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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Maskenverweigerer sorgt für Wirbel in Rosenheimer Lokal - Freie Wähler fordern Ende der Masken im Unterricht

Blaulicht
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Blaulicht auf einem Polizeifahrzeug.

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Sonntag (26. September) im News-Ticker:

Die Fallzahlen im Überblick:

  • Hospitalisierte Fälle/7 Tage in Bayern: 242 (Quelle/Stand: LGL, 26 September, 8 Uhr)*
  • Hospitalisierungsinzidenz Bayern: 1,8 (Quelle/Stand: LGL, 26. September, 8 Uhr)
  • Covid-19-Fälle auf Intensivstationen in Bayern: 270 (Quelle/Stand: DIVI, 26. September, 9 Uhr)**
  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 143,1, Landkreis Rosenheim 174,6, Landkreis Traunstein 229,3, Landkreis Berchtesgadener Land 155,2, Landkreis Mühldorf 60,1, Landkreis Altötting 81,5 (Quelle/Stand: RKI, 25. September, 3.16 Uhr) 
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 4683, Landkreis Rosenheim 16.242, Traunstein 12.697, Berchtesgadener Land 7182, Mühldorf 7642, Altötting 6848 (Quelle/Stand: RKI, 26 September, 0.00 Uhr) 
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 73, Landkreis Rosenheim 472, Traunstein 220, Berchtesgadener Land 102, Mühldorf 157, Altötting 213 (Quelle/Stand: RKI, 256 September, 0.00 Uhr) 
  • Service: Fälle Deutschland --- Fälle weltweit --- Überblick Risikogebiete
    * = Steigt der Wert auf 1200 oder höher, tritt Warnstufe Gelb in Kraft
    **= Steigt der Wert auf 600 oder höher, tritt Warnstufe Rot in Kraft

Update, 17.55 Uhr - Maskenverweigerer sorgt für Wirbel in Rosenheimer Lokal

Mehrfach wurde ein 28-jähriger Mann aus Halblech von Mitarbeitern eines Lokals in der Rosenheimer Innenstadt (Kaiserstraße) gebeten, dass er seine Mund-/Nasenbedeckung im Lokal tragen möge, wenn er nicht an seinem Tisch sitzt. Doch ohne jegliche Bedeckung lief er weiter ständig im Lokal herum und zeigte sich uneinsichtig. Auch als er des Lokals verwiesen wurde, kam er ständig wieder zurück, ohne einen Schutz zu tragen.

Die Polizei wurde verständigt und der stark alkoholisierte Mann gab an, dass er sich keiner Schuld bewusst sei. Ihm wurde angeraten, die Örtlichkeit zu verlassen und ein Platzverweis wurde ausgesprochen. Widerwillig verließ der Halblecher dann doch noch die Örtlichkeit, ein Bußgeldverfahren nach der Bay. Infektionsschutz Maßnahmenverordnung ist die Folge.

Update, 16.35 Uhr - Freie Wähler wollen Ende der Maskenpflicht in der Schule am Platz

Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger will die Maskenpflicht für Schüler am Sitzplatz nicht verlängern. „Die aktuell erfreulich niedrigen Fälle von positiv Getesteten an den Schulen rechtfertigen die Maskenpflicht nicht mehr“, sagte Aiwanger am Samstag der Deutschen Presse-Agentur.

Demzufolge waren am Mittwoch an den weiterführenden Schulen in Bayern nur 189 von 639 000 auf Corona getesteten Kindern und Jugendlichen positiv gewesen. „Das sind 0,03 Prozent. Das zeigt, unsere Schulen sind derzeit sehr sicher und es ist höchste Zeit, dass die Schülerinnen und Schüler vom stundenlangen Maskentragen am Sitzplatz und im Sport befreit werden“, erläuterte Aiwanger.

Nach Angaben des Kultusministeriums wird eine Maske im Sportunterricht empfohlen, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.

Die Freien Wähler würden jedenfalls einer Verlängerung der jetzigen Masken-Regelung nicht mehr zustimmen, betonte der stellvertretende bayerische Ministerpräsident. Die Maskenpflicht war zu Schulbeginn Mitte September zunächst bis zum 1. Oktober eingeführt worden, um mögliche Infektionen durch Reiserückkehrer zu verhindern. „Diese Startphase ist jetzt rum, das Testen gibt einen hohen Sicherheitsstandard, deshalb jetzt weg mit der Maske“, forderte Aiwanger.

Update, 14.42 Uhr - Computer-Software in allen bayerischen Impfzentren ausgefallen

In allen bayerischen Impfzentren ist am Sonntagmorgen das Computersystem ausgefallen. Das bestätigte eine Sprecherin des Landesgesundheitsministeriums in München. Ein Netzwerkproblem im Rechenzentrum sei die Ursache gewesen, sagte sie. „Es konnte vorübergehend nicht auf das System zugegriffen werden.“ Am Sonntagmittag seien das Programm und damit auch die Impfzentren wieder im Normalbetrieb gelaufen.

Zuvor hatte die Stadt Rosenheim von der Panne berichtet. Demnach galt zeitweise: „Alles muss händisch vorgenommen werden. Das bedeutet, dass im Impfablauf mit Wartezeiten zu rechnen ist.“

Update, 14.30 Uhr - Kreis Altötting meldet 222 aktive Coronafälle

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich nun 22 neue Corona-Fälle gemeldet - darunter keine Reiserückkehrer. Damit stieg die Gesamtzahl der Infizierten seit Pandemie-Ausbruch in Stadt und Landkreis Altötting auf 6847 Personen.

Die aktuelle Sieben-Tage-Inzidenz liegt nach Angaben des Landratsamtes bei 81,5. Aktuell gibt es in Stadt und Landkreis 222 aktive Fälle - die meisten davon in Burghausen (35), Töging (34), Altötting (28) und Garching (14). Zudem gab es auch ein positives Schnelltest-Ergebnis, das bislang jedoch noch nicht in die Statistik eingearbeitet wurde.

Update, 14.25 Uhr - Impfzentrum Rosenheim läuft wieder normal

Wie die Stadt Rosenheim in einer Aussendung schreibt, sind die die bayernweiten EDV-Probleme in den Impfzentren behoben. Der Betrieb im Rosenheimer Impfzentrum auf der Loretowiese laufe wieder regulär.

Update, 14.20 Uhr - Corona-Pandemie schadet Popularität des Fußballs    

Die Corona-Pandemie hat dem Stellenwert des Fußballs geschadet. Das ist das Ergebnis einer vom Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund in Auftrag gegebenen wissenschaftlichen Studie in Zusammenarbeit mit der Dortmunder Universität. Einer Umfrage unter 28.000 BVB-Fans zufolge hatten knapp über 80 Prozent der Befragten den Stellenwert des Fußballs in ihrem Leben vor der Pandemie mit „hoch“ bewertet. Bezogen auf den Stellenwert des BVB in ihrem Leben waren es sogar 90 Prozent. Unter dem Eindruck der Pandemie lagen diese beiden Werte im Frühjahr allerdings nur noch bei 50 und 60 Prozent.

Vor allem die zunehmende Kommerzialisierung des Profifußballs wurde von 80 Prozent der Befragten als «kritisch» bewertet. Selbst ein solch populärer Verein wie der BVB mit normalerweise großer Fanbindung bekommt diese wachsende Skepsis zu spüren, kann aber auch positive Erkenntnisse aus der Krise ziehen. „Im Verlauf der Umfrage fällt immer wieder auf, dass Borussia Dortmund in der Einschätzung der Fans im Vergleich zum Fußball im Allgemeinen ein Stück weit besser durch die Pandemie gekommen ist“, wird Professor Uwe Wilkesmann in einer Mitteilung des Vereins von Sonntag zitiert.

Nach der Teilöffnung der Stadien für Zuschauer aufgrund sinkender Corona-Inzidenzwerte hatten einige Vereine Probleme, das angebotene Kartenkontingent abzusetzen. Das hatte die Diskussion über die schwindende Popularität des Fußballs zusätzlich befeuert.

Update, 12.52 Uhr - Seehofer warnt vor Radikalisierung der Querdenker-Bewegung   

Nach dem tödlichen Schuss bei einem Streit um die Maskenpflicht in Idar-Oberstein warnt Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) vor einer Radikalisierung der Querdenker-Bewegung in Deutschland. „Die Gruppe der Querdenker wird zwar immer kleiner, aber leider auch immer radikaler und brutaler“, sagte Seehofer der „Bild am Sonntag“. Die politisch motivierte Gewalt in Deutschland durch Querdenker sei gefährlich für das Land. „Sie können unser Land zersetzen, wenn der Rechtsstaat sie nicht mit allen Mitteln bekämpft“, so Seehofer. Er forderte, „die Täter und diejenigen, die Verbrechen wie in Idar-Oberstein unterstützen“, hart zu bestrafen.

Einem 49-jährigen Deutschen wird vorgeworfen, in Idar-Oberstein einem 20 Jahre alten Kassierer in der Tankstelle in den Kopf geschossen zu haben. Der junge Mann hatte ihn zuvor auf die Maskenpflicht hingewiesen. Nach seiner Festnahme sagte der Täter den Ermittlern zufolge, dass er die Corona-Maßnahmen ablehne.

Update, 11.24 Uhr - Software im Impfzentrum Rosenheim ausgefallen

Im Rosenheimer Impfzentrum ist am Sonntag das Computerprogramm ausgefallen. Wie die Stadt mitteilte, soll das aber nur die Spitze eines Eisberges sein. „Im gesamten Freistaat“ sei die Software ausgefallen, „in allen Impfzentren“, hieß es am Sonntag in einer Pressemitteilung.

Eine Bestätigung des bayerischen Gesundheitsministeriums für einen bayernweiten Ausfall gab es zunächst aber nicht. „Der Betrieb läuft weiter, allerdings nur analog“, teilte die Stadt Rosenheim mit. „Alles muss händisch vorgenommen werden. Das bedeutet, dass im Impfablauf mit Wartezeiten zu rechnen ist.“

Update, 09.21 Uhr - Mehrere Kreise der Region unter Deutschlands Inzidenz-Spitzenreitern

7-Tage-Inzidenzen in Südostbayern und Krankenhaus-Ampel in Bayern (Stand: 26. September 2021)

Mehrere der südöstlichen Landkreise Oberbayerns befinden sich unter den zehn Kreisen mit den höchsten Inzidenzen in Deutschland: So belegt der Kreis Traunstein den zweiten, der Kreis Rosenheim den vierten und der Kreis Berchtesgadener Land den fünften Platz unter den bundesweiten Inzidenz-Spitzenreitern - die Stadt Rosenheim belegt den neunten Platz.

Die Inzidenzen im Detail: Landkreis Altötting (von 74,3 auf 81,5), Landkreis Mühldorf (von 66,1 auf 60,1), Kreis Berchtesgadener Land (von 156,1 auf 155,2), Landkreis Traunstein (von 196,1 auf 229,3), Stadt Rosenheim (von 114,8 auf 143,1) und Landkreis Rosenheim (von 134,1 auf 174,6). Das RKI meldete aus dem Kreis Altötting beziehungsweise aus dem Kreis Rosenheim jeweils einen weiteren Todesfall.

242 hospitalisierte Corona-Fälle in den vergangenen sieben Tagen gibt es aktuell in Bayern, damit liegt die Hospitalisierungsinzidenz bei 1,8/ Vortag 1,9 (Quelle/Stand: LGL, 26. September, 8 Uhr). Die Krankenhausampel ist damit aktuell grün.

RKI registriert 7774 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 61,4   

Bei der Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland hat es im Vergleich zum Vortag kaum Dynamik gegeben. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Sonntagmorgen mit 61,4 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 60,6 gelegen, vor einer Woche bei 70,5. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 7774 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.07 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 7337 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 28 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 38 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4 196 378 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI zuletzt am Freitag mit 1,58 an, ein Rückgang um 0,3 im Vergleich zum Vorwochenwert. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.958.000 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 93.393.

dp/mz/dpa

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