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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Biontech-Impfstoff für Kinder „zuverlässig und sicher“ - Söder kündigt weitere Lockerung für Schulen an

Markus Söder
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Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder will die Corona-Regeln für die Schulen weiter lockern.

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Donnerstag, 27. Mai, im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 40,9, Landkreis Rosenheim 40,2, Landkreis Traunstein 49,1, Landkreis Berchtesgadener Land 80,2, Landkreis Mühldorf 19,0, Landkreis Altötting 54,7 (Quelle/Stand: RKI, 27. Mai, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 3879, Landkreis Rosenheim 13.711, Traunstein 10.905, Berchtesgadener Land 5874, Mühldorf 6915, Altötting 5995 (Quelle/Stand: RKI, 27. Mai, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 60, Landkreis Rosenheim 452, Traunstein 214, Berchtesgadener Land 100, Mühldorf 153, Altötting 208 (Quelle/Stand: RKI, 27. Mai, 0 Uhr)
  • Mindestens 87.995 Todesfälle in Deutschland (14.893 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 23.01 Uhr - Biontech-Impfstoff für Kinder „zuverlässig und sicher“

Der Biontech-Impfstoff schützt auch Kinder zwischen 12 und 15 Jahren sicher vor einer Covid-19-Erkrankung. Das zeigen jetzt veröffentlichte Daten, die bereits Grundlage für die Notfall-Zulassung des Impfstoffes in den USA in dieser Altersgruppe waren und die der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) zur Zulassungsprüfung vorliegen.

In der Studie trat demnach bei mehr als 1000 geimpften Kindern und Jugendlichen kein Covid-19-Fall auf, in der etwa gleichen großen, ungeimpften Kontroll-Gruppe waren es 16.

Update, 22.08 Uhr - Schüler fordern Vorgriffsrecht junger Menschen auf Biontech-Impfstoff

Nach dem Impfgipfel von Bund und Ländern hat die Bundesschülerkonferenz ein Vorgriffsrecht junger Menschen auf den Biontech-Impfstoff gefordert. Mit diesem Präparat werde es in absehbarer Zukunft nur einen Impfstoff gegeben, der für unter 16-Jährige zugelassen werde, sagte Dario Schramm, Generalsekretär der Bundesschülerkonferenz, den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Junge Menschen müssten auch die Möglichkeit bekommen, sich und ihre Mitmenschen mit einer Impfung zu schützen, so Schramm. Der Bund müsse Vorkehrungen treffen, damit entsprechende Mengen verfügbar seien, sobald die EU-Arzneimittelbehörde EMA den Biontech-Impfstoff für Kinder ab zwölf Jahren zugelassen habe. Die Entscheidung der EMA wird für diesen Freitag erwartet.

Bund und Länder haben sich darauf verständigt, dass ab dem 7. Juni auch Kinder ab zwölf Jahren in Deutschland mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer geimpft werden können. Voraussetzung ist, dass die EMA den Impfstoff für diese Altersgruppe freigibt, wovon Bund und Länder in einem Beschlusspapier ausgehen.

Update, 20.52 Uhr - Lieferprobleme beim Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson

Der US-Hersteller Johnson & Johnson hat nach Angaben aus EU-Kreisen Lieferprobleme bei seinem Corona-Impfstoff angezeigt. Die für das zweite Quartal erwarteten 55 Millionen Impfstoffdosen würden wohl nicht erreicht, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Donnerstag in Brüssel. Hintergrund seien ein bereits bekannter Produktionsausfall in den USA sowie Ausfuhrbeschränkungen der US-Behörden für fertig produzierten und verpackten Impfstoff.

Johnson & Johnson ist einer von vier Herstellern mit einer EU-Zulassung für Corona-Impfstoff. Da im Gegensatz zu anderen Impfstoffen nur eine Spritze zur Immunisierung reicht, gilt das Vakzin als besonders wichtig für die Impfkampagne. Das Bundesgesundheitsministerium rechnet mit gut 10 Millionen Impfdosen für Deutschland von April bis Ende Juni und hat diese Prognose auch noch nicht geändert.

Update, 19.23 Uhr - Söder kündigt weitere Lockerung von Corona-Regeln für Schulen an

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) will die Corona-Regeln für die Schulen in Bayern weiter lockern: Vom 21. Juni an soll in allen Regionen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz bis zu 100 wieder normaler Präsenzunterricht möglich sein. Das kündigte er am Donnerstag an. Nach den Pfingstferien, vom 7. Juni an, gilt für zwei Wochen zunächst noch der Grenzwert 50 für Präsenzunterricht - das hatte das bayerische Kabinett vergangene Woche so beschlossen.

Update, 19.10 Uhr - Die Beschlüsse des Impfgipfels vom 27. Mai im Überblick

rosenheim24.de hat die Beschlüsse des Impfgipfels von Bund und Ländern in einem Extra-Artikel zusammengefasst.

Update, 18.42 Uhr - Söder: Impfangebot, aber keine Impfpflicht

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat versichert, dass es keine Corona-Impfpflicht für Kinder und Jugendliche geben soll. „Keiner muss geimpft werden“, sagte Söder, der aus Nürnberg zugeschaltet war, am Donnerstag nach Beratungen von Bund und Ländern. „Wir wollen Impfangebote machen, aber es gibt keine Impfpflicht.“ Schule werde trotzdem möglich sein, betonte er.

Insgesamt zeigte sich Söder zuversichtlich, was die Corona-Lage und den Stand der Impfkampagne angeht - auch wenn man noch nicht über dem „Impf-Berg“ sei. Insgesamt werde die Lage jeden Tag besser. Aber es gebe keinen Anlass für Übermut und Euphorie, es gebe noch viel Arbeit.

Update, 18.24 Uhr - Kinder ab 12 Jahren können ab 7. Juni einen Impftermin bekommen

Kinder ab 12 Jahren sollen sich in Deutschland ab 7. Juni um einen Corona-Impftermin bemühen können. Mit der erwarteten Zulassung des Biontech-Impfstoffs für diese Altersgruppe durch die europäische Arzneimittelbehörde EMA könnten sie sich ab dem geplanten Ende der Priorisierung um eine Impfung bei den niedergelassenen Ärzten oder in Impfzentren bemühen, teilte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach Beratungen von Bund und Ländern am Donnerstag in Berlin mit.

Die Länder können dem Beschluss zufolge Angebote in Impfzentren machen oder Programme für die Altersgruppe auflegen. Die Minderjährigen sollten sich aber insbesondere in den Praxen um einen Termin bemühen können. Bis zum Ende des Sommers soll auch den Kindern und Jugendlichen ein Impfangebot gemacht werden. Ein sicherer Schulbetrieb soll unabhängig davon, wie viele Schülerinnen und Schüler ein Impfangebot wahrnehmen, gewährleistet werden.

Update, 17.55 Uhr - Impfgipfel von Bund und Ländern: Merkel präsentiert Ergebnisse

Bundeskanzlerin Merkel ist um 17.55 Uhr vor die Kameras getreten um die Ergebnisse des Impfgipfels von Bund und Ländern zu präsentieren.

Update, 17 Uhr - Bayerns Impfzentren erhalten mehr als 1,5 Millionen Impfdosen in einem Monat   

Die bayerischen Impfzentren haben im Mai von den verschiedenen Herstellern mehr als 1,5 Millionen Impfdosen geliefert bekommen. Dies geht aus den Informationen hervor, die das Bundesgesundheitsministerium den Ländern zur Vorbereitung der Ministerpräsidentenkonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Donnerstag geschickt hat.

Nach den Papieren soll die Zahl der gelieferten Impfdosen im Juni noch einmal zulegen. Allein von dem Biontech-Präparat sollen dann pro Woche zwischen vier und knapp sechs Millionen Dosen an die Bundesrepublik geliefert werden, im Mai waren es jeweils 3,4 Millionen pro Woche. Im gesamten zweiten Quartal soll Biontech nahezu doppelt so viel Impfstoff in Deutschland ausliefern wie die drei anderen Hersteller zusammen.

Die Liefermenge von Astrazeneca soll im Juni mit mehr als 2,4 Millionen im Vergleich zum Vormonat verdoppelt werden. Auch von dem Moderna-Impfstoff soll etwas mehr als zuletzt geliefert werden. Nur von dem Impfstoff von Johnson & Johnson soll etwas weniger kommen.

Update, 16.27 Uhr - 13 Neuinfektionen im Kreis Traunstein

Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein liegen derzeit 430 aktive COVID-19-Fälle vor. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 49,1.

Seit der letzten Pressemitteilung am 26. Mai sind beim Staatlichen Gesundheitsamt 13 Neuinfektionen eingegangen. Es liegen insgesamt 10.913 bestätigte Fälle vor, die seit Beginn der Pandemie positiv getestet wurden.

Als genesen gelten mindestens 10.269 Personen (29 Personen mehr seit der Meldung vom 26. Mai).

Beim Gesundheitsamt Traunstein ist seit der letzten Pressemitteilung keine Todesmeldung eingegangen. Damit liegen im Landkreis Traunstein insgesamt 214 Todesfälle in Zusammenhang mit COVID-19-Erkrankungen vor.

Derzeit werden in den Kliniken im Landkreis Traunstein 14 COVID-19-Patienten behandelt, davon neun auf der Normalstation und fünf auf der Intensivstation.

Mittlerweile wurden im Landkreis Traunstein 70.059 Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 24.960 Personen die Zweitimpfung erhalten.

Update, 16.09 Uhr - Regierung will 6,4 Millionen Impfdosen für Kinder und Jugendliche bereitstellen

Wie der „Spiegel“ berichtet, will die Bundesregierung 6,4 Millionen Dosen für die Impfung von Kindern und Jugendlichen bereitstellen. Das lasse sich einem Dokument entnehmen, dass dem Nachrichtenmagazin vorliege. Geht es nach Plan der Regierung, werden Kinder ab zwölf Jahren im Juni, Juli und August geimpft.

Laut „Spiegel“ wird die Zahl der 12- bis 18-Jährigen in Deutschland mit 5,3 Millionen angegeben. Geschätzt wird, dass sich 60 Prozent impfen lassen wollen.

Update, 15.18 Uhr - 127 Neuinfektionen im Berchtesgadener Land

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit gestern 27 weitere bestätigte COVID-19-Fälle im Landkreis gibt. 

Aktuell gibt es 132 aktive COVID-19-Fälle im Landkreis, davon 16 in Einrichtungen wie Alten- und Pflegeheimen, Gemeinschaftsunterkünften, Kindergärten und Schulen. In den vergangenen 7 Tagen gab es insgesamt 85 neue COVID-19-Fälle.

In den Kliniken im Berchtesgadener Land werden aktuell 11 COVID-19-Patienten stationär behandelt, fünf davon intensivmedizinisch. 

Aktueller Stand Impfungen im Berchtesgadener Land
Im Landkreis Berchtesgadener Land wurden mit Stand 25. Mai, 20 Uhr, bislang insgesamt 56.766 Impfungen durchgeführt, davon 39.877 Erstimpfungen (37,55 Prozent) und 16.889 Zweitimpfungen (15,90 Prozent).

Update, 14.44 Uhr - Impfstoffaufkleber verschwunden: Polizei durchsucht Wohnungen

Ein Dutzend Corona-Impfstoffaufkleber sind in einem Impfzentrum im bayerischen Straubing abhandengekommen. Eine Mitarbeiterin habe das Fehlen der Aufkleber auf einem der Chargenbögen bemerkt, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Grundsätzlich seien dies die Aufkleber, die auch in Impfpässe geklebt werden. Zu einer Fälschung gehöre aber auch noch ein Stempel und eine Unterschrift, hieß es.

Im Zuge der Ermittlungen sind den Angaben zufolge in der vergangenen Woche die Wohnung von zwei Tatverdächtigen, zweier 22-Jährigen, durchsucht worden. Die fehlenden Aufkleber des Impfstoffes von Johnson & Johnson wurden jedoch nicht gefunden.

Die betroffenen Impfdosen konnten dennoch verwendet werden, sagte ein Polizeisprecher. Hintergrund sei, dass nicht jede Dose eine individuelle Nummer habe, sondern lediglich die Charge nummeriert sei.

Update, 13.44 Uhr - Landkreis Mühldorf meldet vier neue Fälle

Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Mühldorf a. Inn gibt es seit der letzten Statusmeldung vom Mittwoch (26. Mai) vier neue bestätigte Corona-Fälle (Stand: 27. Mai 2021, 0 Uhr). 
Derzeit gibt es im Landkreis Mühldorf a. Inn 54 aktive Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz liegt zum Stichzeitpunkt laut RKI (Stand: 27. Mai 2021, 03:11 Uhr) bei 19,0.

Update, 12.53 Uhr - Corona-Impfstoff zu stark verdünnt? 600 Menschen zur Blutabnahme

Weil in einem Bayreuther Impfzentrum der Corona-Impfstoff möglicherweise zu stark verdünnt wurde, erhalten rund 600 Menschen ein Angebot zur Blutabnahme. Bei sechs von insgesamt 581 Impfungen könne nicht ausgeschlossen werden, dass eine zu geringe Impfdosis des Herstellers Biontech/Pfizer verabreicht wurde, teilte ein Sprecher des Landratsamtes Bayreuth in Bayern am Donnerstag mit. Die mögliche Normabweichung sei bei der täglichen Nachkontrolle festgestellt worden.

Bei der Blutabnahme sollen nun die Antikörper der Geimpften gegen Covid-19 gemessen werden. „Infolgedessen kann bestimmt werden, welche Impflinge die möglicherweise zu stark verdünnte Dosis verabreicht bekommen haben“, heißt es in der Pressemitteilung. Diese Personen würden umgehend einen neuen Impftermin erhalten.
Zu dem Angebot einer Blutabnahme habe man sich nach Beratungen mit dem Hersteller, dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) und dem Paul-Ehrlich-Institut entschieden, sagte der Sprecher. „Gesundheitliche Folgen durch eine zu starke Verdünnung des Impfstoffs können ausgeschlossen werden.“

Update, 11.47 Uhr - Holetschek bei Impfung für Kinder und Jugendliche zurückhaltend

Der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) hat sich zurückhaltend zum Thema Impfungen für Kinder und Jugendliche geäußert. Man höre aus der Ständigen Impfkommission (Stiko), dass es wohl keine einhellige Empfehlung geben werde, „Kinder und Jugendliche zu impfen - und das nehme ich schon ernst und das muss man auch abwägen“, sagte er am Mittwochabend im Bayerischen Fernsehen.

Zudem betonte Holetschek, er wolle nicht, dass der Impfstoff „dann wieder bei anderen abgezogen wird“, um ihn umzuverteilen. Wenn es aber zusätzlichen Impfstoff gebe und Kinder und Jugendärzte einbezogen würden, dann müsse man über das Thema diskutieren. Die Diskussion um Impfungen für Kinder und Jugendliche sei wichtig und richtig, betonte der Minister. Sie seien eine der Gruppen, die in der Pandemie am meisten gelitten habe.

Einen ausführlichen Bericht über den heutigen Impfgipfel findet Ihr hier.

Update, 10.59 Uhr - Lieferprobleme: 1,6 Millionen Biontech-Dosen kommen später

Bei den Corona-Impfungen in Deutschland verschieben sich geplante Lieferungen des wichtigsten Herstellers Biontech und seines US-Partners Pfizer. Wie das Bundesgesundheitsministerium mitteilte, wird die zugesagte Liefermenge nach Angaben von Biontech in den ersten beiden Juni-Wochen reduziert. Die Differenz solle dann erst in den beiden Wochen vom 21. Juni und vom 28. Juni zusätzlich geliefert und damit ausgeglichen werden. Insgesamt werde damit die Lieferzusage für das laufende Quartal eingehalten.

Auf die Lieferungen an die Impfzentren der Länder soll die Verschiebung laut Ministerium keine Auswirkungen geben. Zu den Praxen erklärte das Ministerium, dass anstehende Zweitimpfungen dort gesichert seien. Auch Erstimpfungen solle es weiterhin geben. Wie in Impfzentren seien in den nächsten Wochen aber auch in Praxen mehr Zweit- als Erstimpfungen zu erwarten. Schon zuvor hatte die Kassenärztliche Bundesvereinigung informiert, dass die Praxen in der ersten Juni-Woche rund eine Million Biontech-Dosen weniger als geplant bekommen.

Laut einer aktuellen Übersicht des Ministeriums werden für das ganze zweite Quartal 50,3 Millionen Impfdosen von Biontech erwartet. Dazu kommen sollen mindestens 12,4 Millionen Dosen von Astrazeneca sowie 10,1 Millionen Dosen von Johnson & Johnson und 6,4 Millionen Dosen von Moderna.

Update, 10.02 Uhr - Landkreis Altötting meldet fünf neue Corona-Fälle

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich jetzt fünf neue Corona-Fälle gemeldet. Damit stieg die Zahl der Infizierten seit Pandemie-Ausbruch in Stadt und Landkreis Altötting auf insgesamt 5995 Personen.
Aktuell gibt es im Landkreis 146 aktive Fälle. Die meisten Fälle gibt es derzeit in Garching (38), Burghausen (29) und Neuötting (23). Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Altötting lag zum o.g. Zeitpunkt bei 54,7.

Update, 9.15 Uhr - Forscher finden Verunreinigungen im Astrazeneca-Impfstoff

Forscher der Universitätsmedizin Ulm haben in dem Impfstoff des Herstellers Astrazeneca Verunreinigungen durch Proteine entdeckt. Ob die Wirksamkeit des Vakzins dadurch beeinflusst wird oder es einen Zusammenhang zu Impfreaktionen gibt, könne aber nicht beantwortet werden, betonten die Forscher in einer Mitteilung zu der bislang nur als Preprint veröffentlichten Studie. Das müsse in weiteren Untersuchungen geklärt werden. Der Proteingehalt pro Impfdosis habe aber deutlich über der theoretisch zu erwartenden Menge gelegen.

Aus Kreisen des britisch-schwedischen Pharmaunternehmens hieß es hingegen, die klinische Erfahrung lege nahe, dass die im Impfstoff verbliebenen Proteine auf einem sicheren und teilweise niedrigeren Niveau als bei anderen ähnlich hergestellten Vakzinen sei. Eine 100-prozentige Reinheit sei nicht zu erreichen. Das Unternehmen arbeite zu den höchstmöglichen Standards.

Gefunden wurden der Studie zufolge menschliche und virale Proteine, vor allem sogenannte Hitzeschock-Proteine. Insgesamt seien mehr als 1000 Proteine in den drei untersuchten Chargen festgestellt worden. Negative Auswirkungen auf Geimpfte dürften die meisten davon nicht haben, sagte Studienleiter Stefan Kochanek: „Extrazelluläre Hitzeschock-Proteine sind jedoch bekannt dafür, dass sie angeborene und erworbene Immunantworten modulieren und bestehende Entzündungsreaktionen verstärken können. Sie wurden zudem auch schon mit Autoimmunreaktionen in Verbindung gebracht.“

Update, 8.28 Uhr - Neueste RKI-Zahlen für die Region

Entwicklung der 7-Tage-Inzidenzen in der Region (Stand 27. Mai).

Die Corona-Fallzahlen bzw. 7-Tage-Inzidenzen in den Städten und Kreisen der Region haben sich in den vergangenen 24 Stunden unterschiedlich entwickelt. Gesunken ist die Inzidenz im Kreis Altötting (von 64,6 auf 54,7), im Kreis Mühldorf (von 22,4 auf 19,0), im Landkreis Rosenheim (von 42,5 auf 40,9) und in der Stadt Rosenheim (von 47,2 auf 40,9). Gestiegen ist die Inzidenz dagegen im Kreis Berchtesgadener Land (von 71,7 auf 80,2) und im Kreis Traunstein (von 47,9 auf 49,1).
In der Region wurde laut RKI kein weiterer Todesfall gemeldet.

Update, 7.13 Uhr - Impfgipfel im Kanzleramt: Kinder und Jugendliche als Hauptthema

Vor dem Impfgipfel von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten an diesem Donnerstag (14 Uhr) gibt es weiter Diskussionen über Corona-Impfungen von Kindern und Jugendlichen. Während sich andeutet, dass die Ständige Impfkommission (Stiko) keine allgemeine Impf-Empfehlung für alle Kinder abgeben könnte, gab es auf der anderen Seite Forderungen nach einem schnellen Impfangebot.

Kanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten wollen unter anderem über Corona-Impfungen für Kinder beraten. Angestrebt wird, bis Ende August allen Kindern ab zwölf Jahren ein Impfangebote zu machen. Zuvor muss jedoch die EU-Arzneimittelbehörde EMA voraussichtlich an diesem Freitag über eine entsprechende Zulassung für den bisher ab 16 Jahren zugelassenen Impfstoff von Biontech und Pfizer entscheiden. Zu klären ist dann etwa auch die konkrete Organisation von Impfungen für Jugendliche beispielsweise über Schulen oder Arztpraxen sowie zusätzlicher Impfstoff dafür. Weitere Themen der Beratungen sollen unter anderem mögliche Auffrischungsimpfungen und der digitale Impfpass sein.

rosenheim24.de berichtet von der anschließenden Pressekonferenz wie gewohnt live.

RKI registriert 6313 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 41

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 6313 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Donnerstagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5.25 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 12.298 Ansteckungen gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI am Donnerstagmorgen mit bundesweit 41 an (Vortag: 46,8; Vorwoche: 68).

Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 269 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 237 Tote gewesen.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.662.490 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.450.400 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, wird nun mit 87.995 angegeben.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von Mittwochabend bei 0,71 (Vortag: 0,78). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 78 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

mh/dpa

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