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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Lauterbach: Impfen ist Geschenk an die ganze Gesellschaft - 67.000 Impfdosen an Heiligabend verabreicht

Karl Lauterbach
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Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat seine Weihnachtsgrüße verbunden mit einem Appell zum Corona-Testen sowie einem Dank an Impfende und Impfwillige.

München/Oberbayern – Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Samstag (1. Weihnachtstag, 25. Dezember) im News-Ticker:

Die Fallzahlen im Überblick:

  • Hospitalisierte Fälle/7 Tage in Bayern: 504 (Quelle/Stand: LGL, 24. Dezember, 8 Uhr)*
  • Hospitalisierungsrate in Bayern: 3,8 (Quelle/Stand: LGL, 24. Dezember, 8 Uhr)
  • Covid-19-Fälle auf Intensivstationen in Bayern: 755 (Quelle/Stand: DIVI, 25. Dezember, 9.05 Uhr)**/***
  • Intensivbetten-Auslastung ILS Rosenheim: 88,4% (Quelle/Stand: DIVI, 25. Dezember, 9.15 Uhr)****
  • Intensivbetten-Auslastung ILS Traunstein: 83,9% (Quelle/Stand: DIVI, 25. Dezember, 9.15 Uhr)****
  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 242,2, Landkreis Rosenheim 253,3, Landkreis Traunstein 218, Landkreis Berchtesgadener Land 225,7, Landkreis Mühldorf 205,2, Landkreis Altötting 279,4 (Quelle/Stand: RKI, 25. Dezember, 4.54 Uhr)****
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 8535, Landkreis Rosenheim 34.825, Traunstein 26.601, Berchtesgadener Land 15.776, Mühldorf 16.546, Altötting 13.447 (Quelle/Stand: RKI, 25. Dezember, 4.54 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 93, Landkreis Rosenheim 609, Traunstein 300, Berchtesgadener Land 150, Mühldorf 254, Altötting 268 (Quelle/Stand: RKI, 25. Dezember, 4.54 Uhr)
  • ServiceFälle Deutschland --- Fälle weltweit --- Überblick Risikogebiete
    * = Steigt der Wert auf 1200 oder höher, tritt Warnstufe Gelb in Kraft
    ** = Steigt der Wert auf 450 oder höher, tritt ebenfalls Warnstufe Gelb in Kraft
    *** = Steigt der Wert auf 600 oder höher, tritt Warnstufe Rot in Kraft
    **** = Liegt die Intensivbetten-Auslastung im Rettungsleitstellenbezirk über 80% und die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis/der Stadt bei 300 oder höher, tritt ebenfalls Warnstufe Rot in Kraft

Update, 22.51 Uhr - Omikron in den USA: Zahl der Neuinfektionen höher als bei Delta-Welle

Die Omikron-Variante ist in den USA weiter auf dem Vormarsch: Die Zahl der im Schnitt der vergangenen Woche gemeldeten Neuinfektionen pro Tag überschreitet mittlerweile den Höchstwert der heftigen Delta-Welle im Sommer. Lag dieser Wert Anfang September um die 160.000, wurden zuletzt im Durchschnitt gut 175.000 Neuinfektionen pro Tag gemeldet. In den USA ist die Omikron-Variante dominant. Vielerorts werden mit Blick auf die täglich gemeldeten Neuinfektionen Rekorde gebrochen. Über Weihnachten sind zahlreiche Flüge ausgefallen, weil es den Airlines an Personal fehlt.

Die Zahl der Menschen, die an Covid-19 erkrankt sind und im Krankenhaus behandelt werden müssen, ist aber noch deutlich niedriger als im Sommer. Die Situation könnte sich jedoch noch verschlechtern - Millionen Menschen in den USA sind nicht geimpft. Die Impfkampagne war gut angelaufen, dann aber ins Stocken geraten. Bislang sind knapp 62 Prozent der rund 330 Millionen Menschen im Land zweifach geimpft. Weniger als ein Drittel von ihnen hat auch eine Auffrischungsimpfung erhalten. In den USA ist der Booster sechs Monate nach der zweiten Impfung vorgesehen.

Update, 20.29 Uhr - Corona-Rekord in Frankreich: Mehr als 100 000 neue Fälle an einem Tag

Frankreich hat mit mehr als 100 000 Corona-Infektionen innerhalb eines Tages einen Höchstwert verzeichnet. Nach offiziellen Angaben vom Samstagabend wurden 104.611 neue Fälle innerhalb von 24 Stunden gemeldet - so viele wie noch nie seit Pandemiebeginn. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag landesweit zuletzt bei knapp 647 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Deuts.

Frankreichs Regierung will angesichts der drastisch steigenden Zahlen die Zugangsregeln etwa für die Gastronomie und Kulturbetriebe ändern. Zurzeit gilt dort sowie an zahlreichen weiteren Orten 3G. Künftig soll ein negativer Test alleine nicht mehr ausreichen. Ein entsprechendes Gesetz will die Regierung in einer Sondersitzung am Montag auf den Weg bringen, es soll Mitte Januar verabschiedet werden.

Update, 17.49 Uhr - Weihnachtsreiseverkehr am Münchner Flughafen ruhig verlaufen

Weder die Corona-Pandemie noch das Wetter haben Reisenden am Münchner Flughafen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Sowohl an Heiligabend wie auch am ersten Weihnachtsfeiertag sei der Betrieb stressfrei abgelaufen, sagte ein Sprecher am Samstag. Die Menschen hätten sich auf das Prozedere - etwa die Kontrolle des Impf- oder Genesennachweises sowie der Tests - gewöhnt.

Die Zahl der Fluggäste am Münchner Airport steigt im zweiten Jahr der Corona-Pandemie wieder deutlich an. Während der Weihnachtsferien im Freistaat rechnet das Unternehmen mit rund 10.000 Flügen. Das sind deutlich mehr als 2020, als lediglich 2300 Starts und Landungen möglich waren. Der Stand von Vor-Corona-Zeiten ist aber auch 2021 noch nicht erreicht: Im Jahr 2019 hatte der Münchner Flughafen in den Weihnachtsferien rund 15.000 Starts und Landungen gezählt.

Update, 15.38 Uhr - Lauterbach: Impfen ist Geschenk an die ganze Gesellschaft

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat seine Weihnachtsgrüße verbunden mit einem Appell zum Corona-Testen sowie einem Dank an Impfende und Impfwillige.

„Ich wünsche uns allen ein frohes Weihnachtsfest“, schrieb der SPD-Politiker am Samstag bei Twitter. „Werde heute beim Familienfest alle testen. Tun Sie bitte das auch. Es kann Leben retten.“ Der Minister dankte zugleich allen, „die heute noch impfen oder sich impfen lassen. Es ist ein Geschenk an die ganze Gesellschaft. Danke“.

Update, 13.30 Uhr - Keine Weihnachtsruhe: 67.000 Impfdosen an Heiligabend verabreicht

Kein Verschnaufen, auch nicht am Heiligen Abend: Am 24. Dezember haben sich erneut in Deutschland zahlreiche Menschen den schützenden Piks gegen das Coronavirus abgeholt. Laut Robert Koch-Institut (RKI) wurden am Freitag rund 67.000 Impfungen verabreicht, davon waren 51.000 sogenannte Booster-Impfungen zum Auffrischen des Impfschutzes (Stand: Samstag, 10.31 Uhr). Der bisherige Impf-Rekord war am 15. Dezember mit insgesamt 1,6 Millionen Dosen erzielt worden.

Mindestens 58,9 Millionen Menschen sind demnach bisher zweifach geimpft oder haben die Einmalimpfung von Johnson & Johnson erhalten. Das sind 70,8 Prozent der Gesamtbevölkerung. Mindestens 29,9 Millionen Menschen haben zusätzlich einen „Booster“ erhalten.

Aktuell sind 21,7 Millionen Menschen in Deutschland nicht geimpft, das entspricht 26,2 Prozent der Bevölkerung. Für vier Millionen dieser Menschen im Alter von null bis vier Jahren (4,8 Prozent) steht bisher kein zugelassener Impfstoff zur Verfügung.

Auf dem RKI-Dashboard wird darauf hingewiesen, dass die Impfquoten als Mindestimpfquoten zu verstehen sind, „da eine hundertprozentige Erfassung durch das Meldesystem nicht erreicht werden kann“. Das Robert Koch-Institut geht davon aus, dass die tatsächliche Impfquote bis zu fünf Prozentpunkte höher liegt.

Update, 12.48 Uhr - Weißer Ring sieht deutliche Zunahme häuslicher Gewalt in der Pandemie

Gewalt in Partnerschaften und Familien ist während der Corona-Pandemie nach Einschätzung des Weißen Rings deutlich gestiegen. Bei häuslicher Gewalt haben wir 2020 ein Plus von etwa zehn Prozent zu verzeichnen, seit 2018 sogar um 20 Prozent. Und wir werden wohl in diesem Jahr das Niveau von 2020 wieder erreichen“, sagte der Bundesvorsitzende des Weißen Rings, Jörg Ziercke, der Deutschen Presse-Agentur in Mainz.

Insgesamt hätten die ehrenamtlichen Mitarbeiter in den rund 400 Außenstellen der Opferschutzorganisation im Jahr 2020 rund 17 000 Fälle betreut. 20 Prozent davon beziehen sich auf häusliche Gewalt, wie Ziercke sagte. Bei weiteren 26 Prozent aller Fälle gehe es um Sexualdelikte.

„Die Prognose, dass häusliche Gewalt mit der Pandemie und dem Lockdown zunimmt und dass das mit einem Verzögerungseffekt deutlich wird, hat sich bestätigt“, sagte Ziercke. Einige Wochen nach den Lockdowns 2020 und 2021 sei der Trend sprunghaft nach oben gegangen und die Bereitschaft der Opfer gestiegen, sich zu melden.

Update, 11.30 Uhr - Corona-Erkrankungen von Polizisten weiter kein Dienstunfall

Der Freistaat erkennt Corona-Erkrankungen von Polizisten weiterhin nicht als Dienstunfall an. «Nach unserem Kenntnisstand wurden seitens des Landesamts für Finanzen bisher keine Corona-Erkrankungen als Dienstunfall anerkannt», teilte ein Sprecher des für die Polizei zuständigen bayerischen Innenministeriums auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in München mit.

Ein Urteil des Verwaltungsgerichts Augsburg vom 21. Oktober 2021, wonach die Corona-Erkrankung eines Polizeibeamten in dem konkreten Fall als Dienstunfall anzuerkennen ist, ist bislang noch nicht rechtskräftig. Der betroffene Neu-Ulmer Polizist war mit Kollegen bei einem Sportlehrgang bei der Bereitschaftspolizei im oberbayerischen Eichstätt. Nach diesem Lehrgang seien bei 19 von 21 Teilnehmern Corona-Infektionen festgestellt worden, sagte ein Gerichtssprecher.

Bei Dienstunfällen steht Beamten eine spezielle Unfallfürsorge zu. Um eine Anerkennung zu erhalten, müssen die Polizisten im Fall von Corona allerdings nachweisen, dass sie sich im Dienst und nicht privat angesteckt haben. Dies ist für die Beamten häufig schwierig.

Update, 10 Uhr - So entwickelt sich die Corona-Lage in der Region

7-Tage-Inzidenzen in Südostbayern und Krankenhaus-Ampel in Bayern (Stand: 25. Dezember 2021).

Die Situation in den Kreisen und Städten der Region entwickelt sich am ersten Weihnachstfeiertag unterschiedlich. Laut den neuesten RKI-Daten hat sich die Inzidenz im Landkreis Altötting im vergleich zum Vortag nicht geändert und liegt weiter bei 297,4. In der Stadt Rosenheim ist der Wert von 276,8 auf 242,2 gesunken, auch der Landkreis Rosenheim verzeichnet einen Rückgang von 284,7 auf nun 253,3. im Landkreis Traunstein ging die Inzidenz von 241,1 auf 218,0 zurück.

Zwei Kreise haben allerdings eine leichte Steigerung zu verzeichnen. Im Berchtesgadener Land stieg die Inzidenz leicht von 222,0 auf 225,7, im Landkreis Mühldorf von 201,7 auf 205,2.

Am ersten Weihnachtstag wurden dem RKI aus der Region keine neuen Todesfälle übermittelt.

RKI registriert 22 214 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 242,9

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag erneut gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Samstagmorgen mit 242,9 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 265,8 gelegen. Vor einer Woche hatte das RKI keine Inzidenz angegeben, im Vormonat lag der Wert bei 419,7. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 22 214 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.14 Uhr wiedergeben.

Das RKI weist darauf hin, dass während der Feiertage und zum Jahreswechsel mit einer geringeren Test- und Meldeaktivität zu rechnen ist. Deshalb könnten die offiziell ausgewiesenen Fallzahlen nur ein unvollständiges Bild der Corona-Lage in Deutschland zeigen.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 157 Todesfälle verzeichnet. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 6 981 281 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Freitag mit 4,55 (Donnerstag mit 4,55) an. Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Samstag mit 6 087 300 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 110 276.

fgr/bcs/dpa

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