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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Söder überrascht mit Aussage über Urlaub - Hochzeit mit 100 Gästen? Paar umgeht Corona-Regeln

Ministerpräsident Markus Söder (CSU).
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Ministerpräsident Markus Söder (CSU).

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Montag, 24. Mai, im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 48,8, Landkreis Rosenheim 62,0, Landkreis Traunstein 63,2, Landkreis Berchtesgadener Land 88,7, Landkreis Mühldorf 27,6, Landkreis Altötting 61,0 (Quelle/Stand: RKI, 24. Mai, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 3873, Landkreis Rosenheim 13.684, Traunstein 10.871, Berchtesgadener Land 5835, Mühldorf 6903, Altötting 5966 (Quelle/Stand: RKI, 24. Mai, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 60, Landkreis Rosenheim 452, Traunstein 214, Berchtesgadener Land 99, Mühldorf 153, Altötting 208 (Quelle/Stand: RKI, 24. Mai, 0 Uhr)
  • Mindestens 87.423 Todesfälle in Deutschland (14.785 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 19.25 Uhr - Söder überrascht mit Aussage über Urlaub

 Markus Söder möchte die Lage der Schüler in der Corona-Pandemie nicht zu negativ bewerten. „Wir dürfen den Schülern nicht einreden, sie seien eine verlorene Generation“, sagte Bayerns Ministerpräsident den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montag). „Ich glaube zum Beispiel nicht, dass das Abi in diesem Jahr schlechter ausfallen wird.“ Die Herausforderung liege bei den Jüngeren und bei den Schüler aus bildungsfernen Familien. Für sie werde man spezielle Bildungsprogramme anbieten, etwa in Form von Summerschools.

Vielleicht müssen wir auch die Lehrpläne anpassen und unkonventionelle Wege gehen. Aber das ist gut machbar“, so der CSU-Chef weiter.Söder zeigte sich außerdem hoffnungsvoll, dass Reisen ins Ausland künftig gut möglich sein werden. Es müsse ein „Tapetenwechsel drin sein“. Man solle den Menschen kein schlechtes Gewissen machen, wenn sie wegfahren wollten, sagte Söder. „Wer nach Mallorca fliegt, darf das mit ruhigem Gewissen tun“.

Update, 17.59 Uhr - Indisches Paar umgeht Corona-Regeln: Hochzeitsfeier im Flugzeug 

Ein indisches Paar hat Corona-Regeln umgangen und in einem gecharterten Flieger geheiratet. Ein Reisebüro habe den Flug gebucht und dabei angegeben, dass es sich um einen Trip nach einer Hochzeit handle, sagte am Montag ein Sprecher der Billigfluggesellschaft SpiceJet der Deutschen Presse-Agentur. Doch dann hätten die Gäste einfach während des Flugs eine Hochzeitszeremonie abgehalten. Der Sprecher sagte, dass seine Firma überlege, Schritte gegen die Hochzeitsgesellschaft zu unternehmen.

Der Sprecher betonte, dass die Passagiere vor der Reise von der südindischen Stadt Madurai zum indischen Sillicon Valley Bengaluru am Sonntag über Corona-Richtlinien informiert worden seien und sie keine Erlaubnis für Aktivitäten an Bord erhalten hätten. In einem Video, das indische Medien verbreiteten, sieht man ein Paar und eine Hochzeitsgesellschaft, die eng beieinander und ohne Masken feiert.

In dem Flugzeug seien mehr als 100 Gäste gewesen, während im Bundesstaat Tamil Nadu, von wo der Flieger startete, gerade ein strikter Lockdown herrsche, berichteten örtliche Medien. 

Die Zivilluftfahrtbehörde habe Ermittlungen eingeleitet, schrieb die indische Nachrichtenagentur ANI. In Indien herrscht gerade eine heftige zweite Welle. Seit Pandemiebeginn sind in dem Land mehr als 300 000 Menschen an oder mit Corona gestorben. 

Update, 17.15 Uhr - Schule trotz Corona: Karliczek fordert Impfungen für Kinder ab zwölf 

Mit weiter sinkenden Corona-Neuinfektionszahlen wird verstärkt über den künftigen Schulbetrieb nachgedacht. Bundesbildungsministerin Anja Karliczek forderte einen Fahrplan für Impfungen von Kindern und Jugendlichen ab zwölf Jahren in allen Bundesländern. Dieser solle bezwecken, dass den Kindern und Jugendlichen möglichst bis zum Beginn des kommenden Schuljahres ein Impfangebot gemacht werden könne, sagte die CDU-Politikerin den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montag). „Ich möchte, dass vor allem nach den Sommerferien überall der Schulbetrieb wieder relativ normal beginnen kann. Dafür wäre es sehr hilfreich, wenn möglichst viele Schülerinnen und Schüler geimpft wären.“ Nach dem Willen der Ministerin soll sich der Impfgipfel von Bund und Ländern am Donnerstag mit dem Thema befassen.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte zuvor Corona-Impfungen für Schüler bis Ende August in den Raum gestellt. Dazu müssten Impfdosen von Biontech/Pfizer reserviert werden. „Ein Weg zu regulärem Unterricht nach den Sommerferien ist das Impfen der Jugendlichen“, sagte der CDU-Politiker der „Bild am Sonntag“. „Das erklärte Ziel ist, dass die Länder den minderjährigen Schülerinnen und Schülern bis Ende August ein Impfangebot machen. Weil für sie wegen der Zulassung nur ein bestimmter Impfstoff infrage kommt, müssen dafür genügend Biontech-Dosen reserviert werden.“

Die EU-Arzneimittelbehörde (EMA) wollte noch im laufenden Monat über die Zulassung des Corona-Impfstoffs der Hersteller Biontech und Pfizer für Kinder ab zwölf Jahren entscheiden.

Der US-Pharmahersteller Moderna strebt Ähnliches an. Der Konzern hofft auf eine europäische Impfstoffzulassung für Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren. Ein Antrag bei der EMA sei Anfang kommenden Monats geplant, sagte Moderna-Vorstandschef Stéphane Bancel der französischen Sonntagszeitung „Le Journal du Dimanche“.

Update, für 15.55 Uhr - Schützt Impfung auch gegen indische Variante?

Die Corona-Impfstoffe von Pfizer/Biontech und Astrazeneca schützen laut einer Studie im gewissen Umfang auch gegen eine Erkrankung mit der zunächst in Indien aufgetretenen Virus-Variante B.1.617.2. Die beiden Präparate wirken nach zweifacher Impfung beinahe so effektiv gegen eine von ihr ausgelöste Corona-Erkrankung wie gegen eine durch die britische Variante B.1.1.7 hervorgerufene. Das geht aus einer Studie der Regierungsbehörde Public Health England (PHE) hervor, die noch nicht in einem Fachjournal veröffentlicht wurde.

Der Impfstoff von Pfizer/Biontech schützt demnach zwei Wochen nach der zweiten Dosis mit 88-prozentiger Effektivität gegen eine Erkrankung durch B.1.617.2., verglichen mit 93 Prozent bei der britischen Variante.
Bei Astrazeneca liegt die Wirksamkeit gegen eine Erkrankung durch B.1.617.2 bei 60 Prozent, verglichen mit 66 Prozent bei B.1.1.7. Beide Impfstoffe wiesen den Angaben zufolge drei Wochen nach der Erstimpfung eine 33-prozentige Effektivität bei B.1.617.2 auf, während sie bei der britischen Variante zu dem Zeitpunkt jeweils bei rund 50 Prozent lag.

Die Studie erfolgte zwischen dem 4. April und dem 16. Mai und deckte alle Altersgruppen ab. Die indische Variante gilt als besonders ansteckend und hat maßgeblich dazu beigetragen, dass die Infektionszahlen in Indien in den vergangenen Monaten explodiert sind. Das britische wissenschaftliche Beratergremium Sage schrieb kürzlich, es sei «realistisch», dass die indische Variante bis zu 50 Prozent ansteckender sein könnte als die bereits als sehr ansteckend geltende Variante B.1.1.7.

Update. 15.13 Uhr - Bald an jedem Flughafen: Hunde erschnüffeln Corona-Infizierte

Trainierte Hunde können einer britischen Studie zufolge Corona-Infizierte am Geruch erkennen. Sechs Hunde hätten Proben von Infizierten mit einer Genauigkeit von 82 bis 94 Prozent erschnüffelt, teilte die London School of Hygiene and Tropical Medicine (LSHTM) am Montag mit. Das Ergebnis betätigt frühere Studien unter anderem aus Deutschland. Die britischen Forscher nutzten Socken von 400 Probanden. 200 der Menschen waren infiziert, hatten aber keine oder allenfalls leichte Symptome, 200 waren in der Kontrollgruppe.

Die Hunde, die zur Wohltätigkeitsorganisation Medical Detection Dogs gehören, waren auf das ursprüngliche Coronavirus trainiert. Sie hätten aber bereits ohne zusätzliches Training auch die zunächst in Südostengland entdeckte Corona-Variante recht gut erschnüffelt, sagte Studienleiter James Logan. „Das macht uns wirklich Hoffnung und legt nahe, dass Hunde in der Lage sind, verschiedene Corona-Varianten zu entdecken.”
Bei der noch nicht in einem Journal veröffentlichten Studie wussten weder die Tiere noch die Wissenschaftler, welche Proben von Infizierten und welche von Gesunden stammten. Gesunde Probanden erkannten die Hunde mit einer Sicherheit von 76 bis 92 Prozent richtig.

In einer nächsten Phase wollen die Forscher prüfen, ob die Hunde das Virus auch an Personen an Orten mit großen Menschenmassen wie Flughäfen oder Stadien erschnüffeln können. Schlagen die Tiere an, könnten die mutmaßlich Infizierten mit einem PCR-Test überprüft werden.
Bislang gab es mehrere derartige Hunde-Studien. So war ein Forscherteam um Holger Volk von der Tierärztlichen Hochschule Hannover zu ähnlichen Ergebnissen gekommen. Etwa in Helsinki und Dubai kommen Corona-Spürhunde schon am Flughafen zum Einsatz.

Update, 13.56 Uhr - Zwei Neuinfektionen im Landkreis Mühldorf

Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Mühldorf am Inn gibt es seit der letzten Statusmeldung vom Sonntag, 23. Mai, zwei neue bestätigte Corona-Fälle (Stand: 24. Mai 0 Uhr).

Derzeit gibt es landkreisweit 102 aktive Fälle, die 7-Tage-Inzidenz liegt zum Stichzeitpunkt laut Robert Koch-Institut (RKI) bei 27,6.

Update, 12.35 Uhr - Merkel warnt vor neuen Pandemiegefahren: „Nach der Pandemie ist vor der Pandemie“

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat zum Auftakt der Jahrestagung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vor neuen Pandemiegefahren gewarnt. Sie rief die Weltgemeinschaft auf, bessere Vorbereitungen zu treffen. „Diese Pandemie ist noch nicht bewältigt; und sie wird auch nicht die letzte sein“, sagte Merkel in einer Videobotschaft, die am Montag bei der virtuellen Tagung der 194 WHO-Mitgliedsländer eingespielt wurde.

Die Bundeskanzlerin warb für einen internationalen Pandemievertrag, der Länder zu besserer Kooperation bringen soll. Die Hoffnung ist, dass dadurch früher gewarnt und schneller gehandelt werden kann, um eine neue globale Pandemie im Keim zu ersticken. „Nach der Pandemie ist vor der Pandemie“, sagte Merkel. „Auf die nächste sollten wir möglichst gut vorbereitet sein. Das ist das Signal, das ich mir von dieser Weltgesundheitsversammlung erhoffe.“

WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus kritisierte die reichen Länder, die den Großteil der verfügbaren Corona-Impfdosen aufgekauft hätten. 75 Prozent der Impfdosen seien in nur zehn Ländern. In vielen anderen Ländern müssten deshalb Millionen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitswesens auf die wichtige Impfung warten. Er appellierte an diese Länder, Impfdosen abzugeben. Er rief die Welt auf, dafür zu sorgen, dass bis September mindestens zehn Prozent der Menschen weltweit und bis Ende des Jahres 30 Prozent geimpft werden können.

Update, 11.31 Uhr - Spahn: Inzidenz unter 20 für unbeschwerten Sommer anstreben

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat als Zielmarke eine Inzidenz von unter 20 für einen unbeschwerten Sommer ausgegeben. Der CDU-Politiker sagte der „Bild am Sonntag“: „Im vergangenen Sommer lag sie unter 20. Das sollten wir wieder anstreben. Vorsicht und Umsicht gelten weiterhin.“

Konzerte im nicht voll besetzten Olympiastadion oder im Park mit Tests und Abstand sind aus heutiger Perspektive drin“, sagte Spahn. Man habe aus dem vergangenen Sommer gelernt. „Damals haben die Auslandsreisen, häufig Verwandtschaftsbesuche in der Türkei und auf dem Balkan, phasenweise rund 50 Prozent der Neuinfektionen ausgelöst. Das müssen wir in diesem Jahr verhindern“, sagte Spahn. Beispielsweise wolle er frühzeitig Vereinbarungen mit der Türkei über Tests bei der Ein- und Ausreise schließen.

Kritik an Spahn kam von der FDP. Bundestagsvize Michael Theurer sagte: „Deutschland braucht einen klugen Stufenplan für Öffnungen und nicht einen Bundesgesundheitsminister, der mit Inzidenzen zockt wie ein Pokerspieler und so die Menschen und Wirtschaft alle paar Monate verunsichert.“ Theurer warnte vor einem „Gezerre mit den Ländern wie im Frühjahr um die Inzidenz von 35“.

Update, 10.16 Uhr - Aktuelle RKI-Zahlen aus der Region: Inzidenz in Stadt Rosenheim unter 50

In den Landkreisen sowie der kreisfreien Stadt Rosenheim sind die Werte der 7-Tage-Inzidenz im Vergleich zum Sonntag überall gesunken - einzige Ausnahme ist der Landkreis Rosenheim, hier stieg der Wert von 61,6 auf 62,0 leicht an.

Den größten Rückgang verzeichnete der Landkreis Berchtesgadener Land (96,3 auf 88,7), gefolgt vom Landkreis Traunstein (69,4 auf 63,2). Auch im Landkreis Altötting (66,4 auf 61,0) sank die Inzidenz deutlich, im Landkreis Mühldorf (28,5 auf 27,6) sowie in der Stadt Rosenheim (50,4 auf 48,8) gingen die Zahlen nur leicht zurück.

Neben dem Landkreis Mühldorf, der bereits seit Freitag (21. Mai) unter dem Schwellenwert von 50 liegt, ist damit jetzt auch die Stadt Rosenheim unter dieser „magischen Grenze“.

Die Entwicklung der 7-Tage-Inzidenz in der Region (Stand: 24. Mai)

Einen weiteren Todesfall in Zusammenhang mit einer bestätigten Corona-Infektion gibt es laut Robert Koch-Institut (RKI) im Landkreis Rosenheim, nähere Informationen zu Alter oder Geschlecht liegen allerdings nicht vor. Damit steigt die Zahl der Toten mit bestätigter Corona-Infektion seit Pandemiebeginn im Kreis Rosenheim auf insgesamt 452.

Das RKI weist allerdings auf seiner Homepage gleichzeitig darauf hin, dass „aufgrund des Feiertags am 24. Mai bei der Interpretation der Fallzahlen zu beachten ist, dass an Feier- und Brückentagen weniger Personen einen Arzt aufsuchen, wodurch auch weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt werden. Dies führt dazu, dass weniger Erregernachweise an die zuständigen Gesundheitsämter gemeldet werden.“

Update, 8.54 Uhr - Gesundheitsminister Spahn wirbt vor WHO-Tagung für Pandemievertrag

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat sich für einen internationalen Pandemievertrag stark gemacht. Nachdem die weltweite Ausbreitung des Coronavirus im vergangenen Jahr nicht verhindert werden konnte, müsse die internationale Zusammenarbeit verbindlicher werden, sagte der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. „Die Staaten müssen sich zur Kooperation und Umsetzung von gemeinsam gesetzten Vorschriften verpflichten“, forderte Spahn vor dem Start der virtuellen Jahrestagung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Montag.

Bei der Tagung sollen die Weichen für einen Pandemievertrag gestellt werden. Ziel ist etwa, Staaten zu besserem Informationsaustausch zu verpflichten, damit bei Gefahren früher Alarm geschlagen und eine Virusausbreitung rund um den Globus verhindert werden kann. Einige Länder sind dagegen, weil sie einen Souveränitätsverlust befürchten.

Spahn rief andere Länder auf, der WHO mehr Geld zu zahlen. „Es kann nicht richtig sein, dass private Stiftungen teilweise mehr Geld geben als die großen Staaten der Welt“, sagte der Minister. Nach Deutschland ist die Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung derzeit der größte Geldgeber. „Jetzt ist das Momentum für eine Reform der WHO da“, sagte Spahn. „Wir sollten es nutzen.“

RKI registriert 2682 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 62,5

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 2682 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Montagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5.13 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 5412 Ansteckungen gelegen. Die 7-Tage-Inzidenz gab das RKI am Montagmorgen mit bundesweit 62,5 an (Vortag: 64,5; Vorwoche: 83,1). Am Sonn- und Feiertagen sind die vom RKI gemeldeten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil dann weniger getestet wird.

Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 43 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 64 Tote gewesen.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie insgesamt 3.651.640 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 3.408.800 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, wird nun mit 87.423 angegeben.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von Sonntagabend bei 0,87 (Vortag ebenfalls: 0,87). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 87 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor acht bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

aic/mz/dpa

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