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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Priorisierung in Bayerns Impfzentren endet noch nicht - Indische Corona-Mutation in der Region angekommen

Coronavirus - Bayern
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In den bayerischen Impfzentren wird es auch über den 7. Juni hinaus eine Priorisierung bei Corona-Impfungen geben. 

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Freitag, 28. Mai, im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 44,1, Landkreis Rosenheim 36,0, Landkreis Traunstein 45,1, Landkreis Berchtesgadener Land 77,4, Landkreis Mühldorf 18,1, Landkreis Altötting 50,2 (Quelle/Stand: RKI, 28. Mai, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 3890, Landkreis Rosenheim 13.728, Traunstein 10.917, Berchtesgadener Land 5886, Mühldorf 6919, Altötting 6003 (Quelle/Stand: RKI, 28. Mai, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 60, Landkreis Rosenheim 453, Traunstein 214, Berchtesgadener Land 100, Mühldorf 153, Altötting 208 (Quelle/Stand: RKI, 28. Mai, 0 Uhr)
  • Mindestens 88.187 Todesfälle in Deutschland (14.918 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 21.31 Uhr - Verfassungsbeschwerde abgelehnt - Musiker reagieren enttäuscht

Enttäuscht hat die Initiative „Aufstehen für die Kunst“ auf die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes reagiert, ihre Verfassungsbeschwerde und den damit verbundenen Eilantrag gegen das Bundesnotbremsen-Gesetz nicht anzunehmen. Nach Ansicht der Initiative wird und wurde die Kultur durch die Schutzmaßnahmen während der Corona-Pandemie etwa gegenüber dem Einzelhandel oder den Kirchen zu Unrecht benachteiligt.

Zu den Antragsstellern gehörten unter anderem Geigerin Anne-Sophie Mutter und Sänger Christian Gerhaher. Das Bundesverfassungsgericht hatte seine Entscheidung am 20. Mai veröffentlicht. Sie ist unanfechtbar.

Die Initiative kritisierte am Freitag die Begründung des Gerichtes, „weil sie Begründungs- und Nachweislast vertauscht“. Nach Auffassung des Gerichtes dürfe der Staat beim Kampf gegen die Pandemie „nahezu frei schalten und walten“, hieß es von der Initiative. „Nicht der Staat muss den Nachweis führen, dass seine Maßnahmen erforderlich sind, sondern die Kultur soll den Gegenbeweis antreten - was sie aber gar nicht kann.“

Update, 20.53 Uhr - EU-Kommission genehmigt deutsche Zehn-Milliarden-Corona-Hilfe

Die EU-Kommission hat eine mit zehn Milliarden Euro ausgestattete Regelung zur Entschädigung von deutschen Unternehmen in der Corona-Krise genehmigt. Deutschland werde damit Unternehmen aus allen Branchen - zumindest teilweise - für die Einbußen wegen Hygienemaßnahmen entschädigen können, teilte die zuständige EU-Kommissarin Margrethe Vestager am Freitagabend mit.

Es gehe um Beschränkungen, die im Zeitraum 16. März 2020 bis 31. Dezember 2021 galten oder noch in Kraft sein werden. Die Entschädigungen in Form direkter Zuschüsse können den Angaben zufolge 100 Prozent der entstandenen Einbußen abdecken, dürften aber erst gewährt werden, nachdem der Schaden entstanden sei.

Update, 19.48 Uhr - Priorisierung in Bayerns Impfzentren endet noch nicht

In den bayerischen Impfzentren wird es auch über den 7. Juni hinaus eine Priorisierung bei Corona-Impfungen geben.

Die bundesweit an diesem Tag geplante Aufhebung der Impfreihenfolge wird bei der Terminvergabe im Freistaat zunächst praktisch kaum eine Rolle spielen. Das Online-Registrierungssystem werde weiterhin die Bürger aus Risikogruppen vorziehen, berichtete eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums in München am Freitag.

Aus den Unterlagen des Bundesgesundheitsministeriums für den Impfgipfel der Kanzlerin und der Ministerpräsidenten am Donnerstag ging bereits hervor, dass Menschen mit besonderem Risiko wie Alter, Vorerkrankungen oder bestimmten Berufen auch weiter vorrangig an die Reihe kommen sollen.

Dies wird auch in Bayern so umgesetzt. Die Impftermine würden wie bisher über das Online-Portal „BayIMCO“ organisiert, erklärte die Ministeriumssprecherin. „Dieses ordnet die registrierten Impfwilligen anhand ihrer Angaben einer Priorisierungsgruppe zu und bietet ihnen in der Reihenfolge ihrer Priorisierung Impftermine an.“ Für Impfungen in den Arztpraxen hatte die Staatsregierung das Vorrangsystem bereits aufgehoben.

Update, 19.05 Uhr - Vier  neue bestätigte Fälle im Landkreis Mühldorf a. Inn 

Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Mühldorf a. Inn gibt es seit der letzten Statusmeldung vom Donnerstag, 27. Mai vier neue bestätigte Corona-Fälle.

Die Mehrheit der Fälle in den letzten sieben Tagen (21.05.-27.05.) lag in der Altersgruppe 15-34 (65 Prozent; Vorwoche: 37 Prozent) In der Altersgruppe von 5 bis 14 Jahren wurde lediglich ein Fall entsprechend fünf Prozent, in der Altersgruppe von 0 bis 4 Jahren kein Fall verzeichnet.

Im Landkreis Mühldorf liegen insgesamt 6.910 bestätigte Fälle vor. Es gibt bislang insgesamt zwei nachgewiesene Fälle sowie fünf Verdachtsfälle der südafrikanischen Virus-Mutation. Darüber hinaus gibt es unverändert bislang einen nachgewiesenen Fall der indischen Virus-Mutation, sowie der brasilianischen Variante.

6.696 Personen sind insgesamt wieder genesen. Derzeit gibt es im Landkreis Mühldorf a. Inn 60 aktive Fälle. Die Zahl der Verstorbenen, die mit dem Corona-Virus infiziert waren, beträgt 154. Die 7-Tage-Inzidenz liegt zum Stichzeitpunkt laut RKI (Stand: 28. Mai 2021, 3:11 Uhr) bei 18,1.

Update, 18.17 Uhr - Indische Corona-Mutation in der Region angekommen

Mit der indischen Corona-Mutation hat die nächste besorgniserregende Variante die Region erreicht. Laut Informationen des Gesundheitsamtes Mühldorf am Inn gibt es landkreisweit derzeit einen Fall der mit „B.1.617.2“ bezeichneten Variante.

Das Gesundheitsamt Rosenheim berichtet im aktuellen Corona-Wochenbericht (28. Mai) sogar von zwei Fällen. Auch im Landkreis Berchtesgadener Land wurde in dieser Woche ein Fall mit der indischen Mutation bekannt.

Update, 17.28 Uhr - Acht Neuinfektionen im Landkreis Traunstein

Das Landratsamt Traunstein meldet acht neue Corona-Fälle, die Zahl der derzeit aktiven Fälle liegt bei 364. In den Kliniken im Landkreis Traunstein werden derzeit zwölf Patienten mit bestätigter Corona-Infektion stationär behandelt, davon acht auf der Normalstation und vier auf der Intensivstation.

Mittlerweile wurden im Landkreis Traunstein 70.686 Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 26.297 Personen die Zweitimpfung erhalten.

Update, 16.44 Uhr - EU-Behörde gibt grünes Licht für Impfstoff für Kinder

Die EU-Arzneimittelbehörde EMA hat grünes Licht gegeben für die Zulassung des Corona-Impfstoffs der Hersteller Biontech und Pfizer für Kinder ab zwölf Jahren. Das teilte die EMA am Freitag in Amsterdam mit. Es wäre der erste Impfstoff in der EU, der auch für Menschen unter 16 zugelassen ist - nun muss nur noch die EU-Kommission zustimmen, was allerdings als reine Formsache gilt.

Update 16.08 Uhr - 7,2 Milliarden Euro Corona-Wirtschaftshilfen in Bayern

Seit Beginn der Corona-Krise sind in Bayern gut 7,2 Milliarden Euro an Selbstständige, Betriebe und Einrichtungen gezahlt worden. Alleine die über die Industrie- und Handelskammer abgewickelten Programme summieren sich inzwischen auf fünf Milliarden Euro, wie das bayerische Wirtschaftsministerium und die IHK für München und Oberbayern am Freitag mitteilten. Hinzu kommen laut Ministerium gut 2,23 Milliarden aus den über die Bezirksregierungen ausgezahlten Soforthilfen.

In Bayern ist die IHK für München und Oberbayern für die Abwicklung der Wirtschaftshilfen zuständig. Dort sind inzwischen mehr als 250.000 Anträge aus den Überbrückungshilfen I bis III, der Neustart-, November-, Dezember- und der bayerischen Oktoberhilfe eingegangen. Mehr als 90 Prozent wurden bearbeitet. Unter anderem flossen mit der Überbrückungshilfe III 1,62 Milliarden Euro, gefolgt von 1,29 Milliarden Dezember- und 1,17 Milliarden Novemberhilfe.

Betrachtet man nur die über die IHK verteilten 5 Milliarden Euro, so ging mehr als die Hälfte des Geldes an das Gastgewerbe. Dahinter folgt der Bereich Kunst, Unterhaltung und Erholung mit zwölf Prozent. Rund zehn Prozent gingen an den Handel.

Update, 15.15 Uhr - Bundesrat stimmt Änderungen an Corona-Notbremse zu

Der Bundesrat hat am Freitag mehreren Änderungen an der Corona-Notbremse des Bundes zugestimmt. Unter anderem wird damit geregelt, dass Kinder zwischen sechs und 16 Jahren keine FFP2-Masken tragen müssen - für sie reicht die meist blaue OP-Maske aus. Außerdem müssen Hochschulen keinen Wechselunterricht anbieten, der in Regionen mit hohen Infektionszahlen für andere Schulen eigentlich vorgeschrieben ist. Weitere Ausnahmen gibt es für die Ausbildung von Polizisten, Rettungsdienst, Feuerwehr und Katastrophenschutz sowie Trainings für Piloten und andere Crewmitglieder.

Im gleichen Atemzug stimmte der Bundesrat zu, dass künftig nicht nur Ärzte, sondern auch Apothekerinnen und Apotheker Nachtragungen im Impfpass vornehmen dürfen. Das soll vor allem nachträgliche Einträge der Corona-Impfung in den digitalen Impfausweis erleichtern. Wer falsche Impf- oder Testbescheinigungen ausstellt, muss künftig mit bis zu zwei Jahren Freiheitsstrafe rechnen, wer die falschen Bescheinigungen nutzt mit bis zu einem Jahr.

Update, 13.52 Uhr - 12 neue Corona-Fälle im Berchtesgadener Land

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit gestern 12 weitere bestätigte Corona-Fälle im Landkreis gibt. Davon befanden sich drei Personen bereits als direkte Kontaktperson in häuslicher Isolation. Die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten Corona-Fälle mit Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land steigt auf 5886 (Stand RKI: 28.05.2021, 0 Uhr). Nach derzeitigem Meldungsstand liegt der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land bei 77,4 (Stand RKI: 28.05.2021, 0 Uhr).

Von den insgesamt 5886 Corona-Fällen sind mittlerweile 5644 Personen wieder genesen und ihre Quarantänezeit ist ausgelaufen. Aktuell gibt es 142 aktive Corona-Fälle im Landkreis, davon 15 in Einrichtungen im Landkreis Berchtesgadener Land (dazu zählen Alten- und Pflegeheime, Gemeinschaftsunterkünfte, Kindergärten und Schulen). In den vergangenen 7 Tagen gab es insgesamt 82 neue Corona-Fälle. Aktuell befinden sich 162 direkte Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne. In den Kliniken im Berchtesgadener Land werden aktuell zehn Corona-Patienten stationär behandelt. Davon werden fünf Patienten intensivmedizinisch betreut.

Update, 13.06 Uhr - Österreich lockert weiter: Ab 1. Juli volle Säle und Stadien erlaubt

Österreich schafft ab 1. Juli alle Obergrenzen für die Besucherzahl bei Veranstaltungen im Freien und in Gebäuden ab. Einzige Voraussetzung sei dann, dass die Besucher getestet, genesen oder geimpft seien, kündigte Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) am Freitag in Wien an. Das komme nicht zuletzt der Kultur und dem Sport zugute.

Grundlage für alle anstehenden Lockerungen sei die insgesamt sehr erfreuliche Entwicklung sowohl bei der Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus wie auch bei der immer geringeren Belegung der Kliniken mit Corona-Patienten, sagte Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP). Als weiterer Schritt werde der Platzbedarf für Kunden im Handel bereits ab 10. Juni von 20 auf 10 Quadratmeter halbiert. Die Sperrstunde werde von 22 auf Mitternacht verlegt, hieß es. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Österreich liegt aktuell bei etwa 40.

Update, 12.18 Uhr - Zeichen stehen auf Ende des Distanzunterrichts nach Pfingstferien

Mit dem Ende der Pfingstferien könnte das Thema Distanzunterricht für bayerische Schüler erst einmal vorbei sein. Die Entwicklung der Corona-Inzidenzen im Freistaat deutet derzeit in Richtung Präsenz- oder Wechselunterricht in den letzten Wochen des Schuljahres, wie aus aktuellen Zahlen des Robert Koch-Instituts vom Freitagmorgen hervorgeht. Demnach lag den dritten Tag in Folge kein Landkreis und keine kreisfreie Stadt bei Werten über 165 - der Grenze, ab der Distanzunterricht greift.

Abgesehen von Memmingen erfüllten damit bereits alle Landkreise die Bedingungen einer mindestens fünftägigen Inzidenz unter 165, die den Abschied vom Distanzunterricht ermöglicht. In Memmingen könnte dies - sofern der aktuelle Trend anhält - am Sonntag erreicht werden. Entsteht bis zum Ende der Pfingstferien kein neuer Hotspot, wäre das Kapitel Distanzunterricht in Bayern bis auf Weiteres vorbei.

Update, 11.23 Uhr - Kanzlerin Merkel will Corona-Notbremse offenbar verlängern

Union und SPD planen die Notbremse über den 30. Juni hinaus zu verlängern. Das berichtet „Bild“ unter Berufung auf die Spitze der Unionsfraktion im Bundestag. Vor allem Bundeskanzlerin Angela Merkel setze sich dafür ein, die aktuell bis zum 30. Juni befristete Maßnahme zu verlängern.

Dem Bericht zufolge sei aber noch nichts fixiert. Hintergrund einer möglichen Notbremsen-Verlängerung ist der Plan, die „epidemische Lage“ ebenfalls bis Ende September zu verlängern. Dafür soll in der Großen Koalition eine Mehrheit bestehen. Einigkeit gibt es aber diesbezüglich in der Union offenbar nicht. „Für eine weitere Verlängerung sehe ich keine eigene Mehrheit der Regierungsparteien bei einer Abstimmung im Bundestag“, warnt etwa Mittelstandspolitiker Christian von Stetten via „Bild“.

Update, 10.49 Uhr - Landkreis Altötting meldet acht neue Corona-Fälle

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich jetzt acht neue Corona-Fälle gemeldet. Damit stieg die Zahl der Infizierten seit Pandemie-Ausbruch in Stadt und Landkreis Altötting auf insgesamt 6003 Personen.
Aktuell gibt es im Landkreis 133 aktive Fälle. Die meisten Fälle gibt es derzeit in Garching (37), Burghausen (23) und Neuötting (22). Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Altötting lag zum o.g. Zeitpunkt bei 50,2.

Update, 9.54 Uhr - Wenige Corona-Fälle: Weiden nähert sich Nuller-Inzidenz

Die Stadt Weiden in der Oberpfalz nähert sich womöglich einer Nuller-Inzidenz: Weil die Zahl der Corona-Neuinfektionen deutlich zurückgegangen ist, lag die Sieben-Tage-Inzidenz dort am Freitag nach Angaben des Robert Koch-Institutes nur noch bei 2,3. Das war der deutschlandweite Bestwert. Auch Platz zwei ging nach Bayern: Schwabach in Mittelfranken lag bei 4,9 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen.

Im Landkreis Tirschenreuth, dem bundesweiten Spitzenreiter vom Donnerstag (4,2), waren die Zahlen am Freitag dagegen wieder etwas gestiegen, auf eine Inzidenz von 11,1. Den höchsten Wert in ganz Deutschland wies weiterhin die schwäbische Stadt Memmingen mit 151,9 aus. Im Durchschnitt lag die Inzidenz in Bayern laut RKI am Freitag bei 40,1 und damit leicht über dem Bundesdurchschnitt von 39,8. 1222 neue Infektionen waren laut RKI in 24 Stunden dazugekommen - und 25 Todesfälle.

Update, 9.04 Uhr - Experte: Mafia will Corona-Krise auch in Bayern nutzen

Die italienische Mafia nutzt nach Experten-Ansicht die Corona-Krise aus - auch in Bayern. Vor allem in Augsburg gebe es „Menschen, die an Gastwirte herantreten und Kredite anbieten“, sagte Sandro Mattioli, Vorsitzender von „mafianeindanke“ im Interview der „Süddeutschen Zeitung“. „Es wurden zwar schon vor Corona Kredite angeboten, aber die Bemühungen wurden jetzt intensiviert mit dem Verweis auf ausbleibende Hilfszahlungen des Staates und mit der Aussage: „Wenn ihr in Not seid, können wir euch helfen“.

Die Masche: Wenn diese Kredite dann nicht zurückgezahlt werden können, fallen die Betriebe dann oft an die Mafia, die sie beispielsweise für Geldwäsche-Geschäfte nutzt. Mattioli kritisierte in dem Zusammenhang auch die Politik in Deutschland: „Grundsätzlich fehlt es auch an politischem Willen, entschieden gegen die italienische Mafia in Deutschland vorzugehen“, sagte er der Zeitung.

Update, 8.25 Uhr - Neueste RKI-Zahlen für die Region

Entwicklung der 7-Tage-Inzidenzen in der Region (Stand 28. Mai).

Die Corona-Fallzahlen bzw. 7-Tage-Inzidenzen in den Städten und Kreisen der Region haben sich in den vergangenen 24 Stunden unterschiedlich entwickelt. Gesunken ist die Inzidenz im Kreis Altötting (von 54,7 auf 50,2), im Kreis Berchtesgadener Land (von 80,2 auf 77,4), im Kreis Mühldorf (von 19,0 auf 18,1), im Kreis Rosenheim (von 40,2 auf 36,0) und im Kreis Traunstein (von 49,1 auf 45,1). Gestiegen ist die Inzidenz dagegen in der Stadt Rosenheim (von 40,9 auf 44,1).
In der Region wurde laut RKI ein weiterer Todesfall gemeldet. Demnach ist eine Person im Kreis Rosenheim verstorben. Nähere Angaben zu Alter und/oder Wohnort des Verstorbenen gab es bislang nicht.

Update, 7.13 Uhr - Erwartete EU-Entscheidung heizt Debatte über Impfungen für Kinder an

Ob in der Europäischen Union eine Corona-Impfung bereits für Kinder möglich wird, will an diesem Freitag die EU-Arzneimittelbehörde EMA entscheiden. Der zuständige Experten-Ausschuss kommt zu einer außerordentlichen Sitzung zusammen, um über die Zulassung des Impfstoffs von Biontech/Pfizer für Kinder ab 12 Jahren zu beraten. Bisher ist er in der EU ab 16 Jahren freigegeben.

Vor der Entscheidung der EU-Arzneimittelbehörde EMA über die Zulassung eines Corona-Impfstoffes für Kinder wird die Debatte über die Konsequenzen heftiger. Bundesfamilienministerin Christine Lambrecht (SPD) forderte, Kinder und Jugendliche müssten in vollem Umfang an den Öffnungsschritten aus dem Lockdown teilhaben. Eine Impfung dürfe dabei keine Rolle spielen. Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) verlangte, die Eltern müssten sich gut informieren und dann selbstständig entscheiden können.

RKI registriert 7380 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 39,8

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 7380 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Freitagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5.26 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 8769 Ansteckungen gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI am Freitagmorgen mit bundesweit 39,8 an (Vortag: 41; Vorwoche: 67).

Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 192 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 226 Tote gewesen.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.669.870 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.461.700 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, wird nun mit 88.187 angegeben.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von Donnerstagabend bei 0,70 (Vortag: 0,71). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 70 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

mh/dpa

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