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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Bundestag verlängert Corona-Notlage für weitere drei Monate - Bayern bleibt bei Kontaktdaten-Pflicht in Gastronomie

Sondersitzung des Bundestags
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Der Bundestag hat wegen der Corona-Krise weiterhin eine „epidemische Lage von nationaler Tragweite“ festgestellt. Für einen entsprechenden Antrag der Regierungsfraktionen von Union und SPD votierten am Mittwoch 325 Abgeordnete

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Mittwoch (25. August) im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 196,7, Landkreis Rosenheim 62,4, Landkreis Traunstein 45,7, Landkreis Berchtesgadener Land 59,5, Landkreis Mühldorf 50,9, Landkreis Altötting 88,8 (Quelle/Stand: RKI, 25. August, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 4143, Landkreis Rosenheim 14.377, Traunstein 11.341, Berchtesgadener Land 6369, Mühldorf 7178, Altötting 6261 (Quelle/Stand: RKI, 25. August, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 67, Landkreis Rosenheim 464, Traunstein 217, Berchtesgadener Land 102, Mühldorf 155, Altötting 210 (Quelle/Stand: RKI, 25. August, 0 Uhr)
  • Mindestens 92.061 Todesfälle in Deutschland (15.393 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 22.19 Uhr - Spahn: Die Pandemie ist noch nicht vorbei

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat erneut zu Corona-Impfungen aufgerufen und die vorgesehene Verlängerung der „epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ verteidigt.

„Die Pandemie ist leider noch nicht vorbei“, sagte der CDU-Politiker am Mittwoch im Bundestag. Es gehe darum, dass die Länder und Behörden vor Ort eine Rechtsgrundlage für Maßnahmen wie Maskentragen in Bussen und Bahnen bräuchten, so lange es noch eine so hohe Zahl Ungeimpfter gebe. Ziel bleibe auch angesichts der ansteckenderen Virusvariante, eine Überlastung des Gesundheitswesens im Herbst zu vermeiden.

Spahn sagte: „Wir erleben im Moment eine Pandemie der Ungeimpften.“ Um sicher durch die vierte Corona-Welle zu kommen, brauche es noch eine höhere Impfquote. Er rief erneut dazu auf, Angebote anzunehmen. „Bitte machen Sie mit.“ Ob man sich impfen lasse oder nicht, sei eine persönliche, freie Entscheidung. Wer sich impfen lasse, schütze sich selbst - aber eben auch diejenigen, die sich nicht impfen lassen könnten wie Kinder unter zwölf Jahren.

Update, 21.54 Uhr - Altmaier: Corona-Krise wird Aufschwung nicht mehr gefährden

Wirtschaftsminister Peter Altmaier geht davon aus, dass die Corona-Krise den wirtschaftlichen Aufschwung in Deutschland nicht mehr gefährden wird. „Wir werden das Vorkrisenniveau der Wirtschaft spätestens Anfang 2022 erreichen“, sagte der CDU-Politiker am Mittwoch in Berlin. Er sei sich „ganz sicher, dass auch die Entwicklung der Corona-Lage daran nichts Grundlegendes ändern wird“. Im zweiten Quartal war die deutsche Wirtschaft nach Zahlen des Statistischen Bundesamts stärker gewachsen als erwartet.

Es gebe außerdem die klare Perspektive, „dass wir für doppelt Geimpfte und Genesene keinerlei Lockdown mehr verhängen müssen“, betonte Altmaier. „Damit ist sichergestellt, dass die wirtschaftliche Tätigkeit auf einem bedeutenden Niveau das ganze Jahr über stattfinden kann.“

Das ändere aber nichts daran, dass Unternehmen weiter unterstützt werden müssten. Nach der Pandemie müsse die Eigenkapitaldecke der Firmen wieder gestärkt werden. Nach Angaben von Altmaier hat die Bundesregierung bislang mehr als 300 Milliarden Euro eingesetzt, um die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie abzufedern.

Update, 21.31 Uhr - Bayern bleibt bei Kontaktdaten-Pflicht in Gastronomie

Anders als Nordrhein-Westfalen will Bayern weiter an der Pflicht zur Kontaktdatenerhebung in Restaurants und Kneipen festhalten. „Von einem Strategiewechsel im Kontaktpersonenmanagement kann man in Bayern nicht sprechen“, sagte eine Sprecherin des bayerischen Gesundheitsministeriums am Mittwoch. Gerade mit Blick auf das wieder ansteigende Infektionsgeschehen bleibe weiterhin wichtig, Infektionen schnell zu erkennen und Infektionsketten gezielt zu unterbrechen.

In NRW müssen Restaurants, Cafés und Kneipen laut der seit Freitag gültigen Corona-Schutzverordnung nicht mehr festhalten, wer von wann bis wann bei ihnen war. Auch Baden-Württemberg plant, künftig auf massenhafte Kontaktverfolgung bei Corona-Fällen zu verzichten. Dort sollen die Gesundheitsämter nicht mehr bei jedem Corona-Fall die Kontakte - etwa in Kinos oder Gaststätten - nachverfolgen müssen.

Laut dem bayerischen Gesundheitsministerium verändert sich die Kontaktnachverfolgung zwar dadurch, dass es immer mehr vollständig geimpfte Personen gibt. Diese müssen laut Robert Koch-Institut (RKI) nach engem Kontakt zu Infizierten nicht in Quarantäne, sollen sich selbst überwachen und sich nur bei Symptomen in Selbstisolierung begeben. Es bleibt laut Gesundheitsministerium aber sinnvoll, auch von Geimpften weiterhin die Kontaktdaten zu erfassen.

Eine vollständige Impfung biete guten, aber keinen hundertprozentigen Schutz, daher sollten auch Geimpfte nach einem engen Kontakt zu einem Covid-19-Fall informiert werden. Grundsätzlich sei weiterhin eine generelle Kontaktpersonennachverfolgung das Ziel, trotz der stark fortgeschrittenen Impfkampagne, sagte die Ministeriumssprecherin.

Update, 21.13 Uhr - WHO sieht Stabilisierung bei Corona-Zahlen

Die Zahl der weltweit gemeldeten Corona-Infektionen stabilisiert sich nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) offenbar. In der Woche vom 16. bis 22. August wurden aus aller Welt 4,5 Millionen Ansteckungen gemeldet, wenig mehr als in der Vorwoche, wie aus dem am Mittwoch veröffentlichten wöchentlichen WHO-Corona-Bericht hervorgeht.

Die Zahl der im gleichen Zeitraum gemeldeten Todesfälle blieb etwa gleich mit gut 68.000. In der Region Europa, zu der 53 Länder bis nach Aserbaidschan gehören, stieg die Zahl der gemeldeten Todesfälle um elf Prozent, auf dem amerikanischen Kontinent um zehn Prozent, während sie andernorts zurückging.

Seit Anfang des Jahres hat es nach der WHO-Statistik weltweit zwei Infektionswellen gegeben, mit einem ersten Höhepunkt Mitte bis Ende April und einem zweiten Mitte August. Die höchste Zahl an Infektionen seit Beginn der Pandemie im Frühjahr 2020 wurde in der Woche vom 19. April 2021 gemeldet: 5,7 Millionen. Die höchste Todeszahl innerhalb einer Woche wurde Mitte Januar mit gut 101.000 gemeldet.

Die WHO hat seit Beginn der Pandemie gut 211 Millionen Infektionen und gut 4,4 Millionen Todesfälle dokumentiert.

Update, 20.48 Uhr - “Impfgeschehen in Rosenheim zieht wieder etwas an”

Im Impfzentrum Rosenheim sind Impfungen inzwischen grundsätzlich auch ohne vorhergehende Anmeldung möglich. Da ohne Termin jedoch mit Wartezeiten gerechnet werden muss, empfiehlt es sich, Registrierung und Terminvereinbarung weiterhin unter https://impfzentren.bayern vorzunehmen.

Die Impfung steht allen Personen bei Hausärzten oder im Impfzentrum Rosenheim offen. Auch Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren können in Begleitung eines Erziehungsberechtigten geimpft werden. Die Öffnungszeiten des Impfzentrums finden sich auf der Homepage der Stadt Rosenheim.

„Erfreulicherweise zieht das Impfgeschehen in den letzten Tagen wieder etwas an. Im Impfzentrum werden teilweise bis zu 100 Personen täglich gezählt, die zusätzlich zu den terminierten Impfungen ihre erste Dosis erhalten”, zeigt sich Mario Zimmermann, stellvertretender Leiter des Impfzentrums, erfreut. Auch das niederschwellige Angebot des Impfbusses wird gut angenommen. Am letzten Samstag konnten am Standort Max-Josef-Platz 143 Impfungen durchgeführt werden, teilte die Stadt Rosenheim nun mit.

Update, 19.38 Uhr - Bundestag beschließt Verlängerung der „epidemischen Lage“

Der Bundestag hat wegen der Corona-Krise weiterhin eine „epidemische Lage von nationaler Tragweite“ festgestellt. Für einen entsprechenden Antrag der Regierungsfraktionen von Union und SPD votierten am Mittwoch 325 Abgeordnete. Dagegen stimmten 253 Parlamentarier, fünf enthielten sich. Die Sonderlage gilt damit vorerst für weitere drei Monate, also bis Ende November. Ohne eine erneute Bestätigung des Parlaments läuft sie nach drei Monaten aus.

Die festgestellte „epidemische Lage“ schafft unter anderem eine Rechtsgrundlage für Länder-Verordnungen zu konkreten Krisenmaßnahmen wie Maskenpflicht oder Kontaktbeschränkungen. Der Bundestag hatte sie erstmals im März 2020 festgestellt und zuletzt am 11. Juni erneut bestätigt, dass die Sonderlage fortbesteht.

Laut Infektionsschutzgesetz liegt sie vor, „wenn eine ernsthafte Gefahr für die öffentliche Gesundheit in der gesamten Bundesrepublik Deutschland besteht.“

Update, 17.02 Uhr - Bundestag berät über Verlängerung der „epidemischen Lage von nationaler Tragweite“

Der Bundestag berät am Mittwochnachmittag über die Verlängerung der „epidemischen Lage von nationaler Tragweite“. Die Beratungen im Live-Stream:

Update, 16.30 Uhr - Schutzwirkung von Impfstoffen lässt nach wenigen Monaten nach

Der Schutz vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus lässt einer Studie zufolge bereits einige Monate nach der vollständigen Impfung etwas nach. Als Referenzpunkt nahmen britische Forscher die in ihrer Studie ermittelte Schutzwirkung einen Monat nach der zweiten Impfdosis, die ihnen zufolge bei Biontech bei 88 Prozent lag und bei Astrazeneca bei 77 Prozent. Bei Biontech nahm die Schutzwirkung vor einer Infektion innerhalb der nächsten vier Monate um 14 Prozentpunkte auf 74 Prozent ab, wie aus der groß angelegten Studie hervorgeht. Bei Astrazeneca waren es 10 Prozentpunkte innerhalb von drei Monaten. Der Schutz vor einer Ansteckung lag dann bei 67 Prozent.

Für die Studie wertete das Team um Tim Spector vom King‘s College London Testergebnisse von mehr als 1,2 Millionen Probanden aus. Die Teilnehmenden registrierten ihre Impfungen über die sogenannte Zoe-Covid-App, über die Freiwillige zu Forschungszwecken auch Erkrankungen und Covid-Symptome melden können. Den Autoren zufolge ist die Untersuchung eine der weltgrößten Studien zur Wirksamkeit der Impfstoffe.

Update, 15.55 Uhr - Landkreis Traunstein meldet 21 neue Corona-Fälle

Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein liegen derzeit 135 aktive COVID-19-Fälle vor. Seit der letzten Pressemitteilung am 24. August registrierte die Behörde insgesamt 21 neue Corona-Fälle (Stand: 25. August, 14.30 Uhr). Damit stieg die Gesamtzahl der Infizierten in Stadt und Landkreis Traunstein seit Pandemie-Ausbruch auf 11.363. Weitere Todesfälle wurden glücklicherweise nicht bekannt.

Derzeit werden zwei Covid-19-Patienten aus dem Landkreis Traunstein stationär in den Kliniken Südostbayern behandelt. Diese befinden sich auf der Normalstation. Mittlerweile wurden im Landkreis Traunstein 93.430 Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 89.910 Personen die Zweitimpfung erhalten. Die 7-Tage-Inzidenz lag zum o.g. Zeitpunkt nach Angaben des Landratsamtes bei 45,7.

Update, 15.30 Uhr - Drei weitere Beschuldigte in Maskenaffäre

Bei den strafrechtlichen Ermittlungen zur Maskenaffäre rund um die Abgeordneten Alfred Sauter und Georg Nüßlein gibt es drei weitere Beschuldigte. Wie die Münchner Generalstaatsanwaltschaft nun berichtete, handele es sich dabei aber um keine Mandatsträger. Es gehe um den Nebenaspekt der Untreue, sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Klaus Ruhland der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Details zu den Vorwürfen wurden nicht genannt. Die Gesamtzahl der Beschuldigten hat sich dadurch von fünf auf acht erhöht.

Der Landtagsabgeordnete und ehemalige bayerische Justizminister Sauter (CSU) sowie der Bundestagsabgeordnete Nüßlein stehen seit Monaten im Zentrum des Ermittlungsverfahrens unter anderem wegen des Anfangsverdachtes der Bestechlichkeit und Bestechung von Mandatsträgern. Nüßlein ist mittlerweile aus der CSU ausgetreten, Sauter lässt seine Parteiämter ruhen. Beide weisen die Vorwürfe zurück. Es geht um Provisionen für den Handel mit Corona-Schutzmasken, die die Politiker kassiert haben sollen.

Update, 14.55 Uhr - Elf neue Fälle im Berchtesgadener Land

Das Gesundheitsamt des Landratsamtes Berchtesgadener Land hat für seinen Zuständigkeitsbereich nun elf neue Corona-Fälle registriert. Davon befanden sich zwei Personen bereits als direkte Kontaktpersonen in Quarantäne. Die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten COVID-19-Fälle mit Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land stieg somit auf 6.369 (Stand: 25. August, 0 Uhr). 

Aktuell gibt es 93 aktive COVID-19-Fälle im Landkreis. Davon entfallen derzeit zwei Fälle auf Einrichtungen im Landkreis Berchtesgadener Land (dazu zählen Alten- und Pflegeheime, Gemeinschaftsunterkünfte, Kindergärten und Schulen). In den vergangenen sieben Tagen gab es insgesamt 63 neue COVID-19-Fälle. Derzeit werden insgesamt sieben Patienten im Landkreis im Zusammenhang mit Corona in einem Krankenhaus behandelt. Die 7-Tage-Inzidenz lag zum o.g. Zeitpunkt nach Angaben des Landratsamtes bei 59,5.

Update, 14.05 Uhr - Hospitalisierungsrate steigt auf 1,47

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben erstmals seit Mai mehr als 10.000 Neuinfektionen binnen eines Tages an das zuständige Robert Koch-Institut (RKI) übermittelt. So wurden 11.561 neue Fälle gemeldet, so viel wie seit dem 20. Mai nicht, wie aus RKI-Daten vom Mittwoch hervorgeht. Vor einer Woche hatte der Wert für Deutschland bei 8324 Ansteckungen gelegen.

Die Hospitalisierungsrate - also die Krankenhauseinweisungen in Verbindung mit Corona pro 100.000 Einwohner und Woche - gab das RKI am Mittwoch mit 1,47 an. Eine Woche zuvor lag sie bei 1,19. Der Wert soll künftig die wichtigste Kennzahl sein. Nach Angaben der Bundesregierung bewegte er sich im vergangenen Winter teilweise um 10 bis 12.

Update, 12.49 Uhr - Bank lässt ungeimpfte Mitarbeiter nicht ins Büro

Die Schweizer Großbank Credit Suisse verschiebt in den USA wegen der ansteckenden Delta-Variante des Coronavirus die Rückkehr ihrer Belegschaft in die Büros. Zudem verlangt die Bank von Mitarbeitenden, die zurück an ihre Arbeitsplätze wollen, dass sie sich impfen lassen. Die uneingeschränkte Rückkehr ins Büro sei auf Montag, den 18. Oktober, verschoben worden, heißt es in einer internen Mitteilung der Bank aus der vergangenen Woche, die die Nachrichtenagentur Reuters gesehen hat.
„Darüber hinaus haben wir beschlossen, dass ab Dienstag, dem 7. September, nur noch geimpfte Mitarbeiter vor Ort arbeiten dürfen”, hieß es in dem Memo weiter. Die Bank empfahl allen Beschäftigten dringend, sich gegen Covid-19 impfen zu lassen.

Update, 11.56 Uhr - Landkreis Mühldorf meldet 117 aktive Coronafälle

Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Mühldorf a. Inn gibt es seit der letzten Statusmeldung vom Dienstag, 24. August 16 neue bestätigte Corona-Fälle.  (Stand: 25.08.2021, 0 Uhr). Die Zahl der aktiven Fälle beträgt derzeit 117. Die 7-Tage-Inzidenz liegt zum Stichzeitpunkt laut RKI (Stand: 25. August 2021, 3.14 Uhr) bei 50,9.

Unter den Neuinfektionen befinden sich neun Reiserückkehrer aus Italien, Kroatien, Albanien, Mazedonien und dem Kosovo. Sieben Fälle ergaben sich im privaten Umfeld. Von den 16 Neuinfektionen sind drei Personen vollständig geimpft

Update, 11.03 Uhr - Inzwischen 100 Millionen Corona-Impfdosen gespritzt

Acht Monate nach dem Start der Corona-Impfungen in Deutschland sind mehr als 100 Millionen Impfdosen gespritzt worden. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) schrieb am Mittwoch bei Twitter, dies sei „eine der größten logistischen Leistungen in der Geschichte unseres Landes“. Genau sind es nach Ministeriumsangaben nunmehr 100,2 Millionen verabreichte Dosen.

Vollständig mit der meist nötigen zweiten Spritze geimpft sind demnach inzwischen 49,4 Millionen Menschen oder 59,4 Prozent der Bevölkerung. Mindestens eine erste Impfung erhalten haben 53,5 Millionen Menschen oder 64,4 Prozent aller Einwohner. Spahn dankte allen, die beim Impfen mithelfen.

Update, 10.14 Uhr - Großraum Sydney meldet Rekord an Corona-Neuinfektionen

Trotz eines seit acht Wochen geltenden Lockdowns bekommt der australische Bundesstaat New South Wales mit der Metropole Sydney seine schwere Corona-Welle nicht unter Kontrolle. Am Mittwoch verzeichneten die Behörden innerhalb von 24 Stunden 919 Neuinfektionen - so viele wie noch nie seit Beginn der Pandemie. Zwei Menschen, darunter eine erst etwa 30 Jahre alte Frau, seien in Zusammenhang mit Covid-19 gestorben, sagte Regional-Premierministerin Gladys Berejiklian.

Die örtliche Regierung hatte den strikten Lockdown in weiten Teilen der Region zuletzt bis mindestens Ende September verlängert. Die Menschen dürfen nur in Ausnahmefällen ihre Häuser verlassen. Zudem gilt eine nächtliche Ausgangssperre. Berejiklian kündigte nun aber an, dass es voraussichtlich noch in dieser Woche erste Lockerungen für vollständig Geimpfte geben soll. Fast ein Drittel der rund acht Millionen Einwohner der Region hätten bereits vollständigen Impfschutz, hieß es.

Update, 9.19 Uhr - 29 neue Fälle im Kreis Altötting, davon neun Reiserückkehrer

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich nun 29 neue Corona-Fälle gemeldet (Stand: 24. August, 16 Uhr). Die Neu-Infizierten stammen aus Burghausen, Altötting, Burgkirchen, Mehring, Kirchweidach und Erlbach. Damit stieg die Gesamtzahl der Infizierten seit Pandemie-Ausbruch in Stadt und Landkreis Altötting auf 6261 Personen.

Die aktuelle Sieben-Tage-Inzidenz lag zum o.g. Zeitpunkt nach Angaben des Landratsamtes bei 88,8. Aktuell gibt es in Stadt und Landkreis 117 aktive Fälle - die meisten davon in Burghausen (36), Altötting (36), Garching an der Alz (13) und Burgkirchen (13). Zudem gab es auch fünf positive Schnelltest-Ergebnisse, die bislang jedoch noch nicht in die Statistik eingearbeitet wurden.

Update, 8.23 Uhr - Kritik an Verlängerung der „epidemischen Lage“

Vor der Bundestagsabstimmung über eine Verlängerung der „epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ wegen der Corona-Pandemie kommt Kritik aus der Opposition. „Die Bundesregierung hat uns auf unsere Nachfrage nicht einmal ansatzweise überzeugend darlegen können, dass eine Überlastung des Gesundheitssystems absehbar droht“, sagte der FDP-Parteivize Wolfgang Kubicki dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Dies sei aber die zwingende rechtliche Voraussetzung für die Verlängerung dieser Notlage.

Der Bundestag berät am Mittwoch über einen Antrag der Koalitionsfraktionen, die „epidemische Lage“ erneut zu verlängern. Die festgestellte Lage gibt dem Bund das Recht, direkt ohne Zustimmung des Bundesrates Verordnungen zu erlassen, etwa zu Tests, Impfungen, zum Arbeitsschutz oder zur Einreise. Zudem beziehen sich konkrete Maßnahmen wie Maskenpflicht oder Kontaktbeschränkungen, die die Länder festlegen können, laut Infektionsschutzgesetz auf die Feststellung der „epidemischen Lage“.

Update, 7.09 Uhr - Bundesweit Platz 2: Inzidenz in Stadt Rosenheim steigt auf knapp 200

Entwicklung der 7-Tage-Inzidenzen in der Region (Stand 25. August).

Die Corona-Fallzahlen bzw. 7-Tage-Inzidenzen in den Städten und Kreisen der Region steigen weiter an bzw. pendeln sich auf einem erhöhten Stand ein. In der Stadt Rosenheim übersteigt sie bereits den sechsten Tag in Folge die 100er-Marke und steht aktuell bei einem Wert von 196,7 - damit belegt Rosenheim bundesweit Platz 2. Es kamen 45 binnen der letzten 24 Stunden hinzu. Lediglich im Kreis Traunstein hat die Inzidenz die 50 noch nicht überschritten (von 41,7 auf 45,7).

Die übrigen Inzidenzen im Detail: Kreis Altötting (von 78,0 auf 88,8), Landkreis Mühldorf (von 63,0 auf 50,9), Kreis Berchtesgadener Land (von 66,1 auf 59,5) und Landkreis Rosenheim (von 55,5 auf 62,4). In der Region wurde laut RKI kein weiterer Todesfall gemeldet.

RKI registriert 11 561 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 61,3

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut angestiegen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Mittwochmorgen lag sie bei 61,3 - am Vortag hatte der Wert 58,0 betragen, vor einer Woche 40,8. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 11.561 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 4 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert für Deutschland bei 8324 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 39 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 22 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.889.173 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.710.500 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 92.061.

mh/mw/dpa

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