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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Bayerische Kabinett berät am Mittwoch über Corona: G-Regeln, Clubs und Gastronomie

Corona-Gipfel: Neue Regeln
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Unter anderem sollen an diesem Freitag Diskotheken und Clubs wieder öffnen dürfen, voraussichtlich unter 2G-plus-Bedingungen. . (Symbolfoto)

München/Oberbayern – Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt noch immer für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Dienstag (1. März) im News-Ticker:

Die Fallzahlen im Überblick:

  • Covid-19-Fälle auf Intensivstationen in Bayern: 402 (Quelle/Stand: DIVI, 1. März, 9.05 Uhr)
  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 1316,2, Landkreis Rosenheim 1665,1, Landkreis Traunstein 1204.6, Landkreis Berchtesgadener Land 1778,5, Landkreis Mühldorf 1784,8, Landkreis Altötting 1608,5 (Quelle/Stand: RKI, 1. März, 3.53 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 16.769, Landkreis Rosenheim 67.547, Traunstein 46.631, Berchtesgadener Land 28.590, Mühldorf 30.751, Altötting 25.750 (Quelle/Stand: RKI, 1. März, 3.53 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 116, Landkreis Rosenheim 679, Traunstein 325, Berchtesgadener Land 172, Mühldorf 275, Altötting 302 (Quelle/Stand: RKI, 1. März, 3.53 Uhr)
  • ServiceFälle Deutschland --- Fälle weltweit --- Überblick Risikogebiete

Update, 20.58 Uhr - Drosten: Kein infektionsfreier Sommer – an Masken festhalten

Trotz sinkender Corona-Infektionszahlen in Deutschland geht der Virologe Christian Drosten davon aus, dass man sich auch im Sommer mit der Omikron-Variante des Virus wird anstecken können. Zum einen sei der jetzige Impffortschritt nicht ausreichend, zum anderen sei die Infektionstätigkeit durch Omikron weiter hoch, sagte der Wissenschaftler von der Berliner Charité am Dienstag im Podcast „Coronavirus-Update“ bei NDR-Info. „Deshalb gehe ich davon aus, dass es keinen infektionsfreien Sommer geben wird.“

Drosten gab zu bedenken, dass beispielsweise in Südafrika die Omikron-Welle mitten im Hochsommer steil gestiegen sei. Er gehe im Sommer in Deutschland zwar nicht davon aus, dass man eine „ungebändigte“ Welle sehen werde, aber „man wird sich auch im Sommer mit diesem Omikron-Virus anstecken können“. Entsprechend halte er es auch im Sommer für ratsam, weiter in Innenräumen Masken zu tragen. Besonders das Tragen von FFP2-Masken in Innenräumen sei auf lange Sicht «die effizienteste Maßnahme überhaupt».

Mit Blick auf im weiteren Jahresverlauf wieder sinkende Temperaturen äußerte Drosten die Einschätzung, es werde auch wieder zu einer Winterwelle kommen. Diese werde zwar nach seiner Hoffnung nicht mit einer schweren Krankheitslast in der Bevölkerung einhergehen, die Gefahr von Arbeitsausfällen im großen Stil werde es aber weiter geben. „Die Pandemie ist nicht nur vorbei, wenn durch die Impfung die Krankheitsschwere abgeschnitten ist, sondern wenn durch bestimmte Modifikationen in der Bevölkerung auch diese hohe Übertragbarkeit beendet ist“, mahnte er.

Update, 17.41 Uhr - Kabinett berät am Mittwoch auch über Corona

Das bayerische Kabinett kommt am Mittwoch (10.00 Uhr) außerplanmäßig zu Beratungen zusammen. Im Zentrum steht der Ukraine-Krieg. Zum einen dürfte es um Unterstützung für das Land und dessen EU-Nachbarstaaten gehen, zum anderen um die bayerischen Vorbereitungen auf die vielen Flüchtlinge, die hier erwartet werden.

Weiteres Kabinetts-Thema ist Corona. Hier will der Ministerrat noch Öffnungs-Entscheidungen einer Bund-Länder-Runde im Februar umsetzen und die Corona-Verordnung entsprechend anpassen. Unter anderem sollen an diesem Freitag Diskotheken und Clubs wieder öffnen dürfen, voraussichtlich unter 2G-plus-Bedingungen. Zudem sollen die Regeln für die Gastronomie gelockert werden: Hier sollen neben Geimpften und Genesenen auch Menschen mit negativem Test wieder zugelassen werden.

Update, 17.07 Uhr - Bund gibt 1,5 Milliarden US-Dollar für Pandemiebekämpfung

Deutschland gibt weitere 1,5 Milliarden US-Dollar für den internationalen Kampf gegen die Corona-Pandemie. Das sei „durchaus zu verstehen als eine Einladung an andere, ebenfalls sich verstärkt zu beteiligen an der globalen Impfkampagne“, sagte Finanzminister Christian Lindner (FDP) am Dienstag nach Gesprächen mit den G7-Finanzministern in Berlin. Deutschland werde seiner Verantwortung und Führungsrolle als G7-Präsidentschaft gerecht.

Weitere 224 Millionen Euro sollen Entwicklungsländern bei der Logistik helfen, „damit aus Impfstoff auch Impfungen werden“. Damit sei Deutschland aktuell der zweitgrößte Geber bei der globalen Impf-Initiative. Ziel ist eine globale Impfquote von 70 Prozent, von der man derzeit aber noch weit entfernt ist.

Update, 13.05 Uhr - Ministerium: Erste Novavax-Impfungen voraussichtlich am Mittwoch

In Bayern werden voraussichtlich an diesem Mittwoch die ersten Corona-Impfungen von Novavax verabreicht. Die Impfzentren seien vorbereitet, die ersten Dosen des Impfstoffs sollten am Mittwoch dort ankommen, teilte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums auf Anfrage mit. Sie betonte: „Da die Liefermenge zunächst begrenzt ist, steht er als erstes all denjenigen zur Verfügung, die sich beruflich um die besonders vulnerablen Gruppen kümmern.“

Die Terminvergabe liege in der Verantwortung der Impfzentren. Voraussichtlich werde die erste Novavax-Impfung in Bayern bereits am Mittwoch stattfinden. Am Donnerstag will Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) ein Impfzentrum besuchen.

Update, 12.42 Uhr - Holetschek betont „pragmatische Umsetzung“ von Impfpflicht in Bayern

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) hat in der Debatte über die bundesweite einrichtungsbezogene Impfpflicht ein pragmatisches Umsetzungs-Konzept für Bayern vorgelegt. „Es war unabdingbar und richtig, dass Bayern in den vergangenen Wochen auf dem Weg zur einrichtungsbezogenen Impfpflicht den Finger in einige offene Wunden gelegt hat. Zwar hat das Bundesgesundheitsministerium mittlerweile seine Handreichung zur einrichtungsbezogenen Impfpflicht mehrfach überarbeitet. Aber mehrere, dabei auch zentrale Fragen bleiben dennoch offen. Bayern füllt diese Lücken nun selbst und vollzieht das Gesetz mit Augenmaß. Wir haben die Kommunen und die Verbände im Gesundheitswesen entsprechend informiert“, sagte Holetschek.

Konkret wird Bayern die Impfpflicht in einem gestuften Verwaltungsverfahren umsetzen. Dies bedeutet: Die Einrichtungen melden ab dem 16. März zunächst die noch ungeimpften Mitarbeiter und solche, die keinen gültigen Genesenenstatus oder ein ärztliches Attest bezüglich einer medizinischen Kontraindikation vorgelegt haben. Das Gesundheitsamt gibt diesen Personen dann die Möglichkeit, eine Impfberatung wahrzunehmen und die Entscheidung zu überdenken.

Update, 11.04 Uhr - Polizei hebt illegale Disko in Nürnberg aus

In der Nacht auf Sonntag (27. Februar) stellte eine Polizeistreife gegen 2.50 Uhr in einem Lokal in der Nürnberger Innenstadt einen (derzeit) verbotenen Diskobetrieb fest. Mindestens 250 Personen feierten und hielten sich dabei nicht an die derzeit gültigen Corona-Regeln. Neben der zu hohen Besucheranzahl konnte die Polizei etliche weitere Verstöße gegen die Infektionsschutzregeln feststellen. So trugen beispielsweise weder das Personal noch die anwesenden Gäste die jeweils vorgeschriebenen Masken. Außerdem trafen die Beamten einen DJ an und Gäste tanzten zu überlauter Musik.

Unabhängig von den Verstößen in Zusammenhang mit der Pandemie konnten die Einsatzkräfte zusätzlich ein Fehlverhalten in Bezug auf das Gaststätten- und Jugendschutzgesetz feststellen. Unter anderem befand sich ein 17-jähriger Jugendlicher unter den angetroffenen Gästen. Die Party wurde umgehend beendet, die Bar geschlossen. Beim Verlassen konnten die Beamten noch 136 Personen zählen. Etwa die Hälfte der Gäste war zuvor nach Eintreffen der Polizei bereits geflüchtet.

Update, 10.13 Uhr - Corona-Inzidenz in Bayern gesunken

Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern bleibt auf hohem Niveau. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 1684,4 an. Am Vortag hatte dieser bei 1696 gelegen - quasi genauso hoch wie am Sonntag. Im Vergleich zu vor einer Woche ist die Inzidenz im Freistaat dagegen gesunken: Da hatte die Inzidenz nach den RKI-Daten noch bei 1761,9 gelegen. Dennoch liegt Bayern weiterhin über dem bundesweiten Schnitt von 1213,0. Nur für Sachsen-Anhalt wies das RKI einen höheren Wert aus.

Die Gesundheitsämter in Bayern meldeten dem RKI binnen eines Tages 24.667 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 07.29 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es ungefähr genauso viele Ansteckungen. Bayernweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 56 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 67 Todesfälle.

Auf den Intensivstationen ging die Zahl der Corona-Patienten im Vergleich zu vor einer Woche leicht zurück: Das Divi-Intensivregister meldete am Dienstag (Stand 7.05 Uhr) 387 Corona-Patienten auf Intensivstationen im Freistaat - eine Woche zuvor waren es noch 404. Aktuell mussten von ihnen 160 invasiv beatmet werden - vor einer Woche waren es 178.

Update, 9.26 Uhr - Landkreis Altötting meldet 2291 aktive Corona-Fälle

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich nun 114 neue Corona-Fälle gemeldet (Stand 28. Februar, 16 Uhr). Damit haben sich seit Pandemie-Ausbruch insgesamt 25.749 Personen in Stadt und Landkreis Altötting mit dem Corona-Virus infiziert. Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz im Kreis Altötting steht bei 1608,5. Derzeit gibt es in Stadt und Landkreis 2291 aktive Fälle. Die meisten davon in Burghausen (403) und Altötting (243).

Update, 8.29 Uhr - Neueste RKI-Zahlen für die Region

7-Tage-Inzidenzen in Südostbayern (Stand 1. März).

Die Corona-Inzidenzen in der Region haben sich laut RKI in den vergangenen 24 Stunden unterschiedlich entwickelt. Während die meisten Kreise/Städte einen deutlichen Rückgang verzeichnen können, sind die Inzidenzen in den Kreisen Berchtesgadener Land und Mühldorf deutlich angestiegen. Im Kreis Mühldorf waren am Vortag keine aktuellen Zahlen an das RKI übermittelt worden, es sind somit zahlreiche Nachmeldungen enthalten.

Die Inzidenzen im Detail: Landkreis Altötting (von 1661 auf 1609), Landkreis Mühldorf (von 1370 auf 1785), Kreis Berchtesgadener Land (von 1526 auf 1779), Landkreis Traunstein (von 1360 auf 1205), Stadt Rosenheim (von 1371 auf 1316) und Landkreis Rosenheim (von 1774 auf 1665). Das RKI meldete für die Region sechs weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Demnach sind je zwei Personen in den Kreisen Mühldorf und Berchtesgadener Land und je eine Person in der Stadt Rosenheim und dem Kreis Altötting verstorben. Nähere Angaben zu Alter/Wohnort liegen nicht vor.

Update, 5.45 Uhr - RKI registriert 122 111 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 1213,0

Die bundesweite 7-Tage-Inzidenz ist erneut gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 1213,0 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1238,2 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1306,8 (Vormonat: 1206,2). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 122.111 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 125.902 Ansteckungen.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 235 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 306 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 14.867.218 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken gekommenen Corona-infizierten Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Montag mit 6,08 an (Freitag: 6,28). Darunter sind auch viele Menschen mit positivem Corona-Test, die eine andere Haupterkrankung haben. Am Wochenende wird der Wert nicht gemeldet. Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Dienstag mit 11 239.600 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 122.937.

Montag (28. Februar):

Update, 20.37 Uhr - Etwas mehr als 12.000 Corona-Impfungen am Sonntag

In Deutschland sind am Sonntag etwas mehr als 12.000 Impfdosen gegen das Coronavirus verabreicht worden. Dies ging am Montag aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor (Stand 10.07 Uhr). Davon waren den Angaben zufolge rund 1000 Erstimpfungen. Am Sonntag vor einer Woche waren rund 26.800 Dosen verabreicht worden.

Mittlerweile haben 75,4 Prozent der Bevölkerung (mindestens 62,7 Millionen Menschen) einen Grundschutz erhalten, für den meist zwei Spritzen nötig sind. 56,9 Prozent (47,3 Millionen) haben zusätzlich eine Auffrischungsimpfung bekommen. Mindestens einmal geimpft sind 76,3 Prozent (63,4 Millionen).

Eine große Gruppe von 23,7 Prozent der Bevölkerung (19,7 Millionen Menschen) ist laut dem Impfdashboard des Gesundheitsministeriums weiterhin ungeimpft. Für 4,8 Prozent (vier Millionen) ist allerdings bisher kein Impfstoff zugelassen, weil sie vier Jahre oder jünger sind.

Das RKI weist seit längerem darauf hin, dass die ausgewiesenen Zahlen als Mindestimpfquoten zu verstehen sind. Das RKI geht davon aus, dass die tatsächliche Impfquote bis zu fünf Prozentpunkte höher liegt als auf dem Dashboard angegeben.

Update, 18.43 Uhr - Nach Corona-Entwarnung: Bayern-Gegner Salzburg wieder spielbereit

Nach einer Corona-Entwarnung bei Bayern Münchens Champions-League-Gegner RB Salzburg ist Österreichs Fußball-Meister wieder spielbereit. Insgesamt waren am vergangenen Donnerstag 17 Spieler positiv getestet worden. Am Montag gab es bei weiteren Tests unter den Betroffenen laut RB Salzburg mehrere negative Ergebnisse. Damit kann der Tabellenführer von Österreichs Bundesliga am Mittwoch (20.30 Uhr) das am Wochenende abgesagte Punktspiel bei LASK in Linz nachholen.

Bayern München war im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League am 16. Februar bei RB Salzburg nicht über ein 1:1 hinausgekommen. Das Rückspiel ist für den 8. März (21 Uhr) angesetzt.

Update, 18.07 Uhr - 644 Neuinfektione seit Freitag im Kreis Traunstein

Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein liegen derzeit 2.255 aktive Covid-19-Fälle vor.

Seit der letzten Pressemitteilung am 25. Februar sind beim Staatlichen Gesundheitsamt 644 Neuinfektionen eingegangen.

Es liegen insgesamt 46.613 bestätigte Fälle vor, die seit Beginn der Pandemie positiv getestet wurden. Als genesen gelten mindesten 44.033 Personen (1.370 Personen mehr seit der Meldung vom 25. Februar).

Beim Gesundheitsamt Traunstein ist seit der letzten Pressemitteilung keine neue Todesmeldung eingegangen. Damit liegen im Landkreis Traunstein insgesamt 325 Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19-Erkrankungen vor.

Update, 17.29 Uhr - 816 neue bestätigte Fälle im Landkreis Mühldorf a. Inn 

Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Mühldorf a. Inn gibt es seit der letzten Statusmeldung vom Freitag, 25. Februar 2022, 816 neue bestätigte Corona-Fälle (Stand: 28. Februar 2022, 0 Uhr). Die Zahl der aktiven Fälle beträgt derzeit 4.670. Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut RKI bei 1.370,2 (Stand: 28. Februar 2022, 3.20 Uhr).

Die tatsächliche 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Mühldorf a. Inn liegt laut Gesundheitsamt bei 1.702,4. Diese Zahl weicht von der vom RKI ausgewiesenen Inzidenz ab, da aufgrund eines technischen Problems am Wochenende nicht alle Fälle an das RKI gemeldet werden konnten.

Update, 15.45 Uhr - Weiteres Gericht hält Verkürzung des Genesenenstatus für rechtswidrig

Ein weiteres Verwaltungsgericht in Hessen hält die Verkürzung des Genesenenstatus von sechs auf drei Monate nach überstandener Covid-19-Erkrankung für verfassungswidrig. Das Verwaltungsgericht Gießen verpflichtete den Lahn-Dill-Kreis, einer Frau wegen einer Coronavirus-Infektion eine Bescheinigung über den Genesenenstatus mit einer Gültigkeit von sechs Monaten auszustellen. Wie das Gericht am Montag mitteilte, ist die Entscheidung noch nicht rechtskräftig (Beschluss vom 25. Februar 2022, Az.: 10 L 271/22.GI).

Das Robert Koch-Institut hatte überraschend mit Wirkung vom 15. Januar eine Verkürzung des Genesenenstatus von sechs auf drei Monate beschlossen und dies lediglich auf seiner Internetseite veröffentlicht. Darauf berief sich der Lahn-Dill-Kreis. Das Verwaltungsgericht in Gießen hält diese Neufassung aber für nichtig – daher gelte die frühere Regelung fort. Auch andere Verwaltungsgerichte hatten bereits ähnliche Entscheidungen getroffen.

Das RKI präzisierte später seine neuen Vorgaben und erklärte, sie gälten für Ungeimpfte. Bund und Länder haben bereits vereinbart, dass die Festlegungen zum Genesenenstatus nicht mehr an das RKI delegiert werden sollen. Gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichts Gießen kann Beschwerde beim Hessischen Verwaltungsgerichtshof Kassel eingelegt werden.

Update, 13.39 Uhr - Elektive Eingriffe in Region weiter nur im Ausnahmefall möglich

Angesichts der nach wie vor hohen Belastung des Gesundheitssystems hat die Regierung von Oberbayern 76 Kliniken im Regierungsbezirk jetzt dazu verpflichtet, weiterhin von unter medizinischen Aspekten aufschiebbaren stationären Behandlungen abzusehen. Die seit November 2021 geltenden und zuletzt bis 28. Februar 2022 befristeten Anordnungen werden sowohl für die 57 oberbayerischen COVID-19-Schwerpunktkrankenhäuser (Stufe 3a des Notfallplans zur Corona-Pandemie) als auch für 19 weitere Kliniken, die zuvor Covid-19-Patienten nicht oder nur untergeordnet behandelt hatten (Stufe 3b), bis einschließlich 18. März 2022 verlängert.

Betroffen sind unter anderem folgende Kliniken:

  • Krankenhaus Agatharied
  • RoMed Klinikum Rosenheim
  • RoMed Klinikum Bad Aibling
  • RoMed Klinikum Prien am Chiemsee
  • RoMed Klinikum Wasserburg am Inn
  • Schön Klinik Vogtareuth
  • Schön Klinik Bad Aibling
  • Klinikum Traunstein
  • Kreisklinik Trostberg
  • Kreisklinik Freilassing
  • InnKlinikum Mühldorf am Inn
  • InnKlinikum Altötting
  • InnKlinikum Burghausen
  • Kreisklinik Bad Reichenhall
  • InnKlinikum Haag in OB
  • Kreisklinik Berchtesgaden
  • Salzachklinik Fridolfing

Update, 11.25 Uhr - Inzidenz in Bayern steigt leicht - rund 18.800 Neuinfektionen

Die Corona-Inzidenz in Bayern ist leicht gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Montagmorgen (Stand: 3.20 Uhr) einen Wert von 1696 Neuinfektionen pro 100.000 binnen einer Woche für den Freistaat - ein Plus von 0,7 gegenüber dem Sonntag. Im Wochenvergleich ist die Inzidenz im Freistaat dagegen gesunken. Zum Beginn der vergangenen Woche hatte das RKI für Bayern einen Wert von 1789,2 gemeldet. Auch die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen binnen eines Tages sank demnach im Wochenvergleich von knapp 21.000 auf rund 18.800.

Dennoch lag der Freistaat am Montag bei der Corona-Inzidenz demnach weiter deutlich über dem bundesweiten Schnitt von 1238,2. Nur für Sachsen-Anhalt wies das RKI einen höheren Wert aus (1841,5). Die Zahl der Toten in Bayern im Zusammenhang mit dem Coronavirus seit Beginn der Pandemie stieg um zwei auf 21.315. Auf den Intensivstationen ging die Zahl der Corona-Patienten in den vergangenen Tagen zurück: Das Divi-Intensivregister meldete am Montag (Stand 7.05 Uhr) 371 Corona-Patienten auf Intensivstationen im Freistaat - eine Woche zuvor waren es noch 401. Aktuell mussten von ihnen 158 invasiv beatmet werden - vor einer Woche waren es noch 180.

Update, 9.47 Uhr - Landkreis Altötting meldet 2460 aktive Corona-Fälle

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich nun 117 neue Corona-Fälle gemeldet (Stand 27. Februar, 13.45 Uhr). Damit haben sich seit Pandemie-Ausbruch insgesamt 25.635 Personen in Stadt und Landkreis Altötting mit dem Corona-Virus infiziert. Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz im Kreis Altötting steht bei 1660,5. Derzeit gibt es in Stadt und Landkreis 2460 aktive Fälle. Die meisten davon in Burghausen (424) und Altötting (285).

Update, 8.28 Uhr - Neueste RKI-Zahlen für die Region

7-Tage-Inzidenzen in Südostbayern (Stand 28. Februar).

Die Corona-Inzidenzen in der Region haben sich laut RKI in den vergangenen 24 Stunden fast durchweg positiv entwickelt. Lediglich im Kreis Rosenheim stieg die Inzidenzen, in den übrigen Landkreisen/Städten der Region sank diese im Vergleich zum Vortag. Allerdings ist festzuhalten, dass aus dem Kreis Mühldorf keine Neuinfektionen verzeichnet wurden. Dies spricht für ein technisches Problem bei der Übermittlung an das RKI.

Die Inzidenzen im Detail: Landkreis Altötting (von 1717 auf 1661), Landkreis Mühldorf (von 1588 auf 1370), Kreis Berchtesgadener Land (von 1637 auf 1526), Landkreis Traunstein (von 1459 auf 1360), Stadt Rosenheim (von 1409 auf 1371) und Landkreis Rosenheim (von 1751 auf 1774). Das RKI meldete für die Region keinen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

RKI meldet über 106.000 neue Corona-Fälle

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut gesunken. Das zuständige Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 1238,2 an (News-Ticker Sonntag, 27. Februar). Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1240,3 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1346,8 (Vormonat: 1073,0). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 106.200 Corona-Neuinfektionen. Dies geht aus den neuesten RKI-Zahlen hervor (Stand: 28. Februar, 5 Uhr). Vor einer Woche waren es 73.867 Ansteckungen.

Experten gehen von einer hohen Zahl an Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind. Ein Grund sind die begrenzten Kapazitäten etwa von Gesundheitsämtern, oft werden Kontakte nur noch eingeschränkt nachverfolgt. Zudem gibt es nach Einschätzung des Laborverbands ALM inzwischen eine größere Zahl von Menschen, deren Infektion nicht mehr über einen PCR-Test bestätigt wird – diese Infektionen fließen damit nicht in die offiziellen Statistiken ein.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 24 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 22 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 14.745.107 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken gekommenen Corona-infizierten Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Freitag mit 6,28 an (Donnerstag: 6,27). Darunter sind auch viele Menschen mit positivem Corona-Test, die eine andere Haupterkrankung haben. Am Wochenende wird der Wert nicht gemeldet. Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Montag mit 11.010.700 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 122.702.

mh/mw/dpa

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