball, Basketball und Eishockey, der drei höchsten Fußball-Ligen der Frauen sowie der 3. Fußball-Liga der Männer. Ausgenommen sind die 1. und 2. Fußball-Bundesliga der Männer.

Auch höherklassige Clubs aus anderen Sportarten dürfen Anträge stellen. Die Nothilfe sieht vor, vor allem ausbleibende Zuschauereinnahmen der Vereine durch die Folgen der Corona-Pandemie zu kompensieren.

Update, 13.52 Uhr - Jeder Dritte in Deutschland ist nun vollständig geimpft

Jeder Dritte ist in Deutschland nun vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Das sind 27,8 Millionen Menschen, ihre Quote hat damit die Drittelmarke knapp überschritten (33,5 Prozent). Das geht aus Zahlen des Robert Koch-Instituts vom Donnerstag hervor. Mehr als 43,4 Millionen Menschen (52,2 Prozent) haben demnach bisher mindestens eine Impfung bekommen. Allein am Mittwoch wurden 1.267.717 Impfdosen verabreicht.

Laut RKI werden jeden Tag mehr als 800.000 Corona-Schutzimpfungen deutschlandweit verabreicht. Unter den Bundesländern verzeichnet Bremen mit 59,2 Prozent den höchsten Anteil Erstgeimpfter. Zwölf weitere Bundesländer haben die 50-Prozent-Marke geschafft. Nur Hamburg (49,5 Prozent), Bayern (49,3 Prozent) und Sachsen (46,4 Prozent) haben diese Marke noch nicht überschritten. Das Saarland zählt mit 40,0 Prozent den höchsten Anteil an vollständig Geimpften. Brandenburg ist mit 30,9 Prozent am Ende der Rangliste.

Update, 13.02 Uhr - Schweinfurt lockert als letzte Stadt in Bayern Corona-Maßnahmen

Als letzte Stadt in Bayern kann nun auch Schweinfurt die Corona-Maßnahmen lockern. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Donnerstag mit 20,6 den fünften Tag infolge unter 50, wie aus der Statistik des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorging. Am Samstag sollen nach einem Karenztag nun erste Lockerungen gelten. Seit dem Wochenende war die Stadt als einzige unter den 96 Landkreisen und kreisfreien Städten des Freistaats noch über der 50er-Marke. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Bayern insgesamt liegt nun bei 7,9.

Schweinfurt hat turbulente Monate hinter sich: Anfang März machte die Stadt Schlagzeilen mit dem niedrigsten Inzidenzwert in Deutschland - etwa drei Monate später hatte sie die höchsten Werte. Anfang Mai lag die Sieben-Tage-Inzidenz noch bei 331,3. Inzwischen belegt Schweinfurt bundesweit den fünften Platz der höchsten Inzidenzen. Auf Platz eins liegt Zweibrücken in Rheinland-Pfalz, gefolgt von den Landkreisen Lichtenfels, Miesbach und Groß-Gerau.

Update, 12.13 Uhr - Virenexperte Mertens: Zuschauer beim EM-Finale „keine gute Idee“

Der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission, Thomas Mertens, betrachtet die Zuschauermassen bei den Spielen der Fußball-Europameisterschaft als großes Risiko für die Ausbreitung des Coronavirus. „Das halte ich aus epidemiologischer Sicht für nicht gut“, sagte der Ulmer Virologe der „Schwäbischen Zeitung“ (Donnerstag). Auch die Finalspiele der EM ausgerechnet in London seien vor allem wegen der gefährlichen Delta-Variante „keine gute Idee“, sagte Mertens. Er rät, den Reiseverkehr nach London zum Spiel stark zurückzufahren und zu kontrollieren. Das gelte insbesondere auch bei einer Rückkehr nach Deutschland.

Ab dem EM-Halbfinale (6. und 7. Juli) sind im Wembley-Stadion 60.000 Zuschauer erlaubt. Bislang war die Zahl auf 40.000 begrenzt worden. In den Gruppenspielen waren nur rund 20.000 Fans zugelassen. Weil die Corona-Zahlen durch die Delta-Variante zuletzt in Großbritannien wieder stiegen, ist der Schritt umstritten. Das DFB-Team spielt bereits am kommenden Dienstag im Achtelfinale in London gegen die englische Nationalmannschaft.

Update, 11.33 Uhr - Wacker Chemie: Produktionspläne für Curevac-Impfstoff stehen

Trotz des Rückschlags für den Corona-Impfstoffkandidaten von Curevac hält Wacker Chemie an seinen Produktionsplänen für das Mittel fest. Aktuell gebe es keine Änderungen, die Verträge stünden, sagte eine Wacker-Chemie-Managerin am Donnerstag.

Mitte Juni hatte Curevac Studiendaten vorgelegt, die eine deutlich geringere Wirksamkeit des Impfstoffkandidaten zeigen als bei bereits zugelassenen Vakzinen. Allerdings sieht das Tübinger Unternehmen dennoch weiter gute Chancen auf eine Zulassung.

Update, 10.59 Uhr - Braun: Müssen nicht über Lockdown nachdenken, wenn...

Mit einer möglichst hohen Corona-Impfquote lassen sich nach Einschätzung von Kanzleramtsminister Helge Braun trotz der Ausbreitung der ansteckenderen Delta-Variante erneute drastische Maßnahmen verhindern. Wenn sich zwei Drittel der Bürger, also rund 55 Millionen Menschen, impfen lassen, “muss man dann auch nicht über einen Lockdown oder so nachdenken“, sagte der CDU-Politiker am Donnerstag im ARD-“Morgenmagazin“. Angesichts der Liefermengen von Impfstoffen könne man je nach Höhe der Impfbereitschaft „damit rechnen, dass jetzt bis Ende Juli/Anfang August wirklich jeder, der möchte, seine Erstimpfung bekommen hat“. Die Nichtgeimpften - bei einem Drittel wären es immer noch 27 Millionen - müssten dann gerade im Herbst sich ganz regelmäßig testen lassen.

Die Schulen und Kindergärten seien „unser großes Sorgenkind“, sagte Braun, weil es zumindest für jüngere Kinder unter zwölf Jahren noch kein Impfangebot gebe. Die könnten dadurch geschützt werden, dass alle Erwachsenen ringsherum um sie geimpft würden. Hinzu kämen weitere Maßnahmen wie etwa die Ausrüstung von Schulen mit Lüftungsanlagen.

Update, 10.02 Uhr - Spahn warnt vor „Sorgenherbst“ nach Urlaubssommer

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat die Bürger aufgefordert, auch beim Reisen die Corona-Pandemie weiter im Blick zu behalten. „Ich appelliere an alle Reisenden, sich sorgsam über das Infektionsgeschehen zu informieren, Testangebote anzunehmen und die Quarantänepflichten ernst zu nehmen“, sagte Spahn dem „Handelsblatt“. „So führt der Urlaubssommer nicht zu einem Sorgenherbst.“

Auf die Frage, ob die Menschen trotz Delta-Variante sorglos ihren Urlaub buchen könnten, sagte er: „Grundsätzlich ja. Bei Reiseländern, die von der Delta-Variante bereits stark betroffen sind, sieht das aber anders aus.“ Dort sei das Risiko, sich anzustecken und die Virusvariante nach Hause zu bringen, deutlich höher.

Update, 9.14 Uhr - Landkreis Altötting meldet zwei neue Corona-Fälle

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich jetzt zwei neue Corona-Fälle gemeldet. Damit blieb die Zahl der Infizierten seit Pandemie-Ausbruch in Stadt und Landkreis Altötting auf insgesamt 6059 Personen.
Aktuell gibt es im Landkreis elf aktive Fälle. Die meisten Fälle gibt es derzeit in Garching (4), Töging (2) und je ein Fall in Altötting, Burgkirchen, Haiming, Kirchweidach und Reischach. Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Altötting liegt aktuell bei 7,2.

Update, 8.23 Uhr - Neueste RKI-Zahlen für die Region

Entwicklung der 7-Tage-Inzidenz in der Region (Stand 24. Juni).

Die Corona-Fallzahlen bzw. 7-Tage-Inzidenzen in den Städten und Kreisen der Region stabilisieren sich weiter auf einem inzwischen sehr niedrigen Niveau. Gestiegen sind die Inzidenzen im Kreis Altötting (von 1,8 auf 4,5), Kreis Mühldorf (von 5,2 auf 9,5), Kreis Traunstein (von 12,4 auf 13,5) und in der Stadt Rosenheim (von 4,7 auf 6,3). Gesunken sind die Inzidenzen dagegen im Kreis Berchtesgadener Land (von 13,2 auf 8,5) und im Kreis Rosenheim (von 16,1 auf 14,2).
In der Region wurde laut RKI kein weiterer Todesfall gemeldet.

Update, 7.17 Uhr - Holetschek: Fortschritte bei Masken im EM-Stadion - Kritik an Ungarn

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) sieht bei der Umsetzung der Anti-Corona-Maßnahmen im Münchner EM-Stadion Fortschritte - hat aber zugleich die ungarischen Fans nach dem Spiel vom Mittwochabend harsch kritisiert. Er habe persönlich im Stadion sehen können, dass sich viele Fans um die Einhaltung der Regeln bemüht hätten, sagte der Minister der Deutschen Presse-Agentur nach dem Spiel Deutschland gegen Ungarn (2:2). Auch, wenn nicht jeder die Maske durchgehend getragen habe. Holetschek ergänzte: „Bedauerlich ist, dass sich die ungarischen Fans so gut wie gar nicht an die Regeln gehalten haben. Die Hygieneregeln gelten auch für Fans mit langen Anreisen aus dem Ausland, denn die Pandemie kennt keine Grenzen.“

Holetschek dankte den Organisatoren, die alle Register gezogen hätten, um die Fans zum Tragen der Maske zu bewegen. „Es gab Durchsagen und Anzeigen im Stadion, Ordner haben die Zuschauer verstärkt darauf hingewiesen, der DFB hat kostenlose FFP2-Masken verteilt und auch Spieler haben an die Fans appelliert. (...) Den letzten Schritt müssen die Fans aber selbst gehen und die Maske aufsetzen.“ Nach den vorangegangenen beiden EM-Spielen in München hatte es teils scharfe Kritik am laxen Umgang mit Anti-Corona-Maßnahmen gegeben.

RKI registriert 1008 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 6,6

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 1008 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Donnerstagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.10 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 1330 Ansteckungen gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI mit bundesweit 6,6 an (Vortag: 7,2; Vorwoche: 11,6).

Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 93 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 105 Tote.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.724.806 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.614.500 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, wird nun mit 90.616 angegeben.

Den 7-Tage-R-Wert gab das RKI am Mittwochabend mit 0,72 (Vortag: 0,68) an. Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 72 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

mh/aic/dpa

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