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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Corona-Zahlen rückläufig: Ministerium sieht noch keine Entwarnung - Ein Todesfall im Kreis Mühldorf

Coronavirus
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Der rückläufige Trend bei den Corona-Zahlen hält vorerst an. 

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Freitag (24. September) im News-Ticker:

Die Fallzahlen im Überblick:

  • Hospitalisierte Fälle/7 Tage in Bayern: 242 (Quelle/Stand: LGL, 23. September, 8 Uhr)*
  • Hospitalisierungsinzidenz Bayern: 1,8 (Quelle/Stand: LGL, 23. September, 8 Uhr)
  • Covid-19-Fälle auf Intensivstationen in Bayern: 267 (Quelle/Stand: DIVI, 23. September, 7.19 Uhr)**
  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 136,8, Landkreis Rosenheim 167,7, Landkreis Traunstein 201,7, Landkreis Berchtesgadener Land 158,9, Landkreis Mühldorf 86,7, Landkreis Altötting 87,8 (Quelle/Stand: RKI, 24. September, 3.16 Uhr) 
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 4659, Landkreis Rosenheim 16.087, Traunstein 12.544, Berchtesgadener Land 7139, Mühldorf 7629, Altötting 6820 (Quelle/Stand: RKI, 24. September, 3.16 Uhr) 
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 73, Landkreis Rosenheim 471, Traunstein 220, Berchtesgadener Land 102, Mühldorf 157, Altötting 212 (Quelle/Stand: RKI, 24. September, 3.16 Uhr) 
  • Service: Fälle Deutschland --- Fälle weltweit --- Überblick Risikogebiete
    * = Steigt der Wert auf 1200 oder höher, tritt Warnstufe Gelb in Kraft
    **= Steigt der Wert auf 600 oder höher, tritt Warnstufe Rot in Kraft

Update, 20.22 Uhr - Muckibude: Coronabedingte Vertragsverlängerungen sind ungültig

Nur weil Fitnessstudios während der Corona-Pandemie länger geschlossen bleiben mussten, dürfen Laufzeitverträge nicht einfach um diese Zeit verlängert werden. Das Landgericht Würzburg hat nun einem Betreiber untersagt, anderslautende Informationen unter den Mitgliedern zu streuen.

Geklagt hatte der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), der E-Mail-Anschreiben eines Fitnessstudio-Betreibers als irreführend kritisiert hatte. Darin habe es geheißen, der Vertrag eines Kunden verlängere sich automatisch um die behördlich angeordnete Schließzeit. Das Gericht gab dem vzbv recht.

Laut Gericht kann die zeitweise Schließung der Studios nicht zu einer einseitigen Vertragsverlängerung führen. Vielmehr seien beide Parteien während dieses Zeitraums von ihrer Leistungspflicht befreit. Für Verbraucherinnen und Verbraucher sei das Urteil ein positives Signal, heißt es vom vzbv.

Update, 18.47 Uhr - Corona-Zahlen rückläufig - Ministerium sieht noch keine Entwarnung

Der rückläufige Trend bei den Corona-Zahlen hält vorerst an. Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Neuinfektionen sank erneut - auf 62,5 (Vortag: 63,1; Vorwoche: 74,7), wie aus Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) von Freitag hervorgeht. Niedriger war der Wert zuletzt vor etwa einem Monat. Binnen eines Tages meldeten die Gesundheitsämter dem RKI 9727 Corona-Neuinfektionen und damit knapp 1300 weniger als vor einer Woche.

Das Bundesgesundheitsministerium erläuterte, vor dem Hintergrund der erreichten Impfquote und von Zugangsregeln nur für Geimpfte, Genesene und Getesteste in vielen Bereichen sei es wahrscheinlich zu einer Abnahme von Infektionen gekommen.

„Grundsätzlich ist es aber noch zu früh, um jetzt von einer Entwarnung oder von einem anhaltenden Trend zu sprechen“, sagte ein Sprecher am Freitag in Berlin. Es sei davon auszugehen, dass die derzeitige Entwicklung unter anderem auch auf den Rückgang des Sommerreiseverkehrs zurückzuführen sei.

Auch die Zahl der Krankenhauseinweisungen - der wesentliche Parameter für eine Verschärfung der Corona-Einschränkungen - ging zuletzt in den meisten Bundesländern zurück. So sind die aktuellen Werte von Freitag in 11 von 16 Ländern laut RKI-Angaben kleiner als die Vergleichszahl der Vorwoche. In vier Bundesländern war diese Hospitalisierungsinzidenz etwas höher als vor sieben Tagen (Hamburg, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Thüringen), in Mecklenburg-Vorpommern blieb sie stabil.

Update, 18.24 Uhr - Ein weiterer Todesfall im Landkreis Mühldorf a. Inn

Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Mühldorf a. Inn ist eine weitere Person, die mit dem Corona-Virus infiziert war, verstorben. Seit der letzten Statusmeldung vom Freitag, 17. September gibt es 101 neue bestätigte Corona-Fälle. (Stand: 24.09.2021, 0 Uhr).

Im Landkreis Mühldorf liegen insgesamt 7.619 bestätigte Fälle vor. 7.266 Personen sind insgesamt wieder genesen. Derzeit gibt es im Landkreis Mühldorf a. Inn 195 aktive Fälle. Die Zahl der Verstorbenen, die mit dem Corona-Virus infiziert waren, beträgt 158. Die 7-Tage-Inzidenz liegt zum Stichzeitpunkt nach Angaben des RKI (Stand: 24. September 2021, 3.15 Uhr) bei 86,7

Update, 18.07 Uhr - 59 Neuinfektionen im Landkreis Traunstein

Insgesamt werden in den Kliniken Südostbayern 31 Covid-Patienten behandelt. Davon befinden sich 24 auf der Normalstation und sieben auf der Intensivstation.

Mittlerweile wurden im Landkreis Traunstein 98.527 Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 93.824 Personen die Zweitimpfung erhalten.

Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein liegen derzeit 595 aktive COVID-19-Fälle vor. Seit der letzten Pressemitteilung am 23. September sind beim Staatlichen Gesundheitsamt 59 Neuinfektionen eingegangen.

Es liegen insgesamt 12.599 bestätigte Fälle vor, die seit Beginn der Pandemie positiv getestet wurden. Als genesen gelten mindestens 11.784 Personen (58 Personen mehr seit der Meldung vom 23.09.2021).

Beim Gesundheitsamt Traunstein ist seit der letzten Pressemitteilung keine Todesmeldung eingegangen. Damit liegen im Landkreis Traunstein insgesamt 220 Todesfälle in Zusammenhang mit COVID-19-Erkrankungen vor. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 201,7.

Update, 17.31 Uhr - 35 neue COVID-19-Fälle im Berchtesgadener Land

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit gestern 35 weitere bestätigte COVID-19-Fälle im Landkreis gibt. Nach derzeitigem Meldungsstand liegt der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land bei 158,9 (Stand RKI: 24.09.2021, 0 Uhr).

Aktuell gibt es 286 aktive COVID-19-Fälle im Landkreis. Derzeit gibt es 63 Fälle in Einrichtungen im Landkreis Berchtesgadener Land (dazu zählen Alten- und Pflegeheime, Gemeinschaftsunterkünfte, Kindergärten und Schulen). Insbesondere an Kindergärten und Schulen ist dabei aktuell ein verstärktes Infektionsgeschehen erkennbar. In den vergangenen 7 Tagen gab es insgesamt 169 neue COVID-19-Fälle.

In den Kliniken der Kliniken Südostbayern AG (KSOB) im Berchtesgadener Land werden aktuell 20 COVID-19-Patienten stationär behandelt. 12 Patienten davon haben ihren Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land. Derzeit werden in den Kliniken im Berchtesgadener Land insgesamt zwei Patienten intensivmedizinisch betreut, diese zwei Patienten haben ihren Wohnsitz im Berchtesgadener Land. Von den 20 im Berchtesgadener Land stationär behandelten Patienten sind zwei Personen vollständig geimpft, eine Person davon hat ihren Wohnsitz im Berchtesgadener Land und wird auf der Normalstation behandelt.

Die KSOB behandeln am Standort in Traunstein derzeit insgesamt elf COVID-19-Patienten. Eine Person davon hat ihren Wohnsitz im Berchtesgadener Land und wird intensivmedizinisch betreut.

Insgesamt werden in den Kliniken der KSOB an ihren Standorten im Berchtesgadener Land und Traunstein 31 COVID-19-Patienten behandelt. Davon befinden sich 24 Patienten auf der Normalstation und sieben Patienten auf der Intensivstation.

Update, 16.53 Uhr - Hospitalisierungsinzidenz in den meisten Bundesländern rückläufig

Die Zahl der Krankenhauseinweisungen - der wesentliche Parameter für eine Verschärfung der Corona-Einschränkungen - geht in den meisten Bundesländern zurück. So sind die aktuellen Werte von Freitag in 11 von 16 Ländern laut Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) kleiner als die Vergleichszahl der Vorwoche. In vier Bundesländern war diese Hospitalisierungsinzidenz etwas höher als vor sieben Tagen (Hamburg, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Thüringen), in Mecklenburg-Vorpommern blieb sie stabil.

Bundesweit gab das RKI die Zahl der Krankenhauseinweisungen pro 100 000 Einwohner und Woche am Freitag mit 1,58 an - ein Rückgang um 0,3 im Vergleich zur Vorwoche. Besonders hoch ist diese Inzidenz demnach in Bremen (3,38), Hessen, Rheinland-Pfalz (je 1,88) und Bayern (1,84). Niedrige Werte melden das Saarland (0,81), Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg (beide 0,87). Dabei ist zu beachten, dass diese Werte die tatsächliche Lage etwas unterschätzen, weil einige Patienten noch nachgemeldet werden.

Beim Erlassen und Aufheben von Corona-Beschränkungen orientierte sich die Politik lange Zeit stark an der Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche. Auch diese 7-Tage-Inzidenz geht seit zwei Wochen zurück. Da aber immer mehr Menschen geimpft und dadurch vor schweren Verläufen geschützt sind, nimmt die Aussagekraft dieses Wertes ab.

Deshalb soll der Fokus nun verstärkt auf der Lage der Kliniken liegen. Im Infektionsschutzgesetz heißt es dazu: „Wesentlicher Maßstab für die weitergehenden Schutzmaßnahmen ist insbesondere die Anzahl der in Bezug auf die Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19) in ein Krankenhaus aufgenommenen Personen je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen.“ Dabei ist es Sache der Bundesländer, kritische Schwellen festzulegen, ab denen weitergehende Beschränkungen greifen.

Update, 15.52 Uhr - RKI: Corona-Ansteckungszahlen sinken weiter

Die Zahl der Corona-Ansteckungen ist in Deutschland zuletzt zurückgegangen. Im Wochenvergleich sank die bundesweite 7-Tage-Inzidenz um 15 Prozent, heißt es im jüngsten Wochenbericht des Robert Koch-Instituts, der am Freitag aktualisiert wurde. Die derzeitige Entwicklung könnte auf einen Rückgang des Sommerreiseverkehrs, eine Abnahme der festgestellten Infektionen beim Schulanfang sowie auf die Impfquote und die Einführung der 2G- und 3G-Regeln in vielen Bereichen zurückzuführen sein, hieß es.

Dabei gibt es jedoch regionale Unterschiede. In fast allen Bundesländern nahmen die registrierten Fallzahlen ab. In zwei ostdeutschen Bundesländern gab es dagegen deutliche Steigerungen: In Sachsen-Anhalt um 31 und in Thüringen um 21 Prozent.

Die bundesweite 7-Tage-Inzidenz ging bundesweit von der 36. zur 37. Meldewoche (bis einschließlich vergangenen Sonntag) von 86 auf 74 registrierte Fälle pro 100 000 Einwohner zurück. In der 35. Meldewoche hatten sie noch bei 90 gelegen. Die Anzahl der PCR-Tests und die Positivrate veränderte sich dabei im Schnitt in diesem Zeitraum wenig.

Die vielerorts sinkenden Ansteckungszahlen können wegen der Zeitverzögerung von mehreren Wochen noch keinen durchschlagenden Effekt auf die Zahl der Todesfälle haben. So starben in der vergangenen Woche bundesweit mehr als 270 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19. Nachmeldungen sind möglich. Bereits seit Anfang August nehme die Zahl der Todesfälle wieder zu, heißt es im Bericht.

Update, 14.30 Uhr - Ist das fair? Keine Lohnfortzahlung für Ungeimpfte in Quarantäne - außer für Beamte

Bundesländer und Bundesregierung haben sich am Mittwoch mehrheitlich darauf verständigt, Menschen, die nicht gegen Corona geimpft sind, ab 1. November die Lohnfortzahlung zu streichen, sollten diese in Quarantäne geschickt werden und deswegen nicht arbeiten können. Diejenigen, die sich und andere durch eine Impfung schützten, hätten die berechtigte Frage, warum sie für andere, die nicht geimpft seien, mitzahlen, hatte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) argumentiert.

Millionen ungeimpfter Angestellter und Arbeitnehmer droht dadurch eine enorme finanzielle Belastung. Doch diese Regelung gilt für eine Berufsgruppe nicht: Beamte. Ein Sprecher des Beamtenbunds, des Dachverbands von Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes, sagte zu bild.de: „Die Beamtenbesoldung ist kein Arbeitslohn im herkömmlichen Sinne, sondern beruht auf dem Alimentationsprinzip. Eingriffe in die Alimentation müssten daher auf Länder- und/oder Bundesebene gesondert gesetzlich geregelt werden.“

Update, 12.52 Uhr - Corona-Auszeit: So beantragen Familien den vergünstigten Urlaub

 „Corona-Auszeit“ nennt sich das Programm, mit dem die Bundesregierung Familien mit kleinen und mittleren Einkommen einen vergünstigten Urlaub ermöglichen möchte. 50 Millionen Euro stehen dafür bis Ende 2022 bereit. Gebucht werden kann ab sofort. Aber es gelten gewisse Kriterien.

Zwischen 63 gemeinnützigen Familienferienstätten können Interessierte im ganzen Bundesgebiet wählen. Maximal sieben zusammenhängende Übernachtungen können Berechtigte in diesem und noch einmal im kommenden Jahr buchen. Zahlen müssen sie lediglich einen Eigenanteil von zehn Prozent für die Übernachtungs- und Verpflegungskosten, sofern diese im Preis inbegriffen sind. Den Rest übernimmt der Bund. Kosten für An- und Abreise sowie Kurtaxe kommen obendrauf.

Teilnehmen können Familien, die eine gewisse Einkommensgrenze nicht überschreiten. Bei einem alleinerziehenden Elternteil mit einem Kind unter sechs Jahren liegt diese zum Beispiel bei 40.344 Euro. Bei einem Ehepaar oder einer Lebenspartnerschaft mit Kind unter sechs Jahren liegt die Bemessungsgrenze bei 52.080 Euro. Je nach Anzahl oder Alter der Kinder variiert der Wert.

Update, 11.59 Uhr - Rund 53 Millionen Deutsche vollständig geimpft

In Deutschland sind nun rund 53 Millionen Bürger vollständig gegen Corona geimpft. Das entspricht nach Daten des Bundesgesundheitsministeriums von Freitag 63,7 Prozent aller Einwohner. Zumindest eine erste Impfung bekommen haben inzwischen 56,2 Millionen Menschen oder 67,6 Prozent der Gesamtbevölkerung.

Minister Jens Spahn (CDU) rief erneut dazu auf, Impfgelegenheiten wahrzunehmen. Nach 1,5 Millionen Erstimpfungen in den vergangenen drei Wochen würden nun noch mindestens gut drei Millionen Impfungen für einen sicheren Winter gebraucht, schrieb er bei Twitter.

Sechs der 16 Bundesländer haben inzwischen die Schwelle von 70 Prozent mindestens einmal geimpften Einwohnern erreicht: Bremen mit 78,4 Prozent, das Saarland mit 73,8 Prozent, Schleswig-Holstein mit 72,4 Prozent, Nordrhein-Westfalen mit 72,1 Prozent, Hamburg mit 71,1 Prozent und Niedersachsen mit 70,3 Prozent. Als einziges Land unter der Schwelle von 60 Prozent liegt weiterhin Sachsen mit nun 57,4 Prozent mindestens einmal geimpften Einwohnern.

Update, 11.07 Uhr - Klare Mehrheit gegen Ende aller Corona-Auflagen

Die meisten Deutschen sind gegen ein rasches Ende aller Corona-Auflagen. Bei einer Online-Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur wandten sich 61 Prozent der Befragten gegen eine sofortige Aufhebung aller Beschränkungen. 33 Prozent wären hingegen dafür.

Dänemark hatte vor kurzem bei einer Impfquote von 83 Prozent alle Corona-Beschränkungen aufgehoben. „In Deutschland waren zuletzt rund 62 Prozent der Menschen vollständig geimpft“, lautete die Frage. „Sollten in Deutschland jetzt alle Beschränkungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie aufgehoben werden?“ 33 Prozent lehnten dies kategorisch ab, 28 Prozent antworteten mit „eher nein“. 19 Prozent sind entschieden für eine Aufhebung, 14 Prozent wählten „eher ja“. Die stärkste Ablehnung eines sofortigen Endes aller Beschränkungen gab es bei alten Menschen.

Update, 10.23 Uhr - Kreis Altötting meldet 232 aktive Coronafälle

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich nun 16 neue Corona-Fälle gemeldet, darunter keine Reiserückkehrer (Stand: 23. September). Damit stieg die Gesamtzahl der Infizierten seit Pandemie-Ausbruch in Stadt und Landkreis Altötting auf 6820 Personen.

Die aktuelle Sieben-Tage-Inzidenz lag zum o.g. Zeitpunkt nach Angaben des Landratsamtes bei 87,8. Aktuell gibt es in Stadt und Landkreis 232 aktive Fälle - die meisten davon in Burghausen (39), Altötting (35) und Töging (30). Zudem gab es auch drei positive Schnelltest-Ergebnisse, die bislang jedoch noch nicht in die Statistik eingearbeitet wurden.

Update, 9.37 Uhr - Drei Kreise der Region weiter unter bundesweiten Hotspots

7-Tage-Inzidenzen in Südostbayern und Krankenhaus-Ampel in Bayern (Stand: 24. September 2021).

Weiterhin finden sich Kreise aus der Region unter den bundesweiten Inzidenz-Spitzenreitern. So belegt der Kreis Traunstein aktuell Platz 3 hinter der Stadt Bremerhaven und Pforzheim, gefolgt vom Kreis Rosenheim (Platz 4) und dem Kreis Berchtesgadener Land (Platz 5).

Die Inzidenzen im Detail: Landkreis Altötting (von 94,9 auf 87,8), Landkreis Mühldorf (von 87,6 auf 86,7), Kreis Berchtesgadener Land (von 152,4 auf 158,9), Landkreis Traunstein (von 196,6 auf 201,7), Stadt Rosenheim (von 146,2 auf 136,8) und Landkreis Rosenheim (von 179,2 auf 167,7). In der Region wurde laut RKI kein weiterer Todesfall gemeldet.
242 hospitalisierte Corona-Fälle in den vergangenen sieben Tagen gibt es aktuell in Bayern, damit liegt die Hospitalisierungsinzidenz bei 1,8 (Quelle/Stand: LGL, 23. September, 8 Uhr). Die Krankenhausampel ist damit aktuell grün.

Update, 8.27 Uhr - Über 90 Prozent des Krankenhauspersonals gegen Coronavirus geimpft

An Bayerns Krankenhäusern sind mittlerweile über 90 Prozent der Belegschaft vollständig gegen das Coronavirus geimpft. In der Bayerischen Krankenhausgesellschaft seien keine nennenswerten Impflücken mehr beim Klinikpersonal bekannt, sagte ein Sprecher auf Anfrage. Laut Gesundheitsministerium in München hat es in den vergangenen Wochen nur noch vereinzelt coronabedingte Personalausfälle gegeben.

Die Impfquote an den Kliniken im Freistaat ist damit sehr viel höher als im Schnitt der vergleichsweise impfskeptischen bayerischen Bürgerschaft. Am Donnerstag waren laut Impf-Dashboard des Bundes gut 61 Prozent der bayerischen Bürger zweimal geimpft, in Bremen dagegen waren es 74 Prozent. „Wir sind über die hohe Impfquote in den bayerischen Kliniken sehr froh und bitten auch alle Klinikbeschäftigten, in ihrem privaten Umfeld für die Impfung zu werben“, sagte Roland Engehausen, der Geschäftsführer der Bayerischen Krankenhausgesellschaft.

Update, 7.21 Uhr - Aiwanger will wegen Lohnfortzahlung vor Verfassungsgerichtshof

Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger will in der Frage der Lohnfortzahlung für Beschäftigte in Quarantäne vors Bundesverfassungsgericht ziehen. „Ich lasse das verfassungsrechtlich prüfen“, sagte Aiwanger der „Bild“-Zeitung. In einem Quarantäne-Fall sei ein Berufstätiger ja noch gar nicht infiziert. „Ich glaube nicht, dass das durchsetzbar ist“, sagte Aiwanger dem Blatt. „Meine Sorge ist, dass Leute zum Lügen gezwungen werden“, betonte Aiwanger. „Wenn sie ehrlich sind, bekommen sie kein Geld, wenn sie ein Rückenleiden erfinden schon“, nannte er ein Beispiel.

Die Bundesländer und die Bundesregierung hatten sich zuvor darauf verständigt, Menschen, die nicht gegen Corona geimpft sind, die Lohnfortzahlung zu streichen, sollten diese in Quarantäne geschickt werden und deswegen nicht arbeiten können. Diejenigen, die sich und andere durch eine Impfung schützten, hätten die berechtigte Frage, warum sie für andere, die nicht geimpft seien, mitzahlen, hatte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) argumentiert.

RKI registriert 9727 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 62,5

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist erneut gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Freitagmorgen mit 62,5 an. Tendenziell geht die Zahl somit seit rund zwei Wochen zurück. Am Vortag hatte der Wert bei 63,1 gelegen, vor einer Woche bei 74,7. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 9727 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.25 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 11.022 Ansteckungen gelegen.

Angesichts der Entwicklung hatte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) kürzlich gemahnt, trotz sinkender Infektionszahlen die Ansteckungsgefahren nicht zu unterschätzen: „Auch letztes Jahr hatten wir um diese Jahreszeit eine solche Verschnaufpause. Wir sind also noch nicht durch.“

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 65 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 20 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4.181.393 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Donnerstag mit 1,57 an. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 3.943.200 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 93.303.

mh/mz/bcs/dpa

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