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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Zwölffacher Vater stirbt an Covid-19, weil es keine freie Beatmungsmaschine gab

„Das Schlimmste, das ich in meinem Leben tun musste, war, heimzukommen und meinen Kindern zu sagen, dass ihr Vater es nicht geschafft hat“, erklärte Gina Hickson nachdem ihr Mann an Covid-19 verstorben war.
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„Das Schlimmste, das ich in meinem Leben tun musste, war, heimzukommen und meinen Kindern zu sagen, dass ihr Vater es nicht geschafft hat“, erklärte Gina Hickson nachdem ihr Mann an Covid-19 verstorben war.

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Montag (27. September) im News-Ticker:

Die Fallzahlen im Überblick:

  • Hospitalisierte Fälle/7 Tage in Bayern: 209 (Quelle/Stand: LGL, 26. September, 8 Uhr)*
  • Hospitalisierungsinzidenz Bayern: 1,6 (Quelle/Stand: LGL, 26. September, 8 Uhr)
  • Covid-19-Fälle auf Intensivstationen in Bayern: 274 (Quelle/Stand: DIVI, 27. September, 7.19 Uhr)**
  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 117,9, Landkreis Rosenheim 171,6, Landkreis Traunstein 228,8, Landkreis Berchtesgadener Land 175,9, Landkreis Mühldorf 83,3, Landkreis Altötting 75,2 (Quelle/Stand: RKI, 27. September, 3.15 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 4686, Landkreis Rosenheim 16.308, Traunstein 12.740, Berchtesgadener Land 7224, Mühldorf 7673, Altötting 6858 (Quelle/Stand: RKI, 27. September, 3.15 Uhr) 
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 73, Landkreis Rosenheim 472, Traunstein 220, Berchtesgadener Land 102, Mühldorf 157, Altötting 213 (Quelle/Stand: RKI, 27. September, 3.15 Uhr) 
  • Service: Fälle Deutschland --- Fälle weltweit --- Überblick Risikogebiete
    * = Steigt der Wert auf 1200 oder höher, tritt Warnstufe Gelb in Kraft
    **= Steigt der Wert auf 600 oder höher, tritt Warnstufe Rot in Kraft

Update, 18.51 Uhr - Zwölffacher Vater stirbt an Covid-19, weil es keine freie Beatmungsmaschine gab

Tragische Geschichte aus den USA: Im August war der zwölffache Familienvater und Ehemann Reed Hickson positiv auf das Coronavirus getestet worden. Auch weitere Familienmitglieder steckten sich an. Doch alle hatten einen milden Krankheitsverlauf oder gar keine Symptome - bis auf Reed. Von Woche zu Woche verschlechterte sich der Zustand des Vaters bis er in eine Klinik gebracht werden musste.

Dort sollte der zwölffache Vater mithilfe einer Spezialmaschine zusätzlich beatmet werden. Aber aufgrund der hohen Auslastung dieser speziellen Geräte, war für den 49-Jährigen keines mehr frei. Deshalb konnte Reed nicht an eine der lebensrettenden Maschinen angeschlossen werden und verstarb wenig später am 20. September im Krankenhaus an Covid-19.

Für seine Hinterbliebenen wurde ein Online-Spendenkonto eingerichtet. „Unsere Herzen sind gebrochen. Für die Lücke, die in diese Familie gerissen wurde, gibt es keine Beschreibung“, heißt es dort von Seiten der Familie.

Update, 17.47 Uhr - Anti-Corona-Pille von Pfizer rückt näher

Der US-Pharmakonzern Pfizer hat eine große klinische Studie mit einem Medikament zur Vorbeugung gegen Covid-19 begonnen. In dieser soll das Mittel an bis zu 2660 gesunden Erwachsenen getestet werden, die im selben Haushalt wie eine mit Corona infizierte Person leben. Die Arznei wird in der Studie der Phase 2/3 zusammen mit einer niedrigen Dosis des HIV-Medikaments von Pfizer oral eingenommen. In den USA ist Remdesivir von Gilead, das intravenös verabreicht wird, das bislang einzige zugelassene antivirale Medikament zur Behandlung von Covid-19.

Update, 16.23 Uhr - Mallorca hebt Tanzverbot in Clubs und Discos auf

Erstmals seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie vor eineinhalb Jahren dürfen Clubs, Discos und Nachtlokale auf Mallorca und den anderen Baleareninseln ab dem 8. Oktober wieder ihre Tanzflächen öffnen. Das kündigte der regionale Tourismusminister Iago Negueruela am Montag angesichts niedriger Corona-Zahlen an. „Die Balearen kehren praktisch zur Normalität zurück“, sagte er. So ganz normal wird es aber dann doch noch nicht zugehen, denn wer tanzen will, muss dabei eine Maske tragen. Wer nicht tanzt, sondern am Getränk nippt, muss sitzen. Um 5 Uhr morgens ist Schluss.

Bars und Kneipen durften zwar auch während der Pandemie unter wechselnden Auflagen Kunden bedienen, die Tanzflächen waren jedoch tabu. Die Justiz muss den Plänen der Politiker noch zustimmen. Diese sehen vor, dass beim Einlass per Covid-Pass nachgewiesen werden muss, dass man geimpft, genesen oder getestet ist. Voraussichtlich werden die Lokale auch nur 75 Prozent ihrer eigentlich zulässigen Gästezahl einlassen dürfen.

Auf die Playa de Palma dürfte die Regeländerung kaum Auswirkungen haben, da viele der dortigen Lokale wegen des nahenden Saisonendes bald schließen werden. Die Nachtclubbetreiber in Palma dürften jedoch aufatmen. Die Branche hat seit dem Ausbruch der Pandemie kaum einen Cent verdient. Wer nicht das Handtuch geworfen hat, überlebte nur dank staatlicher Hilfen. Immer wieder gab es auch schwarze Schafe, die auf die Regeln pfiffen. So schloss die Polizei erst vergangene Woche ein Café im Palma, das zu einer illegalen Diskothek umfunktioniert worden war.

Die Corona-Lage auf Mallorca ist wie im Rest Spaniens entspannt. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt dort derzeit bei nur 37. Auch die Lage in den Krankenhäusern hat sich sehr entspannt.

Update, 15.54 Uhr - Seit Freitag 85 neue COVID-19-Fälle im Berchtesgadener Land

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit Freitag 85 weitere bestätigte COVID-19-Fälle im Landkreis gibt. Davon befanden sich 14 Personen als direkte Kontaktpersonen in Quarantäne. Die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten COVID-19-Fälle mit Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land steigt somit auf 7.224. Nach derzeitigem Meldungsstand liegt der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land bei 175,9.

Von den insgesamt 7.224 COVID-19-Fällen sind mittlerweile 6.866 Personen wieder genesen und ihre Quarantänezeit ist ausgelaufen. Aktuell gibt es 256 aktive COVID-19-Fälle im Landkreis, davon 32 Fälle in Einrichtungen wie Alten- und Pflegeheimen, Gemeinschaftsunterkünften, Kindergärten und Schulen.

In den vergangenen 7 Tagen gab es insgesamt 187 neue COVID-19-Fälle. Bei 88 Befunden wurde eine Virusmutation festgestellt. Alle 88 Fälle sind der Delta-Variante zuzuordnen.

Von den 187 Neuinfektionen der vergangen sieben Tage waren 25 Personen vollständig geimpft. Bei diesen 25 Personen traten in 19 Fällen Symptome auf.

Aktueller Stand Impfungen im Berchtesgadener Land

Im Landkreis Berchtesgadener Land wurden mit Stand 26. September, 20 Uhr, bislang insgesamt 114.712 Impfungen durchgeführt, davon 57.974 Erstimpfungen (54,59 Prozent), 55.900 Zweitimpfungen (52,64 Prozent) und 838 Auffrischungsimpfungen.

Update, 15.16 Uhr - Vietnam erhält Millionen Impfdosen gegen Corona aus Deutschland   

Deutschland unterstützt Vietnam mit weiteren 2,6 Millionen Corona-Impfdosen. Die Vakzine des Herstellers Astrazeneca seien am Sonntag in Ho-Chi-Minh-Stadt (früher: Saigon) angekommen, teilte die deutsche Botschaft in der Hauptstadt Hanoi mit. „Dies ist ein weiterer Beitrag Deutschlands zur vietnamesischen Impfkampagne“, hieß es. Es handele sich bereits um die zweite Lieferung von Impfstoffen aus Deutschland innerhalb von zwei Wochen.

„Zusammen mit der Covax-Sendung vom 16. September umfasst Deutschlands Unterstützung für Vietnam nun insgesamt 3,45 Millionen Impfstoffdosen“, sagte der deutsche Botschafter in Vietnam, Guido Hildner, bei einer Feierstunde im Außenministerium. Die Hilfen seien Ausdruck der Solidarität mit dem vietnamesischen Volk.

Im vergangenen Jahr galt Vietnam mit 98 Millionen Einwohnern noch als Vorzeigestaat im Kampf gegen die Pandemie. Seit Mai kämpft das Land am Mekong aber gegen seine bisher schwerste Welle. Es gelten strenge Beschränkungen. Die Zahlen gehen mittlerweile zurück. Insgesamt meldeten die Behörden bis heute mehr als 750.000 Infektionen. Rund 18.000 Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 gestorben.

Update, 13.45 Uhr - Thailand lockert Lockdown-Regeln - kürzere Quarantäne für Reisende

Vollständig Geimpfte müssen bei der Einreise nach Thailand ab dem 1. Oktober nur noch sieben statt wie bisher 14 Tage in Hotel-Quarantäne. Für nicht-geimpfte Besucher gilt eine zehntägige Quarantänepflicht. Die neuen Regeln sind Teil der Lockdown-Lockerungen, die die Regierung in Bangkok am Montag bekanntgegeben hat. Die Corona-Zahlen in dem südostasiatischen Urlaubsland sind zuletzt langsam aber stetig gesunken.

Deshalb werden nun auch in den 29 sogenannten dunkelroten Zonen, die besonders von der jüngsten Corona-Welle betroffen waren und zu denen die Hauptstadt Bangkok und der beliebte Ort Pattaya gehören, die nächtlichen Ausgangsbeschränkungen um eine Stunde verkürzt. Sie gelten ab Freitag von 22 bis 4 Uhr statt wie bisher ab 21 Uhr. Damit können auch Geschäfte, Einkaufszentren und Restaurants wieder länger öffnen. Zudem dürfen Schönheitssalons, Spas, Kinos und Fitnessstudios aufmachen.

Update, 12.30 Uhr - Ohne Kraftstoff nicht zur Arbeit: Britische Ärzte schlagen Alarm

Angesichts der anhaltenden Kraftstoffkrise in Großbritannien schlägt der Gesundheitssektor des Landes Alarm. „Ärzte und andere Beschäftigte des Gesundheitswesens können sich nicht um Patienten kümmern, wenn sie nicht zur Arbeit kommen“, sagte Julia Grace Patterson, die Chefin der Vereinigung EveryDoctor, in der sich rund 1700 Mediziner zusammengeschlossen haben. Sie habe von vielen Kollegen gehört, die übers Wochenende erfolglos versucht hätten zu tanken, sagte Patterson am Montagmorgen. Es brauche dringend einen Notfallplan der Regierung, der absichere, dass Angestellte des Gesundheitsdienstes zur Arbeit kommen könnten.

An zahlreichen Tankstellen in Großbritannien gibt es derzeit Engpässe mit Benzin und Diesel, seit Tagen kommt es zu Panikkäufen und langen Schlangen. Hintergrund ist ein gewaltiger Mangel an Lastwagenfahrern, der zuvor bereits zu leeren Supermarktregalen geführt hatte. Wegen der Corona-Pandemie wurden etliche Fahrstunden und -prüfungen verschoben. Zudem wanderten wegen des Brexits etwa 20.000 vor allem osteuropäische Fachkräfte ab - neue strenge Einwanderungsregeln hemmen nun aber den Zuzug. Um die Probleme zu bekämpfen, will die Regierung unter anderem Arbeitsvisa für bis zu 5000 ausländische Lastwagenfahrer ausstellen. Zudem sollen Zehntausende Fahrprüfungen zusätzlich pro Jahr ermöglicht werden.

Update, 11.14 Uhr - Studie: Corona drückt Lebenserwartung ähnlich wie Zweiter Weltkrieg

Im Zuge der Corona-Pandemie ist die Lebenserwartung in vielen Ländern einer Studie zufolge so stark gesunken wie seit dem Zweiten Weltkrieg in Westeuropa nicht mehr. In einigen Ländern sei der Fortschritt der vergangenen Jahre in kurzer Zeit zunichte gemacht worden, berichten Forscher des Leverhulme Centre for Demographic Science an der Universität Oxford im „International Journal of Epidemiology“. Bei Männern war der Rückgang demnach größer als bei Frauen.

Für die Studie untersuchten die Wissenschaftler Daten aus 29 Staaten, die meisten aus Europa, darunter Deutschland, sowie Chile und die USA. In 27 dieser Staaten sank demnach 2020 die Lebenserwartung, in 22 Ländern um mindestens ein halbes Jahr. „In westeuropäischen Ländern wie Spanien, England und Wales, Italien, Belgien wurde ein solcher Rückgang der Lebenserwartung in einem einzigen Jahr zum Zeitpunkt der Geburt zuletzt während des Zweiten Weltkriegs beobachtet“, sagte Co-Autor José Manuel Aburto.

Update, 9.56 Uhr - Kreis Altötting meldet 208 aktive Coronafälle

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich nun zehn neue Corona-Fälle gemeldet, darunter keine Reiserückkehrer (Stand: 26. September). Damit stieg die Gesamtzahl der Infizierten seit Pandemie-Ausbruch in Stadt und Landkreis Altötting auf 6858 Personen.

Die aktuelle Sieben-Tage-Inzidenz lag zum o.g. Zeitpunkt nach Angaben des Landratsamtes bei 75,2. Aktuell gibt es in Stadt und Landkreis 208 aktive Fälle - die meisten davon in Burghausen (32), Töging (29) und Altötting (26). Zudem gab es auch ein positives Schnelltest-Ergebnis, das bislang jedoch noch nicht in die Statistik eingearbeitet wurde.

Update, 8.45 Uhr - Drei Kreise der Region unter bundesweiten Top5-Hotspots

7-Tage-Inzidenzen in Südostbayern und Krankenhaus-Ampel in Bayern (Stand: 27. September 2021).

Weiterhin finden sich Kreise aus der Region unter den bundesweiten Inzidenz-Spitzenreitern. So belegt der Kreis Traunstein aktuell Platz 2 hinter der Stadt Bremerhaven, gefolgt von der Stadt Pforzheim und vom Kreis Berchtesgadener Land (Platz 4) und dem Kreis Rosenheim (Platz 5). Die Inzidenzen im Detail: Landkreis Altötting (von 81,5 auf 75,2), Landkreis Mühldorf (von 60,1 auf 83,3), Kreis Berchtesgadener Land (von 155,2 auf 175,9), Landkreis Traunstein (von 229,3 auf 228,8), Stadt Rosenheim (von 143,1 auf 117,9) und Landkreis Rosenheim (von 174,6 auf 171,6). In der Region wurde laut RKI kein weiterer Todesfall gemeldet.

209 hospitalisierte Corona-Fälle in den vergangenen sieben Tagen gibt es aktuell in Bayern, damit liegt die Hospitalisierungsinzidenz bei 1,6 (Quelle/Stand: LGL, 26. September, 8 Uhr). Die Krankenhausampel ist damit aktuell grün.

Update, 7.21 Uhr - Münchner OB Reiter erwartet Einlasskontrollen zur Wiesn 2022

Ein Oktoberfest 2022 wird es nach Einschätzung von Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) nicht ohne Einlasskontrollen geben können. „Davon muss man derzeit ausgehen“, sagte er der Münchner “Abendzeitung”. „Wir überlegen gerade, wie wir das technisch und personell am besten umsetzen können.”

Heuer fiel die Wiesn zum zweiten Mal infolge der Corona-Pandemie zum Opfer. Wie es im kommenden Jahr aussieht, ist noch unklar. Für ihn sei „vor allem eine hohe internationale Impfquote notwendig, damit die Wiesn so sicher wie möglich sein kann und genug Besucher kommen, wenn Corona-Einschränkungen erforderlich sind”, sagte Reiter der Zeitung.

RKI meldet knapp über 3000 neue Corona-Fälle

Bei der Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland hat es im Vergleich zum Vortag kaum Dynamik gegeben. Das zuständige Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 61,7 an (News-Ticker Sonntag, 26. September). Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 61,4 gelegen, vor einer Woche bei 71,0. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 3022 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus den neuesten RKI-Zahlen hervor (Stand: 27. September, 0 Uhr). Vor einer Woche hatte der Wert bei 3736 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden zehn Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 13 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4.199.400 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI zuletzt am Freitag mit 1,58 an, ein Rückgang um 0,3 im Vergleich zum Vorwochenwert. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.966.700 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 93.403.

mh/mw/dpa

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