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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Mehrere Schulcluster in Freilassing - Sonderimpfaktionen im Landkreis Traunstein

Am 20. Juni kann man sich bei einer Sonderimpfaktion in Altötting impfen lassen.
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Sonderimpfaktionen (Symbolbild)

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Dienstag (29. Juni) im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 3,1, Landkreis Rosenheim 4,2, Landkreis Traunstein 12,4, Landkreis Berchtesgadener Land 9,4, Landkreis Mühldorf 6,9, Landkreis Altötting 3,6 (Quelle/Stand: RKI, 29. Juni, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 3935, Landkreis Rosenheim 13.920, Traunstein 11.064, Berchtesgadener Land 6011, Mühldorf 6968, Altötting 6041(Quelle/Stand: RKI, 29. Juni, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 67, Landkreis Rosenheim 461, Traunstein 216, Berchtesgadener Land 102, Mühldorf 155, Altötting 210 (Quelle/Stand: RKI, 29. Juni, 0 Uhr)
  • Mindestens 90.819 Todesfälle in Deutschland (15.249 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update 19.50 Uhr - Mehrere Schulcluster in Freilassing

Die Zahl der Neuinfektionen im Landkreis Berchtesgadener Land ist vergleichsweise niedrig. Zuletzt meldeten die Gemeinden eine oder gar null Neuinfektionen. Nur die Stadt Freilassing überrascht mit insgesamt acht Neuinfektionen, die zuletzt gemeldet wurden.

Wie Pressesprecherin des Landratsamts Berchtesgadener Land Alexandra Rothenbuchner auf Nachfrage erklärt, stammen die Fälle zu 95 Prozent aus dem Bereich der Schulen. „Hier konnten insgesamt drei Cluster an zwei verschiedenen Schulen identifiziert werden“, so Rothenbuchner: „Die Cluster sind eingegrenzt und alle notwendigen Maßnahmen wurden getroffen.“

Update, 17.58 Uhr - Sonderimpfaktionen im Landkreis Traunstein

Das Gesundheitsamt Traunstein meldet derzeit 86 aktive Corona-Fälle in dessen Zuständigkeitsbereich. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis bei 12,4. Seit Montag (28. Juni) wurden fünf weitere Neuinfektionen gemeldet.

Mittlerweile wurden im Landkreis Traunstein 82.712 Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 60.772 Personen die Zweitimpfung erhalten.

Im Landkreis laufen nach wie vor Sonderimpfaktionen. Termine und Impfangebote der Hausärzte werden unter https://traunstein.impfzentrum.bayern/ eingestellt. In Arztpraxen in Trostberg und Altenmarkt sind noch Termine für eine Erstimpfung mit AstraZeneca oder Johnson&Johnson frei.

Update, 16.42 Uhr - Ab Juli regelt Bayern wieder selbst Vorgaben für Hochinzidenzgebiete

Nach dem Wegfall der Bundesnotbremse ab dem 1. Juli hat Bayern die Corona-Regeln für Regionen mit einer Inzidenz über 100 binnen sieben Tagen neu geregelt. Es werde keine Übernahme der bisherigen Bundesregel in Landesrecht geben, aber es gelten weiter Vorsichtsmaßnahmen, sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) nach einer Sitzung des Kabinetts in München. Der Ministerrat beschloss demnach, dass in Bayern bei Inzidenzen oberhalb von 100 künftig die gleichen Regeln gelten, die bisher bereits für Regionen mit einer Inzidenz oberhalb von 50 vorgeschrieben waren.

Dazu zählen unter anderem die Kontaktbeschränkung auf den eigenen Hausstand und maximal zwei weitere Hausstände, Veranstaltungen dürfen innen nur noch mit maximal 25 Personen und außen 50 Personen durchgeführt werden, für Gastronomie, Beherbergungswesen, Sport und Kultur gelten wieder Testnachweispflichten. Sollte eine Inzidenz von mehr als 100 eintreten, sind die Kommunen verpflichtet, weitergehende, intensive Maßnahmen zu machen nach der jeweiligen Rücksprache mit dem Gesundheitsministerium, betonte Söder.

Update, 15.36 Uhr - Aiwanger noch immer unschlüssig bei eigener Corona-Impfung

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger ist noch immer unschlüssig, ob er sich gegen das Coronavirus impfen lassen soll. „Die Entscheidung, ob sich jemand impfen lässt oder nicht, ist eine persönliche Entscheidung. Die nehme ich auch für mich in Anspruch“, sagte der Chef der Freien Wähler am Dienstag nach einer Sitzung des Kabinetts in München. Bisher habe er sich nicht dazu entscheiden können, sich impfen zu lassen. „Das heißt nicht, dass ich mich generell niemals impfen lassen werde. Ich schaue mir die Entwicklung jetzt in den nächsten Wochen und Monaten an.“

Aiwanger betonte aber auch, dass jetzt auf Ungeimpfte wie ihn, „die vom Impfen für sich als Person noch nicht überzeugt sind“, kein öffentlicher Druck aufgebaut werden solle. „Wir sollten hier nicht sagen, du agierst falsch, weil du dich noch nicht hast impfen lassen. Es ist eine persönliche Entscheidung und dabei sollte es bleiben.“ Aiwanger ist dem Vernehmen nach das einzige Mitglied im bayerischen Kabinett, das noch nicht geimpft wurde. Damit liegt die Impfquote dort bei 94,4 Prozent.

Die PK im Livestream:

Update, 13.56 Uhr - Söder: Bund muss Reiserückkehrer strenger kontrollieren

Bayerns Ministerpräsident Söder hat den Bund zudem aufgefordert, bei den Kontrollen von Reiserückkehrern aus dem Sommerurlaub strikter die Test- und Quarantänepflichten zum Schutz vor Corona zu kontrollieren. „Die Weigerung des Bundes, sich intensiver mit dem Thema zu beschäfigten, ist aus meiner Sicht nicht verständlich und ehrlich gesagt auch etwas enttäuschend“, so Söder.

Die Testpflichten müssen eingehalten, müssen kontrolliert werden, das gilt für Busse, für Bahnen und für Flieger“, betonte der bayerische Regierungschef. Bayern werde ein Konzept vorlegen, das auch eine umfassende Schleierfahndung beinhalte, mit der die Einhaltung der Testpflicht an den Grenzen zu Tschechien und Österreich überwacht werden soll.

Wir haben keine Lust, dass wir im September wieder da stehen, wo wir letztes Jahr waren“, sagte Söder. Eine Warnung müsse reichen. Im vergangenen Jahr waren Reiserückkehrer als eine der Ursachen ausgemacht worden, dass die Infektionszahlen im Herbst wieder deutlich nach oben gegangen sind.

Update, 13.37 Uhr - Freistaat zahlt Kommunen die Hälfte für Luftreiniger in Schulen

Bis zum Herbst soll es in allen bayerischen Klassenzimmern einen Luftreiniger geben. Das Kabinett beschloss am Dienstag in München , dass der Freistaat den Kommunen dafür 50 Prozent der Anschaffungskosten erstatten wird. Der Ausbau sei eine Gemeinschaftsausgabe, sagte Ministerpräsident Markus Söder.

Derzeit gebe es rund 14 000 Schulkassen, die bereits mit Filteranlagen ausgebaut seien, bei den Kitas seien es rund 1000. „Wir möchten, dass das ausgebaut wird“, betonte Söder. Zuständig für den Einbau raumlufttechnischer Anlagen oder die Beschaffung mobiler Luftreinigungsgeräte sind die sogenannten Schulaufwandsträger. Das ist bei öffentlichen Schulen die jeweilige Kommune und bei privaten Schulen der jeweilige Träger. Im Freistaat lernen rund 1,65 Millionen Schülerinnen und Schüler in etwa 75 000 Klassen an knapp 6200 Schulen.

Update, 13.24 Uhr - Aiwanger: Hoffentlich verlagert sich Partyszene nicht ins Ausland

Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger zeigt sich mit den Beschlüssen zufrieden, wenngleich er beim Thema „Nachtgastronomie“ eine andere Meinung als Söder vertritt. Mit Hinblick auf die Öffnung im Nachbarland Österreich hoffe Aiwanger, dass sich die Partyszene nicht ins Ausland verlagert und Infektionen nach Bayern zurückverschleppt werden. 

Den Wegfall der Maskenpflicht für Schüler in weiterführenden Schulen sowie die Lockerungen für Kultur- und Sportveranstaltungen begrüßt Aiwanger ebenfalls. Unter Einhaltung entsprechender Hygienekonzepte seien im Freien statt bisher 500 künftig bis zu 1500 Zuschauer erlaubt, davon bis zu 200 auf Stehplätzen mit Mindestabstand.

Update, 13.20 Uhr - An allen Schulen entfällt Maskenpflicht am Platz

Auch das Thema Schule habe einen großen Teil in den heutigen Beratungen eingenommen. Man wolle nicht nur in den nächsten Wochen sondern vielmehr in den nächsten Monaten den Präsenzunterricht aufrecht erhalten können. Deshalb werde man auch in den nächsten Wochen an den Tests festhalten.

Des Weiteren dürfen Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen am Sitzplatz bei einer Inzidenz unter 25 ihre Masken am Platz abnehmen. Zudem will Söder die Schulen mit Filteranlagen ausrüsten. Es gebe kein Grund zur „Panik“, aber zur „Vorsicht“. Es dürfe „keine Ignoranz gegenüber Delta“ aufkommen. Man müsse vorausschauend agieren. „Wir müssen die Zahlen unten halten“, so Söder.

Update, 13.14 Uhr - Bayern lockert Sperrstunde und bei Kunst und Kultur

Am Dienstagvormittag hatte Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder erneut zu einer Kabinettssitzung geladen. Über die wesentlichen Ergebnisse der Beratungen informieren Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, Staatskanzleichef Dr. Florian Herrmann, Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo und Söder selbst auf einer Pressekonferenz. Einmal mehr standen die Beratungen im Zeichen der Corona-Pandemie. „Der Corona-Pegel ist stabil und geht weiter nach unten“, mit diesen Worten eröffnet Markus Söder die Pressekonferenz. Es sei eine gute Entwicklung, „aber wir bleiben vorsichtig“. Die Delta-Variante stelle eine reelle Gefahr dar. 

Ab dem 1. Juli werde eine neue Infektionsschutzverordnung in Kraft treten, so Söder. Dabei werden die allgemeinen Schutzparameter nie außer Acht gelassen. „Über einer Inzidenz von 50 bleibt alles wie gewohnt, darunter werden wir weiter öffnen“, erklärt Söder. Bei Kultur und Sportveranstaltungen werde man bei Außenveranstaltung 1500 Zuschauern (bei Sitzplätzen) und 200 Zuschauern (bei Stehplätzen) erlauben. In der Gastronomie wird die Sperrstunde von 24 Uhr auf 1 Uhr verschoben. „Volksfeste werden weiterhin nicht stattfinden - auch kleine nicht“, ergänzt Söder. Für die Nachtgastronomie hat Söder weiterhin keine guten Nachrichten: „Hier gibt es keine Perspektive“. Erst bei einem maßgeblichen Impffortschritt könne man über Öffnungen der Nachtgastronomie nachdenken.

Update, 12.21 Uhr - Raumluftfilter für 14.100 bayerische Klassenzimmer beantragt

Die Träger der bayerischen Schulen haben bislang für rund 14.100 Klassenzimmer und Fachräume Anträge auf Luftreinigungsfilter gestellt. Diese seien sämtlich berücksichtigt worden, teilte das Kultusministerium in München auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Allerdings könne man nicht flächendeckend sagen, wie viele Luftfilter in Bayerns Schulen stehen, weil die Anschaffung vom Freistaat zwar unterstützt werde, aber auch unabhängig von den staatlichen Förderprogrammen erfolgen könne.

Zuständig für den Einbau raumlufttechnischer Anlagen oder die Beschaffung mobiler Luftreinigungsgeräte sind die sogenannten Schulaufwandsträger. Das ist bei öffentlichen Schulen die jeweilige Kommune und bei privaten Schulen der jeweilige Träger. Im Freistaat lernen rund 1,65 Millionen Schülerinnen und Schüler in etwa 75.000 Klassen an knapp 6200 Schulen. Für technische Maßnahmen zum infektionsschutzgerechten Lüften hatte die Staatsregierung 37 Millionen Euro für die Schulen zur Verfügung gestellt. Diese sind inzwischen nahezu vollständig aufgebraucht.

Update, 11.43 Uhr - Holetschek fordert: Konsequente Kontrollen von Urlaubsrückkehrern

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek dringt angesichts der Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus auf bessere Kontrollen von Urlaubsrückkehrern. Bestehende Regeln wie Testpflicht und Quarantäne müssten konsequent durchgesetzt und so weit es geht kontrolliert werden, sagte der CSU-Politiker am Dienstag im Deutschlandfunk. „Das ist der Maßstab, den wir da setzen müssen.” Bund und Länder hatten am Montag über schärfere Regeln bei der Einreise oder Rückkehr nach Deutschland beraten, sich aber nicht einigen können.

Bevor Reisende Flugzeug, Bus oder Bahn bestiegen, müssten Testergebnisse vorliegen, die auch kontrolliert werden müssten, betonte Holetschek nun. Da müsse man noch besser werden - vor allem mit Blick auf die Delta-Variante.
„Wir beobachten natürlich im Moment, dass ein rasanter Anstieg der Delta-Variante da ist, den man schon sehr ernst nehmen muss”, sagte Holetschek. Es sei zu befürchten, dass sich diese hochansteckende Variante in der Urlaubszeit sehr stark verbreite. Das wirksamste Mittel sei ein vollständiger Impfschutz, sagte Holetschek. „Wir müssen bei Delta schauen, dass wir möglichst viele Menschen möglichst schnell zweitimpfen.” Die bestehenden Impfstoffe hätten eine hohe Wirksamkeit gegen die Variante - vorausgesetzt, die Menschen seien vollständig geimpft.

Update, 10.54 Uhr - Söder mahnt wegen Corona: „Möchte nicht, dass es uns einholt“

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat wegen der Corona-Krise weiter Vorsicht bei der Fußball-Europameisterschaft angemahnt. Am Spielort München und in Deutschland allgemein sei es bislang „gut gelaufen“, sagte Söder der „Bild“. Man habe sich „ganz bewusst dafür entschieden, so lange abzuwarten, bis klar war, wie sich die Inzidenzen bei uns entwickeln“, sagte er mit Blick auf eine Zulassung von Zuschauern im Stadion und betonte: „Ich möchte halt nicht, dass es uns einholt.“

Dass in Budapest mehr als 55.000 Zuschauer in das Stadion durften, hält Söder für einen Fehler. „Ich hätte das in Ungarn so nicht gemacht, hätte das nicht verantworten wollen. Ausgangspunkt für ein Superspreader-Event zu sein, das ist der Fußball in dem Verhältnis nicht wert. Genießen ja, aber genießen mit Verstand“, sagte Söder.

Dessen Vorgänger und jetzige Innenminister Horst Seehofer (CSU) übte mit Blick auf die Delta-Variante Kritik an der Zuschauer-Regelung. Vor allem in Großbritannien seien Zehntausende Fans im Stadion „unverantwortlich“, sagte Seehofer der „Süddeutschen Zeitung“. Er appellierte an die Europäische Fußball-Union UEFA und die britische Regierung, Zuschauerzahlen „deutlich nach unten zu korrigieren“.

Update, 10.05 Uhr - Ärztevereinigung rät: Impftermin und Urlaub koordinieren

Mit Blick auf die Sommerferien und die laufenden Corona-Impfungen hält es die Kassenärztliche Vereinigung (KVB) für sinnvoll, sich bei der Urlaubsplanung nach den Impfterminen zu richten. Es sei sinnvoll, die vereinbarten Zeitabstände zwischen Erst- und Zweitimpfung einzuhalten - insbesondere im Sinne einer besseren Wirksamkeit. „Individuelle Urlaubspläne der zu impfenden Personen können hier nicht den Ausschlag geben beziehungsweise sind um die Impftermine herum zu planen.“

Impfmüdigkeit bei den Patienten sei in Bayerns Arztpraxen noch nicht eingekehrt. „Die Anfrage nach Erstimpfungen in den Praxen ist nach wie vor spürbar vorhanden“, teilte ein Sprecher am Montag mit. „Wobei es hier große Unterschiede je nach Impfstoff gibt.“ Es seien aber alle zugelassenen Impfstoffe als „hochgradig wirksam“ anzusehen.

Update, 9.17 Uhr - Landkreis Altötting meldet keinen neuen Corona-Fall

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich jetzt keinen neuen Corona-Fall gemeldet. Damit blieb die Zahl der Infizierten seit Pandemie-Ausbruch in Stadt und Landkreis Altötting auf insgesamt 6044 Personen.
Aktuell gibt es im Landkreis sieben aktive Fälle. Die Fälle verteilen sich folgendermaßen Garching (3) und je ein Fall in Burgkirchen, Kirchweidach, Neuötting und Töging. Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Altötting liegt aktuell bei 3,6.

Update, 8.24 Uhr - Neueste RKI-Zahlen für die Region

Entwicklung der 7-Tage-Inzidenzen in der Region (Stand 29. Juni).

Die Corona-Fallzahlen bzw. 7-Tage-Inzidenzen in den Städten und Kreisen der Region halten sich weiter auf einem inzwischen sehr niedrigen Niveau. Gestiegen ist die Inzidenz binnen den letzten 24 Stunden in keinem Kreis in der Region. Die Inzidenzen im Detail: Kreis Altötting (von 4,5 auf 3,6), Kreis Berchtesgadener Land (9,4 stabil), Kreis Mühldorf (von 7,8 auf 6,9), im Kreis Rosenheim (von 4,6 auf 4,2), Stadt Rosenheim (3,1 stabil) und im Kreis Traunstein (von 13,0 auf 12,4).
In der Region wurde laut RKI kein weiterer Todesfall gemeldet.

Update, 7.18 Uhr - Kabinett diskutiert über Corona-Lage an Bayerns Schulen

Eine Woche nach der überraschenden Aussetzung der Maskenpflicht im Unterricht an Bayerns Grundschulen steht das Thema am Dienstag im Kabinett wieder auf der Tagesordnung. Der Ministerrat muss dann die Frage klären, ob und wann auch an den weiterführenden Schulen am Sitzplatz in der Klasse auf die Maske verzichtet werden darf. Die Freien Wähler fordern schon länger eine Aufhebung der Maskenpflicht an allen Schulen, die Forderung wird auch von Teilen der Opposition unterstützt.

Ministerpräsident Markus Söder und seine CSU stehen dem aber trotz der weiter sinkenden Inzidenz in Bayern skeptisch gegenüber. „Manche fordern da die völlige Abschaffung der Maske. Ich finde es einfach falsch“, sagte er am Montag nach einem Impfgipfel in München. Neben den Impfungen seien die Masken, auch wenn sie im warmen Sommer mehr störten, der beste Schutz vor einer Ansteckung.

Weiteres Thema dürfte die Ausstattung von Schulklassen mit Luftreinigern sein. Obwohl es seit Monaten für die Schulträger Fördergelder gibt, die ihre Klassen technisch nachrüsten und so den Schutz vor Infektionen reduzieren wollen, sind Luftreiniger immer noch in Bayerns Schulen eine Seltenheit. Die Staatsregierung spielt daher laut Söder mit dem Gedanken, die Nachrüstung zur Pflicht zu machen. Verantwortlich für die Ausstattung der Schulen sind die Schulträger, das sind in der Regel die Kommunen.

rosenheim24.de berichtet von der PK um 13 Uhr wie gewohnt live.

RKI registriert 404 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 5,4

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 404 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Dienstagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.24 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 455 Ansteckungen gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI mit bundesweit 5,4 an (Vortag: 5,6; Vorwoche: 8,0).

Deutschlandweit wurden den Angaben zufolge binnen 24 Stunden 57 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 77 Tote. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.727.333 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 3.622.600 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 90.819.

Der Sieben-Tage-R-Wert lag dem RKI zufolge am Montagnachmittag bei 0,79 (Vortag: 0,82). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 79 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

mh/mz/aic/dpa

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