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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Österreichischer Grenzbezirk beendet Ausreisekontrollen - sechs neue COVID-19-Fälle im Berchtesgadener Land

Coronavirus - Situation in Berchtesgaden
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Symbolbild: Landratsamt Berchtesgadener Land

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Dienstag (28. September) im News-Ticker:

Die Fallzahlen im Überblick:

  • Hospitalisierte Fälle/7 Tage in Bayern: 199 (Quelle/Stand: LGL, 27. September, 8 Uhr)*
  • Hospitalisierungsinzidenz Bayern: 1,5 (Quelle/Stand: LGL, 27. September, 8 Uhr)
  • Covid-19-Fälle auf Intensivstationen in Bayern: 264 (Quelle/Stand: DIVI, 28. September, 7.19 Uhr)**
  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 114,8, Landkreis Rosenheim 179,6, Landkreis Traunstein 228,8, Landkreis Berchtesgadener Land 177,8, Landkreis Mühldorf 88,4, Landkreis Altötting 82,4 (Quelle/Stand: RKI, 28. September, 3.16 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 4693, Landkreis Rosenheim 16.345, Traunstein 12.744, Berchtesgadener Land 7230, Mühldorf 7682, Altötting 6872 (Quelle/Stand: RKI, 28. September, 3.16 Uhr) 
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 73, Landkreis Rosenheim 472, Traunstein 220, Berchtesgadener Land 102, Mühldorf 158, Altötting 214 (Quelle/Stand: RKI, 28. September, 3.16 Uhr) 
  • Service: Fälle Deutschland --- Fälle weltweit --- Überblick Risikogebiete
    * = Steigt der Wert auf 1200 oder höher, tritt Warnstufe Gelb in Kraft
    **= Steigt der Wert auf 600 oder höher, tritt Warnstufe Rot in Kraft

Update, 18.59 Uhr - sechs neue COVID-19-Fälle im Berchtesgadener Land

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es sechs weitere bestätigte COVID-19-Fälle im Landkreis gibt. Davon befanden sich zwei Personen als direkte Kontaktpersonen in Quarantäne. Die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten COVID-19-Fälle mit Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land steigt somit auf 7.230. Nach derzeitigem Meldungsstand liegt der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land bei 177,8.

Von den insgesamt 7.230 COVID-19-Fällen sind mittlerweile 6.889 Personen wieder genesen und ihre Quarantänezeit ist ausgelaufen. Aktuell gibt es 239 aktive COVID-19-Fälle im Landkreis, davon 71 Fälle in Einrichtungen wie Alten- und Pflegeheimen, Gemeinschaftsunterkünften, Kindergärten und Schulen.

Aktueller Stand Impfungen im Berchtesgadener Land

Im Landkreis Berchtesgadener Land wurden mit Stand 26. September, 20 Uhr, bislang insgesamt 114.712 Impfungen durchgeführt, davon 57.974 Erstimpfungen (54,59 Prozent), 55.900 Zweitimpfungen (52,64 Prozent) und 838 Auffrischungsimpfungen.

Update, 18.55 Uhr - Ende der Ausreisekontrollen aus österreichischem Grenzbezirk Braunau   

Für die Ausreise aus dem oberösterreichischen Bezirk Braunau ist ab Mittwoch kein Corona-Nachweis mehr nötig. Die Kontrolle von Impfung, Test oder Genesung war am 18. September wegen zu hoher Corona-Zahlen und einer zu niedrigen Impfquote eingeführt worden.

Am Dienstag gab die oberösterreichs Landesregierung die Lockerung für die Region an der bayerischen Grenze bekannt: Die Sieben-Tage-Inzidenz sei unter den Schwellenwert von 300 gefallen, und die Impfrate habe 50 Prozent überschritten.

Update, 17.45 Uhr - Russland meldet so viele Corona-Tote an einem Tag wie noch nie   

In Russland hat es so viele Corona-Tote innerhalb eines Tages gegeben wie noch nie seit Beginn der Pandemie vor gut eineinhalb Jahren. 852 infizierte Menschen seien binnen 24 Stunden gestorben, teilten die Behörden am Dienstag mit. Schon seit Monaten verzeichnet das flächenmäßig größte Land der Erde mit rund 146 Millionen Einwohnern hohe tägliche Todeszahlen, in den vergangenen Tagen stiegen so noch weiter an. Laut offizieller Corona-Statistik starben insgesamt mehr als 205.500 Patienten mit dem Virus. Es wird aber von einer hohen Dunkelziffer ausgegangen.

In Russland sind nach jüngsten Zahlen erst knapp 30 Prozent der Bevölkerung doppelt geimpft - obwohl das Land im August 2020 das weltweit erste Vakzin freigegeben hatte. Angesichts von täglich mehr als 20.000 Neuinfektionen wächst in der Bevölkerung die Sorge, dass es neue Beschränkungen geben könnte. Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte der Staatsagentur Ria Nowosti, das entscheide jede Region für sich. Die Behörden seien mit „besonderen Befugnissen“ ausgestattet.

Update, 16.43 Uhr - Corona-Lage im Landkreis Traunstein

Insgesamt werden in den Kliniken Südostbayern 41 Covid-Patienten behandelt. Davon befinden sich 34 auf der Normalstation und sieben auf der Intensivstation. Die Anzahl der mit Wohnsitz im Landkreis Traunstein stationär behandelten Patienten steig auf 18. Alle 18 Menschen befinden sich derzeit auf der Normalstation - 14 Patienten haben keinen vollständigen Impfschutz.

Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein liegen derzeit 565 aktive Corona-Fälle vor. Seit Montag sind 98 Neuinfektionen gemeldet worden. Mittlerweile wurden im Landkreis Traunstein 99.290 Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 94.225 Personen die Zweitimpfung erhalten. Als genesen gelten mindestens 12.057 Personen (108 Personen mehr als gestern).

Im Landkreis Traunstein liegen insgesamt 220 Todesfälle in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankungen vor. Die 7-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei 225,4.

Update, 16.08 Uhr - Deutsche Flughäfen auch 2021 mit hohen Verlusten

Die wirtschaftliche Lage an den deutschen Flughäfen bleibt trotz gestiegener Passagierzahlen im Sommer angespannt. Für das laufende Jahr rechnet der Flughafenverband ADV (Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen) mit einem operativen Gesamtverlust aller Standorte von rund 1,5 Milliarden Euro, wie Verbandspräsident Stefan Schulte am Dienstag in Schönefeld sagte. Am dortigen Hauptstadtflughafen BER war die Branche zwei Tage lang zu einer Tagung zusammengekommen. 2020 hatte der Verlust aufgrund der eingebrochenen Fluggastzahlen in der Corona-Krise bei 2,1 Milliarden Euro gelegen.

Leider sind auch unsere Zahlen für 2021 so, dass man sieht, dass wir immer noch in arger wirtschaftlicher Bedrängnis sind“, sagte Schulte. Im Vorkrisen-Jahr 2019 hatte die Branche noch einen operativen Gewinn von 800 Millionen Euro verzeichnet.

Doch selbst in der besten Woche dieses Sommers habe die Zahl der Passagiere an den deutschen Flughäfen nur bei 55 Prozent einer vergleichbaren Woche vor der Krise gelegen, hieß es.

Update, 15.14 Uhr - Wenig überraschende Studie zu schweren Covid-Verläufen bei Rauchern - aber seltenere Ansteckung

Raucher haben Studien zufolge ein höheres Risiko für schwere Verläufe von Covid-19. Das bestätigen nun weitere Analysen, die britische Forschende in der Fachzeitschrift „Thorax“ vorstellen. Demnach liegt der Anteil der Infizierten, die wegen Covid-19 im Krankenhaus behandelt werden oder sogar sterben, bei Rauchern merklich höher als bei Nichtrauchern. Die Wahrscheinlichkeit, wegen Covid-19 ins Krankenhaus eingeliefert zu werden, könnte den Ergebnissen zufolge bei Menschen, die aktuell Raucher sind, fast doppelt so groß sein wie bei lebenslangen Nichtrauchern.

„Unsere Ergebnisse legen sehr stark nahe, dass Rauchen mit dem Risiko einer schweren Covid-Erkrankung zusammenhängt, genauso wie Rauchen das Risiko für Herzkrankheiten, verschiedene Arten von Krebs und andere Krankheiten beeinflusst“, sagte die leitende Forscherin Ashley Clift von der Universität Oxford der Nachrichtenagentur PA zufolge.

Vereinzelt hatten Analysen gerade zu Beginn der Pandemie darauf hingewiesen, dass Raucher anteilig seltener an Covid-19 erkranken. So hatten sich bei einer Karnevalssitzung im rheinischen Heinsberg Raucher weniger oft infiziert, wie die Analyse eines Teams um den Bonner Virologen Hendrik Streeck zeigte. Der Mechanismus dahinter sei unklar, es gebe aber Spekulationen dazu, hatte der Direktor des Instituts für Virologie der Uni Bonn kürzlich der „Augsburger Allgemeinen“ gesagt.

So sei der Rachen von Rauchern gereizter und es gebe dort deswegen auch mehr Immunaktivität, die es dem Virus schwerer mache, eine Infektion zu etablieren. „Eine andere Theorie ist ganz einfach: Raucher gehen zum Rauchen schlicht und ergreifend öfter vor die Tür ins Freie und verringern dadurch die Expositionshäufigkeit“, sagte Streeck. Wenn sich ein Raucher erst einmal infiziert habe, habe er ein viel größeres Risiko, schwer an Covid-19 zu erkranken, betonte der Virologe.

Update, 13.53 Uhr - Kinderärzte für Impfpflicht für Lehrkräfte

Der Präsident des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte, Thomas Fischbach, hat eine Corona-Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen ins Gespräch gebracht. „Wenn viele Beschäftigte in Kitas, Schulen und Kliniken Impfungen weiter verweigern, sollte der Gesetzgeber ernsthaft über eine Impfpflicht in diesen sensiblen Bereichen nachdenken“, sagte Fischbach der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. „Wer mit vulnerablen Gruppen zu tun hat und die eigene Immunisierung ablehnt, hat seinen Verstand ausgeschaltet.“

Neben der Politik sieht der Verbandschef auch Betriebsärzte von Kliniken in der Verantwortung. „Sie müssen aufklären und das medizinische Personal an seine Pflicht erinnern, kranken Menschen zu helfen und sie vor Ansteckungen zu schützen“, so Fischbach. Wer sich dem verweigere, der müsse Konsequenzen spüren, „die wehtun“. Er verwies darauf, dass Krankenhäuser oder Pflegeheime Impfverweigerer entlassen könnten. „Wenn es nach Monaten des Impfstoffüberschusses noch Ausbrüche in Pflegeheimen gibt, muss man die Zügel anziehen, und da darf Fachkräftemangel kein Gegenargument sein“, sagte er.

Update, 12.26 Uhr - Fast drei Viertel der Erwachsenen vollständig geimpft

Bei den Corona-Impfungen in Deutschland sind nun fast drei Viertel der Erwachsenen und ein Drittel der Kinder zwischen 12 und 17 Jahren vollständig geimpft. Die dafür meist nötige zweite Spritze haben nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) von Dienstag inzwischen 74,7 Prozent aller Menschen ab 18 Jahren bekommen - und 33,2 Prozent derjenigen von 12 bis 17 Jahren. Mindestens eine erste Impfung haben demnach 78,6 Prozent der Erwachsenen und 41 Prozent der 12- bis 17-Jährigen erhalten.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) schrieb auf Twitter: „Das ist eine gute Quote.“ Jede weitere Impfung gebe allen mehr Sicherheit für Herbst und Winter. Insgesamt sind inzwischen 53,3 Millionen Menschen oder 64,1 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft. Mindestens einmal geimpft sind 56,4 Millionen Menschen oder 67,8 Prozent aller Einwohner.

Update, 11.23 Uhr - Japan hebt monatelangen Corona-Notstand auf

Japan wird den Corona-Notstand zum Monatsende aufheben. Das kündigte der scheidende Ministerpräsident Yoshihide Suga am Dienstag an. Nach dem planmäßigen Ende der Maßnahmen am 30. September steht erstmals seit Anfang April keine Region des Inselreiches mehr unter Notstand oder Quasi-Notstand. Die Zahl der Neuinfektionen sowie der Patienten mit schweren Symptomen habe dramatisch abgenommen, sagte Suga im Parlament.

Die Restriktionen werden stufenweise gelockert. Der Notstand in Tokio sowie 18 weiteren Präfekturen sieht im wesentlichen vor, dass Restaurants keinen Alkohol ausschenken und früher schließen. Fortan ist Alkohol wieder erlaubt, die Restaurants sind aber aufgerufen, einen weiteren Monat lang früher zu schließen. Japan hatte den inzwischen fünften Notstand immer wieder verlängert und ausgeweitet. Einen Lockdown mit harten Ausgangssperren wie in anderen Ländern hat Japan seit Beginn der Pandemie jedoch nie verhängt.

Update, 10.17 Uhr - Kreis Altötting meldet 204 aktive Coronafälle

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich nun 14 neue Corona-Fälle gemeldet, darunter ein Reiserückkehrer (Stand: 27. September). Damit stieg die Gesamtzahl der Infizierten seit Pandemie-Ausbruch in Stadt und Landkreis Altötting auf 6872 Personen.

Die aktuelle Sieben-Tage-Inzidenz lag zum o.g. Zeitpunkt nach Angaben des Landratsamtes bei 82,4. Aktuell gibt es in Stadt und Landkreis 204 aktive Fälle - die meisten davon in Burghausen (29), Töging (29) und Altötting (26).

Update, 8.52 Uhr - Zwei Kreise in Deutschland mit Inzidenz über 200 - einer davon aus der Region

7-Tage-Inzidenzen in Südostbayern und Krankenhaus-Ampel in Bayern (Stand: 28. September 2021).

Weiterhin finden sich Kreise aus der Region unter den bundesweiten Inzidenz-Spitzenreitern. So belegt der Kreis Traunstein aktuell Platz 2 hinter der Stadt Bremerhaven, gefolgt von der Stadt Pforzheim und dem Kreis Rosenheim (Platz 4). Der Kreis Berchtesgadener Land belegt aktuell Platz 5, dicht gefolgt vom Kreis Miesbach (Platz 6).

Die Inzidenzen im Detail: Landkreis Altötting (von 75,2 auf 82,4), Landkreis Mühldorf (von 83,3 auf 88,4), Kreis Berchtesgadener Land (von 175,9 auf 177,8), Landkreis Traunstein (von 228,8 auf 225,4), Stadt Rosenheim (von 117,9 auf 114,8) und Landkreis Rosenheim (von 171,6 auf 179,6). In der Region wurde laut RKI zwei weitere Todesfälle gemeldet. Demnach ist je eine Person in den Kreisen Mühldorf und Altötting verstorben. Nähere Angaben zu Alter und/oder Wohnort der Verstorbenen gab es bislang nicht.

199 hospitalisierte Corona-Fälle in den vergangenen sieben Tagen gibt es aktuell in Bayern, damit liegt die Hospitalisierungsinzidenz bei 1,5 (Quelle/Stand: LGL, 27. September, 8 Uhr). Die Krankenhausampel ist damit aktuell grün.

Update, 7.31 Uhr - Verband: Mehr private Restaurierungen in Zeiten von Corona

Während der Corona-Pandemie haben in Deutschland mehr Privatmenschen Gegenstände und Bilder restaurieren lassen. „Viele Leute konnten nicht reisen und haben deshalb ihre Objekte vom Dachboden zur Restaurierung gegeben“, sagte die Sprecherin des Verbands der Restauratoren (VDR) mit Sitz in Bonn, Patricia Brozio. Die Zahl privater Projekte sei deshalb gestiegen.

Die Pandemie habe den rund 3000 Restauratoren im Verband aber auch Probleme bereitet. Viele staatliche Träger hätten geplante Instandsetzungen verschoben, weil Besprechungen vor Ort wegen des Verbots von Dienstreisen nicht möglich waren, sagte Brozio. „Dann lagen die Projekte erst mal auf Eis.“ Zudem habe die Pandemie bei den Lieferketten einiger Materialien Engpässe verursacht.

Davon betroffen sind auch Hersteller historischer Farbpigmente. „Die Rohstoffverknappung in der Pandemie ist eine reine Katastrophe“, sagte der Geschäftsführer der Kremer Pigmente GmbH in Aichstetten (Landkreis Ravensburg), David Kremer. Manche Produkte seien „von heute auf morgen 40 Prozent teurer geworden“, gleichzeitig sei die Nachfrage um 30 bis 40 Prozent gestiegen.

RKI registriert 4171 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 60,3

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist leicht gefallen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 60,3 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 61,7 gelegen, vor einer Woche bei 68,5. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 4171 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 4.23 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 4664 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 101 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 81 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4.203.571 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Montag mit 1,44 an. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.978.200 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 93.504.

mh/mw/dpa

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